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Depressionen durch Kinder

19. Juli 2018 um 22:41

Hallo ihr lieben, 
ich weiß das ist ein Thema was nicht so offen besprochen wird aber ich muss es mal raus lassen und hoffe das jemand vielleicht sogar einen Rat hat. Das Problem ist das ich manchmal total überfordert bin. Meine Kinder sind 1 und 3. Beide sind vom Alter nur 1 1/2 Jahre auseinander. Es war gewollt aber ich habe es ganz klar unterschätzt. Mein Mann arbeitet in Wechselschicht (früh, Mittag Nacht) 7 Tage die Woche und 1 Tag frei. Alle Wochenenden Feiertage usw. zusätzlich haben wir noch ein Haus gekauft vor 2 Jahren. Das Hauptproblem sind die Nächte. Klar tagsüber ist es auch hart aber nicht Nächte sind kaum zu ertragen. Beide Kinder schlafen noch nicht durch.. was sie ja auch nicht müssen, aber so häufig wie sie wach werden ist wirklich nicht normal. Sie gehen abends gegen 19-20 Uhr ins Bett, bis zu dem Zeitpunkt wo ich ins Bett gehe (meist gegen 23uhr) laufe ich bestimmt 5-7 mal abwechselnd ins eins der Zimmer weil einer von beiden wach wurde. So geht es dann die ganze Nacht. Teilweise schlafe ich 1 Stunde die Nacht am Stück. Dementsprechend kann ich tagsüber auch einfach nicht mehr. Wir sind jetzt seit kurzem in Behandlung bei einem Spezialisten um diese schlafprobleme in den Griff zu bekommen aber bis dahin habe ich das Gefühl alles bricht langsam zusammen. Ich kann einfach nicht mehr. Ich habe nicht nur nicht eine einzige Nacht seit 3 Jahren nicht durch geschlafen, ich bin teilweise über Monate und Jahre jede halbe Stunde aufgestanden in der Nacht. Ich hatte schon nach der geburt meiner zweiten Tochter schwere wochenbettdepressionen. Habe dagegen antidepressiva bekommen. Zur Zeit warte ich noch auf einen Platz bei einer Psychologin. Ich bin einfach am Ende. Ich habe abends Angst schlafen zu gehen weil dieses Gefühl ständig aus dem schlaf gerissen zu werden und das mehr als stündlich ist schrecklich. Ich kann abends nicht mal duschen gehen wenn mein Mann nicht da ist. Man kann sich nicht mal hinsetzen und einfach ausruhen weil man die ganze Zeit abrufbereit ist. Ich bekomme Angst und Bauchschmerzen wenn mein Mann zur Nachtschicht geht, weine fast jedes Mal weil ich mich so hilflos und allein damit fühle sobald er weg ist. Das belastet uns sehr. Ich sitze oft da und weine. Manchmal bin ich so wütend das ich kurz davor bin meine Tasche zu packen und einfach anzuhauen. Meinen Mann und meine Kinder einfach so zurück zu lassen. Manchmal denke ich vielleicht wären alle besser dran wenn ich weg wäre. Wenn ich meinem Leben ein Ende setze. Im Moment sind meine Gedanken noch so klar das ich weiß das es Schwachsinn ist. Aber es fühlt sich so an als ob es niemals endet. Als ob mein Leben ewig so weiter geht und ich hab Angst das meine Gedanken irgendwann nicht mehr so klar sind und ich einen Fehler begehe der nicht mehr rückgängig zu machen ist. Meinen Kindern würde ich selbstverständlich niemals etwas tun und dieser Gedanke kam auch nicht den Bruchteil einer Sekunde auf. Ich liebe meine Kinder und wir haben uns eigentlich ein schönes Leben aufgebaut, aber die Situation macht mich so fertig. Ich weiß nicht wie lange ich das noch aushalte. Ich habe auch niemanden wo die Kinder mal hin können um mich zu entlasten. Ich sitze so oft da und weine. Ich denke mir oft das ich mir mein Leben so einfach nicht vorgestellt habe. Vielleicht gibt es ja jemanden unter euch der mich nicht verurteilt. Der sich darin wiederfindet. Jemanden der all das hinter sich hat und mir mut machen kann. Oder jemand der Ratschläge hat wie ich besser damit umgehen kann. Danke für euer offenes Ohr. 

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19. Juli 2018 um 23:30
In Antwort auf juliaayla0807

Hallo ihr lieben, 
ich weiß das ist ein Thema was nicht so offen besprochen wird aber ich muss es mal raus lassen und hoffe das jemand vielleicht sogar einen Rat hat. Das Problem ist das ich manchmal total überfordert bin. Meine Kinder sind 1 und 3. Beide sind vom Alter nur 1 1/2 Jahre auseinander. Es war gewollt aber ich habe es ganz klar unterschätzt. Mein Mann arbeitet in Wechselschicht (früh, Mittag Nacht) 7 Tage die Woche und 1 Tag frei. Alle Wochenenden Feiertage usw. zusätzlich haben wir noch ein Haus gekauft vor 2 Jahren. Das Hauptproblem sind die Nächte. Klar tagsüber ist es auch hart aber nicht Nächte sind kaum zu ertragen. Beide Kinder schlafen noch nicht durch.. was sie ja auch nicht müssen, aber so häufig wie sie wach werden ist wirklich nicht normal. Sie gehen abends gegen 19-20 Uhr ins Bett, bis zu dem Zeitpunkt wo ich ins Bett gehe (meist gegen 23uhr) laufe ich bestimmt 5-7 mal abwechselnd ins eins der Zimmer weil einer von beiden wach wurde. So geht es dann die ganze Nacht. Teilweise schlafe ich 1 Stunde die Nacht am Stück. Dementsprechend kann ich tagsüber auch einfach nicht mehr. Wir sind jetzt seit kurzem in Behandlung bei einem Spezialisten um diese schlafprobleme in den Griff zu bekommen aber bis dahin habe ich das Gefühl alles bricht langsam zusammen. Ich kann einfach nicht mehr. Ich habe nicht nur nicht eine einzige Nacht seit 3 Jahren nicht durch geschlafen, ich bin teilweise über Monate und Jahre jede halbe Stunde aufgestanden in der Nacht. Ich hatte schon nach der geburt meiner zweiten Tochter schwere wochenbettdepressionen. Habe dagegen antidepressiva bekommen. Zur Zeit warte ich noch auf einen Platz bei einer Psychologin. Ich bin einfach am Ende. Ich habe abends Angst schlafen zu gehen weil dieses Gefühl ständig aus dem schlaf gerissen zu werden und das mehr als stündlich ist schrecklich. Ich kann abends nicht mal duschen gehen wenn mein Mann nicht da ist. Man kann sich nicht mal hinsetzen und einfach ausruhen weil man die ganze Zeit abrufbereit ist. Ich bekomme Angst und Bauchschmerzen wenn mein Mann zur Nachtschicht geht, weine fast jedes Mal weil ich mich so hilflos und allein damit fühle sobald er weg ist. Das belastet uns sehr. Ich sitze oft da und weine. Manchmal bin ich so wütend das ich kurz davor bin meine Tasche zu packen und einfach anzuhauen. Meinen Mann und meine Kinder einfach so zurück zu lassen. Manchmal denke ich vielleicht wären alle besser dran wenn ich weg wäre. Wenn ich meinem Leben ein Ende setze. Im Moment sind meine Gedanken noch so klar das ich weiß das es Schwachsinn ist. Aber es fühlt sich so an als ob es niemals endet. Als ob mein Leben ewig so weiter geht und ich hab Angst das meine Gedanken irgendwann nicht mehr so klar sind und ich einen Fehler begehe der nicht mehr rückgängig zu machen ist. Meinen Kindern würde ich selbstverständlich niemals etwas tun und dieser Gedanke kam auch nicht den Bruchteil einer Sekunde auf. Ich liebe meine Kinder und wir haben uns eigentlich ein schönes Leben aufgebaut, aber die Situation macht mich so fertig. Ich weiß nicht wie lange ich das noch aushalte. Ich habe auch niemanden wo die Kinder mal hin können um mich zu entlasten. Ich sitze so oft da und weine. Ich denke mir oft das ich mir mein Leben so einfach nicht vorgestellt habe. Vielleicht gibt es ja jemanden unter euch der mich nicht verurteilt. Der sich darin wiederfindet. Jemanden der all das hinter sich hat und mir mut machen kann. Oder jemand der Ratschläge hat wie ich besser damit umgehen kann. Danke für euer offenes Ohr. 

Hallo, ich kann dir nicht wirklich helfen aber wollte dich mal drücken. Es ist doch schonmal gut dass ihr wegen der schlafprobleme professionelle Unterstützung habt, dann stehst du nicht mehr allein vor dem Problem. Ich kann dir ja mal schreiben wie es bei uns war. Meine beiden haben 2 Jahre Abstand, und ich hatte eigentlich recht unkomplizierte Schläfer. Aber ich bin auch immer den Weg des geringsten Widerstands gegangen, d.h. für mich schlafen um jeden Preis. Ich habe mich abends hingelegt wenn die Kinder im Bett waren, was an Haushalt liegen bleibt wartet auch auf morgen. Wenn einer aufwachte habe ich denjenigen mit in mein Bett genommen- Hauptsache ich konnte schnell weiterschlafen. Inzwischen sind die beiden 2 und 4 und schlafen ca. 11 Stunden am Stück, beide zusammen in einem Zimmer (das hilft beiden sehr, denn sie sind nie allein) und es ist ne Weile her dass mal einer nachts zu mir wollte, obwohl sie beide immernoch jederzeit dürfen. Ich bin aber auch jemand der im Bett sitzend und stillend schlafen kann... 
Mein Mann hat auch 3-Schicht, ich konnte da leider auch nicht immer so auf ihn zurückgreifen wie wir beide gern gewollt hätten, die Schicht schlaucht ihn schon und meistens reicht es wenn sich einer die Nacht um die Ohren schlägt 

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20. Juli 2018 um 0:03

Sucht euch Unterstützung - Sei es durch ein Kindermädchen, eine (Leih-) Oma, oder über eine Familienhelferin. Es hilft niemandem, wenn du völlig zusammenbrichst. Außerdem ist es mit Kindern immer gut ein Netzwerk zu haben. 

Ich würde mich an deiner Stelle auch abends früher mit hinlegen und es so handhaben, wie meine Vorrednerin es geschildert hat. Ich wünsche dir alles Gute und fühle mit dir! 

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20. Juli 2018 um 2:19

Warum übernimmt dein Mann denn keine Nächte wenn er zuhause ist, damit du mal vernünftig Schlaf bekommst?

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20. Juli 2018 um 5:54

Ich würde mich um 20 Uhr mit ins Bett legen, Kinder bei mir mit ins Bett. Gehen sie in eine Kita? Wenn nicht ,unbedingt einen Platz suchen und mittags mich hinlegen.  Am Wochenende einen Babysitter der mit denen mal 2 Stunden auf den Spielplatz geht. Schlafemtzug ist echt megafies. Ich wurde da auch depressiv und total heulerisch. Ich finde dein Mann muss dann auch mal ran und nachts aufstehen, wenn er frei hat. Wann hat er Urlaub,  Elternzeit? 

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20. Juli 2018 um 6:42

Ich finde du kannst stolz auf dich sein. Du kümmerst dich um deine Kinder und ein Haus und das unter echt schwierigen Umständen. Du hast dir ja schon Hilfe gesucht in Form der Schlafberatung und ich hoffe dass du auch bald Hilfe durch eine psychologische Beratung bekommst. Eventuell würde dir auch eine Mutter-Kind-Kur gut tun?  Ich kann dir gut nachfühlen. Ich hatte auch eine Wochenbettdepression und mein Mann arbeitet auch in drei Schichten. Meine Söhne sind jetzt 5 und 2 und die durchgeschlafenen Nächte der letzten Jahre kann ich an zwei Händen abzählen. Der große schlief mit drei endlich durch, da kam aber auch kurz darauf der kleine schon und der ist ein noch schlechterer Schläfer. Was mir geholfen hat: wie schildi schrieb, Weg des geringsten Widerstandes. Ich habe mich oft einfach abends mit den Kindern ins Bett gelegt. Scheiß auf Haushalt solange alle satt und halbwegs sauber angezogen sind. Außerdem habe ich mit meinem Mann eine feste Vereinbarung getroffen. Er darf samstags ausschlafen, ich sonntags. Wenn er Urlaub hat wechseln wir uns täglich ab. Das Argument mit der Wechselschicht habe ich hier einfach nicht gelten lassen, Schlafentzug ist nämlich nicht umsonst eine anerkannte Foltermethode. Also meine Tipps für dich: Kur beantragen, deinen Mann verpflichten dich wenigstens einmal die Woche ausschlafen zu lassen und abends den Druck rausnehmen indem du dich mit den Kindern in ein Zimmer einkuschelst bis alle schlafen. Bei uns wird es jetzt besser. Der große schläft durch, der kleine kommt nachts wenn er wach wird selbstständig zu mir ins Bett und schläft dann weiter. 

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20. Juli 2018 um 8:18

Die 5-7 mal waren auf die ersten 3 Stunden nach dem schlafen gehen bis ich schlafen gehe bezogen. Insgesamt in einer Nacht sind es gut 15 mal. Also mindestens stündlich. Das finde ich schon Wahnsinn. 

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20. Juli 2018 um 8:19
In Antwort auf schildi159

Hallo, ich kann dir nicht wirklich helfen aber wollte dich mal drücken. Es ist doch schonmal gut dass ihr wegen der schlafprobleme professionelle Unterstützung habt, dann stehst du nicht mehr allein vor dem Problem. Ich kann dir ja mal schreiben wie es bei uns war. Meine beiden haben 2 Jahre Abstand, und ich hatte eigentlich recht unkomplizierte Schläfer. Aber ich bin auch immer den Weg des geringsten Widerstands gegangen, d.h. für mich schlafen um jeden Preis. Ich habe mich abends hingelegt wenn die Kinder im Bett waren, was an Haushalt liegen bleibt wartet auch auf morgen. Wenn einer aufwachte habe ich denjenigen mit in mein Bett genommen- Hauptsache ich konnte schnell weiterschlafen. Inzwischen sind die beiden 2 und 4 und schlafen ca. 11 Stunden am Stück, beide zusammen in einem Zimmer (das hilft beiden sehr, denn sie sind nie allein) und es ist ne Weile her dass mal einer nachts zu mir wollte, obwohl sie beide immernoch jederzeit dürfen. Ich bin aber auch jemand der im Bett sitzend und stillend schlafen kann... 
Mein Mann hat auch 3-Schicht, ich konnte da leider auch nicht immer so auf ihn zurückgreifen wie wir beide gern gewollt hätten, die Schicht schlaucht ihn schon und meistens reicht es wenn sich einer die Nacht um die Ohren schlägt 

Danke für die lieben Worte  

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20. Juli 2018 um 8:21
In Antwort auf froggy2014

Sucht euch Unterstützung - Sei es durch ein Kindermädchen, eine (Leih-) Oma, oder über eine Familienhelferin. Es hilft niemandem, wenn du völlig zusammenbrichst. Außerdem ist es mit Kindern immer gut ein Netzwerk zu haben. 

Ich würde mich an deiner Stelle auch abends früher mit hinlegen und es so handhaben, wie meine Vorrednerin es geschildert hat. Ich wünsche dir alles Gute und fühle mit dir! 

Ja das mit dem Kindermädchen habe ich mir auch schon überlegt aber ich weiß nicht wo ich nach sowas suchen kann. Von Internetportalen wurde mir abgeraten. Wir leben in einem Dorf unsere Möglichkeiten sind nicht so wie in einer Großstadt. Hast du eine Idee? 

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20. Juli 2018 um 8:22
In Antwort auf lumusi_12929047

Warum übernimmt dein Mann denn keine Nächte wenn er zuhause ist, damit du mal vernünftig Schlaf bekommst?

Wenn mein Mann keine Nachtschicht hat teilen wir uns auf. Dann schläft jeder bei einem Kind und muss halt nur halb so oft aufstehen. Deswegen bekomme ich ja Bauchschmerzen wenn er arbeiten geht. Er versucht mir schon zu helfen und er weiß auch was mit mir los ist. 

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20. Juli 2018 um 13:35

Kann auch sein, dass die Kinder genau dann sie nicht mehr rufen, da sie wach werden und merken Mama ist ja bei mir. Ich würde es auf jeden Fall versuchen. Hauptsache alle bekommen Schlaf.

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20. Juli 2018 um 14:07
In Antwort auf juliaayla0807

Wenn mein Mann keine Nachtschicht hat teilen wir uns auf. Dann schläft jeder bei einem Kind und muss halt nur halb so oft aufstehen. Deswegen bekomme ich ja Bauchschmerzen wenn er arbeiten geht. Er versucht mir schon zu helfen und er weiß auch was mit mir los ist. 

Lass die Kinder doch gemeinsam schlafen.

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20. Juli 2018 um 14:10
In Antwort auf juliaayla0807

Hallo ihr lieben, 
ich weiß das ist ein Thema was nicht so offen besprochen wird aber ich muss es mal raus lassen und hoffe das jemand vielleicht sogar einen Rat hat. Das Problem ist das ich manchmal total überfordert bin. Meine Kinder sind 1 und 3. Beide sind vom Alter nur 1 1/2 Jahre auseinander. Es war gewollt aber ich habe es ganz klar unterschätzt. Mein Mann arbeitet in Wechselschicht (früh, Mittag Nacht) 7 Tage die Woche und 1 Tag frei. Alle Wochenenden Feiertage usw. zusätzlich haben wir noch ein Haus gekauft vor 2 Jahren. Das Hauptproblem sind die Nächte. Klar tagsüber ist es auch hart aber nicht Nächte sind kaum zu ertragen. Beide Kinder schlafen noch nicht durch.. was sie ja auch nicht müssen, aber so häufig wie sie wach werden ist wirklich nicht normal. Sie gehen abends gegen 19-20 Uhr ins Bett, bis zu dem Zeitpunkt wo ich ins Bett gehe (meist gegen 23uhr) laufe ich bestimmt 5-7 mal abwechselnd ins eins der Zimmer weil einer von beiden wach wurde. So geht es dann die ganze Nacht. Teilweise schlafe ich 1 Stunde die Nacht am Stück. Dementsprechend kann ich tagsüber auch einfach nicht mehr. Wir sind jetzt seit kurzem in Behandlung bei einem Spezialisten um diese schlafprobleme in den Griff zu bekommen aber bis dahin habe ich das Gefühl alles bricht langsam zusammen. Ich kann einfach nicht mehr. Ich habe nicht nur nicht eine einzige Nacht seit 3 Jahren nicht durch geschlafen, ich bin teilweise über Monate und Jahre jede halbe Stunde aufgestanden in der Nacht. Ich hatte schon nach der geburt meiner zweiten Tochter schwere wochenbettdepressionen. Habe dagegen antidepressiva bekommen. Zur Zeit warte ich noch auf einen Platz bei einer Psychologin. Ich bin einfach am Ende. Ich habe abends Angst schlafen zu gehen weil dieses Gefühl ständig aus dem schlaf gerissen zu werden und das mehr als stündlich ist schrecklich. Ich kann abends nicht mal duschen gehen wenn mein Mann nicht da ist. Man kann sich nicht mal hinsetzen und einfach ausruhen weil man die ganze Zeit abrufbereit ist. Ich bekomme Angst und Bauchschmerzen wenn mein Mann zur Nachtschicht geht, weine fast jedes Mal weil ich mich so hilflos und allein damit fühle sobald er weg ist. Das belastet uns sehr. Ich sitze oft da und weine. Manchmal bin ich so wütend das ich kurz davor bin meine Tasche zu packen und einfach anzuhauen. Meinen Mann und meine Kinder einfach so zurück zu lassen. Manchmal denke ich vielleicht wären alle besser dran wenn ich weg wäre. Wenn ich meinem Leben ein Ende setze. Im Moment sind meine Gedanken noch so klar das ich weiß das es Schwachsinn ist. Aber es fühlt sich so an als ob es niemals endet. Als ob mein Leben ewig so weiter geht und ich hab Angst das meine Gedanken irgendwann nicht mehr so klar sind und ich einen Fehler begehe der nicht mehr rückgängig zu machen ist. Meinen Kindern würde ich selbstverständlich niemals etwas tun und dieser Gedanke kam auch nicht den Bruchteil einer Sekunde auf. Ich liebe meine Kinder und wir haben uns eigentlich ein schönes Leben aufgebaut, aber die Situation macht mich so fertig. Ich weiß nicht wie lange ich das noch aushalte. Ich habe auch niemanden wo die Kinder mal hin können um mich zu entlasten. Ich sitze so oft da und weine. Ich denke mir oft das ich mir mein Leben so einfach nicht vorgestellt habe. Vielleicht gibt es ja jemanden unter euch der mich nicht verurteilt. Der sich darin wiederfindet. Jemanden der all das hinter sich hat und mir mut machen kann. Oder jemand der Ratschläge hat wie ich besser damit umgehen kann. Danke für euer offenes Ohr. 

Geh am besten zu deinem Hausartzt und lass dir eine Überweisung mit dem zusatz "dringend" geben. Schildere genau so wie du es hier tust deine Situation. Mit dem "drigend" bekommst du schneller einen Platz bei einem Psychologen/Psychiater. 

Zum Thema schlafen: ich weiß es wird nicht gerne gesehen aber du bist völlig am Ende und Selbstmordgedanken sind sehr ernstzunehmend: Es ist in Ordnung wenn du sie mal schreien lässt. In dieser Situation gehst du vor und sie überleben es wenn du nicht jedes mal rennst. Es ist schwer aber wenn du dich dafür entscheiden solltest, dann kann dir absolut niemand einen Vorwurf machen. Gar niemand!
Vielleicht kannst du dir wirklich regelmäßig hilfe von freunden oder verwandten holen, die die Kinder wenigstens Tagsüber mal nehmen damit du ein paar stunden schlafen kannst? Idealerweise sogar nachts? Vielleicht läuft es bei den Großeltern/Tanten/Onkel ganz anders ab?

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20. Juli 2018 um 15:35

Ja es ist viel arbeit.meine mädchen waren auch 17 mt auseinander.eines hatte noch ein loch im herzen.dazu ein sehr aktiver 5 jähriger.
es geht vorbei.gönn dir ruhe wenn es geht 
könnte ich die zeit zurückdrehen.ich würde heute weniger putzen und mehr ruhen.alles liebe.

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20. Juli 2018 um 17:00
In Antwort auf pustew

Kann auch sein, dass die Kinder genau dann sie nicht mehr rufen, da sie wach werden und merken Mama ist ja bei mir. Ich würde es auf jeden Fall versuchen. Hauptsache alle bekommen Schlaf.

Also die große schläft seit ihrer Geburt in meinem Mann. Die kleine kommt dann nicht zur Ruhe die schläft nur in ihrem Bett. 

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20. Juli 2018 um 17:03
In Antwort auf waldmeisterin1

Lass die Kinder doch gemeinsam schlafen.

Daran arbeiten wir auch gerade. Bei dem Spezialisten erarbeiten wir uns gerade eine Taktik wie wir das Problem lösen können und am Ende soll es darauf hinaus laufen das die Kinder zusammen schlafen und sich so sicherer fühlen. Fangen gerade mit der kleinen an da sie eh schon im eigenen Bett schläft. Das Ziel ist das sie alleine einschläft, mithilfe einer ganz sanften Methode das dauert Wochen. Dadurch soll sie halt lernen das es nicht schlimm ist wenn sie wach ist und ich bin nicht in der Nähe.. anschließend wird die große daran gewöhnt ohne mama zu schlafen und am Ende dann halt beide zusammen. Wäre schön wenn es klappt 

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20. Juli 2018 um 17:04
In Antwort auf juliaayla0807

Also die große schläft seit ihrer Geburt in meinem Mann. Die kleine kommt dann nicht zur Ruhe die schläft nur in ihrem Bett. 

In meinem Bett 🙈 Autokorrektur Entschuldigung 

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21. Juli 2018 um 8:06

Also die große geht seit einem Jahr in den Kindergarten das hat tatsächlich sogar geholfen bei ihr war der Schlaf noch viiiiiel schlimmer. Sie macht dort aber noch einen Mittagsschlaf das braucht sie sonst bekommen wir den Tag nicht rum. Die kleine kommt jetzt im September ich bin mal gespannt. Kurz danach fange ich aber auch schon wieder an zu arbeiten ich hoffe bis dahin wird es besser 

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21. Juli 2018 um 8:11

Ja das ist richtig. Herauszufinden was für jedes Kind individuell das richtige ist, ist ja nicht so einfach. Denn einen Tag etwas zu ändern, zb nicht mehr so spät zu essen, bringt meist ja nicht sofort etwas somit muss man alles über Tage und Wochen testen. Weil tägliche Veränderungen verwirren die Kinder, so wie ihr schon gesagt habt. Aber tatsächlich ist es so das wir fast jeden Abend Baden gehen, anschließend darf noch eine halbe Stunde Kinderfilm geschaut werden, dabei essen sie Abendbrot. Danach liegen wir zusammen im Bett und lesen eine Geschichte. Die kleine bringe ich in ihr eigenes Bett die große bleibt alleine in meinem Bett. 

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21. Juli 2018 um 8:12
In Antwort auf juliaayla0807

Ja das ist richtig. Herauszufinden was für jedes Kind individuell das richtige ist, ist ja nicht so einfach. Denn einen Tag etwas zu ändern, zb nicht mehr so spät zu essen, bringt meist ja nicht sofort etwas somit muss man alles über Tage und Wochen testen. Weil tägliche Veränderungen verwirren die Kinder, so wie ihr schon gesagt habt. Aber tatsächlich ist es so das wir fast jeden Abend Baden gehen, anschließend darf noch eine halbe Stunde Kinderfilm geschaut werden, dabei essen sie Abendbrot. Danach liegen wir zusammen im Bett und lesen eine Geschichte. Die kleine bringe ich in ihr eigenes Bett die große bleibt alleine in meinem Bett. 

Und ja ich weiß das die kleine mit 1 Jahr noch zu klein fürs Fernsehen ist aber es lässt sich nicht vermeiden wenn die große mal schaut. 

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21. Juli 2018 um 12:20
In Antwort auf juliaayla0807

Ja das mit dem Kindermädchen habe ich mir auch schon überlegt aber ich weiß nicht wo ich nach sowas suchen kann. Von Internetportalen wurde mir abgeraten. Wir leben in einem Dorf unsere Möglichkeiten sind nicht so wie in einer Großstadt. Hast du eine Idee? 

Hi! Also wir haben in unserem Dorf ein von der Gemeinde finanziertes Familienzentrum. Da werden auch Kindermädchen (die dort einen Babysitterkurs absolviert haben) vermittelt. So haben wir ein sehr gutes Kindermädchen bekommen. Manchmal läuft sowas auch über die FBS, VHS oder andere Träger. Wenn es sowas gar nicht gibt, in der Nachbarschaft oder bei Müttern umhören, die bereits ein Kindermädchen haben (Meistens hat dieses Kindermädchen eine Freundin, die das auch gern machen würde und wenn man Glück hat, passt das).

Oder aber die Option Familienhelferin. Das kenne ich sonst, wenn man als Mutter krankheitsbedingt ausfällt und der Partner aus beruflichen Gründen die Betreuung nicht übernehmen kann, zahlt die Krankenkasse für eine bestimmte Zeit eine Familienhelferin, die dann zuhause mit anpackt. Ist keine Dauerlösung, aber evtl. in einer Akutsituation möglich. 

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22. Juli 2018 um 0:20
In Antwort auf juliaayla0807

Hallo ihr lieben, 
ich weiß das ist ein Thema was nicht so offen besprochen wird aber ich muss es mal raus lassen und hoffe das jemand vielleicht sogar einen Rat hat. Das Problem ist das ich manchmal total überfordert bin. Meine Kinder sind 1 und 3. Beide sind vom Alter nur 1 1/2 Jahre auseinander. Es war gewollt aber ich habe es ganz klar unterschätzt. Mein Mann arbeitet in Wechselschicht (früh, Mittag Nacht) 7 Tage die Woche und 1 Tag frei. Alle Wochenenden Feiertage usw. zusätzlich haben wir noch ein Haus gekauft vor 2 Jahren. Das Hauptproblem sind die Nächte. Klar tagsüber ist es auch hart aber nicht Nächte sind kaum zu ertragen. Beide Kinder schlafen noch nicht durch.. was sie ja auch nicht müssen, aber so häufig wie sie wach werden ist wirklich nicht normal. Sie gehen abends gegen 19-20 Uhr ins Bett, bis zu dem Zeitpunkt wo ich ins Bett gehe (meist gegen 23uhr) laufe ich bestimmt 5-7 mal abwechselnd ins eins der Zimmer weil einer von beiden wach wurde. So geht es dann die ganze Nacht. Teilweise schlafe ich 1 Stunde die Nacht am Stück. Dementsprechend kann ich tagsüber auch einfach nicht mehr. Wir sind jetzt seit kurzem in Behandlung bei einem Spezialisten um diese schlafprobleme in den Griff zu bekommen aber bis dahin habe ich das Gefühl alles bricht langsam zusammen. Ich kann einfach nicht mehr. Ich habe nicht nur nicht eine einzige Nacht seit 3 Jahren nicht durch geschlafen, ich bin teilweise über Monate und Jahre jede halbe Stunde aufgestanden in der Nacht. Ich hatte schon nach der geburt meiner zweiten Tochter schwere wochenbettdepressionen. Habe dagegen antidepressiva bekommen. Zur Zeit warte ich noch auf einen Platz bei einer Psychologin. Ich bin einfach am Ende. Ich habe abends Angst schlafen zu gehen weil dieses Gefühl ständig aus dem schlaf gerissen zu werden und das mehr als stündlich ist schrecklich. Ich kann abends nicht mal duschen gehen wenn mein Mann nicht da ist. Man kann sich nicht mal hinsetzen und einfach ausruhen weil man die ganze Zeit abrufbereit ist. Ich bekomme Angst und Bauchschmerzen wenn mein Mann zur Nachtschicht geht, weine fast jedes Mal weil ich mich so hilflos und allein damit fühle sobald er weg ist. Das belastet uns sehr. Ich sitze oft da und weine. Manchmal bin ich so wütend das ich kurz davor bin meine Tasche zu packen und einfach anzuhauen. Meinen Mann und meine Kinder einfach so zurück zu lassen. Manchmal denke ich vielleicht wären alle besser dran wenn ich weg wäre. Wenn ich meinem Leben ein Ende setze. Im Moment sind meine Gedanken noch so klar das ich weiß das es Schwachsinn ist. Aber es fühlt sich so an als ob es niemals endet. Als ob mein Leben ewig so weiter geht und ich hab Angst das meine Gedanken irgendwann nicht mehr so klar sind und ich einen Fehler begehe der nicht mehr rückgängig zu machen ist. Meinen Kindern würde ich selbstverständlich niemals etwas tun und dieser Gedanke kam auch nicht den Bruchteil einer Sekunde auf. Ich liebe meine Kinder und wir haben uns eigentlich ein schönes Leben aufgebaut, aber die Situation macht mich so fertig. Ich weiß nicht wie lange ich das noch aushalte. Ich habe auch niemanden wo die Kinder mal hin können um mich zu entlasten. Ich sitze so oft da und weine. Ich denke mir oft das ich mir mein Leben so einfach nicht vorgestellt habe. Vielleicht gibt es ja jemanden unter euch der mich nicht verurteilt. Der sich darin wiederfindet. Jemanden der all das hinter sich hat und mir mut machen kann. Oder jemand der Ratschläge hat wie ich besser damit umgehen kann. Danke für euer offenes Ohr. 

Hallo meine liebe, erst einmal drück ich dich. Weißt du, mir ging es damals mit meiner Tochter als sie noch ein Baby war genauso. Ich hatte das Gefühl dass es nie enden wird, diese schrecklichen Nächte usw. Generell hab ich das 1. Jahr so gehasst. Ich hatte auch depression und war sehr lange in Behandlung, über ein halbes Jahr. Wenn mein Mann auf spätschicht ging und ich wusste dass ich mit ihr allein bin, bis spät in die Nacht, da wäre ich auch am liebsten auf und davon!!
Ich kann dich voll und ganz verstehen. Schlafmangel macht ein verrückt. Nach der Entbindung hatte ich 3 Tage und Nächte gar nicht geschlafen. Für mich war das eine absolute Grenzerfahrung. Hab mich vor kurzem sterilisieren lassen, weil ich mir sowas nie wieder freiwillig antun würde. Mit mir stimmt was nicht, seitdem ich Mutter bin, dass weiß ich. Meine Tochter wird nächsten Monat gott sei Dank schon 2 Jahre und ich mach weitere Kreuze, dass sie größer wird. Ich verabscheue Babys, kann sie nicht angucken da Ekel ich mich regelrecht. Wenn eine Frau schwanger ist, dann denk ich mir nur "mein aufrichtiges beileid..."
Wenn du reden magst, kannst mir gern ne pn senden. 

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22. Juli 2018 um 23:05
In Antwort auf juliaayla0807

Hallo ihr lieben, 
ich weiß das ist ein Thema was nicht so offen besprochen wird aber ich muss es mal raus lassen und hoffe das jemand vielleicht sogar einen Rat hat. Das Problem ist das ich manchmal total überfordert bin. Meine Kinder sind 1 und 3. Beide sind vom Alter nur 1 1/2 Jahre auseinander. Es war gewollt aber ich habe es ganz klar unterschätzt. Mein Mann arbeitet in Wechselschicht (früh, Mittag Nacht) 7 Tage die Woche und 1 Tag frei. Alle Wochenenden Feiertage usw. zusätzlich haben wir noch ein Haus gekauft vor 2 Jahren. Das Hauptproblem sind die Nächte. Klar tagsüber ist es auch hart aber nicht Nächte sind kaum zu ertragen. Beide Kinder schlafen noch nicht durch.. was sie ja auch nicht müssen, aber so häufig wie sie wach werden ist wirklich nicht normal. Sie gehen abends gegen 19-20 Uhr ins Bett, bis zu dem Zeitpunkt wo ich ins Bett gehe (meist gegen 23uhr) laufe ich bestimmt 5-7 mal abwechselnd ins eins der Zimmer weil einer von beiden wach wurde. So geht es dann die ganze Nacht. Teilweise schlafe ich 1 Stunde die Nacht am Stück. Dementsprechend kann ich tagsüber auch einfach nicht mehr. Wir sind jetzt seit kurzem in Behandlung bei einem Spezialisten um diese schlafprobleme in den Griff zu bekommen aber bis dahin habe ich das Gefühl alles bricht langsam zusammen. Ich kann einfach nicht mehr. Ich habe nicht nur nicht eine einzige Nacht seit 3 Jahren nicht durch geschlafen, ich bin teilweise über Monate und Jahre jede halbe Stunde aufgestanden in der Nacht. Ich hatte schon nach der geburt meiner zweiten Tochter schwere wochenbettdepressionen. Habe dagegen antidepressiva bekommen. Zur Zeit warte ich noch auf einen Platz bei einer Psychologin. Ich bin einfach am Ende. Ich habe abends Angst schlafen zu gehen weil dieses Gefühl ständig aus dem schlaf gerissen zu werden und das mehr als stündlich ist schrecklich. Ich kann abends nicht mal duschen gehen wenn mein Mann nicht da ist. Man kann sich nicht mal hinsetzen und einfach ausruhen weil man die ganze Zeit abrufbereit ist. Ich bekomme Angst und Bauchschmerzen wenn mein Mann zur Nachtschicht geht, weine fast jedes Mal weil ich mich so hilflos und allein damit fühle sobald er weg ist. Das belastet uns sehr. Ich sitze oft da und weine. Manchmal bin ich so wütend das ich kurz davor bin meine Tasche zu packen und einfach anzuhauen. Meinen Mann und meine Kinder einfach so zurück zu lassen. Manchmal denke ich vielleicht wären alle besser dran wenn ich weg wäre. Wenn ich meinem Leben ein Ende setze. Im Moment sind meine Gedanken noch so klar das ich weiß das es Schwachsinn ist. Aber es fühlt sich so an als ob es niemals endet. Als ob mein Leben ewig so weiter geht und ich hab Angst das meine Gedanken irgendwann nicht mehr so klar sind und ich einen Fehler begehe der nicht mehr rückgängig zu machen ist. Meinen Kindern würde ich selbstverständlich niemals etwas tun und dieser Gedanke kam auch nicht den Bruchteil einer Sekunde auf. Ich liebe meine Kinder und wir haben uns eigentlich ein schönes Leben aufgebaut, aber die Situation macht mich so fertig. Ich weiß nicht wie lange ich das noch aushalte. Ich habe auch niemanden wo die Kinder mal hin können um mich zu entlasten. Ich sitze so oft da und weine. Ich denke mir oft das ich mir mein Leben so einfach nicht vorgestellt habe. Vielleicht gibt es ja jemanden unter euch der mich nicht verurteilt. Der sich darin wiederfindet. Jemanden der all das hinter sich hat und mir mut machen kann. Oder jemand der Ratschläge hat wie ich besser damit umgehen kann. Danke für euer offenes Ohr. 

Ich habe nicht viel Zeit gerade, aber ich will dir kurz antworten.
Bitte schiebe nichts auf die lange Bank. Suche dir schnell professionelle Hilfe.
Zögere nicht, denn von alleine wird nicht das besser,was dir weiterhelfen würde.
Es gibt heute auch Mutter Kind Stationen für stationäre Therapien, erkundige dich dort rufe in Kliniken an.

Das Problem ist, falls sich deine Gedanken verstärken, und du möglicheweise wegen Eigengefährdung akut eingewiesen wirst,dann bleibtst du in der Regel nur so lange dort bis sich die Lage beruht hat. Das ist aber zu kurz um effektiv nach Lösungen zu suchen.
Ambulant wirst du sicher auch vieles lernen können, dabei hilfreich können auch diverse andere Dinge wie Entspannungstechniken, Sport, Bewegung, Meditieren sein. Aber wenn du jetzt schon so angespannt und kaputt ist hilft dir das nur bedingt.

Die Kinder bei dir schlafen lassen ist so eine Sache, dann musst du zwar nicht immer aufstehen, hast aber trotzdem nicht die Tiefschlafphasen die zur erholung beitragen.

Zwei meiner vier Kinder haben eine Behinderung, ich bin seit 12 Jahren Mutter, ich liebe sie alle, aber es zehrt ungemein. Ich habe noch nie viel geschlafen, jetzt oder besser gesagt seit Jahren sind es höchstens 5 Stunden pro Nacht. Meist aber viel weniger.
Auch immer wieder keine Minute oder nur 1, 2 Stunden.

Ich habe sehr oft schon die Gedanken wie du gehabt und auch schon versucht. Allerdings früher und wegen anderen Gründen. Aber dieses Dauer Erschöpft sein, das macht kaputt und das geht nicht weg bei mir, dessen bin ich mir bewusst. Demnach muss man unbedingt versuchen, die Dinge zu mindern die auslaugen und krank machen.

Du bist sicher eine tolle Mama und ein prima Mensch, aber auch dich hat die Natur nur mit einger gewissen Belastungsgrenze ausgestattet und die musst du wieder reaktivieren.
Das schlimme ist, man denkt man muss doch irgendwann zusammenbrechen. Tut man aber nicht so schnell. Selbst wenn alle Kraft, alle Freude und alle Energie längst weg ist, lebt man noch weiter. Aber als Zombie.
Das ist gräßlich.

Warte nicht solange, ruf die Tage in Kliniken an und schilder deine Sorgen.
Frag bei dieser Therapeutin nach, ob sie dir nicht schon mal ein Gespräch anbieten kann. Zur Not, die Telefonseelsorge und schau mal in deiner Gemeinde nach, ob es Hilfsangebote gibt, für Familien in Not die einfach eine schwere Zeit haben.
Du musst dich weder schämen noch Angst haben.
Obwohl ich das auch vestehen kann. Es heißt immer wie bedauerlich es ist, dass Depressionen so ein Tabu in unserer Gesellschaft sind und wenn man was sagt wird man ebenfalls nicht für ernst genommen oder man hat Angst man könnte die Kinder verlieren. Aber so denken nicht alle. Habe den Mut etwas zu ändern.

Viel Glück

 

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28. Juli 2018 um 21:37
In Antwort auf paprikaschote12

Hallo meine liebe, erst einmal drück ich dich. Weißt du, mir ging es damals mit meiner Tochter als sie noch ein Baby war genauso. Ich hatte das Gefühl dass es nie enden wird, diese schrecklichen Nächte usw. Generell hab ich das 1. Jahr so gehasst. Ich hatte auch depression und war sehr lange in Behandlung, über ein halbes Jahr. Wenn mein Mann auf spätschicht ging und ich wusste dass ich mit ihr allein bin, bis spät in die Nacht, da wäre ich auch am liebsten auf und davon!!
Ich kann dich voll und ganz verstehen. Schlafmangel macht ein verrückt. Nach der Entbindung hatte ich 3 Tage und Nächte gar nicht geschlafen. Für mich war das eine absolute Grenzerfahrung. Hab mich vor kurzem sterilisieren lassen, weil ich mir sowas nie wieder freiwillig antun würde. Mit mir stimmt was nicht, seitdem ich Mutter bin, dass weiß ich. Meine Tochter wird nächsten Monat gott sei Dank schon 2 Jahre und ich mach weitere Kreuze, dass sie größer wird. Ich verabscheue Babys, kann sie nicht angucken da Ekel ich mich regelrecht. Wenn eine Frau schwanger ist, dann denk ich mir nur "mein aufrichtiges beileid..."
Wenn du reden magst, kannst mir gern ne pn senden. 

Du sprichst mir aus der Seele. Bei mir ist es genau wie bei dir. Das erste Jahr mit meiner großen war schrecklich. Sie war ein Schrei Baby und hat auch von Anfang an nicht geschlafen. Der Wunsch „kein Einzelkind“ zu haben war damals aber viel größer deshalb habe ich noch ein Kind bekommen, aus diesem Grund sogar direkt hinterher und nach ihr habe ich mich sofort sterilisieren lassen! Ich bereue es auch nicht. Ich möchte nie wieder Kinder haben. Ich bin erst 27 Jahre, alle sagen wie ich so eine Entscheidung treffen konnte nach dem Motto:“was wenn du in 10 Jahren doch nochmal eins möchtest“ ich sage immer nur genau deswegen hab ich es gemacht. In 10 Jahren habe ich all die schlimmen Nächte vergessen und damit ich nicht nochmal in Versuchung komme habe ich mir die Entscheidung schon vorweg genommen. Und genau wie du denke ich mir jedes Mal wenn jemand sagt sie sei schwanger „mein Beileid“. Babys von anderen finde ich immer noch süß aber denke mir im
selben Moment zum glück ist das nicht meins. Was stimmt nicht mit uns 🙈 

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1. August 2018 um 13:46

Weil wir kein Einzelkind wollten. Hätte aber auch nicht erwartet das die Umstellung von 1 auf 2 Kinder so extrem ist. Liegt wahrscheinlich an dem kleinen Altersunterschied. 

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1. August 2018 um 14:03
In Antwort auf juliaayla0807

Du sprichst mir aus der Seele. Bei mir ist es genau wie bei dir. Das erste Jahr mit meiner großen war schrecklich. Sie war ein Schrei Baby und hat auch von Anfang an nicht geschlafen. Der Wunsch „kein Einzelkind“ zu haben war damals aber viel größer deshalb habe ich noch ein Kind bekommen, aus diesem Grund sogar direkt hinterher und nach ihr habe ich mich sofort sterilisieren lassen! Ich bereue es auch nicht. Ich möchte nie wieder Kinder haben. Ich bin erst 27 Jahre, alle sagen wie ich so eine Entscheidung treffen konnte nach dem Motto:“was wenn du in 10 Jahren doch nochmal eins möchtest“ ich sage immer nur genau deswegen hab ich es gemacht. In 10 Jahren habe ich all die schlimmen Nächte vergessen und damit ich nicht nochmal in Versuchung komme habe ich mir die Entscheidung schon vorweg genommen. Und genau wie du denke ich mir jedes Mal wenn jemand sagt sie sei schwanger „mein Beileid“. Babys von anderen finde ich immer noch süß aber denke mir im
selben Moment zum glück ist das nicht meins. Was stimmt nicht mit uns 🙈 

Ich kenne Frauen, die sich nach einer Sterilisation erkundigt haben. Hat kein Arzt durchgeführt, schon gar nicht in so jungen Jahren.

 

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