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Darmkrebs?! MIch kann doch meinen kleinen Sohn nicht alleine auf dieser Welt lassen

27. Dezember 2010 um 10:38

Das letzte was mein Arzt zu mir sagte war:,, Wenn das Pinicillin nicht anschlägt, kann es nur noch Krebs sein! Es gibt nur diese beiden Möglichkeiten, aber das glaube ich auf Grund ihres Alters (33) nicht!" Er wird wissen, wovon er redet, sonst hätte er es nicht so bestimmend gesagt.

Im CT wurde eine Darmwandverdickung und Divertikulose (Darmwandausstülpungen) festgestellt.

Das Pinicillin hat eine Woche nach Einnahmeende keine Wirkung gezeigt. Ich bin nur noch am weinen und habe schreckliche Angst. Ich kann doch meinen kleinen Sohn nicht alleine lassen. Er ist doch erst 2 Jahre alt.

Da ich schon was spüre, ist es sicher kein Anfangsstadium mehr. Im Neuen Jahr wird dann eine Spiegelung gemacht. Das ist noch sooo lange hin. Aber auf der anderen Seite traue ich mich auch nicht, weil ich so schreckliche Angst vor dem habe, was er mir sagen wird.

Ich wurde noch nie mit dem Thema "Krebs" konfrontiert, und jetzt muß ich vielleicht daran sterben und meinen Kleinen alleine lassen. Das ist so schrecklich. Der Kleine kann doch nichts dafür.

Ich bin so am Ende und kriege keinen positiven Gedanken mehr hin. Nur wegen des Satzes, das es dann nur noch Krebs sein kann. UNd es heißt immer, wenn man den Krebs schon spürt, ist es meist zu spät!

Kennt sich jemand mit dem Thema aus?

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27. Dezember 2010 um 10:44

Oh man,und das nennt man frohe Weihnachten...
Als erstes solltest Du Dich mal nicht verrückt machen lassen!!!!! Wie kann ein Arzt so etwas sagen???? Ich würde Dir raten zu einem anderen Arzt zu gehen!!!! Einer Bekannten wurde damals gesagt sie hätte wahrscheinlich einen Hirntumor... Sie wechselte den Arzt und sie da... sie hatte keinen. Halt die Ohren steif und wechsel den Arzt!!!!!!!!!!
LG Melli

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27. Dezember 2010 um 10:48


Erstmal tut mir dieser Verdacht sehr leid! Es ist aber erstmal nur ein Verdacht und wenn es akut wäre, dann hätte man Dich sofort ins Krankenhaus eingewiesen! Das weiß ich leider aus Erfahrung: Mein Mutter hat Darmkrebs

Bei Ihr war es sehr akut und ist nur durch einen Zufall aufgefallen! Dieser Zufall hat ihr aber das Leben gerettet!

Ich hatte damals totale Panik, weil gerade Darmkrebs ja als meist tödlich gilt! Aber meine Mutter lebt!!!!

Man hat ihr einen Teil des Darms entfernt (ohne das sie so einen Beutel bekommen musste), Chemo, etc. und nun muss sie alle paar Monate zur Darmspiegelung, aber bisher ist alles gut und das nun schon seit 5 Jahren!

Mach Dir erstmal keine Sorgen!!! Auch wenn es wirklich Krebs ist: Das ist nicht Dein Todesurteil!

Ich drück Dir soooo fest die Daumen, dass alles gut wird!

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27. Dezember 2010 um 11:50

Was ist denn das für ein Arzt?????
Also bitte, sowas kann der doch nicht einfach von sich geben!!!
Wir sind auch eine Darm-Erkrankungen-Familie. Meine Mutter hat Divertikulitis, mein Onkel auch und ich habe Colitis Ulcerosa. Alle Darmerkrankungen sind mit erheblichen körperlichen Beschwerden und Schmerzen verbunden. Die Divertikulitis ist da bestimmt noch schmerzhafter als meine Colitis.

Hattest du denn schon mal eine Darmspiegelung mit Gewebeproben-Entnahme? Natürlich ist man bei solchen Erkrankungen ein Krebs-RisikoPatient, aber man kann sowas auch als Chance sehen, Denn mit einer solchen Erkrankung sollte man immer Kontrolltermine machen und daher ist man da viel besser betreut als ein Gesunder. Heißt, durch die Behandlung kann man einen Krebs dann auch evtl. früher erkennen und behandeln.

Mache dich da mal nicht verrückt!!! Würde schauen, ob du einen anderen Gastroenterologen findest und den dann aufsuchst!!!!

Viel Erfolg und gute Besserung!

LG
Sabbelchen75 mit Lilia *07.09.07 und Amira, 37. SSW

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27. Dezember 2010 um 15:36

Hallo.
Das tut mir sehr Leid. Aber vielleicht ist es ja auch gar nicht so. Ich wünsche es Dir.
Falls es sich doch als Krebs heraus stellen sollte, frag bei Jaseble hier aus dem Forum nach, sie hat sehr gute Verbindungen zum Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg und zu dem Protonentherapiezentrum in München und hat unsere Mutter da gerade im Frühjahr untergebracht.

Liebe Grüße

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27. Dezember 2010 um 18:33

Ich danke euch sehr
für eure Antworten und lieben Worte.

Das komische ist, das ich eigentlich keine Beschwerden habe. Ich hab links unter dem Bauchnabel einen leichten Druck und es ist etwas unangebenehm, wenn ich da drauf drücke. Mehr nicht!

Erst seit der Arzt mich fragte, ob ich Schmerzen habe und ich das verneinen konnte, hab ich das Gefühl, leichte Stiche aus dem Bereich zu spüren. Ich weiß nicht, ob diese Stiche nun ein Hirngespinnst ist oder ob ich nun wirklich was merke.

Alle Symptome, die ich googlen konnte, treffen nicht auf mich zu, aber es gibt sicher menschen, die NICHTS spüren und erkrankt sind.

Sobald der Urlaub meines Arztes vorbei ist, lasse ich eine DS machen. Ich werde wahnsinnig vor Angst. Erst in einer Woche macht die Praxis wieder auf.

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27. Dezember 2010 um 18:50


Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Geduld bis zur DS,
die wirst du gut meistern und man wird dir sagen,
dass es kein Krebs ist, da bin ich mir ganz sicher!
*Daumendrück*

Lg Edine inside

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27. Dezember 2010 um 19:52

Kopf hoch
das ist aber echt nen blödes Komentar sowas sagt man doch nicht !!! das klingt total unprofesionell für einen Arzt und wenn der kein Gastroenterologe ist kann er das sowieso nicht beurteilen !!!! Ich arbeite in einem KH wo wir tgl mind 20 solcher Spiegelungen machen, und die haben fast alle Beschwerden, ob nun Durchfall, Bauchschmerzen, Blut im Stuhl Fieber, erhöhte Entzündungsparameter ....... und das ist so selten das da wirklich was schlimmes hinter steckt, erst recht nicht in deinem Alter !!!!!! Es gibt chron. Entzündungen die auch auf Antibiotika nicht reagieren. Es gibt viele Erkrankungen des Darms die nichts mit Krebs zu tuen haben.
Ich hoffe ich konnte dir etwas Mut machen !!! Und nur so still am Rande, so schnell stirbt sich das heut zu Tage nicht mehr an Krebs, ich habe da Pat. die jedes Jahr zur Kontrolle kommen weil sie mal Krebs hatten und die sind 70, 80 Jahre alt !!! Ich drück die Daumen

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28. Dezember 2010 um 10:52

Wieder eine schreckliche Nacht vorbei!
Ich habe versucht, mir eure Antworten durch den Kopf gehen zu lassen und habe versucht , positiv zu denken, aber dann kommt immer wieder dieser Satz in meinen Kopf:

,,Es gibt nur diese beiden Möglichkeiten!"

Er macht einen so seriösen Eindruck und er als Arzt (Internist) sollte doch wissen, wovon er redet. wenn er das bloß nicht gesagt hätte!

Mein Freund sagte:,, Was sollte er auch anderes machen als dir DAS zu sagen, was fakt ist?!" Und meine Eltern sagen:,, Aaaach, das ist sicher nur was Harmloses, warts ab!" Ich weiß das sie mir die Nagst nehmen wollen und das ist auch gut, aber irgendwie brauche ich jemanden, der mich etwas auffängt, aber stattdessen hab ich das Gefühl, das ich ins Bodenlose falle.

Ich danke euch noch mal, das tat trotzdem alles sehr gut und ich warte jetzt erst mal ab!

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28. Dezember 2010 um 16:01

Das Antibiotikum
mußte ich nehmen, weil mein Arzt wegen der Darmwandverdickung davon ausgegangen ist, das ich eine Darmentzündung habe.
Daraufhin kam dann noch der Satz:

Zitat:
Es kann nur das (die Entzündung) sein oder Krebs. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht. Aber das glaube ich auf Grund ihres Alters nicht!

Zitat Ende

Das Antibiotikum hat nichts verändert!

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28. Dezember 2010 um 16:44

Lass dich drücken...
Hey,
du musst einfach positiv denken...ich weiss dass es schwierig ist . Und wechsele den Arzt...meiner Meinung nach (wenn das so ist wie du das schilderst) ist deine Wandverdickung (die er wahrscheinlich im Ultraschall gesehen hat oder getastet hat) nicht umbedingt Krebs, und nicht mit 33 Jahren. darmkrebs ist eher was, was ältere Menschen betrifft. Ohne einer Darmspiegelung finde ich es gefährlich zu sagen, es währe Darmkrebs..und einfach so Antibiotika zu verschreiben finde ich genauso dämmlich.
Hast du Fieber oder Schmerzen, oder was für Symptome hast du?
Bin selber Arzt (kein Darmspezialist) aber ich würde keinem Patienten von mir einfach sagen sie könnten Krebs haben wenn ich keine eindeutigen Befunde habe (darmspiegelung und Biopsie = Gewebsprobe).
Ich meine es könnte alles mögliche sein.....Divertikultis ist aber auch was eher für ältere Menschen....
Denk positiv, die Chance Darmkrebs zu haben in deinem Alter ist eher unwahrscheinlich, und wenn das wirklich sien sollte dann gibt es sehr gute therapien dagegen die sehr gut anschlagen. Die diagnose Krebs heisst nicht Sterben.
Ich wünsch dir alles Gute

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6. Januar 2011 um 9:51

Divertikulose ist KEIN Krebs
Ja,.. Ich kenne mich mit dem Thema aus..
Da ich selbst davon betroffen WAR!

Divertikulose sind Ausstülpungen in der Darmwand.
1996 wurden bei einer Darmspiegelung bei mir Divertikulose festgestellt.

Der Doc. meinte ich solle meine Ernährung umstellen. D.h. keine Vollkornprodukte und keine/wenig Ballaststoffe ,denn genau die setzen sich in den Ausstülpungen am liebsten fest.

Immer auf regelmäßigen Stuhlgang achten.

Ich hielt mich teilweise daran.

Im Jahr 2000 als ich schon längst nicht mehr daran dachte platzte der Dickdarm an der Stelle an denen die Divertikulitiss am heftigsten war.
Es folgte eine Not OP und innerhalb von 2 Jahren drei weitere OPs

Kurzzeitig (7Mon.) hatte ich einen künstlichen Darmausgang ,..den konnte man aber wieder zurück verlegen.

Erst als die Laborwerte(nach den Ops ) zurück waren konnte man mit 100% den Krebs ausschließen.

Von vornherein ist Divertikulitiss also KEINE Krebserkrankung.

Ich kann dir nur raten ACHTE auf deine Ernährung,Bewegung und schau das du nicht an Obserbation(Verstopfung) leidest.

GEH so schnell wie möglich zur Darmspiegelung denn erst mit dieser Untersuchung kann man feststellen was TATSÄCHLICH los ist.

Ich drück dir die Daumen..
und ganz wichtig

POSITIV DENKEN UND LEBEN

DU PACKST DAS!

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6. Januar 2011 um 10:29

Guten Morgen
Das was dein Arzt da gemacht hat, ist rechtswidrig.
Eine Diagnose darf man erst nennen, wenn diese bestätigt ist.
Vorher kann es nichts weiter sein als allerhöchstens ein "Verdacht auf..." und da gibt es bei deinen Anzeichen eine Vielzahl von Darmkrankheiten die eintreffen könnten.
Letztendlich wird nur eine Gewebeuntersuchung in Verbindung mit deinen Blutwerten eine eindeutige Diagnose hervorbringen können.
Bis dahin mache dich nicht verrückt und genieße jeden einzelnen Tag.
An Darmkrebs muss man im Übrigen nicht zwangsläufig sterben. Es gibt heute sehr gute Möglichkeiten, zb den betroffenen Teil d.Darmes zu entfernen usw.

Gruß Ronja

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