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Diagnose Hochbegabung- und nun?

16. März 2016 um 22:06 Letzte Antwort: 17. März 2016 um 11:09

was macht man denn nun mit so einem Testergenis? Uns ist der Test nahegelegt worden vom Kindergarten, da unser Zwergerl in bestimmten Bereichen "auffällig" ist. Freunde an sich sind vorhanden, einige gleichaltrige, aber das ausdauerndste Spielen findet mit älteren statt, konkrete Ängste mit Begründung ( das mach ich nich, denn dann kann ja auch das passieren und wenn das so passiert, dann...) etc. Ansonsten war's kein einfaches Kind ( Schreibaby, sehr auf Erwachsene fixiert, beschäftigt sich kaum allein, sehr unruhig ABER ist auch mitfühlend, teilt gern, ist kreativ und hat vie Fantasie. Es gibt halt kleine Dinge, an denen wir immer wieder arbeiten, aber das ist ja normal. Was mach ich denn mit so einer Diagnose? Bin da etwas ratlos, denn eigentlich läuft ja alles gut wie es ist...

Danke für eure Erfahrungen...

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16. März 2016 um 22:15

Unser Sohn
Wird im Mai 6 und laut Untersuchungen und Beobachtungen des Kigas (gehört zum Schulsystem und es kommen verschiedene Pädagogen um die Kinder in ihrer Entwicklung zu beobachten) hat er eine Hochbegabung im mathematischen Bereich (Stand Ende 2./Anfang 3.Klasse).

Sowohl wir als Eltern,als auch die schule fördern ihn. Er gibt das Tempo an und was er wissen möchte,er kann entscheiden wann er aufhören möchte.
Wenn dein Sohn sich sonst nicht auffällig verhält und glücklich ist wie es läuft,dann würde ich es dabei belassen und nichts ändern.
Bei uns ist es eskaliert,er hat die anderen genervt,die uhr musste abgehängt werden,da er alle paar Minuten auf die uhr geschaut hat und ausgerechnet hat wie lange der Kiga noch geht. Er hatte den Drang alles zu wiegen und die gewichte zusammenzurechnen und in Kilo umzurechnen,das selbe mit Längen. Aber jetzt mit der Förderung fahren wir gut.

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16. März 2016 um 22:30
In Antwort auf lilaweisskariert

Unser Sohn
Wird im Mai 6 und laut Untersuchungen und Beobachtungen des Kigas (gehört zum Schulsystem und es kommen verschiedene Pädagogen um die Kinder in ihrer Entwicklung zu beobachten) hat er eine Hochbegabung im mathematischen Bereich (Stand Ende 2./Anfang 3.Klasse).

Sowohl wir als Eltern,als auch die schule fördern ihn. Er gibt das Tempo an und was er wissen möchte,er kann entscheiden wann er aufhören möchte.
Wenn dein Sohn sich sonst nicht auffällig verhält und glücklich ist wie es läuft,dann würde ich es dabei belassen und nichts ändern.
Bei uns ist es eskaliert,er hat die anderen genervt,die uhr musste abgehängt werden,da er alle paar Minuten auf die uhr geschaut hat und ausgerechnet hat wie lange der Kiga noch geht. Er hatte den Drang alles zu wiegen und die gewichte zusammenzurechnen und in Kilo umzurechnen,das selbe mit Längen. Aber jetzt mit der Förderung fahren wir gut.

Danke
Für eure Erfahrung. Nein, bei uns eskaliert es (noch) nicht, es ist ja aber auch noch keine Schule...

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17. März 2016 um 6:48


Das war sicher klug von euch...ich denke auch, wir haben es im Hinterkopf und beantworten ja auch alle Fragen und gehen den jeweiligen Neigungen nach ( derzeit Unendlichkeit und Universum), im Kindergarten gibt es noch recht viele ältere Kinder, die dann auch im Wortschatz gleich weit sind und warten einfach ab, wie sich alles entwickelt...

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17. März 2016 um 7:09

...
Bei meinem großen Sohn wurde es im Rahmen einer anderen Diagnostik mitgetestet. Klar war uns das schon vorher und es fällt eben auch relativ schnell auf. Vor allem (und das schon seit er 2 Jahre ist) im mathematischen und logischen Bereich. Spezialinteressen lasse ich jetzt mal außen vor.
Was wir damit gemacht haben?
Im Prinzip haben wir ihm weiterhin Input gegeben wie vorher auch. Sonst ist er auch massiv unzufrieden.
Er ist jetzt in der ersten Klasse (Flex-Klasse 1&2), die Klassenlehrerin ist leicht überfordert, macht es sich aber auch selbst schwer. Und Mathe macht er z.B. in der zweiten Klasse mit und er bekommt Zusatzaufgaben von Kl. 3-6.
Lesen konnte er auch schon vor der Schule, aber da ist er ja kein Einzelfall und den Rest muss er genauso mitlernen.
Wie das weitergeht steht in den Sternen, denn ich denke wenn die Grundlagen sitzen - schreiben usw. - dann wird es evtl. langweilig.
Aber abwarten. Es ist auch nicht so, dass ein überdurchschnittlich begabtes Kind in der Schule einfach ist oder immer mit guten Leistungen nachhause kommt.
Wir lassen es auf uns zukommen und gucken wie es sich entwickelt und unterstützen ihn wo es eben geht.

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17. März 2016 um 7:41

Habt ihr eine montessori schule
In der Nähe? Die Fördern die Kinder nach Bedarf.
Ein Nachbarskind war mit der Grundschule nach 2 Jahren fertig und ging dann mit 8 auf ein spezielles Gymnasium.

LG

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17. März 2016 um 8:11
In Antwort auf die2tekekslosekeksdose

...
Bei meinem großen Sohn wurde es im Rahmen einer anderen Diagnostik mitgetestet. Klar war uns das schon vorher und es fällt eben auch relativ schnell auf. Vor allem (und das schon seit er 2 Jahre ist) im mathematischen und logischen Bereich. Spezialinteressen lasse ich jetzt mal außen vor.
Was wir damit gemacht haben?
Im Prinzip haben wir ihm weiterhin Input gegeben wie vorher auch. Sonst ist er auch massiv unzufrieden.
Er ist jetzt in der ersten Klasse (Flex-Klasse 1&2), die Klassenlehrerin ist leicht überfordert, macht es sich aber auch selbst schwer. Und Mathe macht er z.B. in der zweiten Klasse mit und er bekommt Zusatzaufgaben von Kl. 3-6.
Lesen konnte er auch schon vor der Schule, aber da ist er ja kein Einzelfall und den Rest muss er genauso mitlernen.
Wie das weitergeht steht in den Sternen, denn ich denke wenn die Grundlagen sitzen - schreiben usw. - dann wird es evtl. langweilig.
Aber abwarten. Es ist auch nicht so, dass ein überdurchschnittlich begabtes Kind in der Schule einfach ist oder immer mit guten Leistungen nachhause kommt.
Wir lassen es auf uns zukommen und gucken wie es sich entwickelt und unterstützen ihn wo es eben geht.

Wie findest du diese Flex-Klassen
Mein Sohn kommt ja im Sommer in eine und sie teilten uns schon mit,dass er Zusatzaufgaben bekommen wird und Förderunterricht soweit er eben mag.
Wie ist es so in Flex-Klassen?

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17. März 2016 um 8:17

Hmmm
Das Thema wird oft auch zu breit getreten.
Jedes Kind hat einem Bereich, in dem es besser als andere ist, jedes Kind ist wissbegierig und will lernen, es sei denn, es ist von klein auf Druck gewohnt.
LG

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17. März 2016 um 8:24
In Antwort auf lilaweisskariert

Wie findest du diese Flex-Klassen
Mein Sohn kommt ja im Sommer in eine und sie teilten uns schon mit,dass er Zusatzaufgaben bekommen wird und Förderunterricht soweit er eben mag.
Wie ist es so in Flex-Klassen?

Hallo!
Ich hab mich vorher auch noch nie mit diesem Prinzip auseinandergesetzt.
Tja, wie finde ich das?
Weiß nicht ob das überall so ist, aber es ist schon ein sehr selbstständiges Arbeiten erforderlich, wo ich anfangs echt Sorge hatte, dass mein Sohn das nicht schaffen könnte, da er oft etwas "orientierungslos" wirkt.
Natürlich werden die Kinder ja nicht ins kalte Wasser geschmissen und das wird Schritt für Schritt angegangen.
Das Prinzip an sich finde ich für ihn eigentlich richtig gut, da es nicht einfach 100% Frontalunterricht ist und die jüngeren Kindern von den älteren profitieren.
Somit kann er sich relativ unauffällig mit seinem (Mehr-)Wissen einbringen. Das finde ich gar nicht schlecht.
Man hat einfach mehr Möglichkeiten. Es ist eben flexibler auch für Kinder die schon mehr können.
Förderunterricht ist leider immer schön gesagt, aber bei uns leider sehr spärlich, da der Sonderpädagoge mit dem das geplant war auch immer und ständig überall anders gebraucht und eingesetzt wird.
Mein Sohn hat allerdings, aus anderen Gründen, eine Einzelfallhilfe die u.a. Sonderpädagogin ist und ihm natürlich hinsichtlich dessen sehr unter die Arme greifen kann.
Ich denke die erste Klasse ist noch nicht das Problem - da werden ja Grundlagen gelernt, aber ich bin auf den weiteren Weg gespannt, weil es dann eben das Prinzip der Flex-Klasse nicht mehr gibt und der Unterricht etwas anders ist.
An sich sind Flex-Klassen eine tolle Sache!

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17. März 2016 um 8:28
In Antwort auf strawberryfieldxxx

Hmmm
Das Thema wird oft auch zu breit getreten.
Jedes Kind hat einem Bereich, in dem es besser als andere ist, jedes Kind ist wissbegierig und will lernen, es sei denn, es ist von klein auf Druck gewohnt.
LG

Hochbegabung hat nichts mit Druck zu tun.
Das ist ein Denken was mich immer etwas "nervt".
Man setzt seine Kinder (also normalerweise ) nicht unter Druck irgendetwas zu lernen was nicht altersgemäß ist. Die Kinder fordern sich das selbst ein, nur eben in einem etwas anderen Rahmen.

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17. März 2016 um 8:31
In Antwort auf strawberryfieldxxx

Habt ihr eine montessori schule
In der Nähe? Die Fördern die Kinder nach Bedarf.
Ein Nachbarskind war mit der Grundschule nach 2 Jahren fertig und ging dann mit 8 auf ein spezielles Gymnasium.

LG

Leider nicht
Hier gibt es eine Grundschule mit vier Klassen, aber auch nicht so viele Kinder und nette Lehrer...

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17. März 2016 um 8:54
In Antwort auf die2tekekslosekeksdose

Hochbegabung hat nichts mit Druck zu tun.
Das ist ein Denken was mich immer etwas "nervt".
Man setzt seine Kinder (also normalerweise ) nicht unter Druck irgendetwas zu lernen was nicht altersgemäß ist. Die Kinder fordern sich das selbst ein, nur eben in einem etwas anderen Rahmen.

Das machen doch aber die meisten
Kinder, dass sie lernen wollen, sehe das aber bei dem Geossteil der Kinder an unserer Schule.
Ein erstklässler löst drittklässleraufgaben, ein anderes 2.klässlerkind gestaltet Bücher,
Ein weiteres hat in der 2. klasse das Prinzip der Potenzrechnung verstanden.
Wichtig ist doch, dass sich kinder damit beschäftigen können, was sie interessiert, und dass sie die Möglichkeit haben, herauszufinden, wo ihre Begabungen liegen.

Die Dinge, die man alleine lernt, bleiben im Gehirn auch hängen.

LG

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17. März 2016 um 9:16

Beobachten und reagieren
Im Grunde genommen heißt die "Diagnose" nur, dass das Kind kognitiv den gleichaltrigen voraus ist. Es kann auch sein, dass Dein Sohn nur wahnsinnig schnell in seiner Entwicklung ist und sich der Entwicklungsvorsprung irgendwann angleicht. Unabhängig davon ist es wichtig das Kind zu beobachten und auf seine Bedürfnisse einzugehen. Es gibt schnelle Kinder die sich ihren Input suchen und zufrieden bis zu regulären Einschulung im Kindergarten bleiben und es gibt welche wie meine Tochter die man mit vier unter Geschrei und Gebrüll in die Kita tragen musste weil da "alles so langweilig" ist. Sie wurde dann ein Jahr früher eingeschult, was auch gut für sie war.
Wenn man als Eltern ein gutes Gespür für sein Kind hat merkt man was das Kind braucht, da muss man nicht irgendwelche Sonderprogramme für teures Geld mitmachen. Wichtig ist nur, die Kinder nicht zu bremsen aber sie auch nicht zu überfordern. Sie müssen den Ton angeben dürfen.
Ich würde an Deiner Stelle Deinen Sohn beobachten und wenn er selber den Wunsch äußert früher in die Schule zu gehen nach einer Begründung fragen. Bei meiner Tochter hätte ich "weil ich groß sein will" oder sinnverwandtes nicht gelten lassen. Sie sagte aber wörtlich "Weil ich da lesen und schreiben und rechnen lerne und mich nicht mehr so langweilen muss!". Das war für mich ein triftiger Grund.
Alles andere ist so normal wie bei anderen Kindern, bei denen es auch nur um das Erkennen und Befriedigen von Bedürfnissen geht, nur dass die Bedürfnisse bei schnelleren Kindern nicht "altersgerecht" sind.

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17. März 2016 um 11:09
In Antwort auf teriz_11896559

Leider nicht
Hier gibt es eine Grundschule mit vier Klassen, aber auch nicht so viele Kinder und nette Lehrer...

Nette lehrer
Sind doch schon mal spitze.
Warte doch erst mal ab, ob er sich wohl fühlt.
LG

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