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Brainstorming Forschungsarbeit Thema Kindesmisshaldlung

2. September 2014 um 13:39

Hallo Leute,

ich rufe mal zu einem kleinen Brainstorming auf . Irgendwie stehe ich momentan so auf dem Schlauch mit meinen Gedanken..Vorlesunggsfrei, die Uni ist zu weit weg und ich leide unter akutem Töchterchen-Zahnt-Schlafmangel .

Sooo, da dachte ich, hier gibts doch viele schlaue Frauren vielleicht könnt ihr ja etwas Gedankenanregend sein .

Und zwar geht es um die Planung einer Forschungsarbeit im Fach Psychologie. Ganz grob geht es um Kindesmisshandlung/Kindesmissbrauch/Kindstötung. Und das eben aus psychologischer Perspektive, nicht aus medizinischer oder sowas. Sprich (psychische) Ursachen dafür, psychische und Entwicklungsfolgen, Prävention, Therapie etc.pp.

Sooo...und in diesem unglaublich großen Feld muss ich nun eine Fragestellung entwickeln, die
a) relevant und noch nicht ohnehin durch andere Forschung schon beantwortet ist.
b) die durchführbar ist, sowohl fianziell (sagen wir mal so mit 1000 EUR Budget) als auch zeitlich (in einem Zeitraum von ca. 6 Monaten...Langzeitstudien fallen daher leider raus ) als auch dass es irgendwie möglich ist Teilnehmer dafür zu finden.
c) Nicht nur eine Literaturrecherche erfordert, sondern irgendeine Art emprischer Arbeit, also zumindest mal einen Fragebogen auswerten oder sowas...

Naja..ich fände ja Präventionsmaßnahmen interessant, aber da wüsste ich nicht, wie das mit den gegebenen Begrenzungen umsetzbar sein sollte..außer ich finde Leute, die sowas eh durchführen, und darf mich bei denen mit "reinhaken".
Ahhh...ich steh gerade echt voll auf dem Schlauch^^. Fühle mich wie im ersten Semester und völlig inkompoetent .

Naja...Aaalso, habt ihr Ideen, Denkanstöße Studienvorschläge, zu denen ich dann mal die Literaturrecherche anschmeißen könnte, um zu sehen, was es da schon so gibt, und was man noch machen könnte bzw. wie man es machen könnte?

Würde mich sehr über ein gelungenes Brainstorming freuen ..ich stürz mich dann mal wieder in die Literatur, in der Hoffnung dort meine Erleuchtung zu finden .

LG, Knallhamster

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2. September 2014 um 14:09

Ja
das werde ich auf jeden Fall machen..momentan fühle ich mich irgendwie noch sooo ungeplant dass ich mich ehrlich gesagt noch nicht so recht getraut habe mich da an jemanden zu wenden, hätte dafür so gerne zumindest eine grobe Ahnung was ich mir Vorstelle...aber doch nicht ganz so grob wie es momentan aussieht .
Aber du hast recht, das ist wahrscheinlich produktiver als alleine Literatur zu stöbern und hier in einem Anflug von steigendem Stress- und sinkendem Konzentrationslevel nachzufragen .
Mit meinem Professor werde ich natürlich auch sprechen, aber auch da hätte ich so gerne schon was etwas konkreteres ...ahhh...mein Hirn ist momentan echt nicht nutzungsfähig .
Aber Danke schonmal für die Antwort
Vielleicht gibts ja noch ein paar Psycholigie- oder Kindesmisshandlungs "Experten", die trotzdem nen Denkanstoß haben.

Ich glaube ich mach mir einfach mal bei entspechenden Stellen einen Gespächstermin aus und wenn ich bis dahin immer noch keine Ahung habe muss ich mich überwinden und meine Planlosigkeit wohl zugeben .

LG, Knallhamster

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2. September 2014 um 15:22

Puh...
Vielleicht kannst Du Dir zuerst mal in einem Buch einen Anhaltspunkt holen?

Zum Thema Kindesmisshandlung kann ich Dir das Buch: "Mut zur Liebe - So gestalten Sie ein Leben frei von Zwängen" empfehlen. Habe es vor einiger Zeit gelesen, und dort sind viele verschiedene Aspekte thematisiert, soweit ich mich erinnern kann... Aktiver und passiver Missbrauch, verschiedene Formen davon, etc. Es geht im Buch hauptsächlich um Co-Abhängigkeiten und entstandene Zwänge...

Ansonsten gibt es ja recht viel Lektüre zu dem Thema Missbrauch und seine Folgen, aus dem Dir vielleicht eine zündende Idee kommt? Vielleicht auch mal aus einem ganz anderen Bereich heraus, der eben bedenkt, was zu Missbrauch führen kann? Gibt ja auch inzwischen alternative Bücher, in denen Forschungen aus anderen Gebieten aufgegriffen werden, zum Thema Missbrauch. Dass sich Traumata aus Missbrauch der Eltern auf die Kinder übertragen können, etc.

Was Prävention angeht zum Beispiel, wie man die Kinder stärken kann. Da könnte man eine Umfrage oder sowas machen, was Erwachsene denken, was ein Kind vor Missbrauch schützen könnte. Ich habe nämlich oft den Eindruck, dass die Eltern da nicht weit genug denken, und die Kinder mehr vor fremdem Einfluss schützen als ihnen beizubringen, wie sie in entsprechender Situation reagieren können.

Und dann eben mit "Spezialisten" über dieses Thema reden, aber nicht nur Psychologen oder so, sondern auch z.B. Alternativen suchen, wie z.B. Trainer bei Selbstverteidigungskursen, etc.

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