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Bonussystem

13. Januar 2016 um 12:25

Ich hatte heute ein Elterngespräch mit der Erzieherin meines Großen (5). Sie hat mir empfohlen ein Bonussystem für ihn einzuführen, um ein paar eingefahrene Verhaltensmuster zu durchbrechen.

Ich bin ein bisschen skeptisch. Was ich auf keinen Fall will, ist eine Liste, wo sich ein trauriges Gesicht an das nächste reiht. Außerdem will ich ihn ja vor allem dazu motivieren Dinge von sich aus zu tun.

Andererseits sehe ich, dass er auf bestimmte, alltäglich Aufgaben einfach keine Lust hat und sich verweigert oder ewig rumtrödelt, was für alle Beteiligten frustrierend und nervend ist. Sein kleiner Bruder (3) schaut sich das natürlich ab. Ich denke auch, dass wenn überhaupt nur ein Bonussystem für beide in Frage kommt.

Folgende Punkte könnte ich mir für ein Bonussystem vorstellen:

Morgens selbstständig waschen und anziehen

Anziehen für die Kita ohne Theater

Aus der Kita abholen ohne Theater

Aufräumen vor dem Sandmännchen

Abends bettfertig machen ohne Theater

Eine Idee wäre, dass abends das Kind, welches am Tag am meisten Punkte gesammelt hat, sich aussuchen darf, welches Buch vorgelesen wird. Je mehr Punkte gesammelt wurden, desto länger ist die Geschichte. Wenn beide gleich viele Punkte haben, werden 2 Bücher vorgelesen.

Zusätzlich könnte man die Punkte über mehrere Wochen zählen und z.B für 50 Punkte einen Schwimmbadbesuch mit Papa oder ähnliches einplanen.

Was haltet ihr davon?

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13. Januar 2016 um 12:35


Ich finde bonussysteme super. Immer besser als mit bestrafen reagieren.

Meiner hat im kindergarten gebissen. vor 4 wochen haben wir ein belohnungssystem eingeführt. Seitdem hat er nur noch einmal bis jetzt gebissen.

Als belohnung gibt es immer zwei geschichten abends

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13. Januar 2016 um 12:56

Wieso bist du skeptisch?
Bonisysteme sind super.
Ich würde mich auf wenige Punkte beschränken.
Und nichts Selbstverständlichen belohnen.
Und bei Punktegleichstand würde ich keine zwei Bücher lesen. Die beiden werden das schnell durchschaut haben und für Gleichstand durch entsprechendes Verhalten sorgen.

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13. Januar 2016 um 13:04

Ich mag die Idee hinter deinem Post.
Aber Konkurrenz hat auch positive Aspekte.
Konkurrenz kann anspornen.
Und spätestens in der Schule ist Konkurrenz vorhanden und ein Kind sollte bis dahin mit Konkurrenz umgehen können.
Und wo kann man das besser lernen als Zuhause?

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13. Januar 2016 um 13:31
In Antwort auf pupsigel

Wieso bist du skeptisch?
Bonisysteme sind super.
Ich würde mich auf wenige Punkte beschränken.
Und nichts Selbstverständlichen belohnen.
Und bei Punktegleichstand würde ich keine zwei Bücher lesen. Die beiden werden das schnell durchschaut haben und für Gleichstand durch entsprechendes Verhalten sorgen.

Nichts Selbstverständliches belohnen...
Aber genau darum geht es ja! Ich habe keine Problem damit meinen Große zu motivieren mir beim Schneefegen zu helfen. Auf die ganz alltäglichen Dinge hat er keine Lust! Er weigert sich da penetrant eine Routine zu entwickeln. Andere Dinge erscheinen ihm immer viel wichtiger.

Danke für den Hinweis mit den 2 Büchern! Auf die Idee, dass sie beiden auf einen Gleichstand hinarbeiten könnten, bin ich noch gar nicht gekommen .

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13. Januar 2016 um 13:45

Genau deswegen bin ich auch skeptisch...
Meine Befürchtung ist auch, dass einer der beiden (wahrscheinlich der Kleine) immer mehr Punkte haben wird, einfach weil es ihm leichter fällt sich an Regeln zu halten. Der Große könnte sich dann benachteiligt fühlen. Es geht mir ja nicht darum, ihm seine Unzulänglichkeiten vor Augen zu führen, sondern ihn zu motivieren sich anzustrengen.

Andererseits stelle ich es mir auch schwierig vor, ein Belohnungssystem nur für den Großen einzuführen. Der Kleine bekommt das ja mit und will natürlich auch mit Papa ins Schwimmbad gehen. Der Große könnte es aber wieder als ungerecht empfinden, wenn er sich dafür anstrengen musste und der Kleine nicht.

Ich würde ein Belohnungssystem gar nicht in Betracht ziehen, wenn bei uns nicht wirklich Handlungsbedarf bestünde! Die permanente Verweigerungshaltung unseres Großen zerrt schon sehr an unseren Nerven!

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13. Januar 2016 um 13:51

Ich wäre da skeptisch
Schau mal hier steht viel über Belohnungssysteme und ein paar kritische Gedanken dazu:
http://www.gewuenschtestes-wunschkind.de/2015/05/sind-belohnungssysteme-tokensysteme-und-verstaerkerplaene-fuer-kinder-sinnvoll-und-welche-vorteile-und-nachteile-gibt-es.html?m=1

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13. Januar 2016 um 13:55

Also
unsere Psychologin hat uns vorgegeben wie ein belohnumgssystem aussehen sollte. bei und bezieht es sich auf die Schule: es gist zu Beginn des Tages 3 Kärtchen. sagt du zb deinem Kind es möchte sich bitte anziehen und es weigert sich strikt bekommt es eine Karte abgenommen. wiederum bekommt sie wieder ein karte dazu wenn sie in einem anderen Bereich punktet. so entsteht keine Frustration und man geht am tagesende nie mehr aus. wichtig ist es jede einzelne Situation neu zu beurteilen darum das nehmen und geben der Karten und nicht ein komplettes Paket. bei uns geht es bis maximal 5 Karten. dann hat er quasi höchst Leistung geschafft auch wenn er zb zwischen drin plötzlich mal nur 2 hatte. verstehst du das Prinzip?

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13. Januar 2016 um 14:00

Vor
Dem belohnungssystem erstmal hinterfragen, warum etwas nicht klappt. Liegt es vllt an dir, was für konsequenzen gibt es.

Aufröumen vor dem sandmann, z.b. Ist bei uns selbstverständlich. Was passiert bei euch, in dem moment, wo du es sagst? Wie reagiert dein kind?

Ich kündigen schon vor dem aufträumen an: "jetzt kann du noch 3 mal die eisenbahn fahren lassen, und dann wird aufgeräumt." So odr so ähnlich. Ich kündige es vorher an, denn ich weiß, wenn uch sage "wir räumen jetzt auf" macht mein kind dicht. Es bockt und zickt...

Auch die sachen im kiga. Warum bockt er da? Gibst du im den spielraum für diskussionen etc.?
In der früh abgeben und wenn er zickt gehen. Beim abholen, hab ich zu meinen eltern gesagt, wenn es nicht geht, einfach bescheid sagen, und ohne kind gehen und in ner stunde wiederkommen. Es waren meist machtspielchen, die die zwerge ausfechten müssen.

Belohnungsystem find ich nur git, wenn das positive belohnt wird, ohne negativen touch

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13. Januar 2016 um 14:10
In Antwort auf elisabennet

Ich wäre da skeptisch
Schau mal hier steht viel über Belohnungssysteme und ein paar kritische Gedanken dazu:
http://www.gewuenschtestes-wunschkind.de/2015/05/sind-belohnungssysteme-tokensysteme-und-verstaerkerplaene-fuer-kinder-sinnvoll-und-welche-vorteile-und-nachteile-gibt-es.html?m=1

Danke für den link!
Ich lese unter anderem heraus, dass meine 5 Punkte oben wohl zu viel sind.

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13. Januar 2016 um 14:15
In Antwort auf elswedy

Also
unsere Psychologin hat uns vorgegeben wie ein belohnumgssystem aussehen sollte. bei und bezieht es sich auf die Schule: es gist zu Beginn des Tages 3 Kärtchen. sagt du zb deinem Kind es möchte sich bitte anziehen und es weigert sich strikt bekommt es eine Karte abgenommen. wiederum bekommt sie wieder ein karte dazu wenn sie in einem anderen Bereich punktet. so entsteht keine Frustration und man geht am tagesende nie mehr aus. wichtig ist es jede einzelne Situation neu zu beurteilen darum das nehmen und geben der Karten und nicht ein komplettes Paket. bei uns geht es bis maximal 5 Karten. dann hat er quasi höchst Leistung geschafft auch wenn er zb zwischen drin plötzlich mal nur 2 hatte. verstehst du das Prinzip?

Hmm...
Gibt es am Ende des Tages eine Belohnung, wenn das Kind eine bestimmte Anzahl Karten hat?

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13. Januar 2016 um 14:15

Viele schwören ja auf diese Systeme
aber ich bin davon nicht überzeugt. Ich möcht z.B. am WE etwas schönes mit meinem Kind unternehmen, weil wir die Zeit dazu haben, das Wetter passt etc und nicht wenn alle Rahmenbedingungen stimmen darauf verzichten, weil es nicht genug Punkte in der Woche gab. Andersherum haben wir am WE auch mal Termine und Pläne, die nicht so kinderfreundlich sind, darauf möchte ich aber u. U. nicht verzichten, egal wie gut die Woche mit dem Kind lief.

Bei uns zuhause läuft auch viel schief und viele alltägliche Dinge sind Streitpunkte, aber ich kann auch nur empfehlen zu schauen, woran es liegt. Sieht er den Sinn hinter den Handlungen nicht, dann mach es für ihn deutlicher worin der Vorteil von "kooperativem Verhalten" steckt....z.B. Anziehen... wenn er gut mitmacht, darf er aussuchen was er anzieht (im Rahmen natürlich) oder du hast dann Zeit für eine extra Kuschelrunde mehr oder ihr spielt noch kurz etwas vor dem Losgehen ... eben weil das Anziehen so schön schnell ging.
So würde ich das wohl handhaben, ob das der "richtige" Weg ist, weiß ich aber auch nicht.

PS: Mein Sohn ist 11, somit in der vorpubertären "mir-doch-egal"- und "Mach-doch"-Phase... da helfen mir meine eigenen TIpps schon lange nicht mehr

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13. Januar 2016 um 14:43
In Antwort auf lena231186

Vor
Dem belohnungssystem erstmal hinterfragen, warum etwas nicht klappt. Liegt es vllt an dir, was für konsequenzen gibt es.

Aufröumen vor dem sandmann, z.b. Ist bei uns selbstverständlich. Was passiert bei euch, in dem moment, wo du es sagst? Wie reagiert dein kind?

Ich kündigen schon vor dem aufträumen an: "jetzt kann du noch 3 mal die eisenbahn fahren lassen, und dann wird aufgeräumt." So odr so ähnlich. Ich kündige es vorher an, denn ich weiß, wenn uch sage "wir räumen jetzt auf" macht mein kind dicht. Es bockt und zickt...

Auch die sachen im kiga. Warum bockt er da? Gibst du im den spielraum für diskussionen etc.?
In der früh abgeben und wenn er zickt gehen. Beim abholen, hab ich zu meinen eltern gesagt, wenn es nicht geht, einfach bescheid sagen, und ohne kind gehen und in ner stunde wiederkommen. Es waren meist machtspielchen, die die zwerge ausfechten müssen.

Belohnungsystem find ich nur git, wenn das positive belohnt wird, ohne negativen touch

Ein bisschen liegt es bestimmt auch an mir...
Aufräumen vor dem Sandmann: Da ist oft das Problem, dass die Kinder beim Abendessen so lange rumtrödeln, dass die Zeit knapp wird. Da müsste ich wahrscheinlich einfach mehr hinterher sein, dass 1. das Abendessen früher auf dem Tisch steht und 2. ich das Abendessen nach einer gewissen Zeit auch beende. Ein weiteres Problem ist, dass besonders mein Großer gerne sämtliches Spielzeug zusammen wirft und dann wenn es ums Aufräumen geht plötzlich sooooooo müde ist. Also wenn die Kinder erst nach dem Sandmännchen aufräumen sollen, habe ich da keine Chance. Vor dem Sandmännchen kann ich mich zumindest weigern den Fernseher anzumachen, so lange nicht aufgeräumt ist.

Vorher ankündigen klappt manchmal ganz gut. Speziell beim Anziehen oft aber nicht. Bei meinem Großen ist es auch so, wenn ihm morgens schon eine Laus über die Leber gelaufen ist, zieht sich das über den ganzen Tag hin. Teilweise komme ich da gar nicht an ihn heran und er verweigert einfach alles.

In der Kita ist das Problem, dass es ihm schwer fällt sich zu lösen und umzuschalten von zuhause zu Kita und umgekehrt. Es kommt oft vor, dass er mich sieht und erstmal weg läuft und sich versteckt. Manchmal gehe ich dann erstmal seinen kleinen Bruder abholen. Es kam aber auch schon vor, dass ich ihn die komplette Treppe (2 Etagen) runter (rauf auch schonmal) geschleppt habe, seine kleine Schwester in der Babyschale in der anderen Hand, der kleine Bruder ist zum Glück freiwillig gelaufen. Du kannst dir sicherlich vorstellen, dass solche Momente unglaublich viel Kraft kosten (physisch wie mental).

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13. Januar 2016 um 18:39

Ich
antworte dir hier oben. Nein eben nicht. es geht darum das Kind nicht unter Druck zu setzen. bei dem Karten System geht das Kind in der Regel nie leer aus und wird immer einzeln bewertet und keine gesammtsituation. ich halte generell von solchen Sachen im privaten Gebrauch auch ehrlich gesagt nicht so viel weil es oft einfach falsch aufgebaut wird

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13. Januar 2016 um 20:42
In Antwort auf mistbesen

Viele schwören ja auf diese Systeme
aber ich bin davon nicht überzeugt. Ich möcht z.B. am WE etwas schönes mit meinem Kind unternehmen, weil wir die Zeit dazu haben, das Wetter passt etc und nicht wenn alle Rahmenbedingungen stimmen darauf verzichten, weil es nicht genug Punkte in der Woche gab. Andersherum haben wir am WE auch mal Termine und Pläne, die nicht so kinderfreundlich sind, darauf möchte ich aber u. U. nicht verzichten, egal wie gut die Woche mit dem Kind lief.

Bei uns zuhause läuft auch viel schief und viele alltägliche Dinge sind Streitpunkte, aber ich kann auch nur empfehlen zu schauen, woran es liegt. Sieht er den Sinn hinter den Handlungen nicht, dann mach es für ihn deutlicher worin der Vorteil von "kooperativem Verhalten" steckt....z.B. Anziehen... wenn er gut mitmacht, darf er aussuchen was er anzieht (im Rahmen natürlich) oder du hast dann Zeit für eine extra Kuschelrunde mehr oder ihr spielt noch kurz etwas vor dem Losgehen ... eben weil das Anziehen so schön schnell ging.
So würde ich das wohl handhaben, ob das der "richtige" Weg ist, weiß ich aber auch nicht.

PS: Mein Sohn ist 11, somit in der vorpubertären "mir-doch-egal"- und "Mach-doch"-Phase... da helfen mir meine eigenen TIpps schon lange nicht mehr

Danke für die Tipps!
Das versuche ich auf jeden Fall mal!

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13. Januar 2016 um 20:53

Die Regel...
...erst ein Spielzeug wegräumen, bevor das nächste geholt wird, funktioniert bei uns irgendwie nicht. Mein Großer liebt es viel zu sehr mit mehreren Spielzeugen gleichzeitig zu spielen. Also z.B. baut er mit Bauklötzen und Pappschachteln und Mosaiksteinen eine Parkanlage für Autos oder er baut eine Höhle und richtet sie mit jeder Menge Essen aus dem Kaufladen und Spielzeug und Büchern ein. Ich will ihn da ja auch nicht in seiner Kreativität bremsen...

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13. Januar 2016 um 21:00
In Antwort auf elswedy

Ich
antworte dir hier oben. Nein eben nicht. es geht darum das Kind nicht unter Druck zu setzen. bei dem Karten System geht das Kind in der Regel nie leer aus und wird immer einzeln bewertet und keine gesammtsituation. ich halte generell von solchen Sachen im privaten Gebrauch auch ehrlich gesagt nicht so viel weil es oft einfach falsch aufgebaut wird

Ok
klingt schon ganz interessant. Diese Bewertung der Gesamtsituation und dann auch noch das Finden einer passenden Belohnung finde ich ja auch eher schwierig.

Wenn ich das richtig verstehe, geht es bei dem Kartensystem eher darum dem Kind ein sichtbares Feedback zu Einzelsituationen zu geben, oder?

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13. Januar 2016 um 21:20

Also es kommt wirklich aufs kind an
Und die entsprechenden Situationen.... Zuerst natürlich überdenken was man selber eventuell ändern kann .... Aber nur weil man etwas ändert ändern sich nicht automatisch eingeschleifte Verhaltensweisen die zu Spannungen führen...

Im schlimmsten Fall bist du selbe später frustriert weil du ja versuchst hast die Situation zu ändern und dein Kind nicht mitspielt....

Da sind wir beim nächsten Problem, Kinder sind wundervoll eigenwillig, erproben und messen sich... Das ist toll und wichtig, solang es einen gewissen Rahmen für die ganze Familie und das Zusammenleben hat....

Ich finde Belohnungssysteme gut durchgeführt gar nicht so verkehrt...
Zunächst eine max. zwei neue Regeln mit einer fixen Belohnung.
Ich würde nicht mit etwas alltäglichem Belohnen wie z.B der Gute Nacht Geschichte....
Sondern schon mit etwas "Besonderem" .....
Bei meinem Sohn war es ein 0,10,- Kaugummie wo ich sonst immer sagte das gibt es nicht.... Das durfte er sich dann aussuchen.

Dafür brauchte er fünf Sticker..... Den Sticker gab es einfach wenn er die "Absprache" einhielt, wenn es mal nicht klappte und er fragte warum er keinen bekommt habe ich das Thema nicht gross aufgerollt, sondern einfach gesagt das wir das morgen nochmal üben müssen....

Es wurde kein Sticker abgezogen, wenn es mal gar nicht klappte, die Konsequenz war einfach das er länger auf das Gewünschte warten musste....

Was ich jedoch gemacht habe, das ich ihm morgens vor unserer bisherigen blöden situation dran erinnert habe, das er einen Sticker bekommen kann....

Unser System mussten wir etwa zwei Wochen durchziehen, dann vergaß er die Sticker aber auch das "Theater"
Die grosse Belohnung die er für 30 Punkte hätte geben können (Indoor- Spielplatz) gab es natürlich trotzdem, aber ich hab ihm das auch so gesagt, das ich sehr stolz bin das er die Sticker nicht mehr braucht und wir das jetzt auch so schaffen.
Das hat ihn auch sehr gefreut

Also richtig eingesetzt kann es Sinn machen, aber versuchen ein Kind damit gänzlich umzukrempeln sollte nicht passieren, dann müsste man sich evtl doch an eine andere Stelle wenden wenn es so massive Probleme gibt....
Aber für kleinere Gegebenheiten ok...
Bitte aber wenn auch nur eins und nicht im Kiga auch noch....

Es soll eine Motivation und Stütze sein und kein Drill....

Hoffe war nicht zu lang

Lg

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14. Januar 2016 um 0:08

Ganz genau
Es geht darum aufzuzeigen dass das negative bewertet wird aber auch das positive hervorgehoben wird. ich habe es so gemacht dass 3 karten was gab aie zb ein eis bei der eisdiele und 5 Karten dann wirklich ne super Leistung war und es da auch mal ein heftigen gab. bei uns waren es Kärtchen ,man kann da symbolisch auch andre Dinge nehmen. es ist einfach nur wichtig nicht abends hin zu stehen und zu sagen,also heute warst echt frech batsch da hast die Wolke sondern eben immer situstionsbedingt zb: du,jetzt müsste ich 2 mal sahen hör Bitte auf mit essen zu spielen zb eine Karte kommt jetzt weg und von mir aus ne Stunde später ist ein vorbildliches verhalten beim anziehen da und dann kann man sagen heY das ist richtig toll schau mal hast dir wieder ein Kärtchen verdient

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14. Januar 2016 um 2:26

!"
Bei uns ist auch heute das Belohnungssystem eingezogen.
Aber ich muss sagen, dass mir auch nix anderes einfiel
Ich hab eine 5,5 jährige Tochter und dazu nun ein 4jähries Pflegekind (Mädchen), die Entwicklung ist aufm Stand einer etwa 3 jährigen.
Und diese testet gerade wo meine Grenzen sind.

Und da sind einige Dinge die eben nicht gehen und da gibt es auch keine wirkliche Diskussion drüber.
- es wird nicht auf die Strasse gerannt
- es wird nicht weggerannt
- es werden keine Sachen extra kaputt gemacht
- es wird keiner extra gehauen etc

Sie macht nur Sachen der grossen kaputt und sagt, dann mit einem lächeln im Gesicht "Hab ich extra gemacht!"'
Das gleiche mit dem hauen und kratzen

Wenn man sie fragt weshalb sie es macht kommt (leider) nur
"Man darf nicht hauen/kratzen/Sachen kaputt machen!
Ich bin jetzt wieder lieb

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14. Januar 2016 um 2:40


Bei uns ist auch heute das Belohnungssystem eingezogen.
Aber ich muss sagen, dass mir auch nix anderes einfiel
Ich hab eine 5,5 jährige Tochter und dazu nun ein 4jähries Pflegekind (Mädchen), die Entwicklung ist aufm Stand einer etwa 3 jährigen.
Und diese testet gerade wo meine Grenzen sind.

Und da sind einige Dinge die eben nicht gehen und da gibt es auch keine wirkliche Diskussion drüber.
- es wird nicht auf die Strasse gerannt
- es wird nicht weggerannt
- es werden keine Sachen extra kaputt gemacht
- es wird keiner extra gehauen etc

Sie macht nur Sachen der grossen kaputt und sagt, dann mit einem lächeln im Gesicht "Hab ich extra gemacht!"'
Das gleiche mit dem hauen und kratzen

Wenn man sie fragt weshalb sie es macht kommt (leider) nur
"Man darf nicht hauen/kratzen/Sachen kaputt machen!
Ich bin jetzt wieder lieb!"
Einen Grund hab ich bisher noch nicht aus ihr herausbekommen
Alles reden und schimpfen hat nix am Verhalten verändert.
Denn egal welche Situation es ist und egal wie meine Reaktion darauf ist, nach knapp 2 Minuten lächelt sie einen an und man hat das Gefühl, für sie ist nix gewesen.

Und da sie eh absolut distanzlos ist, egal wem sie begegnet , muss ich immer aufpassen wohin sie ist und weglaufen geht eben absolut nicht. Genauso wenig wie einfach auf die Strasse rennen.
Und ätzend ist, dass sie das alles weiß

Deswegen gibt es nun auch ein Belohnungssystem, für beide Kinder


@ Blätterrascheln
was für ein Theater macht denn dein Sohn beim Anziehen zur Kita?
Will er sich nicht anziehen, weil er noch was spielt?
Oder ist er ehr der Typ orgenmuffel und kommt nicht in die Puschen morgens und es scheitert daran??

Meine große hatte auch mal das Theater mit dem Anziehen , so ala sie werde sich nicht anziehen, nö kein Bock
Hab ihr gesagt, dass sie dann im Nachthemd in der Kita steht......
wollte sie nicht glauben, stand sie dann aber.
ich hatte logischerweise ihre Anziehsachen in der Tasche mit.
Danach war es dann lange kein Thema mehr.
Und was wir dann hatten war, dass sie spielen wollte in ihrem Zimmervor der Kita und deswegen nicht fertig wurde.
Ich hab ihr dann gesagt, wenn sie sich flott fertig macht, dann habe sie dazu auch Zeit.
Es brauchte einige Anläufe, bis das es klappte.
Aber sie hat halt verstanden, dass wenn sie sich "normal" fertig macht, kann sie auch noch spielen, wenn sie trödelt ist das nicht mehr drin.

Ist halt die Frage woran es bei harkt

Und was das aufräumen angeht, würd ich das vor dem Abendessen ankündigen.
"In 5 Minuten wird aufgeräumt, denn wir essen in xx Minuten!" und dann 5 Minuten später sie zum aufräumen auffordern, so dass sie dann zum Essen aufgeräumt haben und dann in Ruhe essen können

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14. Januar 2016 um 9:21

Punktesystem
In der Einrichtung in der ich arbeite gibt es folgendes System für Kinder von 6 bis 12 Jahren:

Für jede Aktivität des Tages gibt es einen Punkt. Zähneputzen, Frühstücken, Schulweg, Mittagessen, Hausaufgaben, Unternehmungen, Abendessen, Zähneputzen und ins Bett gehen. Für alles was gut klappt gibt es einen Punkt, der in mehrere Kategorien unterteilt wird. Zähneputzen, duschen, waschen etc. ist "Hygiene", Frühstück, Mittag- und Abendessen ist einfach "Essen". Schulweg und Hausaufgaben sind "Schule". Ins Bett gehen und Ruhezeiten einhalten ist ein "Ruhepunkt". Schmutzwäsche in den Wäschekorb bringen, Aufräumen oder im Haushalt helfen ist ein "Haushaltspunkt". Und so gibt es für alle Bereiche des Tages jeweils bis zu 10 Punkte in den verschiedenen Kategorien. Wer sich morgens nicht die Zähne putzen will oder Theater macht bekommt den morgendlichen Hygiene-Teilpunkt nicht. Wer sich weigert Hausaufgaben zu machen bekommt keinen Schulpunkt. Wer beim Essen rummantscht oder verweigert bekommt keinen Essenspunkt. Wer nicht aufräumt bekommt keinen Haushaltspunkt. Somit sammeln die Kinder täglich 0 bis 10 Punkte. Es gibt Zusatzpunkte für besonders gutes Benehmen oder übernommene Sonderaufgaben, somit können die Kinder auch mehr als 10 Punkte erreichen oder woanders verlorene Punkte wieder ausgleichen. Am Abend wird zusammen gezählt und allen Kinder in der Runde mitgeteilt. Die Kinder schätzen sich selbst ein, was durchaus gut klappt und sehr realistisch ist. Die Kinder wissen, was man von ihnen erwartet und wissen auch, wenn sie Murks machen!

Am Ende einer Woche werden alle gesammelten (oder abgezogenen) Punkte addiert und das einzelne Kind darf dann je nach Punktestand in eine von insgesamt drei Kisten greifen, wo es sich etwas aussuchen darf. Natürlich ist die letzte Kiste für Kinder mit besonders hohem Punktestand "wertvoller", dort sind also lauter Herzenswünsche drin, während die erste Kiste beispielsweise nur weniger tollen Kleinkram enthält. Womit man die Kisten befüllt ist ja individuell - du kannst dort ja auch Gutscheine für Fernsehsendungen, Ausflüge, besondere Zeiten etc hinein tun, wo du genau weißt, dass das Kind scharf darauf ist. So gibt man den Kindern Anreize auf Kiste 3, lässt sie aber bei eigenen Versagen auch nicht leer ausgehen und bietet Kleinigkeiten in Kiste 1 an. Alles - das Verhalten und auch die Punkte - werden am Ende des Tages immer besprochen, damit das Kind weiß, wo es steht.

Es funktioniert bei ALLEN Kindern ab 5 bis 6 Jahren. Darunter ist das System zwar auch anwendbar, aber eben noch nicht ganz so streng. Und ja, du darfst sehr wohl erwarten, dass das Kind diese und jene Alltagsaufgsbe erledigt. Weigert es sich gibt es halt logischerweise auch keine Belohnungen.

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14. Januar 2016 um 12:00

...
Nein, es geht nicht um gut und schlecht. Es geht darum, dass der Alltag erledigt wird und wenn das klappt, das Kind belohnt wird. JEDES Kind braucht Belohnung - und seien es nur lobende Worte. Und zum Alltag gehören eben all die Sachen, die ich aufgezählt habe. Zähneputzen, Essen, Schulweg, Aufräumen, Ruhezeiten, ins Bett gehen etc. Und wenn alles funktioniert, gibt es eben Belohnungen, funktioniert etwas nicht gut oder gar nicht, dann wird dies thematisiert und das schlechte Verhalten eben nicht belohnt. Das sollte ja generell normal sein - reden, Lob oder eben Strafe/Konsequenz (egal wie geartet).

Und nein, es ist alles andere als schrecklich

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14. Januar 2016 um 12:03

Danke euch!
Ihr habt teilweise für das Worte gefunden, von dem mir mein Gefühl bereits gesagt hatte, dass es nicht gut ist. Ich werde das System, so wie ich es oben beschrieben habe, auf jeden Fall nicht umsetzen!

Ich denke ich muss erstmal noch mehr an mir selber arbeiten, z.B. an der Sache mit dem früheren Abendbrot (hat gestern übrigens wunderbar geklappt! Die Jungs hatten beide ohne zu murren beim Aufräumen geholfen :super.

Schwieriger ist die Sache mit der Kita. Es fällt ihm wahnsinnig schwer sich von einer Situation zu lösen und den Übergang zur nächsten Situation zu finden (Zuhause - Kita und umgekehrt). Ich habe es schon mit Ankündigungen, zählen und Reimen versucht - mit mäßigem Erfolg. Hier wäre vielleicht ein Kartensystem (ähnlich dem, welches elswedy vorgestellt hat) eine ganz gute Möglichkeit.

Außerdem möchte ich versuchen unsere Bring- und Abholzeiten etwas flexibler zu gestalten. Ich hole ja normalerweise beide Jungs um 15 Uhr aus der Kita ab. Da haben sie meistens gerade erst fertig gevespert und sind erst seit kurzem zum Freispiel im Garten. Ich kann ihn da schon verstehen, dass er es da manchmal blöd findet gleich wieder los zu müssen. Deshalb will ich versuchen ihn ab und zu mal länger da zu lassen und ihn an anderen Tagen dafür schon als Mittagskind abzuholen. Ich würde es mit dem Kleinen dann genauso machen, nur eben versetzt, so dass ich den einen schon mittags abhole und mal ohne den Bruder etwas schönes unternehme und den anderen dann erst später hole.

Was bei meinem Großen auch noch problematisch ist, ist dass er in der Kita ein ganz anderes Kind ist, als zuhause. Er geht in der Kita Konflikten regelrecht aus dem Weg. Das hatte die Erzieherin gestern nochmal ganz deutlich gesagt. Er beobachtet die anderen Kinder zwar ganz viel, spielt aber nicht richtig aktiv mit, spricht kaum und wenn dann so leise, dass er kaum gehört wird. Wenn er eine Burg gebaut hat und ein anderes Kind ihm die Burg kaputt macht, sagt er nichts dazu! Ich war regelrecht fassungslos, als die Erzieherin mir das gestern erzählt hat! Zuhause würde er ausflippen! Kein Wunder, dass sich da bei ihm eine Menge Frust anstaut. Die volle Dröhnung kriegen dann eben Mama, Papa und der kleine Bruder ab. Ich bin nur ziemlich ratlos, was man da machen kann. Kinder lernen ja Sozialverhalten am besten untereinander. Wenn er sich aber nicht traut auf andere Kinder zuzugehen und auch mal den Mund aufzumachen, ist es natürlich schwierig. Dabei quasselt er zuhause wirklich ununterbrochen und auch nicht gerade leise!

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14. Januar 2016 um 12:05

Wird vernutlich nicht das gewünschte ergebnis bringen
So wie du deinen Jungen beschreibst, wird es ihm vermutlich am Allerwärtesten vorbei gehen, ob er nun einen Punkt bekommt oder nicht.

Versuch es mit direkter Konsequenz. Dabei komme ich bei meinem Sohn am Weitesten. Jede Handlung zieht Konsequenzen nach sich. Auch positive

Wenn mein Sohn frühs rumtrödelt, dann hat er eben keine Zeit mehr fürs Frühstück und das Anziehen. Dann kommt er so wie er ist ins Auto und los gehts. Frühstück und Anziehen holt er dann im Kindergarten nach. Macht er frühs toll mit, haben wir noch genug Zeit zum Rumblödeln und Quatsch-Singen bevor es los geht.
Wenn er nicht aufräumt bleibt es eben liegen. Nach zwei Tagen hat er keinen Platz mehr zum Spielen oder findet seine Sachen nicht mehr. Darüber ärgert er sich so sehr, dass er mich dann doch bittet ihm beim Aufräumen zu helfen. Danach macht ihm das Spielen auch wieder mehr Spaß.
Wenn er nicht essen mag, biete ich ihm eine Alternative an. Mag er die auch nicht, geht er hungrig vom Tisch. Meistens hat er in der Situation eh keinen Hunger.
Wenn er Rumbockt und Rumschreit, sag ich ihm, dass ich möchte, dass er mir in Ruhe sagen soll was er braucht und ich ihn nicht versteh wenn er schreit. Ich geh dann. Sobald er sich beruhigt hat, kommt er zu mir. Dann reden wir ruhig und ich kann auf seine Wünsche eingehen.

Und dann gibt es Tage, an denen hilft alles nicht. Da sind ihm sämtliche Konsequenzen egal. Mittlerweile lass ich dann einfach in Ruhe und warte auf gute Tage, an denen wir wieder fröhlich und ausgelassen sein können.

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14. Januar 2016 um 12:15
In Antwort auf kleene0907


Bei uns ist auch heute das Belohnungssystem eingezogen.
Aber ich muss sagen, dass mir auch nix anderes einfiel
Ich hab eine 5,5 jährige Tochter und dazu nun ein 4jähries Pflegekind (Mädchen), die Entwicklung ist aufm Stand einer etwa 3 jährigen.
Und diese testet gerade wo meine Grenzen sind.

Und da sind einige Dinge die eben nicht gehen und da gibt es auch keine wirkliche Diskussion drüber.
- es wird nicht auf die Strasse gerannt
- es wird nicht weggerannt
- es werden keine Sachen extra kaputt gemacht
- es wird keiner extra gehauen etc

Sie macht nur Sachen der grossen kaputt und sagt, dann mit einem lächeln im Gesicht "Hab ich extra gemacht!"'
Das gleiche mit dem hauen und kratzen

Wenn man sie fragt weshalb sie es macht kommt (leider) nur
"Man darf nicht hauen/kratzen/Sachen kaputt machen!
Ich bin jetzt wieder lieb!"
Einen Grund hab ich bisher noch nicht aus ihr herausbekommen
Alles reden und schimpfen hat nix am Verhalten verändert.
Denn egal welche Situation es ist und egal wie meine Reaktion darauf ist, nach knapp 2 Minuten lächelt sie einen an und man hat das Gefühl, für sie ist nix gewesen.

Und da sie eh absolut distanzlos ist, egal wem sie begegnet , muss ich immer aufpassen wohin sie ist und weglaufen geht eben absolut nicht. Genauso wenig wie einfach auf die Strasse rennen.
Und ätzend ist, dass sie das alles weiß

Deswegen gibt es nun auch ein Belohnungssystem, für beide Kinder


@ Blätterrascheln
was für ein Theater macht denn dein Sohn beim Anziehen zur Kita?
Will er sich nicht anziehen, weil er noch was spielt?
Oder ist er ehr der Typ orgenmuffel und kommt nicht in die Puschen morgens und es scheitert daran??

Meine große hatte auch mal das Theater mit dem Anziehen , so ala sie werde sich nicht anziehen, nö kein Bock
Hab ihr gesagt, dass sie dann im Nachthemd in der Kita steht......
wollte sie nicht glauben, stand sie dann aber.
ich hatte logischerweise ihre Anziehsachen in der Tasche mit.
Danach war es dann lange kein Thema mehr.
Und was wir dann hatten war, dass sie spielen wollte in ihrem Zimmervor der Kita und deswegen nicht fertig wurde.
Ich hab ihr dann gesagt, wenn sie sich flott fertig macht, dann habe sie dazu auch Zeit.
Es brauchte einige Anläufe, bis das es klappte.
Aber sie hat halt verstanden, dass wenn sie sich "normal" fertig macht, kann sie auch noch spielen, wenn sie trödelt ist das nicht mehr drin.

Ist halt die Frage woran es bei harkt

Und was das aufräumen angeht, würd ich das vor dem Abendessen ankündigen.
"In 5 Minuten wird aufgeräumt, denn wir essen in xx Minuten!" und dann 5 Minuten später sie zum aufräumen auffordern, so dass sie dann zum Essen aufgeräumt haben und dann in Ruhe essen können

@Theater beim Anziehen
Mein Großer ist beides, Morgenmuffel und ständig mit irgendwas beschäftigt, was ihm viel wichtiger erscheint. Schlimm daran ist nur, dass es oft auch auf Machtspielchen hinaus läuft, weil mir irgendwann der Kragen platzt und ich versuche ihn anzuziehen. Dass das keine gute Idee ist, weiß ich eigentlich, denn er schmeißt sich dann auf den Boden, schreit wie am Spieß, tritt um sich oder läuft weg und versteckt sich.

Er stand auch schon ohne Jacke und Schuhe in der Kita. Da gingen die Machtspielchen dann aber weiter, indem er sich z.B. weigerte die Treppe hochzulaufen. Mein Großer kann wirklich seeeeeeehr stur sein! Letztlich habe ich ihn zwar immer irgendwie abgeliefert bekommen, aber besser wurde sein Verhalten dadurch ganz sicher nicht!

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14. Januar 2016 um 12:26
In Antwort auf claire1huxtable

Wird vernutlich nicht das gewünschte ergebnis bringen
So wie du deinen Jungen beschreibst, wird es ihm vermutlich am Allerwärtesten vorbei gehen, ob er nun einen Punkt bekommt oder nicht.

Versuch es mit direkter Konsequenz. Dabei komme ich bei meinem Sohn am Weitesten. Jede Handlung zieht Konsequenzen nach sich. Auch positive

Wenn mein Sohn frühs rumtrödelt, dann hat er eben keine Zeit mehr fürs Frühstück und das Anziehen. Dann kommt er so wie er ist ins Auto und los gehts. Frühstück und Anziehen holt er dann im Kindergarten nach. Macht er frühs toll mit, haben wir noch genug Zeit zum Rumblödeln und Quatsch-Singen bevor es los geht.
Wenn er nicht aufräumt bleibt es eben liegen. Nach zwei Tagen hat er keinen Platz mehr zum Spielen oder findet seine Sachen nicht mehr. Darüber ärgert er sich so sehr, dass er mich dann doch bittet ihm beim Aufräumen zu helfen. Danach macht ihm das Spielen auch wieder mehr Spaß.
Wenn er nicht essen mag, biete ich ihm eine Alternative an. Mag er die auch nicht, geht er hungrig vom Tisch. Meistens hat er in der Situation eh keinen Hunger.
Wenn er Rumbockt und Rumschreit, sag ich ihm, dass ich möchte, dass er mir in Ruhe sagen soll was er braucht und ich ihn nicht versteh wenn er schreit. Ich geh dann. Sobald er sich beruhigt hat, kommt er zu mir. Dann reden wir ruhig und ich kann auf seine Wünsche eingehen.

Und dann gibt es Tage, an denen hilft alles nicht. Da sind ihm sämtliche Konsequenzen egal. Mittlerweile lass ich dann einfach in Ruhe und warte auf gute Tage, an denen wir wieder fröhlich und ausgelassen sein können.

Alles schon probiert
(siehe Antwort unter kleene)

Im Gegenteil habe ich das Gefühl, wenn ich ihm mit direkten Konsequenzen (also negativen) komme, steigert das bei ihm nur den Frust und er fühlt sich herausgefordert noch mehr zu bocken.

Ich sage ihm auch immer, dass ich ihn nicht verstehe, wenn er so schreit und er sich erstmal beruhigen soll. Klappt auch einigermaßen - bis zum nächsten Anfall, der an solchen Tagen meistens nicht lange auf sich warten lässt.

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14. Januar 2016 um 14:13

Deinen Zynismus kannst du dir sparen
Wie ich schon weiter unten schrieb, werde ich das System so nicht umsetzen.

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