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Brauche nun auch mal juristischen rat

7. Dezember 2013 um 22:19

Ich habe einen mahnbrscheid bekommen...

Es fing an das ich eine rechnung von einem onlineshop leider vergessen habe und nach der ersten mahnung gleich ein brief von einer inkassofirma folgte...

Es ging um 60 eur ware...

Insgesamt sollte ich dann 180 eur zahlen
Unter anderem 70 eur inkassogebühren und 18 eur kontoführungsgebühren...

Ich zahltr die differenz und bat um kotrektur der forderung weil unangemessen hoch... Es folgte. Ledioch mahnung und irgendwann ein brief vom anwalt...

Dieser wollte zusätzlich zu den o.g. Gebühren 58 eur anwaltsgebühren und 48 eur gerichtskosten...

Ich habe die forderung der inkasso beglichen und such die 58 eir anwaltskodtrn weil ich ruhe haben wollte (die 18 eur kontoführung der inkasso hab ich noch abgezogen)

Leider hab ich vergessen dem anwalt nochmal zu schreiben das ich seiner forderung wiederspreche...

NUN hab ich einen mahnbescheid bekommen

Bin ich verpflichtet einer unberechtigten forderung zu wiedersprechen???? Um den "schaden" gering zu halten?? Oder kann ich einfsch wiedersprechen in dem ich das aufschreiben und zurück bringe?

Was könnte passieren???
Ich will nicht das es noch teurer wird.... Hab aufjedenfall draus gelernt und achte besser auf rechnungen

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7. Dezember 2013 um 22:28

Rechtlich ist es so, dass man
nach Ablauf der auf der Rechnung angegebenen Zahlungsfrist automatisch in Zahlungsverzug kommt. Rechtlich muss der Zahlungsempfänger nicht mal eine Mahnung schicken.....es kann sofort ein Inkassobüro mit der "Eintreibung" der offenen Summe beauftragt werden. Ob die eingeforderten Summen in der Höhe berechtigt sind, kann ich nicht sagen. Üblicherweise wissen die schon was sie machen.

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass vor dem Inkassoschreiben erst mal drei Mahnungen verschickt werden müssen.

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7. Dezember 2013 um 22:35

Mit dem Mahnbescheid
kam auch ein Widerspruchzettel. Diesen füllst du aus und schickst ihn zurück zum Gericht. Dann möchte das Gericht deine Gründe des Widerspruchs wissen. Irgendwann kommt es dann zu einer Gerichtsverhandlung und das Gericht wird nach Anhörung entscheiden, wer recht kriegt bzw. wird ein Vergleich geschlossen. Du musst dann wenn es ganz blöd kommt die Gerichtskosten plus die anwaltlichen Verfahrenskosten tragen.

Da du alles versäumt hast und es ohne Zweifel komplett deine Schuld ist, wirst du verlieren.

Wenn du gar nicht reagierst, wird irgendwann der Gerichtsvollzieher bei dir stehen und pfänden.

Oder es wird eine Konto/Gehaltspfändung gemacht

Also zahl die Kosten und sei sorgfältiger mit deinen Rechnungen.

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7. Dezember 2013 um 22:37

Bloß nicht zahlen...
leider hast du den fehler gemacht und schon bezahlt.
denn so schnell kommt kein Brief vom ikassobüro und erstrecht nicht in der höhe und schon gar nicht, das der Anwalt nun auch bezahlt werden soll.

Google mal den Anwalt. vielleicht findest du was dazu...vielelicht sind schona andere darauf reingefallen...

also ich hab es persönlich so erlebt:
Rechnung kommt.
1. Mahnung evtl mit mahngebüren, manchmal auch nicht. sind ein paar . nicht der rede wert, nur ärgerlich.
2. Mahnung, nochmal oben fdrauf, wieder einpaar s. mit Mahnung, das es ans ikasso geht...
3. schreiben vom ikasso, aber es war NIE so hoch. war immer noch eine bezahlbare summe. wenn ich zb 20-30 zahlen musste, durch die Mahnungen sind es dann knapp 40 und dann wären es vielleicht +/- 60 ...

also irgendwas stimmt da nicht.

achja, ein anderes mal, da sollte mein mann so und so viel bezahlen. und auch gleich mit Anwalt gedroht. wir recherchiert. was kam raus? eine betrug seite.

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7. Dezember 2013 um 22:40
In Antwort auf nava_11846882

Bloß nicht zahlen...
leider hast du den fehler gemacht und schon bezahlt.
denn so schnell kommt kein Brief vom ikassobüro und erstrecht nicht in der höhe und schon gar nicht, das der Anwalt nun auch bezahlt werden soll.

Google mal den Anwalt. vielleicht findest du was dazu...vielelicht sind schona andere darauf reingefallen...

also ich hab es persönlich so erlebt:
Rechnung kommt.
1. Mahnung evtl mit mahngebüren, manchmal auch nicht. sind ein paar . nicht der rede wert, nur ärgerlich.
2. Mahnung, nochmal oben fdrauf, wieder einpaar s. mit Mahnung, das es ans ikasso geht...
3. schreiben vom ikasso, aber es war NIE so hoch. war immer noch eine bezahlbare summe. wenn ich zb 20-30 zahlen musste, durch die Mahnungen sind es dann knapp 40 und dann wären es vielleicht +/- 60 ...

also irgendwas stimmt da nicht.

achja, ein anderes mal, da sollte mein mann so und so viel bezahlen. und auch gleich mit Anwalt gedroht. wir recherchiert. was kam raus? eine betrug seite.

Mit deinem unqualifizierten Rat
reitest Du die TE noch tiefer in die Scheixxe. Unglaublich

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7. Dezember 2013 um 22:47
In Antwort auf altenheimbewohnerin

Mit deinem unqualifizierten Rat
reitest Du die TE noch tiefer in die Scheixxe. Unglaublich

Jaja...unqualifiziert,
meinet wegen auch das...

ich rede von MEINEN Erfahrungen.
und zwar, das man nicht IMMER gleich sofort zahlen sollte, wenn einem was komisch vorkommt.
betrüger gibt es oft genung.
einfach mal anrufen und nachfragen, was da los ist, wie die auf so eine übertriebene summe kommen, wieso keine mahnungne kamen etc...

und sorry, das ich eben auch meine Erfahrungen habe machen müssen.

und das es betrüger gibt, die abzocken, die gibt es auch.
deswegen auch mal googeln, was über die Anwalt Kanzlei so zu berichten gibt...

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7. Dezember 2013 um 23:01

Widerspruch
gegen den Mahnbescheid einlegen; sofort!
Und der Forderung in vollem Umfang widersprechen.

Das machst Du auf dem mit dem Mahnbescheid übersandten Zettel.
Und schickst den ausgefüllten Widerspruch an das angegebene Gericht!
Du hast dafür nur zwei Wochen Zeit, also macht das bitte sofort.


Die Forderung des Inkasso-Unternehmens dürfte in der Höhe (70,00 Euro) wohl in Ordnung gehen.
Hier könnte man zwar darüber streiten, ob die vom Unternehmen offenbar angenommenen Gebührenhöhe angemessen ist, aber es gibt obergerichtliche Entscheidungen, die das bestätigen.
Hier wäre allenfalls zu prüfen, ob die Gerichte und Oberlandesgerichte, die für Deinen Wohnort zuständig sind, das auch so sehen, oder niedrigen ansetzen würden.

Dass Du die Kontoführungsgebühren abgezogen hast, geht in Ordnung - diese Gebühr ist rechtswidrig; das Erstellen und Führen eines - rein buchhalterischen - Kontos für einen Mandanten ist bereits mit der allgemeinen Inkassogebühr abgegolten und darf nicht gesondert geltend gemacht werden.


Die Forderung des Anwalts verstehe ich nicht so ganz.
Die reine Anwaltsgebühr dürfte fehlerhaft sein.
Ein Gläubiger ist zwar berechtigt, ein Inkassounternehmen und oder einen Anwalt einzuschalten - jedoch nicht beides.
Auch Inkassounternehmen sind inzwischen berechtigt, ein Mahnverfahren einzuleiten und zu begleiten. DAZU hätte es keines Anwaltes bedurft, so dass dessen Einschaltung unnötig ist.

Und seine Kosten damit NICHT durch Dich erstattungspflichtig.

Welche Gerichtskosten der Anwalt geltend macht ist mir komplett unklar.

Als Du das Schreiben des Anwalts erhalten hast, bestand doch noch gar kein gerichtliches Verfahren; und Gerichtskosten können, logischerweise, immer erst dann zur Entstehung gelangen, wenn man sich bereits vor Gericht befindet.

Gerichts kosten also NICHT zahlen!

Was wurde denn im Mahnbescheid überhaupt alles an Forderungen aufgeführt?
Kannst Du das hier vielleicht mal darstellen?
Und auch mal die Rechnung des Anwaltes? Der muss ja Normen angegeben haben, nach denen sich aus seiner Sicht seine Rechnung rechtfertigt und ergibt?


Also, wie gesagt, SOFORT Widerspruch.
Und keine Angst, Haftbefehl würde gegen Dich NIE ergehen!

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7. Dezember 2013 um 23:47

Inkassogebühren nicht zusätzlich zu zahlen
Dir wurde ein gerichtlicher (!) mahnbescheid zugestellt ?

Widerspruch vollumfänglich und begründungslos !
Fristgerecht innerhalb von 14 tagen ans zuständige Gericht

Vorgerichtliche Inkassogebühren sind grundsätzlich nicht zusätzlich zu den RA Gebühren im Verzugsfall erstattungsfähig

Kontoführungsgebühren sind ebenfalls nicht erstattungsfähig
AG Fürth (Bayern) vom 09.10.2007 Aktenzeichen: 1 M 6672/07
AG Dortmund vom 23.03.1995 Aktenzeichen: 125 C 1278/95
AG Lahnstein: Urteil vom 02.06.2009 - 20 C 595/08"

Die vorgerichtlichen gebühren des externen Inkassobüros hättest Du Dir ebenfalls einsparen können

Deswegen nochmal meine frage :
Es ist ein gerichtlicher Mahnbescheid oder nur das mahnschreiben eines Anwaltes ?

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7. Dezember 2013 um 23:53
In Antwort auf

Inkassogebühren nicht zusätzlich zu zahlen
Dir wurde ein gerichtlicher (!) mahnbescheid zugestellt ?

Widerspruch vollumfänglich und begründungslos !
Fristgerecht innerhalb von 14 tagen ans zuständige Gericht

Vorgerichtliche Inkassogebühren sind grundsätzlich nicht zusätzlich zu den RA Gebühren im Verzugsfall erstattungsfähig

Kontoführungsgebühren sind ebenfalls nicht erstattungsfähig
AG Fürth (Bayern) vom 09.10.2007 Aktenzeichen: 1 M 6672/07
AG Dortmund vom 23.03.1995 Aktenzeichen: 125 C 1278/95
AG Lahnstein: Urteil vom 02.06.2009 - 20 C 595/08"

Die vorgerichtlichen gebühren des externen Inkassobüros hättest Du Dir ebenfalls einsparen können

Deswegen nochmal meine frage :
Es ist ein gerichtlicher Mahnbescheid oder nur das mahnschreiben eines Anwaltes ?

..
Es ist ein gerichtlicher mahnbescheid...

Ist es richtig das wenn ich wiederspruch einlege die gegnerische partei dies entweder akzeptieren kann ODER aber die forderung beim gericht begründen und belegen muss?

Und WAS muss ich beim wiederspruch beachten? Irgendein spezieller wortlaut? Muss ich keine belege bei bringen?

Es geht ja nur um nicht zulässige kontoführungsgebühren und um gerichtskosten die der anwalt in seinem ersten schreiben bereits ansetzt....

Der rest den ich bereits bezahlt habe ist ja nun zu spät...

Ach alles eine sauerei... Da passt man einmal nicht auf eine rg. Auf und dann sowas....

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7. Dezember 2013 um 23:55
In Antwort auf wachsperle09

Widerspruch
gegen den Mahnbescheid einlegen; sofort!
Und der Forderung in vollem Umfang widersprechen.

Das machst Du auf dem mit dem Mahnbescheid übersandten Zettel.
Und schickst den ausgefüllten Widerspruch an das angegebene Gericht!
Du hast dafür nur zwei Wochen Zeit, also macht das bitte sofort.


Die Forderung des Inkasso-Unternehmens dürfte in der Höhe (70,00 Euro) wohl in Ordnung gehen.
Hier könnte man zwar darüber streiten, ob die vom Unternehmen offenbar angenommenen Gebührenhöhe angemessen ist, aber es gibt obergerichtliche Entscheidungen, die das bestätigen.
Hier wäre allenfalls zu prüfen, ob die Gerichte und Oberlandesgerichte, die für Deinen Wohnort zuständig sind, das auch so sehen, oder niedrigen ansetzen würden.

Dass Du die Kontoführungsgebühren abgezogen hast, geht in Ordnung - diese Gebühr ist rechtswidrig; das Erstellen und Führen eines - rein buchhalterischen - Kontos für einen Mandanten ist bereits mit der allgemeinen Inkassogebühr abgegolten und darf nicht gesondert geltend gemacht werden.


Die Forderung des Anwalts verstehe ich nicht so ganz.
Die reine Anwaltsgebühr dürfte fehlerhaft sein.
Ein Gläubiger ist zwar berechtigt, ein Inkassounternehmen und oder einen Anwalt einzuschalten - jedoch nicht beides.
Auch Inkassounternehmen sind inzwischen berechtigt, ein Mahnverfahren einzuleiten und zu begleiten. DAZU hätte es keines Anwaltes bedurft, so dass dessen Einschaltung unnötig ist.

Und seine Kosten damit NICHT durch Dich erstattungspflichtig.

Welche Gerichtskosten der Anwalt geltend macht ist mir komplett unklar.

Als Du das Schreiben des Anwalts erhalten hast, bestand doch noch gar kein gerichtliches Verfahren; und Gerichtskosten können, logischerweise, immer erst dann zur Entstehung gelangen, wenn man sich bereits vor Gericht befindet.

Gerichts kosten also NICHT zahlen!

Was wurde denn im Mahnbescheid überhaupt alles an Forderungen aufgeführt?
Kannst Du das hier vielleicht mal darstellen?
Und auch mal die Rechnung des Anwaltes? Der muss ja Normen angegeben haben, nach denen sich aus seiner Sicht seine Rechnung rechtfertigt und ergibt?


Also, wie gesagt, SOFORT Widerspruch.
Und keine Angst, Haftbefehl würde gegen Dich NIE ergehen!

Gerichte streichen Inkassogebühren meistens
Die meisten Gerichte streichen Inkassogebühren - dies gilt vor allem dann wenn es sich um ein geschäftserfahrenes Unternehmen handelt

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