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Bockphase vor dem 3. Geburtstag?

24. Juli 2014 um 8:43

Seit etwa drei Monaten ist meine Tochter quasi unberechenbar. Sie wird im August 3 Jahre und ich hab ja schon öfter gehört, dass die Kinder da mehr bocken, aber das Wissen hilft mir nicht weiter

Bei jeder Kleinigkeit geht sie an die Decke und schreit los. Laut und ausdauernd. Ich hab schon einiges ausprobiert: Verständnis zeigen - hilft nicht.
Erklären, warum es was nicht gibt - hilft nicht, sie hört ja gar nicht zu.
Ignorieren - hilft nicht.
Schimpfen - hilft nicht, da versucht sie mich noch zu übertrumpfen.

Mitunter bringt sie ja den Kleinen (knapp 8 Monate) zum Weinen, der erschrickt sich davon ja und bekommt Angst. Oder sie weckt ihn, so groß ist die Wohnung ja nicht, dass man das bis in sein Zimmer nicht hören kann Ich habe ihr das auch schon erklärt, dass ihr L.auri dann Angst hat und weint (sie hat ihn sehr lieb), aber meist kommt das nicht an, da fehlt ihr bestimmt noch das Einfühlungsvermögen.

So langsam zehrt das aber echt an meinen Nerven, weil das teilweise schon morgens losgeht, wenn sie aufsteht. Dann will sie Gummibärchen zum Frühstück, die es natürlich nicht gibt und schon geht das Geschrei los.

Biiiiitte, was kann ich noch tun?

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24. Juli 2014 um 9:00

Warum-Fragen
haben wir noch gar nicht, darüber wäre ich froh, mal eine Abwechslung

Bei ihr ist es echt sowas wie "Gib mir das oder ich weck das Baby" wobei sie damit nicht das Baby treffen will, sondern mich. Ich nehme ihr das natürlich nicht persönlich, ich bin einfach ihr Ventil in dem Moment. Aber das ist so eine blöde Spirale, manchmal schaukeln wir uns gegenseitig hoch und das will ich nicht. Ich will niemals wie die Leute unter uns werden

Mit Beschäftigung bzw Ablenkung versuche ich es auch oft. Klappt vllt zu 30 %, in den anderen Fällen schreit sie "neiiiin" und will weiterbocken. Hach ja, Kinder

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24. Juli 2014 um 9:13

Hier gabs echt noch keine Warum-Fragen
Dafür will sie, jedesmal, wenn sie heult, was zu trinken. Das ist dann ihr Nöl-Grund

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24. Juli 2014 um 9:17

Ach ja,
je zickiger sie wird, desto unverständlicher wird ihr Anliegen...da wird aus "Triiiinkääään!" irgendwann "Gäägäää!" Vorhin wars "Annnaaaaan!"

Ich schwöre, ich habe KEINE Ahnung, was das ist

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24. Juli 2014 um 9:27

Wenn meine Tochter
zu schreien beginnt, dann setz ich mich zu ihr auf den Boden und wiederhole was sie stört...wenn sie zum Beispiel schreit, weil sie kein Eis bekommt, setzte ich mich zu ihr spiegel ihre Wut und sage dann..Eis,du willst Eis... und wiederhole das dann einige Male.Meist bringt sie das erstmal aus ihrem "Schreimodus" raus und kann dann weiter erklären, warum nicht. Während die kleinen so doll schreien, sind sie absolut nicht empfänglich für irgendeine Erklärung, deswegen zeige ich ihr erstmal, dass ich verstanden habe, warum sie so wütend ist.

Wir machen das so schon ne ganze Weile und einen großen Teil der Wutanfälle kann ich so "im Keim ersticken".
Klar macht man sich da ein wenig zum Affen, aber das ist mir inzwischen wurscht, weil es eben oft klappt

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24. Juli 2014 um 9:55

Mein Großer (3,5) schreit zwar kaum rum...
...dafür heult er bei jeder Kleinigkeit los. Das ist auch nicht gerade lustig und oft genug wird dabei auch der kleine Bruder geweckt.

Er ist auch sehr ausdauerd dabei sich zu verweigern, z.B. beim An- oder Ausziehen oder beim Aufräumen. Ich versuche meistens erstmal spielerisch ihn zu motivieren oder abzulenken. Wenn das nichts hilft, drohe ich z.B. "dann können wir nicht mehr raus gehen" oder "dann können wir keine Geschichte mehr lesen". Wenn das auch nichts hilft, muss ich die Androhung leider auch umsetzen, was dann natürlich auch wieder in einem furchtbaren Heulanfall endet . Mittlerweile versuche ich das Androhen aber eher zu vermeiden, weil es einfach nur noch mehr Frust bringt und manchmal auch der Kleine darunter leidet (z.B. wenn wir nicht mehr raus gehen können).

Lange Erklärungen warum etwas gemacht/ nicht gemacht werden soll, versteht er meistens auch nicht, bzw er hört gar nicht zu. Besser funktioniert es, wenn wir klare Regeln aufstellen. Z.B.: Wenn das Essen auf dem Tisch steht, dann bleibt es höchstens 1/2 Stunde lang auf dem Tisch stehen, danach wird es abgeräumt - egal ob jemand z.B. zwischendurch aufs Klo gerannt ist und ewig mit dem Wasserhahn rumspielen musste. Kinder, die keine Hose anhaben, dürfen nicht am Esstisch sitzen (und plötzlich zieht er sich ganz schnell die Hose an, nachdem er sich vorher eine Stunde lang geweigert hatte )

Was mein Großer ganz viel braucht, ist Verständnis Zuneigung und Ruhe. Wenn er sich in eine Situation so richtig hineingesteigert hat, hilft es auch manchmal ihn einfach nur in den Arm zu nehmen. Schimpfen und selbst laut werden, macht es bei ihm auf jeden Fall nur noch schlimmer! Er ist halt echt ein Sensibelchen (hat er von mir).

"Warum" kommt bei ihm gerade auch in fast jedem Satz vor. Das hatte ich mir auch echt nicht so anstrengend vorgestellt. Aber es ist manchmal wirklich nervig! Da hilft nur erklären, erklären, erklären und manchmal auch einfach ignorieren .

Bei dem Kleinen (21 Monate) geht es übrigens auch schon los. Nur das er nicht so viel rumheult und dafür eher rumbrüllt: "Gib her!!!", "Bärchen (Gummibärchen) haben!!!!!!" usw. Oh man, das wird noch was werden!

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24. Juli 2014 um 9:59
In Antwort auf blaetterrascheln

Mein Großer (3,5) schreit zwar kaum rum...
...dafür heult er bei jeder Kleinigkeit los. Das ist auch nicht gerade lustig und oft genug wird dabei auch der kleine Bruder geweckt.

Er ist auch sehr ausdauerd dabei sich zu verweigern, z.B. beim An- oder Ausziehen oder beim Aufräumen. Ich versuche meistens erstmal spielerisch ihn zu motivieren oder abzulenken. Wenn das nichts hilft, drohe ich z.B. "dann können wir nicht mehr raus gehen" oder "dann können wir keine Geschichte mehr lesen". Wenn das auch nichts hilft, muss ich die Androhung leider auch umsetzen, was dann natürlich auch wieder in einem furchtbaren Heulanfall endet . Mittlerweile versuche ich das Androhen aber eher zu vermeiden, weil es einfach nur noch mehr Frust bringt und manchmal auch der Kleine darunter leidet (z.B. wenn wir nicht mehr raus gehen können).

Lange Erklärungen warum etwas gemacht/ nicht gemacht werden soll, versteht er meistens auch nicht, bzw er hört gar nicht zu. Besser funktioniert es, wenn wir klare Regeln aufstellen. Z.B.: Wenn das Essen auf dem Tisch steht, dann bleibt es höchstens 1/2 Stunde lang auf dem Tisch stehen, danach wird es abgeräumt - egal ob jemand z.B. zwischendurch aufs Klo gerannt ist und ewig mit dem Wasserhahn rumspielen musste. Kinder, die keine Hose anhaben, dürfen nicht am Esstisch sitzen (und plötzlich zieht er sich ganz schnell die Hose an, nachdem er sich vorher eine Stunde lang geweigert hatte )

Was mein Großer ganz viel braucht, ist Verständnis Zuneigung und Ruhe. Wenn er sich in eine Situation so richtig hineingesteigert hat, hilft es auch manchmal ihn einfach nur in den Arm zu nehmen. Schimpfen und selbst laut werden, macht es bei ihm auf jeden Fall nur noch schlimmer! Er ist halt echt ein Sensibelchen (hat er von mir).

"Warum" kommt bei ihm gerade auch in fast jedem Satz vor. Das hatte ich mir auch echt nicht so anstrengend vorgestellt. Aber es ist manchmal wirklich nervig! Da hilft nur erklären, erklären, erklären und manchmal auch einfach ignorieren .

Bei dem Kleinen (21 Monate) geht es übrigens auch schon los. Nur das er nicht so viel rumheult und dafür eher rumbrüllt: "Gib her!!!", "Bärchen (Gummibärchen) haben!!!!!!" usw. Oh man, das wird noch was werden!


Das mit der "Drohung" klappt vor allem, wenn wir in den Garten wollen oder der Papa mit ihr hinfahren will und sie sich nicht anziehen (lassen) will...dann tut er, als würde er allein fahren und zack, will sie ihre Schuhe anziehen andernfalls würde sie echt stundenlang zetern.

Unser Heul-Rekord liegt am Stück bei knapp einer Stunde

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24. Juli 2014 um 10:09

Liara fing damit kurz vor 3 an
nun ist sie seit einem Monat vier und es ist schlimm wie eh und je das einzige was sich geändert hat ist die Tatsache das sie sich besser ausdrücken kann und immer komplexer rumschreit! Erst wars ständiges Geheule, nun ist es eher so das die Wut so aus ihr ausbricht das sie sich anhört wie ein Hirsch in der Brunftzeit o.O

Was da hilft? Oropax

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24. Juli 2014 um 10:12
In Antwort auf mopsilitoo81

Liara fing damit kurz vor 3 an
nun ist sie seit einem Monat vier und es ist schlimm wie eh und je das einzige was sich geändert hat ist die Tatsache das sie sich besser ausdrücken kann und immer komplexer rumschreit! Erst wars ständiges Geheule, nun ist es eher so das die Wut so aus ihr ausbricht das sie sich anhört wie ein Hirsch in der Brunftzeit o.O

Was da hilft? Oropax

Ich muss da auch immer
an euch denken und das Liara schon 4 ist

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24. Juli 2014 um 10:28

Das macht doch nix
Ich lieg aktuell eh immer noch im Krankenhaus und kann sie nicht lesen....ab morgen dann hoffentlich :-*

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24. Juli 2014 um 10:32

Scheiße
ich feiere mir gerad einen ab

Da tanzt dir aber jemand ganz schön auf der Nase herum!

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24. Juli 2014 um 10:44

Hmpf ja!
Ist der 4. Aufenthalt in den letzten 2,5 Wochen...dank infizierter Nierenschiene hätte mich in der Nacht von Mo auf Di fast ne Sepsis über den Jordan geschickt

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