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Depression nach Geburt

25. Mai 2007 um 14:50 Letzte Antwort: 25. Mai 2007 um 18:39

Hallo zusammen

Ich mache mir Sorgen um eine gute Kollegin. Vor 2 Wochen ist ihr erstes Baby auf die Welt gekommen, eine kleine Prinzessin.

Doch nun hat die Mama ziemliche Depressionen. Alles wird kritisiert, der Partner macht sowieso alles falsch, alle haben schlechten Einfluss auf sie und das Kind.
Sie geht nie mit dem Kind raus, verbarrikadiert sich zu Hause etc etc Liste kann man beliebig erweitern. Ich hab das Gefühl, sie redet auch nicht richtig darüber (über ihre Gefühle, Depression....)

Meine Frage: Wer kennt das auch (wohl einige der hier anwesenden Mütter) und wie kann man als Aussenstehende etwas dazu beitragen, dass es der jungen Mutter wieder besser geht?

Danke für eure Hilfe!

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25. Mai 2007 um 16:07

Zum Glück
war ich davon nicht betroffen aber ich denke auch das ist Unsicherheit.

Weint sie den???
lg

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25. Mai 2007 um 17:14

Das wird schon....

ich hatte auch diesen sogenannten Babyblues....es war für mich auch nicht leicht.
Ich denke das ich so ca. als die Kleine 3-4Wochen alt war mich dann beruhigt habe. Ich habe so viel Hilfe auf einmal bekommen das es mir einfach zu viel war, ich war mit der neuen Situation total überfordert....egal was mein Mann auch gemacht hat er hat es falsch gemacht. Ich hatte ständig das Gefühl das ich allein gelassen wurde, den er musste ja arbeiten gehen. Ich hatte solche Depressionen gehabt, da es auch mit dem Stillen nich klappte und dann noch die Dammschnittnarbe die einfach nicht richtig heilen wollte....also es kann alles dazu und ich wollte einfach nicht, hatte den Wunsch alles liegen zu lassen und wegzurennen, ich war sogar am zweifeln ob ich mein Kind überhaupt liebe. Das alles habe ich meiner Hebamme gesagt, da ich mich sonst niemanden anvertrauen wollte, man würde mich dann ja sofort für ne schlechte Mutter halten. Sie meinte das mehr als 70% der Frauen am Babylues leiden nur es einfach nicht zugeben wollen.
Die erste Zeit ist super schwer, das ist Fakt. Irgendwann wird alles zur Routine und es geht deiner Freundinn besser, sie braucht auch nun mal Zeit sich an alles zu gewöhnen.

alles gute für sie!

Lg meuschen mit Leonie

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25. Mai 2007 um 18:39
In Antwort auf akua_12852344

Zum Glück
war ich davon nicht betroffen aber ich denke auch das ist Unsicherheit.

Weint sie den???
lg

Ich habe eine
postnatale Depression. Beim 1. Kind hatte ich es auch aber nicht so stark ausgepägt, es war wohl Wochenbett-Depression oder Babyblues. Diesmal war ich schon in der Schwangerschaft sehr niedergeschlagen und habe 2 Wochen nach der Entbindung gemerkt, dass ich es ohne fachliche Hilfe nicht schaffe. Dazu kam noch, dass der Kleine nur geweint hat (stärkste Blähungen und Koliken plus Durchfälle). Das verschlimmert natürlich alles.
Ich nahm dann Medikamente und musste 3 verschiedene Sorten nehmen bis endlich was wirkte und vor allem mich nicht so müde und down machte. Heute ist mein Sohn 10 Wochen alt, es geht ihm besser und mir geht es gleich auch besser. Ich bin am reduzieren von der Dosis. Ich habe auch Angst gehabt, dass ich das alles nicht schaffe, ich habe mir mein altes Leben zurückgewünscht (die Tocher wird 8 und ist sehr selbständig) obwohl ich unseren kleinen Schatz über alles liebe. Das einzigst gute war, das ich den nie abgelehnt habe oder mich um ihn nicht kümmern wollte. Ich habe alles gemacht obwohl es mir manchmal sehr schwer fiel. Aber ich hatte keine Agressionen gegen ihn. Das ist sehr wichtig, in solchen Fällen werden die Frauen meistens mit den Kinder eingewiesen.
Erzähl doch der Kollegin von mir, sag ihr du hast das gelesen und frag sie nach ihrer Meinung, vielleicht kommt sie aus sich heraus.
Alles gute

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