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Desto älter mein Sohn wird, desto "schüchterner" wird er? Komisches Verhalten...

3. März 2012 um 23:12

Hallo Mädels,

mein Sohn wird im Juni 3 Jahre alt. Er war schon immer ein sehr aufgewecktes, aufgeschlossenes, cleveres Kerlchen. Er begann recht früh zu laufen und auch zu sprechen, hat mittlerweile einen für sein Alter sehr sehr guten Wortschatz und ist auch sonst ganz schön gewitzt. Natürlich kann er nicht in allem schnell sein und deshalb ist er noch lange nicht trocken und selbstständiges Aus- und Anziehen interessieren ihn auch herzlich wenig... Schon als Baby/Kleinkind hatten wir kaum Szenen zum Fremdeln bzw. Eingewöhnung bei Tagesmutter/Kita lief alles total problemlos...Er war schon immer so, dass es ihm fast egal war, wo wir Eltern sind...hatte nie Angst vor nichts, ein kleiner Draufgänger eben. - Er ist jetzt seit 6 Monaten im Kindergarten (davor Tagesmutter) und bereits zum Erstentwicklungsgespräch nach 2 Monaten meinte die Erzieherin, dass er SEHR sensibel ist...Mir war das bis dato gar nicht so bewusst, aber mitterweile wundere ich mich schon immer mehr über ihn. Klar hat er jetzt auch ab und an das typische schüchterne Verhalten, wenn wir irgendwo zu Besuch sind oder Besuch kommt (früher nie)...allerdings auch nicht immer und er taut sehr schnell auf...Jedenfalls äußert er seit einigen Wochen schon, dass er nicht in die Kita will, obwohl es ihm später dort gefällt und er manchmal gerne noch länger da bleiben möchte. Morgens ist es neuerdings aber wieder so, wenn er noch in die offene Gruppe gehen muss (was zu 80 % schon immer so war), dass er sich dann wieder hinter meinem Bein versteckt und nicht will. Er geht montags seit ca. 3 Monaten zum Kinderturnen...im Prinzip geht es nur um Spiele und etwas Bewegung/Motorik...Auch dort erzählt er mir regelmäßig, dass er dort nicht hin will...Letztens war ich mal wieder mit dabei und die Kinder fingen an, lachend fangen zu spielen...er wollte nicht...dann haben sie mit einem Schwungtuch gespielt und hatten alle ganz viel Spaß, nur er stand daneben....Irgendwann hat er dann doch noch mitgemacht...aber ich hab mich schon extrem über sein Verhalten gewundert...er war nie so...so zurück haltend...auch Fasching im Kindergarten war eine mittelschwere Katastrophe...ein ganz einfacher Kostüm (nur Umhang + Hörner und 3-4 Schminkstriche im Gesicht) nur mit Bestechung angezogen bekommen, dann im Kindergarten wollte er das nicht, hat nur ein meinem Rockzipfel gehangen, wollte alle Spiele nicht mitmachen...Die Erzieherin meinte, erst, als sie nach dem MIttag verkündet hat "Fasching ist jetzt vorbei" ist er aufgeblüht...Sie haben ihn dann nachmittags auch wieder in eine andere Gruppe geschickt, weil es ihm zu laut war dort und zu viel los....NAchmittags hat er mir auch erzählt, dass ihm alles keinen Spaß gemacht hat, und dass die Kinder so laut waren. - Als Schnee lag, sind wir mit Schlitten raus - schon vorher konnten wir uns anhören "nein, ich will nicht, ich will nicht raus"...auch draußen hatte er wenig Spaß...auch Toben im Schnee wollte er nicht und ließ sich auch von uns nicht animieren... Manchmal find ich sein Verhalten echt merkwürdig...gerade das letztens beim Sport war schon krass...alle Kinder hatten Spaß, nur er wollte nicht. - Ist er wirklich so ein Sensibelchen? Ich muss dazu sagen, er ist auch wirklich krass drauf, was Regeln und klare Strukturen angeht...läuft nicht alles nach Plan oder wie er es erwartet hat, ist tlw. schon riesen Weltuntergangsstimmung hier...Auch andere Kleinigkeiten sind jetzt nicht außergewöhnlich, aber in der Summe ist das eben manchmal schon echt "anstrengend"...z.B. beim Essen darf die Soße NIE auf dem Essen sein, oder der Apfelmus darf NIE im Milchreis sein oder Essen, was er nicht (mehr) essen möchte, darf dann auch nicht mehr auf seinem Teller liegen....also nichts von wegen "schiebs an den Rand oder lass es dann liegen"....Sorry, es ist so lang geworden und ich hab ja auch keine richtige Frage an euch...wollte nur mal eure Meinungen dazu hören....Kennt ihr das in dieser krassen Form? Wie haben sich dann eure Kinder weiter entwickelt...? Wenn er schon immer so gewesen wäre, würd ichs ja verstehen...aber so frag ich mich, ob das noch schlimmer wird mit ihm? Danke für eure Kommentar!

Lg
Katharina mit Liliana tief im Herzen und Eric (33 Monate) und Mara (8 Monate) fest an der Hand

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4. März 2012 um 0:00

Redest du von meinem Kind
... genauso komm ich mir nämlich gerade vor!!!
Passt haargenau, vor allem die Sache mit "was ich nicht essen will darf auch nicht auf meinem Teller bleiben".
Fasching haben wir nach den Erfahrungen letztes Jahr heuer ignoriert, die Kindergartenkrise kennen wir ebenso, und wenns wo laut können wir genauso gut auch gleich wieder gehen.
Ach ja, gelaufen ist er mit 366 Tagen, und mit 1J5M hat er seinem Opa "gute zum Geburtstag" gewünscht...
Haben wir sowas wie Zwillinge oder wie??

Muss jetzt leider gaaaaanz fix weg, würde mich aber über Austausch freuen!!

Andrea

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4. März 2012 um 5:54


guten morgen,

wenn du sagst, dass er seit dem eintritt in den kindergarten verändertes verhalten zeigt, dann ist das mit sicherheit die antwort. er sagt es dir ja auch permanent.
vielleicht mag er große gruppen nicht. vielleicht mag er die betreuerinnen nicht. vielleicht gab es auch einen einzelnen vorfall, der ihn extrem verunsichert hat. frage ihn, warum es ihm dort nicht gefällt. und ein gespräch mit den betreuerinnen wäre auch eine möglichkeit.

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4. März 2012 um 8:52

Es hat einfach bei ihm klick gemacht...
früher war lles gut, hatte einzel betreuung von mama und papa. dann musste er zur tagesmutter. ist ja auch noch gut behütet. ist ja so zusagen ein zu hause mit ein paar kindern.
auf einmal musste er in die kita. wusch... was für ein erlebnis...erst mal die ganzen neuen eindrücke. neue um gebung, neue erzieher, neue kinder. die kinder wuseln nur so durch die gegend. und wenn du sagst, er hat ein sinn für ordnung hat er es da nicht so leicht sich einzu fügen. die anderen kinder machen eben das was sie wollen auch nicht immer den regeln nach. das muss dein sohn ja auch erst einmal begreifen.
und oben drien sind mama und papa ja nicht da um ihm alles zu erklären das das so sein darf. mama und papa sind über haupt nicht da in der kita zeit.
das hat er wohl jetzt verstanden.
sein schüchternes verhalten zeigt wohl, das er noch gar nicht in der kita angekommen ist. einige kinder brauchen eben extrem lange.
bei mir in der gruppe hab ich auch so ein ind. sie ist seit august bei uns und immer noch nicht ganz im kita geschehen angekommen.

was du über die faschings situation schreibst, ist für mich nicht gerade verwunderlich. ganz normal würde ich fast sagen.
weil erstmal ist der ganze tag anders, die stimmung ist anders, die räume sind geschmüct, es gibt andere angebote, vielleicht auch anderes essen, andere ess situationen. und dann sind auch noch alle verkleidet. es ist latut und unruhig. es wir wohl auch musik gespielt etc pp...
da kann ich nur sagen, setzt dich als erwachsener, bei so einer veranstaltung mal ganz ruhig auf den fussboden und dann erzähl mal von deinen eindrücken
dann wirst du auch dein sohn verstehen, warum er so an deinem rock zipfel hängt...

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4. März 2012 um 9:34

Also,
ein paar Antworten auf eure Fragen und Anmerkungen meinerseits.
Zur Tagesmutter ging er mit 14 Monaten, in die Kita kam er dann mit 24 Monaten. Die Kita ist ganz klein, nur 45 Kinder, 3 Gruppen und 5 fester Erzieherinnen...und ich kann nicht sagen, dass sein Verhalten seit dem Kitaeintritt so ist...Erst in den letzten 2-4 Monaten würde ich schätzen, hat es sich so entwickelt...Zum Thema laut sein: Er ist ja selber auch ganz laut und Welt...letztens kam die Hebi zu Besuch und meinte (sie kennt uns/ihn schon länger), dass er wohl auch eher ein introvertiertes Kind ist..."Ähm, nee, eigentlich nicht"...Also dieses Paradoxom wundert mich eben so.
Was bei ihm auch gaaaanz extrem ist: Seit ich mich erinnern kann, ist er an Obst NUR Apfel (gaaaaanz selten mal ein Stückchen Bananane) und 1 Sommer auch mal Wassermelone...ansonsten NICHTS an Obst...Gemüse bzw. Rohkoste (gekochtes Gemüse zum Mittag isst er) NUR Gewürzgurken und manchmal auch grüne Gurken...ansonsten NIX...er will noch nicht mal kosten und gibt dem Essen noch nicht mal eine Chance...er war und ist eigentlich schon immer ein guter Esser und "eigentlich" nicht mecklig...aber da legt er auch wieder so ne Extreme an den Tag...Sachen, die er nicht kennt, probiert er meist gar nicht...Wenn wir z.B. irgendwo zum Kaffee eingeladen sind, dann ist es Glück, dass ein Kuchen da ist, den er ist...Sandkuchen geht...wo Früchte drin sind (also einfach eine gemixte Konsistenz) geht gar nicht...Das find ich auch sehr extrem und mittlerweile nervig und vor allem auch schade für ihn...ich würde ihm in die Kita gern mal Weintrauben, Erdbeeren etc. mitgeben...aber nein, es gibt immer nur Apfel zum Brot...mach ich mal was anderes mit rein, bleibts liegen...

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4. März 2012 um 9:38

Achso Andrea
er konnte auch mit 366 Tagen frei und "sicher" laufen (vorher eben unsicher mal ein paar Schritte) und mit 1,5 Jahren hatte er einen Wordschatz von 120 Wörtern (habs mal aufgeschrieben damals) und kurz danach ist sein Wortschatz explodiert mit bis zu Vierwortsätzen...mittlerweile spricht er wie ein normales 2-3 Jahre älteres Kind. -- Am Kindergarten an sich kanns eigentlich nicht liegen...die Erzieherinnen sind toll

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4. März 2012 um 9:44
In Antwort auf musikpoh

Also,
ein paar Antworten auf eure Fragen und Anmerkungen meinerseits.
Zur Tagesmutter ging er mit 14 Monaten, in die Kita kam er dann mit 24 Monaten. Die Kita ist ganz klein, nur 45 Kinder, 3 Gruppen und 5 fester Erzieherinnen...und ich kann nicht sagen, dass sein Verhalten seit dem Kitaeintritt so ist...Erst in den letzten 2-4 Monaten würde ich schätzen, hat es sich so entwickelt...Zum Thema laut sein: Er ist ja selber auch ganz laut und Welt...letztens kam die Hebi zu Besuch und meinte (sie kennt uns/ihn schon länger), dass er wohl auch eher ein introvertiertes Kind ist..."Ähm, nee, eigentlich nicht"...Also dieses Paradoxom wundert mich eben so.
Was bei ihm auch gaaaanz extrem ist: Seit ich mich erinnern kann, ist er an Obst NUR Apfel (gaaaaanz selten mal ein Stückchen Bananane) und 1 Sommer auch mal Wassermelone...ansonsten NICHTS an Obst...Gemüse bzw. Rohkoste (gekochtes Gemüse zum Mittag isst er) NUR Gewürzgurken und manchmal auch grüne Gurken...ansonsten NIX...er will noch nicht mal kosten und gibt dem Essen noch nicht mal eine Chance...er war und ist eigentlich schon immer ein guter Esser und "eigentlich" nicht mecklig...aber da legt er auch wieder so ne Extreme an den Tag...Sachen, die er nicht kennt, probiert er meist gar nicht...Wenn wir z.B. irgendwo zum Kaffee eingeladen sind, dann ist es Glück, dass ein Kuchen da ist, den er ist...Sandkuchen geht...wo Früchte drin sind (also einfach eine gemixte Konsistenz) geht gar nicht...Das find ich auch sehr extrem und mittlerweile nervig und vor allem auch schade für ihn...ich würde ihm in die Kita gern mal Weintrauben, Erdbeeren etc. mitgeben...aber nein, es gibt immer nur Apfel zum Brot...mach ich mal was anderes mit rein, bleibts liegen...

Geh mal zur ernährungs beraterin...
nicht weil mit deinem sohn etws nicht stimmt. aber die kann dir besser sagen, wie das essverhalten bei kleinen kindern ist.
das du dir eigentlich mal nicht so viele gedanken machen musst. was du als "auffällg" beschreibst, ist für mich ganz normal.
solange er aus jeder lebensmittelgruppe etwas isst, ist doch gut. wo liegt das problem?
und was er nicht kennt, isst er eben nicht. wo ist das problem? nur weil du es schade findest?

wenn du in indonesien wärest. würdest du da alles essen was dort gegessen wird? bestimmt nicht.

und kinder soll man auch nicht zum essen zwingen. und kinder werden erst dann ein neues lebensmittel probieren, wenn sie soweit sind. deswegen soll man ja auch immer wieder das gleiche anbieten. heute mag er vielleicht nix anderes ausser apfel, in 3 wchen vielleicht ja.
der geschmack ändert sich.
und unter "zwang" wird er so oder so nicht essen.
kannst ih was anbieten, aber wenn nein is ist eben nein.

ich weiß echt nicht wo dein proble liegt, wenn es um s thema essen geht.

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4. März 2012 um 10:13
In Antwort auf leni03111984

Geh mal zur ernährungs beraterin...
nicht weil mit deinem sohn etws nicht stimmt. aber die kann dir besser sagen, wie das essverhalten bei kleinen kindern ist.
das du dir eigentlich mal nicht so viele gedanken machen musst. was du als "auffällg" beschreibst, ist für mich ganz normal.
solange er aus jeder lebensmittelgruppe etwas isst, ist doch gut. wo liegt das problem?
und was er nicht kennt, isst er eben nicht. wo ist das problem? nur weil du es schade findest?

wenn du in indonesien wärest. würdest du da alles essen was dort gegessen wird? bestimmt nicht.

und kinder soll man auch nicht zum essen zwingen. und kinder werden erst dann ein neues lebensmittel probieren, wenn sie soweit sind. deswegen soll man ja auch immer wieder das gleiche anbieten. heute mag er vielleicht nix anderes ausser apfel, in 3 wchen vielleicht ja.
der geschmack ändert sich.
und unter "zwang" wird er so oder so nicht essen.
kannst ih was anbieten, aber wenn nein is ist eben nein.

ich weiß echt nicht wo dein proble liegt, wenn es um s thema essen geht.

@Leni
Naja, was heißt Problem...im Grund genommen ist es ja kein "Problem"...aber ich kann mir doch wohl so meine Gedanken machen, oder? Denn gängiges Verhalten ist das doch wohl nicht - zumindest nicht so extrem. Klar, irgendwann wird er schon auch andere Sachen, aber ich finde es so schade für ihn, weil er so viele Sachen "verpasst"...leckere Erdbeeren, oder Kirschen...naja, vielleicht fängt er an, wenn seine kleine Schwester so weit ist und hoffentlich alles ist..ich zwinge ihn doch auch nie...es wird nie thematisiert, was er nicht ist...es gibt dann für ihn eben nur Apfel und das andere auf dem Familieobstteller lässt er liegen...also es ist kein Nerv-Thema bei uns, dass er Druck haben könnte oder so...bei weitem nicht...Es ist eben manchmal auch schwierig, wenn wir woanders sind und ihm beispielsweise 3 Sachen angeboten werden und er nichts davon isst, allerdings trotzdem hunger hat und jammert...ich nehm ja schon oft "sein" Essen mit, aber immer klappt das eben auch nicht...Ich weiß auch, dass es alles immer nur Phasen sind, in denen gerade etwas hoch im Kurs steht bei den Kids...allerdings wundert es mich schon, da er ja fast 3 ist und ich dachte, er müsste langsam mal anfassen...Im Kindergarten ja z.B. auch...sämtlichen Nachtisch, den es da gibt, isst er meist nicht...oder probiert es auch gar nicht...mal davon abgesehen, dass es bezahlt ist, find ich es schade für ihn...fürs Geschmackserlebnis und evtl. sind die Portionen ja auch so angelegt, dass zum Sattwerden der Nachtisch mit einkalkuliert ist?!? Ach menno, ich muss mich wohl noch gedulden..klar, so oder so...hoffentlich platzt da bald der Knoten...

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4. März 2012 um 21:56

Ich nochmal...
Hi du,

ich wurde gestern abend von unserer Kleinen zum Stillen abberufen, deswegen erst heute nochmal was von mir...

Ich finde es ganz und gar nicht unnormal, was dein Kleiner da so zeigt - wie gesagt, meiner ist exakt genauso!! Er hat seine Eigenheiten, aber welches Kind hat das denn nicht?
Das mit dem Essen kennen wir genau andersrum - Gemüse nur Karotten und Mais, sonst gar nix, und probiert wird was Neues nur in Ausnahmefällen. Obst ist so naja, da isst er wesentlich mehr, aber auch nicht so viel wie ich mir wünschen würde.
Wegen dem KiGa würde ich mir erstmal keine Sorgen machen. Das kann sehr gut eine eine Phase sein, wir haben sie bei unserem die "Kindergartenkrise" genannt. Eingewöhnung etc. im September letzten Jahres war bei uns unkompliziert, er war in der gleichen Einrichtung in der Krippengruppe und wurde da gut vorbereitet. Und kurz vor Weihnachten wollte er dann plötzlich nicht mehr hin, beim Abgeben gabs Tränen, aber beim Abholen wollte er oft noch weiterspielen. Der Spuk hat einige Wochen gedauert, und binnen zwei Tagen wars dann plötzlich vorbei. Er geht nun wieder sehr gerne und ist oft schon in seinem Gruppenraum, bevor ich mich überhaupt verabschieden kann. Seine Erzieherinnen meinten, solche Krisen seien normal.
Von wegen laut und Spiele nicht mitmachen etc. - ich denke das ist eine Folge der Sensibilität (und wieder - meiner ist genauso, echt lustig). Wer sensibel ist, braucht viiiiiiel Sicherheit, und hat deswegen in meinen Augen eher Schwierigkeiten sich auf Ungewohntes einzustellen (er weiss ja nicht wie das Spiel dann weitergeht etc.) Wir haben lange Musikgarten gemacht, und es hat Wochen gedauert, bis er sich auf das Schwungtuch dort eingelassen hat...
Dieses Bedürfnis nach Sicherheit zeigt sich m.E. auch bei der Essensauswahl - lieber beim gewohnten bleiben... Unserer futtert seit ca. 5 Tagen nur noch Fleischwurst zum Abendessen
So erklär ich mir halb-laienhaft seine Verhaltensweisen...

Ach ja, ich habs noch gar nicht erwähnt, glaub ich: Unser Sohnemann ist jetzt 3,5 Jahre alt. Wie sich das jetzt weiterentwickelt kann ich also noch nicht wirklich sagen... Schlimmer ist es auf jeden Fall nicht geworden

Ich finde es auf jeden Fall nicht komplett unnormal, ich versuche eben seiner Sensibilität gerecht zu werden.

Machst du dir denn Sorgen?

Andrea

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5. März 2012 um 9:11
In Antwort auf mrsmilka

Ich nochmal...
Hi du,

ich wurde gestern abend von unserer Kleinen zum Stillen abberufen, deswegen erst heute nochmal was von mir...

Ich finde es ganz und gar nicht unnormal, was dein Kleiner da so zeigt - wie gesagt, meiner ist exakt genauso!! Er hat seine Eigenheiten, aber welches Kind hat das denn nicht?
Das mit dem Essen kennen wir genau andersrum - Gemüse nur Karotten und Mais, sonst gar nix, und probiert wird was Neues nur in Ausnahmefällen. Obst ist so naja, da isst er wesentlich mehr, aber auch nicht so viel wie ich mir wünschen würde.
Wegen dem KiGa würde ich mir erstmal keine Sorgen machen. Das kann sehr gut eine eine Phase sein, wir haben sie bei unserem die "Kindergartenkrise" genannt. Eingewöhnung etc. im September letzten Jahres war bei uns unkompliziert, er war in der gleichen Einrichtung in der Krippengruppe und wurde da gut vorbereitet. Und kurz vor Weihnachten wollte er dann plötzlich nicht mehr hin, beim Abgeben gabs Tränen, aber beim Abholen wollte er oft noch weiterspielen. Der Spuk hat einige Wochen gedauert, und binnen zwei Tagen wars dann plötzlich vorbei. Er geht nun wieder sehr gerne und ist oft schon in seinem Gruppenraum, bevor ich mich überhaupt verabschieden kann. Seine Erzieherinnen meinten, solche Krisen seien normal.
Von wegen laut und Spiele nicht mitmachen etc. - ich denke das ist eine Folge der Sensibilität (und wieder - meiner ist genauso, echt lustig). Wer sensibel ist, braucht viiiiiiel Sicherheit, und hat deswegen in meinen Augen eher Schwierigkeiten sich auf Ungewohntes einzustellen (er weiss ja nicht wie das Spiel dann weitergeht etc.) Wir haben lange Musikgarten gemacht, und es hat Wochen gedauert, bis er sich auf das Schwungtuch dort eingelassen hat...
Dieses Bedürfnis nach Sicherheit zeigt sich m.E. auch bei der Essensauswahl - lieber beim gewohnten bleiben... Unserer futtert seit ca. 5 Tagen nur noch Fleischwurst zum Abendessen
So erklär ich mir halb-laienhaft seine Verhaltensweisen...

Ach ja, ich habs noch gar nicht erwähnt, glaub ich: Unser Sohnemann ist jetzt 3,5 Jahre alt. Wie sich das jetzt weiterentwickelt kann ich also noch nicht wirklich sagen... Schlimmer ist es auf jeden Fall nicht geworden

Ich finde es auf jeden Fall nicht komplett unnormal, ich versuche eben seiner Sensibilität gerecht zu werden.

Machst du dir denn Sorgen?

Andrea

Naja, was heißt Sorgen machen..
es wundert mich schon ein bisschen, dass er tlw. solche Extreme an den Tag liegt bzw. sein Verhaltensweisen so sehr widersprüchlich sind...Wäre eine klare Linie zu erkennen, z.B. vertraute Umgebung - offenes / ausgelassenes Verhalten und unbekannte Umgebung - zurückhaltendes / schüchterndes Verhalten...aber so ist es eben nicht...manchmal in reagiert er Fremden oder Unbekanntem gegenüber völlig offen (so wie es eigentlich schon immer war) und genauso umgekehrt ist es jetzt mit bekannter Umgebung wie beim Sport oder in der Kita...ich weiß, Tagesmutter in Kita kann man nicht vergleichen, aber bei der Tagesmutter hatte er das das ganze knappe Jahr nicht, was er dort war...Man mach sich eben einfach so seine Gedanken, obs noch extremer wird...wie sich das weiter entwickelt...denn natürlich ist es mit einem so "sensiblen" Kind nicht leicht im Alltag...ogott, sensibel passt eigentlich überhaupt nicht zu ihm...er war (und ist es in vielen Situtationen immer noch) eigentlich IMMER total aufgeweckt, unängstlich (weder fremdeln noch sonst was), offen, interessiert, immer alles gemacht ohne Rücksicht auf Verluste sozusagen...oder er holt das jetzt alles irgendwie nach?!? - Früher fand ich es nämlich immer beachtlich, wie schnell und normal für ihn neue Situationen waren im Vergleich zu anderen Kindern, die erstmal Aufwärmphasen brauchten...Und diese "Phase" dauert nun schon sooo lange, zumindest das mit dem Essen war schon immer so....dieses extreme introvertierte/schüchterne hat er aber erst seit wenigen Wochen...Ich hoffe mal, dass er sich ab dem Sommer dann von seiner jüngeren Schwester einiges abguckt...achso, auch als Baby war er nie groß empfindlich oder so...nru deshalb wundere ich mich eben...und ich wollte einfach ein bisschen Erfahrungsautausch hier, was ja auch in vollem Gange ist und sich gelohnt hat...danke für eure Meinungen

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