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Brauche Hilfe im Umgang mit Schwiegermutter bezüglich Enkel

5. Juni um 18:52 Letzte Antwort: 12:01

Hallo zusammen,
ich bin ziemlich verzweifelt, weil ich nicht weiß wie ich mit meiner Schwiegermutter umgehen soll. ich versuche es mal zusammenzufassen aber es wird wohl etwas länger.Also ich bin jetzt 13 Jahre mit meinem Partner zusammen davon 4 verheiratet, er ist das einzige Kind seiner Mutter und ein ziemlich spätes Wunschkind (ihrerseits). Mittlerweile ist sie ohne Partner und das schon seit 20 Jahren (sie ist 70). Ich hatte nach der Schule erst eine Ausbildung gemacht und als ich diese beendet hatte, wollte sie am liebsten schon einen Enkel. Nunja ich hatte erst noch studiert und mich danach auch noch gewagt erstmal arbeiten zu gehen. Sie sprach schon immer in der Familie "sie würde ja nie Enkel bekommen und wenn, dann sei sie schon so alt, dass man sich schon um sie kümmern müsse".Ich hatte schon immer Bauchweh bei dem Gedanken ein Kind zu bekommen, wenn ich diese Aussagen gehört habe.

Als es dann soweit war und wir ihr gesagt haben, dass wir Nachwuchs bekommen, fand ich ihre reaktion schon sehr verletztend mir gegenüber und echt doof. Ich ärgere mich sehr.Ihre ersten Sätze waren "Endlich, ich dachte schon ich würde nie Oma werden. Endlich, ich freu mich. Endlich, ich dachte schon ich würde das nie erleben..."In der Schwangerschaft hat sie mich weitesgehend in Ruge gelassen, aber vermutlich auch, weil wir uns mit dem Geschlecht überraschen lassen wollte. Sie hatte jedoch stark den Wunsch "das SIE ein Mädchen bekommen möchte".Was soll ich sagen, sie hat ihre kleine Prinzessin bekommen.

Ja und dann ging es los. Sie kam schon im KH und hat die kleine auf den Arm genommen und bestimmt, wer sie wie lange halten darf. ich war Ohnmächtig etwas dagegen zu sagen. SIe hat die kleine auch nicht wieder gegeben als sie weinte, auch die darauf folgenden Male nicht. Mit dem Satz "die will bei Oma bleiben, hat sie dem ganzen noch die Krone aufgesetzt. Sie kam also immer zu uns, hat die kleine sofort verlangt ohne Hallo zu sagen "da ist ja meine Prinzessin, gib sie mir!".Dann kamen auch so Sachen wie "wo ist denn mein Kind" und weil ich mich sowieso schon nicht so wohl gefühlt habe mit ihr, fand ich es nicht toll, dass sie " mein Kind" gesagt hat. Ich kam mir vor wie abgeschrieben und Aufgabe erledigt. Ich habe ihr Enkelkind zur Welt gebracht und bin jetzt wertlos.Ich wollte, dass mein Mann mit ihr redet und ihr sagt, dass ich es zu fordernd finde wie sie ist und wenn sie mir die kleine nicht gibt wenn sie weint (weil sie Hunger hat) dann gebe ich sie auch ungern ab. Ich hatte schon eine Ahnung, dass es sonst irgendwann mal eskalieren würde. Das irgendwann kam leider ziemlich schnell. Nach einem anstrengend Tag ist die kleine auf meiner Brust eingeschlafen und ich war einfach nur fertig und froh. Da kam SM wieder zu Besuch. Sie kam rein und sagte " hier ist Kuchen. Gib mir sie, dann kannst du Kuchen essen".Als ich sagte, dass sie gerade erst eingeschlafen ist und jetzt erstmal auf mir bleibt, sagte sie tatsächlich zu mir, dass ich gemein bin. Es sei ja schließlich egal auf wem sie schläft! Wow, ich war sprachlos. Da war die kleine übrigens erst 2 Wochen auf der Welt.

Nach 4 Wochen kam dann das richtige Drama, weil immer jemand dabei war, wollte mein Mann nicht mit seiner Mutter das Thema ansprechen. Sie kam wieder, die kleine weinte und ich wollte sie haben um sie zu füttern. Ich musste mal wieder 3 mal sagen, dass sie sie mir endlich geben soll und beim letzten mal wurde ich dann laut.Daraufhin hat sie, als ich mit der kleinen im Schlafzimmer war zum Füttern, vor meinem Mann geweint und gesagt sie würde nicht als Oma akzeptiert und dann bräuchte sie auch nicht wiederkommen. Vor mir ist das natürlich nicht passiert und als sie dann gegangen ist, hat mein Mann mich richtig angeschriehen. Wir hatten niemals in der ganzen Beziehung so einen Streit und das mit einem 4 Wochen alten Säugling auf dem Arm. Wie ich mich seiner Mutter gegenüber so verhalten könne...und sie würde ja nichts mit böser Absicht machen aber ich schon.Das hört sich vielleicht jetzt harmloser an aber wenn man gerade eigentlich keine Sorgen haben sollte und überglücklich sein sollte, bricht da schon eine Welt zusammen. Ich habe mich danach von ihm distanziert und das hat unserer Beziehung bis heute ziemlich geschadet. Denn er hat mir in einer der wichtigstens Situationen gezeigt, dass er nicht hinter mir steht. Ich war Schutzlos und noch voll im Wochenbett. Er hätte es doch einfach entschärfen können "Mama, deine Zeit wird noch kommen" oder ähnliches.Jetzt ist es doch schon sehr lang geworden.

Nunja ich habe es dann mit ihr geklärt, weil mein Mann ihr nicht die Stirn bieten kann. ich habe ihr gesagt, wie ich mich gefühlt habe und dass ich mit ihr nicht um MEIN KIND streiten möchte.Also ich möchte wirklich, dass wir friedlich miteinander auskommen aber sie übertreibt auch einfach in allem was sie tut. Weil sie ja endlich ihre Prinzessin hat. Immer kauft sie was, Kleidchen, Spielzeug...eine Kleinigkeit hier und zuletzt war es am Weltkindertag sogar ein Dreirad. Ich habe ihr zu dem Thema gesagt, dass ich nicht möchte, dass sie die Oma ist bei der es immer etwas gibt. Ich will nicht dass sie ihre Liebe erkauft. Und nun das Dreirad. Ich fühle mich überhaupt nicht ernst genommenAls hätte ich nie mit ihr geredet...Und sie sagte noch, ich kann immer alles ansprechen...jop.

Sehe ja wie es ankommt wenn ich es anspreche. Es ist immernoch so, dass sie mir die kleine (mittlerweile 1 Jahr) sofort aus dem Arm nehmen will sobald wir ankommen und das mit den Geschenken ist auch nicht besser. Ich sehe auch, dass sie sich bemüht, denn sie sagt zumindest nicht mehr "mein Kind".Die Beziehung mit meinem Partner leidet sehr vorallem wenn seine Mutter Thema ist und ich möchte einfach nicht so fühlen.Ich bin auch an dem Punkt, dass ich sage, unsere Beziehung hält zum jetzigen Zeitpunkt kein weiteres Kind aus, wenn seine Mutter sich weiterhin so verhält.Ich möchte einfach einen Weg finden, wie wir zusammen auskommen und wir glücklich sind aber vorallem ich glücklich bin mit meiner Tochter und meinem Mann.Ich würde mich über Anregungen und auch kritik freuen...denn ich weiß auch, dass sie gerade nicht viel richtig machen kann in meinen Augen. Ich nehme alles auf die goldwaage. Aber es war sehr verletzend, dass sie ihren Sohn gegen mich aufgehetzt hat. Das kann ich nicht so schnell vergessen. 

Vielen Dank schonmal.

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6. Juni um 9:41
Beste Antwort

Ich fühle mit dir. Ich hab auch so ein Schwiegermonster 

Das Verhalten deiner Schwiegermutter ist nicht okay. Lass mich raten: Außer ihrem Sohn und der Enkeltochter hat sie nicht viel im Leben? Sie ist nicht nur alleinstehend, sondern hat auch keine Hobbys und keine Freunde, mit denen sie regelmäßig viel Zeit verbringt? Es ist nicht die Aufgabe deines Mannes und erst recht die deiner Tochter die Leere in ihrem Leben zu füllen! 

Gibt es jemanden, der mal mit deiner Schwiegermutter reden könnte? Zum Beispiel ihre Geschwister oder vielleicht auch deine Eltern, falls sie sich gut verstehen? Bei uns hat es zumindest ein bisschen geholfen, dass die Tante meines Mannes mit meiner Schwiegermutter, also ihrer Schwester geredet hat. 

Natürlich könntet ihr auch gemeinsam eine Familienberatung machen. Das macht aber nur Sinn, wenn alle Beteiligten sich darauf einlassen und bereit sind etwas zu ändern.

Ich versuche meine Schwiegermutter damit zu besänftigen, dass ich sie um Rat frage (ob ich den Rat dann befolge ist eine andere Frage ). Dadurch fühlt sie sich gebraucht und wertgeschätzt und die Stimmung ist direkt besser. Außerdem lege ich nicht jedes Wort auf die Goldwaage und wechsele das Thema wenn mir etwas zu doof wird. 

Ansonsten solltet ihr, also du und dein Mann gemeinsam (!), klare Grenzen setzen. Es ist euer Kind und damit eure Entscheidung! 
 

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6. Juni um 11:48
In Antwort auf naschkatze

Ich fühle mit dir. Ich hab auch so ein Schwiegermonster 

Das Verhalten deiner Schwiegermutter ist nicht okay. Lass mich raten: Außer ihrem Sohn und der Enkeltochter hat sie nicht viel im Leben? Sie ist nicht nur alleinstehend, sondern hat auch keine Hobbys und keine Freunde, mit denen sie regelmäßig viel Zeit verbringt? Es ist nicht die Aufgabe deines Mannes und erst recht die deiner Tochter die Leere in ihrem Leben zu füllen! 

Gibt es jemanden, der mal mit deiner Schwiegermutter reden könnte? Zum Beispiel ihre Geschwister oder vielleicht auch deine Eltern, falls sie sich gut verstehen? Bei uns hat es zumindest ein bisschen geholfen, dass die Tante meines Mannes mit meiner Schwiegermutter, also ihrer Schwester geredet hat. 

Natürlich könntet ihr auch gemeinsam eine Familienberatung machen. Das macht aber nur Sinn, wenn alle Beteiligten sich darauf einlassen und bereit sind etwas zu ändern.

Ich versuche meine Schwiegermutter damit zu besänftigen, dass ich sie um Rat frage (ob ich den Rat dann befolge ist eine andere Frage ). Dadurch fühlt sie sich gebraucht und wertgeschätzt und die Stimmung ist direkt besser. Außerdem lege ich nicht jedes Wort auf die Goldwaage und wechsele das Thema wenn mir etwas zu doof wird. 

Ansonsten solltet ihr, also du und dein Mann gemeinsam (!), klare Grenzen setzen. Es ist euer Kind und damit eure Entscheidung! 
 

Vielen Dank Naschkatze,
ja du hast recht. DIe Familie ist zwar groß und es gibt immer was zutun (Sie pflegt ihre Mutter) aber sie ist unheimlich auf die kleine fixiert.

Ja vielleicht sollten wir mal jemand anderen mit ihr reden lassen. Denn wenn ich was sage, dann bin ich ja die "böse" schwiegertochter die mit allem ein Problem hat.

Das mit dem Rat ist keine schlechte Idee. Das werde ich mir mal zu Herzen nehmen. 

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23. Juni um 7:21
In Antwort auf lalabuble

Hallo zusammen,
ich bin ziemlich verzweifelt, weil ich nicht weiß wie ich mit meiner Schwiegermutter umgehen soll. ich versuche es mal zusammenzufassen aber es wird wohl etwas länger.Also ich bin jetzt 13 Jahre mit meinem Partner zusammen davon 4 verheiratet, er ist das einzige Kind seiner Mutter und ein ziemlich spätes Wunschkind (ihrerseits). Mittlerweile ist sie ohne Partner und das schon seit 20 Jahren (sie ist 70). Ich hatte nach der Schule erst eine Ausbildung gemacht und als ich diese beendet hatte, wollte sie am liebsten schon einen Enkel. Nunja ich hatte erst noch studiert und mich danach auch noch gewagt erstmal arbeiten zu gehen. Sie sprach schon immer in der Familie "sie würde ja nie Enkel bekommen und wenn, dann sei sie schon so alt, dass man sich schon um sie kümmern müsse".Ich hatte schon immer Bauchweh bei dem Gedanken ein Kind zu bekommen, wenn ich diese Aussagen gehört habe.

Als es dann soweit war und wir ihr gesagt haben, dass wir Nachwuchs bekommen, fand ich ihre reaktion schon sehr verletztend mir gegenüber und echt doof. Ich ärgere mich sehr.Ihre ersten Sätze waren "Endlich, ich dachte schon ich würde nie Oma werden. Endlich, ich freu mich. Endlich, ich dachte schon ich würde das nie erleben..."In der Schwangerschaft hat sie mich weitesgehend in Ruge gelassen, aber vermutlich auch, weil wir uns mit dem Geschlecht überraschen lassen wollte. Sie hatte jedoch stark den Wunsch "das SIE ein Mädchen bekommen möchte".Was soll ich sagen, sie hat ihre kleine Prinzessin bekommen.

Ja und dann ging es los. Sie kam schon im KH und hat die kleine auf den Arm genommen und bestimmt, wer sie wie lange halten darf. ich war Ohnmächtig etwas dagegen zu sagen. SIe hat die kleine auch nicht wieder gegeben als sie weinte, auch die darauf folgenden Male nicht. Mit dem Satz "die will bei Oma bleiben, hat sie dem ganzen noch die Krone aufgesetzt. Sie kam also immer zu uns, hat die kleine sofort verlangt ohne Hallo zu sagen "da ist ja meine Prinzessin, gib sie mir!".Dann kamen auch so Sachen wie "wo ist denn mein Kind" und weil ich mich sowieso schon nicht so wohl gefühlt habe mit ihr, fand ich es nicht toll, dass sie " mein Kind" gesagt hat. Ich kam mir vor wie abgeschrieben und Aufgabe erledigt. Ich habe ihr Enkelkind zur Welt gebracht und bin jetzt wertlos.Ich wollte, dass mein Mann mit ihr redet und ihr sagt, dass ich es zu fordernd finde wie sie ist und wenn sie mir die kleine nicht gibt wenn sie weint (weil sie Hunger hat) dann gebe ich sie auch ungern ab. Ich hatte schon eine Ahnung, dass es sonst irgendwann mal eskalieren würde. Das irgendwann kam leider ziemlich schnell. Nach einem anstrengend Tag ist die kleine auf meiner Brust eingeschlafen und ich war einfach nur fertig und froh. Da kam SM wieder zu Besuch. Sie kam rein und sagte " hier ist Kuchen. Gib mir sie, dann kannst du Kuchen essen".Als ich sagte, dass sie gerade erst eingeschlafen ist und jetzt erstmal auf mir bleibt, sagte sie tatsächlich zu mir, dass ich gemein bin. Es sei ja schließlich egal auf wem sie schläft! Wow, ich war sprachlos. Da war die kleine übrigens erst 2 Wochen auf der Welt.

Nach 4 Wochen kam dann das richtige Drama, weil immer jemand dabei war, wollte mein Mann nicht mit seiner Mutter das Thema ansprechen. Sie kam wieder, die kleine weinte und ich wollte sie haben um sie zu füttern. Ich musste mal wieder 3 mal sagen, dass sie sie mir endlich geben soll und beim letzten mal wurde ich dann laut.Daraufhin hat sie, als ich mit der kleinen im Schlafzimmer war zum Füttern, vor meinem Mann geweint und gesagt sie würde nicht als Oma akzeptiert und dann bräuchte sie auch nicht wiederkommen. Vor mir ist das natürlich nicht passiert und als sie dann gegangen ist, hat mein Mann mich richtig angeschriehen. Wir hatten niemals in der ganzen Beziehung so einen Streit und das mit einem 4 Wochen alten Säugling auf dem Arm. Wie ich mich seiner Mutter gegenüber so verhalten könne...und sie würde ja nichts mit böser Absicht machen aber ich schon.Das hört sich vielleicht jetzt harmloser an aber wenn man gerade eigentlich keine Sorgen haben sollte und überglücklich sein sollte, bricht da schon eine Welt zusammen. Ich habe mich danach von ihm distanziert und das hat unserer Beziehung bis heute ziemlich geschadet. Denn er hat mir in einer der wichtigstens Situationen gezeigt, dass er nicht hinter mir steht. Ich war Schutzlos und noch voll im Wochenbett. Er hätte es doch einfach entschärfen können "Mama, deine Zeit wird noch kommen" oder ähnliches.Jetzt ist es doch schon sehr lang geworden.

Nunja ich habe es dann mit ihr geklärt, weil mein Mann ihr nicht die Stirn bieten kann. ich habe ihr gesagt, wie ich mich gefühlt habe und dass ich mit ihr nicht um MEIN KIND streiten möchte.Also ich möchte wirklich, dass wir friedlich miteinander auskommen aber sie übertreibt auch einfach in allem was sie tut. Weil sie ja endlich ihre Prinzessin hat. Immer kauft sie was, Kleidchen, Spielzeug...eine Kleinigkeit hier und zuletzt war es am Weltkindertag sogar ein Dreirad. Ich habe ihr zu dem Thema gesagt, dass ich nicht möchte, dass sie die Oma ist bei der es immer etwas gibt. Ich will nicht dass sie ihre Liebe erkauft. Und nun das Dreirad. Ich fühle mich überhaupt nicht ernst genommenAls hätte ich nie mit ihr geredet...Und sie sagte noch, ich kann immer alles ansprechen...jop.

Sehe ja wie es ankommt wenn ich es anspreche. Es ist immernoch so, dass sie mir die kleine (mittlerweile 1 Jahr) sofort aus dem Arm nehmen will sobald wir ankommen und das mit den Geschenken ist auch nicht besser. Ich sehe auch, dass sie sich bemüht, denn sie sagt zumindest nicht mehr "mein Kind".Die Beziehung mit meinem Partner leidet sehr vorallem wenn seine Mutter Thema ist und ich möchte einfach nicht so fühlen.Ich bin auch an dem Punkt, dass ich sage, unsere Beziehung hält zum jetzigen Zeitpunkt kein weiteres Kind aus, wenn seine Mutter sich weiterhin so verhält.Ich möchte einfach einen Weg finden, wie wir zusammen auskommen und wir glücklich sind aber vorallem ich glücklich bin mit meiner Tochter und meinem Mann.Ich würde mich über Anregungen und auch kritik freuen...denn ich weiß auch, dass sie gerade nicht viel richtig machen kann in meinen Augen. Ich nehme alles auf die goldwaage. Aber es war sehr verletzend, dass sie ihren Sohn gegen mich aufgehetzt hat. Das kann ich nicht so schnell vergessen. 

Vielen Dank schonmal.

Ich hatte eine ähnliche Situation. Ja, es ist eine Sauerei von deinem Partner sich nicht hinter dich zu stellen. Aber vielleicht ist auch er mit der Situation überfordert. Viele schaffen es ihr Leben lang nicht der Rolle als Sohn zu entfliehen. 

Dein Verhalten und deine Gefühle sind vollkommen natürlich. Man braucht sich nur eine Tierdokumentstion ansehen: Jede frisch gebackene Mutter beschützt ihr Junges. Wildschweine, Nashörner, Bären. Ja... und wir Menschen-Mütter. Dein Mann hat wohl nicht verstanden was es bedeutet eine junge Mutter zu sein. Das sind die Hormone und die Gefühle sollte man meiner Meinung nach nicht unterdrücken. Denn dieses Gefühl lässt ein wenig von selbst nach. Man darf es nur nicht erzwingen. Und du solltest dein Kind immer vor übereifrigem Verhalten schützen. Egal durch wen. 

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23. Juni um 7:24
In Antwort auf blablablubbmama

Ich hatte eine ähnliche Situation. Ja, es ist eine Sauerei von deinem Partner sich nicht hinter dich zu stellen. Aber vielleicht ist auch er mit der Situation überfordert. Viele schaffen es ihr Leben lang nicht der Rolle als Sohn zu entfliehen. 

Dein Verhalten und deine Gefühle sind vollkommen natürlich. Man braucht sich nur eine Tierdokumentstion ansehen: Jede frisch gebackene Mutter beschützt ihr Junges. Wildschweine, Nashörner, Bären. Ja... und wir Menschen-Mütter. Dein Mann hat wohl nicht verstanden was es bedeutet eine junge Mutter zu sein. Das sind die Hormone und die Gefühle sollte man meiner Meinung nach nicht unterdrücken. Denn dieses Gefühl lässt ein wenig von selbst nach. Man darf es nur nicht erzwingen. Und du solltest dein Kind immer vor übereifrigem Verhalten schützen. Egal durch wen. 

Vor ÜBERGRIFFIGEM Verhalten schützen. Sorry für die RS Fehler 

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28. Juni um 0:16
In Antwort auf lalabuble

Hallo zusammen,
ich bin ziemlich verzweifelt, weil ich nicht weiß wie ich mit meiner Schwiegermutter umgehen soll. ich versuche es mal zusammenzufassen aber es wird wohl etwas länger.Also ich bin jetzt 13 Jahre mit meinem Partner zusammen davon 4 verheiratet, er ist das einzige Kind seiner Mutter und ein ziemlich spätes Wunschkind (ihrerseits). Mittlerweile ist sie ohne Partner und das schon seit 20 Jahren (sie ist 70). Ich hatte nach der Schule erst eine Ausbildung gemacht und als ich diese beendet hatte, wollte sie am liebsten schon einen Enkel. Nunja ich hatte erst noch studiert und mich danach auch noch gewagt erstmal arbeiten zu gehen. Sie sprach schon immer in der Familie "sie würde ja nie Enkel bekommen und wenn, dann sei sie schon so alt, dass man sich schon um sie kümmern müsse".Ich hatte schon immer Bauchweh bei dem Gedanken ein Kind zu bekommen, wenn ich diese Aussagen gehört habe.

Als es dann soweit war und wir ihr gesagt haben, dass wir Nachwuchs bekommen, fand ich ihre reaktion schon sehr verletztend mir gegenüber und echt doof. Ich ärgere mich sehr.Ihre ersten Sätze waren "Endlich, ich dachte schon ich würde nie Oma werden. Endlich, ich freu mich. Endlich, ich dachte schon ich würde das nie erleben..."In der Schwangerschaft hat sie mich weitesgehend in Ruge gelassen, aber vermutlich auch, weil wir uns mit dem Geschlecht überraschen lassen wollte. Sie hatte jedoch stark den Wunsch "das SIE ein Mädchen bekommen möchte".Was soll ich sagen, sie hat ihre kleine Prinzessin bekommen.

Ja und dann ging es los. Sie kam schon im KH und hat die kleine auf den Arm genommen und bestimmt, wer sie wie lange halten darf. ich war Ohnmächtig etwas dagegen zu sagen. SIe hat die kleine auch nicht wieder gegeben als sie weinte, auch die darauf folgenden Male nicht. Mit dem Satz "die will bei Oma bleiben, hat sie dem ganzen noch die Krone aufgesetzt. Sie kam also immer zu uns, hat die kleine sofort verlangt ohne Hallo zu sagen "da ist ja meine Prinzessin, gib sie mir!".Dann kamen auch so Sachen wie "wo ist denn mein Kind" und weil ich mich sowieso schon nicht so wohl gefühlt habe mit ihr, fand ich es nicht toll, dass sie " mein Kind" gesagt hat. Ich kam mir vor wie abgeschrieben und Aufgabe erledigt. Ich habe ihr Enkelkind zur Welt gebracht und bin jetzt wertlos.Ich wollte, dass mein Mann mit ihr redet und ihr sagt, dass ich es zu fordernd finde wie sie ist und wenn sie mir die kleine nicht gibt wenn sie weint (weil sie Hunger hat) dann gebe ich sie auch ungern ab. Ich hatte schon eine Ahnung, dass es sonst irgendwann mal eskalieren würde. Das irgendwann kam leider ziemlich schnell. Nach einem anstrengend Tag ist die kleine auf meiner Brust eingeschlafen und ich war einfach nur fertig und froh. Da kam SM wieder zu Besuch. Sie kam rein und sagte " hier ist Kuchen. Gib mir sie, dann kannst du Kuchen essen".Als ich sagte, dass sie gerade erst eingeschlafen ist und jetzt erstmal auf mir bleibt, sagte sie tatsächlich zu mir, dass ich gemein bin. Es sei ja schließlich egal auf wem sie schläft! Wow, ich war sprachlos. Da war die kleine übrigens erst 2 Wochen auf der Welt.

Nach 4 Wochen kam dann das richtige Drama, weil immer jemand dabei war, wollte mein Mann nicht mit seiner Mutter das Thema ansprechen. Sie kam wieder, die kleine weinte und ich wollte sie haben um sie zu füttern. Ich musste mal wieder 3 mal sagen, dass sie sie mir endlich geben soll und beim letzten mal wurde ich dann laut.Daraufhin hat sie, als ich mit der kleinen im Schlafzimmer war zum Füttern, vor meinem Mann geweint und gesagt sie würde nicht als Oma akzeptiert und dann bräuchte sie auch nicht wiederkommen. Vor mir ist das natürlich nicht passiert und als sie dann gegangen ist, hat mein Mann mich richtig angeschriehen. Wir hatten niemals in der ganzen Beziehung so einen Streit und das mit einem 4 Wochen alten Säugling auf dem Arm. Wie ich mich seiner Mutter gegenüber so verhalten könne...und sie würde ja nichts mit böser Absicht machen aber ich schon.Das hört sich vielleicht jetzt harmloser an aber wenn man gerade eigentlich keine Sorgen haben sollte und überglücklich sein sollte, bricht da schon eine Welt zusammen. Ich habe mich danach von ihm distanziert und das hat unserer Beziehung bis heute ziemlich geschadet. Denn er hat mir in einer der wichtigstens Situationen gezeigt, dass er nicht hinter mir steht. Ich war Schutzlos und noch voll im Wochenbett. Er hätte es doch einfach entschärfen können "Mama, deine Zeit wird noch kommen" oder ähnliches.Jetzt ist es doch schon sehr lang geworden.

Nunja ich habe es dann mit ihr geklärt, weil mein Mann ihr nicht die Stirn bieten kann. ich habe ihr gesagt, wie ich mich gefühlt habe und dass ich mit ihr nicht um MEIN KIND streiten möchte.Also ich möchte wirklich, dass wir friedlich miteinander auskommen aber sie übertreibt auch einfach in allem was sie tut. Weil sie ja endlich ihre Prinzessin hat. Immer kauft sie was, Kleidchen, Spielzeug...eine Kleinigkeit hier und zuletzt war es am Weltkindertag sogar ein Dreirad. Ich habe ihr zu dem Thema gesagt, dass ich nicht möchte, dass sie die Oma ist bei der es immer etwas gibt. Ich will nicht dass sie ihre Liebe erkauft. Und nun das Dreirad. Ich fühle mich überhaupt nicht ernst genommenAls hätte ich nie mit ihr geredet...Und sie sagte noch, ich kann immer alles ansprechen...jop.

Sehe ja wie es ankommt wenn ich es anspreche. Es ist immernoch so, dass sie mir die kleine (mittlerweile 1 Jahr) sofort aus dem Arm nehmen will sobald wir ankommen und das mit den Geschenken ist auch nicht besser. Ich sehe auch, dass sie sich bemüht, denn sie sagt zumindest nicht mehr "mein Kind".Die Beziehung mit meinem Partner leidet sehr vorallem wenn seine Mutter Thema ist und ich möchte einfach nicht so fühlen.Ich bin auch an dem Punkt, dass ich sage, unsere Beziehung hält zum jetzigen Zeitpunkt kein weiteres Kind aus, wenn seine Mutter sich weiterhin so verhält.Ich möchte einfach einen Weg finden, wie wir zusammen auskommen und wir glücklich sind aber vorallem ich glücklich bin mit meiner Tochter und meinem Mann.Ich würde mich über Anregungen und auch kritik freuen...denn ich weiß auch, dass sie gerade nicht viel richtig machen kann in meinen Augen. Ich nehme alles auf die goldwaage. Aber es war sehr verletzend, dass sie ihren Sohn gegen mich aufgehetzt hat. Das kann ich nicht so schnell vergessen. 

Vielen Dank schonmal.

Du Arme, echt jetzt. 

Habe auch ein Ehepaar in meinem Umfeld das genau so drauf ist wenn es um mich und mein noch nicht aktuelles Kind geht. 

Da kann man dir nur viel Kraft wünschen. 

Und das dein eigener Mann nicht auf deiner Seite ist und lieber zu Mama hält setzt dem ganzen noch die Krone auf.

Ich würde mit deinem Mann malmordentlich klartext reden und eine Auszeit vorschlagen. 

Etwas Distanz wird euch gut tun, im geht der Arsch dann auf Grundeis, falls nicht siehst du ja wo du mit ihm bist. 

Auch Abstand zur Schwiegermutter sollte sein und klare Worte: Keine Geschenke heißt keine Geschenke sonst einfach nicht ins Haus lassen. Ohne Wenn und Aber. 

Nochmal viel Kraft.  

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11:54

Mmh schwierige Situation, da bist du wirklich nicht zu beneiden. 
Diese übergriffige Sorte Mensch gibt es leider immer wieder, blöd, wenn es die Schwiegereltern sind oder die eigenen Eltern. 
Ich denke, das beste und für euch entspannteste wird sein, sie zu lenken. Ihr kleine Dinge zu zu gestehen, die dir nicht weh tun. Z.B wenn sie zu Besuch ist: "Könntest du der Kleinen die Banane/ Brei etc. zu essen geben und aufpassen, dass sie sich nicht verschluckt." (Wichtig konkreter Auftrag damit es kein Konflikt gibt) oder "Kannst du ihr kurz vorlesen, ich will nen Kaffee trinken." 
wegen Geschenken: da wird es schon schwieriger, ich würde auch da fragen, ob sie ne Idee hat für Ostern/Geburtstag/Weihnachten und ob ihr euch bitte absprechen könnt, damit sie auch was bekommt, was sie mag und mit dem sie was anfangen kann. Keine großen Geschenke außer der Reihe und PUNKT. Sonst kommen diese weg. 
Ansonsten, wenn was gebraucht wird Schuhe oder so könnte man auch fragen: die kleine braucht Schuhe magst du mit kommen und helfen beim anprobieren. (Wenn man mehr als 1 Kind hat, ist das später sehr nützlich und wer weiß wieviel gute Kinderschuhe kosten, weiß es zu schätzen wenn Opa/Oma mal das neue Paar spendieren ) natürlich nur, wenn du dir das vorstellen könntest. Ansonsten muss ich sagen, dass ich immer gut gefahren bin, wenn ich erklärt habe, warum ich etwas so mache und nicht anders. Die Argumentation " das ist mein Kind." ist da nicht hilfreich. 
Dass dein Mann dir nicht zur Seite steht ist schade, aber überleg mal ob du deiner Mutter "mal den Marsch Blasen" könntest, wie es oft gerne geraten wird. 
Er sollte hinter dir stehen und das auch seiner Mutter gegenüber vertreten, aber man sollte sich auch klar machen, es ist seine Mutter. Sie hat ihn aufgezogen, wie wir unsere Kinder aufziehen und lieben. Kein Mann sollte aus der Rolle des Sohnes "entfliehen" man ist immer Sohn/Tochter. Diese Beziehung muss sich verändern im Laufe der Zeit, indem Sohn/Tochter sein eigenes Leben lebt und dieses auch respektvoll den Eltern vermitteln und auch Grenzen ziehen falls nötig. Aber trotzdem bleibt oder sollte zumindest immer eine liebevolle, enge Verbindung zu den Eltern da sein. (Was aber nicht heißt, dass sie sich überall einmischen dürfen) 
Aber man sollte sich auch vor Augen führen, dass es die Eltern des Partners sind und da auch eine Bindung besteht und der Mann nicht einfach mal Tabula rasa machen kann oder will. 

Respektvoll und klar kommunizieren. Werden Grenzen verletzt, sofort ansprechen und klären. Ich-Botschaften (ich wünsche mir/ich will, dass...) verwenden. Konsequent sein (beim Beispiel Geschenke) und auch mal Fünfe grade sein lassen. Dann kommt man auch mit solchen Menschen gut aus. Es ist anstrengender, als mit zurückhaltenderen Menschen, aber das lässt sich halt nicht ändern. 

Gutes Gelingen! 

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12:01
In Antwort auf misspoppins

Mmh schwierige Situation, da bist du wirklich nicht zu beneiden. 
Diese übergriffige Sorte Mensch gibt es leider immer wieder, blöd, wenn es die Schwiegereltern sind oder die eigenen Eltern. 
Ich denke, das beste und für euch entspannteste wird sein, sie zu lenken. Ihr kleine Dinge zu zu gestehen, die dir nicht weh tun. Z.B wenn sie zu Besuch ist: "Könntest du der Kleinen die Banane/ Brei etc. zu essen geben und aufpassen, dass sie sich nicht verschluckt." (Wichtig konkreter Auftrag damit es kein Konflikt gibt) oder "Kannst du ihr kurz vorlesen, ich will nen Kaffee trinken." 
wegen Geschenken: da wird es schon schwieriger, ich würde auch da fragen, ob sie ne Idee hat für Ostern/Geburtstag/Weihnachten und ob ihr euch bitte absprechen könnt, damit sie auch was bekommt, was sie mag und mit dem sie was anfangen kann. Keine großen Geschenke außer der Reihe und PUNKT. Sonst kommen diese weg. 
Ansonsten, wenn was gebraucht wird Schuhe oder so könnte man auch fragen: die kleine braucht Schuhe magst du mit kommen und helfen beim anprobieren. (Wenn man mehr als 1 Kind hat, ist das später sehr nützlich und wer weiß wieviel gute Kinderschuhe kosten, weiß es zu schätzen wenn Opa/Oma mal das neue Paar spendieren ) natürlich nur, wenn du dir das vorstellen könntest. Ansonsten muss ich sagen, dass ich immer gut gefahren bin, wenn ich erklärt habe, warum ich etwas so mache und nicht anders. Die Argumentation " das ist mein Kind." ist da nicht hilfreich. 
Dass dein Mann dir nicht zur Seite steht ist schade, aber überleg mal ob du deiner Mutter "mal den Marsch Blasen" könntest, wie es oft gerne geraten wird. 
Er sollte hinter dir stehen und das auch seiner Mutter gegenüber vertreten, aber man sollte sich auch klar machen, es ist seine Mutter. Sie hat ihn aufgezogen, wie wir unsere Kinder aufziehen und lieben. Kein Mann sollte aus der Rolle des Sohnes "entfliehen" man ist immer Sohn/Tochter. Diese Beziehung muss sich verändern im Laufe der Zeit, indem Sohn/Tochter sein eigenes Leben lebt und dieses auch respektvoll den Eltern vermitteln und auch Grenzen ziehen falls nötig. Aber trotzdem bleibt oder sollte zumindest immer eine liebevolle, enge Verbindung zu den Eltern da sein. (Was aber nicht heißt, dass sie sich überall einmischen dürfen) 
Aber man sollte sich auch vor Augen führen, dass es die Eltern des Partners sind und da auch eine Bindung besteht und der Mann nicht einfach mal Tabula rasa machen kann oder will. 

Respektvoll und klar kommunizieren. Werden Grenzen verletzt, sofort ansprechen und klären. Ich-Botschaften (ich wünsche mir/ich will, dass...) verwenden. Konsequent sein (beim Beispiel Geschenke) und auch mal Fünfe grade sein lassen. Dann kommt man auch mit solchen Menschen gut aus. Es ist anstrengender, als mit zurückhaltenderen Menschen, aber das lässt sich halt nicht ändern. 

Gutes Gelingen! 

Und noch wichtig: immer untereinander als Paar kommunizieren über Erziehung und alles andere. Begründe warum die das und jenes nicht willst oder nicht gut findest. Rede mit deinem Mann darüber ob er es auch so sieht, ob er ne andere Meinung hat und warum.
wenn ihr einer Meinung seit, kann auch manchmal einfach der Satz reichen:" ...(Name des Mannes) und ich machen das so oder wollen das so, da sind wir uns einig. " dann braucht dein Mann nur zustimmen. 
ansonsten ihm auch ruhig und verständlich klar machen, wie du dich fühlst, wenn er dich da nicht unterstützt.

alles liebe für euch 

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Haar Vitamine
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