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Chronische Bronchitis bei Kindern

7. Juni 2016 um 10:18

hallo, wollte mal fragen, welche Kinder von euch das haben,
wie drückt sich das bei ihnen aus? ( Symptome)
was sind die möglichen Auslöser?
Welche Medikamente habt ihr? Wie oft bekommen sie das?

Also mein Sohn liegt an einem Tag richtig flach, bekommt schlecht Luft und ist einfach ziemlich erschöpft. Am nächsten Tag ist wieder alles gut-topfit könnte man sagen.
Mögliche Auslöser sind: plötzlicher Wetterumschwung und wenn er durch Regen ziemlich nass wird oder bei kaltem, windigen Wetter schlecht angezogen ist. Bisher bekommt er für akute Situationen Salbutamol zum Inhalieren.
Ich habe mich bisher für eine Dauermedikation (mit Cortison) dagegenentschieden, weil es wirklich selten passiert, aber er ist halt anfällig, gerade jetzt im Sommer, wenn es zu plötzlichen Regenergüssen kommt.

Dennoch bin ich mir unsicher, wegen seiner Behandlung, ob es ist nicht besser ist, dass er regelmäßig etwas zum inhalieren bekommt.
Gibt es vielleicht auch alternative Therapiemöglichkeiten, die eine Aussicht auf komplette Heilung erzielen? ( z.B Kur)
es kann ja nicht sein, ldass er jedesmal komplett flach liegt, wenn er mal unter einem Regenschauer kommt.

Ich weiß, dass es auch genetisch bedingt ist und manche Kinder habns und manche nicht- dafür erkrankt er an anderen Dingen nicht so schnell - bisher hatte er immer nur Bronchitis und vllt mal eine kleine Magendarm-Grippe. Aber gerade er, wo ich doch im 1. Jahr auf dem Land gewohnt habe, ich ziemlich oft mit ihm draussen war, ihn fast 2 Jahre nur gestillt habe, hatte als Baby ziemlich starke Neurodermits, hat eine starke Nussallergie und Hausstaubmilden kann er auch nicht ab. Im Raucherhaushalt lebt er auch nicht. Und dennoch habe ich das Gefühl irgendwas habe ich nicht richtig gemacht bzw. ist seine Behandlung nicht effektiv. Ich gehe sehr ungern mit ihm zum Arzt, weil die ihm immer gleich Cortison verschreiben. Irgendwie habe ich aber eine Abneigung dagegen, dass er an Medikamente so gebunden sein soll. Als er noch die Neurodermitis hatte, habe ich ihm die Cortisoncreme nicht gegeben, dafür haben wir herausgefunden ( nachdem wir selbst nach einem Allergietest angefragt haben), dass er allergisch gegen Nüsse reagiert. Seitdem ist seine Haut glatt wie Seide und es juckt nicht mehr.
Dasselbe hoffe ich auch für seine Anfälle.
Aber wie schon gesagt, vllt ist eine Behandlung mit Cortison doch das Beste?

Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?

(sorry ist jetzt doch lang geworden)

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7. Juni 2016 um 10:57

...
Mein Großer ist/war relativ schlimm betroffen.
Er hatte eigentlich dauernd, also wirklich ständig Bronchitis.
Eine kam, blieb meist zwei Wochen, dann war er zwei Tage gesund und die nächste folgte... Immer im Kreis und nicht übertrieben.
Jemand nieste neben ihm, er bekam Bronchitis oder gern mal eine Lungenentzündung, und alles immer in Verbindung mit Pseudokrupp.
Symptome immer Atemnot, pfeifen... Also ganz typisch. Und er fühlte sich natürlich bescheiden.
Wir waren bei verschiedensten Ärzten, keiner erzählte was von einer Dauermedikation.
Am Ende, mit 6 Jahren ist es so ausgeartet, dass ich aufgrund eines Zusammenbruchs den RTW rief.
Er hatte Wochen vorher eine Bronchopneumonie und er hat sich davon nie richtig erholt. Er bekam schlecht Luft, jappste nach drei Schritten, trotz salbu KEINE Besserung und lt. Ärzten war nichts zu hören! Er sollte zur Logopädie Atemübungen machen
Zwei Tage später besagter Zusammenbruch, stationärer KH-Aufenthalt, Lunge wurde ENDLICH mal geröntg und er hatte eine massiv überblähte Lunge und dazu entweder eine schwere Bronchitis oder einen status
asthmaticus.
Ab da gab es endlich die Dauertherapie mit Viani mite - mein Kind ist seitdem ein anderes! Wahnsinn!
Er hat mehr Energie, ihn hatte das auch motorisch zurückgeworfen... Er ist leistungsfähiger und er hatte seitdem (über ein Jahr) nur eine leichte Bronchitis die nicht mal Salbu brauchte!!! Und das trotz täglichem Kontakt mit Kindern

Es kommt eben immer darauf an wie stark das ausgeprägt ist und wie sehr es einschränkt!

Alles Gute für Euch

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7. Juni 2016 um 11:00
In Antwort auf die2tekekslosekeksdose

...
Mein Großer ist/war relativ schlimm betroffen.
Er hatte eigentlich dauernd, also wirklich ständig Bronchitis.
Eine kam, blieb meist zwei Wochen, dann war er zwei Tage gesund und die nächste folgte... Immer im Kreis und nicht übertrieben.
Jemand nieste neben ihm, er bekam Bronchitis oder gern mal eine Lungenentzündung, und alles immer in Verbindung mit Pseudokrupp.
Symptome immer Atemnot, pfeifen... Also ganz typisch. Und er fühlte sich natürlich bescheiden.
Wir waren bei verschiedensten Ärzten, keiner erzählte was von einer Dauermedikation.
Am Ende, mit 6 Jahren ist es so ausgeartet, dass ich aufgrund eines Zusammenbruchs den RTW rief.
Er hatte Wochen vorher eine Bronchopneumonie und er hat sich davon nie richtig erholt. Er bekam schlecht Luft, jappste nach drei Schritten, trotz salbu KEINE Besserung und lt. Ärzten war nichts zu hören! Er sollte zur Logopädie Atemübungen machen
Zwei Tage später besagter Zusammenbruch, stationärer KH-Aufenthalt, Lunge wurde ENDLICH mal geröntg und er hatte eine massiv überblähte Lunge und dazu entweder eine schwere Bronchitis oder einen status
asthmaticus.
Ab da gab es endlich die Dauertherapie mit Viani mite - mein Kind ist seitdem ein anderes! Wahnsinn!
Er hat mehr Energie, ihn hatte das auch motorisch zurückgeworfen... Er ist leistungsfähiger und er hatte seitdem (über ein Jahr) nur eine leichte Bronchitis die nicht mal Salbu brauchte!!! Und das trotz täglichem Kontakt mit Kindern

Es kommt eben immer darauf an wie stark das ausgeprägt ist und wie sehr es einschränkt!

Alles Gute für Euch

Achso...
Er ist übrigens starker Allergiker - trotz fast drei Jahren Stillen
Nur so am Rande

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7. Juni 2016 um 11:07

Hallo uns geht es auch so
Nussallergie , Hausstaubmilben und Neurodermitis . Mit 1 Jahr fing es an mit der Bronchitis haben dafür auch Salbutamol bekommen ich war auch am verzweifeln aus fast jeder Erkältung wurde eine Bronchitis wenn ich an meine Kindheit zurück denke weiß ich dass ich auch oft damit zu kämpfen hatte irgendwann war es weg und bei meinem war es auch so als er noch ein Kind war habe mit dem Kinderarzt geredet ob es immer so bleiben wird und er sagte nein das wird sich mit der Zeit verwachsen ... es gibt Kinder wie z.B die Tochter einer Freundin die hat oft mit magen-darm zu kämpfen in Abständen von 1-2 Monaten mein Bruder hatte als Kind oft mit Mittelohrentzündung en zu kämpfen das war auch Horror damals meine Neffe und meine Nichte hatten auch sehr oft mit Bronchitis zu kämpfen ... bei uns fängt das so im Oktober an die Viren und Grippezeit im Sommer letztes Jahr z.B hatten wir nichts mit Bronchitis bei uns ist das so im Herbst und Winter eher ... zu der Neurodermitis das fing mit 5 Monaten damals an habe zig cremes probiert aber Cortison habe ich versucht zu vermeiden und es hat auch geklappt und irgendwann wurde es quasi von alleine besser jetzt hatten wir im Winter bisschen trockene Haut habe ihn dann mit einer normalen Bodylotion eingecremt von Rossmann auch für Neurodermitis geeignet und das gereicht

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7. Juni 2016 um 11:44
In Antwort auf die2tekekslosekeksdose

Achso...
Er ist übrigens starker Allergiker - trotz fast drei Jahren Stillen
Nur so am Rande

Haha ja das ist mir halt nur so durch
den Kopf gegangen, weil eigentlich mein Sohn laut Ratgebern und Ökomenschen aus meiner Umgebung er erstmal die besten Vorraussetzung hatte, keine Allergien zu entwickeln.
Während meine Tochter mitten in der Stadt aufwächst, kaum Kontakt mit Tieren hat und sie größtenteils mit Pulvermilch ernährt wurde ( hab sie nur 6 Monate gestillt) und sie NIchts hat. Keine Allergien,keine Probleme mit der Lunge.

Was natürlich nicht heißen soll, dass das irgendwie in ZUsammenhang steht, ist mir heute nur so aufgefallen

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7. Juni 2016 um 12:02
In Antwort auf caputschino

Haha ja das ist mir halt nur so durch
den Kopf gegangen, weil eigentlich mein Sohn laut Ratgebern und Ökomenschen aus meiner Umgebung er erstmal die besten Vorraussetzung hatte, keine Allergien zu entwickeln.
Während meine Tochter mitten in der Stadt aufwächst, kaum Kontakt mit Tieren hat und sie größtenteils mit Pulvermilch ernährt wurde ( hab sie nur 6 Monate gestillt) und sie NIchts hat. Keine Allergien,keine Probleme mit der Lunge.

Was natürlich nicht heißen soll, dass das irgendwie in ZUsammenhang steht, ist mir heute nur so aufgefallen

Das ist einfach "Zufall"...
Da kann man "richtig" machen was man will, es kommt eh wie es kommt!
Merken wir gerade bei unserem Großen immer wieder, er sammelt ja alles ein und ein Ende ist nicht in Sicht.
Beim jüngeren Bruder haben wir nichts anders gemacht, er hat nichts. Also nichts körperliches!
Mal sehen mit was Nummer drei demnächst so überrascht

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7. Juni 2016 um 13:56

Hallo
Das hatten wir auch.

Mein Sohn damals 12 Wochen wurde nach seiner ersten Impfung richtig krank.
Jeder schnupfen endet in einer Bronchitis. Zuerst wurde er mit den rektodelt Zäpfchen für krupp husten behandelt .
Als wir am Wochenende beim notdienst waren erkannte er das es sich um Bronchitis handelte und es gab salbutamol und atrovent zum inhalieren.

So ging es lange bis er mit 2,5 Jahren eine virale Lungenentzündung bekam. 1 Woche Krankenhaus.

Danach hat er Cortison spray bekommen.
Wir waren noch beim Heilpraktiker der hat im globulis gegeben weil dieser ein impfschaden vermutete.

Ja nach dem hatte er nie wieder mit Bronchitis zu kämpfen nach wenigen Wochen konnte man auch das spray ausschließen.

Jetzt ist er 12 Jahre und der wo nie krank ist.


Aber die ersten drei jahre waren die Hölle.
Du siehst es kann sich auch positiv ändern.
Alles Gute

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7. Juni 2016 um 15:02

Mein
großer hatte das auch. Wir haben ein Jahr komplett mit Kortison inhaliert. Da waren die Erkältungen deutlich weniger und nicht mehr so heftig. Wir brauchten oft die Kortisonzäpfchen. Im 2. Jahr haben wir nur noch über den Winter damit inhaliert. Jetzt bekommt er fast keine Bronchitis mehr, zumindest nicht mehr so heftig wie früher. Die Behandlung war so zwischen 2. und 4. Lebensjahr. Jetzt wird er Acht. Er hat sich sehr gequält. ich wollte nicht das er mehr als nötig leidet.

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7. Juni 2016 um 15:37

Wir haben
diagnostizierte Bronchitis, Verdacht auf allergisches Asthma.
Sie weigert sich allerdings ein Lungenfunktionstest und den Allergie Test zu machen. Medikamente haben wir Cortison Spray(Dauerbehandlung, sind grad am reduzieren), und Ventolin, bei Akkut Anfällen haben wir Betnesol 0,5 mg

Sie hat vorallem Nachts grosse Mühe mit dem Atmen, so das wir grad mit der KK am verhandeln sind das sie Nachts eine Sauerstoffflasche bekommt(Nase) ....

Symtome hat sie heftige Hustenafälle, Atmennot, erhöhter Herzschlag, Schlappheit, dauermüde

Es gibt gute, und schlechte Tage

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