Home / Forum / Mein Baby / Das Beste für mein Kind?

Das Beste für mein Kind?

31. Januar 2013 um 22:37 Letzte Antwort: 20. März 2013 um 12:48

Erstmal puh. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mal in einem Forum zu diesem Thema Rat suche, aber mir läuft die Zeit davon. Ich hoffe auf Rat von eurer Seite und verschiedene Blickwinkel, ich selbst fühle mich momentan einfach überfordert, aber fangen wir mal von vorne an.

Ich habe vor etwa 6 Wochen meinen Sohn auf die Welt gebracht und bin nun am überlgen, was das Beste für ihn ist. Bin ich es? Ist es eine Adoption oder doch Pflegeeltern?
Dazu muss ich sagen, dass ich mir nicht wirklich vorstellen kann den Kleinen an Pflegeeltern zu übergeben, da ich es nicht ertragen könnte, ihn immer nur halb bei mir zu haben. Ich will ihn ganz oder gar nicht. Doch in erster Linie geht es um sein Wohl. Ich habe erst sehr, sehr spät von seiner Existenz erfahren, ich hatte mich noch nicht mal an den Gedanken gewöhnt schwanger zu sein, da kam er auch schon auf die Welt.
Vor der Geburt war für mich ziemlich klar, dass ich ihn zur Adoption freigeben möchte. Ich wollte ihn in eine Familie geben, in der er sofort herzlich willkommen war und ihn nicht zwei Studenten (mein Freund und ich), die noch nicht mal ansatzweise für ihn bereit waren, überlassen.
Unser Plan war, ihn zur Adoptin frei zu geben. Doch, dann kamen bei der Geburt, völlig unerwartet meine Muttergefühle ins Spiel. Ich wollte ihn sofort sehen und für ihn da sein, als er zum ersten Mal schrie, hatte ich das Gefühl dass er nach mir schreien würde. Ich war völlig am Ende. Ich hatte mich für eine Adoption entschieden, weil ich dachte es wäre das Richtige für ihn. Er sollte in einer intakten Familie aufwachsen, in der die Eltern eine gewissen Reife ihr eigen nennen und die mit festen Beinen im Berufsleben stehen.
Wir dagegen, sind zwei Studenten, am Anfang unseres Lebens, ein wenig ziellos, gerade erst zusammen gezogen, zwei Jahre zusammen und einfach planlos was wir tun sollen.
Wenn es nur um mich gehen würde, würde ich ihn sofort behalten. Seit ich ihm das erste Mal gesehen habe, vermisse ich ihn. Es tut mir weh, zu denken dass er es bei einer anderen Familie besser haben wird.

Kurz nach der Geburt kam er zu einer Krisenmutter. Das Jugendamt wollte uns 8 Wochen Zeit geben, um zu entscheiden was mit dem Kleinen passieren soll. In dieser Zeit kam nichts vom Jugendamt. Unsere Betreuerin haben wir genau 3 Mal gesehen. Beim ersten Mal wollte sie nur eine Unterschrift, beim zweiten Mal hat sie mit 3 weiteren Sozialarbeiterinnen auf uns eingeredet, dass wir uns möglich bald entscheiden sollten, was den jetzt mit ihm passieren sollte und beim 3. Mal meinte sie dass es nicht mal sicher wäre, ob wir ihn überhaupt zu uns nehmen dürften. Danach war ich noch mehr am Ende, als ohne hin schon. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass mein Freund, meint er würde mich bei allen unterstützen, aber er selbst würde sich eher gegen ihn entscheiden, da er Angst hat all seine Träume und Wünsche für sich selbst, aufgeben zu müssen. Er hat Angst um seine Freiheit, seine beruflichen Aussichten und um sein Studium. Auf der anderen Seite, will er eine Familie mit mir und findet den Gedanken schön. Aber bei uns beiden überwiegt die Angst. Sind wir reif genug? Können wir ihm etwas bieten? Würde unsere Partnerschaft dem Druck Stand halten? Wollen wir unsere Pläne wirklich aufschieben bzw manche aufgeben? Ich denke nach wie vor, dass man zuerst sich selbst gefunden haben sollte, bevor man ein Kind bekommt. Aber diese Muttergefühle sind so viel stärker. Ich vermisse ihn, ertrage den Gedanken nicht, dass er andere Eltern hat, dass sie alle Momente mit ihm haben und ich nur durch eine Scheibe zu sehe. Ich weiß dass sie ihm das geben können, was ich gerne könnte. Ich vermisse ihn furchtbar und habe das Gefühl an dem allen zu zerbrechen.
Wir müssen uns in 5 Tagen entscheiden, was denn jetzt passieren soll. Doch da selbst mein Freund meint, dass es in erster Linie meine Entscheidung habe, da ich am Schluss das Machtwort sprechen muss, ist es eher meine Entscheidung.
Ob ich ihn behalten möchte, ob ich ihn zur Adoption freigebe oder nicht. Ich liebe ihn und will nur das beste für ihn, die Gedanken, nicht die beste Mutter sein zu können, lassen mich nicht los. Ich habe furchtbare Angst überfordert zu sein und ihm nicht das geben zu können, was er verdient. Er verdient die best möglich Familie und so wie es momentan aussieht, wären das nicht seine leiblichen Eltern.

Mehr lesen

1. Februar 2013 um 0:14

Also
Angst hat jede Mutter. Selbst wenn das Kind lange ersehnt war, kommt man oft an seine Grenzen und glaubt alles Falsch zu machen.
Du liebst dein Kind, obwohl du es zur Zeit nicht sehen kannst.
Liebe und die Bereitschaft auf vieles zu Verzichten sind die Besten Vorraussetzungen für ein Baby.
Was aus eurer Beziehung wird kann keiner sagen. Ein Kind bringt schon einige Streitthemen mit. Aber was ist wenn das Kleine nicht bei euch ist. Wirst du deinem Freund mal vorwerfen, dass er den kleinen eh nicht wollte? Kommt ihr mit dem recht einseitigen Verlust klar?

Ich kenn einige, die absichtlich ihre Kinder während des Studiums bekommen haben.
Auch zwei Familien, die mit den Zwergen ne Europa bzw. Weltreise gemacht haben.
Es geht also schon noch einiges, nur nicht mehr sooo leicht

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
1. Februar 2013 um 9:23
In Antwort auf leiaf

Also
Angst hat jede Mutter. Selbst wenn das Kind lange ersehnt war, kommt man oft an seine Grenzen und glaubt alles Falsch zu machen.
Du liebst dein Kind, obwohl du es zur Zeit nicht sehen kannst.
Liebe und die Bereitschaft auf vieles zu Verzichten sind die Besten Vorraussetzungen für ein Baby.
Was aus eurer Beziehung wird kann keiner sagen. Ein Kind bringt schon einige Streitthemen mit. Aber was ist wenn das Kleine nicht bei euch ist. Wirst du deinem Freund mal vorwerfen, dass er den kleinen eh nicht wollte? Kommt ihr mit dem recht einseitigen Verlust klar?

Ich kenn einige, die absichtlich ihre Kinder während des Studiums bekommen haben.
Auch zwei Familien, die mit den Zwergen ne Europa bzw. Weltreise gemacht haben.
Es geht also schon noch einiges, nur nicht mehr sooo leicht

Ja
Ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin mir nicht sicher ob ich damit umgehen könnte ihn bei einer anderen Familie aufwachsen zu sehen. Ich bin/wäre furchtbar neidisch auf diese Menschen, da sie in der Situation sind, in der ich gerne wäre. (fester Job, etwas älter, hoffentlich reifer, langjährige Partnerschaft) Wäre es nicht besser für den Kleinen dort aufzuwachsen, als in einer halb funktionierenden Familie? Und bin ich überhaupt bereit fast all meine Pläne zunichte zu machen, für ihn? Es fällt mir leicht, jetzt ja zu sage, aber was ist in 3 Jahren oder länger? Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich mit der Situation richtig umgehen kann und die richtige Entscheidung für ihn treffen kann. Woher weiß ich was das Richtige ist?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
1. Februar 2013 um 12:14
In Antwort auf an0N_1193499099z

Ja
Ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin mir nicht sicher ob ich damit umgehen könnte ihn bei einer anderen Familie aufwachsen zu sehen. Ich bin/wäre furchtbar neidisch auf diese Menschen, da sie in der Situation sind, in der ich gerne wäre. (fester Job, etwas älter, hoffentlich reifer, langjährige Partnerschaft) Wäre es nicht besser für den Kleinen dort aufzuwachsen, als in einer halb funktionierenden Familie? Und bin ich überhaupt bereit fast all meine Pläne zunichte zu machen, für ihn? Es fällt mir leicht, jetzt ja zu sage, aber was ist in 3 Jahren oder länger? Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich mit der Situation richtig umgehen kann und die richtige Entscheidung für ihn treffen kann. Woher weiß ich was das Richtige ist?

Das richtige
ist schwer zu finden.
Aber welche Träume hast du denn, die so gar nicht mit Kind zu machen sind?
Ihr seid doch schon 2Jahre zusammen.
ich kenne ein Paar, die waren erst 2 Monate zusammen und sie noch in der Schule. Inzwischen sind sie vereiratet und immernoch glücklich.
Sie hat eine Ausbildung gemacht und arbeitet nun wenn die kleine in der Schule ist.

ich finde es gut, dass du an das Wohl des Kleinen denkst, aber dein Wohl gehört auch dazu.

Kannst du einer offenen Adoption zustimmen? so kannst du das Kind kennen lernen. Vielleicht ist das euer Weg

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
1. Februar 2013 um 12:15
In Antwort auf an0N_1193499099z

Ja
Ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin mir nicht sicher ob ich damit umgehen könnte ihn bei einer anderen Familie aufwachsen zu sehen. Ich bin/wäre furchtbar neidisch auf diese Menschen, da sie in der Situation sind, in der ich gerne wäre. (fester Job, etwas älter, hoffentlich reifer, langjährige Partnerschaft) Wäre es nicht besser für den Kleinen dort aufzuwachsen, als in einer halb funktionierenden Familie? Und bin ich überhaupt bereit fast all meine Pläne zunichte zu machen, für ihn? Es fällt mir leicht, jetzt ja zu sage, aber was ist in 3 Jahren oder länger? Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich mit der Situation richtig umgehen kann und die richtige Entscheidung für ihn treffen kann. Woher weiß ich was das Richtige ist?

Hör auf deinen bauch...
Hallo,
Die entscheidung ein kind zur adoption frei zu geben ist etwas sehr entgültiges.
Du leidest doch jetzt schon...
Ich kann deine ängste verstehen doch möchte ich dir ein paar fragen stellen die dich vllt. Zum nachdenken anregen.
Sind kinder in wohlhabenen familien glücklicher?
Wirst du einfach so weiter leben können wenn er nicht mehr da ist?
Wie stellst du dir deine zukunft in 3-5 jahren vor?
Wie wäre es fur dich wenn dein sohn dich kennen lernen möchte in 18 jahren?
Noch seid ihr etwas planlos aber ihr studiert und habt somit schon mehr am fundament gearbeitet als manch andere eltern.
klar gibt es menschen die sich sehnlichst ein kind wünschen aber kannst speziell du damit leben dass dein kind andere als mama und papa ansieht.
Es ist schwer aber ich höre ein verzweiflung heraus die ich für deine zukunft kritisch sehe... ich möchte nicht dass du in tiefe depressionen fällst weil du eine falsche entscheidung getroffen hast.
Ihr könnt eurem kind auch viel bieten später auch in finanzieller hinsicht. Das kind könnte euch helfen ein klares ziel zu verfolgen wo ihr jetzt noch ziellos umherläuft.

Ich bin nicht gegen und nicht für eine adoption... ich finde es muss jeder für sich selbst entscheiden.

Ich wünsche dir sehr viel kraft

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
1. Februar 2013 um 16:07
In Antwort auf raven_11958662

Hör auf deinen bauch...
Hallo,
Die entscheidung ein kind zur adoption frei zu geben ist etwas sehr entgültiges.
Du leidest doch jetzt schon...
Ich kann deine ängste verstehen doch möchte ich dir ein paar fragen stellen die dich vllt. Zum nachdenken anregen.
Sind kinder in wohlhabenen familien glücklicher?
Wirst du einfach so weiter leben können wenn er nicht mehr da ist?
Wie stellst du dir deine zukunft in 3-5 jahren vor?
Wie wäre es fur dich wenn dein sohn dich kennen lernen möchte in 18 jahren?
Noch seid ihr etwas planlos aber ihr studiert und habt somit schon mehr am fundament gearbeitet als manch andere eltern.
klar gibt es menschen die sich sehnlichst ein kind wünschen aber kannst speziell du damit leben dass dein kind andere als mama und papa ansieht.
Es ist schwer aber ich höre ein verzweiflung heraus die ich für deine zukunft kritisch sehe... ich möchte nicht dass du in tiefe depressionen fällst weil du eine falsche entscheidung getroffen hast.
Ihr könnt eurem kind auch viel bieten später auch in finanzieller hinsicht. Das kind könnte euch helfen ein klares ziel zu verfolgen wo ihr jetzt noch ziellos umherläuft.

Ich bin nicht gegen und nicht für eine adoption... ich finde es muss jeder für sich selbst entscheiden.

Ich wünsche dir sehr viel kraft

Glück
Ob sie wirklich glücklicher sind, kann ich nicht sagen. Ich kann nur für mich selbst sprechen, in meinem Freundekreis gibt es einige die finanziell gesehen noch von ihren Eltern finanziert werde. Eine hat sogar eine ganze Wohnung gekauft bekommen. Wenn ich sie mir so ansehe, dann denke ich mir: das würde ich auch gerne mal für mein Kind tun können. Das wäre ein Wunsch von mir.

Meine Zukunft mit Kind oder ohne? Mit Kind würde ich nach 2 Jahre mein Studium weiter bestreiten wollen und nebenbei arbeiten. (Egal in welchen Job, das wäre dann wohl zweitrangig) Ohne würde ich mit meinem Studium voran schreiten und versuchen mich beruflich zu festigen.

Es wäre eine offene Adoption, man könnte "Kontakt" halten, sogar mit Treffen, aber wir würden alle elterlichen Rechte abgeben.

Ja, vielleicht werde ich dadurch in die richtige Richtung gelenkt, aber vielleicht wäre ich auch nur überfordert und wüsste nicht was ich tue.

Ich weiß nur nicht ob ich momentan eine gute Mutter sein könnte, wenn man mein Alter (bald 21) und die anderen Aspekte bedenkt. Vielleicht bin ich auch nur feige.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
1. Februar 2013 um 16:12
In Antwort auf leiaf

Das richtige
ist schwer zu finden.
Aber welche Träume hast du denn, die so gar nicht mit Kind zu machen sind?
Ihr seid doch schon 2Jahre zusammen.
ich kenne ein Paar, die waren erst 2 Monate zusammen und sie noch in der Schule. Inzwischen sind sie vereiratet und immernoch glücklich.
Sie hat eine Ausbildung gemacht und arbeitet nun wenn die kleine in der Schule ist.

ich finde es gut, dass du an das Wohl des Kleinen denkst, aber dein Wohl gehört auch dazu.

Kannst du einer offenen Adoption zustimmen? so kannst du das Kind kennen lernen. Vielleicht ist das euer Weg

Offene Adoption
Ich würde gerne die Welt bereist haben, mein Studium beendet haben und länger arbeiten, bevor ich ein Kind bekomme. Für mich wäre der bessere Weg zuerst sich selbst zu "finden" und dann für ein anderes Leben zu sorgen, nicht alles durcheinander.
Ja, wir haben an eine offene Adoption gedacht, jedoch kann ich den Gedanken nur schwer ertragen, dass er zu einer anderen Frau Mama sagt. Es ist schwer. An manchen Tagen denke ich es wäre das richtige für ihn bei einer anderen Familie aufzuwachsen und an anderen, vermisse ich ihn so sehr, dass ich einfach nur heulen möchte. (und es auch meistens tue )

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
1. Februar 2013 um 17:04
In Antwort auf an0N_1193499099z

Glück
Ob sie wirklich glücklicher sind, kann ich nicht sagen. Ich kann nur für mich selbst sprechen, in meinem Freundekreis gibt es einige die finanziell gesehen noch von ihren Eltern finanziert werde. Eine hat sogar eine ganze Wohnung gekauft bekommen. Wenn ich sie mir so ansehe, dann denke ich mir: das würde ich auch gerne mal für mein Kind tun können. Das wäre ein Wunsch von mir.

Meine Zukunft mit Kind oder ohne? Mit Kind würde ich nach 2 Jahre mein Studium weiter bestreiten wollen und nebenbei arbeiten. (Egal in welchen Job, das wäre dann wohl zweitrangig) Ohne würde ich mit meinem Studium voran schreiten und versuchen mich beruflich zu festigen.

Es wäre eine offene Adoption, man könnte "Kontakt" halten, sogar mit Treffen, aber wir würden alle elterlichen Rechte abgeben.

Ja, vielleicht werde ich dadurch in die richtige Richtung gelenkt, aber vielleicht wäre ich auch nur überfordert und wüsste nicht was ich tue.

Ich weiß nur nicht ob ich momentan eine gute Mutter sein könnte, wenn man mein Alter (bald 21) und die anderen Aspekte bedenkt. Vielleicht bin ich auch nur feige.

Hey kopf hoch...
Du bist eine gute mutter, alleine deshlab weil du dir gedanken darum machst was das beste ist
Du kannst dich auch mit kind beruflich festigen da spricht überhaupt nichts dagegen.

Wenn du dich entscheidest das kind zu behalten, heisst ss noch lange nicht dass du in einer sackgasse endest im gegenteil. Du kannst unterstützung beantragen eine familienhilfe und wennes gar nicht mehr geht kann dein sohn immernoch adoptiert werden.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
1. Februar 2013 um 17:30

Ich antworte mal hier oben
du bist noch im Wochenbett, also voller Hormone und Zweifel. Klar kannst du jetzt nicht absehen wir das werden wird. Du hängst so sehr an deinem kleinen. Ich glaube er gehört zu dir!
Und noch eins, all die Probleme die du jetztauf dich einstürzen siehst, die kommen schön nacheinander und nicht auf einmal.
Und die Welt bereisen geht auch mot Kind. Du hast dann eine total neue Perspektive dabei.
Er wird dein bzw. euer Leben bereichern, intensiver und anstengender machen

und du musst keine 2 Jahre pausieren mit dem Studium. Geh mal zur Studienberatung. Es gibt eigentlich überall extra günstige KiTa Studentenplätze oder sogar eine eigene KiTa.

Ansonsten wird in vielen Bundesländern in den ersten 3 Jahren die Kosten für eine Tagesmutter übernommen.

Was du sonst so brauchst für den kleinen kannst du günstig SecoundHand kaufen (mach ich auch, weil man so gute Ware günstig bekommt und die armen Inderinnen nicht noch mehr schufften müsse )
Vieles ist auch total unnütz.

Meine Schwester hat ne Komilitonin, die hatihr Baby die ersten Monate einfach mitgebracht, damit sie stillen konnte

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
4. Februar 2013 um 12:38
In Antwort auf an0N_1193499099z

Offene Adoption
Ich würde gerne die Welt bereist haben, mein Studium beendet haben und länger arbeiten, bevor ich ein Kind bekomme. Für mich wäre der bessere Weg zuerst sich selbst zu "finden" und dann für ein anderes Leben zu sorgen, nicht alles durcheinander.
Ja, wir haben an eine offene Adoption gedacht, jedoch kann ich den Gedanken nur schwer ertragen, dass er zu einer anderen Frau Mama sagt. Es ist schwer. An manchen Tagen denke ich es wäre das richtige für ihn bei einer anderen Familie aufzuwachsen und an anderen, vermisse ich ihn so sehr, dass ich einfach nur heulen möchte. (und es auch meistens tue )

Als mutter von
Inzwischen zwei Kindern kann ich sagen, dass auch Kinder sehr dabei helfen können, sich selbst zu finden. Da wächst man durchaus auch rein, in dieses neue Leben mit Kindern, und wenn man erstmal etwas Routine hat mit füttern, Windelwechseln und co. dann kann man durchaus seine Freiheiten auch mit Kindern ausleben - ich gehe zum Beispiel liebend gern mit meiner 2,5 jährigen Tochter Cappuccino trinken in der Stadt, das ist zur Zeit unser Ritual geworden (sie trinkt dann Milchschaum )

Ich würde Dir unbedingt raten, Dein Kind zu behalten, so wie Du jetzt schon über ihn schreibst - Du machst Dir sonst ewig Vorwürfe, sobald Du auf der Strasse einen gleichaltrigen Jungen siehst. Such Dir für die erste Zeit vielleicht eine Tagesmutter, wenn es Dir zuviel wird, dann kannst Du ggf auch weiter studieren (was denn, wenn ich fragen darf?)

Und die Welt bereisen kannst Du perfekt in ein paar Jahren auch noch, wenn z. B. Dein Sohn für ein paar Wochen mit den Pfadfindern im Zeltlager, bei Oma und Opa oder mit Schulfreunden in Urlaub ist...

Alles eine Frage der Gewöhnung, das Elternsein stellt man sich anfangs oft komplizierter vor als es ist. Klar können auch schwere Phasen kommen und seinrn Erziehungsstil hinterfragt man auch ständig, ich sage nicht, dass es leicht ist, aber auf jeden Fall die Mühe wert!

Sorry, das war jetzt vlt etwas wirr geschrieben, ich musste das nur loswerden - mein Sohn ist jetzt dreieinhalb Monate, liegt hier neben mir und schläft und ich würde ihn um nichts in der Welt wieder hergeben.
LG,
Eva

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
4. Februar 2013 um 21:10

Hast
du dich entschieden? Ich hoffe, dass dumit deiner Entscheidung zufrieden bist und bleibst. Ich denke man kann alles schaffen und so anstrengend ein Kind sein kann, es ist dennoch das Wunderbarste auf der Welt

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
5. Februar 2013 um 8:28

Entscheidung
Danke für die lieben Kommentare, leider kann sich mein Hirn noch keine genau Vorstellung bilden, was natürlich ungünstig ist, da ich mich morgen entscheiden sollte. Ich habe gestern mit einer Sozialarbeiterin über Adoption gesprochen und möchte mich heute noch mit meiner Sozialarbeiterin in Verbindung setzen (zwei Versuche mit ihr in Kontakt zu trefen, sind leider gescheitert ), um zu erfahren, was ich genau tun müsste bzw was passieren würde, wenn ich ihn behalte. Meine Gedanken, die sich gegen ihn wehren, kommen mir nach wie ein wenig knidisch und egoistisch vor. Ich werde Heute versuchen noch viele Informationen zu sammeln und dann einen sehr lange Spaziergang machen. Mein Freund und ich jeder für sich mal.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
6. Februar 2013 um 12:51

Und?
Hast du die für dich richtige Entscheidung getroffen??

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
6. Februar 2013 um 20:51
In Antwort auf septembermama11

Und?
Hast du die für dich richtige Entscheidung getroffen??

Würde mich auch interessieren
Ich denke schon seit Tagen drüber nach, wie man noch Mut machen könnte
Liebe Grüße und gute Nacht!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
18. Februar 2013 um 15:52

.....
Du bist seine mutter und die beste mutter für ihn...

Habe selbst einen sohn mit 12 monaten... ich habe nie gedacht wie wundervoll es ist mit allen höhen und tiefen...

Kind und studium geht!

Du liebst ihn und er liebt und braucht dich. ihr schafft das zusammen.

Gib ihn nicht ab... du kannst nie wissen was das für menschen sind... bildung und erfahrung sagen garnichts aus... es gibt soviel missbrauch usw... hat jetz mit adoption nichts zu tun aber man kann in menschen nicht reinschauen...

Wenn es dir nur um leben und studium geht und du sonst klarkommst gib ihn nicht weg...

Es ist doch ein geschenk...

Wenn er bei dir ist und du ihn liebst ist alles gut!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
18. März 2013 um 15:28
In Antwort auf septembermama11

Und?
Hast du die für dich richtige Entscheidung getroffen??

Hallo
Tut mir leid, dass ich mich erst jetzt melde, also falls es noch jemanden interessiert. Wir haben uns dazu entschlossen ihn zu behalten. Der Weg bis er bei uns sein wird, wird hart, da das Jugendamt alles fünfmal überprüfen möchte und terminmäßig immer nur Termine vergiebt, die weit entfernt sind und langes warten mit sich bringt. Leider verstehen, sie nicht dass wir ihn sehen möchten, deshalb warte ich jetzt schon eine Woche darauf, ihn sehen zu können.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
19. März 2013 um 13:31

Hm,
was spricht gegen Pflegeeltern zu denen ihr ständigen Kontakt habt und auch das Kind regelmässig besuchen könnt und es ggf. am Wochenende bei euch habt. Sowas sollte doch möglich sein. Nachbarn von uns hatten mal ein Pflegekind, was während der Ausbildung der Mutter bei ihnen war. Danach ist das Kind wieder zur Mutter zurück. Allerdings hatte die Mutter ständigen Kontakt zum Kind. Das ist dann ungefähr so, als ob das Kind vorübergehend bei Verwandten lebt.

Ich würde mich da intensiv mit dem Jugendamt auseinander setzen. Wenn du dir jetzt schon eine Bindung zu dem Kind hast, ist eine Adoption (die dann letztendlich endgültig ist) die schlechteste aller Lösungen, zumal eure Zukunftsperspektive ja nun nicht wirklich schlecht ist.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
19. März 2013 um 23:08
In Antwort auf an0N_1193499099z

Hallo
Tut mir leid, dass ich mich erst jetzt melde, also falls es noch jemanden interessiert. Wir haben uns dazu entschlossen ihn zu behalten. Der Weg bis er bei uns sein wird, wird hart, da das Jugendamt alles fünfmal überprüfen möchte und terminmäßig immer nur Termine vergiebt, die weit entfernt sind und langes warten mit sich bringt. Leider verstehen, sie nicht dass wir ihn sehen möchten, deshalb warte ich jetzt schon eine Woche darauf, ihn sehen zu können.


Dann wünsche ich euch viel Erfolg, dass eure kleine Familie bald vereint ist! Wo ist denn der Kleine jetzt?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
20. März 2013 um 10:17

Glückwunsch!
Dann wünsch ich euch eine hoffentlich baldige Kennenlernzeit.
wie alt ist er denn jetzt?
Ihr schafft das sicher, auch wenn ihr manchmal dran zweifeln werdet Tun vermutlich alle Eltern

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
20. März 2013 um 12:48

Entscheidung
Das freut mich so für euch.
Das war die beste und vor allem richtige Entscheidung.
Alles Gute

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
Teste die neusten Trends!
experts-club