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Brauch mal dringen Rat !!!

26. September 2007 um 18:03

Hallo zusammen,
ich bräuchte mal einen Rat oder vielleicht auch mehrere. Ist ziemlich schwer zu erklären aber ich versuchs.

Mein Freund hat aus einer früheren Beziehung eine nichteheliche Tochter (5 Jahre). Bis zu Ihrem 2. Lebenjahr haben die beiden damals zusammengewohnt bei seinen Eltern. Als die Ex dann ausgezogen war, war das Kind trotzdem fast täglich am Nachmittag bei ihm bzw. den Großeltern. Am Wochenende blieb sie regelmäßig über Nacht. Das hat sich bis heute auch nicht geändert - und auch der 2 Jahre ältere Halbbruder verbringt den Alltag bei den Eltern meines Freundes (auch mit ihm unternahmen wir regelmäßig etwas).
Im Mai diesen Jahres ist mein Freund mit mir in eine gemeinsame Wohnung gezogen. WIr haben seine Tochter immer miteinbezogen und sie kam oft zu uns während der Renovierungszeit. Danach konnte Sie selbstverständlich auch bei uns übernachten und hat im August auch Ihren Geburtstag bei uns gefeiert.

Aber nichts desto trotz gibt es seit 1,5 Jahren immer Ärger mit der Kindesmutter. Wenn wir einen Urlaub mit der kleinen Planen stimmt die KM zunächst zu und känzelt wenige Tage vor Abreise plötzlich alles, um einen Tag vor Reiseantritt wieder zuzustimmen. Dann fährt Sie mit ihren beiden Kindern - vor unseren Augen und unbeachtet unserer Sicherheitsbedenken -in einem überfüllten PKW (7 Personen - davon 5 Kinder). Einmal war seine Tochter beim spielen umgekippt und blau angelaufen. Von diesem Vorfall erfuhren wir aber nur vom 6jährigen Bruder ganz nebenbei (da die beiden bei uns übernachteten). Als wir noch am gleichen Abend bei der KM anriefen um uns zu erkundigen, leugnete Sie zunächst alles und verweigerte die rausgabe der Krankenversichertennummer. Als wir sie fragten ob Sie das Kind wieder bei uns abholt, hieß es nur sie wäre auf einer Party und kommt nicht zurück. Wir waren daraufhin im KH und der Arzt empfahl eine genaue Untersuchung - bis heute hat die KM diese nicht durchführen lassen. Auch schickt Sie die damals 4jährige von einer Freundin aus einfach zu unserer Wohnung über 3 Nebenstraßen, ohne vorher überhaut anzurufen ob wir daheim sind. Das Kind lief also alleine über Straßen und kam dann bei uns an. Die kleine traf niemanden an (wir wussten ja auch nicht das sie kommen würde) und weinte so laut auf der Straße, das eine Nachbarin die Tochter meines Freundin zurückbringen musste. Auch spielt das Kind unbeaufsichtigt in alten Ruinen, während die Mutter einen Kilometer entfernt bei einer Freundin die Zeit vertreibt.
Dann behauptet die KM sie müsse dem Vater keine Auskünfte geben über seine Tochter, obwohl er gezielt nachfragt. Er bekommt noch nichtmal Termine über Veranstaltungstermine im Kindergarten und wird aber von der KM vor dem Kind heruntergeputzt warum er denn nicht da gewesen wäre.

Diese Ereignisse haben wir dem JA schriftlich gemeldet und um Gesprächstermin gebeten. In diesem bestätigte die Sachbearbeiterin eindeutig das die Vorfälle nicht Normal seien. Noch einen Tag später bekam er von der KM einen Anruf, bei dem sie sich völlig aufgelöst bei ihm beschwerte das ich doch mich aus allem heraushalten sollte und er sich nicht einbilden muss das er alles richtig macht.
Die Sachbearbeiterin holte 1 Tag später meinen Freund und die KM an einen Tisch und trug die Sachen vor. Die KM konnte sich äußern und gab natürlich alles zu (ging auch nit anders denn es gab für jeden Vorfall Zeugen). Daraufhin meinte die JA-Mitarbeiterin, das die KM einsichtig ist und diese Vorfälle ja auch Normal sind. Auch habe sie sich über das Kind im Kindergarten informiert und es wäre alles in Ordnung (aber das die Kinder am Nachmittag und am WE gar nit bei der Mutter sind interessierte gar nicht) Und wenn die Kindesmutter keine Infos über das Kind geben wolle wäre Sie dazu nicht verpflichtet.

Wir versuchten als dann eine Umgangsregelung schriftlich festzulegen (wohlgemerkt ohne Hilfe vom Jugendamt). Diese Vorschlag enthielt Umgang alle 2 Wochen am WE sowie in den Sommerferien und im Wechsel an Weihnachten/Silvester. Mehr nicht. Die Kindesmutter verweigerte sich diese Regelung zu unterschreiben mit der Aussage mein Freund könne jederzeit seine Tochter sehen. Dies ist so vielleicht richtig, aber sobald der KM etwas nicht passt bestrafte sie den Vater immer mit Drohungen er würde sein Kind nie wieder sehen. Wir schickten den Brief mit dem Vorchlag noch einmal und baten Sie doch die Änderungen einzutragen die sie gern hätte. Aber daraufhin lief sie zum JA. Er bekam einen Anruf mit 1. Gesprächstermin den er aber aus beruflichen Gründen nicht wahrnehmen konnte (einen Ausweichtermin gab es nicht).
Nun sagt Sie sie hätte sich erkundigt und das JA sagt sie soll nicht unterschreiben wenn der Kindesvater nicht gewillt ist mit Ihr persönlich das zu klären (was im übrigen bisher immer im Streit endete) und auch den Termin beim JA nicht wahrnehmen will, dann unterschreibt sie nichts. Hinterher kam auch noch die Aussage das ihm noch nicht einmal die Hälfte von dem was wir als Umgang vorgeschlagen haben zustehen würde. Um das Kind geht es ihr offensichtlich nicht, sondern nur um Ihre Rache. Das zeigt sich schon alleine daran das ihre beiden Kinder täglich woanders sind (bei Oma und Opa am Nachmittag) und auch am WE (bei Oma oder bei uns).
Die Kindesmutter übrigens ist Hartz 4 empfängerin ohne Schulabschluß und Ausbildung - hätte also genug Zeit für Ihre Kinder.

Jetzt meine Frage an Euch:
Wie können wir weiter vorgehen in Sachen Umgangsregelung? Wir möchten etwas schriftliches in der Hand haben.

Dann noch eine Frage zum Unterhalt:
Mein Freund verdient mom 400 Euro Netto und ist für 120 Euro privat Krankenversichert. Er zahlt monatlich freiwillig 127 Euro Unterhalt an die KM. Was passiert wenn das Kind jetzt 6 Jahre alt wird und er nicht mehr Geld an UH zahlen kann? Wie sieht es aus wenn wir heiraten? Ich binn freiberufler und finanzier ihn mit - was für mich kein Problem ist. Aber wie ist es mit dem UH wenn wir heiraten? Muss er mehr zahlen nur weil mein Einkommen höher ist? Und was passiert wenn wir einmal selber ein Kind bekommen?

Vielen Dank für eure Hilfe im voraus


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27. September 2007 um 9:57

Kompliziert
Hallo Karina,

das hört sich alles sehr schwierig an. Und tut mir echt leid für euch. Leider ist es schon so, dass die Mutter am längeren Hebel sitzt.
Ich würde euch trotzdem empfehlen, einen Anwalt einzuschalten, der den Umgang regelt, wenn notwendig gerichtlich. Dann habt ihr etwas Schriftliches in der Hand. Das ist gar nicht so teuer, auch kann man da eine Gerichtskostenhilfe beantragen, bei dem niedrigen Einkommen deines Freundes.
Was mich wundert, wie ist das mit dem Sorgerecht geregelt? Haben die Eltern kein gemeinsames Sorgerecht? Möglicherweise empfiehlt euch der Anwalt, dass alleinige Sorgerecht zu beantragen. Wenn die Mutter wirklich so ihre Aufsichtspflicht verletzt, hättet ihr da sogar Chancen.
Die Unterhaltsfrage kann ich dir nicht genau beantworten, doch dein Gehalt wird nicht mitgezählt. Es ist schließlich nicht dein leibl. Kind.

Liebe Grüße
deine Heike

http://hometown.aol.de/learohse/Heike_S_Mayer.html

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28. September 2007 um 15:16
In Antwort auf bala_12245282

Kompliziert
Hallo Karina,

das hört sich alles sehr schwierig an. Und tut mir echt leid für euch. Leider ist es schon so, dass die Mutter am längeren Hebel sitzt.
Ich würde euch trotzdem empfehlen, einen Anwalt einzuschalten, der den Umgang regelt, wenn notwendig gerichtlich. Dann habt ihr etwas Schriftliches in der Hand. Das ist gar nicht so teuer, auch kann man da eine Gerichtskostenhilfe beantragen, bei dem niedrigen Einkommen deines Freundes.
Was mich wundert, wie ist das mit dem Sorgerecht geregelt? Haben die Eltern kein gemeinsames Sorgerecht? Möglicherweise empfiehlt euch der Anwalt, dass alleinige Sorgerecht zu beantragen. Wenn die Mutter wirklich so ihre Aufsichtspflicht verletzt, hättet ihr da sogar Chancen.
Die Unterhaltsfrage kann ich dir nicht genau beantworten, doch dein Gehalt wird nicht mitgezählt. Es ist schließlich nicht dein leibl. Kind.

Liebe Grüße
deine Heike

http://hometown.aol.de/learohse/Heike_S_Mayer.html

RE
Weißt du wie teuer ein Anwalt ist ungefähr??? Sie hat das alleinige Sorgerecht.

Also wie gesagt alles was ich hier erzählt habe habe ich mit eigenen Augen gesehen oder gehört (bis auf die Aussagen der JA Mitarbeiterin - die kommen von meinem freund aber der lügt mich nit an - warum auch?) Für mich ist hier auch die Aufsichtspflicht verletzt. das zweite Kind der Mutter hat z.b. seit einem Jahr verfaulte Zähne und geht mit 7 Jahren abends noch mit windeln ins bett. Seine tochter haben wir nachts trocken bekommen weil die Mutter es nit geschafft hat.

Meinst du man hätte chancen die kleine zu uns zu7 bekommen?

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29. September 2007 um 14:05
In Antwort auf sylvie_12131623

RE
Weißt du wie teuer ein Anwalt ist ungefähr??? Sie hat das alleinige Sorgerecht.

Also wie gesagt alles was ich hier erzählt habe habe ich mit eigenen Augen gesehen oder gehört (bis auf die Aussagen der JA Mitarbeiterin - die kommen von meinem freund aber der lügt mich nit an - warum auch?) Für mich ist hier auch die Aufsichtspflicht verletzt. das zweite Kind der Mutter hat z.b. seit einem Jahr verfaulte Zähne und geht mit 7 Jahren abends noch mit windeln ins bett. Seine tochter haben wir nachts trocken bekommen weil die Mutter es nit geschafft hat.

Meinst du man hätte chancen die kleine zu uns zu7 bekommen?

Heute erst
Hallo Karina,

ich habe noch einmal nachgeschaut: Die Gerichtskosten lagen bei 30 Euro, die zwischen den Beteiligten geteilt wurden. Der Anwalt lag bei 350 Euro. Allerdings war das Ganze Verfahren sehr aufwendig und zog sich über vier Jahre. Da wir immer wieder versucht haben, eine Einigung übers JA zu erzielen. So viel ich weiß, hat einen Teil der Kosten auch unsere Rechtschutz übernommen. Also ich fand das letztendlich nicht teuer.
An eurer Stelle würde ich wirklich versuchen, dass das Sorgerecht bei deinem Partner liegt. Dann könntet ihr die Kleine zu euch nehmen. Man hat immer Angst der Mutter das Sorgerecht zu nehmen, wenn man nicht weiß, wohin mit dem Kind. Ihr bräuchtet auch Zeugenaussagen wegen der verletzten Aufsichtspflicht usw.
Aber es ist wirklich das Beste, wenn ihr euch an einen Anwalt wendet. Ihr könnt ja auch erst einmal ein Beratungsgespräch bei diesem ausmachen, und dann noch einmal in Ruhe darüber nachdenken.
Ich wünsche euch alles Gute.

Liebe Grüße
deine Heike

http://hometown.aol.de/learohse/Heike_S_Mayer.html

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1. Oktober 2007 um 7:17
In Antwort auf bala_12245282

Heute erst
Hallo Karina,

ich habe noch einmal nachgeschaut: Die Gerichtskosten lagen bei 30 Euro, die zwischen den Beteiligten geteilt wurden. Der Anwalt lag bei 350 Euro. Allerdings war das Ganze Verfahren sehr aufwendig und zog sich über vier Jahre. Da wir immer wieder versucht haben, eine Einigung übers JA zu erzielen. So viel ich weiß, hat einen Teil der Kosten auch unsere Rechtschutz übernommen. Also ich fand das letztendlich nicht teuer.
An eurer Stelle würde ich wirklich versuchen, dass das Sorgerecht bei deinem Partner liegt. Dann könntet ihr die Kleine zu euch nehmen. Man hat immer Angst der Mutter das Sorgerecht zu nehmen, wenn man nicht weiß, wohin mit dem Kind. Ihr bräuchtet auch Zeugenaussagen wegen der verletzten Aufsichtspflicht usw.
Aber es ist wirklich das Beste, wenn ihr euch an einen Anwalt wendet. Ihr könnt ja auch erst einmal ein Beratungsgespräch bei diesem ausmachen, und dann noch einmal in Ruhe darüber nachdenken.
Ich wünsche euch alles Gute.

Liebe Grüße
deine Heike

http://hometown.aol.de/learohse/Heike_S_Mayer.html

Sorgerechtsentzug
Das Sorgerecht der Mutter zu entziehen, wird meines Erachtens nicht funktionieren. Das Kind wurde von der Mutter nicht krankenhausreif geschlagen, nicht sexuell mißbraucht. Die Mutter ist keine Alkeholikerin oder Drogenabhängig. Wenn das Kind sich draußen alleine aufhielt, wurde es von keinem Auto angefahren und und und. Sorgerechtsentzug gibt es nur bei wirklich schwerwiegenden Sachen. Mein kleiner Cousin ist mit 3 Jahren auch alleine zu uns gelaufen, wenn wir da waren, haben wir aufgemacht und wenn nicht ist er zu seiner Mutter zurückgelaufen. Das ist kein Verbrechen. Auch die Grundlage Einnässen ist kein Argument. Ich finde es nicht schön wie die Kleine aufwächst, aber Sorgerechtsentzug wird da nicht funktionieren. Ihr habt das Glück, dass ihr das Kind oft sehen könnt, dass haben viele andere Väter nicht. Überlegt Euch genau wie weit ihr den Bogen spannen wollt hinsichtlich Sorgerechtsentzug. In Sachen geregelten Umgang kann ich Euch voll verstehen und dass müßt Ihr versuchen auch in den Griff zu kriegen mit Hilfe des Jugendamtes und mit Hilfe des Gerichtes. Den nächsten Termin beim Jugendamt würde ich auch auf Teufel komm raus einhalten und zu Not mit dem Chef sprechen oder eine Tag Urlaub nehmen, denn dort nicht zu erscheinen und vielleicht vorher nicht rechtzeitig abgesagt, kann Euch negativ ausgelegt werden, von wegen kein wirkliches Interesse.

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2. Oktober 2007 um 14:35
In Antwort auf laure_11973997

Sorgerechtsentzug
Das Sorgerecht der Mutter zu entziehen, wird meines Erachtens nicht funktionieren. Das Kind wurde von der Mutter nicht krankenhausreif geschlagen, nicht sexuell mißbraucht. Die Mutter ist keine Alkeholikerin oder Drogenabhängig. Wenn das Kind sich draußen alleine aufhielt, wurde es von keinem Auto angefahren und und und. Sorgerechtsentzug gibt es nur bei wirklich schwerwiegenden Sachen. Mein kleiner Cousin ist mit 3 Jahren auch alleine zu uns gelaufen, wenn wir da waren, haben wir aufgemacht und wenn nicht ist er zu seiner Mutter zurückgelaufen. Das ist kein Verbrechen. Auch die Grundlage Einnässen ist kein Argument. Ich finde es nicht schön wie die Kleine aufwächst, aber Sorgerechtsentzug wird da nicht funktionieren. Ihr habt das Glück, dass ihr das Kind oft sehen könnt, dass haben viele andere Väter nicht. Überlegt Euch genau wie weit ihr den Bogen spannen wollt hinsichtlich Sorgerechtsentzug. In Sachen geregelten Umgang kann ich Euch voll verstehen und dass müßt Ihr versuchen auch in den Griff zu kriegen mit Hilfe des Jugendamtes und mit Hilfe des Gerichtes. Den nächsten Termin beim Jugendamt würde ich auch auf Teufel komm raus einhalten und zu Not mit dem Chef sprechen oder eine Tag Urlaub nehmen, denn dort nicht zu erscheinen und vielleicht vorher nicht rechtzeitig abgesagt, kann Euch negativ ausgelegt werden, von wegen kein wirkliches Interesse.

...
Kullerkeks hat völlig Recht, so schnell nimmt man der Mutter ein Kind nicht weg. Normalerweise fordern RA aber immer recht viel, weil man dann sowieso nicht alles erreicht.

Liebe Grüße
deine Heike

http://hometown.aol.de/learohse/Heike_S_Mayer.html

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5. Oktober 2007 um 11:19
In Antwort auf bala_12245282

...
Kullerkeks hat völlig Recht, so schnell nimmt man der Mutter ein Kind nicht weg. Normalerweise fordern RA aber immer recht viel, weil man dann sowieso nicht alles erreicht.

Liebe Grüße
deine Heike

http://hometown.aol.de/learohse/Heike_S_Mayer.html

Mir geht es wie dir Karina,
ich kann dich voll verstehen. Mein Freund hat auch eine 6-jährige Tochter aus vorangeganger Beziehung und die KM ist genauso rachesüchtig wie in deinem Fall. Leider können wir gar nichts machen. Mein Freund darf auch sein Kind nicht sehen, wann er das möchte. Nur wenn es der KM passt. Es ist zwar übers JA eine Regelung von alle 2 Wochenenden Umgangsrecht getroffen worden,aber daran hält die KM sich kaum. Tja, die KM hat alle Hebel in der Hand und das JA steht oft bzw. eigentlich immer auf der Seite der KM.
Es ist schon soweit, dass mein Freund an Selbstmord gedacht hat, weil die KM ihn so fertig macht. Er zahlt immer regelmäßig Unterhalt und es reicht ihr trotzdem nicht. Wir sind dieses Jahr auch zusammengezogen und ich habe Angst um mein Geld. Denn ich habe mich erkundigt:
Da du arbeiten gehst und genug verdienst, wird der Selbstbehalt deines Freundes heruntergesetzt (da du ja da bist, um ihn mit zu versorgen) und somit wird der Unterhalt höher. Dein Freund ist auch verpflichtet alle Daten an das JA herauszugeben.
Wir wissen leider auch nicht mehr, was wir machen sollen. Es ist einfach schade fürs Kind, da es jetzt schon ein Problemkind ist. Es hat keine richtige Bezugsperson, weil es auch ständig woanders ist, damit die KM weggehen kann. Also wie bei euch. Es ist schwer noch mit diesem Kind umzugehen, da es eben die Streitereien und diese Rachefeldzüge der Eltern mitbekommt und nun auch selbst nicht weiß, wo es steht.
Nun muss ich sagen, dass die Wohnung wo wir wohnen, meine ist, also ich bin alleiniger Mieter. Die KM spioniert nun nach ob mein Freund Zuhause ist und letztens hat sie sogar bei uns geklingelt (sie wusste dass ich nicht da bin). Kann man dagegen denn was machen? Ich möchte nicht, dass diese Frau in der Nähe MEINER Wohnung ist. Ob nun der Vater des Kindes dort wohnt oder nicht. Es ist geregelt, dass er das Kind abholt und auch wieder heimbringt. Da kann die KM doch nicht einfach spionieren und uns auf den Keks gehen. Und es war auch nicht das erste Mal.
Also Karina, ich kann dir leider keine hilfreichen Vorschläge machen, da ich selbst mit meinem Freund in einer Situation bin, wo wir nicht wissen, wie es weitergehen soll. Ach und das Sorgerecht werdet ihr nicht bekommen, weil wie gesagt, keine schwerwiegenden Gründe vorliegen. Wir haben auch genug Zeugen und Vorfälle, aber es interessiert keinen, solange das Kind wohlauf ist und auch sonst keine psychischen Störungen hat. Doch dann ist es meist zu spät....
Und mein Freund und ich werden wohl nie heiraten können, weil dann das Kind trotzdem alle Erbansprüche hat, auch was mein Eingebrachtes betrifft. Sie kann auf alles zurückgreifen.
Wenn man doch heiraten will, dann muss man das Kind enterben und alles notariell beurkunden lassen. Genau festlegen lassen,was nicht für den Unterhalt oder das Kind genommen werden darf. Und das sind langwierige Prozesse.
Wenn du mit deinem Freund ein Kind bekommen solltest und ihr seid nicht verheiratet, dann bist du diejenige,die den wenigsten Unterhalt bekommt. Es geht danach in welcher Reihenfolge die Kinder auf die Welt kamen.
Wenn ihr natürlich heiratet UND ein Kind zusammen habt, dann kann es passieren, dass die KM keinen Pfennig mehr bekommt. Das hängt dann davon ab, wieviel dein Freund verdient. Es muss nämlich dann berücksichtigt werden, dass dein Freund eine Familie zu ernähren hat (mal so gesagt) und dann kann die KM gar nichts.
Aber trotzdem müsstet ihr die Ansprüche notariell regeln. Z.B. das ihr die Kinder der KM enterbt und das Erbe komplett auf eurer gemeinsames Kind übertragt. Das geht natürlich. Aber das ist alles net so einfach....
Die KM wird immer im Weg sein was eure Zukunft betrifft. Ich sehe das an mir...habe zwischenzeitlich auch daran gedacht meinen Freund zu verlassen, weil man um alles Angst haben muss. Es wird wohl da nie eine Lösung geben...

Hui...das war jetzt lang, sorry. Aber ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen helfen.
Liebe Grüße

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