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Chia Samen, Goji Beeren und Co. im Öko-Test: So gesundheitsschädlich ist Superfood

1. April 2016 um 11:10

'Öko-Test': Zwei Superfood-Produkte sind nicht verkehrstüchtig
Chiasamen, Gojibeeren und Co.: Viele Deutsche schwören auf das vermeintliche Superfood. 'Öko-Test' hat 22 solcher Produkte genau unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Superfoods sind überhaupt nicht so super - im Gegenteil! Sie seien schlicht überflüssig. Und es kommt noch dicker: Nur ein Produkt erreicht eine "sehr gut", mehr als zwei Drittel der Produkte fallen mit einem "ungenügend" oder "mangelhaft" durch. Aber wieso?

Das Verbrauchermagazin kaufte für seinen aktuellen Test 22 Superfood-Produkte ein von Chiasamen und getrockneten Gojibeeren bis hin zu Gerstengras- und Acaipulver. Gekauft wurden die Produkte in Bio-Läden, Reformhäusern, Supermärkten und auch bei Aldi Süd. Anschließend wurden sie unter anderem auf Pestizide, Mineralöl, die Belastung mit Keimen und auf das Etikette untersucht.

Teils sind die Produkte massiv mit Pestiziden, Mineralöl, Cadmium und weiteren Schadstoffen belastet. Zwei Produkte sind laut 'Öko-Test' nicht einmal verkehrstüchtig - und das, obwohl es sich dabei sogar um Bio-Produkte handelt.

Superfood ist gesundheits- und umweltschädlich
Nur ein einziges Produkt erhält die Bestnote: Die 'Morgenland Original Gojibeeren' aus China. Die Beeren von 'Egesun', die 5.49 Euro pro 100 Gramm kosten, schneiden in allen Punkten mit einer 'sehr gut' ab. Die Inhaltsstoffe seien vollkommen unbedenklich.

Nicht so bei dem dem "Basic Chiasamen" von "Basic". Diese Chiasamen sind laut 'Öko-Test' schlicht weg nicht verkehrsfähig. Für 3,99 Euro pro 250 Gramm ist das Produkt aus Paraguay erhältlich. Doch was in dem Päckchen wirklich steckt, ist einfach unfassbar: Die Mineralölwerte, die krebserregend sind, sind in diesem Produkt erhöht. Außerdem waren drei Pestizide erhöht - zwei darunter sogar über der Höchstmenge! "Basic" nahm die Chiasamen nun aus dem Verkauf.

Ebenfalls nicht verkehrsfähig ist das Bio-Produkt 'Feinstoff Bio Rohkakao Pulver' von 'Feinstoff', so 'Öko-Test'. Es erhält auch die Gesamtnote "ungenügend". Obwohl das Produkt aus Peru stolze 11,98 Euro pro 200 Gramm kostet, ist der Inhalt höchst bedenklich. Die Mineralölwerte sind sehr stark erhöht, außerdem wurde Cadmium und das Mückenschutzmittel DEET in dem Produkt entdeckt. Doch statt das gesundheitsgefährdende Produkt aus den Regalen zu nehmen, bedankte sich der Hersteller für den Hinweis und beantragt nun gerne eine Ausnahmegenehmigung - geht's noch?!

'Öko-Test' empfiehlt eine abwechslungsreiche Ernährung. Und wer zu regionalen Produkten greift, der braucht gar keine Superfoods. Und die Transportwege aus China, den Phillipinen und Co. kann man sich und der Umwelt auch sparen.


(mehr dazu bei www.kochbar.de

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1. April 2016 um 11:25

Bei Öko-Test
oder Stiftung Warentest?

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1. April 2016 um 11:42

Na wenigstens
waren da keine Schimmelpilze drin wie in so einigen anderen

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1. April 2016 um 11:43

Hm
Also wer sich mit dem Thema ernsthaft auseinander gesetzt hat, der weiss das auch und greift auch nicht zu jeder Marke an Chia. Ich nehme Chia in Form von Kleie, weissen Samen, Öl und Mehl. Hat alles seinen Preis, aber ich weiss, dass die Belastung an Schadstoffen gering ist.
Wer einfach der Mode folgt und beliebig irgendwelches Zeug kauft, weil man mal gehört hat, dass das so toll ist, der muss sich auch nicht über mindere Qualität wundern. Das ist doch allgemein so und nicht nur bei dem belächelten Öko-"Quatsch".
Wenn ich mir Laufschuhe kaufe, dann achte ich doch auch auf Qualität, informiere mich und nehme dann einen Schuh, der meinem Fuss nicht schadet. Wer das nicht macht, der ist doch selbst schuld. Wer so dämlich ist und einfach blind kauft, der braucht sich über den Schaden nicht wundern. Deswegen finde ich solche Artikel absolut überflüssig. Da wird kritisiert und alles über einen Kamm gezogen, obwohl die Leute es selbst in der Hand haben, aber einfach zu faul sind sich zu informieren.
Wegen jedem Mist wird heute Google gefragt, aber dafür reicht die Zeit nicht und man lässt sich von Mundpropaganda leiten.

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1. April 2016 um 11:45

Ist doch klar
dass bei so einem Boom auch genug schwarze Schafe dabei sind...

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1. April 2016 um 12:25

Klar kann man sich informieren
die Sache ist nur so, dass eben jetzt der Boom an diesen LM schon Folgen hat.
Vermehrter Anbau. Soll ja für jeden zu erwerben sein, halt nein,nicht für jeden, für die Bauern dort nicht mehr so.
Macht nix, wir spüelen unser Gewissen einfach mit Waschnüssen wieder sauber.

Dann haben auch all diese LM durch ihre Anbauflächen eben auch die Gefahr der Monokulturen zur Folge,was sich wiederrum aufs dortige Ökosystem auswirken kann.
Die eingesetzen Pestizide machen es dabei noch schlimmer.
Und wieder frage ich, wie kommen denn all die Produkte hier an?

Die pustet keiner rüber. Die werden eingeflogen, eingeschifft, und dann in die Läden gebracht.
Oder man lässt es sich liefern. Und wie wird es geliefert?
Mit dem Fahhrad?
Fakt ist doch, dass alles seinen Preis hat und wir uns ebtweder damit abfinden müssen,dass wir auch auf diesem Weg nicht freier von Ausbeutung und Umweltverschmutzung etc sind oder wir begnügen uns eben mit dem was es hier gibt. Vollkommen regional und saisonal.Und nicht mehr von allem so viel, isst doch sowieso keiner.

Produzieren selbst was zu produzieren geht.
Und aufhören, ständig die Ernährungsweise der "Normalos" kritisieren, welche ja gar nicht wissen,wie schädlich, ungesund und böse ihre Ernährung ist.

Milch, Eier, Fleisch,Zucker, Kohlenhydrate alles schlecht.

Wirklich oder nicht doch nur geschicktes Marketing?

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1. April 2016 um 17:25

Oh man...
ich hab nicht alles gelesen... und ganz ehrlich mittlerweile geht es mir soooo auf den Keks! Egal was man nimmt alles ist angeblich krebserregend oder schädlich oder verseucht oder, oder, oder,... was heute ja sooo schädlich ist, ist einen Monat später plötzlich sooo gesund. Es nervt mich einfach nur noch! Wenn es danach geht, muss man alles selber anbauen... und selbst da kannst du dir nicht 100% sicher sein denn dann ist vielleicht der Boden verseucht oder das Wasser schädlich... ganz ehrlich? ich konsumiere das was ich für richtig halte und fühle mich gut

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1. April 2016 um 18:14
In Antwort auf carpe3punkt0

Hm
Also wer sich mit dem Thema ernsthaft auseinander gesetzt hat, der weiss das auch und greift auch nicht zu jeder Marke an Chia. Ich nehme Chia in Form von Kleie, weissen Samen, Öl und Mehl. Hat alles seinen Preis, aber ich weiss, dass die Belastung an Schadstoffen gering ist.
Wer einfach der Mode folgt und beliebig irgendwelches Zeug kauft, weil man mal gehört hat, dass das so toll ist, der muss sich auch nicht über mindere Qualität wundern. Das ist doch allgemein so und nicht nur bei dem belächelten Öko-"Quatsch".
Wenn ich mir Laufschuhe kaufe, dann achte ich doch auch auf Qualität, informiere mich und nehme dann einen Schuh, der meinem Fuss nicht schadet. Wer das nicht macht, der ist doch selbst schuld. Wer so dämlich ist und einfach blind kauft, der braucht sich über den Schaden nicht wundern. Deswegen finde ich solche Artikel absolut überflüssig. Da wird kritisiert und alles über einen Kamm gezogen, obwohl die Leute es selbst in der Hand haben, aber einfach zu faul sind sich zu informieren.
Wegen jedem Mist wird heute Google gefragt, aber dafür reicht die Zeit nicht und man lässt sich von Mundpropaganda leiten.

Nee sorry
Laufschuhe sind ja wohl mit Lebensmitteln nicht zu vergleichen! Jeder Fuß ist anders und dass es hier und da Unterschiede gibt ist klar. Was für A gut ist muss es nicht für B sein.

Allerdings hat es einfach keine schädlichen Lebensmittel zu geben, weder für A noch für B! Die gehören aus dem Verkehr gezogen. Wenn ich in den Bio-Markt gehe und dort teure Bio-Produkte erwerbe, dann erwarte ich, dass diese Bio-Qualität haben und meinem Körper nicht schaden. Es kann ja wohl nicht sein, dass ich jedes Produkt, jede Marke und jede Herkunft erst aufwendig recherchieren muss, um dann zu erfahren, dass von 10 Bio-Produkten 8 schlecht sind. Ein absolutes Nogo.

Inzwischen muss jeder Scheiß auf bzw. zu den Produkten ausgewiesen sein. Von Kalorien über Zutaten bis hin zum Preis pro Kilo oder pro Gramm. Da wird der Verbraucher vor eigener Recherche geschützt - aber wenn es um die Giftigkeit bzw. Gesundheit eines Produktes geht, dann muss man erst ein halbes Studium absolvieren? Nö, nicht logisch. Geht gar nicht!

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1. April 2016 um 19:14
In Antwort auf fusselbine1

Nee sorry
Laufschuhe sind ja wohl mit Lebensmitteln nicht zu vergleichen! Jeder Fuß ist anders und dass es hier und da Unterschiede gibt ist klar. Was für A gut ist muss es nicht für B sein.

Allerdings hat es einfach keine schädlichen Lebensmittel zu geben, weder für A noch für B! Die gehören aus dem Verkehr gezogen. Wenn ich in den Bio-Markt gehe und dort teure Bio-Produkte erwerbe, dann erwarte ich, dass diese Bio-Qualität haben und meinem Körper nicht schaden. Es kann ja wohl nicht sein, dass ich jedes Produkt, jede Marke und jede Herkunft erst aufwendig recherchieren muss, um dann zu erfahren, dass von 10 Bio-Produkten 8 schlecht sind. Ein absolutes Nogo.

Inzwischen muss jeder Scheiß auf bzw. zu den Produkten ausgewiesen sein. Von Kalorien über Zutaten bis hin zum Preis pro Kilo oder pro Gramm. Da wird der Verbraucher vor eigener Recherche geschützt - aber wenn es um die Giftigkeit bzw. Gesundheit eines Produktes geht, dann muss man erst ein halbes Studium absolvieren? Nö, nicht logisch. Geht gar nicht!

Sehe ich auch so!
Dem Verbraucher die Schuld zu geben, ist lächerlich!

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3. April 2016 um 7:21
In Antwort auf fusselbine1

Nee sorry
Laufschuhe sind ja wohl mit Lebensmitteln nicht zu vergleichen! Jeder Fuß ist anders und dass es hier und da Unterschiede gibt ist klar. Was für A gut ist muss es nicht für B sein.

Allerdings hat es einfach keine schädlichen Lebensmittel zu geben, weder für A noch für B! Die gehören aus dem Verkehr gezogen. Wenn ich in den Bio-Markt gehe und dort teure Bio-Produkte erwerbe, dann erwarte ich, dass diese Bio-Qualität haben und meinem Körper nicht schaden. Es kann ja wohl nicht sein, dass ich jedes Produkt, jede Marke und jede Herkunft erst aufwendig recherchieren muss, um dann zu erfahren, dass von 10 Bio-Produkten 8 schlecht sind. Ein absolutes Nogo.

Inzwischen muss jeder Scheiß auf bzw. zu den Produkten ausgewiesen sein. Von Kalorien über Zutaten bis hin zum Preis pro Kilo oder pro Gramm. Da wird der Verbraucher vor eigener Recherche geschützt - aber wenn es um die Giftigkeit bzw. Gesundheit eines Produktes geht, dann muss man erst ein halbes Studium absolvieren? Nö, nicht logisch. Geht gar nicht!

Naja gut, aber dann müsste auf jedem lm,
das reichlich Zucker enthält, auch deren Folgen gedruckt sein und damit meine ich nicht Übergewicht und Karies.
Oder die Folgen von Aspartam in Cola Zero.
Man muss sich schliesslich auch informieren damit man deren Bedeutung kennt. Hier liest man oft, dass das nicht zum Allgemeinwissen gehört. Stelle mal eine Umfrage nach Aspartam. Das weiss kaum einer und deswegen schütten sich die Leute trotzdem das Zeug hinter, aber wegen maximal 15 Gramm Chiasamen am Tag wird jetzt alles in Frage gestellt.
Sicherlich sollten schädliche Inhaltsstoffe gedruckt sein, aber was bringt das, wenn es nicht verstanden wird? Gekauft wird trotzdem blind.
Wer die Inhaltsangaben lesen kann, der kann sich auch so informieren. Wer sich vernünftig ernähren möchte, der wird sich wohl auch die Zeit nehmen können und nicht der Industrie die Schuld geben, dass man mit Giftstoffen vollgepumpt wird. Ich bin für meinen Körper verantwortlich...also bin ich auch in der Lage, dass ich mich informiere, was ich mir da in den Mund schiebe und welche Folgen es hat.
Man glaubt doch auch nicht alles den Medien und bildet sich eine eigene Meinung, aber das geht nur mit Infozufuhr. Wäre ja noch schöner, wenn man alles glauben würde ohne Zweifel und Recherche, was die einem so vorsetzen.

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3. April 2016 um 7:23

...
Das wundert mich auch. Gerade in China ist die Belastung extrem hoch.

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3. April 2016 um 7:48

Ich glaub
was in der Studie nicht rüber kommt wie das Zeug im Körper wirkt, zusammen mit anderen Nahrungsmitteln und die langfristige Funktion für die Zellen.

Der Hype ist zu aufgebauscht aber was dahinter steht ist schon gut.
Und ja der Anbau hat immer seine Tücken, muss man ehrlicherweise sagen auch im eigenen Garten. Ich weiss nicht ob du selber anbaust oder eine Rasenfläche hast? Was es da braucht um es von Schädlingen frei zu halten und den Wildwuchs aufzuhalten zwischendrin..

Naja also man kann das schon essen.

Schönen Sonntag

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3. April 2016 um 8:48

Ist es denn so schwer beim hersteller anzufragen?
Und wer das nicht will, der kann die Apotheke und Reformhäuser beauftragen beim Hersteller anzufragen, was über die Belastung der Böden bekannt ist. Die kennen sich teilweise bestens damit aus. Unser Bioladen ist da z.B. super informiert über die wenigen Produkte, die sie anbieten.

Aber jetzt den "Öko-Mist" schlecht zu machen, das bringt es? Aber weiterhin Kinderjoghurt mit fraglichen Inhaltsstoffen kaufen, weil da so hübsche Bilder drauf sind, die die Kinder so toll finden.

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3. April 2016 um 10:12

Mich
nervt es auch, dass egal was, beim Essen eh alles falsch, schlecht und schädlich ist.
Mein Mann erklärt mir regelmäßig dass fairtrade eh gelogen ist und Bioprodukte gar keine Bioprodukte sind sondern man nur mehr zahlt für den gleichen Mist.
Es gibt immer schwarze Schafe dabei und kann ja sein, dass bei bio 30% herkömmliche Produkte beigemischt sein dürfen -ich kaufe es trotzdem, weil es immer noch besser ist als 100% herkömmlich. Es ist heutzutage eh unmöglich ein ganz 'reines', unbelastetes Produkt zu essen, da sind trotzdem immer nich die guten Inhaltsstoffe von Chia allemal besser als Schokopops & co zum Frühstück Habe erst letztens bei Foodwatch gelesen, dass in Verpackungen von Kellogs & co auch schädliche Inhaltsstoffe drin sind, die auch in den Produkten drin sind.... und so weiter und so fort....
Mittlerweile kann man ja noch nicht mal ne Brezel kaufen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben (Aluminium!)..

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3. April 2016 um 11:50

Sag mal
gibt es eigentlich auch Weizengras, das gut abgeschnitten hat?

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30. November 2016 um 20:56

Ich habe mir mal die Mühe gemacht und ein bisschen zu Superfood gegoogelt, eine gute Übersicht habe ich hier erhalten ​http://supernahrung.com/ ​war überrascht was alles noch unter Superfood läuft. 

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