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Die dritte Klasse... Grundschule

6. September 2018 um 20:38

Wurde bei euch ab der 3. Klasse auch so viel verlangt?

​Die ersten beiden Klassen waren so easy peasy... Es wurde nicht sooo viel verlangt. 

Und dann kam der Sprung in die 3. Klasse.

​Die Anforderungen sind schon extrem gestiegen... finde ich. Jeden Tag 15 Minuten lesen (mit Unterschrift der Eltern. Auch in den Ferien), Mappenführung (völliger Hohn... sie haben einen Punktezettel bekommen. Bspw. kann man nur eine 1 erreichen, wenn man selber noch etwas dazusteuert... Also sind die Kinder, deren Eltern nichts themenbezogenes aus`m Internet ausdrucken... sag ich jetzt mal so plump... in den Popo gekniffen. Welches Kind macht das schon in der 3. Klasse von allein? Sich irgendwas ausdenken, aufschreiben, einheften etc. Womit der Punkt halt einfach ad absurdum geführt wird). Ständige Klassenarbeiten und und und.

​Er kommt gut mit, das ist es nicht, aber wir müssen jeden Abend was machen, sonst sammelt sich das an und irgendwann schafft er es nicht mehr, weil es einfach so viel ist, was am Ende des Halbjahres perfekt sein muss. Also neben Hausaufgaben (wozu ich jetzt auch mal das tägliche Lesen zähle... was sowieso das kleinste "Problem" ist).

​Ich finde einfach diese Umstellung krass. Von quasi Nichts auf So-jetzt-aber... Mach oder Stirb! War das bei euren Kindern auch so mit dem Wechsel in Klasse 3?

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6. September 2018 um 21:15
In Antwort auf alphabetiker

Wurde bei euch ab der 3. Klasse auch so viel verlangt?

​Die ersten beiden Klassen waren so easy peasy... Es wurde nicht sooo viel verlangt. 

Und dann kam der Sprung in die 3. Klasse.

​Die Anforderungen sind schon extrem gestiegen... finde ich. Jeden Tag 15 Minuten lesen (mit Unterschrift der Eltern. Auch in den Ferien), Mappenführung (völliger Hohn... sie haben einen Punktezettel bekommen. Bspw. kann man nur eine 1 erreichen, wenn man selber noch etwas dazusteuert... Also sind die Kinder, deren Eltern nichts themenbezogenes aus`m Internet ausdrucken... sag ich jetzt mal so plump... in den Popo gekniffen. Welches Kind macht das schon in der 3. Klasse von allein? Sich irgendwas ausdenken, aufschreiben, einheften etc. Womit der Punkt halt einfach ad absurdum geführt wird). Ständige Klassenarbeiten und und und.

​Er kommt gut mit, das ist es nicht, aber wir müssen jeden Abend was machen, sonst sammelt sich das an und irgendwann schafft er es nicht mehr, weil es einfach so viel ist, was am Ende des Halbjahres perfekt sein muss. Also neben Hausaufgaben (wozu ich jetzt auch mal das tägliche Lesen zähle... was sowieso das kleinste "Problem" ist).

​Ich finde einfach diese Umstellung krass. Von quasi Nichts auf So-jetzt-aber... Mach oder Stirb! War das bei euren Kindern auch so mit dem Wechsel in Klasse 3?

Ja, habe ich ähnlich empfunden. Wobei wir GSD schon in der 2. Noten hatten und es dann nicht den Druck gab, dass auf einmal benotet wird.

und ja, bei den Referaten müssen Eltern helfen. Die Planung und Anordnubg übersteigt noch den Horizont der Kids - sie übersteigt ja noch häufig den Horizont meiner Erstsemester. Aber man muss ja nicht übertreiben. Wir haben uns auf Hilfestellung beschränkt, also den Brockhaus erklärt, den Bibliotheksopac und den Kopierer. Das ging ganz gut. Bei der Plakaterstellung durfe sie sich austoben und die Präsentation haben wir wiederum geübt. 

Darüber hinaus haben wir aber eigentlich nicht über die HÜ hinaus lernen müssen. Die Tests wurden alle so geschrieben. Hier werden im Regelfall nur die HÜ gemacht.

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6. September 2018 um 23:04
In Antwort auf alphabetiker

Wurde bei euch ab der 3. Klasse auch so viel verlangt?

​Die ersten beiden Klassen waren so easy peasy... Es wurde nicht sooo viel verlangt. 

Und dann kam der Sprung in die 3. Klasse.

​Die Anforderungen sind schon extrem gestiegen... finde ich. Jeden Tag 15 Minuten lesen (mit Unterschrift der Eltern. Auch in den Ferien), Mappenführung (völliger Hohn... sie haben einen Punktezettel bekommen. Bspw. kann man nur eine 1 erreichen, wenn man selber noch etwas dazusteuert... Also sind die Kinder, deren Eltern nichts themenbezogenes aus`m Internet ausdrucken... sag ich jetzt mal so plump... in den Popo gekniffen. Welches Kind macht das schon in der 3. Klasse von allein? Sich irgendwas ausdenken, aufschreiben, einheften etc. Womit der Punkt halt einfach ad absurdum geführt wird). Ständige Klassenarbeiten und und und.

​Er kommt gut mit, das ist es nicht, aber wir müssen jeden Abend was machen, sonst sammelt sich das an und irgendwann schafft er es nicht mehr, weil es einfach so viel ist, was am Ende des Halbjahres perfekt sein muss. Also neben Hausaufgaben (wozu ich jetzt auch mal das tägliche Lesen zähle... was sowieso das kleinste "Problem" ist).

​Ich finde einfach diese Umstellung krass. Von quasi Nichts auf So-jetzt-aber... Mach oder Stirb! War das bei euren Kindern auch so mit dem Wechsel in Klasse 3?

Ich habe das bei meinem Sohn nicht wirklich gemerkt. Er hatte schon immer eine gute Auffassungsgabe, Lernen fiel ihm dementsprechend leicht. Dafür ist er schnell ablenkbar/verträumt und hat eine jungstypische Sauklaue. Das zieht sich eigentlich seit der ersten Klasse bis jetzt in die 5. durch 😆 Aber mir kam es nicht so vor, als wäre es in der 3. Klasse plötzlich anspruchsvoller gewesen. 
Referate sind auch das einzige, bei dem ich ihn bisher wirklich unterstützen musste. Und mich hat es auch echt geärgert, dass die Kinder da so alleine mit gelassen wurden. Denn wenn der eine Teil der Klasse dank Hilfe der Eltern gute Noten kriegt und der andere Teil, deren Eltern nicht helfen können/wollen (sei es mangels eigenen Könnens, Sprachkenntnissen, Interesse oder wirklich aus Überzeugung), finde ich das einfach fies. Dementsprechend habe ich im letzten Schuljahr einige Freunde meines Sohnes zum Referatemachen da gehabt. Das reicht denen ja meist schon, wenn man ihnen etwas beim Strukturieren hilft und zeigt, wo sie auch abseits von Frag Finn und Blinde Kuh Informationen finden und wie ein Plakat aussehen sollte.

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7. September 2018 um 19:00

Was mir noch einfällt - es war alles viel weniger schlimm, als es nach dem elternabend den anschein machte.

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7. September 2018 um 19:16

Danke euch. Interessant wie es von anderen wahrgenommen wird. Ich denke, dass das wohl auch von Schule zu Schule anders gehandhabt wird. Bei meinem Neffen ging es quasi ab Tag 1 wohl ziemlich zur Sache. Da mussten die Kinder auch viel mehr machen, als in der Schule meines Sohnes. Kann man ganz gut vergleichen, weil beide im selben Jahr an unterschiedlichen Schulen eingeschult wurden. Da wurden die Kinder und Eltern z.B. jetzt in der 3. Klasse vielleicht weniger überr``s ascht, weil sie schon immer mehr zu erledigen hatten.

​Na mal schauen, wie es jetzt so über`s Jahr weitergeht.

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8. September 2018 um 14:55

Also bei meinem Neffen gehts am 11.9. mit der 3. Klasse los. Aber im Vergleich zu meiner Schulzeit und der meiner Geschwister war schon immer mehr zu tun. Die ersten 4 Jahre hat unsere Mama uns aber auch immer unterstützt und kontrolliert. Meine Schwester ist aber keine Hausfrau und arbeitet fast Vollzeit und der Neffe in der Ganztagsschule. Kann das also nicht leisten mit der so umfassenden Unterstützung. Jetzt hatte er Ende 2. Klasse einen Schnitt von 2,66, da hat sich besonders der Vater (getrennt) aufgeregt obwohl der noch weniger mit ihm macht.
Die elterliche Hilfe ist auf jeden Fall für jeden Grundschüler, ob mit Sonderaufgaben oder nicht, nicht zu unterschätzen.

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