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darf eine krankenschwester mich nach dem ks zum aufstehen zwingen?

20. Juli 2008 um 12:24

bei meinem letzten kaiserschnitt, den ich um 16 uhr nachmittags bekommen habe, hat mich die nachtschwester abends (also ein paar stunden nach dem vernähen) zum aufstehen gezwungen. ich hab ihr mehrmals gesagt. dass ich weder aufstehen KANN noch WILL. da hat sie mich einfach an beiden armen gepackt und mich hochgezogen. mir ist vor schmerzen die luft weg geblieben. jetzt zu meiner frage: darf die das überhaupt? ich meine, wenn ich mehrmals sage, dass ich es nicht möchte mittlerweile ärgere ich mich darüber, dass ich mich danach nicht über sie beschwert habe. jetzt hab ich angst, dass ich beim nächsten ks wieder diese schwester bekomme.

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20. Juli 2008 um 12:30

Hallo
Also bei uns im KH ist es so,das man den ersten Tag nach dem KS gar nicht aufstehen darf!!
Man bekommt ja nen Katheder gelegt....ich habe darauf bestanden das man mir den weg tut damit ich duschen kann...allerdings erst am nächsten Tag.
Hatte den Not-KS um 13.45Uhr und AM NÄCHSTEN TAG um 10.00Uhr durfte ich aufstehen....
Es ging mir allerdings sehr gut!!!

Zwingen kann dich niemand,und der Schwester hätt ich mal ordentlich die Meinung gesagt!!! Hallo?? Gehts noch....!!!

Wie gesagt,bei uns darf man gar nicht aufstehen....
Würde das im Vornhinein klären das das nicht wieder so ist....

Eine schöne SS und alles Liebe
Ivonne mit Hanna*12.01.2008

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20. Juli 2008 um 12:32

Ich hatte am Abend...
also um 20.30Uhr einen Not-Kaiserschnitt und am Morgen um 8Uhr bin ich zum ersten Mal freiwillig aufgestanden...! Hatte auch Schmerzen aber wollte unbedingt aufstehen...

LG MIa

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20. Juli 2008 um 12:35

Schau mal hier...
"Spätestens am Tag nach der Operation, meist aber am OP-Tag, werden Sie aufstehen, zunächst noch mit Hilfe einer Schwester, danach dann soviel wie möglich allein. Dies ist sinnvoll zur Vermeidung einer Thrombose, also einem Blutgerinnsel, das sich in den Venen des Beines oder des Beckens bilden kann."
(von der Homepage der Asklepios-Klinik in Altona)

Ich nehme an, die Schwester hat das nicht gemacht, um dich zu nerven, sondern um das Thrombose-Risiko zu vermindern. Das hätte sie dir allerdings sagen können.

LG

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20. Juli 2008 um 12:36
In Antwort auf luanne_11948322

Hallo
Also bei uns im KH ist es so,das man den ersten Tag nach dem KS gar nicht aufstehen darf!!
Man bekommt ja nen Katheder gelegt....ich habe darauf bestanden das man mir den weg tut damit ich duschen kann...allerdings erst am nächsten Tag.
Hatte den Not-KS um 13.45Uhr und AM NÄCHSTEN TAG um 10.00Uhr durfte ich aufstehen....
Es ging mir allerdings sehr gut!!!

Zwingen kann dich niemand,und der Schwester hätt ich mal ordentlich die Meinung gesagt!!! Hallo?? Gehts noch....!!!

Wie gesagt,bei uns darf man gar nicht aufstehen....
Würde das im Vornhinein klären das das nicht wieder so ist....

Eine schöne SS und alles Liebe
Ivonne mit Hanna*12.01.2008

...Nachtrag...
Ich hatte übrigens eine Voll-Narkose.....

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20. Juli 2008 um 12:51

Sie hatte zu mir gesagt
,,ich muss sie waschen, sie sind voller jod" (alshätte ich keine anderen probleme gehabt) mich hat das nur gewundert, weil als ich in der 34. ssw wegen frühwehen im kkh lag hat meine zimmernachbarin per not ks in der 35. ssw entbunden. sie hat gefragt ob sie sich im rollstuhl auf die intensiv fahren lassen dürfe und der arzt hat damals zu ihr gesagt ,,nein, die ersten 24 stunden liegen bleiben" deshalb hat es mich gewundert...

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20. Juli 2008 um 12:53

@burkhi
sorry, aber das stimmt SO nicht.

Bin auch Krankenschwester, also auch vom Fach.
Hatte auch einen KS und ich MUSSTE auch nicht 6 Stunden später aufstehen.

Wenn die Pat. sich verweigert aufzustehen, oder es zu versuchen, wird das dokumentiert und fertig.
NIEMALS darf eine Schwester einen Pat. dazu zwingen. Es ist was anderes, wenn er dement ist oder sowas in der Art....

Zur Thromboseprophylaxe bekommt der Pat. Clexane üblicherweise, solange, bis er wieder einigermaßen mobil ist.

Niemals bekommt eine Krankenschwester eine Abmahnung (die bekommt sie höchstens, wenn sie den Pat. an den Armen aus dem Bett "reisst" obwohl er bei klarem Verstand ist und dies verweigert).

Oder wie machst du das, wenn ein Pat. ein Medikament verweigert. Sagst du ihm dann, dass du ne Abmahnung bekommst, weil es eine ärtzl. Anordnung ist, wenn er sie nicht nimmt????

Niemals darf eine Krankenschwester etwas GEGEN den Willen des Patienten tun

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20. Juli 2008 um 12:58
In Antwort auf miri2104

@burkhi
sorry, aber das stimmt SO nicht.

Bin auch Krankenschwester, also auch vom Fach.
Hatte auch einen KS und ich MUSSTE auch nicht 6 Stunden später aufstehen.

Wenn die Pat. sich verweigert aufzustehen, oder es zu versuchen, wird das dokumentiert und fertig.
NIEMALS darf eine Schwester einen Pat. dazu zwingen. Es ist was anderes, wenn er dement ist oder sowas in der Art....

Zur Thromboseprophylaxe bekommt der Pat. Clexane üblicherweise, solange, bis er wieder einigermaßen mobil ist.

Niemals bekommt eine Krankenschwester eine Abmahnung (die bekommt sie höchstens, wenn sie den Pat. an den Armen aus dem Bett "reisst" obwohl er bei klarem Verstand ist und dies verweigert).

Oder wie machst du das, wenn ein Pat. ein Medikament verweigert. Sagst du ihm dann, dass du ne Abmahnung bekommst, weil es eine ärtzl. Anordnung ist, wenn er sie nicht nimmt????

Niemals darf eine Krankenschwester etwas GEGEN den Willen des Patienten tun

Nachtrag
Sie kann auch nicht zur Verantwortung gezogen werden, wenn die Pat. eine Lungenembolie, Thrombose, oder weiß der Geier was bekommt, wenn die Krankenschwester dokumentiert, dass die Pat. über mögliche Komplikationen aufgeklärt wurde und dies trotzdem verweigert.

LG
Miri

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20. Juli 2008 um 13:15

Also
ich hätte NIEMALS die Pat. zum Aufstehen gezwungen, leider hab ich einen ähnlichen Fall genau gegenteilig selbst erlebt, bei der ein Krankenpfleger sogar angezeigt wurde (auf einer orthopädischen Station nach einer Arthroskopie) weil der Pfleger den Pat. zum Aufstehen gezwungen hat und ihn eben (wie oben beschrieben) aus dem Bett gezerrt hat. Was dabei rausgekommen ist, weiß ich nicht mehr, aber ich hätte wahrscheinlich das Gleiche getan.

Jedenfalls konnte ich deshalb auch zu der Sache aktuell was schreiben.

Wenn der Arzt etwas anordnet, bei dem ich mir sicher bin, dass es lt. meines ausbildstandlichen Wissen dem Pat. sogar schaden könnte, bin ich sogar dazu verpflichtet (meistens ist es ja eher ein Versehen) gegen die ärztl. Anordnung zu handeln.
Aber das tut ja hier nichts zur Sache und ist wohl am Thema vorbei

Allerdings hab ich es noch nie erlebt, dass jemand eine Aufklärung unterschreiben muss, weil er nach einer OP etwas später aufstehen will
Aber so ist es halt wahrscheinlich von Haus zu Haus verschieden

LG Miri

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20. Juli 2008 um 13:31

Danke für die vielen antworten
werde es am besten vorher mit dem arzt besprechen. die schwester, die morgens dienst hatte, eine ganz liebe, hat mich dann morgens gefragt ,,wollen wir denn mal aufstehen" und ich hab dann gesagt ,,hatte gestern nacht schon das vergnügen mit der nachtschwester" sie war auch ganz verwundert. sie hat mir dann aus dem bett geholfen und mir beim waschen und so geholfen.

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20. Juli 2008 um 13:44

Hallo...
ich bin selber Krankenschwester und wir haben unsere Patienten von Fall zu Fall anders mobilisiert!Zum aufstehen hätte sie dich nie zwingen müssen,sollen oder dürfen evt. zum leichten Mobilisieren auf die Bettkante setzen mehr nicht und wenn du verweigert hättest wäre auch dies in Ordnung gewesen!!!Aber nicht alle Schwestern sind so,doch ich finde es werden immer mehr,die ihren Job nicht aus Liebe machen sondern nur um der Arbeit wegen!!!
LG Julia & Nikita

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20. Juli 2008 um 14:02
In Antwort auf virginiaa7

Hallo...
ich bin selber Krankenschwester und wir haben unsere Patienten von Fall zu Fall anders mobilisiert!Zum aufstehen hätte sie dich nie zwingen müssen,sollen oder dürfen evt. zum leichten Mobilisieren auf die Bettkante setzen mehr nicht und wenn du verweigert hättest wäre auch dies in Ordnung gewesen!!!Aber nicht alle Schwestern sind so,doch ich finde es werden immer mehr,die ihren Job nicht aus Liebe machen sondern nur um der Arbeit wegen!!!
LG Julia & Nikita

...
also ganz genau weiss ichs bei mir net mehr wieviel Zeit vergangen ist, bis ich wieder aufstehen mußte, weiss nur das der Physiotherapeut es mit mir üben wollte und ich kam gradmal auf die Seite, aber mehr war einfach net drin und ich sagte ihm ziemlich deutlich, das er mich in Ruhe lassen soll, es geht nicht! Und er ist dann auch gegangen und kam nächsten Tag erst wieder! Der Hammer aber war das ich dann klingelte damit mir ne Schwester hilft aufs WC zu gehen und da wurde ich voll angeschnauzt, das ich das alleine kann. Tja dann bin ich gegangen und was war das Ende vom Lied??
ich brach aufm Klo zusammen und mußte den Notruf drücken und da kamen gleich 2 Schwestern angerannt und ranzten mich an, warum ich net klingeln würde, wenn ich aufs WC muss????
War in dem Moment zu schwach, sonst hätte ich denen aber einen erzählt!
ich durfte auch erst zu meinem Kind (Frühchenstation), wenn ich es alleine schaffe, vom Bett bis vor die Tür in den Rollstuhl Das war der Hammer, dieses KH würde ich für die nächste Geburt sicher nie wieder wählen!!!

Es war das schlimmste was ich bis jetzt erleben mußte, wie man dort behandelt wurde.

LG Dani

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20. Juli 2008 um 14:30

Zwingen geht gar nicht
wie schon meine vorrednerin die krankenschwester gesagt hat...leicht mobilisieren an der bettkante wäre ok gewesen.

ich hatte zwar keinen KS, aber einen heftigen scheidenriss und dammschnitt der zu komplikationen geführt hat.
tat höllisch weh...am zweiten tag nach der entbindung kam eine therapeutin (praktikantin) und wollte mit dem petziball mit mir übungen zur rückbildung machen...ich verweigerte mich erst und sagte das mir da unten alles weh tut...dann meinte sie das ich es wenigstens versuche solle...ich mich aufgerafft, mich auf den petziball gesetzt, wieder aufgesanden, ihr den petziball in die hand gedrückt und gesagt, dass sie sich wohl als junge praktikantin nicht vorstellen kann wie weh ein dammschnitt sein kann!? Am nächsten tag machte sie mit mir übungen im bett im liegen

der habe ich was erzählt...hola die waldfee...

lg Andrea

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20. Juli 2008 um 16:53

Hallo
Ich hatte auch einen Kaiserschnitt und an dem seben Tag musste ich gar nichts ausser liegen und ich hatte auch echt gar keine Kraft dazu.Am nächsten morgen dann kam die Schwester und machte mich bissel frisch und dann übten wir erst mal das sitzen.Bin dann am zweiten tag langsam aufgestanden und ich hatte höllisches brennen habe mich dann aber ins Bad geschleift und mich gewaschen.Naja und dann ging es besser von rag zu Tag.Du musst am ersten tag gar nicht aufstehen.Is ja der hammer.


LG sanella33 mit Luca Pascal 14 wochen

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20. Juli 2008 um 16:58

Nein!!!
die Schwester darf dich niemals zwingen!!! Niemals da musste du dich gleich beschweren.

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20. Juli 2008 um 18:17

Also ich glaube
nicht,dass sie dich zwingen kann aufzustehen! wenn es aus irgendwelchen gesundheitlichen gründen total notwenig ist,dann hätte sie den oberarzt holen müssen,der dir das einmal genau erklärt,oder nicht?
gibts ja gar nicht!

wenn ich das hier alles so lese kann ich ja echt froh über die krankenschwestern in meinem kh sein. wobei ich mich auch einen tag eher habe entlassen,da es mir zu doof war immer nach einem fläschchen milch zu fragen,wenn man nur so patzige antworten wie :''jaja,bringen wir gleich.'' oder ''ja,gehen se mal wieder.machen wir ja schon.'' bekommt.und dann halt in einem ton!
da hab ich mir gedacht ''lieber gehe ich immer alleine in die küche und mache meinem schatz eine flasche ohne hilfe,als noch einen tag länger hier zu bleiben.''das fand ich echt eine frechheit so zu reagieren...kann ich ja nichts für,dass ein neugeborenes alle 2 stunden hunger bekommt

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20. Juli 2008 um 18:21
In Antwort auf sheine_12875888

Also ich glaube
nicht,dass sie dich zwingen kann aufzustehen! wenn es aus irgendwelchen gesundheitlichen gründen total notwenig ist,dann hätte sie den oberarzt holen müssen,der dir das einmal genau erklärt,oder nicht?
gibts ja gar nicht!

wenn ich das hier alles so lese kann ich ja echt froh über die krankenschwestern in meinem kh sein. wobei ich mich auch einen tag eher habe entlassen,da es mir zu doof war immer nach einem fläschchen milch zu fragen,wenn man nur so patzige antworten wie :''jaja,bringen wir gleich.'' oder ''ja,gehen se mal wieder.machen wir ja schon.'' bekommt.und dann halt in einem ton!
da hab ich mir gedacht ''lieber gehe ich immer alleine in die küche und mache meinem schatz eine flasche ohne hilfe,als noch einen tag länger hier zu bleiben.''das fand ich echt eine frechheit so zu reagieren...kann ich ja nichts für,dass ein neugeborenes alle 2 stunden hunger bekommt

Achso
und was auch toll war...ich hatte entbunden und am nächsten morgen um 6 uhr stand die schwester im zimmer (hatte meinen kleinen im babyzimmer gelassen,damit ich ENDLICH schlaf nachholen konnte) ''ja sie müssen jetzt aufstehen,ihr kind braucht eine windel und eine flasche!'' hallloooo? hätten die das nicht noch einmal machen können? und mich einfach noch 2 stunden schlafen lassen können? fand ich auch eine absolute frechheit,wobei mir auch derbe schwindelig noch war und ich kaum aufstehen konnte.aber musste ich ja...tz..

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20. Juli 2008 um 18:27

Hallo
also ich bin Krankenschwester und kann dir nur sagen wie bei uns im Haus die Regelung dafür ist. Den jedes Haus hat andere Standards was das wie und wann aufstehen betrifft.

Also es stimmt das eine KS Arztanordnungen folgen MUSS...ABER sie darf einen Pat. NICHT ZWINGEN. Ein Pat. der bei vollen Bewusstsein ist endscheidet selber.Das heisst wenn du nicht wolltest hätte sie dich liegen lassen müssen ABER DIE IN DEINEN Unterlagen vermerken.Somit hebt sich die Anordnung des Arztes auf.

Als Kompromiss hätte sie dich an die Bettkante setzten können aber Handgreiflich werden geht nicht --->denn wenn sie dich an den Armen gezogen hat ist das Handgreiflich.

Selbst ein Arzt kann dich zu nichts zwingen.

lg Ich

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