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Die Geburt lässt mich nicht los...

24. Juni 2013 um 17:26

Hallo ihr Lieben,

Hoffe ich darf mir hier mal was von der Seele reden...

Ich hab meinen kleinen Prinzen schon im März zur Welt gebracht. Seitdem beschäftigt mich die Geburt sehr. Erst gings noch, da ich zwischenzeitlich mein Staatsexamen gemacht habe (schriftlich im April und mündlich Anfang Juni) und dadurch viel Ablenkung hatte... Aber seit ich nun endlich fertig und "nur noch Mama" bin, ist das ganze wieder ein riesen Thema, um das meine Gedanken ständig kreisen. Manchmal liege ich die halbe Nacht wach und grüble.

Was ist das Problem? Das weiss ich auch nicht so genau. Eigentlich war die Geburt ziemlich traumhaft, und viele hier würden mich wohl drum beneiden.
Die Wehen haben um halb zwölf nachts eingesetzt. Um zwanzig vor vier sind wir im Kreißsaal angekommen, MuMu war da bei 4 cm. Um 4:24 war der Kleine da. Nach nur einer Presswehe. Kurz und heftig (ist mein erstes Kind). Und wie durch ein Wunder hatte ich keinerlei Verletzung. Auch mein Sohn war topfit und gesund.

Trotzdem bin ich unglücklich. Nicht über die Geburt an sich, die hätte wohl besser nicht sein können, aber darüber, wie ich mich verhalten habe und wie ich damit umgegangen bin. Ich war völlig überfordert von dieser Naturgewalt, die mich so plötzlich mit aller Gewalt überrannt hat.
Kaum wurden die Wehen fies, habe ich gleich um ein Schmerzmittel gebettelt. Veratmen hat mir nichts gebracht, aber irgendwie habe ich das auch gar nicht richtig versucht. Habe dann die ganze Zeit die Luft angehalten vor Schmerz, total bescheuert. Irgendwie habe ich mich innerlich total gewehrt gegen das alles, konnte mich gar nicht drauf einlassen. Ich finde Schmerzmittel ja völlig okay und total gerechtfertigt, trotzdem bin ich so unzufrieden weil ich es irgendwie so gar nicht ohne versucht hab (bzw, hätte, da die mit dem Zusammenrühren und Anschließen der Infusion erst fertig waren als die Fruchtblase geplatzt ist, und mit der nächsten Presswehe war schon alles vorbei. Bevor irgendein Schmerzmittel wirken konnte.). Hatte vorher so viel geübt, Atmen, autogenes Training undso. Da habe ich nichts mehr von gemacht als es drauf ankam, keine Ahnung wieso. Vielleicht weil ich dachte, dass es eh noch dauert.
Und dann wars plötzlich vorbei. Ich hab nicht mal richtig gepresst (hatte Angst, dass das alles zu schnell geht und deswegen alles da unten kaputt reisst), das haben die Wehen ganz allein gemacht. Erst als der Kopf schon draußen war hab ich mir dann gedacht, dass es jetzt eh egal ist, und den Rest noch schnell mit rausgedrückt.
Ich weiß nicht, ob das irgendwer versteht, aber ich bin so wütend auf mich weil ich das so schlecht gemacht hab. Und dann konnte ich es gar nicht mehr besser machen weil alles schon vorbei war. Zu diesem riesengroßen Ereignis konnte ich selbst irgendwie gar nichts beitragen. Ich habe nicht mal gepresst. Irgendwie fühlt es sich so an als habe ich mein Baby gar nicht selbst geboren, weil ich gar nicht aktiv mitgemacht hab.
Dadurch habe ich die Geburt auch gar nicht wirklich erleben können, es überfuhr mich einfach und war gleich vorbei.

Das finde ich total schade und bin gleichzeitig so unzufrieden und wütend mit mir selbst. Irgendwie hab ich mir selbst das Geburtserlebnis genommen. Ich hoffe bei der nächsten Geburt kann ich mir selbst und auch allen anderen beweisen, dass ich das viel besser kann. Und dann alles mehr genießen, weil ich es mir verdient habe.

Vielleicht versteht das ja jemand, oder es geht sogar wem ähnlich.

Auf jeden Fall vielen Dank fürs Zuhören, und sorry dass es so lang geworden ist.

Liebe Grüße...

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24. Juni 2013 um 17:40

Aber was
willst Du denn noch besser machen? Eine Geburt ist doch kein Wettbewerb für den man übt!

Du hast es doch toll gemacht! Ihr seid beide gesund und es ging ruck zuck! Eine tolle Geburt ist nicht von der Zeit abhängig.

Ich verstehe ganz ehrlich nicht, wieso Du davon so betrübt bist?! Niemand sonst außer Dir hat Dein Baby geboren Die Natur hat das schon so vorgesehen, dass es im Idealfall so schnell geht wie bei Dir!

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24. Juni 2013 um 17:45

Ich
kann dich schon etwas verstehen. Ich hab meiner Meinung bei der Geburt auch nicht soo gut mit gemacht. Ich hatte es mir einfach nicht sooooo schrecklich schmerzhaft vorgestellt und war innerlich blockiert. War bei mir wohl eine Kopfsache(PDA wirkte nur Einseitig, das war sehr frustrierend für mich) Allerdings tat sich bei mir von alleine nix und das Ende vom Lied war: Geburtstillstand nach 16 h Wehen und Saugglocke.

Aber das ist doch auch irgendwie verständlich. Woher sollen wir denn auch wissen, wie schlimm der Schwerz wirklich sein wird.

Warum willst du denn alles aus eigener Kraft machen? warum willst du denn jemanden was beweisen? Du und dein Körper habt die Geburt doch super gemeistert.

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24. Juni 2013 um 17:48


Kann Dich sehr gut verstehen. So wie Du schreibst gings vielleicht auch ein bisschen zu schnell alles
Finde es überhaupt nicht schlimm, dass Du ein Schmerzmittel wolltest, ist ja kein Zuckerschlecken so ne Wehe Die Geburt an sich kann Dich noch lange beschäftigen, ist bei mir nach einem Jahr noch was, was ständig in meinem Kopf schwirrt. Aber vielleicht gelingt es Dir ja es nur noch als ein schönes, positives Erlebnis in Erinnerung zu behalten. Du hast schließlich einen gesunden Jungen zur Welt gebracht und kannst stolz auf Dich sein
Meiner Meinung nach hast Du nichts falsch gemacht. Ich drück Dir die Daumen, dass Du es auch bald so siehst

LG und alles Gute

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24. Juni 2013 um 18:08

Fühl
Dich gedrückt...
Ich kann dich sehr gut verstehen,mir ging es sehr ähnlich.
Leider kann ich dir nicht viel raten,allerdings haben eine therapie(die ich aber nicht nur deswegen)und meine zweite,viel selbdtbestimmtere geburt geholfen,das ich mich mit dem thema ausgesöhnt habe.
Lg und alles gute

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24. Juni 2013 um 18:17

Stell dir vor
mir ging es genauso und das bei meiner dritten!!! Geburt. Man müsste meinen ich wusste was auf mich zukommt.

Die dritte Geburt war so anders als die anderen, heftiger, schneller, einfach anders. Ich bin tagelang nachts hochgeschreckt weil ich Panik hatte wieder Wehen zu bekommen, weil die Geburt so schnell verlaufen ist das ich dachte, kann es das schon gewesen sein?

Mein Sohn ist jetzt 9 Monate alt, ich glaube ich habe die Geburt noch immer nicht ganz verdaut, aber verdrängt weil ich auch keine Kinder mehr will im Moment, ich hoffe dass mich diese Geburt nicht nochmal einholt,

Fühl dich gedrückt, ich verstehe dich, trotzdem haben wir ein Wunder vollbracht, sag dir das als Mantra vor!!

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24. Juni 2013 um 22:52

Vielen lieben Dank...
...für eure lieben Worte.

So blöd das klingt, es hilft wirklich sehr sich das von der Seele zu reden. Irgendwie bin ich glaube ich gerade dabei zu verstehen, was eigentlich genau mein Problem ist.

Ich bin halt einfach ein Mensch, der sich gern voll reinhängt wenn ihm was wichtig ist. Die Schwangerschaft hab ich zelebriert. Hab mich einfach über ALLES schlau gemacht (und immer gleich mehrere Bücher gelesen und mir dann noch aktuelle Studien gesucht...), mir riesig viel Mühe gegeben um alles richtig zu machen und dem Prinzen den besten Start zu ermöglichen.
Auch für die Geburt hab ich mich schlau gemacht und jede Menge Zeit und Arbeit in die Vorbereitung gesteckt (hatte mir sogar so ein Krankenhaushemd in hübsch selbst genäht, bin echt ein Freak... Übrigens hat es nicht mal die Tasche, in dem das Teil drin war, mit in den Kreißsaal geschafft). Hatte auch versucht, mich auf alle Eventualitäten einzustellen. Ich hab wirklich geglaubt, ich wäre prima vorbereitet und egal wie es kommt, am Ende wäre ich stolz.
Und dann kams -ich weiß, das ist wohl immer so- ganz anders, ich habe mich überhaupt nicht so verhalten wie ich es selbst von mir erwartet hätte und jetzt fühle ich mich, als hätte ich versagt.

Aber worauf ich noch gar nicht gekommen bin und womit ihr natürlich völlig Recht habt ist, dass das wie letztendlich völlig egal ist. Alle Vorbereitung war ja nicht, um im Kreißsaal gut auszusehen (okay...abgesehen von Geburtshemd vielleicht ) sondern damit der Prinz nicht zu viel Stress hat und es uns beiden danach gut geht. Und das hat ja -wenn auch nicht ganz so wie erwartet- wunderbar hingehauen. Hoffe das kriege ich irgendwann in meine Birne und kann das Thema gut sein lassen...

Vielen lieben Dank auf jeden Fall!

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25. Juni 2013 um 7:31

Mir
Fehlt wirklich das Verständnis dafür,dass eine Geburt etwas total tolles und wunderbares sein soll..
Das Ergebnis ist das das zählt.die Geburt mittel zum Zweck und völlig unromantisch.ich glaube,dass du dich da vor der Geburt in etwas hineingesteigert hast,was es nicht gibt und jetzt noch viel mehr.
Eine Geburt ist nichts tolles.und es gibt keine Frau die sich nicht ab der ersten heftigen Wehe wünscht,dass es vorbei ist.
Sei lieber froh,dass alles so wunderbar gegangen ist und dass es deinem Kind gut geht!
Dieses Glück hat nicht jeder!!

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25. Juni 2013 um 8:03

Mhhh
wenn ich deine Posts weiter unten noch so lese, scheint es mir, als versuchst du wirklich penibelst alles perfekt zu machen.... nach Lehrbuch.

Bei deiner Geburt hat dein Körper das gemacht, was er tun muss. Auch wenn du dir nun denkst, du hast nichts geleistet - neun Monate Ss, das Enstehen eines Kindes in deinem Bauch und auch das Gebären sind großartige Leistungen die genau so ablaufen, wie dein Körper dafür geschaffen ist.

Was du aber machen solltest, ist, dich von dem Gedanken, dass alles nach Struktur ablaufen muss, zu entfernen.
Du kannst tausende Bücher lesen, dich schlau machen und Artikel zum Thema Kind studieren - es wird mit Sicherheit nicht so ablaufen, weil du ein Individuum geboren hast, eine Persönlichkeit die nach eigener Uhr tickt. Mit Baby geht nichts perfekt und man ist auch nicht perfekt, weil es das nicht gibt - man ist , wie man ist. Kein Versager, sondern Mensch.
ich hoffe, das ist dir klar, um einen klaren Kopf in vielen chaotischen Momenten, die noch kommen werden, zu behalten.

Liebe Grüße!

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25. Juni 2013 um 8:25

Ich verstehe dich total!
Und weiß, dass das viele wirklich nicht verstehen können und natürlich andere auch nixht wollen, weil für diese der Fokus komplett wo anders liegt!

Heute, über 2 Jahre nach meiner Geburt, ist mir anders. Ich hatte ne wunderbare und schnelle Geburt. So wie sie war, war sie perfekt.

Ich hatte sie mir einfach nur komplett anders vorgestellt. Ich dachte, ich würde wehen bekommen, die im 10-Minutentakt anfangen würden. Dass ich noch Treppensteigen würde, Hüften kreisen lassen müsste, langsam mit jeder Wehe wachsen würde, der Schmerz sich langsam steigern würde, ich brav veratme und nach ca 12h der Muttermund bei 10cm wär und ich dabei in der Wanne mein Kind gebähre.

Dass ich aber aufwachen würde, Wehen im 3-5 Minuten Abstand haben würde, dabei schon nicht mehr sitzen oder liegen konnte, stöhnen musste, 2h später brüllend im Auto saß, weil ich bereits unwissentlich presswehen hatte und 0 Sekunden Pause, mich erst mal gar nicht auf meine Geburt einstimmen konnte, weil ich erst mal pausenlosen Schmerz empfand, Etwas Probleme mit dem Pressen hatte, weil mein Beckenboden nicht nachgeben wollte, die Kleine ihre Hand vorne dran hatte und sie dennoch nach weniger als 4h insgesamt schon anlegen konnte, ja, das hat mir keiner gesagt.

Alle sagten nur "wow, traumgeburt". Ich dachte was anderes. Heute denk ich aber schon wieder anders.

Ich geh anders an das ganze ran und versiche sogar anderen Mut zu machen. Ich freu mich auf das nächste Mal, falls es eines gibt.

Aber Fakt ist, dass wir etwas unbewusst geplant und uns vorgestellt haben, was man einfach unmöglich darf.

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25. Juni 2013 um 9:58

Weist du was...
du schreibst ja das du dich gut vorbereitet hast.
atemtraining, autogenes training. ich nehm mal an du warst in einem vorbereitungskurs, bist sehr ehrgeizig, hast dich viel belesen wie so eine geburt vonstatten geht.

da hat man dann natürlich ein gewisses bild im kopf wie sowas ablaufen kann/muss/sollte... im idealen durchschnittsfall.

vielleicht hattest du einfach zu viel im kopf, zu viele erwartungen und hoffnungen. zu viel stress.
eine geburt ist nicht planbar oder lernbar. jede geburt ist anders, bei jeder geburt verhält man sich anders.

ich bin die geburt total planlos angegangen. für einen vorbereitungskurs hatte ich weder zeit noch lust. mich groß vorbereitet hab ich mich nicht. halt die wichtigsten sachen besorgt und nötige arzttermine wahrgenommen.
was ich über die geburt wusste, war das es lange dauern kann und es wohl verdammt weh tut.
die geburt war toll. naja ... wenn man von toll reden kann. hat ja schweine weh getan. aber im grunde war ich total entspannt. ich konnt mich in dem moment einfach auf die sache konzentrieren. ebend weil ich nicht im kopf hatte wie sowas abläuft, wie es ablaufen soll. was von mir erwartet wird.

du willst dir und anderen beweisen das du eine geburt besser drauf hast? sorry, aber das klingt für mich ein bissel... plemplem.
der größte beweis das du es kannst liegt warscheinlich grad neben dir, lächelt dich an.
entspann dich, hör auf zu grübeln und genieß einfach die zeit mit deinem kleinen erdenbürger.

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28. Juni 2013 um 0:45

Also...
...mir ist schon klar, dass niemand ein Kind freudestrahlend zur Welt bringt. Keine Ahnung, hatte irgendwie gehofft dass ich am Ende zwar froh bin dass es vorbei ist und total kaputt, aber trotzdem saumäßig stolz auf mich weil ich sowas Großes geleistet hab und alles geben konnte. So hat es sich nicht angefühlt. Eher so als ob mir irgendwas mal eben brachial das Kind rausgerissen hätte, und dann wars vorbei. Aber ich beginne zu erkennen, dass mein Körper trotzdem Unglaubliches geleistet hat, auch wenn ich das nicht mitgekriegt habe und eben nicht bewusst was beitragen konnte...

@honigtoast: Ich glaube, was du sagst triffts schon genau. Klar macht man sich keinen richtigen Plan wie die Geburt laufen soll weil man ja weiß, dass man da nix in der Hand hat... Aber man weiß ja, wie so eine Geburt uuungefähr abläuft und bereitet sich wohl auch immer eher darauf vor, dass es schlimmstenfalls viel länger dauern könnte (war bei mir jedenfalls so). Ich dachte jedenfalls immer, ich hätte noch viel mehr Zeit. Beim Nächsten weiß ichs besser... Freue mich jedenfalls auch schon auf die nächste Runde . (Mir fehlt das Schwanger sein auch ganz schön.)

@ensi: Tut mir leid, dass deine Geburt so blöd gelaufen ist. Obwohl meine Geburt viel netter war erinnere ich mich leider auch an kaum noch was. Das Meiste weiß ich nur von meinem Mann. Schon blöd. Hab mir meinen Geburtsbericht schicken lassen, aber der gibt leider auch nicht viel her. Ist halt kurz. Aber vielleicht könnte dir sowas helfen? Könnte dir auch beim Entziffern und Übersetzen helfen... Hab schon überlegt ob ich noch mal mit der Hebi sprechen soll, aber da komm ich mir irgendwie albern vor. Und nach drei Monaten weiß die bestimmt auch nicht mehr mehr als ich...

@padmaa: Ich hab laut Protokoll zwei Minuten mitgepresst. Viel mehr als eine Presswehe dürfte das nicht gewesen sein. Aber mit der letzten davor, bei der auch die Fruchtblase geplatzt ist, ist das Köpfchen wohl auch gleich bis auf den Beckenboden mit runter gerutscht (die kann man vielleicht auch als Presswehe bezeichnen, dann wären es zwei...).. Hab mit EpiNo trainiert vorher, vielleicht flutschte das deshalb so gut...
War auch mein Glück. Die hätten mir eigentlich prophylaktisch einen Dammschnitt verpasst weil normal so viel kaputt geht bei den schnellen Geburten. Aber die Hebi hat Gottseidank auch nicht gedacht, dass der Kleine mit der nächsten Wehe draußen ist und war noch nicht so weit *puh*.
Sonst hast du natürlich recht, ich bin dabei das zu verinnerlichen.

@chihiro und halbebirne: Irgendwie seh ich das nicht so wie ihr. Nur weil ich mich gern schlau mache über so Sachen heißt das ja nicht, dass ich dann einen genauen Plan habe, wie etwas ablaufen soll. Mein Leben ist nicht geplant. Die Geburt wars auch nicht. Das ist aber auch was anderes als sich einfach mal breit informieren zu Dingen, die einem wichtig sind, um dann für sich selbst Strategien zu haben wie man Dinge angeht. Ich kann euch beruhigen, auch für den Prinzen habe ich keine Pläne. Der ist perfekt so wie er ist, wie auch immer er grad ist.
Ist halt meine Art, alles zu geben. Hab jede Menge Erwartungen an mich selbst, an niemanden sonst. Bei der Geburt hab ich die halt nicht so ganz erfüllt (auch nicht beim Staatsexamen... Zumindest nicht am zweiten Tag von der Mündlichen, aber egal...), aber ich sehe ein, dass auch die Zeit davor zählt. Und da hab ich mich so richtig reingehängt und alles nach meinem Wissen richtig gemacht, und deswegen kann ich wohl auch stolz auf mich sein. Das kommt jetzt hoffentlich dann auch bald...

@emmasmama: Das ist wohl das Beste, einfach planlos und entspannt an Sachen ranzugehen. So funktioniere ich leider nicht. Ich mach mich dann nur umso mehr verrückt wenn ich mich nicht auskenne.
Und was Geburten angeht kannte ich mich leider auch so schon gezwungener Maßen gut aus, durchs Studium. Mit DEM Wissen hätte ich mir garantiert einen KS verpassen lassen, ohne Infos drumrum.

Hmm ich weiß schon dass ich irgendwie seltsam bin und vielleicht schwer zu verstehen. Versteh mich ja oft selbst nicht. Trotzdem erstaunlich wie sehr mir das drüber reden hier hilft, und auch eure Denkanstöße. Schlafe schon besser. Vielen Dank noch mal!



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