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Brauchen Kinder wirklich ihren Vater?

20. März 2010 um 16:35

habe in einem anderen Forum darüber gelesen weil ich mir momentan dazu Gedanken mache.

Wie denkt ihr darüber...manche sagen Kinder brauchen ihren vater und wenn dieser nicht existiert suchen sie sich einen ersatz.
andere wieder meinen kinder brauchen einfach nur liebe etc. und da ist es egal von wem. ob es die eigene mutter, der vater oder beides ist.

der freund meiner freundin zb. hat sie verlassen und die tochter, fast 2, sagt jetzt zu ihrem opa papa, zum eigenen papa,den sie am wochenende meistens sieht aber plötzlich garnichts mehr.
und da hab ich mir zur zeit einfach gedanken gemacht.

würde gern mal eure meinungen dazu hören...
welche funktion für euch der vater hat, ob er eine sehr wichtige rolle im leben des kindes spielt, ob es das tatsächliche familienleben wie man es sich so vorstellt heutzutage noch gibt oder nicht...ich finde es gibt immer mehr trennungen.

ich denke nicht das kinder unbedingt ihren vater brauchen. bei manchen männern denke ich die kinder wären ohne diesen vater bestimmt besser dran...ich weiß nicht...
ich googel aber momentan noch danach was die spezialisten so dazu meinen
finde ich ziemlich interessant...

LG *anja*

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20. März 2010 um 16:41

Ich
habe mal gelesen, dass vor allem Jungs später Probleme haben, wenn sie keinen Vater hatten,... was ja ganz klar ist. Ihnen fehlt dann die männliche Bezugsperson...
Aber meine Söhne wachsen ohne ihre Väter auf und ich hoffe, dass auf uns das nicht zutrifft... aber es wäre auf jeden Fall schädlicher gewesen, wenn sie bei uns geblieben wären!

Ich hatte auch keinen Vater und das hat mir nie etwas gemacht...

LG Sophia

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20. März 2010 um 16:48


Nun, ganz ehrlich ich würd da ganz weit vorne anfangen und sagen, dass der Vater als Urtyp immer präsent ist, wie die Mutter als Urtyp.
Ich knne niemanden, dem sein Vater oder seine Mutter einfach 'inexistent' ist. Selbst wenn sich die Beziehung durch Abwesenheit definiert (bei Scheidungskindern oder weil man den Kontakt abgebrochen hat als Kind oder so) ist glaube ich keinem die Vaterfigur einfach 'egal'.

Ich denke aber auch, dass es Konstellationen gibt, in denen es für die Kinder zum Vorteil sein kann ohne den entsprechenden biologischen Vater oder auch die Mutter aufzuwachsen. Welche das sind will ich aber gar nicht bestimmen. Sie sind in jedem Fall für das Kind anstrengend sag ich jetzt mal so.




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20. März 2010 um 22:20

Es gibt ein sehr interessantes buch dazu
Liebe Mama,böser Papa von Gabriele ten Hövel
Da geht es unter anderen um das PAS-Syndrom
lg

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20. März 2010 um 22:29

Also
Väter sind schon wichtig und wie schon gesagt, wenn jemand ohne Vater aufwächst sucht man sich ja meistens einen "ersatz"!
Kenne einige die ohne Vater aufgewachsen sind und ALLE haben einen ersatz im Opa, Onkel oder Freund der Mutter gefunden!
Sie sagen sogar heute das sie gut OHNE klar gekommen sind WEIL sie einen ersatz hatten

Aber ich glaube machne sind besser ohne Vater dran als mit! Mein Mann meinte mal: "Lieber keinen Vater haben als meinen!"

Mein Vater und ich sind zwar 2 streithähne und irgendwie verstehen wir den anderen nie, deshalb kommts ja immer zum streit, aber trotzdem ist er schon seeehr wichtig für meine erziehung gewesen!

Ich glaube wenn er mal stirbt , werde ich mich wie ein Schäfchen ohne Hirte fühlen

LG

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20. März 2010 um 22:54

Hallo Anja
Ich finde ja!
Kommt natürlich darauf an, ob er sich auch Vater nennen darf.
Wenn es ein Säufer, Schläger oder sonst was ist, mal krass gesagt, der dem Kind nicht gut tut, dann ist es sicher besser dran, ohne ihn.

Im Allgemeinen finde ich es sehr wichtig, Kinder bräuchen eine männliche Bezugsperson.

Ich bhin auch ohne Vater aufgewachsen, habe heute auch kein gutes Verhältnis, sehen uns alle Jubeljahre mal.
Ich bin ihm sowas von sch***egal und ich tut mit wahnsinnig weh
Habe meine ganze Kindheit seine Anerkennung gesucht aber nie bekommen.

Ich wünschte oft, es wäre anders gelaufen. Ich merke an mir bei vielen Dingen, dass mir ein Vater gut getan hätte aber Zuneigung kann man nicht erzwingen.
Habe lange gebraucht, um zu erkennen, dass ich es ihm nicht Recht machen kann und muß. Er muß mich lieben, NUR weil ich sein Kind bin und nicht weil ich irgendwas leiste.

Tja, das tut er nicht, andere Dinge sind wichtiger

Scheiß Thema für mich.

Lg sannie

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20. März 2010 um 23:59


Also ich finde ein vater ist seeeehr wichtig , auch ich als Kind habe ihn gebraucht ( auch wenn er " weniger" genmacht hat al meine mutter)
Aber er war halt da für mich !!!!
und als meine eltern sich getrennt haben ( als ich 7 war) da war das echt beschissen für mich !!!!

nein , ein kind brauch seinen vater !!!! ( is meine meinung)

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21. März 2010 um 10:55

Ich
denke das kommt auf das Kind an. Alle Kinder sind ja verschieden
Bei meiner Freundin ist es so, daß der Vater partout nichts von der Kleinen wissen will
Sie hat keinen Partner, also auch keine Ersatzfigur für das Kind. Die Maus ist jetzt 6 Jahr alt und hat eine unwahrscheinliche Vatersehnsucht. Wenn die beiden bei uns sind oder irgendwo zu Besuch, wo Männer sind sucht sie sich einen aus und hängt den ganzen Tag an ihm . Meistens an meinem Mann, aber uns stört das nicht.
Als sie noch kleiner war, so zwischen 3 und 5 hat sie teilweise wildfremde Männer auf der Straße angesprochen, ob er ihr Papa sei... Ja, kann peinlich werden, aber es ist nunmal ein Kind... LG Gretel

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