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Depressionen 6 Monate nach Geburt?

6. Januar 2015 um 1:13

Hallo ihr Lieben,

ich habe ein Problem & hoffe es können mich ein paar verstehen, mir helfen (vllt. kennen das ja ein paar von euch)

Also, mein Mäuschen ist 6 1/2 Monate alt. Ein echter Sonnenschein; schläft durch seit dem 3. Monat, trinkt gut, isst gut, also alles in allem ist A. kein anstrengendes Kind.

Nun zu meinem Problem: Seit ungefähr 3 Monaten wache immer mal wieder nachts schweißgebadet auf, habe eine Panikattacke, die sich durch Zittern, Übelkeit und Herzrasen äußert. Mir gehen dann so Gedanken durch den Kopf wie "Was ist, wenn ich heute Nacht sterbe, wer ist dann für A. da? Wer kümmert sich um mein Kind?!. Ich glaube ich muss sterben". Haltet mich für Irre, aber das geht wirklich durch meinen Kopf. Auch so ein Gedanke wie "Was ist, wenn A. jetzt am plötzlichen Kindstod stirbt? Wie soll ich das durchstehen? Wie soll ich das jemals verarbeiten?". Meistens dauern diese Panikattacken ca. 10 Minuten, in der Zeit weck ich meinen Mann auf und fang ganz schlimm zu weinen an, erst wenn er mich tröstet und fest in den Arm nimmt, so dass ich wieder einschlafen kann, ist die Panikattacke vorbei.

Soviel dazu.

Hinzu kommen aber noch folgende Sachen, die mir echt Angst machen:

- Appetitlosigkeit
- Müdigkeit (hab einen extremen Eisenmangel, dagegen nehme ich Tabletten, bringt aber nicht wirklich was)
- extrem schnell reizbar
- ich nehme nicht zu und
- ich bin allgemein echt abgeschlagen, fertig und irgendwie fühl ich mich total leer.

Ich weiß nicht, ob das auf eine Depression hinweist, es macht mir halt total Angst, vor allem diese Panikattacken.

Versteht mich nicht falsch, ich LIEBE mein Kind und das mehr als alles andere! Sie ist das beste was mir je passiert ist und ich würde alles, wirklich alles für A. tun!

Hat jemand von euch dasselbe erlebt? Was mich halt so stutzig macht, ist, dass diese Depression erst so spät kommt, gelesen habe ich immer bloß von den Wochenbett-Depressionen und das ist ja nun doch schon länger her, also das Wochenbett.

Viele liebe Grüße,
alenasopiemaie

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6. Januar 2015 um 1:46

.
Hallo, ich habe solche ähnlichen Gedanken, aber nicht nachts, eher im wachen Zustand. Stelle mir ständig Szenarien vor in denen etwas schlimmes passiert und ich mein Mädchen (fast 3 Monate) verliere. Ab und zu macht mich das so fertig das ich auch losheule einfach aus Angst es könnte etwas schlimmes passieren. Was mir dabei oft hilft ist zu wissen das ich nicht alleine bin und das mein Mann da ist, wenn ich ihn brauche. Kann dir leider keinen Tipp geben wie sich das bessert. Ich denke das bringt bei einigen das Mutter dasein einfach mit Bist aber aufjedenfall nicht die einzige die mit solchen Ängsten kämpfen muss. Wünsche euch alles Gute und hoffe es entwickelt sich bei dir zu keine ernsthaften Deprission. Das einzige was ich dir so auf dem weg mitgeben kann ist, versuche diese Ängste zu verdrängen und die Zeit zu genießen in denen es euch allen gut geht. Sorgen kannst du dir auch dann machen wenn es ernsthafte Gründe dafür gibt!

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6. Januar 2015 um 3:47

Hmm
Ich glaube mal gehört oder gelesen zu habeb, dass es auch eine verspätete Wochenbettdepression gibt.
Was ich an Deiner Stelle machen würde? Ganz einfach einen Termin bei einem Arzt, der darauf spezialisiert ist.
Eine Depression kann so viele Gesichter haben.
Was Du nicht tun solltest ist, diese Ängste zu verdrängen. Du hast sie ja, weil Dein Geist Dir erwas mitteilen möchte.
Vielleicht ist es ja mit einem Termin alles erledigt?!

Wünsche Dir alles Gute!

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6. Januar 2015 um 10:27

Hallo
Wochenbett-Depressionen kannst Du bis zu ZWEI JAHRE nach der Geburt Deines Kindes bekommen.

Mein Sohn ist im Juli geboren und bei mir begannen sie Ende November.

Bitte such Dir Hilfe und lass Dich auch nicht von Deinem Hausarzt abwimmeln, so wie meiner es versucht hast.

Wenn Du fragen hast, kannst Du mir auch gerne eine PN schreiben.

Viele Grüße
Katzus

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30. März 2017 um 7:53
In Antwort auf katzus2010

Hallo
Wochenbett-Depressionen kannst Du bis zu ZWEI JAHRE nach der Geburt Deines Kindes bekommen.

Mein Sohn ist im Juli geboren und bei mir begannen sie Ende November.

Bitte such Dir Hilfe und lass Dich auch nicht von Deinem Hausarzt abwimmeln, so wie meiner es versucht hast.

Wenn Du fragen hast, kannst Du mir auch gerne eine PN schreiben.

Viele Grüße
Katzus

Hallo ihr Lieben! 
Es ist zwar jetzt schon eine Weile her, aber mir ging es nach der Geburt meines 2. Kindes genauso wie alenasopiemaie. Ein halbes Jahr nach der Geburt hatte ich nachts plötzlich eine Panikattacke seither ist nichts mehr wie es war, das ganze ist jetzt ein Jahr aus. Panikattacke hatte ich gottseidank keine mehr - aber ich muss jeden Tag an diese doofe Angst denken! die Lebensqualität ist irgendwie total eingeschrenkt. Alleine sein zB. mag ich überhaupt nicht. 

Wie geht es Dir alenasopiemaie, was hast du dagegen gemacht???

Vielen lieben Dank.

 

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30. März 2017 um 10:40
In Antwort auf kikimili

Hallo ihr Lieben! 
Es ist zwar jetzt schon eine Weile her, aber mir ging es nach der Geburt meines 2. Kindes genauso wie alenasopiemaie. Ein halbes Jahr nach der Geburt hatte ich nachts plötzlich eine Panikattacke seither ist nichts mehr wie es war, das ganze ist jetzt ein Jahr aus. Panikattacke hatte ich gottseidank keine mehr - aber ich muss jeden Tag an diese doofe Angst denken! die Lebensqualität ist irgendwie total eingeschrenkt. Alleine sein zB. mag ich überhaupt nicht. 

Wie geht es Dir alenasopiemaie, was hast du dagegen gemacht???

Vielen lieben Dank.

 

Hallo kikimili,

eine ganze Weile her ja. Mittlerweile ist alles gut und A. wird im Juni 3 wunderbare Jahre alt. Ich war irgendwann so verzweifelt, dass ich mich doch zu meinem Hausarzt, der nebenbei noch Homöopathie macht, begab. Wir haben sehr viel gesprochen, es war eigentlich wie eine Therapie. Er hat mir etwas gegen die Angstzustände gegeben. Leider weiß ich nicht mehr was es genau war. Schüssler Salze waren es auf jeden Fall. Die musste ich immer vor dem Schlafengehen oder wenn ich gemerkt habe, dass es kommt oder ich gerade wahnsinnige Ängste hatte, nehmen. Mit der Zeit wurde es besser. Die Gespräche mit dem Arzt und das Verständnis meines Mannes haben mir sehr, sehr geholfen. 

Ich wünsch Dir alles Gute! Ich hoffe, dass du das in den Griff bekommst. Ich weiß, wie schlimm es ist.

Liebe Grüße,
Alena 

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