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Buch: "Sie nannnten mich >Es<".... Meinungen

29. Oktober 2009 um 22:06

Kennt jemand von euch das Buch: Sie nannten mich "Es"? Wollte mal eure Meinungen dazu hören. Ich habs schon ein paar mal gelesen (in der Schule mussten wirs mal lesen daher kenn ich es) und ich könnte jedes mal wieder heulen... Gerade wenn man bedenkt das es wirklich passiert ist
Lg Bienchen

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29. Oktober 2009 um 22:09

Hallo
Hab alle Teile davon zu Hause und alle schon durchgelesen! Ich war so erschüttert und mir liefen die Tränen nur so runter wärend ich gelesen hab!! Ich glaube das gibt es viel zu oft was dieser Mann beschreibt und wenn man bedenkt es könnte sogar jemand aus dem eigenem Dorf/Stadt sein....schlimm ist so etwas!

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29. Oktober 2009 um 22:10

Kurzbeschreibung
Kurzbeschreibung
Das Trauma einer Kindheit: Dave wird von der eigenen Mutter gequält und mißhandelt. Von blauen Flecken übersät und halb verhungert, fällt der Junge auf, weil er Mitschülern das Pausenbrot stiehlt. Bis seine Lehrer es wagen, gegen die Mutter einzuschreiten, vergehen Jahre. Es gelingt ihm, sich aus der Hölle zu befreien. Ein erschütternder Bericht, geschildert aus der Perspektive des kleinen Jungen, der uns alle mit der Frage konfrontiert, wie lange man die Augen vor elterlicher Gewalt verschließen darf

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29. Oktober 2009 um 22:10


ja ich hab e auch mehrere male gelesen und es liegt hier auch noch rum. Das ist so Hammer. Mir wird heiß, kalt, gänsehaut ... einfach alles wenn ich daran denke.

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29. Oktober 2009 um 22:11

Ja vor vielen
vielen Jahren gelesen.
Sehr traurig und erschütternd. Leider passiert "es" immer noch viel zu oft und viel zu viele schauen weg.
LG

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29. Oktober 2009 um 22:12

.... darum gehts in dem Buch...
"Sie nannten mich Es" von Dave Pelzer. Das Buch beschreibt die Geschichte eines kleinen Jungens. Es spielt sich in den 1960igern und 70igern Jahren ab.
Der Autor versucht, um das Buch so identisch wie möglich zu gestalten, die Art des Schreibens so kindlich wie nur irgendwie möglich zu halten.
Schon wenn man den Satz "Du hast mein Leben zur Hölle gemacht. Jetzt ist es an der Zeit, dass ich dir Zeige wie die Hölle ist!", liest, fällt es einen schwer zu glauben das der Autor hier tatsächlich aus seinen Leben erzählt.
Das der Junge nach diesen Worten verbranntes Fleisch riecht, liegt nicht etwa daran, dass seine Mutter irgendeinen Braten hat anbrennen lassen, sondern das sie den Arm des Jungens in eine Gasflamme hält. Die Schmerzen die den Jungen dabei entstanden sein müssen, sind für mich nicht vorstellbar. Aber der seelische Schmerz, als seine Mutter verlangt das er auf den Gasofen klettert und sich auf die Gasflamme legt, damit sie zuschauen kann wie er verbrennt, müssen gleichwohl größer gewesen sein.

Wenn sie ihren Jungen mal nicht Quälte hielt sie ihn sich als Sklaven, er durfte alle möglichen Hausarbeiten in einer Bestimmten Zeit schaffen. Wenn er es aber nicht schaffte, war die Bestrafung Essensverbot. Da die Zeit allerdings so knapp bemessen was und er es in der Zeit nie schaffen konnte, kam es schon mal vor, dass er bis zu 10 Tage ohne essen überleben musste.
In der Anfangszeit konnte er sich immer noch durch Diebstähle, die er erst an seinen Mitschülern und dann auch in Läden ausübte, über Wasser halten. Eine Zeitlang versuchte er es auch mit Betteln. Er konnte sich damit allerdings nur kurze Zeit über Wasser halten, denn immer wenn er erwischt wurde, wartete zu Hause eine noch härtere Bestrafung auf ihn. Es steigerte sich sogar soweit, dass er sich regelmäßig künstlich übergeben musste, damit seine Mutter überprüfen konnte, ob er etwas gegessen hatte.

Dabei fing seine Kindheit so wunderbar an. Er hatte Eltern die ihn liebten und ihn das auch immer zeigten. Er hatte schöne Weihnachten und Geburtstage, wundervolle Familienurlaube. Also alles was ein Kind sich wünscht. Doch eines Tages fing seine Mutter an sich zu verändern, zuerst waren es übertriebene Bestrafungen, dann folgte Essensentzug bis er ganz aus der Familie ausgeschlossen wurde. Eins änderte sich jedoch nicht und zwar dass die Mutter immer noch die Dominante und der Vater die unterlegene Rolle spielt.

Seine Brüder, von der Mutter wie Könige behandelt, lernten schnell, dass sie David (das Kind um welches es im Buch geht) nicht weiter beachten dürfen. Sie merken das sie es ihrer Mutter sogar nachmachen dürfen und Quälen David auch. Der Vater, der noch einige Zeit versucht seinen Jungen zu helfen, aber immer der Verlierer in Streits mit seiner Ehefrau war, sucht Zuflucht im Alkohol und lässt zum Schluss David auch im Stich, indem er aus dem Elternhaus von David aussieht.

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29. Oktober 2009 um 22:13

Hab das buch auch
und habs auch schon mehrmals gelesn.

is schon echt heftig, aber mir gings damals ähnlich, zwar nich so krass wie in dem buch, aber ich sag nur so viel, ich war damals um jede schulstunde froh, weil ich da nicht zu hause sein musste. ich hab damals sogar meine freistunden in der schule verbracht.

durch das buch wird auch mal gezeigt, das solche menschen / kinder evtl. wirklich ein problem haben oder in schwierigkeiten stecken, aber man sieht ja nur immer das äussere und wird gleich auf die äusserste bank gesetzt, weil man nicht ins klischee passte.
ich könnt da jetzt meterlange beiträge schreiben, aber lassn wir das.

das buch kann ich nur empfehlen

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29. Oktober 2009 um 22:20

Hät ich jetz nicht...
gedacht das das so viele kennen. Hab Erzieherin gelernt von daher mussten wir es lesen, waren also keine Kinder mehr

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29. Oktober 2009 um 22:21

Buch...
ist von Dave Pelzer

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30. Oktober 2009 um 9:24

VOLL KRASS
ich muss mir das mal von der seele schreiben. hab gestern diesen thread hier angelesen, nachdem ich die inhaltsbeschreibung unten zur hälfte gelesen hab, musste ich erst mal den rechner runterfahren.

so krank und grausam!! die eltern sollte man echt an den pranger stellen!

bei mir sind bilder im kopf entstanden, die ich so leicht nicht loswerde. mein gott, ich stell mir immer vor, wie man ein kind so leiden lassen kann. by the way: sowas in der schule lesen zu lassen find ich schon echt hart, obwohl man bei kindesmisshandlungen nicht die augen verschließen soll, aber ist das nicht ein bisschen viel für eine heranwachsende seele?

ich hoffe, auch wenn das doof und egoistisch klingt, dass ich das unten gelesene bald vergessen kann, das muss ich erstmal verpacken!

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30. Oktober 2009 um 9:25
In Antwort auf mumandson

VOLL KRASS
ich muss mir das mal von der seele schreiben. hab gestern diesen thread hier angelesen, nachdem ich die inhaltsbeschreibung unten zur hälfte gelesen hab, musste ich erst mal den rechner runterfahren.

so krank und grausam!! die eltern sollte man echt an den pranger stellen!

bei mir sind bilder im kopf entstanden, die ich so leicht nicht loswerde. mein gott, ich stell mir immer vor, wie man ein kind so leiden lassen kann. by the way: sowas in der schule lesen zu lassen find ich schon echt hart, obwohl man bei kindesmisshandlungen nicht die augen verschließen soll, aber ist das nicht ein bisschen viel für eine heranwachsende seele?

ich hoffe, auch wenn das doof und egoistisch klingt, dass ich das unten gelesene bald vergessen kann, das muss ich erstmal verpacken!

Sorry...
...les gerade dass es im rahmen der ausbildung und nicht in einer regelschule gelesen wurde...

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30. Oktober 2009 um 12:18

Hallo!
Habe das Buch auch schon vor paar Jahren gelesen. Echt schrecklich Es gibt noch zwei weitere Bücher von Dave Pelzer. Der 2. Teil ist auch ganz gut und man liest dann wenigstens, dass sich der Kleine von diesen ganzen Matyrium etwas erholt. Soweit man das erholen nennen kann, es geht ihm jedenfalls besser.

Das krasseste Buch was ich je gelesen habe ist "Vater unser in der Hölle". Ich krieg immer noch Gänsehaut. Basiert ebenso auf wahren Tatsachen und ich kann es nach wie vor nicht glauben.

LG

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30. Oktober 2009 um 20:43

Ich musste es....
lesen als ich in der Ausbildung war, waren also schon erwachsen und keine Teenis mehr. Hab Erzieherin gelernt und haben sehr viel drüber diskutiert und gesprochen und das so dann auch verarbeiten können. Ist eben wichtig in dem Beruf auch über solche Sachen zu sprechen und vor allem zu wissen wie man reagieren kann wenns mal wirklich in unsrer Arbeit nen Fall gibt. Finde es nicht verantwortungslos sondern fand es echt wichtig da mal drüber zu sprechen.

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31. Oktober 2009 um 13:26

Ich habs...
.. vor jahren gelesen und die folgebücher auch... die geschichte ist der wahnsinn... ich hatte von "würgereflexe" über "Heulanfälle" bei den büchern alles...

allerdings ist er echt traurig, dass jemand so etwas miterleben musste!

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31. Oktober 2009 um 17:54

Ich habe eine leseprobe des buches gelesen..
... und ich frage mich ernsthaft wie man so etwas lesen kann !!!

1 LikesGefällt mir

31. Oktober 2009 um 19:45

Ich habe
mir dieses und noch zwei Bücher zu diesem Thema jetzt bestellt!

Warum ich das lesen will??

Weil es nicht hilft, wenn man wegschaut! Es hilft keinem, wenn man sich den Tatsachen diesbezüglich nicht stellt und hinterher schreien wieder alle: Warum hat denn niemand was getan und alle haben weggeguckt???

So erfahre ich vielleicht, wie ich am Verhalten eines Kindes erkenne, ob da eventuell was im argen ist und man da ein Auge drauf haben sollte, wenn es mal im nahen Umfeld passieren sollte.

Verhaltensauffälligkeiten richtig deuten ist sicher eine grosse Hilfe, um solchen Kindern weiteres Unheil zu ersparen!

Auch diese Erfahrungsberichte können helfen, dass man mal genauer hinsieht!

Genauso wie ich gerne Domian höre, um Erlebnisberichte (gute und schlechte) von anderen Menschen zu hören, die sie sonst nicht erzählen (weil sie dort anonym sind)!

Der Gesprächs- und Schreibbedarf ist da, genauso wie der Lesebedarf! Den Erzählern hilft es, das Erlebte zu verarbeiten und den Lesern/Hören hilft es zu mehr Sensibilität im Alltag!

Ich sehe nichts schlechtes daran.... Und wenn jemand sagt, er mags nicht wissen wollen, dann akzeptiere ich das. Genauso wie ich möchte, dass nicht gleich dieser hier rausgekramt wird und "Wie kannst Du sowas nur lesen!" gerufen wird....

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