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Die ersten Tage nach der Geburt

20. Juli 2007 um 14:35

Hallo,

nächste Woche ist endlich mein ET. Allerdings gibt Zwerg noch keinerlei Zeichen, von daher rechne ich damit dass es eher noch länger dauert. Da es mir ja echt gut geht, hab' ich auch kein Problem damit. Was mich allerdings beschäftigt ist die Tatsache, dass mein Mann vom 30.7. ab für zwei Wochen Urlaubsvertretung machen muss (Außendienst). D.h. er geht morgens sehr früh aus dem Haus und kommt abends erst spät wieder heim. Ich habe echt Bammel, wenn ich dann mit dem Baby allein zuhause bin; wohl noch ziemlich fertig von der Geburt, evtl. mit Schmerzen "untenrum", unsicher im Umgang mit dem Baby und doch auf mich allein gestellt. Und wenn alle, die davon reden, auch wirklich kommen zum gucken hab' ich noch ein größeres Kaffeehaus bei mir daheim. Toll !

Wie war das bei euch ? War die erste Zeit sehr anstrengend oder war da der Adrenalinausstoß noch so hoch, dass die Erschöpfung erst nach einigen Wochen kam ? Habt ihr Tipps, was ich noch vorbereiten könnte, um ein wenig gewappnet zu sein ?

Leider kann mein Mann den Urlaub nicht tauschen, weil die ursprünglich vorgesehene Vertretung wegen Unfall ausfällt.

Liebe Grüße,
Julimama

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20. Juli 2007 um 14:47

Hi
also ich würde an deiner stelle die 5 tage im Krankenhaus bleiben. So erwartet sowieso niemand etwas von dir. Dann würde ich allen leuten sagen, das du die erste woche zu Hause kein besuch möchtes, weil es einfach zu anstrengend ist. Das kleine will zu unmöglichen zeiten gestillt werden und hängt evt. den ganzen tag an dir. Wegen der Schmerzen keine sorge, die sind nicht so schlimm (weiß nicht wie das mit dammriss ist). Dein Haushalt wird ganz sicher zu kurz kommen und du wirst Tagsüber auch müde sein. Die leute werden das verstehen. Außerdem musst du in dieser Zeit an dich denken und da darfst du auch mal Egoistisch sein!

lg, nancy und samuel 2 wochen alt

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20. Juli 2007 um 14:55

Hilfe annehmen...
hast du denn keinen der die ersten Tage nach der Geburt bei dir vorbeikommen kann um dich evtl. zu unterstützen? Mama,Freundin?
Als ich aus dem KH kam (am 4.Tag entlassen),war ich total am Ende. Ich hatte so schlimme Schmerzen vom Dammschnitt,dass ich mich kaum bewegen konnte. Ich konnte den Kleinen nicht lange halten,Flasche geben war auch nicht leicht,weil ich nicht sitzen konnte.Kreislaufprobleme. Dann die Blutung. Ich wusste nicht was ich zuerst machen sollte,wickeln,füttern,trösten? Wusste damals ja noch nicht so genau was der Kleine wollte. Ich bin tagelang nicht zum duschen gekommen oder was zu essen. Fand die ersten 1,5 Wochen richtig schlimm und hab ganz viel abgenommen. Hab viel geweint,wegen der Überforderung und dem Babyblues den ich dann noch bekommen habe. Meine Mama kam dann jeden Tag für 2 Std. damit ich wenigstgens was essen konnte oder mal duschen. Das war schon ne große Hilfe. Muss dazu sagen,bin auch Alleinerziehend,da kam abends keiner nach Hause. Musste alles alleine machen.
Also ich würde dir schon raten,Jemanden um Hilfe zu bitten. Hast du keine Nachsorgehebamme? Wäre vielleicht besser. Man hat ja auch so viele fragen und ist evtl. unsicher im Umgang mit dem Baby.

lg
Evelyn+Nico*12.Mai

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20. Juli 2007 um 15:01

Hallo...
...julimama

ich denke du wirst das gut schaffen. man "braucht" die zeit für das baby und sich ehh, mit stillen und schlafen legen. ich habe es in den ersten wochen erstmal "begreifen" müssen. es war sehr schön.
laß einfach alles liegen und guck das du dich nur ums baby kümmerst.
was du allerdings machen solltest ist, dich reichlich mit den dingen einzudecken die man braucht. windeln, tücher, schnuller weiß der himmel noch was alles....all die kleinen dinge, denn mit dem winzlig würde ich nicht rauß gehen (zum einkaufen).

ich habe damals meinem besuch direkt gesagt das ich ihnen leider nicht viel vorbereiten kann aber gerne die küche zeige
und da es eh alles freunde und familie waren, kamen sie mit kuchen&co. haben sich auch den kaffee selber gemacht.
take it easy...

vieeel glück für die geburt!

lg:mihri.

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20. Juli 2007 um 15:50

Hallo
also ich kann mich im großen und ganzen meinen vorschreiberinnen nur anschließen.

nimm dir die zeit für dich und dein baby. wenn es geht bitte jemanden dich für ein paar stunden am tag zu unterstützen. es ist nicht ganz so schlimm die ersten wochen wie man es denkt. (war bei mir zumindest so)
wir haben es, wenn ich ehrlich bin, so gemacht, das ich die ersten 14 tage nur dann die tür aufgemacht habe, wenn man mir vorher telefonisch bescheid gesagt hat. niemand war mir böse.

mach dir mal keine bange, man schafft es und heute frage ich mich, wo sie schöne zeit geblieben ist.

alles gute für die geburt und viel spaß mit dem krümmel.

lg
steffi

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21. Juli 2007 um 9:53

Huhu
Kann Dir auch nur empfehlen Dir irgendwo her Hilfe zu nehmen. Mein Mann musste sich sogar noch eine WOche länger nehmen, weil ich mir das nicht zugetraut habe. Hatten Schmerzen, konnte kaum Laufen und übermüdet und k.o. war ich auch. Am Baby lag es weniger, mein Sohn war anfangs sehr pflegeleicht.
Aber die Sicherheit, da ist jemand, hat mich schon sehr beruhigt.

Ich habe hier keine Familie, daher blieb nur mein Mann, war mir aber eh am liebste.

Das ist aber auch nur meine Erfahrung, vielleicht bist du da auch härter im Nehmen

LG Sterntaler

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22. Juli 2007 um 19:26

....
War bei mir genauso, war gleich ab dem 1. tag nachm Krankenhaus allein daheim, weil mein mann arbeiten musste

Es war schon hart, weil unsere kleine echt anstrengend war, hat tag und nacht seeehr oft geweint.
Aber es ist doch zu schaffen und danach kann man auch stolz auf sich sein.

Hast du wenigstens jemand anders in der Nähe, der im notfall mal vorbei kommen könnte?

LG
Kathrin
mit ilenia 6 Wochen alt

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22. Juli 2007 um 20:06

Hallo Julimama,
ich bin auch eine Julimama, allerdings 06, mein Kleiner ist diese Woche ein Jahr geworden und ich denke immer total gerne an diese Anfangszeit zurück, obwohl sie sehr anstrengend war aber es ist trotzdem eine schöne, besondere Zeit.
Ich war auch, als ich aus dem KH kam eine Woche komplett alleine, weil mein Mann beruflich für eine Woche weg musste.
Ich hatte einen Kaiserschnitt und war daher noch ziemlich eingeschrenkt, aufstehen und sezten tat noch ziemlich weh.
Trotzdem, lass dich nicht allzusehr beunruhigen, es ist alles zu schaffen.
Wichtig ist, wie schon einige vor mir sagten, dass du alles im Haus hast, bzw. eine Freundin oder dergleichen, die für dich Besorgungen machen kann.
Und egoistisch sein ist auch wichtig. Wimmel den Besuch einfach ab und bitte sie in ein oder zwei Wochen wieder zu kommen.
Besuch hat mich in der Anfangszeit extrem gestresst, ich weiss gar nicht mehr genau warum, es war einfach so.
Man muss halt erst reinwachsen in die neue Situation und darum solltest du mal nur an dich und dein Baby denken.
Ich wünsche dir eine schöne Geburt und mach dir nicht zu viele Gedanken, du schaffst das schon...
Liebe Grüße !
Claudia

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22. Juli 2007 um 23:24

Das klappt schon
Ich war auch direkt am Anfang nach der Geburt alleine, mein Mann fährt auf Montage und ist nur am WE zu hause.
Da das ja dein erstes Kind ist, kann ich dir nur den Rat geben, nutze die Zeit aus, in der dein Baby schläft um dich auch auszuruhen, lass Haushalt Haushalt sein und mach dir bloß keinen Streß.
Wenn jemand unangemeldet kommt, wenn man noch so einen kleinen Wurm zu Hause hat, muss damit rechnen, dass es nicht immer superaufgeräumt ist.
Ich hab das bei meinen beiden jeweils so gemacht, dass ich allen gesagt habe, dass sie gerne kommen dürfen, aber vorher bitte kurz Bescheid sagen sollen, das hat auch gut funktioniert.




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