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Depressionen in schwangerschaft, hab so ein schlechtes gewissen

19. Juli 2011 um 0:28

hallo....ich habe seit ich denken kann immer probleme mit meiner psyche....es ist nicht alles so gut gelaufen in meiner kindheit und dies hat sich bis jetzt so durchgezogen..... .

nun habe ich im januar erfahren das ich schwanger bin und wollte es auch immer davor....aber wo es so war...wusste ich gar nicht mehr so recht ob ich es möchte...plötzlich waren meine gefühle völlig durcheinander.... ich habe mich dafür entschieden und bereue es auch nicht....ich freue mich auf meinen sohn auch wenn es nicht einfach ist damit allein zu sein usw. .

am anfang hatte ich noch sehr oft sehr starke nervenzusammenbrüche .... äußert sich bei mir so das ich eben so stark weine das ich keine luft mehr bekomme ....rumschreie ....und meine wut meist an mir auslasse.

joar das macht mich eh schon die ganze zeit fertig weil da ja auch die ersten wochen vom wurm waren wo das wichtigste passiert....ich hoffe es hat ihn nicht zu sehr mitgenommen. ich bin dann erst mal in eine psychatrische tagesklinik und danach wieder in meine heimat gezogen.... diagnose ist emotional instabile persönlichkeitsstörung impulsiven typus und depressive verstimmungen.

ja jetzt war lange alles ganz gut...mal etwas besser drauf mal schlechter aber stabil. jetzt bin ich dabei auch noch langsam meine medikamente abzusetzen ( hatte mich gleich am anfang beim embryonaltoxilogischen institut erkundigt wegen der wirkung aufs kind usw......erfahrungen waren hoch und es geht nicht zum kind) ja und gestern hatte ich wieder so ein schlimmen nervenzusammenbruch....mit schreien und allem..... und ich weiß wie mein süßer das alles mitbekommt......hab so ein schlechtes gewissen was ich ihm damit antue. hab auch so angst das er davon schäden hat ....auch psychisch usw. später mal.

hmm.....musste dies mal loswerden..... vielleicht hat ja jmd das selbe durchgemacht.

liebste grüße

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20. Juli 2011 um 18:05

Sei geduldig mit Dir
ich glaube, dadurch dass Du Dir bewusst bist dass Deine Stimmung & Dein Zustand auch auf Dein Baby wirken, bist Du schon mal einen großen Schritt gegangen.
Mach weiterhin ein Therapie - das ist etwas gutes für Dich und somit auch für den Kleinen.

und quasie"Rückfälle" ab & an sind doch normal. Das kannst Du so akzeptieren.
Wichtig ist, dass Du weiter an Dir arbeitest.
Viel ERfolg!

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8. August 2011 um 14:09

Hallo frlwunderlich
Wenn es dich beruhigt-mir geht es ähnlich wie dir. Bin auch eine psychisch kranke frau mit depressionen usw.
Mache mir die selben gedanken wie du.
Aber wie die anderen beiden schon geschrieben haben- du tust deinem kind nichts an!alles wird gut!!!
Wenn du lust hast mal mit einer gleichgesinnten zu schreiben, denn schreib mich einfach an.
Bin neu hier,weiß noch nicht so ganz wie hier alles funktioniert.
Alles gute und lieben gruß
Mary

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14. August 2011 um 23:15

Hey...
ich habe auch spät erfahren, das ich schwanger war und habe schon über längere zeit probleme mit depressionen. als ich davon erfahren habe, war ich 2 wochen in einer nervenheilklinik. wir haben fast dieselbe geschichte... auch ich bin alleine, aber nur weil ich unehrlich war... wenn du reden magst, denn schreib mich gerne an, ich ahb da echt ein offenes ohr und auch gute tipps, wie man sich launemäßig oben halten kann. du schaffst das!

liebe grüße, schnaddi & emily

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15. August 2011 um 12:31

Gehe DRINGEND....
zu einer Beratungsstelle! Viele Frauen haben zwar emotionale Tiefs während einer Schwangerschaft, aber so wie du das beschreibst, geht es bereits Richtung Schwangerschaftspsychose! Du brauchst Hilfe - wie soll das dann nach der Schwangerschaft weitergehen? Da musst du dich um das Kind kümmern und deine persönlichen Insuffizienzen nach hinten stellen... Aber wenn du schreist und weinst und Nervenzusammenbrüche hast... Um Gottes Willen.

Nach der Schwangerschaft fällst du unter Umständen nochmal in ein Loch, postnatale Depression. Ich spreche nicht vom Baby-Blues, sondern von einer richtigen Depression - wie soll denn das dann werden???

Lass dir helfen!

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26. November 2011 um 5:09
In Antwort auf juno_11954632

Gehe DRINGEND....
zu einer Beratungsstelle! Viele Frauen haben zwar emotionale Tiefs während einer Schwangerschaft, aber so wie du das beschreibst, geht es bereits Richtung Schwangerschaftspsychose! Du brauchst Hilfe - wie soll das dann nach der Schwangerschaft weitergehen? Da musst du dich um das Kind kümmern und deine persönlichen Insuffizienzen nach hinten stellen... Aber wenn du schreist und weinst und Nervenzusammenbrüche hast... Um Gottes Willen.

Nach der Schwangerschaft fällst du unter Umständen nochmal in ein Loch, postnatale Depression. Ich spreche nicht vom Baby-Blues, sondern von einer richtigen Depression - wie soll denn das dann werden???

Lass dir helfen!

??????
Es gibt keine ss psychose....

Ich selbst leide auch an einer ss depression die teils extrem schlimm wird...

Ich denke dass es kein guter ratschlag ist ihr zu sagen sie müsse ihre persönlichen insuffizienzen wie du es nennst,hinten an stellen.

Das ist völlig völlig falsch.


Es ist super dass du dir bewusst bist ein problem zu haben und ich kenne diese schrecklichen ängste und panikatakken.
Du bist eine gute mutter weil du eine lösung suchst....

Stell deine probleme NICHT hinten an sondern bemühe dich um geeignete hilfen und unterstützung nach der geburt.wenn es dir nicht gut geht geht es dem baby auch schlecht. das heisst es ist keine schande dich nach der geburt auch um dich zu kümmern damit du dein kind nicht gefährdest inform von entlastender betreuung für das kind in der zeit du dich therapieren lassen kannst!und so wirst du in die situation hineinwachsen mit ansprechpartnern und wirst dir und deinem baby gerecht.

Wenn ich manche ratschläge lese wirds mir echt anders ....




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2. Dezember 2011 um 9:02
In Antwort auf monika_11949415

??????
Es gibt keine ss psychose....

Ich selbst leide auch an einer ss depression die teils extrem schlimm wird...

Ich denke dass es kein guter ratschlag ist ihr zu sagen sie müsse ihre persönlichen insuffizienzen wie du es nennst,hinten an stellen.

Das ist völlig völlig falsch.


Es ist super dass du dir bewusst bist ein problem zu haben und ich kenne diese schrecklichen ängste und panikatakken.
Du bist eine gute mutter weil du eine lösung suchst....

Stell deine probleme NICHT hinten an sondern bemühe dich um geeignete hilfen und unterstützung nach der geburt.wenn es dir nicht gut geht geht es dem baby auch schlecht. das heisst es ist keine schande dich nach der geburt auch um dich zu kümmern damit du dein kind nicht gefährdest inform von entlastender betreuung für das kind in der zeit du dich therapieren lassen kannst!und so wirst du in die situation hineinwachsen mit ansprechpartnern und wirst dir und deinem baby gerecht.

Wenn ich manche ratschläge lese wirds mir echt anders ....




...
Gestationspsychose
Gestationspsychose,
Schwangerschaftspsychose:

seltene seelische Erkrankung, die während der Schwangerschaft auftritt. Die Wochenbettpsychose (postpartale Psychose, Puerperalpsychose) tritt innerhalb von sechs Wochen nach der Geburt auf. Es zeigen sich manische und/oder depressive Symptome, starke Unruhe, Verwirrtheit, Schlafstörungen, Angst, Halluzinationen und Wahn. Als Ursache wird ein Zusammenwirken von Veranlagung, akuter hormoneller Umstellung und den psychischen Belastungen infolge der Geburt des Kindes und der neu anzunehmenden Mutterrolle erachtet. Die Störung wird wie andere endogene Psychosen überwiegend medikamentös behandelt, wobei es sich oft um eine einmalige Episode handelt. Die Gestationspsychose ist abzugrenzen von der weitaus häufiger vorkommenden, aber harmloseren nichtpsychotischen Wochenbettdepression (Wochenbett), den sog. Heultagen.

Durch die hormonelle Umstellung gibt es durchaus sog. Schwangerschaftspsychosen...

Und mit persönlichen Insuffizienzen habe ich schlichtweg gemeint, dass sie sich um SICH zu kümmern hat, da es sonst ausarten kann.

Eine Studienkollegin meiner Schwester hat sich aus dem Fenster gestürzt-------> Diagnose lautete Schwangerschaftspsychose.

Ich weiß schon, wovon ich spreche, glaube mir...

Und auch psychisch angeschlagene Menschen, muss man nicht in Watte packen, sondern sie ermutigen SICH zu helfen; versäumte Hilfe kann katastrophale Folgen haben!

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