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Chef ist stocksauer weil ich ss verheimlicht habe

8. Mai 2012 um 15:53

Ich brauche dringend einen guten Rat.Seit 1.4 arbeite ich wieder Vollzeit, mein Sohn 13 Monate geht in dieser Zeit in die Krippe und Samstag und Sonntag passt mein Freund auf.Das Vorstellungsgespräch war Anfang März, da wusste ich noch nicht das ich Schwanger bin.2Wochen später unterschrieb ich den Vertrag( unbefristet) da hatte ich bereits positiv getestet.Gestern war ich beim Frauenarzt und bin deshalb etwas später zur Arbeit.Der Frauenarzt hat mir aif Grund der Arbeit ein BV ausgestellt.Ich bin die einzige Vollzeitkraft, außer mir ist nur noch eine 400 Kraft da und meine Vorgesetzte.Mein Chef war gestern so sauer als er von der SS erfuhr, er meinte er hätte mich nie eingestellt hätte er das gewusst.Die Vorgesetzte ist auch wütend ( ist eine ältere Dame über 60) weil sie die Arbeit nur mit der 400 Kraft körperlich nicht schafft.Ich weiß das es nicht fair von mir war .

Jetzt meint er das er zu einem Anwalt geht weil er der Meinung ist der Arbeitsvertrag sei ungültig da ich die SS bewusst verheimlicht hab( er weiß aber nicht das ich es wusste als ich den Vertrag unterschrieben hab)

Wer ist denn jetzt im Recht und was kann ich da tun?

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8. Mai 2012 um 15:55

Man darf eine Ss
verheimlichen. Nur wenn der Arbeitsvertrag noch unbefristet war, kann es zu einem aufeheben von diesem kommen.
Ich würde mich aber mal im Arbeitsgericht erkundigen

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8. Mai 2012 um 15:59
In Antwort auf americus31

Man darf eine Ss
verheimlichen. Nur wenn der Arbeitsvertrag noch unbefristet war, kann es zu einem aufeheben von diesem kommen.
Ich würde mich aber mal im Arbeitsgericht erkundigen

Ja der vertrag ist unbefristet
Was für ne Kacke

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8. Mai 2012 um 16:00

Puh!
Erkundige Dich mal bei nem Anwalt!

Ganz ehrlich: Die werden Dich nicht mit Kußhand zurücknehmen!

Wenn der Chef nen guten Anwalt hat, glaube ich dass sie Dich wegen vorsätzlicher Täuschung und Erschleichung einer Beschäftigung rausschmeißen können.
Was hast Du davon?

Was bringt es Dir dort noch angestellt zu sein???

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8. Mai 2012 um 16:02

Verständlich,
dass dein Chef sauer ist. Deine Einstellung war für ihn der totale Griff ins Klo...

Aber du hast nichts falsch gemacht. Man muss eine bestehende Schwangerschaft bei der Einstellung nicht erwähnen!

Hast du einen (berufl.) Rechtschutz? Dann würde ich mich ebenfalls an einen Anwalt wenden.

Oder eine Stelle wie ProFamilia oder ähnliches, die wissen darüber ja auch Bescheid!

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8. Mai 2012 um 16:03
In Antwort auf steinigel

Puh!
Erkundige Dich mal bei nem Anwalt!

Ganz ehrlich: Die werden Dich nicht mit Kußhand zurücknehmen!

Wenn der Chef nen guten Anwalt hat, glaube ich dass sie Dich wegen vorsätzlicher Täuschung und Erschleichung einer Beschäftigung rausschmeißen können.
Was hast Du davon?

Was bringt es Dir dort noch angestellt zu sein???


was es ihr bringt?

sie bekommt weiterhin gehalt, was von der KK getragen wird, nicht mal vom Arbeitgeber und sie bekommt mutterschutzgeld!!

ich weiß nicht warum man da jetzt so einen aufriss mit anwalt etc. anzetteln muss.

die rechtslage ist doch eindeutig...auch wenn ich den arbeitgeber voll verstehen kann, dass er sauer ist.
aber - so what- im arbeitsleben ist sich eben jeder selbst der nächste.

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8. Mai 2012 um 16:04

Doofe Situation.
Was arbeitest du denn, dass du sofort ein BV bekommen hast?

LG
Pupsigel

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8. Mai 2012 um 16:05


"Die Frage nach der Schwangerschaft vor Einstellung einer Arbeitnehmerin enthält in der Regel eine unzulässige Benachteiligung wegen des Geschlechts und verstößt damit gegen das Diskriminierungsverbot des 611 a BGB, gleichgültig ob sich nur Frauen oder auch Männer um den Arbeitsplatz bewerben (Aufgabe von BAG, BAGE 51,167 = AP Nr. 31 zu 123 BGB im Anschluß an EuGH, EuGHE 1990,3941 = AP Nr. 23 zu Art. 119 EWG-Vertrag)."

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8. Mai 2012 um 16:06
In Antwort auf sunkissedpalmtreee


was es ihr bringt?

sie bekommt weiterhin gehalt, was von der KK getragen wird, nicht mal vom Arbeitgeber und sie bekommt mutterschutzgeld!!

ich weiß nicht warum man da jetzt so einen aufriss mit anwalt etc. anzetteln muss.

die rechtslage ist doch eindeutig...auch wenn ich den arbeitgeber voll verstehen kann, dass er sauer ist.
aber - so what- im arbeitsleben ist sich eben jeder selbst der nächste.

Schon klar!
nur einen Job wird sie nach der SS nicht mehr haben. die werden sicherlich zum ersten möglichen termin kündigen und durch das BV verlängert sich die probezeit bis nach der SS!!!

das mit dem Anwalt ist nur präventiv, wenn der AG wirklich einen Prozess anstrebt!

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8. Mai 2012 um 16:07
In Antwort auf pupsigel

Doofe Situation.
Was arbeitest du denn, dass du sofort ein BV bekommen hast?

LG
Pupsigel

Als zimmermädchen
in einem 4 Sterne Hotel

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8. Mai 2012 um 16:07

Ja
hab ich

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8. Mai 2012 um 16:08
In Antwort auf miinimausepups

Als zimmermädchen
in einem 4 Sterne Hotel

Warum dann das BV??
Ich habe schon im Personalwesen großer Hotels gearbeitet und selbstverständlich haben die Schwangeren im Housekeeping bis zum Mutterschutz gearbeitet.
Haben eben keine Zimmer mehr gemacht sondern die anderen leichten Tätigkeiten!!

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8. Mai 2012 um 16:10
In Antwort auf steinigel

Puh!
Erkundige Dich mal bei nem Anwalt!

Ganz ehrlich: Die werden Dich nicht mit Kußhand zurücknehmen!

Wenn der Chef nen guten Anwalt hat, glaube ich dass sie Dich wegen vorsätzlicher Täuschung und Erschleichung einer Beschäftigung rausschmeißen können.
Was hast Du davon?

Was bringt es Dir dort noch angestellt zu sein???

Aber wie will er denn beweisen das ich bei vertragsunterzeichnung
von der Ss wusste? Ich hab soe erst gestern vom Frauenarzt bestätigt bekommen

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8. Mai 2012 um 16:11
In Antwort auf steinigel

Warum dann das BV??
Ich habe schon im Personalwesen großer Hotels gearbeitet und selbstverständlich haben die Schwangeren im Housekeeping bis zum Mutterschutz gearbeitet.
Haben eben keine Zimmer mehr gemacht sondern die anderen leichten Tätigkeiten!!

Weil ich nur komplett für die zimmer verantwortlich war
Im Service und Rezeption kann ich nicht eingestellt werden.

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8. Mai 2012 um 16:13

Hab ich ihm ja auch so gesagt
er glaubt mir nur nicht

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8. Mai 2012 um 16:15
In Antwort auf miinimausepups

Weil ich nur komplett für die zimmer verantwortlich war
Im Service und Rezeption kann ich nicht eingestellt werden.

Schon klar
aber auch im HSK gibt es leichte Sachen zu machen. Vielleicht gibt es die Möglichkeit die Aufgaben umzuverteilen, so dass Du nur eine Beschränkung bekommst, also nur 4 Stunden arbeiten und keine Zimmer sondern: Blumen, Staubsaugen, Bügeln im Sitzen, Zeitungen, Uniformen - keine Ahnung was es da bei Euch gibt!
Auch das kann der Frauenarzt ausstellen, das ist dann eine Wiedereingliederung. Du bekommst volles Gehalt aber der AG zahlt nur die Hälfte...

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8. Mai 2012 um 16:15
In Antwort auf miinimausepups

Weil ich nur komplett für die zimmer verantwortlich war
Im Service und Rezeption kann ich nicht eingestellt werden.

Und wenn du versuchst einen
Kompromiss zu finden?

Z.B. dass du arbeitest, aber eben langsamer? Ich meine, putzen und Betten machen etc. macht man ja auch zuhause, oder?

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8. Mai 2012 um 16:18
In Antwort auf miinimausepups

Aber wie will er denn beweisen das ich bei vertragsunterzeichnung
von der Ss wusste? Ich hab soe erst gestern vom Frauenarzt bestätigt bekommen

Naja
Du wirst Deine SSW offen legen müssen und dann werden sie zurückverfolgen wann Du laut Normal-Zyklus Deine Regel hättest haben müssen und dann zeigt sich ob Du an dem Tag der Unterzeichnung schon davon hättest wissen müssen, weil Du schon Überfällig warst...

Keine Ahnung aber ich habe schon viel von Anwälten erlebt!
Erkundige Dich doch mal wie so ein Verfahren aussehen könnte und dann kann man Dir sicher auch sagen wie Deine Chancen sind!

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8. Mai 2012 um 16:22
In Antwort auf steinigel

Naja
Du wirst Deine SSW offen legen müssen und dann werden sie zurückverfolgen wann Du laut Normal-Zyklus Deine Regel hättest haben müssen und dann zeigt sich ob Du an dem Tag der Unterzeichnung schon davon hättest wissen müssen, weil Du schon Überfällig warst...

Keine Ahnung aber ich habe schon viel von Anwälten erlebt!
Erkundige Dich doch mal wie so ein Verfahren aussehen könnte und dann kann man Dir sicher auch sagen wie Deine Chancen sind!

Ach Quatsch!
würde Columbo vielleicht so machen...

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8. Mai 2012 um 16:33
In Antwort auf xurmel

Ach Quatsch!
würde Columbo vielleicht so machen...

Das meint ihr!
Habt ihr schon mal Personalangelegenheiten in einem großen Unternehmen miterlebt??

Habt ihr schon mal Rechtsanwälte erlebt??

Ich musste da während meines Jobs so einiges durchfechten! Gegen Anwälte, gegen den Betriebsrat und gegen Mitarbeiter..

Natürlich alles Worst-Case-Szenario! Aber es gibt so viele Chefs die versuchen mit gerissenen Anwälten zu dem zu kommen was sie als ihr Recht auffassen....

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8. Mai 2012 um 16:58


Da kann dein Chef garnix machen, du hättest ihn sogar direkt anlügen dürfen wenn er dich gefragt hätte ob du schwanger bist. Das ist dir gesetzlich erlaubt und er wirds auch von seinem Anwalt hören. Klar ärgert ihn das, aber mei, so ist das Leben, hat er pech gehabt. Deinen Vertrag kann er jedenfalls nicht anfechten!

Ja, ich weiß, ich bin heut fies.

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8. Mai 2012 um 17:05

Eigener Anwalt
wenn du keine Rechtschutzversicherung hast kannst du auch noch deine Gewerkschaft raussuchen und da anrufen, musst du dann wohl Mitglied werden. Meine Schwester hats so gemacht und musste so keinen eigenen Anwalt zahlen. Sie war in exakt der gleichen situation...

Aber keine Bange, auch ohne Rechtsbeistand hast du nix zu befürchten, macht also eigentlich nur Sinn wenn du dich dann "sicherer" fühlst.

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8. Mai 2012 um 17:33

So
kenne ich das auch...

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8. Mai 2012 um 17:41

Ich würde
ganz einfach sagen, dass du es noch nicht wusstest!!! Da kann dir keiner was!

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8. Mai 2012 um 17:44


Cooooooler Chef

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8. Mai 2012 um 17:50

Die ss wurde ja erst gestern durch den frauenarzt bestätigt
da ich vorher nicht wegkonnte arbeitsbedingt.

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8. Mai 2012 um 17:52

Jein
das ich die Arbeit nicht mehr machen kann das schon , denn schon unschwanger ist es echt hart und pro Zimmer hab ich 15 Min

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8. Mai 2012 um 17:55

Warum nicht? weil das eine knochenarbeit ist
und das schon im Nichtschwangeren Zustand.Ich wusste wohk bzw dachte es mir das ich die Arbeit in diesem Umfang nicht mehr machen kann und ich arbeitete von 8- teilweise 17 uhr jenachdem wieviele Abreisen und Belegtzimmer es waren und wir haben 34 Zimmer

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8. Mai 2012 um 17:57

Ist dennoch ein doofes gefühl

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8. Mai 2012 um 18:03

Für den Arbeitgeber
ist das aber einfach ärgerlich und das er dann erstmal juristisch was unternehmen möchte, kann auch einfach eine Affektsituation sein.

Ihm fehlt jetzt eine Arbeitskraft, muss erst wieder eine suchen, die will auch wieder bezahlt werden - denn trotz allem muss er das Gehalt von miini vorstrecken und bekommt es erst im Nachhinein erstattet - und hat jetzt erstmal das Problem, die Arbeit im Hotel mit 1,5 Kräften schaffen zu müssen. Das kann auch auf seine Reputation gehen.

Klar kann man da sagen "Pech gehabt", "So ist es halt" und "Im Arbeitsleben ist sich jeder selbst am nächsten", sowas kann längerfristig dazu führen, dass der AG dann eben keine Frauen, junge Mütter usw. einstellt.

Ich arbeite im Personalbereich und bei uns werden die Schwangeren aus der Produktion auch sofort ins BV geschickt und wir stehen dann da und müssen disponieren, weil das Geschäft ist trotzdem da. Da nützt mir ein "Pech gehabt" wenig

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8. Mai 2012 um 18:15

Ich schrieb das mir klar war den job in diesem umfang
Nicht mehr ausüben zu können

Darf man hier denn nicht einfach nach einem Rat fragen?

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8. Mai 2012 um 18:16

Na
du sieht ja hier wie vielen das egal ist... hauptsache der AG schiebt die Kohle rüber.. alles andere "is halt so"..

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8. Mai 2012 um 18:28

Hauptsache,
sie ist versorgt, was? Hauptsache der Arbeitgeber lässt die Kohle rüberwachsen, wie er die fehlende Arbeitskraft ausgleicht, kann mir doch egal sein

Dahinter stehen auch Menschen, die das auffangen müssen... wie es denen geht, kann einem doch egal sein...

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8. Mai 2012 um 18:31


Oder junge, kräftige Männer....

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8. Mai 2012 um 19:05

Er bezahlt sie nicht!
das macht die KK!

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8. Mai 2012 um 19:06


Es gibt doch ein umlageverfahren, läuft über die kk. Da zahlt die kasse dein gehalt und der chef nur dienebenkosten o so ä?!
Aber das er sauer ist versteh ich auch.
Kann dich aber auch verstehen, geh doch selbst zum anwalt und lass dich beraten.
Du bist ja sicher noch in der probezeit, da kann er dir doch ohne angabe von gründen fristlos kündigen, odet ist man bei ss unkündbar keine ahnung? Sorry

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8. Mai 2012 um 19:29

Jawohl...
...seh ich genauso! Dem ist nichts hinzuzufügen.

By the way, das Gehalt während eines BVs zahlt der AG nicht die KK, wie hier irrtümlich gepostet wurde.

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8. Mai 2012 um 19:30
In Antwort auf shany212

Jawohl...
...seh ich genauso! Dem ist nichts hinzuzufügen.

By the way, das Gehalt während eines BVs zahlt der AG nicht die KK, wie hier irrtümlich gepostet wurde.

Ähm nö.
tut er nicht. er überweist zwar das gehalt, bekommt es aber von der KK zurückerstattet.

ich hatte bisher 2x BV

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8. Mai 2012 um 19:44

Das stimmt nicht
man iat NICHT verpflichtet, es dem Ag zu sagen! Wann man es ihm sagt, darf man selbst entscheiden, man SOLLTE es nur frühzeitig machen wg des Kündigungsschutzes. Und bei BV muss der Ag zwar das volle Gehalt bezahlen, bekommt es aber zurückerstattet (hat mir mein Versicherungsmann vor 2 Tagen nochmal bestätigt). So kann sich der Ag zum Beispiel ne Ersatzkraft leisten!
Ist natürlich bisschen unfair dem Ag gegenüber, aber ganz ehrlich - als Frau weiß man ja leidet nicht mal, ob die SS hält ... Ich hätte den Vertrag daher auch unterschrieben!
Lg

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8. Mai 2012 um 19:46

Jemanden
"raus zu ekeln" ist unter aller Kanone - hallo? Du findest Mobbing also in Ordnung??

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8. Mai 2012 um 20:26

So...
Alle sie sagen "Man ist verpflichtet es sofort zu sagen" mögen doch bitte einen entsprechenden Link posten, in dem das steht.

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8. Mai 2012 um 20:29

Zwiegespalten
Bin auch Mutter, aber auch AG
Bei nem richtig großen Unternehmen interssiert das nicht sehr, aber für nen kleinen Betrieb ist sowas natürlich richtig übel und kann auch ans Existentielle gehen. Habe das so verstanden, dass es ein Mini-Unternehmen ist???

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8. Mai 2012 um 20:32

Natürlich muss man es mitteilen,
sonst greift doch das ganze Mutterschutzgesetzt nicht für einen!
5 Mitteilungspflicht, ärztliches Zeugnis

(1) Werdende Mütter sollen dem Arbeitgeber ihre Schwangerschaft und den mutmaßlichen Tag der Entbindung mitteilen, sobald ihnen ihr Zustand bekannt ist. Auf Verlangen des Arbeitgebers sollen sie das Zeugnis eines Arztes oder einer Hebamme vorlegen. Der Arbeitgeber hat die Aufsichtsbehörde unverzüglich von der Mitteilung der werdenden Mutter zu benachrichtigen. Er darf die Mitteilung der werdenden Mutter Dritten nicht unbefugt bekannt geben.

... "sobald ihnen ihr Zustand bekannt ist" ist aber natürlich ein dehnbarer Begriff.

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8. Mai 2012 um 20:32

Hey Miinimausepups
hat Dir das jetzt echt weitergeholfen?

Die meisten Beiträge sind doch eher verurteilend als helfend, oder??

Ob Dein Chef jetzt was gegen Dich in der Hand hat oder nicht, darum geht es hier ja schließlich, kann Dir wohl nur ein Anwalt oder eine Beratungsstelle (vielleicht ProFamilia?) sagen!!
Erkundige Dich! Dann gehts Dir auch besser mit der Situation!!

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8. Mai 2012 um 20:35

Man ist...
überhaupt nicht verpflichtet es dem AG zu sagen

im mutterschutzgesetz steht ganz ausdrücklich man SOLL...das ist aber ein himmelweiter unterschied zu MÜSSEN.


und ich finde sprüche wie "sei froh das er dich überhaupt genommen hat"

also bitte...als ob man als Mutter irgendwie weniger Wert ist auf dem Arbeitsmarkt...unmöglich!!!


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8. Mai 2012 um 20:35


Dann ist es aber geradezu schädlich für uns Frauen, wenn man bewusst schwanger einen Arbeitsvertrag unterschreibt und dann 5 Wochen später ein BV bekommt und ausfällt.

Erstattung des Gehaltes hin oder her (bei einem kleinen Unternehmen ist das übrigens nicht ganz so einfach wie es dargestellt wird): Dem Chef fehlt die Arbeitskraft! Sicherlich ist es unternehmerisches Risiko, aber das darf doch nicht jedem "Narrenfreiheit" geben.

WIR wollen doch Geld von unserem Arbeitgeber, da können wir uns nicht verhalten wie wir wollen, nur weil unser Arbeitgeber ein "UNTERNEHMERISCHES RISIKO" trägt.

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8. Mai 2012 um 20:36
In Antwort auf qualchecosa

Natürlich muss man es mitteilen,
sonst greift doch das ganze Mutterschutzgesetzt nicht für einen!
5 Mitteilungspflicht, ärztliches Zeugnis

(1) Werdende Mütter sollen dem Arbeitgeber ihre Schwangerschaft und den mutmaßlichen Tag der Entbindung mitteilen, sobald ihnen ihr Zustand bekannt ist. Auf Verlangen des Arbeitgebers sollen sie das Zeugnis eines Arztes oder einer Hebamme vorlegen. Der Arbeitgeber hat die Aufsichtsbehörde unverzüglich von der Mitteilung der werdenden Mutter zu benachrichtigen. Er darf die Mitteilung der werdenden Mutter Dritten nicht unbefugt bekannt geben.

... "sobald ihnen ihr Zustand bekannt ist" ist aber natürlich ein dehnbarer Begriff.

Eben...
"sollen" aber nicht MÜSSEN!

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8. Mai 2012 um 20:37
In Antwort auf sunkissedpalmtreee

Man ist...
überhaupt nicht verpflichtet es dem AG zu sagen

im mutterschutzgesetz steht ganz ausdrücklich man SOLL...das ist aber ein himmelweiter unterschied zu MÜSSEN.


und ich finde sprüche wie "sei froh das er dich überhaupt genommen hat"

also bitte...als ob man als Mutter irgendwie weniger Wert ist auf dem Arbeitsmarkt...unmöglich!!!


Aber
wenn man es nicht mitteilt, fällt man auch nicht unter das Mutterschutzgesetz, denn wie soll denn der Arbeitgeber das einhalten, wenn er davon keine Kenntnis hat?


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8. Mai 2012 um 20:37

Da muss man sich nicht wundern
wenn die Chefs nicht mehr gerne junge Damen einstellen.
Ich finde ein solch Verhalten unmöglich und an die Damen hier wo dies Verhalten billigen.Viel mitnehmen aber wenig geben so wurde ich nicht erzogen . Ist wohl ein Problem der jungen Generation.

Liebe Grüsse

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8. Mai 2012 um 20:38
In Antwort auf sunkissedpalmtreee

Eben...
"sollen" aber nicht MÜSSEN!

Aber wenn man es nicht mitteilt
schneidet man sich ins eigene Fleisch.

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