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Depressiv in der letzten SS- Wochen?!

12. Februar 2013 um 13:16

Hallo liebe bald- Mamis,

ich bin überfordert mit meiner Situation und suche ein paar Ratschläge von Gleichgesinnten.
Hierzu vielleicht erst ein paar Worte zu mir.
Ich bin selbstständig und gleichzeitig leitende Angestellte. Daher war ich im "normalen" Alltag immer unter Strom und vor allem unter Menschen. Nun habe ich in der SS viele Probleme mit Übelkeit (bis zur 22. Woche) gehabt, war lange im KH und sogar in Kur. Dadurch wurde mein normaler Tag schon seit Beginn der Schwangerschaft von heute auf morgen verändert. Ich konnte nicht mehr voll arbeiten und alles hat sich plötzlich geändert. Nun bin ich seit einer guten Woche im Mutterschutz und arbeite nur noch ein paar wenige Stunden in meiner Selbstständigkeit. Das ist mir auch wichtig, um wenigstens etwas zu tun zu haben. Hier tritt aber auch ein weiteres Problem auf. Ich habe einen kleinen Chihuahua, der mich wirklich wahnsinnig macht, Der Hund ist sehr änsgtlich und bellt sobald meine Kunden die Wohnung betreten. Eine Hundetrainerin war schon da, um am Verhalten des Hundes zu arbeiten, bisher jedoch ohne Erfolg. Die Bellerei macht mich wahnsinnig, Ich denke schon drüber nach, den Hund zu verkaufen, aber das fällt mir natürlich nicht leicht, da ich den Hund ja auch gerne habe. Mein Verlobter kann mir nichts abnehmen. Er arbeitet den ganzen Tag und wir sehen uns nur ein paar Stunden am Abend. Selbst an den Wochenenden arbeitet er, weil er hobbymäßig noch Schiedsrichter beim Basketball ist und dort jedes Wochenende mit beschäftigt und außer Haus ist.
Meine Freundninnen müssen ganz normal arbeiten und haben daher auch keine Zeit. Viele wohnen auch weiter weg.
Nun fällt mir zu Hause wirklich die Decke auf den Kopf. Gerne würde ich nochmal shoppen fahren oder etwas unternehmen, aber das geht mit dem Hund nicht.
Außerdem macht mich die Hausarbeit jetzt schon verrückt. Nur noch kochen, waschen, putzen ist nicht meine Welt. Ich vermisse mein altes Leben und ich habe Angst, dass ich dem Baby nicht gerecht werde, wenn ich jetzt schon so überfordert bin.
Ich heule fast jeden Tag und verfalle immer mehr in depressive Stimmung. Das kalte, ungemütliche Wetter tut sein Übriges dazu.
Alles ein wenig Wirr Warr aber ich musste es mal von der Seele schreiben und hoffe, ihr habt vielleicht 1-2 Tipps, was ich tun könnte.
Vielen Dank

Piety

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18. Juni 2013 um 10:26

Weder ein, noch aus.
Hallo Piety,

dein Text erinnert mich an meine Geschichte. Ich bin jetzt in der 30. SSW, Angestellte und mein Mann ist nur am Wochenende da.

Meine Welt steht seit beginn der SS auf dem Kopf. Ständig nörgel ich, misstraue ihm, und wegen JEDER Kleinigkeit fang ich an zu heulen - und ich kann mich teilweise nicht beruhigen. Ich habe bereits mit meiner FA darüber geredet, aber sie tut es als "normal" ab, wollte mich eine Woche krank schreiben und gesagt, das ich mal "an die frische Luft" soll -.- Aber es wird und wird nicht besser. Jedes Wochenende der Streit und die Heulerei wegen Belanglosem. (und danach die Angst, dass er NIE WIEDER gut wird, dass er mich verlässt, etc.)
Es hat sich wie eine Spirale im Kopf festgesetzt und ich suche wirklich händeringend Hilfe, da ich den Boden unter den Füßen verliere.

Er sagt zwar, dass wir das schaffen, aber ich verfalle immer wieder in alte Muster und erkenn mich nicht. Gerade nach dem aufstehen könnte ich direkt losheulen.
Dazu kommt, dass ich ihn in letzter Zeit SO EXTREM vermisse, dass es mich zerreißt!!

Mich würde interessieren, ob dieses Gefühl des Unwohlseins bei dir nachgelassen hat? Oder muss ich damit rechnen in den Babyblues zu verfallen? Ich habe Angst, dass ich damit die Beziehung aufs Spiel setzen, da die momentane Situation auch für den Partner belastend ist.

Ich habe auch schon an eine Psychotherapie gedacht, aber das wäre nun zu kurzfristig. Aufmunternde Mittel will ich gar nicht nehmen - dem Kind zuliebe.

LG, Frances

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17. Juli 2013 um 13:37

Alles wird gut!!!!!!!!
Hallo liebe Mamies!Ich hab mein Kind schon bekommen und jetzt ist er drei und ich hatte die gleiche Probleme.Aber ich will sie beruhigen am anfang war für mich auch sehr schwer auch die Zeit danach ist schwierig.Wo der Kleine dann da war Bin nach einem Jahr wieder zu Arbeit.Und jetzt bin froh das ich den Kleinen hab und mein früheriges Leben wieder zurück hab.Die Phase geht vorbei nur Geduld Und jetzt wollen wir wieder zweiten und ich hab schon Angst Das es wieder so wird wie mit ersten.

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