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Braves Kind fürs brav sein loben?? Besorgt..

21. Januar 2017 um 9:33

Gestern kam die Erzieherin meiner Tochter (fast 5) zu mir und teilte mir mit, dass meine Tochter (und noch ein Bub) das bravste Kind wäre. Bei ihr würde immer alles funktionieren, sie sagt "Bitte und Danke" und ja halt einfach so brav und toll. Sie hat es mir gesagt, weil sie es meiner Tochter versprochen hatte, es mir zu sagen..Ich hatte das schon vermutet, weil meine Tochter halt einfach total wenig Selbstbewusstsein hat und ängstlich ist. Und genau das ist ja auch der Grund für das "brav sein". Ich glaube die Erzieherin hat erwartet, dass ich das total super finde und mich darüber freue. In Wirklichkeit wusste ich aber nicht wie ich reagieren soll, weil es mir einfach nur "große Sorge" hervorruft. Ich weiß leider selbst wie es ist, wenn man sich nie was traut und immer nur "die Brave" ist...(Und natürlich spielen da meine eigenen Erfahrungen mit rein, mein schlechtes Selbstbewusstsein hat mich nicht grad glücklich gemacht bisher und natürlich möchte ich das für meine Tochter mal anders ) Klar ist die Erzieherin froh, dass unter 25 Kindern zumindest 1-2 Kinder dabei sind, die brav sind, aber ich empfinde es nicht als positiv für meine Tochter, dass sie immer schön macht was man ihr sagt. Sie wurde dann anscheinend auch vor allen anderen Kindern damit belohnt, dass sie sich als erstes ein neues Puzzle aussuchen durfte. Und auch sonst hör ich immer wieder von meiner Tochter "Ich durfte das und das machen, weil ich brav war".

Nun gut, ich hab nicht viel dazu gesagt. Daheim ist sie ja sowieso anders-klar. Ich überlege aber jetzt, ob ich die Erzieherin nochmal drauf ansprechen soll. Dass ich es eigentlich NICHT gut finde, wenn sie das bei ihr immer so hervorhebt. Denn was lernt sie dabei: "Wenn ich mich angepasst und ängstlich verhalte, dann bin ich gut?" Oder sehe ich es falsch und sie lernst: "Ich bin gut so, wenn ich so bin wie ich bin (nämlich auswärts eben eher ruhig und brav)". Aber ich finde man sollte ängstliche Kinder eher darin bestärken sich mal was zu trauen und die lebhaften Kinder fürs brav sein loben Im Kindergarten ist sie ansonsten gut integriert, sie hat 3-4 sehr enge FreundInnen und auch sonst scheint sie sich wohl zu fühlen und gut klar zu kommen mit den anderen Kindern etc. Mir ist klar, dass sich meine Tochter dadurch nicht ändern wird und sie soll um Himmels Willen auch nicht schlimm werden, aber ich will auch nicht, dass man ihr mit diesem Lob das Falsche vermittelt. Was meint ihr? Würdet ihr die Erzieherin nochmal drauf ansprechen mit diesen Bedenken? Sie kommt mir sowieso ein bisschen überfordert vor..ist 20 und hat im September grad erst angefangen, klar hat sie da auch noch nicht so die Erfahrung

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21. Januar 2017 um 9:42

Ich weiß nicht recht. Ich finde, dass bitte und danke sagen, gute Umgangsformen zu haben darf man gerne hervorheben und auch mal loben. Das wird doch nicht so sein, dass dein Kind deswegen nie "nein" sagt, oder? Es kommt eben auf das *WIE* an. Und wenn man nett nein sagt ist es doch OK.

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21. Januar 2017 um 9:47
In Antwort auf flyingkat

Ich weiß nicht recht. Ich finde, dass bitte und danke sagen, gute Umgangsformen zu haben darf man gerne hervorheben und auch mal loben. Das wird doch nicht so sein, dass dein Kind deswegen nie "nein" sagt, oder? Es kommt eben auf das *WIE* an. Und wenn man nett nein sagt ist es doch OK.

Naja, ich denke es geht um mehr als nur ums "Bitte und Danke"...sonst wärs ja okay..

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21. Januar 2017 um 9:59

Ich finde brav und angepasst zu sein nicht schlimm, eher im Gegenteil. Und nur weil man als Kind brav ist, wird man ja später nicht zum absoluten Ar****kriecher. Heutzutage gibt es soooo viele Menschen, die sich eben nicht anpassen, sondern ihren Schädel stets und ständig durchsetzen wollen, die meinen sie müssten wenig Rücksicht nehmen.

Ich habe ein Kind was selten brav und angepasst war - ich sag dir, schön ist was anderes. Darüber kann man weder froh noch stolz sein. Es ist einfach anstrengend.

Ein Kind was Probleme mit dem Selbstbewusstsein hat sollte man loben, durchaus auch von anderen Leuten - sofern es ernst gemeint ist und authentisch vermittelt wird. Spätestens in der Schule wird sie ständig bewertet, nicht nur ihre Leistungen, sondern auch ihr Verhalten. 

Wichtig wäre mir nur, dass sich das Kind nicht alles gefallen lässt, sich aufgrund der Angepasstheit nicht unterdrücken lässt. Sonst finde ich sowohl das Loben (ist eben was besonderes, das darf man hervorheben) als auch das brav sein in Ordnung. Es kann eben nicht jeder ein Sturkopf sein, der stets und ständig mit dem Kopf durch die Wand will und Unsinn macht.

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21. Januar 2017 um 10:03

Kinder verhalten sich ja oft im Kiga anders als zuhause. Ich verstehe auch die Motivation der Erzieherin, andere Kinder sollen sich ein Beispiel nehmen. So wie du beschreibst, fühlt sie sich wohl, hat Freunde, klingt keineswegs verängstigt. Vor was soll sie Angst haben? Sprich über deine Bedenken und hol dir von der Erzieherin einen Einblick in ihren Kiga Alltag. Integration in die Gruppe, Verhalten bei Streit, Verhalten wenn es laut ist...???? 
Meine Jungs sind beide recht wild-zuhause. Von Kiga/Schule kommen nur lobende Worte. Hier muss ich sie teilweise räumlich trennen

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21. Januar 2017 um 10:18
In Antwort auf fliefla

Gestern kam die Erzieherin meiner Tochter (fast 5) zu mir und teilte mir mit, dass meine Tochter (und noch ein Bub) das bravste Kind wäre. Bei ihr würde immer alles funktionieren, sie sagt "Bitte und Danke" und ja halt einfach so brav und toll. Sie hat es mir gesagt, weil sie es meiner Tochter versprochen hatte, es mir zu sagen..Ich hatte das schon vermutet, weil meine Tochter halt einfach total wenig Selbstbewusstsein hat und ängstlich ist. Und genau das ist ja auch der Grund für das "brav sein". Ich glaube die Erzieherin hat erwartet, dass ich das total super finde und mich darüber freue. In Wirklichkeit wusste ich aber nicht wie ich reagieren soll, weil es mir einfach nur "große Sorge" hervorruft. Ich weiß leider selbst wie es ist, wenn man sich nie was traut und immer nur "die Brave" ist...(Und natürlich spielen da meine eigenen Erfahrungen mit rein, mein schlechtes Selbstbewusstsein hat mich nicht grad glücklich gemacht bisher und natürlich möchte ich das für meine Tochter mal anders ) Klar ist die Erzieherin froh, dass unter 25 Kindern zumindest 1-2 Kinder dabei sind, die brav sind, aber ich empfinde es nicht als positiv für meine Tochter, dass sie immer schön macht was man ihr sagt. Sie wurde dann anscheinend auch vor allen anderen Kindern damit belohnt, dass sie sich als erstes ein neues Puzzle aussuchen durfte. Und auch sonst hör ich immer wieder von meiner Tochter "Ich durfte das und das machen, weil ich brav war".

Nun gut, ich hab nicht viel dazu gesagt. Daheim ist sie ja sowieso anders-klar. Ich überlege aber jetzt, ob ich die Erzieherin nochmal drauf ansprechen soll. Dass ich es eigentlich NICHT gut finde, wenn sie das bei ihr immer so hervorhebt. Denn was lernt sie dabei: "Wenn ich mich angepasst und ängstlich verhalte, dann bin ich gut?" Oder sehe ich es falsch und sie lernst: "Ich bin gut so, wenn ich so bin wie ich bin (nämlich auswärts eben eher ruhig und brav)". Aber ich finde man sollte ängstliche Kinder eher darin bestärken sich mal was zu trauen und die lebhaften Kinder fürs brav sein loben  Im Kindergarten ist sie ansonsten gut integriert, sie hat 3-4 sehr enge FreundInnen und auch sonst scheint sie sich wohl zu fühlen und gut klar zu kommen mit den anderen Kindern etc. Mir ist klar, dass sich meine Tochter dadurch nicht ändern wird und sie soll um Himmels Willen auch nicht schlimm werden, aber ich will auch nicht, dass man ihr mit diesem Lob das Falsche vermittelt. Was meint ihr? Würdet ihr die Erzieherin nochmal drauf ansprechen mit diesen Bedenken? Sie kommt mir sowieso ein bisschen überfordert vor..ist 20 und hat im September grad erst angefangen, klar hat sie da auch noch nicht so die Erfahrung

Brav sein loben? 

Ich würde gute Umgangsformen loben.
Rücksichtnahme.
Aufmerksamkeit.
Höflichkeit.
Wertschätzung gegenüber Menschen und Gegenständen.

Aber brav sein...vielleicht hängt man dich zu sehr an dem Wort auf.

Du hast Angst, dass dein Kind ein ängstliches Duckmäuschen wird, dass sich nicht durchsetzen kann.

Wenn du noch mal mit der Erzieherin sprichst, teil ihr deine Befürchtungen mit. Zusammen findet ihr sicher eine Lösung. Eventuell hat sie schon Beobachtungen gemacht, wo sich deine Tochter durchgesetzt hat, wo sie nicht klein begegeben hat, dann sollte sie dieses Verhalten auch loben. 

Wenn deine Tochter schüchtern ist, wie wäre es mit einem Hobby, wo sie ihr Durchsetzungvermögen trainieren kann? Eine Kampfsportart? Oder Mannschaftssport?- nur so als Idee.
 

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21. Januar 2017 um 10:46

Ich weiß natürlich nicht, warum sie brav ist. Kann sie ja auch nie richtig dort beobachten. Sie war sicher anfangs natürlich um einiges schüchterner. Nur weiß ich halt, dass sie sehr ängstlich ist. Und was könnte ein anderer Grund für brav sein schon sein? Ja gut, sie ist generell für ihr Alter auch schon recht weit und von ihrer Art her sicher grundsätzlich eine "vernünftige" und das ist auch okay. Und ich verstehe ja auch die Erzieherin, dass sie froh ist über so ein Kind und das hervorhebt. Aber wie gesagt: Obs gut ist für mein Kind? Vor allem kriegen die anderen Kinder das nicht auch mal in den falschen Hals, wenn sie dann bevorzugt behandelt wird?...hoffentlich geht dieser Schuss für mein Kind nicht auch noch in diesem Sinne nach hinten los

Ich werd ihr sagen, dass es eh schön ist, aber mir wichtig wäre, dass sie auch andere Sachen hervorhebt und nicht nur das "lieb und nett" sein. Wahrscheinlich (hoffentlich) tut sie das aber sowieso...

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21. Januar 2017 um 11:20
In Antwort auf fliefla

Naja, ich denke es geht um mehr als nur ums "Bitte und Danke"...sonst wärs ja okay..

Hab ich auch nicht geschrieben "nur bitte und danke"  sondern auch gute Umgangsformen im allgemeinen. Brav sein bedeutet für mich nicht das gleiche wie sich unterordnen, duckmäuser sein. Das meinte ich. Ich bin aber nicht dabei und kenne dein Kind und ihre Erzieherin nicht.

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21. Januar 2017 um 12:17
In Antwort auf fliefla

Gestern kam die Erzieherin meiner Tochter (fast 5) zu mir und teilte mir mit, dass meine Tochter (und noch ein Bub) das bravste Kind wäre. Bei ihr würde immer alles funktionieren, sie sagt "Bitte und Danke" und ja halt einfach so brav und toll. Sie hat es mir gesagt, weil sie es meiner Tochter versprochen hatte, es mir zu sagen..Ich hatte das schon vermutet, weil meine Tochter halt einfach total wenig Selbstbewusstsein hat und ängstlich ist. Und genau das ist ja auch der Grund für das "brav sein". Ich glaube die Erzieherin hat erwartet, dass ich das total super finde und mich darüber freue. In Wirklichkeit wusste ich aber nicht wie ich reagieren soll, weil es mir einfach nur "große Sorge" hervorruft. Ich weiß leider selbst wie es ist, wenn man sich nie was traut und immer nur "die Brave" ist...(Und natürlich spielen da meine eigenen Erfahrungen mit rein, mein schlechtes Selbstbewusstsein hat mich nicht grad glücklich gemacht bisher und natürlich möchte ich das für meine Tochter mal anders ) Klar ist die Erzieherin froh, dass unter 25 Kindern zumindest 1-2 Kinder dabei sind, die brav sind, aber ich empfinde es nicht als positiv für meine Tochter, dass sie immer schön macht was man ihr sagt. Sie wurde dann anscheinend auch vor allen anderen Kindern damit belohnt, dass sie sich als erstes ein neues Puzzle aussuchen durfte. Und auch sonst hör ich immer wieder von meiner Tochter "Ich durfte das und das machen, weil ich brav war".

Nun gut, ich hab nicht viel dazu gesagt. Daheim ist sie ja sowieso anders-klar. Ich überlege aber jetzt, ob ich die Erzieherin nochmal drauf ansprechen soll. Dass ich es eigentlich NICHT gut finde, wenn sie das bei ihr immer so hervorhebt. Denn was lernt sie dabei: "Wenn ich mich angepasst und ängstlich verhalte, dann bin ich gut?" Oder sehe ich es falsch und sie lernst: "Ich bin gut so, wenn ich so bin wie ich bin (nämlich auswärts eben eher ruhig und brav)". Aber ich finde man sollte ängstliche Kinder eher darin bestärken sich mal was zu trauen und die lebhaften Kinder fürs brav sein loben  Im Kindergarten ist sie ansonsten gut integriert, sie hat 3-4 sehr enge FreundInnen und auch sonst scheint sie sich wohl zu fühlen und gut klar zu kommen mit den anderen Kindern etc. Mir ist klar, dass sich meine Tochter dadurch nicht ändern wird und sie soll um Himmels Willen auch nicht schlimm werden, aber ich will auch nicht, dass man ihr mit diesem Lob das Falsche vermittelt. Was meint ihr? Würdet ihr die Erzieherin nochmal drauf ansprechen mit diesen Bedenken? Sie kommt mir sowieso ein bisschen überfordert vor..ist 20 und hat im September grad erst angefangen, klar hat sie da auch noch nicht so die Erfahrung

Ich berichte dir mal von uns.
Mein Sohn ist deiner Tochter sehr ähnlich. Er ist fast immer brav. Von ihm gingen nie Konflikte aus. 
Ich hatte vor einem halben Jahr ein ähnliches Gespräch mit der Erzieherin, aber wir waren uns einig, dass er für sein vernünftiges Verhalten gelobt wird.
Auslöser war eine Bemerkung von meinem Sohn der Erzieherin gegenüber als sie 2 Kinder, die sonst eher neben der Spur sind, für ihr korrektes Verhalten gelobt hatte. Mein Sohn hatte dann irritiert zu ihr gesagt "Aber ich bin doch auch immer lieb.". Das hat ihr so ein bisschen die Augen geöffnet, dass man ja eigentlich nur lobt, wenn man eine Veränderung bemerkt und die Kinder nie hervorhebt, die generell kaum Fehlverhalten an den Tag legen, weil das Finge sind, die man vorraussetzt. Mein Sohn ist in einigen Dingen auch ängstlich...das liegt teilweise an seinem Selbstbewusstsein und wir waren uns einig, dass wir das Selbstbewusstsein weiterhin stärken wollen und wie erreicht man das besser als durch Anerkennung?!

Nimm deiner Tochter nicht diese Anerkennung indem du der Erzieherin sagst, dass sie dieses hervorheben lassen soll.
Vielleicht solltest du dein Denken ändern. Du siehst gerade: sie wird in ihrer Angst bestätigt, aber das ist absoluter Quatsch.
Mit dem hervorheben wird das Selbstbewusstsein deiner Tochter gestärkt und wenn ihr Selbstbewusstsein wächst, dann mindert sich ihre Angst. Das sieht man schon indem sie dir stolz berichtet, dass sie hervorgehoben wurde. Das sind Erfolgserlebnisse, die deine Tochter stärken.

Wir haben in dem Gespräch auch festgelegt, dass er generell für richtiges Verhalten gelobt oder belohnt wird...in der Kita und daheim. Seitdem wird das auch so durchgezogen und sein Selbstbewusstsein steigt und er wird immer mutiger.
Versuche es bitte von der Seite aus zu sehen und unterstütze deine Tochter beim Aufbau ihres Selbstbewusstseins. Sie hat davon nur Vorteile. 

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21. Januar 2017 um 12:25

Achso...gleichzeitig wird er auch darin unterstützt, dass er sich nicht unterbuttern lässt und eben auch mal die Ellenbogen ausfährt. Darauf achtet die Erzieherin sehr und ermutigt ihn auch dazu. 
Natürlich wird er nicht fürs brav sein belohnt sondern für richtiges Verhalten...dazu gehört auch sich durchzusetzen.
Er wird nicht fürs Duckmäusern gelobt. Er wird fürs gute Benehmen und den Umgang mit den Kindern gelobt. Selbst ein klares Nein einem anderen Kind gegenüber wird mit einem Daumen nach oben und einem Lächeln der Erzieherin belohnt.
Er hat sich so sehr gemausert und ich bin der Erzieherin sehr dankbar, dass sie da wirklich am Ball ist und meinen Sohn so sehr unterstützt.

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21. Januar 2017 um 13:03
In Antwort auf carpe3punkt0

Ich berichte dir mal von uns.
Mein Sohn ist deiner Tochter sehr ähnlich. Er ist fast immer brav. Von ihm gingen nie Konflikte aus. 
Ich hatte vor einem halben Jahr ein ähnliches Gespräch mit der Erzieherin, aber wir waren uns einig, dass er für sein vernünftiges Verhalten gelobt wird.
Auslöser war eine Bemerkung von meinem Sohn der Erzieherin gegenüber als sie 2 Kinder, die sonst eher neben der Spur sind, für ihr korrektes Verhalten gelobt hatte. Mein Sohn hatte dann irritiert zu ihr gesagt "Aber ich bin doch auch immer lieb.". Das hat ihr so ein bisschen die Augen geöffnet, dass man ja eigentlich nur lobt, wenn man eine Veränderung bemerkt und die Kinder nie hervorhebt, die generell kaum Fehlverhalten an den Tag legen, weil das Finge sind, die man vorraussetzt. Mein Sohn ist in einigen Dingen auch ängstlich...das liegt teilweise an seinem Selbstbewusstsein und wir waren uns einig, dass wir das Selbstbewusstsein weiterhin stärken wollen und wie erreicht man das besser als durch Anerkennung?!

Nimm deiner Tochter nicht diese Anerkennung indem du der Erzieherin sagst, dass sie dieses hervorheben lassen soll.
Vielleicht solltest du dein Denken ändern. Du siehst gerade: sie wird in ihrer Angst bestätigt, aber das ist absoluter Quatsch.
Mit dem hervorheben wird das Selbstbewusstsein deiner Tochter gestärkt und wenn ihr Selbstbewusstsein wächst, dann mindert sich ihre Angst. Das sieht man schon indem sie dir stolz berichtet, dass sie hervorgehoben wurde. Das sind Erfolgserlebnisse, die deine Tochter stärken.

Wir haben in dem Gespräch auch festgelegt, dass er generell für richtiges Verhalten gelobt oder belohnt wird...in der Kita und daheim. Seitdem wird das auch so durchgezogen und sein Selbstbewusstsein steigt und er wird immer mutiger.
Versuche es bitte von der Seite aus zu sehen und unterstütze deine Tochter beim Aufbau ihres Selbstbewusstseins. Sie hat davon nur Vorteile. 

Danke, das ist wirklich eine andere sichtweise, die mir ganz gut gefällt ich werd nochmal nachfragen, wie sie sich sonst so tut u dass sie mutiges verhalten fördern u unterstützen soll (macht sie eh sicher)

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21. Januar 2017 um 14:11
In Antwort auf fliefla

Danke, das ist wirklich eine andere sichtweise, die mir ganz gut gefällt ich werd nochmal nachfragen, wie sie sich sonst so tut u dass sie mutiges verhalten fördern u unterstützen soll (macht sie eh sicher)

Das denke ich auch.
Sie wird deine Tochter jetzt auch schon eine Weile kennen und das tägliche Verhalten einschätzen und zuordnen können. Frage sie einfach mal wie deine Tochter sich verhält, welches Verhalten sie unterstützt und fördert.
Wir hatten das auch in diesem Gespräch genauer unter die Lupe genommen, weil mein Sohn daheim natürlich auch anders ist. Nicht in der Form, dass er daheim keine Umgangsformen (die, die Erzieherin lobt) hat, sondern ist er daheim offener, traut sich natürlich mehr und traut sich eben auch seine Meinung offen zu sagen und ab und zu ist er auch frech. 
Da versucht sie ihn zu kitzeln, fragt nach seiner Meinung...ermutigt ihn mehr zu erzählen. Ich denke, dass es die Kombination aus kitzeln und loben ist. 
Wie gesagt...bei meinem Sohn hat das wunderbar Früchte getragen. Er ist sehr selbstbewusst geworden...erzählt von ganz allein von seinem Wochenende und möchte dabei auch gern der Erste sein, der erzählt und macht das auch klar. Er setzt sich bei den Rüpeln durch, wenn er etwas jetzt gerade nicht teilen möchte. Das ist eigentlich das schönste Ergebnis. 

Ich verstehe natürlich deine Bedenken. Ich habe mir auch lange Gedanken gemacht, weil er auch ab August in die Schule geht und er schon immer ein sehr zurückhaltendes Kind war. Ich habe da teilweise wirklich Panik geschoben, weil ich Angst hatte, dass er irgendwann mal durch seine zurückhaltende Art und seiner Angst kaputt geht, aber das neue Selbstbewusstsein hat so viel verändert und jetzt mache ich mir gar keine Gedanken mehr.

Manchmal ist die Lösung relativ einfach, aber man sieht es selbst nicht. Selbst die Erzieherin meinte zu mir "Na klar. Eigentlich total verständlich und da hätte ich selbst drauf kommen müssen. Ein positiv verändertes Verhalten lobt man, aber ein gleichbleibendes positives Verhalten lobt man nicht, weil man es von dem Kind gewohnt ist.". Den Denkanstoß hat ihr erst mein Sohn gegeben, als er sich quasi traurig beschwert hatte, dass andere Kinder gelobt werden und er nicht, obwohl er das auch so macht. 
Du glaubst gar nicht wie stolz ich da auf ihn war, dass er den Mut aufgebracht hat und er ihr das so gesagt hat. Diese Aktion hat sich für ihn ausgezahlt.

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21. Januar 2017 um 14:18

Toll, ein 'braves' Kind. Das finde ich nicht besorgniserregend. Aber die Motivation ist vielleicht fraglich. Auffällig  fand ich, dass deine Tochter so großen Wert darauf gelegt hat, dass die Erzieherin dir sagt, dass sie brav ist und dass das toll ist. Geht deine Tochter davon aus, dass du nicht weißt dass sie toll ist ?
Ja ich würde mitder Erzieherin sprechen, welche Sorgen du hast. Dabei würde ich sie darum bitten, deine Tochter auch dann zu loben, wenn sie mal aufmuckt,  sich für ihre Interessen einsetzt, durchsetzt oder für ihre Meinung einsteht. Das kann man schon im Ansatz verstärken. So nach dem Motto: ' Ich weiss dass die das nicht ganz leicht fällt, dich zu wehren aber das machst du schon ganz gut und ich habe dich gehört!'
Da findet jeder seine eigenen Worte, es soll ja authentisch rüber kommen. Ansonsten gibt es eben laute und leise Menschen!  Deine Tochter hat Freundinnen, das finde ich wichtig. Wenn sie weiß,  dass sie so gemocht wird, wie sie ist, entwickelt sie genug Selbstbewusstsein uns setzt sich eben leise und friedlich durch.

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21. Januar 2017 um 14:38
In Antwort auf ani19671

Toll, ein 'braves' Kind. Das finde ich nicht besorgniserregend. Aber die Motivation ist vielleicht fraglich. Auffällig  fand ich, dass deine Tochter so großen Wert darauf gelegt hat, dass die Erzieherin dir sagt, dass sie brav ist und dass das toll ist. Geht deine Tochter davon aus, dass du nicht weißt dass sie toll ist ?
Ja ich würde mitder Erzieherin sprechen, welche Sorgen du hast. Dabei würde ich sie darum bitten, deine Tochter auch dann zu loben, wenn sie mal aufmuckt,  sich für ihre Interessen einsetzt, durchsetzt oder für ihre Meinung einsteht. Das kann man schon im Ansatz verstärken. So nach dem Motto: ' Ich weiss dass die das nicht ganz leicht fällt, dich zu wehren aber das machst du schon ganz gut und ich habe dich gehört!'
Da findet jeder seine eigenen Worte, es soll ja authentisch rüber kommen. Ansonsten gibt es eben laute und leise Menschen!  Deine Tochter hat Freundinnen, das finde ich wichtig. Wenn sie weiß,  dass sie so gemocht wird, wie sie ist, entwickelt sie genug Selbstbewusstsein uns setzt sich eben leise und friedlich durch.

Nein nein, das stimmt nicht so ganz. Das hat die erzieherin so rübergebracht, aber meine tochter sagt, die erzieherin hätte sie gefragt, ob sie das ihrer mama sagen soll u meine tochter sagte dann halt "ja" (warum auch nicht).

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21. Januar 2017 um 14:41

Naja eben nur, dass dieses lob das falsche vermitteln können..aber ja, ansonsten gehts ihr gut, das ist das wichtigste

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21. Januar 2017 um 21:10
In Antwort auf fliefla

Gestern kam die Erzieherin meiner Tochter (fast 5) zu mir und teilte mir mit, dass meine Tochter (und noch ein Bub) das bravste Kind wäre. Bei ihr würde immer alles funktionieren, sie sagt "Bitte und Danke" und ja halt einfach so brav und toll. Sie hat es mir gesagt, weil sie es meiner Tochter versprochen hatte, es mir zu sagen..Ich hatte das schon vermutet, weil meine Tochter halt einfach total wenig Selbstbewusstsein hat und ängstlich ist. Und genau das ist ja auch der Grund für das "brav sein". Ich glaube die Erzieherin hat erwartet, dass ich das total super finde und mich darüber freue. In Wirklichkeit wusste ich aber nicht wie ich reagieren soll, weil es mir einfach nur "große Sorge" hervorruft. Ich weiß leider selbst wie es ist, wenn man sich nie was traut und immer nur "die Brave" ist...(Und natürlich spielen da meine eigenen Erfahrungen mit rein, mein schlechtes Selbstbewusstsein hat mich nicht grad glücklich gemacht bisher und natürlich möchte ich das für meine Tochter mal anders ) Klar ist die Erzieherin froh, dass unter 25 Kindern zumindest 1-2 Kinder dabei sind, die brav sind, aber ich empfinde es nicht als positiv für meine Tochter, dass sie immer schön macht was man ihr sagt. Sie wurde dann anscheinend auch vor allen anderen Kindern damit belohnt, dass sie sich als erstes ein neues Puzzle aussuchen durfte. Und auch sonst hör ich immer wieder von meiner Tochter "Ich durfte das und das machen, weil ich brav war".

Nun gut, ich hab nicht viel dazu gesagt. Daheim ist sie ja sowieso anders-klar. Ich überlege aber jetzt, ob ich die Erzieherin nochmal drauf ansprechen soll. Dass ich es eigentlich NICHT gut finde, wenn sie das bei ihr immer so hervorhebt. Denn was lernt sie dabei: "Wenn ich mich angepasst und ängstlich verhalte, dann bin ich gut?" Oder sehe ich es falsch und sie lernst: "Ich bin gut so, wenn ich so bin wie ich bin (nämlich auswärts eben eher ruhig und brav)". Aber ich finde man sollte ängstliche Kinder eher darin bestärken sich mal was zu trauen und die lebhaften Kinder fürs brav sein loben  Im Kindergarten ist sie ansonsten gut integriert, sie hat 3-4 sehr enge FreundInnen und auch sonst scheint sie sich wohl zu fühlen und gut klar zu kommen mit den anderen Kindern etc. Mir ist klar, dass sich meine Tochter dadurch nicht ändern wird und sie soll um Himmels Willen auch nicht schlimm werden, aber ich will auch nicht, dass man ihr mit diesem Lob das Falsche vermittelt. Was meint ihr? Würdet ihr die Erzieherin nochmal drauf ansprechen mit diesen Bedenken? Sie kommt mir sowieso ein bisschen überfordert vor..ist 20 und hat im September grad erst angefangen, klar hat sie da auch noch nicht so die Erfahrung

Über das Thema Lob gab es ja hier bereits hitzige Diskussionen. Ich persönlich bin kein Fan davon und finde , dass es hier in dem Blog sehr gut erklärt wird, weshalb man loben kritisch sehen kann: 

 http://www.gewuenschtestes-wunschkind.de/2014/04/manipulation-kind-warum-lob-und-loben-kindern-schadet.html?m=1


Ich kann deine Gedanken sehr gut nachvollziehen und wäre auch nicht froh über so ein Lob. Als Mutter möchte man vielleicht eher so etwas hören wie- >ihr Kind entwickelt sich sehr gut, hat Freunde gefunden, spielt sehr gerne mit xy... hat viel Spaß... 

 

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21. Januar 2017 um 21:41

Ja, das stimmt schon auch..man muss sehr aufpassen, dass man nicht seine eigenen Probleme, die man aus der Vergangenheit mitschleppt auf sein Kind drüberstülpt. Ich finde das sehr schwierig manchmal und muss mich da oft an der Nase nehmen und reflektieren

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21. Januar 2017 um 21:42

Danke, freu mich immer über deine Antworten, mit denen ich immer viel anfangen kann!

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21. Januar 2017 um 22:31

Ja va kams mir irgendwie gekünstelt vor..dass sie meiner tochter es aufgedrängt hat, es mir sagen zu wollen..als hätte sie das nur getan,damit die anderen kinder das auch ja mitkriegen..

andererseits stimmt es wirklich: es wird immer nur das negative hervorgehoben u sie meinte es voll und ganz positiv. Und ich glaube sie hält generell sehr viel von meiner tochter, wodurch ich sowieso eher ein auge zudrücken würd

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22. Januar 2017 um 8:06
In Antwort auf fliefla

Ja va kams mir irgendwie gekünstelt vor..dass sie meiner tochter es aufgedrängt hat, es mir sagen zu wollen..als hätte sie das nur getan,damit die anderen kinder das auch ja mitkriegen..

andererseits stimmt es wirklich: es wird immer nur das negative hervorgehoben u sie meinte es voll und ganz positiv. Und ich glaube sie hält generell sehr viel von meiner tochter, wodurch ich sowieso eher ein auge zudrücken würd

Vielleicht stört dich auch, dass du die Motivation der Erzieherin nicht genau kennst? Und nicht genau weißt, wie sie es genau meint?
Wenn du schreibst, dass sie es extra so gesagt hat, dass alle Kinder ( und andere Eltern?) es auch hören können/ müssen, war die Motivation des Lobes vielleicht auch, den anderen durch die Blume zu sagen- "schaut mal die ... , die ist so lieb und brav, nehmt euch daran ein Beispiel. Ihr seid nicht so brav..."
 

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22. Januar 2017 um 8:17
In Antwort auf elisabennet

Vielleicht stört dich auch, dass du die Motivation der Erzieherin nicht genau kennst? Und nicht genau weißt, wie sie es genau meint?
Wenn du schreibst, dass sie es extra so gesagt hat, dass alle Kinder ( und andere Eltern?) es auch hören können/ müssen, war die Motivation des Lobes vielleicht auch, den anderen durch die Blume zu sagen- "schaut mal die ... , die ist so lieb und brav, nehmt euch daran ein Beispiel. Ihr seid nicht so brav..."
 

Eltern waren zum glück noch keine da, aber die kinder haben es insofern mitbekommen, da sie meine tochter nochmalig laut gefragt hat, ob sie mir das jetzt erzählen soll..und meine tochter wollte das sicher nicht von sich aus. Also man weiß nicht so genau, was wirklich damit bezweckt wurde

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22. Januar 2017 um 14:25

Ja ich hab sie gestern schon gefragt.sie fand es "angenehm" 

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23. Januar 2017 um 10:41

Ehrlich gesagt denke ich, dass das angeboren ist, denn ich hatte ein liebevolles Umfeld. Aber wir tendieren sicher alle etwas in die Richtung "(hoch)sensibel" und da neigt man leider dazu..und wenn dann die engsten Bezugspersonen auch nicht die selbstbewusstetsten Menschen sind..

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23. Januar 2017 um 11:01

Ja das stimmt. Ich werd das jetzt auch einfach mal so stehen lassen. Ein echtes Problem wäre es halt nur, wenn die anderen Kinder sie deswegen irgendwie "ausschließen", weil es ja irgendwie ein "ausspielen" gegeneinander ist. Aber ich glaube im Kindergarten ist das noch nicht so der Fall.

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23. Januar 2017 um 11:24
In Antwort auf fliefla

Ich weiß natürlich nicht, warum sie brav ist. Kann sie ja auch nie richtig dort beobachten. Sie war sicher anfangs natürlich um einiges schüchterner. Nur weiß ich halt, dass sie sehr ängstlich ist. Und was könnte ein anderer Grund für brav sein schon sein? Ja gut, sie ist generell für ihr Alter auch schon recht weit und von ihrer Art her sicher grundsätzlich eine "vernünftige" und das ist auch okay. Und ich verstehe ja auch die Erzieherin, dass sie froh ist über so ein Kind und das hervorhebt. Aber wie gesagt: Obs gut ist für mein Kind? Vor allem kriegen die anderen Kinder das nicht auch mal in den falschen Hals, wenn sie dann bevorzugt behandelt wird?...hoffentlich geht dieser Schuss für mein Kind nicht auch noch in diesem Sinne nach hinten los

Ich werd ihr sagen, dass es eh schön ist, aber mir wichtig wäre, dass sie auch andere Sachen hervorhebt und nicht nur das "lieb und nett" sein. Wahrscheinlich (hoffentlich) tut sie das aber sowieso...

Und was könnte ein anderer Grund für brav sein schon sein?

Meine kleine ist auch ziemlich brav, aber nicht ängstlich. Ich denke Gründe können auch sein, dass man viel Empathie hat und man deshalb gern anderen eine Freunde macht.

Ich habe das Gefühl, dass du da viel zu viel von deiner eigenen Geschichte in das Leben deiner Tochter hineininterpretierst. Ich würde da jetzt keine grundsätzliche Diskussion über dieses Thema anfachen. Dein Kind wird nicht mutiger, weil du der Erzieherin sagst, dass sie lieber für mutige Sachen leben soll. Ich würde eher versuchen, deinem Kind bei der Integration in die Gruppe zu helfen, in dem ich öfter mal Kinder, die sie mag, nach Hause einladen würde.

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23. Januar 2017 um 12:01
In Antwort auf somasu

Und was könnte ein anderer Grund für brav sein schon sein?

Meine kleine ist auch ziemlich brav, aber nicht ängstlich. Ich denke Gründe können auch sein, dass man viel Empathie hat und man deshalb gern anderen eine Freunde macht.

Ich habe das Gefühl, dass du da viel zu viel von deiner eigenen Geschichte in das Leben deiner Tochter hineininterpretierst. Ich würde da jetzt keine grundsätzliche Diskussion über dieses Thema anfachen. Dein Kind wird nicht mutiger, weil du der Erzieherin sagst, dass sie lieber für mutige Sachen leben soll. Ich würde eher versuchen, deinem Kind bei der Integration in die Gruppe zu helfen, in dem ich öfter mal Kinder, die sie mag, nach Hause einladen würde.

Der Bedarf besteht nicht, weil sie eh gut integriert ist. Und 3 Kinder sind ohnehin regelmäßig hier eingeladen und umgekehrt.

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23. Januar 2017 um 21:33

Danke für die worte! 

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Lillydoo-Gutschein - wer möchte
Von: pinguin122
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23. Januar 2017 um 21:17
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