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Bräuchte mal nen Rat

14. August 2009 um 11:50 Letzte Antwort: 18. August 2009 um 9:21

Also kurz gesagt ich bin noch mit einem Ausländer verheiratet und die Vorurteile treffen auf ihn von Schlagen, bescheißen, Spielen, Alkohol usw. alle auf ihn zu.
Hatte das alleinige Sorgerecht beantragt, aber die Richterin hatte sich vor der Entscheidung gedrückt, obwohl das Gutachten des Jugendamtes für das alleinige Sorgerecht für mich ausgefallen ist.
Das bloß um kurz die Situation zu umreisen. Wir sind dann zu einer Meditation verdonnert worden. Bin nicht begeistert aber was soll es. Um nicht meinen einerhalb jährigen Sohnemann unter stress zu setzen haben wir gesagt gut wir machen Umgang unter uns aus. Halt abwechselnd einmal fahre ich zu ihn einfach eine Stunde und einmal er. Wenn es zu heiß wird wollte er kommen.
jetzt ist das Problem. Zwei Monate habe ich ihm seinen Sohn hinterhergetragen und er kam nicht weil er angeblich sein Geld von der Arbeit nicht bekommen hat. Hinterher habe ich erfahren, dass das eine Lüge war und er sein Geld in den Spielautomaten laut seines Bruders geschmissen hat.
Gut ich habe dann gesagt ok. Er arbeitet jetzt zufällig auf einer Baustelle nahe meinem Wohnort und will da den kleinen immer mal zehn Minuten sehen. Mein kleiner will sich jetzt auch nicht mehr von ihm nehmen lassen, was die zwei Monate eigentlich funktioniert hatte wo ich ihn immer zu ihm gebracht habe.
Letzten Freitag war das so, dass ich wieder auf der Baustelle war und er gefragt hat ob ich wieder zu ihm komme. Ich habe daraf gesagt, dass der kleine Zähne bekommt, Durchfall ohne Ende hat und ich ihm zwei Stunden Autofahren bestimmt nicht zu mute bei der Wärme. Habe aber dazu erwähnt, dass mein Mann doch hoch kommen könne.
Seine Antwort war drauf. Oh habe doch keine Zeit, weil ich arbeiten muss.
Auch fängt er an ich soll mich mit ihm Samstagabend treffen, wo eigentlich klar ist dass der kleine nicht dabei ist. Lass ich mich nicht drauf ein ist plötzliches interesse an seinem Kind da, da er ihn nicht alleine kriegt und das weiß er, weil ich dann dabei bin. Ihm geht es nicht um seinen Sohn, sonst wäre er in der ZEit wo über das Jugendamt ausgemacht war die Treffen sind bei mir daheim gekommen. Ist er net gerade mal fünf Mal und das innerhalb eines Jahres.

So und nun habe ich keine Ahnung was ich der Diakonie erzählen soll. Es hat keinen Sinn da weiter zu machen. Zu einzelgesprächen geht er net hin nur zu den Gruppengesprächen aber auch nur um mich zu treffen. Es ist ein Machtspielchen, das ist das Blöde. ER kann besser Schauspielern als ich.
Er hat auch keine Ahnung von seinem Kind. Er weiß net was sein Sohn gerne mag und was nicht, sei es vom Essen oder andere Sachen, er weiß den Geburtstag nicht usw.

Ich will das Theater nicht mehr mitmachen, weil es eine Belastung für mich und auch den kleinen ist. Ich weiß er ist der Vater, nur entweder kommt von ihm was alleine und er erscheint regelmäßig zum Umgang oder er lässt es. So ein THeater ist doch für den kleinen auch nicht das Beste. Es kann doch nicht sein, dass er einen auf Superpapi macht, solangen ihm sein Sohn hinterhergetragen wird und wenn es mit Aufwand verbunden ist kommt nix.

Ich weiß net was ich machen soll. Spiele ich sein Spiel mit ist der Kleine fein raus. Mache ich es nicht, kommt vielleicht so ne Richterin auf den Trichter und legt einen Umgang alle zwei Wochen um drei fest und das geht absolut net bei meinen Süßen, weil er unterm Tag schläft wie er will. Ich habe jetzt auch Angst wenn die Scheidung ansteht, bzw. ich wollte sie erst dann weiterführen wenn der Bericht der Medijation dort ist. Bloß was sage ich wenn die Richterin den Umgang anspricht?? Nicht das die was festlegt.

Ich bin der Meinung der Umgang mit dem Vater ist das Recht des Kindes und nicht des Vaters. Also bestimmt das Kind wann und wo. Bzw. in dem Alter halt durch seine Stimmung und seinen Nachmittagschläfchen. Es könnte auch funktionieren hat es ja auch solange ihm der kleine hinterher getragen wurde, nur er spielt net mit.

Er kapiert das nicht, dass es nicht zu seinen Gunsten gestaltet werden muss, sondern zu denGunsten seines Kindes.
Ich bin auch nicht bereit ihm sein Kind weiter hinterher zu tragen, da es ihm eh scheiß egal ist. Er macht nur auf Show den Superpapi. Sonst hätte er nicht sein ganzes Geld im Automaten geschmissen, wenigsten das Geld für den Zug übrig gelassen. Mein kleiner geht jedes Mal ab wie eine Rakete wenn wir von ihm heefahren sind, weil es zu warm und zu stressig für ihn war. Beschäftigungsprogramm war keines geboten. Nur in der Stadt spazieren und mit Mami und Papi in der Eisdiele und das ist für so ein kleines Kind einfach zu wenig.

Sorry ist viel, aber was würdet ihr machen. Würdet ihr die Medijation abbrechen oder weitermachen. Würdet ihr mit der Scheidung noch warten bis der Umgang von selber eingeschlafen ist.
Dazu gesagt er braucht mich, weil er noch nicht unbefristeten Aufenthalt hat.

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17. August 2009 um 22:58

Wie man Pfefferbauern macht ...
Es gibt Menschen, und es gibt Menschen. Manche schreiben die resp. ihre Wahrheit. Manche schummeln. Wenn du nicht schummelst, folgt nun meine Idee zum Thema gemäss dem Motto "Wer prügelt, fliegt raus!":

- Keinen unbefristeten Aufenthalt
- Arbeit in der Nähe

Wenn du ihn loswerden willst, schick mal das Ordnungsamt auf die Baustelle. Wenn du dich gut dabei fühlst, kannst du das auch anonym erledigen. Illegal arbeitende, nicht deutsche Mitmenschen werden abgeschoben. Das wird natürlich Fragen aufwerfen. Z.B. seitens deines Kindes: "Wer ist mein Papa?", "Wo ist er?" und "Warum ist er nicht hier?".

Du wirst mit diesem gewissen Wissen dann leben müssen.

Das hier gefällt mir sehr gut:

"Ich bin der Meinung der Umgang mit dem Vater ist das Recht des Kindes und nicht des Vaters.".



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17. August 2009 um 23:12
In Antwort auf antun_11977471

Wie man Pfefferbauern macht ...
Es gibt Menschen, und es gibt Menschen. Manche schreiben die resp. ihre Wahrheit. Manche schummeln. Wenn du nicht schummelst, folgt nun meine Idee zum Thema gemäss dem Motto "Wer prügelt, fliegt raus!":

- Keinen unbefristeten Aufenthalt
- Arbeit in der Nähe

Wenn du ihn loswerden willst, schick mal das Ordnungsamt auf die Baustelle. Wenn du dich gut dabei fühlst, kannst du das auch anonym erledigen. Illegal arbeitende, nicht deutsche Mitmenschen werden abgeschoben. Das wird natürlich Fragen aufwerfen. Z.B. seitens deines Kindes: "Wer ist mein Papa?", "Wo ist er?" und "Warum ist er nicht hier?".

Du wirst mit diesem gewissen Wissen dann leben müssen.

Das hier gefällt mir sehr gut:

"Ich bin der Meinung der Umgang mit dem Vater ist das Recht des Kindes und nicht des Vaters.".



Naja der Kleine kennt seinen Erzeuger
und hat sich selbst jemanden gesucht zu dem er Papa sagt ohne das ich das überhaupt wollte.

Das ist so eine Sache mit dem Ordnungsamt. die sind da etwas leicht dämlich, weil sie nix gefunden haben. Auf den Trichter bin ich auch schon gekommen. Wollte auch schon beim Jugendamt stress machen, dass das mit dem Umgang nicht klappt, da er jede Woche von Montag bis Samstagabend arbeitet. und dass ist unmöglich bei angemeldeten sechshundert Euros. ich weiß es aber sicher das er nur zum Teil angemeldet ist, da die Schwester seines Chefs sehr eng mit mir befreundet ist .
Er will keinen Unterhalt zahlen usw. Ich will ihn los werden, weil er mir auf die Pelle rückt unsere Beziehung ist vorbei und das rafft er net. Es stinkt mir, dass er immer den kleinen mit reinzieht.

Es wäre so einfach einen geregelten Umgang zu haben der an den Bedürfnissen des kleinen angepasst ist. Nur mein Mann bzw. Nochmann spielt net mit. Es muss nach seiner Pfeife gehen ich soll ihn den kleinen hinterhertragen, er kann ja keine zwei Stunden mit den Zug fahren. Bis dann so ne Richterin sagt, alle zwei Wochen um eins, was nicht geht da mein Süßer unterm Tag schläft wie er will. DAfür könnte ich meinen Mann töden und das im wahrsten Sinne des Wortes mit seiner Unfähigkeit bringt er meinen Sohn in Scheißsituationen.

Nur denke ich dass manche Väter bzw. Möchtegernväter noch nicht in den Gesetzesgrundlagen zu dem Thema Umgang gelesen haben. Der Umgang ist das Recht des Kindes aber die Pflicht des Umgangsberechtigten in diesem Fall der Vater. Also hat sich der Vater an das Kind anzupassen und nicht das Kind an ihn.
ich kann doch von keinem Kind was verlange, was ich nicht selber bereit bin zu tun.
Vor allem immer einen auf Superpapi machen, wenn man sich nicht bewegen muss und keine Arbeit hat was soll das denn? Vater sein heißt nicht nur Rechte sondern auch Pflichten.
Kapieren tun das aber wenige.

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18. August 2009 um 1:11
In Antwort auf susie_12772782

Naja der Kleine kennt seinen Erzeuger
und hat sich selbst jemanden gesucht zu dem er Papa sagt ohne das ich das überhaupt wollte.

Das ist so eine Sache mit dem Ordnungsamt. die sind da etwas leicht dämlich, weil sie nix gefunden haben. Auf den Trichter bin ich auch schon gekommen. Wollte auch schon beim Jugendamt stress machen, dass das mit dem Umgang nicht klappt, da er jede Woche von Montag bis Samstagabend arbeitet. und dass ist unmöglich bei angemeldeten sechshundert Euros. ich weiß es aber sicher das er nur zum Teil angemeldet ist, da die Schwester seines Chefs sehr eng mit mir befreundet ist .
Er will keinen Unterhalt zahlen usw. Ich will ihn los werden, weil er mir auf die Pelle rückt unsere Beziehung ist vorbei und das rafft er net. Es stinkt mir, dass er immer den kleinen mit reinzieht.

Es wäre so einfach einen geregelten Umgang zu haben der an den Bedürfnissen des kleinen angepasst ist. Nur mein Mann bzw. Nochmann spielt net mit. Es muss nach seiner Pfeife gehen ich soll ihn den kleinen hinterhertragen, er kann ja keine zwei Stunden mit den Zug fahren. Bis dann so ne Richterin sagt, alle zwei Wochen um eins, was nicht geht da mein Süßer unterm Tag schläft wie er will. DAfür könnte ich meinen Mann töden und das im wahrsten Sinne des Wortes mit seiner Unfähigkeit bringt er meinen Sohn in Scheißsituationen.

Nur denke ich dass manche Väter bzw. Möchtegernväter noch nicht in den Gesetzesgrundlagen zu dem Thema Umgang gelesen haben. Der Umgang ist das Recht des Kindes aber die Pflicht des Umgangsberechtigten in diesem Fall der Vater. Also hat sich der Vater an das Kind anzupassen und nicht das Kind an ihn.
ich kann doch von keinem Kind was verlange, was ich nicht selber bereit bin zu tun.
Vor allem immer einen auf Superpapi machen, wenn man sich nicht bewegen muss und keine Arbeit hat was soll das denn? Vater sein heißt nicht nur Rechte sondern auch Pflichten.
Kapieren tun das aber wenige.

Willy Busch
Dein Informationsstand ja recht gut. Was meint dein Anwalt dazu?
Was mich im Allgemeinen stört, ist die permanente Verbindung der Wörter "Kind" und "Gesetz". "Gesetz" ist nur die komplizierte Erwachsenen-Welt. "Kind" ist eine neue Perspektive auf meine Welt.


Zitat:
"Naja der Kleine kennt seinen Erzeuger und hat sich selbst jemanden gesucht, zu dem er Papa sagt; ohne dass ich das überhaupt wollte."
Dein Kind hat die Lösung doch schon längst gefunden.


Weiter oben hast du geschrieben, dass das Kind entscheidet:
"Also hat sich der Vater an das Kind anzupassen und nicht das Kind an ihn."
Gilt das auch für Mütter?

------------------------------ ---------------------

Vater werden ist nicht schwer

Vater werden ist nicht schwer,
Vater sein dagegen sehr.
Ersteres wird gern geübt,
weil es allgemein beliebt.
Selbst der Lasterhafte zeigt,
dass er gar nicht abgeneigt;
nur er will mit seinen Sünden
keinen guten Zweck verbinden,
sondern, wenn die Kosten kommen,
fühlet er sich angstbeklommen.
Dieserhalb besonders scheut
er die fromme Geistlichkeit,
denn ihm sagt ein stilles Grauen:
das sind Leute, welche trauen.

Wilhelm Busch (1832-1908)

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18. August 2009 um 9:21
In Antwort auf antun_11977471

Willy Busch
Dein Informationsstand ja recht gut. Was meint dein Anwalt dazu?
Was mich im Allgemeinen stört, ist die permanente Verbindung der Wörter "Kind" und "Gesetz". "Gesetz" ist nur die komplizierte Erwachsenen-Welt. "Kind" ist eine neue Perspektive auf meine Welt.


Zitat:
"Naja der Kleine kennt seinen Erzeuger und hat sich selbst jemanden gesucht, zu dem er Papa sagt; ohne dass ich das überhaupt wollte."
Dein Kind hat die Lösung doch schon längst gefunden.


Weiter oben hast du geschrieben, dass das Kind entscheidet:
"Also hat sich der Vater an das Kind anzupassen und nicht das Kind an ihn."
Gilt das auch für Mütter?

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Vater werden ist nicht schwer

Vater werden ist nicht schwer,
Vater sein dagegen sehr.
Ersteres wird gern geübt,
weil es allgemein beliebt.
Selbst der Lasterhafte zeigt,
dass er gar nicht abgeneigt;
nur er will mit seinen Sünden
keinen guten Zweck verbinden,
sondern, wenn die Kosten kommen,
fühlet er sich angstbeklommen.
Dieserhalb besonders scheut
er die fromme Geistlichkeit,
denn ihm sagt ein stilles Grauen:
das sind Leute, welche trauen.

Wilhelm Busch (1832-1908)

Und das ist das Problem
Weiter oben hast du geschrieben, dass das Kind entscheidet:
"Also hat sich der Vater an das Kind anzupassen und nicht das Kind an ihn."
Gilt das auch für Mütter?

Da mein Mann das weiß, dass meine Entscheidungen vom kleinen abhängen nutzt er das immer gegen mich. Treff ich mich mit ihm nicht alleine, dann rennt er zu einem Amt und sagt äh ich darf mein Kind nicht sehen.
... und die glauben ihn.

Er hat nichts zu verlieren, da ihm sein Kind egal ist. Ich muss an meinen Sohn und an mich denken. Lieber mache ich seine dämlichen Machtspielchen mit und der kleine ist aus dem Schneider.

Nur mir geht das langsam auf die Nerven. Entweder kommt er zu seinem Kind weil es ihm wirklich wichtig ist oder lässt es.
ich finde das eine Sauerrei, dass man sein eigenes Kind für solche Machtspielchen benutzt. Entweder ist man für sein Kind da und hat es lieb oder man lässt es lieber in Ruhe.

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