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Bitte um eure Meinung!!

5. Mai 2011 um 16:41

Hallo,

es geht um die Ex meines Freundes und ihre zeitlichen Forderungen bzgl. des Umgangs zwischen meinem Freund und dem gemeinsamen Kind.

Ersmal zu den Hintergründen:
Der Kleine ist etwas über 2 Jahre und kommt recht häufig zu uns. Bis Februar war es so, dass der Kleine regelmäßig in der Woche und zusätzlich jedes 2. Wochenende zu uns kam. Seit Februar macht mein Freund nun eine Umschulung, da er aus gesundheitlichen Gründen seinen bis dahin ausgeübten Job nicht mehr machen kann. Dies hat zur Folge, dass er überwiegend am Wochenende arbeiten muss.
Seit dem haben wir regelmäßig Diskussionen darüber, dass die Mutter des Kindes mit den Umgangszeiten nicht einverstanden ist. Der Kleine kommt noch immer häufig und relativ regelmäßig zu uns. Jedoch ist es nicht mehr möglich, dass der Kleine jedes 2. Wochenende zu uns kommt, da mein Freund an diesen Tagen arbeiten ist. Dafür kommt er unter der Woche auch über nacht zu uns. Die Kindsmutter ist damit nicht einverstanden. Sie hat bereits ein Kind, welches im Schulalter ist. Und welches nur an den Wochenende zu der Oma kann. Mit dem Vater dieses Kindes ist sie wieder zusammen.
Sie sagt nun, dass sie keine Zeit mehr für sich hätte, da sie immer ein Kind da hätte. Und am Wochenende könnten sie ja auch nichts mehr machen. Jedoch stimmt das so nicht. Muss mein Freund nicht arbeiten, dann holt er sein Kind bereits am Morgen, so dass die Kindsmutter in der Zeit bis ihr 2. Kind von der Schule kommt, durch aus etwas für sich machen könnte. Ganz schlimm für sie ist jedoch, dass sie am Wochenende nichts mehr machen kann. Da mein Freund ja dann immer abreiten ist. Jetzt hat er das letzte WE dieses Monats frei gehalten, damit ist sie jedoch nicht zufrieden, da sie dann aus familiären Gründen nichts machen kann und somit ja nichts davon hat, dass der Kleine bei uns ist. Und es kommt auch vor, dass ICH den Kleinen abends hole, da sie etwas machen möchte.
Es ist ja durchaus möglich, einen Babysitter zu nehmen, wenn sie an den Wochenenden etwas vor hat, an denen mein Freund abreiten muss.
Auf eine Bemerkung meines Freundes darüber, dass er sich genug um sein Kind kümmert, immer für ihn da ist und sein möglichst tut, um auch am Wochenende Zeit zu haben, meinte sie, dass sie weißt, dass er sich kümmert, es aber darum geht, dass sie keine Zeit mehr für sich hätte und sie häufig alles umplant für ihn. Das wir das genauso machen oder ich mich um den Kleinen kümmer, wird dabei nie berücksichtigt.

Mich würden einfach mal andere Meinungen dazu interessieren. Ich habe einfach häufig das Gefühl, dass es ihr gar nicht darum geht, dass das Kind eine Beziehung zu meinem Freund aufbaut sondern dass sie am Wochenende raus möchte.
Dass sie Zeit für sich in Ruhe braucht, kann ich natürlich verstehen. Aber sie kann das meiner Meinung nach auch tun, wenn der Kleine morgens schon bei uns ist und ihr 2. Kind in der Schule ist. Und wenn sie am Wochenende raus möchte, besteht meiner Meinung nach auch die Möglichkeit eines Babysitters. Kommt es mal vor, dass der Kleine da ist, wenn wir zu einem Geburtstag eingeladen sind, kommt auch mal meine Mutter oder die Nichte meines Freundes. Ich denke, dass ist was ganz normales und wäre auch für sie möglich.

Ich hoffe, ihr könnt mir ein wenig helfen. Es ist für mich und meinen Freund einfach ncht schön, wenn wir uns ständig damit rum streiten müssen. Über eure Meinung freue ich mich!

Viele Grüße

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10. Mai 2011 um 11:42


ich kann sie sehrt gut verstehen jeder brauch zeit für sich. und da das meist nur am wochenende geht ist es grade eine blöde situation. sie ist ja auch frau und möchte mal was mit freunden unternehmen. das kind wächst ja hauptsächlich bei der mutter auf also verstehe ich ihre reaktion schon zum teil. klar kann man an arbeitszeiten nichts ändern aber das man durchgehend jedes wochenende arbeiten muss kann ich mir nicht vorstellen. und jedes 2 WE finde ich mehr als ok für ein gemeinsames kind. da ihr das kind aber auch in der woche habt möchte ich mich bei euch nicht genau festlegen. nur fakt ist nunmal 2 kinder sind anstrengend und wenn man am wochenende nicht abschalten kann fehlt der ausgleich. allerdings sollte sie froh sein einen mann an ihrer seite zu haben. ich bin mit meiner tochter ganz alleine und kann sie ca alle 2 monate mal für eine nacht abgeben. mir fehlt der ausgleich und ich habe kein wirkliches leben mehr. also frau bleibt frau und möchte auch mal dinge für sich tun. also ich würde nach einer lösung suchen. vielleicht kannst du den kleinen ja auch nehmen wenn dein partner arbeiten ist eine schicht geht ja nicht 24 std in einer partnerschaft gehört es nunmal dazu.



allerdings finde ich es weniger gut von der mutter wenn sie meint jedes wochenende weg zu müssen, denn das ist abschiebung




lg

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10. Mai 2011 um 13:18
In Antwort auf xavia_12904226


ich kann sie sehrt gut verstehen jeder brauch zeit für sich. und da das meist nur am wochenende geht ist es grade eine blöde situation. sie ist ja auch frau und möchte mal was mit freunden unternehmen. das kind wächst ja hauptsächlich bei der mutter auf also verstehe ich ihre reaktion schon zum teil. klar kann man an arbeitszeiten nichts ändern aber das man durchgehend jedes wochenende arbeiten muss kann ich mir nicht vorstellen. und jedes 2 WE finde ich mehr als ok für ein gemeinsames kind. da ihr das kind aber auch in der woche habt möchte ich mich bei euch nicht genau festlegen. nur fakt ist nunmal 2 kinder sind anstrengend und wenn man am wochenende nicht abschalten kann fehlt der ausgleich. allerdings sollte sie froh sein einen mann an ihrer seite zu haben. ich bin mit meiner tochter ganz alleine und kann sie ca alle 2 monate mal für eine nacht abgeben. mir fehlt der ausgleich und ich habe kein wirkliches leben mehr. also frau bleibt frau und möchte auch mal dinge für sich tun. also ich würde nach einer lösung suchen. vielleicht kannst du den kleinen ja auch nehmen wenn dein partner arbeiten ist eine schicht geht ja nicht 24 std in einer partnerschaft gehört es nunmal dazu.



allerdings finde ich es weniger gut von der mutter wenn sie meint jedes wochenende weg zu müssen, denn das ist abschiebung




lg

Hm, ... ich glaube nicht, ...
...
dass es sache der lebensgefährtin eines vaters ist, sein kind zu betreuen. es sollte auch keine beziehungsvoraussetzung sein.
es ist sein kind, und dazu müssen mutter und vater eine umgangslösung finden. das darf aber nicht von der stiefmutter erwartet werden. denn genau das ist eine ursache für schlechte stiefmutter-stiefkind-beziehung: wenn die umwelt erwartet, dass sie sich wie eine mutter zur verfügung stellt, aber keine mutter für das kind ist.

lg

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10. Mai 2011 um 18:35

Danke für eure Antworten!
Zuerst muss ich sagen, dass es mittlerweile eine Lösung gibt, die für alle machbar und umsetzbar ist.

Was die Vorstellung von haylie bzgl der Arbeitszeit am Wochenende betrifft, ist es so, dass mein Freund eine Umschulung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit (kurz Security) macht, was zur Faloge hat, dass er überwiegend am Wochenende und zu allen Feiertagen wie Silvester, 1. Mai, Halloween, etc. arbeitet. Das sie auch Frau sein möchte, ist schon klar, aber es ist meiner Meinung nach nicht zwangsläufig so, dass der Vater dann das Kind nehmen muss. Wenn es aus diesen besonderen Umständen heraus nicht mehr möglich ist, besteht immer noch die Möglichkeit einen Babysitter zu nutzen. So wie alle anderen das auch müssen.

Was die Aussage betrifft, als Lebensgefährtin kann ich durchaus das Kind auch nehmen, stimme ich marqueena zu. Ich bin nicht dafür da, für ein Kind Verantwortung zu übernehmen, welches nicht meins ist. Ab und an ist es ok, aber nicht dauernd. Denn so sehr ich den Kleinen in mein Herz geschlossen habe, sehe ich nicht ein, ständig den Babysitter zu spielen, denn genau das bin ich dann. Womöglich bin ich dann Silvester noch zu Hause und bin für das Kind verantwortlich, damit die Mutter feiern kann. Dafür bin ich nicht zuständig.
Zusätzlich kommt hinzu, dass mein Freund nach einer 12 Stundenschicht am nächsten Tag so ko ist, dass ich mich dann auch am nächsten Tag noch um das Kind kümmern muss. Was zur Folge hat, dass ich ein ganzes Wochenende nichts anderes machen konnte, damit die Mutter, die sich für das Kind entschieden hat, ausleben kann. Ich denke, dafür ist die Lebensgefährtin eines Vaters nicht zuständig.

Was jedoch noch viel stärker wiegt, ist die Tatsache, dass der Vater in diesem Fall überhaupt nichts von seinem Kind hat. Und auch das Kind nicht von seinem Vater. Das Kind kommt dann zum Vater, der überhaupt nicht da ist. Das ist doch überhaupt nicht förderlich für die Vater - Kind Beziehung. Und wenn er dafür dann unter der Woche weniger häufig kommt, dann sieht der Vater das Kind doch gar nicht mehr. Das wäre dann der Preis dafür, dass die Mutter ihr Frau sein ausleben kann.

Ich denke nicht, dass das Sinn und Zweck der ganzen Sache ist.

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12. Mai 2011 um 10:31

Na ja
normalerweise ist es ja so, dass er nicht gezwungen werden kann, sich um sein Kind zu kümmern. Er hat nur die Pflicht zu zahlen. Vom gesetzlichen her.

Vom moralischen ist es ja so, dass zwei Ex-Partner Zeiten ausmachen, an die man sich halten sollte. Normalerweise alle zwei Wochen am Wochenende und ein Tag unter der Woche.

Wie er das am Wochenende geregelt bekommt, wenn er arbeiten muss, ist sein Problem, genauso wie die Mutter falls sie arbeitet, es geregelt bekommen muss, wer ihr Kind unter der Woche betreut.

Ob du jetzt für deinen Partner einspringst oder ob er sich einen Babysitter holt oder es zur Oma bringt, ist ganz allein sein Problem.

Ehrlich gesagt, wird hier sein Problem zur Mutter des Kindes getragen und warum soll sie sich einen Kopf darum machen, er macht sich ja auch keinen Kopf darum, wie sie es unter der Woche regelt.

Gruss Saraa

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12. Mai 2011 um 10:50
In Antwort auf naomh_12744558

Na ja
normalerweise ist es ja so, dass er nicht gezwungen werden kann, sich um sein Kind zu kümmern. Er hat nur die Pflicht zu zahlen. Vom gesetzlichen her.

Vom moralischen ist es ja so, dass zwei Ex-Partner Zeiten ausmachen, an die man sich halten sollte. Normalerweise alle zwei Wochen am Wochenende und ein Tag unter der Woche.

Wie er das am Wochenende geregelt bekommt, wenn er arbeiten muss, ist sein Problem, genauso wie die Mutter falls sie arbeitet, es geregelt bekommen muss, wer ihr Kind unter der Woche betreut.

Ob du jetzt für deinen Partner einspringst oder ob er sich einen Babysitter holt oder es zur Oma bringt, ist ganz allein sein Problem.

Ehrlich gesagt, wird hier sein Problem zur Mutter des Kindes getragen und warum soll sie sich einen Kopf darum machen, er macht sich ja auch keinen Kopf darum, wie sie es unter der Woche regelt.

Gruss Saraa

Also,
ich stimme dir zu, dass ein Vater nicht gezwungen werden kann und dass die beide Elternteile sich an Zeiten halten müssen, die die beiden ausmachen.

Aber ist es sinnvoll, dass ein Vater das Kind am Wochenende holt, wenn er arbeiten ist? Dass das Kind dann von freitag bis sonntag bei der Oma ist, obwohl es vielleicht besser ist, wenn das Kind dann bei der Mutter ist anstatt von dieser über den Vater an die Oma gereicht zu werden? Machen die Besuchszeiten dafür einen Sinn?
Das ein Vater die Mutter unterstützen sollte, das ist auch meine Meinung. Und dass die Mutter unter der Woche auch guckt, dass das Kind irgendwo untergebracht ist, FALLS sie arbeiten geht, ist mir auch bewusst. Was in diesem Fall dann aber vielleicht auch der Vater machen könnte, da er ja zu dieser Zeit nicht arbeiten ist.
Aber sind Besuchszeiten nicht in erster Linie dafür da, dass das Kind eine Beziehung zu dem Vater aufbauen kann? Kann ein Kind das, wenn es vpn freitag bis Sonntag bei den Großeltern verbringt und der Vater arbeiten ist?

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