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Dauernachtwachen mit mehreren Kindern hier?

24. Januar 2014 um 10:57

Mädels, wie Die meisten von Euch wissen bin ich Krankenschwester... und bin im Moment auf der Suche nach etwas Neuem...
Ich arbeite im Moment 20 Wochenstunden plus mind. 3 Überstunden die Woche. Diese Stunden erbringe ich an 3 festen Tagen. Aus diversen Gründen müsste ich diese Stelle kündigen... Nun ist hier eine Stelle als Dauernachtwache ausgeschrieben. Ich muss dazu sagen, dass ich arbeite, weil wir das Geld brauchen. Also ich benötige das nicht als Ausgleich oder intellektuellen Anspruch oder so. Von daher denke ich, dass man als Nachteule ganz gut gelegen wäre. Man muss sich nicht mit 100 Kollegen auseinander setzen, es ist alles übersichtlicher als tagsüber und man ist von dem allg. Trubel ausgeschlossen. Ich könnte bis 13:30 Uhr schlafen und danach die Kinder aus der Kita holen...

Wie sind Eure Erfahrungen? Kommt Ihr gut mit dem Tag-Nachtrhythmus zurecht oder habt Ihr große Probleme? Seid Ihr insgesamt glücklich mit diesem Arbeitsmodell der würdet Ihr eher davon abraten?

Erzählt einfach mal ein bissl, bin total gespannt...


VLG

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24. Januar 2014 um 11:38

Ich habe das gemacht
als ich das Kind einer guten Freundin das erste Jahr betreut habe. Ich hab Nachtwachdienst in einer Einrichtung für behinderte Menschen gemacht. Mein Dienst ging um 19:30 Uhr los und endete um 6:00 Uhr.

Der Kleine meiner Freundin war sehr einfach, deshlab war es echt nicht schwer. Wenn ich mir das Gleiche mit meinem KLeinen vorstelle würde ich durchdrehen.

Wenn ich von der Arbeit kam, habe ich den Mini erst mal versorgt und uns dann nochmal ein, zwei Stunden eingekuschelt. Mein Mann hat dann den Kleinen bis 12 Uhr versorgt und ich hab dann um circa 14 Uhr den Kleinen übernommen, wenn er ausgeschlafen hatten.

Für mich hat das gepasst. ABER ich war trotzdem oft müde.

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24. Januar 2014 um 11:43
In Antwort auf aino_12067349

Ich habe das gemacht
als ich das Kind einer guten Freundin das erste Jahr betreut habe. Ich hab Nachtwachdienst in einer Einrichtung für behinderte Menschen gemacht. Mein Dienst ging um 19:30 Uhr los und endete um 6:00 Uhr.

Der Kleine meiner Freundin war sehr einfach, deshlab war es echt nicht schwer. Wenn ich mir das Gleiche mit meinem KLeinen vorstelle würde ich durchdrehen.

Wenn ich von der Arbeit kam, habe ich den Mini erst mal versorgt und uns dann nochmal ein, zwei Stunden eingekuschelt. Mein Mann hat dann den Kleinen bis 12 Uhr versorgt und ich hab dann um circa 14 Uhr den Kleinen übernommen, wenn er ausgeschlafen hatten.

Für mich hat das gepasst. ABER ich war trotzdem oft müde.

Ich weiß
das ist jetzt hier nicht das Thema, aber ich fonde es total von dir und deinen Mann ein befreundetes Kind fest zu betreuen! !!

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24. Januar 2014 um 13:47

Erstmal vielen Dank
an Euch drei!
Was mich lockt ist eben die Sicherheit... also keine Schichten, kein Einspringen usw. Meine Dienste wären sicher geplant und die Kinder müssten nicht bis sonstwann in der Kita bleiben... Ich habe bereits einen neuen Arbeitsvertrag in der ambulanten Pflege unterschrieben, den man aber sicher im Fall der Fälle auch nochmal canceln könnte.
Ich würde etwa 6 Stunden Schlaf haben, das wäre mehr als ich jetzt im normalen Alltag habe... könnte dann die Zwerge gleich nach dem Mittagsschlaf abholen.
Außerdem lockt mich, dass ich dem ganzen Alltagstrubel der Tagschichten entfliehen könnte... ich neige dazu, dass ich mir quasi aus Rücksicht zu viel überhalten lasse und das ist mir bisher in allen Jobs passiert. Dazu habe ich aber einfach keine Kraft mehr. Ich habe drei kleine Kinder Zuhause und möchte einfach meine Arbeit machen. Leider fällt es mir absolut schwer, mich nicht in diese Rolle pressen zu lassen, deswegen wäre ich da als Nachtarbeitende relativ außen vor. Denke ich zumindest...
Ich werde dort einfach mal anrufen und fragen, welche allg. Konditionen herrschen.

LG an Euch!

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24. Januar 2014 um 13:55

.
Jaanbos
Ivh bin ex. Altenpflegerin und hab das kind meiner besten freundin aufgenommen (als sie gestorben ist....anderes thema)
Ich musste also ne Möglichkeit finden kind unf arbeit untern hut zu bringen.

Ich arbeite als dauer Nachtwache (mit 2 spät diensten im monat um die stunden zu erreichen)
Es iat schon hart....kann halt nur bis 13schlaren (bin um8:30zuhause) dann fertig machen und die kleine abholen (wenn mein freund fruh gat natürlich kann ich dann schlafen und er hohlt aie ab)
Ich würde mir das genau überlegen ob und wie...
Ich werde ab juni wohl in dir tagespflege gehen (dort werden ältere leute betreut die tuhause gepflegt werden aber deren Angehörige arbeiten)
Vielleicht habt ihr sowas auch bei euch?

Woher kommst du ?
Dir tagesstatte wo ich anfangen werde machtzum 01.05 neu auf
Und suchen immet noch leute ^^

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24. Januar 2014 um 13:57
In Antwort auf xjaanbosx

Erstmal vielen Dank
an Euch drei!
Was mich lockt ist eben die Sicherheit... also keine Schichten, kein Einspringen usw. Meine Dienste wären sicher geplant und die Kinder müssten nicht bis sonstwann in der Kita bleiben... Ich habe bereits einen neuen Arbeitsvertrag in der ambulanten Pflege unterschrieben, den man aber sicher im Fall der Fälle auch nochmal canceln könnte.
Ich würde etwa 6 Stunden Schlaf haben, das wäre mehr als ich jetzt im normalen Alltag habe... könnte dann die Zwerge gleich nach dem Mittagsschlaf abholen.
Außerdem lockt mich, dass ich dem ganzen Alltagstrubel der Tagschichten entfliehen könnte... ich neige dazu, dass ich mir quasi aus Rücksicht zu viel überhalten lasse und das ist mir bisher in allen Jobs passiert. Dazu habe ich aber einfach keine Kraft mehr. Ich habe drei kleine Kinder Zuhause und möchte einfach meine Arbeit machen. Leider fällt es mir absolut schwer, mich nicht in diese Rolle pressen zu lassen, deswegen wäre ich da als Nachtarbeitende relativ außen vor. Denke ich zumindest...
Ich werde dort einfach mal anrufen und fragen, welche allg. Konditionen herrschen.

LG an Euch!

Hattest du schon mal nachts gearbeitet
also jetzt auch vor den kindern??
ist halt auch wirklich typ abhängig...manche kommen super damit klar, andere fallen spätestens um 2-3 in ein riesen tief, andere kommen morgens gar nicht mehr runter zum schlafen.

du würdest dann ja auch nur 2-3 nächte arbeiten in der Woche oder?? dann muss man halt auch wieder diesen sprung zum normalen alltag schaffen.
dafür könntest du an den tagen natürlich auch ein wenig schlaf nachholen.

wenn ich nicht alleinerziehend wäre, wäre das für mich definitiv was....ich mag auch eher das alleine arbeiten, seine Sachen in ruhe abarbeiten ohne zig kollegen, ich bin eh ein absoluter Nachtmensch und hab die Nachtarbeit schon immer geliebt...dieses wach sein, wenn der rest der welt schläft, diese ruhe...ich mag es sehr

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24. Januar 2014 um 14:09
In Antwort auf rieselchen

Hattest du schon mal nachts gearbeitet
also jetzt auch vor den kindern??
ist halt auch wirklich typ abhängig...manche kommen super damit klar, andere fallen spätestens um 2-3 in ein riesen tief, andere kommen morgens gar nicht mehr runter zum schlafen.

du würdest dann ja auch nur 2-3 nächte arbeiten in der Woche oder?? dann muss man halt auch wieder diesen sprung zum normalen alltag schaffen.
dafür könntest du an den tagen natürlich auch ein wenig schlaf nachholen.

wenn ich nicht alleinerziehend wäre, wäre das für mich definitiv was....ich mag auch eher das alleine arbeiten, seine Sachen in ruhe abarbeiten ohne zig kollegen, ich bin eh ein absoluter Nachtmensch und hab die Nachtarbeit schon immer geliebt...dieses wach sein, wenn der rest der welt schläft, diese ruhe...ich mag es sehr

Rieselchen-
ja, ich habe schon in meiner Zeit auf Station regelmäßig Nachtdienste gemacht... und kam immer gut damit klar. Ich glaube, dass wir da ganz ähnlich ticken... also ich mag auch lieber in Ruhe für mich allein vor mich her puzzeln... Vom Prinzip würde ich mir das sogar sehr wünschen, weil ich unter Disharmonien und Lästereien im Team immer sehr leide, mich nimmt sowas einfach zu sehr mit... auch wenn ich gar nicht unmittelbar betroffen bin...

Ich werde dort Montag mal anrufen, das Büro IST heute nicht mehr besetzt... und mal fragen, ob die mich auch mit 50 Prozent nehmen würden... also vielleicht 3 Nächte die Woche...

Danke für Deine Antwort!

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24. Januar 2014 um 14:10

Hallo
Nicht ich, aber meine Mutter.

Sie ist Krankenschwester und hat 16 Jahre lang als Hauptnachtwache gearbeitet, in der Aufnahme. Jeden Monat 16 Nächte. 2 Jahre davon alleinerziehend mit mir. Ich bin damit aufgewachsen. Für mich war's okay. Meine Oma holte mich von KiGa ab, später ging ich nach der Schule zu ihr und gegen 14 Uhr stand meine Mutter auf. Wir wohnten mit meiner Oma im gleichen Haus.

Vor einiger Zeit ist sie in den Tagdienst gewechselt, weil es körperlich einfach nicht mehr ging. Sie konnte nicht mehr
schlafen, nicht mehr essen. Ihr Tag-Nacht-Rhythmus war völlig durcheinander.

Ich denke auf lange Sicht ist es nicht gut. Für eine absehbare Zeit (oder weniger Nächte im Monat) okay.

Es gibt aber auch Menschen, denen das total liegt. Man darf aber eben nicht vergessen, dass die Ruhezeit, wenn man nachts arbeitet nie so intensiv ist. In der Regel ist der Mensch nicht nachtaktiv und darauf ist auch alles "Drumherum" ausgelegt. Tagsüber schläft man unruhiger. Die Kinder fordern am Nachmittag die zweite Schicht.

Man kann nichts pauschalisieren, aber mich schreckt das ab.

LG

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24. Januar 2014 um 14:12
In Antwort auf imani_11946255

.
Jaanbos
Ivh bin ex. Altenpflegerin und hab das kind meiner besten freundin aufgenommen (als sie gestorben ist....anderes thema)
Ich musste also ne Möglichkeit finden kind unf arbeit untern hut zu bringen.

Ich arbeite als dauer Nachtwache (mit 2 spät diensten im monat um die stunden zu erreichen)
Es iat schon hart....kann halt nur bis 13schlaren (bin um8:30zuhause) dann fertig machen und die kleine abholen (wenn mein freund fruh gat natürlich kann ich dann schlafen und er hohlt aie ab)
Ich würde mir das genau überlegen ob und wie...
Ich werde ab juni wohl in dir tagespflege gehen (dort werden ältere leute betreut die tuhause gepflegt werden aber deren Angehörige arbeiten)
Vielleicht habt ihr sowas auch bei euch?

Woher kommst du ?
Dir tagesstatte wo ich anfangen werde machtzum 01.05 neu auf
Und suchen immet noch leute ^^

Tagespflege
wäre auch eine gute Option, leider habe ich hier in der Gegend (MV) alles abtelefoniert und diese Stellen sind alle besetzt... da ran zu kommen ist ja auch wie ein 6-er im Lotto...

Also ich müsste mich morgens halt gar nicht um die Kids kümmern, das würde alles mein Mann machen... und sie dann 14:15 Uhr abholen... mehr Schlaf habe ich jetzt auch nicht...

LG an Dich!

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24. Januar 2014 um 14:12


Ich finde es ist aber auch ein Unterschied wann der Nachtdienst anfängt. Bei uns fängt er erst 21.30Uhr an....für mich echt entspannt. Männe bringt Kind um 19Uhr ins Bett und ich habe dann noch 2 Stunden Ruhe ehe ich zum Dienst muss oder schaff es sogar manchmal noch mich mit Freunden zu treffen. Wenn 22Uhr die Kollegen weg sind, kann ich ganz in Ruhe loslegen. Es ist stressig keine Frage, aber die Zeit vergeht schneller als wenn man schon 19.30Uhr anfängt.

Morgens mache ich den Kleinen fertig und Männe bringt ihn in die Kita. Ich hole ihn gegen 16Uhr ab. So habe ich echt viel Zeit zum schlafen ( die brauche ich aber auch)

Nachtdienst mit Kindern ist toll, aber nur wenn man nicht auf einer stressigen Station ist und der Nachtdienst nicht 10h Stunden lang ist

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24. Januar 2014 um 14:32
In Antwort auf mailin_12361779

Ich weiß
das ist jetzt hier nicht das Thema, aber ich fonde es total von dir und deinen Mann ein befreundetes Kind fest zu betreuen! !!

Danke
meine Freundin hatte nach der Entbindung eine heftige Depression entwickelt und konnte sich das erste Jahr so gut wie gar nicht kümmern. Ich war Studentin mit einem Halbtagsjob und mein Mann und ich lieb(t)en den KLeinen von Anfang an. Und er war wirklich, wirklich pflegeleicht. Da haben wir das gerne gemacht.
Nach einem Jahr wurde es bei ihr auch besser und die Beiden sind ein tolles Team...und wir gute Paten, wenn mal was ist.

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24. Januar 2014 um 17:53

..
Genau freizeitkluge
Ich arbeite ja auf eiber geschlossenen demenzstation von20:30 - 7:15
Das schlaucht halt wenn dann noch der fahrtweg berechnet wird
Ich fahr um19:20los und nach Dienst bin ich etwa 8:30da
Das kommt hinzu..


Jaanbos schade das du nicht aus der ecke kommst die stellen aind zwar rar aber wie gesagt hier noch n paar unbesetzt^^

Und behinderte lm Werkstätte?
Damals im fsj hatten wir auch eine ks an board.
Von08:15 -17uhr^^

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24. Januar 2014 um 18:51

Noch mal hier
ich arbeite als Dauernachtwache in einem Wohnheim für Physisch kranke Menschen
Meine Schicht geht von 22,00 - 6,30 Uhr
Habe 7 Tage Nacht und dann 7 Tage frei......
Komme super damit klar und der Schlaf von 6 Stunden reicht mir völlig aus weil ich da durchschlafe und dann entspannt bin
Habe 2 Kinder und bin somit nachmittags immer da
Schaffe auch den Haushalt super.....
Mein Freund übernimmt die Nächte und macht sie früh fertig
Bei uns klappt das super.....und wie schon von einigen gesagt.... man hat Nachts seine Ruhe .... ich halte immer mal Schwätzchen mit unseren Bewohnern die Nachts wach sind , setze die Medizin für den nächsten Tag und mache Schreibarbeiten und Rundgänge

Bis dann

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24. Januar 2014 um 19:13

Hier, ich auch
Arbeite 50% im KH, ausschließlich im Nachtdienst. Mach das auch schon ein paar Jahre mit Elternzeitunterbrechungen. Hab auch 3 Kinder.
Bei uns passt das super. Ich geh kurz nach 8 und bin um 7 wieder da, je nach dem wann mein Mann los muss, bring ich die Kinder meist noch weg. Versuche aber die Dienste eher auf das WE zu legen, da bleibt mehr Schlaf. Die erste ist immer blöd, da ich ja trotzdem seit morgens unterwegs bin, heißt 24-27 Stunden wach. Da bin ich immer an meiner Belastungsgrenze. Aber ab der zweiten ist es gut. Ich genieße es das ich nix verpasse. Ich kann sie abends ins Bett bringen, morgends fertig machen und hab den Nachmittag mit ihnen. Ich genieße das sehr und fühl mich manchmal fast priviligiert weil wir so viel machen können.
Ich hab auch schon immer Nachtdienst geliebt.
Ach ja doof wird es auch wenn unser Kleines krank ist, das heißt dann keinen Schlaf und mauliges Kleinkind.
Ich würd es einfach versuchen, in der Probezeit kann man ja schnell kündigen

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