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Blöde Frage zur Geburt: wann hechelt man? Und wie ist das

5. Februar 2014 um 13:43

jetzt genau mit dem Pressen?
Also zum hecheln: man sieht das immer im Fernsehen
Aber ich habe nicht gehechelt. Und im GVK wurde darüber auch nicht gesprochen.
Und zum Pressen: als ich das ok von der Hebamme bekam, hab ich bei jeder Presswehe gepresst, wie ein Weltmeister. Ich wollte einfach, dass dieser Albtraum von Geburt (für mich war es leider einer) so schnell wie möglich vorbei ist.
Jetzt hab ich aber öfter gelesen, dass das gar nicht immer so gut ist. Vor allem, wenn das Köpfchen schon da ist.
Habt ihr mehr Ahnung? Im August muss ich nämlich wieder ran und wäre dankbar für Tipps.
Danke und LG

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5. Februar 2014 um 14:37

Hallo katta
Gehechelt habe ich nicht und gepresst - in dem Sinne - auch nicht.

Ich habe normal ruhig geatmet wärend einer Wehe und sobald der Druck durchs Köpfchen zunahm habe ich die Bauchatmung gemacht und somit meinen Sohn mit nach unten geschoben. Erst als der Kopf schon spürbar direkt vor dem Ausgang stand habe ich wirklich gedrückt (wie auf der Toilette )

Ich habe mich auch viel mit der Theorie beschäftigt und mich belesen. Ich habe auch gelesen, dass das Pressen (so wie im TV dargestellt) kontraproduktiv ist da sich durch die Anspannung die Muskeln zusammenziehen und dem Baby den Platz nehmen. Es dauert also eher länger, als das es hilfreich ist. Fand ich irgendwie logisch und so habe ich versucht mich größtmöglich zu entspannen. Hat gut funktioniert, mein Kleiner war schnell da. Obs mit Pressen anders gewesen wäre oder nicht weiß ich nicht
Für mich hats funktioniert.

Liebe Grüße

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5. Februar 2014 um 14:44

Eigentlich
Hechelt man auch nicht mehr. Viele frauen hyperventilieren dabei.
Besser ist "pah pah pah".

Ich sollte nur ganz kurz hecheln.
Ich hab auf allen vieren entbunden. Und als der kopf geboren war, hob mich je eine hebi unterm arm auf. Also kniete ich dann breitbeinig. DANN sollte ich kurz hecheln. Wirklich nur 10 sek.
Ich denke, sie haben kurz geguckt ob alles ok war.
Dann sollte ich nur noch die hüfte vor uns zurück baumeln lassen.
Dabei flutschte mein kind dann raus.

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5. Februar 2014 um 14:56

Ich empfehle dir
eine geburtsvorbereitung.

wie du sie absolvierst, ist egal. sie soll dich: vorbereiten.

ob in nem kurs, privat, über n buch, ner doku, nen film oder nem hörbuch...

informiere dich über die geburt bzw den verlauf.

es ist außerordentlich wichtig, MIT DEINEM KÖRPER zu arbeiten. und nicht GEGEN. also: MIT DEN WEHEN ATMEN und nich GEGEN DIE WEGEN "HECHELN".

das klingt jetzt vllt nach ner nicht kompletten antwort, aber evtl verstehst du das, wenn es soweit ist.

ich bin überzeugt davon, dass das hauptproblem vieler traumatischen geburten darin liegt, dass frau erstens mental unvorbereitet ist und zweitens die wehen als feind anstatt freund sieht.

das atmen ist ein ventil, bzw drängt einen davon ab, ständig die zähne zu fletschen, was verkrampfen bedeutet und eher nicht geburtsbeschleunigend ist. man sollte so locker wie möglich sein.

und ja, die austreibungsphase sollte, wenn möglich nicht innerhalb einer sekunde vorbei sein. es gibt kinder, die reagieren sehr empfindlich und man nimmt an, dass es am zu schnellen rausflutschen lag. 3 presswehen anstatt ner halben wär laut der theorie einfach besser bzw zaghafter.

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5. Februar 2014 um 14:57
In Antwort auf honigtoastxx

Ich empfehle dir
eine geburtsvorbereitung.

wie du sie absolvierst, ist egal. sie soll dich: vorbereiten.

ob in nem kurs, privat, über n buch, ner doku, nen film oder nem hörbuch...

informiere dich über die geburt bzw den verlauf.

es ist außerordentlich wichtig, MIT DEINEM KÖRPER zu arbeiten. und nicht GEGEN. also: MIT DEN WEHEN ATMEN und nich GEGEN DIE WEGEN "HECHELN".

das klingt jetzt vllt nach ner nicht kompletten antwort, aber evtl verstehst du das, wenn es soweit ist.

ich bin überzeugt davon, dass das hauptproblem vieler traumatischen geburten darin liegt, dass frau erstens mental unvorbereitet ist und zweitens die wehen als feind anstatt freund sieht.

das atmen ist ein ventil, bzw drängt einen davon ab, ständig die zähne zu fletschen, was verkrampfen bedeutet und eher nicht geburtsbeschleunigend ist. man sollte so locker wie möglich sein.

und ja, die austreibungsphase sollte, wenn möglich nicht innerhalb einer sekunde vorbei sein. es gibt kinder, die reagieren sehr empfindlich und man nimmt an, dass es am zu schnellen rausflutschen lag. 3 presswehen anstatt ner halben wär laut der theorie einfach besser bzw zaghafter.

Maybes beitrag liest sich schön
sie hat auf ihren körper gehört und wusste, wann was zu tun war, weil sie gespürt hat, was gerade passiert. sie war nicht vom schmerz geblendet oder verstört.

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5. Februar 2014 um 15:07

Ich hab beides nicht getan
in meinem speziellen Kurs wurde mir gesagt das pressen gar nicht gut ist...ich habe ihn praktisch nach unten "veratmet".....man kann es gut auch beim *räusper* Stuhlgang üben, nicht zu pressen, sondern es veratmen....


Hat gut geklappt, nur die letzte habe ich zu heftig mitgeschoben, war zu euphorisch

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5. Februar 2014 um 15:09
In Antwort auf xxmaybexx1

Hallo katta
Gehechelt habe ich nicht und gepresst - in dem Sinne - auch nicht.

Ich habe normal ruhig geatmet wärend einer Wehe und sobald der Druck durchs Köpfchen zunahm habe ich die Bauchatmung gemacht und somit meinen Sohn mit nach unten geschoben. Erst als der Kopf schon spürbar direkt vor dem Ausgang stand habe ich wirklich gedrückt (wie auf der Toilette )

Ich habe mich auch viel mit der Theorie beschäftigt und mich belesen. Ich habe auch gelesen, dass das Pressen (so wie im TV dargestellt) kontraproduktiv ist da sich durch die Anspannung die Muskeln zusammenziehen und dem Baby den Platz nehmen. Es dauert also eher länger, als das es hilfreich ist. Fand ich irgendwie logisch und so habe ich versucht mich größtmöglich zu entspannen. Hat gut funktioniert, mein Kleiner war schnell da. Obs mit Pressen anders gewesen wäre oder nicht weiß ich nicht
Für mich hats funktioniert.

Liebe Grüße


Genauso hab ichs auch gemacht

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5. Februar 2014 um 16:07


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5. Februar 2014 um 17:22

Oder du presst gar nicht
Das Kind kommt nämlich auch ganz ohne pressen und hecheln heraus. Du musst nur ruhig atmen , dich ganz entspannen und d mit jeder Wehe mitgehen.
Pressen und Luftanhalten führt eher zu mehr Geburtsverletzungen. Beim Pressen macht man den Beckenboden automatisch fest ( kannst du mal ausprobieren).
Frauen, die eine PDA haben pressen gar nicht und das Kind kommt trotzdem raus...

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5. Februar 2014 um 17:24

Danke ihr Lieben für Eure Antworten.
Honig, ich hab damals nen GVK gemacht. Und das veratmen hab ich da ausführlichst erlernt. Aber übers Pressen wurde halt nie gesprochen. Sie meinte nur immer, man merkt, wenn man pressen muss.
Aber du hast recht, ich konnte die Wehen nicht annehmen. Sie waren eher Feind als Freund. Ich hatte allerdings auch von Beginn an alle 15 sec. Wehen. Das war wirklich mehr, als ich aushalten konnte.

Mimmi, ich habe mitbekommen, dass du Hypnobirthing gemacht hast. Hast du auch nen Kurs besucht oder nur das Buch gelesen? Würdest du sagen, das Buch allein hat dir ein anderes Körperbewusstsein verschafft?

LG

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5. Februar 2014 um 17:26
In Antwort auf elisabennet

Oder du presst gar nicht
Das Kind kommt nämlich auch ganz ohne pressen und hecheln heraus. Du musst nur ruhig atmen , dich ganz entspannen und d mit jeder Wehe mitgehen.
Pressen und Luftanhalten führt eher zu mehr Geburtsverletzungen. Beim Pressen macht man den Beckenboden automatisch fest ( kannst du mal ausprobieren).
Frauen, die eine PDA haben pressen gar nicht und das Kind kommt trotzdem raus...

Klingt logisch
Aber warum kriegt man dann gegen Ende keine PDA mehr? Es heißt ja immer, dass man dann nicht mehr mitarbeiten kann...

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5. Februar 2014 um 17:29

Katta
Ich bin zwar nicht Mimi, aber ich habe - wie sie auch - das Buch von Marie Mogan gelesen. Es hat mir sehr gut geholfen und das nicht nur für die Geburt, sondern auch für die Schwangerschaft und die ganze Zeit danach. Es bewegt zum Nach- und Umdenken über sich, seinen Körper und den Geist. Ich finde es ist absolut lesenswert! Allerdings sollte man sich darauf einlassen können.

Liebe Grüße

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5. Februar 2014 um 17:35
In Antwort auf xxmaybexx1

Katta
Ich bin zwar nicht Mimi, aber ich habe - wie sie auch - das Buch von Marie Mogan gelesen. Es hat mir sehr gut geholfen und das nicht nur für die Geburt, sondern auch für die Schwangerschaft und die ganze Zeit danach. Es bewegt zum Nach- und Umdenken über sich, seinen Körper und den Geist. Ich finde es ist absolut lesenswert! Allerdings sollte man sich darauf einlassen können.

Liebe Grüße

Danke!
Dann bestelle ich es mir gleich!

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5. Februar 2014 um 17:39
In Antwort auf katta837

Danke!
Dann bestelle ich es mir gleich!

Bestellt!

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5. Februar 2014 um 17:53

Hecheln
Ich hab während der Geburt auch nicht gehechelt. Ich hab tief geatmet und dabei die Atemzüge mitgezählt. So bin ich bis zum Schluss gut gegen die Wehen gekommen.

Dass man nicht pressen soll, ist mir neu. Find ich aber sehr interessant!!

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5. Februar 2014 um 17:55
In Antwort auf katta837

Bestellt!


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5. Februar 2014 um 20:06


Klingt beneidenswert.

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5. Februar 2014 um 20:50
In Antwort auf katta837

Danke ihr Lieben für Eure Antworten.
Honig, ich hab damals nen GVK gemacht. Und das veratmen hab ich da ausführlichst erlernt. Aber übers Pressen wurde halt nie gesprochen. Sie meinte nur immer, man merkt, wenn man pressen muss.
Aber du hast recht, ich konnte die Wehen nicht annehmen. Sie waren eher Feind als Freund. Ich hatte allerdings auch von Beginn an alle 15 sec. Wehen. Das war wirklich mehr, als ich aushalten konnte.

Mimmi, ich habe mitbekommen, dass du Hypnobirthing gemacht hast. Hast du auch nen Kurs besucht oder nur das Buch gelesen? Würdest du sagen, das Buch allein hat dir ein anderes Körperbewusstsein verschafft?

LG

Ich hatte den Kurs und das Buch
ich persönlich brauchte den Kurs dazu...um auch live das zu üben...meine Kursleiterin war einfach super....und hat es uns so toll beigebracht...aber vielleicht reicht dir auch das Buch...ich wie aber auch meine Kursleiterin sagten aber das sie sich ein wenig von der " Eine Gebuet unter Hypnose" ist absolut Schmerzfrei....das gilt eben nicht für jeden und ist Scherztyp Abhängig...ich zb hatte Schmerzen....aber dank Hypnose bin ich überzeugt das sie aushaltbarer waren weil ich die Wehen eben wie erwähnt als Freund und nicht als Feind sah...wichtig ist auch das du dich völlig gehen lässt....Mund sollte locker sein...schrei wenn dir danach ist....

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