Home / Forum / Mein Baby / Der Babyfluesterer oder Verziehen/Angewoehnen

Der Babyfluesterer oder Verziehen/Angewoehnen

25. Oktober 2008 um 18:39


Hallo,
ich habe einen kleinen Sohn, der 2 Monate alt. VOm ersten Tag im Krankenhaus mochte er nicht alleine in seinem Bettchen liegen, sondern wachte nach einigen Minuten auf und weinte.Somit kam er zu mir und blieb dort auch. Auch das Stillen dauerte von Anfang an sehr lange. Meine Bettnachbarin stillte, legte ihr Baby in das Stillbettchen und er schlief. Tja, Kinder sind nunmal verschieden. Eigentlich bin ich auch der "modernen" Ansicht, dem Kind und seinen Beduerfnissen zu folgen und ich habe gleucklicherweise auch die Zeit dazu. Es ist aber schon so, dass er immer nur mit der Brust im Mund einschlaeft (aufwachen will er dann nicht mehr, tut er es aber doch, schreit er und gibt Hungersignale...so glaube ICH). Nachts schlaeft er danach (nach dem Stillen) auch ein paar Stunden (variiert von 1,5 bis 4,5 am Stueck), doch wenn ich tagsueber langsam aufstehe und rausgehe haelt er nur ein paar Minuten durch, streckt sich dann und erweckt den Eindruck, als habe er ploetzlich Bauchschmerzen und weint. Oft weiss ich nicht, ob ich den richtigen Moment abpasse wenn er muede ist. Heute habe ich ihn ein paar Mal gaehnen sehen und ihn dann in einem leicht abgedunkelten Raum in sein Bettchen gelegt (da hat er bisher vielleicht 3 Mal drin geschlafen...steht neben meinem Bett). Ich habe ihm etwas erzaehlt, etwas vorgesungen, was ihn jedoch nciht die Bohne interessiert hat. Er begann zu weinen und schrie sich dann richtig hoch. Ich habe ihn gestreichelt, meinen Kopf neben seinen gelegt, seine HAende gehalten, ihm leise zugeredet, sch-sch gemacht...NICHTS HALF. Nach circa 10 Minuten nahm ich ihn hoch und nach kurzer Zeit beruhigte er sich und schlief ein. Ich legte ihn ueber Seitenlage langsam zurueck. Er weinte kurz auf, blieb aber liegen und schlief. Ich rannte unter die Dusche. Das GLueck dauerte 10 Minuten an und er schrie wieder. Und wieder kruemmte er sich und es sah so aus, als haette er Bauchweh. Kann denn das sein, da es auf dem Arm aufhoert??? Dann leckte er seine Lippen und schmiss den Kopf zur Seite... Aber er hatte vor einer halben Stunde getrunken... Nun gut, ich gab ihm wieder die Brust, er nahm auch ein paar gaaanz tiefe Zuege, nuckelte ein wenig und schlief wieder ein. Ich setzte mich langsam auf, er begann sich zu strecken und zu kruemmen und begann wieder zu schreien. Somit nahm ich ihn hoch, legte ihn in den Kinderwagen, den ich vor's Badezimmer stellte, weil ich meine Haar trocknen musste . Er war auch still, gaehnte zwar dauernd, laechelte jedoch auch ein wenig. Dann wickelte ich ihn, was er auch noch "mitmachte". Seufz, dann fing der Schluckauf an. Leider geht der bei ihm einfach nicht weg...er dauert eeeewig an. Somit gab ich ihm die Brust, damit er ihn durhc das Schlucken bekaempfen konnte. Funktioniert normalerweise...heute nicht. Nach einiger Zeit wurde es ihm zu bloed und er begann wieder zu weinen... Nun, da mein Hund eh raus musste, befoerderte ich ihn ins Tragetuch, wo er auch erstmal aufschrie, und ging raus. Er beruhigte sich sofort. 15 Minuten Spaziergang war er hellwach und schaute durch die Gegend - ohne Schreien -, dann schlief er ein. Diesen ausfuehrlichen Bericht kann ich uebrigens nur schreiben, weil Liam immer noch im Tuch sitzt . Obwohl er langsam etwas noergelig wird - noch im Schlaf...ohne Bewegung mag er's nicht so...
Wisst ihr, ich haette kein Problem damit, ihm 24 Stunden am Tag die Brust zu geben, ihn in meinem Bett schlafen zu lassen, ihn tagsueber nur im Tragetuch schlafend zu erleben...wenn ich nur wuesste, dass ich das richtige mache. Viele sagen, ja, das ist das richtige, es ist zu frueh fuer Disziplin, Regeln und Rhythmen...du kannst ihn nicht verziehen... Ja, verziehen vielleicht nicht, doch ich kann ihm gewisse Dinge angewoehnen, ohne die er dann natuerlich nicht mehr sein moechte. Oder sehe ich das falsch? Entwickelt sich sein Gehirn automatisch in Richtung selbstaendigkeit? Aber warum gibt es dann hier soooo viele Berichte ueber Muetter, deren Babys auch mit 6,8,10,16 Monaten etc noch oder wieder Schlafprobleme haben? Wo ist die Grenze? Wann erkenne ich den Moment fuer Veraenderung? Oder soll ich es einfach immer wieder versuchen und wenn es nicht klappt, dann ist er noch nicht so weit?
Braucht er schon einen Rhythmus? Oder gibt er ihn mir vor? Was ist, wenn ich seine Signale noch nicht richtig deuten kann?
Ihr muesst wissen, ich bin ein Nachtmensch und gehe selten frueher als 1 oder 2 Uhr morgens ins Bett. Oder ich gehe ins BEtt und lese noch. Manchmal habe ich jetzt Glueck und er schlaeft beim Stillen ein und liegt dann neben mir. Natuerlich ist das Licht an, meine Mann kommt nach Hause (Gastronomie, deshalb so spaet), wir reden... Sollte der Kleine lieber ruhig und allein in einem abgedunkelten Raum liegen (klappt bisher eh nicht )? Es waere doch schoen wenn er auch in meiner Gegenwart und bei leichten Geraeuschen schlafen kann. Ich moechte auch gern Dinge mit ihm unternehmen...doch wenn er dann nicht schlaeft, ist es ja fuer ihn Quaelerei... Wenn ich ihn hinlege und er schreit, wie lange kann man so einen armen Wurm denn schreien lassen? In diesem Buch" Der Babyfluesterer" steht zu Beispiel, dass Babys 3 Schreiattacken haben und sich dann beruhigen. Ja, Pustekuchen, kein Stueck beruhigt er sich. UNd ich kann auch am Schreien nicht erkennen, was er hat. Von wegen Augen auf oder zu, Stirn in Falten, Zunge vibriert, rotes Gesicht...er durchleuft irgendwie all das. Die Beine streckt er auch, doch da er eh viel zappelt, muss das auch wieder nichts bedeuten... Und nochmal: Wenn ich ihn dann hochnehme und er sich beruhigt, heisst das, er ist noch nicht so weit? ER wird mir den Weg zeigen, wenn er allein schlafen kann?
Mist, ich bin durcheinander. Dieses Buch hat mich wieder verwirrt...mit diesem komischen E.A.S.I.-Programm. Hoechstens 40 Minuten Essen, dann Aktivitaet bis zu 45 Min, dann Schlaf 1-1,5 Std und waehrenddessen individuelle Aktivitaet fuer die Eltern, damit sie auch ein Leben behalten. Geregelte Uhrzeiten, vom ersten Tag an in seinem eigenen Bett etc. Wenn das Kind zwischen 0 und 3 Monaten ist, braucht man zur "Heilung" 3 Tage...danach wird's schwer. So steht's geschrieben...!?!?
Seufz...im Moment weiss ich wirklcih nicht woran ich glauben soll...

Entschuldigt vielmals diesen Roman...doch ich konnte irgendwie nicht aufhoeren .
Es waere schoen, wenn jemand mal einen Erfahrungsbericht schreiben koennte, der mir sagt, dass die Kinder uns tatsaechlich ihre Beduerfnisse und ihren Weg zeigen. Bisher las ich entweder nur die Ratschlaege darueber oder Erfahrungsberichte von denen, die ihre Kinder mit Disziplin zum Schlafen gekriegt haben...
Freue mich, etwas von euch zu lesen...
Liebe Gruesse aus ROm und danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt, all das hier zu lesen
Viola

Mehr lesen

25. Oktober 2008 um 21:38

Hallo liebe viola
deinen text hätt ich so ähnlich auch schreiben können. hab auch viel gelesen und dann das gefühl, dass mein kopf total leer ist und ich garnicht mehr weiß, was richtig und was falsch ist.
das krümmen bzw. die verdauungsbeschwerden hatte unser auch und mittlerweile auch überstanden es besteht also hoffnung
richtig war es für mich jedoch, das kind bei mir zu haben. obwohl ich ihn zu einer festen zeit ins (eltern)bett bringe (er ist jetzt 4 1/2 monate alt) und mich auch dazu legte, war er manchmal so am weinen, dass wir ihn doch noch mit in die küche nahmen und er dann halt erst später ins bett gelegt wurde. mein mann hat mich immer bestärkt, wenn ich nach verzweifelt dachte, dass regeln eingehalten werden müssten, indem er sagte:" wie wars denn bei den urvölkern? da waren die kinder immer mittendrin. am feuer wars auch hell und das baby hat trotzdem geschlafen und war nicht alleine in der dunklen höhle"
wir leben zwar nicht mehr in der urzeit und ein gewisser rhythmus ist zur orientierung bestimmt gut, aber was babys meiner meinung nach als erstes brauchen ist die nähe ihrer einzigen vertrauten und beschützerin, nämlich ihrer mama. ich bin mir sicher, dass du den richtigen weg findest, wenn du auf dein gefühl vertraust. du kannst einen säugling nicht mit liebe verwöhnen. und es wird besser, ganz bestimmt!
liebe grüße
ps: was ist das für ein komisches buch? legs lieber beiseite, es macht dir nur ein schlechtes gewissen. welches kind funktioniert schon nach zeitplan?!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. Oktober 2008 um 19:45
In Antwort auf io_12062837

Hallo liebe viola
deinen text hätt ich so ähnlich auch schreiben können. hab auch viel gelesen und dann das gefühl, dass mein kopf total leer ist und ich garnicht mehr weiß, was richtig und was falsch ist.
das krümmen bzw. die verdauungsbeschwerden hatte unser auch und mittlerweile auch überstanden es besteht also hoffnung
richtig war es für mich jedoch, das kind bei mir zu haben. obwohl ich ihn zu einer festen zeit ins (eltern)bett bringe (er ist jetzt 4 1/2 monate alt) und mich auch dazu legte, war er manchmal so am weinen, dass wir ihn doch noch mit in die küche nahmen und er dann halt erst später ins bett gelegt wurde. mein mann hat mich immer bestärkt, wenn ich nach verzweifelt dachte, dass regeln eingehalten werden müssten, indem er sagte:" wie wars denn bei den urvölkern? da waren die kinder immer mittendrin. am feuer wars auch hell und das baby hat trotzdem geschlafen und war nicht alleine in der dunklen höhle"
wir leben zwar nicht mehr in der urzeit und ein gewisser rhythmus ist zur orientierung bestimmt gut, aber was babys meiner meinung nach als erstes brauchen ist die nähe ihrer einzigen vertrauten und beschützerin, nämlich ihrer mama. ich bin mir sicher, dass du den richtigen weg findest, wenn du auf dein gefühl vertraust. du kannst einen säugling nicht mit liebe verwöhnen. und es wird besser, ganz bestimmt!
liebe grüße
ps: was ist das für ein komisches buch? legs lieber beiseite, es macht dir nur ein schlechtes gewissen. welches kind funktioniert schon nach zeitplan?!

Vielen Dank...
...fuer deine liebevolle Antwort. Ja, dieses Buch ist komisch. Es ist interessant, da einige Symptome und Signale beschrieben werden und worauf sie zurueckzufuehren sind. Aber auch hier muss man sehen, ob das nicht alles viel zu kategorisiert ist. Auch die Babys werden in Charakterschubladen gesteckt. Der Engel, Der Dickkopf etc.
Heute wieder: Die ganze Nacht ha er gestoehnt und sich gekruemmt...fuer 2,5 Std geschlafen und selbst im Schlaf leidet er. "Morgens" nach dem Stillen und Wickeln war er hundemuede. Ich gab ihm also noch einen "Mund voll" Milch und er schlief ein. Das dauerte 3 Minuten dann schrie er auf, Bauch steinhart und ich nahm ihn hoch. Nach 10 Minuten war es vorbei und er kippte fast hintenueber vor Muedigkeit. Ich legte ihn wieder hin, hielt seine Haende fuer 10 Minuten wg. dieses schrecklichen Moro-Reflexes, der ihn immer wieder aufweckt (wahrscheinlich sollte ich doch noch mal pucken) und dann schlief er tief und fest. Auch das Glueck dauerte nur 15 Minuten bis er wieder vor Schmerzen weinte. Jedenfalls scheinen es Schmerzen zu sein. Schlafen wollte er dann nicht mehr. Somit habe ich ihn ins Tuch gesetzt und bin spazieren gegangen. Den ganzen Spaziergang lang hat er lustig durch die Gegend geschaut. Zuhause wollte er quaengeln, ich tanzte einen Walzer und nun schlaeft er immer noch . Ich dachte, der Hoehepunkt dieser Bauchweh sollte vorbei sein...dem ist aber nicht so. Und bei den meistens ist es abends. Bei Liam auch am Tag. Aber dafuer muss ich sagen hatte ich nie das Problem, dass er Stunden und Stunden hintereinander weint. Es sind immer wieder Attacken...
Aber an eines glaube ich: Er ist ein sensibles Baby und wo andere Babys in der Lage sind, sich selbst zu beruhigen, weint er und braucht externe Hilfe. Ich habe auch immer mi t dem Bauch zu kaempfen, weil ich sensibel bin. Das heisst, weil ich empfindlich bin, bekomme ich es mit dem Bauch...und nciht, weil ich Bauchschmerzen habe, werde ich weinerlich und sensibel. Ich bin ueberzeugt, dass das bei Liam, und vielleicht auch bei anderen "Kolik-Babys" aehnlich ist...
Ganz liebe Gruesse aus Rom
Mamma & Liam

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. Oktober 2008 um 20:55
In Antwort auf bellinamia

Vielen Dank...
...fuer deine liebevolle Antwort. Ja, dieses Buch ist komisch. Es ist interessant, da einige Symptome und Signale beschrieben werden und worauf sie zurueckzufuehren sind. Aber auch hier muss man sehen, ob das nicht alles viel zu kategorisiert ist. Auch die Babys werden in Charakterschubladen gesteckt. Der Engel, Der Dickkopf etc.
Heute wieder: Die ganze Nacht ha er gestoehnt und sich gekruemmt...fuer 2,5 Std geschlafen und selbst im Schlaf leidet er. "Morgens" nach dem Stillen und Wickeln war er hundemuede. Ich gab ihm also noch einen "Mund voll" Milch und er schlief ein. Das dauerte 3 Minuten dann schrie er auf, Bauch steinhart und ich nahm ihn hoch. Nach 10 Minuten war es vorbei und er kippte fast hintenueber vor Muedigkeit. Ich legte ihn wieder hin, hielt seine Haende fuer 10 Minuten wg. dieses schrecklichen Moro-Reflexes, der ihn immer wieder aufweckt (wahrscheinlich sollte ich doch noch mal pucken) und dann schlief er tief und fest. Auch das Glueck dauerte nur 15 Minuten bis er wieder vor Schmerzen weinte. Jedenfalls scheinen es Schmerzen zu sein. Schlafen wollte er dann nicht mehr. Somit habe ich ihn ins Tuch gesetzt und bin spazieren gegangen. Den ganzen Spaziergang lang hat er lustig durch die Gegend geschaut. Zuhause wollte er quaengeln, ich tanzte einen Walzer und nun schlaeft er immer noch . Ich dachte, der Hoehepunkt dieser Bauchweh sollte vorbei sein...dem ist aber nicht so. Und bei den meistens ist es abends. Bei Liam auch am Tag. Aber dafuer muss ich sagen hatte ich nie das Problem, dass er Stunden und Stunden hintereinander weint. Es sind immer wieder Attacken...
Aber an eines glaube ich: Er ist ein sensibles Baby und wo andere Babys in der Lage sind, sich selbst zu beruhigen, weint er und braucht externe Hilfe. Ich habe auch immer mi t dem Bauch zu kaempfen, weil ich sensibel bin. Das heisst, weil ich empfindlich bin, bekomme ich es mit dem Bauch...und nciht, weil ich Bauchschmerzen habe, werde ich weinerlich und sensibel. Ich bin ueberzeugt, dass das bei Liam, und vielleicht auch bei anderen "Kolik-Babys" aehnlich ist...
Ganz liebe Gruesse aus Rom
Mamma & Liam

Ja,
da hast du wohl recht. vieles wird über den bauch verarbeitet. ich weiß noch, wie hilflos man sich fühlt, wenn man sein zartes kind weinen sieht und ihm die schmerzen nicht abnehmen kann. wie du ja schon machst kann man nur dafür sorgen, so viele entspannungszonen wie möglich einzubauen. unser louis wurde regelmäßig geföhnt, notfalls auch nachts im bett, die wärme und vor allem das geräusch hat ihn entspannt, so dass der ein oder andere pups abging. auch mamas kleiner finger, an dem er nuckeln konnte, half dem kleinen schnullerverweigerer. was ich erst jetzt entdeckte, sind kümmelzäpfchen, die man für begrenzte zeit anwenden kann oder auch die windsalbe für die bauchmassage. gibt es sowas im rom?
aber am tollsten für den kleinen mann ist es bestimmt, wenn er bauch an bauch von mama getragen wird (und dann noch mit ner walzershoweinlage )
wünsch euch eine gute zeit und dem kleinen liam, dass es bald leichter wird
daniela

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. Oktober 2008 um 21:09
In Antwort auf io_12062837

Ja,
da hast du wohl recht. vieles wird über den bauch verarbeitet. ich weiß noch, wie hilflos man sich fühlt, wenn man sein zartes kind weinen sieht und ihm die schmerzen nicht abnehmen kann. wie du ja schon machst kann man nur dafür sorgen, so viele entspannungszonen wie möglich einzubauen. unser louis wurde regelmäßig geföhnt, notfalls auch nachts im bett, die wärme und vor allem das geräusch hat ihn entspannt, so dass der ein oder andere pups abging. auch mamas kleiner finger, an dem er nuckeln konnte, half dem kleinen schnullerverweigerer. was ich erst jetzt entdeckte, sind kümmelzäpfchen, die man für begrenzte zeit anwenden kann oder auch die windsalbe für die bauchmassage. gibt es sowas im rom?
aber am tollsten für den kleinen mann ist es bestimmt, wenn er bauch an bauch von mama getragen wird (und dann noch mit ner walzershoweinlage )
wünsch euch eine gute zeit und dem kleinen liam, dass es bald leichter wird
daniela

Ja...
...die Zaepfchen von Wala hab ich probiert - helfen wohl auch nur dem Hersteller .
Ich walzere weiter und warte ab, wie es in einem Monat sein wird... Lieben Dank fuer deinen Beitrag...
Viola

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

30. Oktober 2008 um 12:20
In Antwort auf bellinamia

Ja...
...die Zaepfchen von Wala hab ich probiert - helfen wohl auch nur dem Hersteller .
Ich walzere weiter und warte ab, wie es in einem Monat sein wird... Lieben Dank fuer deinen Beitrag...
Viola

Kenn ich,
mir ging es ähnlich wie Dir!!
Ca. 2 1/2 Monate hat unser Sohn das Gleiche gemacht, außer daß er sich nicht gekrümmt hat beim schreien sondern gestreckt. Meine Hebamme hat mir immer wieder den Rat gegeben den Kleinen immer zu trösten und wenn er nicht anders zu beruhigen ist auch zu stillen. Von vielen anderen habe ich auch gehört, ich würde mir einen Tyrannen groß ziehen etc. Aber ich habe es so getan wie die Hebamme mir geraten hat und mir mein Gefühl auch sagte.
Jetzt ist er 3 1/2 Monate und er hat sich ganz von alleine "beruhigt", schläft nachts zw. 10 und 12 Stunden (!!) und Tags über beruhigt er sich oft von alleine oder nach kurzem Trösten.
Also: gute Idee noch einen Monat abzuwarten!!
Alles Gute
lachnich

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

31. Oktober 2008 um 21:25

Schmeiß das Buch in den Müll!
Solche "Ratgeber" wie man sein Baby erziehen soll sind doch nicht wirklich zu gebrauchen, außer dass man sich und seinem Baby das Leben schwer macht. Du liest das Buch und das sagt so, oder so muss das funktionieren. Aber jedes Kind ist verschieden und lässt sich nicht in ein 0815 Schema pressen. Das Buch verunsichert dann nur und erschwert dir und deinem Baby die Kommunikation miteinander. Ergebnis ist, dass der Druck immer größer wird.
Vertrau deinem Bauchgefühl mehr!! Wenn es sich für euch richtig anfühlt, ist es das auch. Lass ihn ruhig im Tuch und die anderen reden.
Meine Kleine hatte auch eine Phase wo der Bauch gedrückt hat und sie, vor allem abends bis in die Nacht gebrüllt hat. Das steigerte sich und kurz bevor sie 3Monate wurde, war es von heute auf morgen vorbei. Es ist irgendwo ein Teufelskreis. Das Baby bekommt Milch und kurz danach Bauchweh. Zur Beruhigung verlangt es nach Mamas Brust, was aber im Endeffekt den Zustand noch verschlimmert, da immer mehr Milch nachfliesst, die zu erneuten Blähungen führt.
Ich hab ihr zusätzlich vor den Mahlzeiten Sab Simplex verabreicht, das hat sie gut angenommen weil es süßlich schmeckt. Der sogenannte Fliegergriff half uns eigentlich auch gut über diese Zeit.
Wenn es immer schlimmer werden sollte, würde ich allerdings mal einen Doc konsultieren. Aber so wie ich das lese würde ich mal schätzen, wenn die Phase überstanden ist, wird er auch ruhiger schlafen. Bei uns war es zumindest so. Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen!
Alles Gute für euch Grizu

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

1. November 2008 um 15:46

Oh beruhigend, dass es auch anderen so geht
Also, gestern hat sie 15 min allein -ohne mich- eingepuckt im Kinderwagen gelegen ohne Bewegung. So konnte ich schnell duschen gehen. Das war das erste Mal nach ein paar Tagen ohne Körperkontakt allein schlafen. Echt anstrengend. Ich könnte immer noch dauerstillen, aber ich will ja auch mal raus. Im Tragetuch schläft sie maximal 2 einhalb stunden momentan und nachts?? Hui, irgendwie hängt sie da ständig an der Brust im Liegen, schlÄft ein, ich auch, verliert die Brust und merkt dann aber nach 15 min, dass sie noch Hunger hat und saugen möchte und schreit dann wieder. Ich werde es mal mit Carum Carvi Kümmelzäpfchen probieren. Allerdings muss ich mir die erst in Deutschland bestellen, weils die hier in Frankreich nciht gibt Ich glaub, sie hat Bauchschmerzen, sie krümmt sich (selbst beim stillen) und braucht zur Beruhigung die Brust zum nuckeln, nur kommt da ja ab und zu auch mal wieder ein bisschen Milch mit und die kommt auf die alte Milch, was wiederum für Blähungen sorgt (Teufelskreislauf). Nuckel will sie absolut nicht. Sie schläft momentan auch nur mit Bewegung ein, aber nachts bin ich froh, wenn ich mal liegen kann. Und der Papa, der braucht seinen Schlaf, damit er fit für die Arbeit ist! Oh; ich will ja gar nicht, dass die Zeit so schnell rumgeht, aber ich will das sie endlich aufhört zu leiden
Kann ich ihr das angewöhnen, dass sie nur im Tragetuch (ich in Bewegung) einschläft???? Angst!!!!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

11. November 2008 um 19:10
In Antwort auf aniko_12325216

Kenn ich,
mir ging es ähnlich wie Dir!!
Ca. 2 1/2 Monate hat unser Sohn das Gleiche gemacht, außer daß er sich nicht gekrümmt hat beim schreien sondern gestreckt. Meine Hebamme hat mir immer wieder den Rat gegeben den Kleinen immer zu trösten und wenn er nicht anders zu beruhigen ist auch zu stillen. Von vielen anderen habe ich auch gehört, ich würde mir einen Tyrannen groß ziehen etc. Aber ich habe es so getan wie die Hebamme mir geraten hat und mir mein Gefühl auch sagte.
Jetzt ist er 3 1/2 Monate und er hat sich ganz von alleine "beruhigt", schläft nachts zw. 10 und 12 Stunden (!!) und Tags über beruhigt er sich oft von alleine oder nach kurzem Trösten.
Also: gute Idee noch einen Monat abzuwarten!!
Alles Gute
lachnich

Auch noch Reflux
Nun wurde durch Ultraschall festgestellt, dass er ziemlich starken Reflux hat...das hilft natuerlich auch nicht gerade ruhiger zu werden.
Mal sehen, was die Medizin bringt...ansonsten spiele ich mit dem Gedanken, einen Osteopathen aufzusuchen...
Lieben Dank auch fuer deinen Beitrag!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Noch mehr Inspiration?
pinterest