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Depression und Angst vor Tod

21. August 2016 um 15:55

Meine Tochter ist 7 Monate alt und seit einem Monat geht es mir furchtbar schlecht. Ich habe immer wieder Panikattaken weil ich furchtbare Angst habe zu Sterben. Ich habe das gefühl nicht mehr lachen zu können... Eine befreundete Lebensberaterin sagte mir ich hätte eine Wochenbettdepression und ich solle einfach mehr zeit ohne mein Kind verbringen und etwas ausspannen... Ich versuche dies zu befolgen und zwischendurch geht es mir ab und zu schon ganz gut... Aber den großteil der Zeit verbringe ich mit grübbeln und Angst... Ich weiß auch nicht warum ich so bin... Ich habe echt eine brave Tochter die viel lacht und wenig weint und einen tollen mann der zwar viel arbeitet aber sonst sehr liebevoll ist... Wir fahren morgen auf Urlaub und irgendwie kann ich mich gar nicht freuen...
Kennt das jemand ? Ich will keine Medis nehmen da ich stille ... Kann ich nichts ohne Medis dagegen unternehmen?

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29. August 2016 um 21:24

Grundsätzlich ja
Eine Psychotherapie kann viel helfen, deine Denkmuster, die zur Angst führen, zu erkennen und zu ändern.
Medikamente musst du nicht zwangsläufig nehmen. Aber: es gibt für viele Fälle Medikamente, die auch in der Stillzeit genommen werden können. Embryotox ist da eine tolle Datenbank und wenn du gemeinsam mit deinem Arzt (idealerweise ein Psychiater) entscheidest, etwas zu nehmen, kannst du die Wirkstoffe auch prüfen. Eine weitere tolle Datenbank ist LactMed auf Englisch. Dort sind Studienergebnisse und klinische Beobachtungen bei stillenden Müttern und deren Kindern zusammengetragen.

Wichtig ist, dass du zum Arzt gehst und dass du einen Therapeuten findest. Alleine aus so etwas rauskommen braucht extrem viel Kraft, die aber auch das Mama-Sein fordert. Lass dir also bitte helfen. Ich drücke dir die Daumen!

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