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Das Kind meines Cousins

21. September 2014 um 10:02 Letzte Antwort: 26. September 2014 um 14:31

Hey, eine Frage. Haltet ihr es für sinnvoll, das Kind meines Cousins zu adobtiren? Es ist so, das Mädchen wohnt schon seit etwa einem halben Jahr nach ihrer Geburt bei uns, da die Mutter bei der Entbindung starb und der Vater völlig überfordert war. Nun ist sie fünf, und ich habe keinen Plan, was ich machen soll. Mein Cousin hat das Kind zur Adobtion freigegeben, und ich liebe sie wie meine eigenen Kids. Würde ich sie nicht abdoptiren, würde sie aus meinem Leben weggenommen werden und einer anderen Familie gegeben werden. Anderer seits stecke ich sowieso etwas im Chaos weil meine eigene Tochter im Krankenhaus liegt, ich mit Zwillingen schwanger bin, und mein ältestes Kind zur Schule gekommen ist. So habe ich schon 4 Kinder und ich weiß nicht ob ich mit der Kleinen fertig würde. Sie lebt aber schon immer bei uns also, was nun?

Ich bedanke mich schon im Voraus für die Antworten
LG

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21. September 2014 um 15:50

Du bist
sozusagen die Mutter des Kindes ob du es willst oder nicht! Ist das Kind glücklich bei Dir? Ich denke dieses Kind wird in Zukunft genug zu knabbern haben... Warum hat mein Papa sich nicht um mich kümmern können... Warum haben die, wo ich meinen Papa hätte noch sehen können mich auf einmal nicht mehr gewollt... Lauter Fragen die sich dieses Kind irgendwann stellen wird! Mir wurde mal gesagt wenn Du angst hast nicht allem gerecht zu werden , wirst Du es schon schaffen! Viel schlimmer wäre es, sich die Frage nicht zu stellen! Nimm diesem Kind nicht das zu hause auch wenns grade schwierig ist! Alles wird gut! Du schaffst das schon! Wenn du irgendwann hörst wie unglücklich dieses Kind in einer anderen Familie ist wirst du es bedauern! Vorallem da sie nicht sofort adoptiert wird sondern erstmal auf Probe in eine Familie kommt. Und wenn da irgendwas nicht so ist wie sich das jugendamt es sich wünscht wird es in eine andere Familie gebracht bis sie irgendwann mal adoptiert wird! Das könnte ihre kleine Welt zerstören wenn Du sie jetzt gehen lässt! Und zu dem auch deine eigene Welt wenn Du es irgendwann bereust! Lg...

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26. September 2014 um 13:14

Du schreibst
"ich liebe sie wie meine eigenen Kids". Würdest du in Erwägung ziehen, eines der anderen Kinder weg zu geben? Wenn nicht, dann sollte sich die Frage auch für deine Pflegetochter nicht stellen... adoptiere sie, alles andere sollte eigentlich nicht wirklich eine Option sein - du würdest es wohl bitter bereuen...

Was du aber unabhängig von der Adoptionsfrage tun solltest ist dich fragen, wo du zusätzliche Hilfen für deinen Alltag herbekommen kannst... wie alt sind deine grösseren Kinder? Warum ist deine Tochter im Krankenhaus? Frag da doch mal nach, ob die unterstützende Institutionen kennen? Scheue dich nicht nach Hilfe zu fragen...

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26. September 2014 um 13:58

Ihr habt recht
ich würde sie nicht weggeben können. Mein Ältester ist 7, meine Tochter die 5 1/2 war ist nicht mehr im Krankenhaus, sie ist gestorben. Ich heule und ich weiß nicht ob das die richtigen Umstände für die Kleine sind. Als Nachfolger der toten Tochter aufzuwachsen. Aber ich schaffe das vielleicht doch.

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26. September 2014 um 14:15


mein herzliches Beileid! Deine Pflegetochter wird nicht die Nachfolge deiner Tochter sein - ich bin überzeugt, alle deine Kinder sind unersetzbar, also kann auch keine Nachfolge eingegangen werden. Du darfst trauern, deine Pflegetochter wird mit dir trauern... du wirst es schaffen, für dich und für all deine anderen Kinder. Ihr müsst das nun als Familie durchstehen und auch wenn du wahrscheinlich all deine Kinder vor dieser Trauer schützen willst und sie für den Moment anderswo behüteter glauben würdest: das sind sie nicht. Leiderleider sind sie alle mitten drin und ebenso trauernde. Was ihr zur Zeit erlebt, sollte kein Kind erleben müssen, genauso wie dies kein Erwachsener sollte erleben müssen. Aber ich bin überzeugt, dass das wertvollste, dass ihr zur Zeit habt, ihr selbst seid!

Ich hoffe, ich habe einigermassen treffende Worte gefunden. Fühl dich unbekannterweise gedrückt. Und hole dir Hilfe auf deinem schweren Weg, nehme alles an, was dir gut tut. Wenn du schreiben willst, kannst du mir auch ein pn schreiben...

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26. September 2014 um 14:31

Danke
ich bin dankbar mit euch schreiben zu können, mein Ältester ist bei der Schulseelsorgerin wofür ich sehr dankbar bin! Trotzdem, sowohl für ihn als auch für meine Pflegetochter als auch für die anderen ist mein Ohr geöffnet. Gerade eben erst haben wir und zusammen die Augen wund geweint. Jetzt beruhigen wir uns wieder alle. Trotzdem ist es schwierig weil mein Vater und Mama sich ebenfalls verschlossen haben seit das passiert ist. Mein Mann ist der Stärkste von uns. Nur er arbeitet lange, so muss ich innen die Starke bleiben. DANKE für eure Beiträge. LG

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