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Chef ist stocksauer weil ich ss verheimlicht habe

8. Mai 2012 um 20:39
In Antwort auf coral_12861868

Man ist...
überhaupt nicht verpflichtet es dem AG zu sagen

im mutterschutzgesetz steht ganz ausdrücklich man SOLL...das ist aber ein himmelweiter unterschied zu MÜSSEN.


und ich finde sprüche wie "sei froh das er dich überhaupt genommen hat"

also bitte...als ob man als Mutter irgendwie weniger Wert ist auf dem Arbeitsmarkt...unmöglich!!!



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8. Mai 2012 um 20:41
In Antwort auf bette_11950811

Aber
wenn man es nicht mitteilt, fällt man auch nicht unter das Mutterschutzgesetz, denn wie soll denn der Arbeitgeber das einhalten, wenn er davon keine Kenntnis hat?


Das ist doch ein völlig
anderer aspekt!

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8. Mai 2012 um 20:42


Ja, als Mutter verstehe ich das auch... irgendwie.
Aber auch der Unternehmer hat eine Familie zu ernähren usw. , wenn jetzt die 60jährige wegen Überarbeitung noch ausfällt... es ist unheimlich schwierig für Kleinstbetriebe ein "unternehmerisches Risiko" überhaupt abzudecken.

Wie gesagt, bin zwiegespalten und wäre als AG auf jeden Fall auch sauer und würde meine Möglichkeiten ausschöpfen - sprich: ich würde auch zum Anwalt gehen.

Dann müssen sich eben beide Seiten einen Anwalt nehmen.

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8. Mai 2012 um 20:44
In Antwort auf coral_12861868

Das ist doch ein völlig
anderer aspekt!

Nein, ist es nicht"
Teilt man es nicht mit, ist man als werdende Mutter nicht geschützt! Keine besonderen Arbeitsbedingungen, keine Beschäftigungsverbote, kein Kündigungsschutz.

Es bringt einem also rein gar nichts, die Schwangerschaft NICHT mitzuteilen.

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8. Mai 2012 um 20:45

Du
Bist ja witzig. Und was wäre der Grund für die Kündigung?

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8. Mai 2012 um 20:45
In Antwort auf bette_11950811

Aber wenn man es nicht mitteilt
schneidet man sich ins eigene Fleisch.

Es geht hier doch jetzt erstmal
darum ob sie VERPFLICHTET gewesen wäre es zu sagen.

und das ist sie definitiv nicht!
ob sie sich damit ins eigene fleisch schneidet oder nicht ist doch ne ganz andere geschichte

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8. Mai 2012 um 20:49

Was es bringt?
es gibt auch schwangerschaften die in den ersten 12 wochen im abort enden! und das ist ja nicht sooo selten!!

da ist es doch wohl das recht einer jeden frau abzuwarten was aus der schwangerschaft wird!

und was ist wenn man's erzählt und man dann eine fehlgeburt hat?
wird man gleich gekündigt....

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8. Mai 2012 um 20:49
In Antwort auf coral_12861868

Man ist...
überhaupt nicht verpflichtet es dem AG zu sagen

im mutterschutzgesetz steht ganz ausdrücklich man SOLL...das ist aber ein himmelweiter unterschied zu MÜSSEN.


und ich finde sprüche wie "sei froh das er dich überhaupt genommen hat"

also bitte...als ob man als Mutter irgendwie weniger Wert ist auf dem Arbeitsmarkt...unmöglich!!!


Sorry,
aber das ist die Realität.
Sie fallen nun mal wesentlich öfter aus. Und da ist es eher zweitrangig, ob die KK da was erstattet - die Arbeitskraft fehlt, was in einem kleinen Betrieb sehr scher aufzufangen sein kann. Vor allem wenn plötzlich ne Vollzeitkraft fehlt.

Ich hab lauter Frauen im gebärfähigen Alter (oh Gott, was hab ich mir nur dabei gedacht?????) und wir haben auch die zeitgleiche Schwangerschaft einer Mitarbeiterin und mir irgendwie geschaukelt gekriegt, vertraue da auch den Mädels und sie mir (denke ich).
Aber VERSTÄNDNIS hab ich schon für jeden Kleinbetrieb, der "Angst" hat eine Mutter mit kleinem Kind einzustellen. Das hat nichts mit ihrer Arbeitskraft und Arbeitsleitung zu tun.

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8. Mai 2012 um 20:49
In Antwort auf an0N_1273266399z

Du
Bist ja witzig. Und was wäre der Grund für die Kündigung?

Man kann
eine Mutter nach der Elternzeit wieder kündigen. "Erstmöglich" heißt nicht sofort, sondern zum nächsten Termin, der möglich ist.

Und da genügend "normale" Gründe wie betriebsbedingte Gründe....

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8. Mai 2012 um 20:51

@mopsi
man kann einem ja das Wort im Mund im Mund umdrehen ,gelle. Früher musste man auch das Kind ernähren(fressen ) meinte mit meiner Aussage das ich so erzogen wurde ehrlich zu sein auch wenn es für mich unangenehm werden würdeund nicht den Staat ausnehmen.

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8. Mai 2012 um 20:51


Jup, denke auch.
Und zur Not eben über die Anwälte, wenn es nicht friedlich geht und beide Parteien schonen die eigenen Nerven.

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8. Mai 2012 um 20:51

Nicht unbedingt.
In Ausnahmefällen kann die zuständige Aufsichtsbehörde die Kündigung genehmigen, wenn die Gründe nicht am Zustand der Schwangeren liegen.

Es ist nicht so, dass Schwangere grundsätzlich unkündbar sind... in Einzelfällen geht das durchaus.

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8. Mai 2012 um 20:54

Danke an alle
Ich weiß das es nicht ganz okay war, nichts zu sagen vor der Vertragsunterschrift.Mein Frauenarzt hat die SS gestern bestätigt und daraufhin hab ich es auch meinem Chef mitgeteilt.Es gibt nichts was er gegen mich in der Hand haben könnte.
Ich lass es jetzt einfach alles auf mich zukommen und warte ab ob da überhaupt was von seinem Anwalt kommt.
Ja es ist ein kleines Unternehmen wo es definitiv an Mitarbeiter mangelt weil der Chef sehr sparsam ist, normalerweise würden 2 Vollzeitkräfte benötigt werden, denn die Arbeit ist ohne 2 Kraft kaum zu schaffen auch kann man mal krank werden oder hat Urlaub usw

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8. Mai 2012 um 20:57

Ich auch nicht mopsi.


"oh ja, ich meld mich lieber arbeitslos, weil es dem arbeitgeber gegenüber ja so gemein wäre"...

das nehme ich hier auch echt keinem ab!!!


und ich sage nicht, dass es moralisch echt n hartes stück ist, was sie sich da geleistet hat...finde das schon echt heftig wie das gelaufen ist...aber so ist es jetzt eben.

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8. Mai 2012 um 20:59
In Antwort auf coral_12861868

Es geht hier doch jetzt erstmal
darum ob sie VERPFLICHTET gewesen wäre es zu sagen.

und das ist sie definitiv nicht!
ob sie sich damit ins eigene fleisch schneidet oder nicht ist doch ne ganz andere geschichte

Nicht ganz,
unten wurde das schon geschrieben, es gibt Situationen, in denen man verpflichtet ist, es mitzuteilen.

(Verpflichtet ist man übrigens trotzdem dazu)

Aber naja, manche hier wissen anscheinend alles besser

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8. Mai 2012 um 21:01
In Antwort auf an0N_1282698199z

Danke an alle
Ich weiß das es nicht ganz okay war, nichts zu sagen vor der Vertragsunterschrift.Mein Frauenarzt hat die SS gestern bestätigt und daraufhin hab ich es auch meinem Chef mitgeteilt.Es gibt nichts was er gegen mich in der Hand haben könnte.
Ich lass es jetzt einfach alles auf mich zukommen und warte ab ob da überhaupt was von seinem Anwalt kommt.
Ja es ist ein kleines Unternehmen wo es definitiv an Mitarbeiter mangelt weil der Chef sehr sparsam ist, normalerweise würden 2 Vollzeitkräfte benötigt werden, denn die Arbeit ist ohne 2 Kraft kaum zu schaffen auch kann man mal krank werden oder hat Urlaub usw

Eben
Er hat NICHTS gegen dich in der Hand.

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8. Mai 2012 um 21:02


Diese Einstellung erschrickt mich auch sehr.

Aus Sicht einer Mutter mag es verständlich sein, aber aus sicht eines AGs ist dieses Verhalten eben unter aller Sau und schadet eher uns Frauen als dass es uns was nützt und dann wird wieder geschimpft auf die pöööhsen Arbeitgeber die uns Frauen nicht einstellen...

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8. Mai 2012 um 21:03
In Antwort auf an0N_1273266399z

Eben
Er hat NICHTS gegen dich in der Hand.

Woher
willst du das wissen? Vielleicht hat er doch was gegen sie in der Hand, das hier eben nur keiner kennt?

Ich wäre mit solchen Aussagen vorsichtig... es gibt wirklich Spezialisten unter den Anwälten, die sich in sowas gut auskennen und wirklich in jedes noch so kleinste Detail gehen, um einen "Unkündbaren" doch noch zu kündigen.

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8. Mai 2012 um 21:04

Bringt nix
auf dir rumzuhacken du weisst es ja das es nicht ok war.Jetzt schaust das du da gut rauskommst
Wünsche Dir viel Kraft für deinen weiteren Weg

Liebe Grüsse

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8. Mai 2012 um 21:06

Nein, das tut hier niemand
aber es wird hier so getan, als dürfte man sich als Mutter alles erlauben und der Arbeitgeber hat gefälligst zu spuren. Geld her, sonst nichts. Und wie haarsträubend hier teilweise argumentiert wird. Dass der Arbeitgeber jetzt ein gewaltiges Problem hat scheint egal zu sein, ist ja sien Pech *vogelzeig*

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8. Mai 2012 um 21:06
In Antwort auf bette_11950811

Woher
willst du das wissen? Vielleicht hat er doch was gegen sie in der Hand, das hier eben nur keiner kennt?

Ich wäre mit solchen Aussagen vorsichtig... es gibt wirklich Spezialisten unter den Anwälten, die sich in sowas gut auskennen und wirklich in jedes noch so kleinste Detail gehen, um einen "Unkündbaren" doch noch zu kündigen.

Ja
Das weiß hier keiner
Aber wie sie es hier beschreibt hat der AG nichts gegen sie in der Hand...

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8. Mai 2012 um 21:07
In Antwort auf an0N_1273266399z

Ja
Das weiß hier keiner
Aber wie sie es hier beschreibt hat der AG nichts gegen sie in der Hand...

Wie gesagt
das können wir nicht wissen Deshalb: Wirklich vorsichtig sein, nicht dass hier jemand auf die Schnauze fällt und sich in falscher Sicherheit fühlt.

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8. Mai 2012 um 21:08

Nee nicht deine
sonst hätte ich doch nicht gemacht

Das war auf deinen letzten Absatz bezogen

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8. Mai 2012 um 21:09
In Antwort auf bette_11950811

Nein, das tut hier niemand
aber es wird hier so getan, als dürfte man sich als Mutter alles erlauben und der Arbeitgeber hat gefälligst zu spuren. Geld her, sonst nichts. Und wie haarsträubend hier teilweise argumentiert wird. Dass der Arbeitgeber jetzt ein gewaltiges Problem hat scheint egal zu sein, ist ja sien Pech *vogelzeig*

Wer
Hat das bitte geschrieben dass man sich alles erlauben darf?

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8. Mai 2012 um 21:10

Anhand
der Beiträge kann ich schon sehen wie das hier ausgeartet ist.


INFO FÜR DICH:

Sonst sind immer alle dafür, das man den Vertrag trotzem unterschreibt, schon zigmal gelesen hier!

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8. Mai 2012 um 21:11

@ bridge
Ich kenn mich zwar nicht ganz so gut aus, aber angenommen du kündigst sie zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Aus welchem Grund?

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8. Mai 2012 um 21:11
In Antwort auf an0N_1273266399z

Wer
Hat das bitte geschrieben dass man sich alles erlauben darf?

Das
schließe ich aus manchen Aussagen hier.
"Pech gehabt"
"So ist das Leben"
"Unternehmerisches Risiko"
"Man muss seine Schwangerschaft nicht mitteilen"

... davon kann sich der Arbeitgeber auch keine neue Angestellte kaufen

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8. Mai 2012 um 21:17

Was heisst
schlechtgemacht aber verheimlichen ist ja auch nicht ok oder?
Wie hier auch Chefinnen schrieben sie sind auf die Aussagen der Mitarbeiter angewiesen und gerade bei Minibetrieben kann es ums Existenzminimum gehn ganz einfach das darf man nicht aussen vor lassen

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8. Mai 2012 um 21:21

Ja
Das möchte ich dir auch nicht unterstellen

Aber wenn du aufgrund von Outsourcing kündigst, darfst du dann die Stelle wieder besetzten?

Also ich mein, schneidest du dir dann nicht ins eigene Fleisch?

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8. Mai 2012 um 21:24

Ehrlich gesagt
kann ich deinen Chef verstehen, dich aber auch. Ein Kind sollte einem beruflich nicht den Weg versperren dürfen und genau aus dem Grund bist du gesetzlich nicht verpflichtet eine Schwangerschaft preiszugeben. Genauso wie es unrechtens ist, den Arbeitsvertrag aufgrund der Schwangerschaft für ungültig zu erklären. Allerdings kann ich aus wirtschaftlicher Sicht den Chef verstehen. Das Recht hast du auf deiner Seite wenn es hart auf hart kommt. Versuch wirklich noch mal mit ihm zu reden, denn irgendwann willst du ja richtig dort arbeiten und da sollte das Klima doch einigermaßen passen.

Ich hab hier irgendwo was gelesen von AG ausnehmen und Kohle etc., aber wenn du ein BV hast, musst du dir darüber keine Gedanken machen. Die Kosten muss der AG nicht tragen. Das Ärgerliche ist halt, er muss sich zumindest für die Zeit deiner SS und Elternzeit Ersatz besorgen, er zahlt aber nicht für deinen Ausfall!

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8. Mai 2012 um 21:26

Die
Probezeit ist in diesem Fall völlig unbedeutend.

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8. Mai 2012 um 21:28

Wäre
das dann aber nicht genauso unehrlich?^^

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8. Mai 2012 um 21:37

Super chefin
"ich kann sie auch einstellen und rausekeln lassen" tolle Einstellung! Du solltest wohl besser kein Betrieb führen

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8. Mai 2012 um 21:38

Aber nicht
in der schwangerschaft

sonst würde ja sofort jeder AG eine schwangere in der probezeit fristlos entlassen

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8. Mai 2012 um 21:42


Ich liebe deinen Nick

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8. Mai 2012 um 21:46

Ok
Ich weiß ja nicht was du für Mitarbeiter hast, aber ich würde niemand rausekeln nur weil ich aufgrund derer SS mehr arbeiten müsste.

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8. Mai 2012 um 22:24

Was dachtest du denn..
wie dein Chef reagieren würde? Klar ist es für einen kleinen Betrieb ein kaum zu verkraftender Ausfall. Er muss dein Gehalt erst vorstecken, was bei der Betriebsgröße sicher auffällt und er hat nun den Stress baldmöglichst einen Ersatz zu finden. Mal davon abgesehen, dass sich die Arbeit ja auch nicht von allein macht und nun alle mehr leisten müssen.
Also ist der Ärger doch vorprogrammiert gewesen.
Du hättest z.B. deine FA erst mal bitten können kein BV auszusprechen und als erstes mit deinem Chef reden können, ob es andere Möglichkeiten gibt dich einzusetzen, oder die Stelle schwangerengerecht in eine Halbtagsstelle zu wandeln. Gleich mit einem BV reinzumarschieren ist sicher nicht die beste Variante.

Du bist zwar rechtlich kaum zu belangen, aber so kommt natürlich der Verdacht auf, dass du lediglich das Gehalt abstauben wolltest und Mutterschaftsgeld. Will dir das nicht unterstellen, aber so sieht es eben aus Sicht eines AG aus.

Ich habe selber die Erfahrung gemacht, das Ehrlichkeit am längsten wärt. Ich bin Mitte November ungeplant ss geworden und sollte zum 01.12. eine Beförderung mit Gehaltserhöhung um einige hundert bekommen. Ich muss dazu sagen, dass ich die 3. Schwangere in sehr kurzer Zeit bei uns war. Nun stand ich natürlich auch vor der Wahl, ob ich den neuen Vertrag unterschreibe, oder nicht. Ich habe mich dann dazu entschieden mit meinem Chef zu reden bevor ich unterschreibe und habe ihm auch gleich dazu gesagt, dass ich nicht garantieren kann immer 100% geben zu können. Sicherlich wäre es für mich finanziell besser gewesen und die Bestätigung des FA habe ich auch erst Anfang Dezember bekommen habe. Schlussendlich haben wir es so geregelt, dass wir die Stelle anderweitig besetzen und ich so einer ss gerecht arbeiten kann. Nur 2 Monate später hat mich mein FA ins BV gestellt wegen Komplikationen und ich muss sagen, dass mein Chef da sehr gelassen reagiert hat (trotz Unterbesetzung und dem Mehraufwand für ihn)
Das hätte sicher auch mehr Stunk gegeben, wenn ich des Geldes wegen den Vertrag erst unterschrieben hätte.
Nun steht es mir frei nach meiner Elternzeit in die höhere Position zu rutschen sofern ich es denn mag.
Das nur mal als Beispiel wie man es machen kann (und mit seinem Gewissen vereinen kann)

Dir wird nichts anderes übrig bleiben, als da jetzt durch zu gehen. Dein Chef wird dich denke ich spätestens zum Ende der Elternzeit kündigen, bis dahin wirst du mit den Konsequenzen leben müssen. Denn seien wir mal ehrlich, auch wenn du nicht wusstest das du sicher ein BV bekommst, war es doch trotzdem anzunehmen, d.h.ein Stück weit muss dir auch bewusst gewesen sein, dass es so kommen wird.

LG
quoddl

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9. Mai 2012 um 8:19

Und ich wollte unbedingt noch was
zum thema "existensbedrohung" loswerden.

der arbeitgeber wäre in GENAU der derselben Lage gewesen, hätte sie dort erstmal ein Jahr gearbeitet.
da hätte sie nämlich auch SOFORT ein BV bekommen und der Arbeitgeber hätte dann vor genau dem gleichen problem gestanden und hätte sehen müssen wo er dann plötzlich Personal herbekommt!

soll die Threadstellerin dann einfach Rücksicht nehmen und sagen sie kann kein Kind mehr bekommen, weil es für die Firma eine Existensbedrohung darstellt???

also bitte.....

Arbeitgeber MÜSSEN mit solchen Ausfällen rechnen.

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9. Mai 2012 um 9:41

Ich finde es schon irgendwie verständlich!
ich meine spielen wir die geschichte doch mal anders durch...
Sie hätte vor der Unterzeichnung des Vertrages bescheid gegeben, dass sie gerade erfahren hat, dass sie noch recht frisch schwanger ist.
Möglichkeit 1: Der Chef hätte sie den Vertrag unter den Umständen natürlich nicht unterschreiben lassen, folglich wäre sie arbeitslos gewesen und hätte wohl auch vor der Entbindung keinen Job mehr gefunden, denn wer stellt schon ne schwangere ein? Daraus resultiert, dass das Elterngeld z.B wesentlich geringer ausfallen wird -> DAS muss man finanziell auffangen können.

Möglichkeit 2: Sie darf den Vertrag nicht unterschreiben und verliert wenige wochen später das baby(kommt ja in den ersten 12 wochen nicht so selten vor) der Chef hat dann natürlich schon jemand anders eingestellt und sie steht da und hat weder Job noch Kind.
Da würd der Chef ja auch nicht sagen: "weil sie so ehrlich zu mir waren, stelle ich sie natürlich auch noch ein, obwohl ich sie nicht brauche!

So wie sie es gemacht hat, finde ich es ok!Für mich wäre es verwerflich wenn sie bereits in der 14,15 oder gar 20. ssw gewesen wäre, aber so?!?


SORRY aber so ist MEINE Meinung und ich denke jeder sollte mal drüber nachdenken was er getan hätte. Und ehrlich gesagt glaube ich, dass die wenigsten den Vertrag abgelehnt hätten, wenn sie selbst betroffen wären.
Das sagt sich wenn man nicht in der Lage ist immer so leicht...
Ich hab bei Günter Jauch auch schon 5 Millionen gewonnen während ich auf dem sofa sass und genüsslich chips in mich rein gestopft habe... Hätte ich bei ihm auf dem Stuhl gesessen wärens wohl maximal 3,50euro gewesen....

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9. Mai 2012 um 9:47


Nur mal zum Thema mit offenen Karten spielen:
Ich war letztes Jahr in der gleichen Situation. Ende Januar Vorstellungsgespräch mit einer Zusage, zwei Wochen später wusste ich, das ich in der 5. Woche schwanger bin. Hab lange überlegt was ich machen soll - sagen oder nicht..... Hab dann mit meiner zukünftigen Chefin gesprochen, von der SS erzählt und bekam einen befristeten Vertrag bis zum Mutterschutz!
Es gibt sie, die fairen Arbeitgeber!

Sobald ich kein Elterngeld mehr bekomme, werde ich wohl wieder dort anfangen.

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9. Mai 2012 um 9:52
In Antwort auf grizel_12724319


Nur mal zum Thema mit offenen Karten spielen:
Ich war letztes Jahr in der gleichen Situation. Ende Januar Vorstellungsgespräch mit einer Zusage, zwei Wochen später wusste ich, das ich in der 5. Woche schwanger bin. Hab lange überlegt was ich machen soll - sagen oder nicht..... Hab dann mit meiner zukünftigen Chefin gesprochen, von der SS erzählt und bekam einen befristeten Vertrag bis zum Mutterschutz!
Es gibt sie, die fairen Arbeitgeber!

Sobald ich kein Elterngeld mehr bekomme, werde ich wohl wieder dort anfangen.

Das ist natürlich
und wenn alle chefs so wären, könnten alle frauen ohne zu zögern so handeln wie du.

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9. Mai 2012 um 9:57

Sicher gab es nicht
nur 2 möglichkeiten! das wollte ich damit auch nicht sagen! Und ICH wäre in der beruflichen Situation mit sicherheit nicht schwanger geworden, jedenfalls nicht geplant.

Aber es hätte für sie eben auch so laufen können wie oben geschrieben...und dann steht man als Frau nunmal wirklich schlecht da!

Zudem sie nciht geschrieben hat ob die Schwangerschaft ein "Unfall" war, oder bewusst provoziert.
Wenn sies bewusst provoziert hat, ist ihr Verhalten für mich persönlich deutlich negativer zu werten, als wenn sie ungeplant schwanger wurde und mit ihrem Verhalten die Existenz der Familie sicher wollte.

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9. Mai 2012 um 9:58
In Antwort auf jenny_11883676

Ich finde es schon irgendwie verständlich!
ich meine spielen wir die geschichte doch mal anders durch...
Sie hätte vor der Unterzeichnung des Vertrages bescheid gegeben, dass sie gerade erfahren hat, dass sie noch recht frisch schwanger ist.
Möglichkeit 1: Der Chef hätte sie den Vertrag unter den Umständen natürlich nicht unterschreiben lassen, folglich wäre sie arbeitslos gewesen und hätte wohl auch vor der Entbindung keinen Job mehr gefunden, denn wer stellt schon ne schwangere ein? Daraus resultiert, dass das Elterngeld z.B wesentlich geringer ausfallen wird -> DAS muss man finanziell auffangen können.

Möglichkeit 2: Sie darf den Vertrag nicht unterschreiben und verliert wenige wochen später das baby(kommt ja in den ersten 12 wochen nicht so selten vor) der Chef hat dann natürlich schon jemand anders eingestellt und sie steht da und hat weder Job noch Kind.
Da würd der Chef ja auch nicht sagen: "weil sie so ehrlich zu mir waren, stelle ich sie natürlich auch noch ein, obwohl ich sie nicht brauche!

So wie sie es gemacht hat, finde ich es ok!Für mich wäre es verwerflich wenn sie bereits in der 14,15 oder gar 20. ssw gewesen wäre, aber so?!?


SORRY aber so ist MEINE Meinung und ich denke jeder sollte mal drüber nachdenken was er getan hätte. Und ehrlich gesagt glaube ich, dass die wenigsten den Vertrag abgelehnt hätten, wenn sie selbst betroffen wären.
Das sagt sich wenn man nicht in der Lage ist immer so leicht...
Ich hab bei Günter Jauch auch schon 5 Millionen gewonnen während ich auf dem sofa sass und genüsslich chips in mich rein gestopft habe... Hätte ich bei ihm auf dem Stuhl gesessen wärens wohl maximal 3,50euro gewesen....


Ich denke genauso ist !!!

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9. Mai 2012 um 10:05

Und gerade aus dem
grund finde ich es zwar nicht so optimal was sie gemacht hat, aber durchaus vertretbar.
wenn tatsächlich noch was passiert, was ich um-gottes-willen niemandem wünsche, hat sie genug damit zu tun das zu verarbeiten und kann ihren elan in den job stecken...

wenn alles gut geht,soll der chef befristet jemanden einstellen für die zeit wo sie fehlt und gut ist!

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9. Mai 2012 um 10:39


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9. Mai 2012 um 10:39

Mich würde ja mal
interessieren, ob die schwangerschaft geplant war und ob ihr von vorne rein bewusst war, dass sie ein bv bekommt.

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9. Mai 2012 um 11:14

Nee tut er nicht
Solange wie sie im bv ist zahlt die kk das "gehalt" im elternurlaub bekommt sie kein gehalt und hinterher wird sie wohl eh gekündigt.

Ein freund von uns ist ag und hatte einen fall von bv und er hat mir erklärt,dass sie ihm keine kosten verursacht solange der arzt das bv ausstellt. Hätte der arzt kein bv ausgestellt und der ag verhängt das bv ist er verpflichtet eine lohnersatzzahlung in höhe des arbeitlohnes zu leisten.

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9. Mai 2012 um 11:24

Und bei mir
war es so, dass ich für eine stelle bei der Bank damals theoretisch ne zusage hatte und habe dann auch mit offenen karten gespielt.

die bank hat sich dann umentschieden.

was ich aber erst nicht wusste, weil ich einfach irgendwann eine absage im kasten hatte und man dann zu mir sagte man hätte sich für jemand anderen entschieden.

im nachhinein kam aber raus, dass ICH hätte genommen werden sollen und nachdem meine ss bekannt war haben sie sich dann einfach den nächst besten genommen.

so viel zu den lieben arbeitgebern, die ja NIIIIEMALS die "jeder ist sich selbst der nächste keule" schwingen würden.....


ich fing in der bank dann nach meiner elternzeit an anderer stelle an und weil dringend personal gebraucht wurde, brach ich die elternzeit nach einem halben jahr ab und man sagte zu mir ich hätte sooo gute chancen auf einen unbefristeten vertrag wenn ich mich reinhänge.

ich habe mir für die arbeit den A**** aufgerissen, mein chef war extrem zufrieden mit mir - und dann kickt mich die personalabteilung trotzdem nach ablauf des vertrages raus...

und warum???
weil ich mutter bin!!!

das alles weiß ich mittlerweile weil ich mich mit meinem direkten chef sehr gut angefreundet habe und ER mir dann auch mal die karten offengelegt hat...

super!!!

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9. Mai 2012 um 11:51

Nein,
das habe ich NIEMALS behauptet!

in meinen postings habe ich ganz klar gesagt, dass das echt unmöglich gelaufen ist, aber die threadstellerin hat ihr Fehlverhalten auch eingesehen und hat hier um Rat gefragt!!

Du bildest dir deine Meinung doch auch aus deiner Erfahrung heraus...
und deine Erfahrung ist zum Glück bisher positiv gewesen!

Das war bei mir aber nicht der Fall und daraus bilde ICH mir eben auch meine Meinung, die einfach lautet, dass Arbeitgeber sich meistens auch selbst am nächsten sind und keine rücksicht auf irgendwen nehmen!!

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9. Mai 2012 um 11:54


Na mal ehrlich.... Es hätte doch auch sein können das du erst bei dem fa von der ss erfahren hast... Oo
Der ag muss halt ersatz suchen....
Hast du eine probezeit?

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