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Die Nächte werden immer schlimmer - kann bald nicht mehr!

10. November 2009 um 10:29

Hallo,

vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder kann mir einen Rat geben, denn ich bin momentan schon körperlich und seelisch total kaputt und zweifle mittlerweile an mir selbst...

Es geht um meinen sechs Monate alten Sohn und sein Schlafverhalten. Ich erzähle mal der Reihe nacht, wie es sich in den letzten Monaten entwickelt hat:
- In den ersten 10 Lebenstagen hat er bei mir im Bett geschlafen, weil ich es nicht übers Herz gebracht hab, ihn in seine Wiege zu legen. Dann haben wir festgestellt, dass wir alle total schlecht schlafen, weil wir auch im Schlaf auf den Kleinen "aufpassen" und ich hab's ausprobiert, ihn in seine Wiege zu legen. Anfangs hab ich ihn immer gestillt, dann im Arm gewiegt bis er eingeschlafen hat und ihn dann in die Wiege gelegt. Später hab ich ihn im Halbschlaf reingelegt und bald sogar wach nach dem Stillen, er ist immer innerhalb von einigen Minuten OHNE WEINEN eingeschlafen. (Schreien lassen wär für uns nicht in Frage gekommen, kommt auch heute noch nicht in Frage.)
- Mit 7-8 Wochen hat er mit dieser Methode mittlerweile jede nacht mindestens 6-8 Stunden durchgeschlafen, dann hat er getrunken und hat bis 6-7 in der Früh weitergeschlafen. Da war ich echt total glücklich, dass das so gut geklappt hat und zwar ohne, dass er jemals im Bett weinen musste! Auch nachts, wenn er aufgewacht ist, hat er getrunken und ist danach sofort friedlich eingeschlafen...
- Mit zwei Monaten bekam er einen Schnupfen, der letzendlich ca. zwei Monate angedauert hat. Da er schlecht Luft bekommen hat und die Nase am ehesten beim Stillen frei wurde, hab ich ihn am Abend immer lang nuckeln lassen, bis die Nase schön frei war. Dabei ist er immer öfter eingeschlafen, d. h. ich hab ihn wieder immer schlafend in die Wiege gelegt. Da der Schnupfen ja sehr lang angehalten hat, hat er sich daran gewöhnt, dass er nur noch an der Brust einschläft. Das fand ich zwar nicht wirklich optimal, aber ich kann damit leben, zumal er nur kurz getrunken hat und dann gleich eingeschlafen ist. Der Nachteil ist eben, dass ihn niemand außer mir beruhigen kann, wenn er nachts aufwacht. Aber wie gesagt, das wär ja noch okay gewesen...
- Irgendwann war es dann so dass er tagsüber immer schlechter geschlafen hat, d. h. dass er zwar beim Stillen oft eingeschlafen ist, ich ihn aber nicht weglegen konnte, weil er sofort total geweint hat. Da hat er tagsüber fast nur im Kinderwagen geschlafen und zwar nur solang der gwschoben wurde. War also auch nicht so toll. (Nachts war weiterhin alles okay. Er ist zwar immer öfter wach geworden und wollte trinken, ist aber danach sofort eingeschlafen.) Zu dem Zeitpunkt war er fünf Monate alt und ich habs dait einem festen Mittagsschlaf versucht, also mit Ritual, ähnlich wie am Abend. Nach 3-4 Tagen hat es schon gut geklappt und er hat dann immer 2-3 Stunden geschlafen. Ich dachte also, dass wir auf einem guten Weg sind...
- Vor ca. 3 Wochen hatte er plötzlich ständig Hunger, d. h. er wollte ca. alle zwei Stunden an die Brust, Tag UND Nacht. Naja, ich dachte, es ist bestimmt ein Wachstumsschub und hab sie fleißig gestillt, in der Hoffnung, dass der Schub irgendwann vorbei ist...
- Seit ca. einer Woche isst / trinkt er tagsüber fast GAR NICHTS mehr, dafür nachts weiterhin alle 2-3 Stunden. Laut Kinderarzt (und meine Beobachtung bestätigt das auch) hat er tagsüber schlicht "keine Zeit", weil er ständig beschäftigt ist. Aber da er nachts sich das Nötige holt, sei das nicht besorgniserregend. Damit muss ich mich wohl oder übel erstmal abfinden, auch wenn ich hoffe, dass der Kleine irgendwann trotzdem vor allem tagsüber Nahrung aufnimmt...
- Aber am Samstag Abend ging es damit los, dass er gar nicht mehr schlafen will, auch nachts nicht mehr. Ich brauche teilweise weit über eine halbe Stunde (bis vor kurzem waren es meist 10-15 Minuten), bis er einschläft. Und wenn ich ihn dann in sein Bettchen lege, fängt er sofort jämmerlich zu weinen an! Das heißt, wieder anlegen, weil er anders gar nicht mehr in den Schlaf findet, warten bis er einschläft und hoffen, dass ich ihn ins Bettchen legen kann. Das läuft dann beim Mittagsschlaf und - noch schlimmer - während der Nacht auch so: Oft muss ich ihn nacheinander mehrmals in den Schlaf stillen, bis er mal wirklich schläft. Nachdem ich gestern Nacht fast gar nicht geschlafen hab, weil er ja alle 2-3 Stunden aufwacht und dann ewig nicht einschläft (sondern lacht, singt, erzählt, usw.), und er gestern nach 2maligen Einschlafstillen doch schon nach 20 Minuten weinend aufgewacht ist, hab ich heute Nacht ausprobiert ob er bei mir im Bett besser schläft. Das Ergebnis: Er war trotzdem alle zwei Stunden wach und wollte an die Brust, allerdings ist er danach sofort eingeschlafen und hat nicht geweint. Dafür könnte ich vor Rückenschmerzen heulen, die ich IMMER hab, wenn er die ganze Nacht bei mir schläft, weil ich dann so verrenkt da liege; also ist das auch keine Lösung, zumal er trotzdem genauso oft aufgewacht ist...

Nun, irgendwie bin ich ziemlich ratlos, was ich tun soll. Es kann ja nicht sein, dass er erstens sich fast nur noch im (Halb-)Schlaf ernährt (tagsüber trinkt er immer nur extrem wenig, außer beim Einschlafen zum Mittagsschlaf) und jede Nacht 4-5mal wach ist. Das ist weder für ihn noch für mich besonders gut...
Außerdem verstehe ich nicht, warum er IMMER SCHLECHTER schläft, es hat ja anfangs super geklappt! Irgendwie hab ich auch Angst, dass ich ihm etwas "Falsches" anerziehe und er irgendwann allein gar nicht mehr schlafen kann...

Bitte jetzt keine Vorwürfe, weil ich ihn nicht bei mir im Bett haben möchte, aber erstens hat es fast ein halbes Jahr lang super geklappt in seinem eigenen Bettchen (im Schlafzimmer) und zweitens KANN ich dann nicht wirklich gut schlafen und bin total kaputt, vor allem auch wegen der Rückenschmerzen... Auch, dass ich ihn nicht in den Schlaf stillen will, stimmt nicht, würde ich ja gern machen, aber mittlerweile schläft er ja auch dann nicht mehr...

Vielleicht kann mich hier jemand aufbauen, denn ich zweifle schon total an mir selber!

LG
Judit

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10. November 2009 um 10:58

Hallo
Uns gehts ähnlich!

Mein Sohn ist auch ein halbes Jahr alt (und schläft gerade in der Rückentrage )!

Wir hatten auch immer so Phasen
- eine Zeitlang schlief er immer beim Stillen ein
- dann nur eingepuckt
- dann nur mit Föhn (haben wir aus dem Internet auf CD)
- dann nur aufm Arm
....
da er jetzt ein halbes Jahr alt ist, sind wir dazu über gegangen, ihn in sein Zimmer zu legen! Bisher hat er auch in seinem Bettchen bei uns geschlafen! Aber dadurch wurde er nachts auch öfter wach!
Die ersten Tage gings ziemlich gut! Wenn er nicht zufällig beim Stillen eingeschlafen ist, dann legen wir ihn hin und er weint etwas, schläft aber dann nach ein paar Minuten ein!
Zur Zeit bekommt er Zähne, deshalb klappt das nicht! Also versuch ich es mit der Brust oder aufm Arm, dauert aber...!

Er hat auch nachts so Phasen, mal wurde er alle zwei Stunden wach, mal nur zweimal nachts....! Zur Zeit halt wieder öfter, ich denke, das liegt an den Zähnen!
Tagsüber bekommt er mittags jetzt seit drei Wochen seinen Brei (und abends, wenn er mag)! Stillst du noch voll?!

Ich fürchte, helfen kann ich dir nicht! Ich hoffe, dass nach dem Zahnen, bei uns alles wieder etwas besser wird!
Aber ich will dir zeigen, dass es nicht an dir liegt und du nicht alleine bist!
Vielleicht versucht ihr es mal mit in seinem Zimmer schlafen oder abends ins Bett legen und ein paar Minuten weinen lassen (und dabei sitzen und ihn trösten)?!

LG
Sunli (auch gerade sehr müde...)

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10. November 2009 um 12:10

Weniger Nuckeln lassen
Also Du wirst nicht drumherum kommen die Zeiten an Deiner Brust in die Länge zu ziehen. Eine Brust sollte nicht zum Nuckeln überlassen werden. Er trinkt ja dann hier mal ein Schlückchen und da mal ein Schlückchen....da schießt Du Dir in Sachen feste Essenszeiten ein dickes Eigentor. Mit dem Nuckeln wird die Verdauung gefördert...mal ehrlich...da könnte ich dann auch nicht schlafen.

Es wird so kommen das Junior die ersten Tage dann schreit...aber das ist nach dieser Stillnuckelgeschichte ja dann auch kein Wunder. Er wird ein paar Tage brauchen um sich an den Stundenrythmus zu gewöhnen. Am besten versuchst Du mindestens 2 Stunden ihn garnicht an die Brust zu lassen, gib ihm nen Nucki oder lenk ihn ab. Und dann musst Du die Zeit immer weiter steigern. In dem Alter sollten schon so 3 Stunden mindestens zwischen den Mahlzeiten liegen. Tagsüber und nachts. Daraus resultiert dann irgendwann, dass er abends dann auch mal soviel auf einmal trinkt, dass er lang genug schlafen kann ohne ne Mahlzeit nachts zu brauchen.
Gewöhn ihn da lieber an einen Nucki in Brustwarzenform....!
Also das ist meine Meinung dazu.....!
LG Susanne + Nils (17 Monate)

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10. November 2009 um 12:42

HI DU...
Man, das hört sich ja super anstrengend an. Ich stille ja nicht, aber ich denke, dass es auf alle Fälle wichtig ist ihn nicht nuckeln zu lassen ständig. Ist ja n Teufelskreislauf, wenn er immer mehr bekommt und immer weniger selbstständig wird. Bin mir sicher, dass das zu Beginn hart wird, aber ich würde ihm schon wieder angewöhnen, dass in den Schlaf stillen nicht die Regel sein soll (klar, wenn er beim richtigen Stillen einschläft ist ja klar, dass man ihn nicht weckt ) und dass er wieder im eigenen Bett schläft. Wird sicher erst mal Horror und super anstrengend, aber so gehts ja nicht weiter... und weniger Schlaf als jetzt begkommste dann auch nicht... Wir lassen unseren Kleinen wohl mal meckern und wir haben große Erfolge damit erzielt, dass er sowohl abends, mittags und auch nachts wieder alleine - und ohne meckern - einschläft - schreien kommt für dich nicht in Frage, dann ist es auch wichtig, dass du das nicht machst. Aber meckert er nicht erst mal nur? Oder magst ihn auch nicht meckern lassen? Wir sind dann immer nach 1 Minute wieder rein, haben ihn berugiht und wieder raus.. bis er halt eingeschlafen ist. So ist er alleine eingeschlafen aber wir waren doch ständig da. Das dauerte dann immer kürzer. Wie ist es mit Schnuller? Würde er den nicht als Ersatz nehmen?
Ich bin mir ganz sicher, dass es wieder besser wird!!! Du musst deinem Gefühl folgen und du hast ja schon klare Vorstellungen was geht und was nicht... damit liegt man doch dann meistens richtig. Mit dem eigeen Bett finde ich sehr wichtig, dass die Kleinen das mit 6 Monaten können - heisst ja nicht, dass man ihn morgens oder zur Ausnahme mal holen kann!!!

Du schaffst das - lass dir nicht vom Mümmel auf der Nase rumtanzen -- auch wenn er so ein süßes Kerlchen ist *hihi. Wenns dir besser geht und du Lust hast komm ich mal wieder zu Besuch??

LG JULIA

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10. November 2009 um 12:51
In Antwort auf luna8073

HI DU...
Man, das hört sich ja super anstrengend an. Ich stille ja nicht, aber ich denke, dass es auf alle Fälle wichtig ist ihn nicht nuckeln zu lassen ständig. Ist ja n Teufelskreislauf, wenn er immer mehr bekommt und immer weniger selbstständig wird. Bin mir sicher, dass das zu Beginn hart wird, aber ich würde ihm schon wieder angewöhnen, dass in den Schlaf stillen nicht die Regel sein soll (klar, wenn er beim richtigen Stillen einschläft ist ja klar, dass man ihn nicht weckt ) und dass er wieder im eigenen Bett schläft. Wird sicher erst mal Horror und super anstrengend, aber so gehts ja nicht weiter... und weniger Schlaf als jetzt begkommste dann auch nicht... Wir lassen unseren Kleinen wohl mal meckern und wir haben große Erfolge damit erzielt, dass er sowohl abends, mittags und auch nachts wieder alleine - und ohne meckern - einschläft - schreien kommt für dich nicht in Frage, dann ist es auch wichtig, dass du das nicht machst. Aber meckert er nicht erst mal nur? Oder magst ihn auch nicht meckern lassen? Wir sind dann immer nach 1 Minute wieder rein, haben ihn berugiht und wieder raus.. bis er halt eingeschlafen ist. So ist er alleine eingeschlafen aber wir waren doch ständig da. Das dauerte dann immer kürzer. Wie ist es mit Schnuller? Würde er den nicht als Ersatz nehmen?
Ich bin mir ganz sicher, dass es wieder besser wird!!! Du musst deinem Gefühl folgen und du hast ja schon klare Vorstellungen was geht und was nicht... damit liegt man doch dann meistens richtig. Mit dem eigeen Bett finde ich sehr wichtig, dass die Kleinen das mit 6 Monaten können - heisst ja nicht, dass man ihn morgens oder zur Ausnahme mal holen kann!!!

Du schaffst das - lass dir nicht vom Mümmel auf der Nase rumtanzen -- auch wenn er so ein süßes Kerlchen ist *hihi. Wenns dir besser geht und du Lust hast komm ich mal wieder zu Besuch??

LG JULIA

Ach..
noch ne Idee: was ist mit Teeflasche geben? Viell. beruhigt ihn das auch.. aber ist nicht so schön kuschelig und warm wie an Mamas Brust??

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10. November 2009 um 15:23

Hi Judit
vielleicht kannst Du mit meinem Erfahrungsbericht was anfangen.

Das was Du erzählst kommt mir sehr bekannt vor. Allerdings hat mein Sohn bis er ca. 8 Monate alt war bei mir im Ehebett geschlafen. Mein Mann hat sich schon sehr viel länger selbst ausquatiert, weil er mitten in der Nacht zum arbeiten aufstehen musste. Irgendwann konnte ich nicht mehr, weil er sich dauernd gedreht und gewendet hat und ich mitten in der Nacht auf der Bettkante lag und er kreuz und quer im Bett
Aber in sein Bettchen legen - da hatte ich keine Chance. Denn sobald ich ihn versucht hab rüber zu heben war er auch schon wieder wach
Ungefähr zu der Zeit hat es auch angefangen, dass mein Sohn untertags eher weniger getrunken hat und nachts alle 2-3 Stunden wach war. Dazwischen hat er total unruhig geschlafen. Oft ist er auch schreiend aufgewacht. An die Brust und wieder eingeschlafen. Wehe ich hab ihn in sein Bett gelegt, dann war er auch wieder wach. Dann wurde das ganze noch schlimmer und er war nachts teils stündlich wach.
Das ganze ging ca. 6 Wochen so und dann waren die ersten beiden Zähne da.
Danach hat er deutlich ruhiger geschlafen und wie gewohnt war er zwischen 21:00 und 08:00 nur 1x wach und ist nach dem stillen sofort wieder eingeschlafen.
Das ganze hat sich mittlerweile schon 2x wiederholt.
Vielleicht ist es bei Dir ja auch so?!

Fürs schlafen hat mir meine Hebamme eine gute Idee gegeben. ....
Hab sein normales Kinderbettchen direkt an unser Bett gestellt. Die Matratze auf die gleiche Höhe wie die unsrige. Das Gitter auf der einen Seite weg und das Bettchen an den Stellen wo das Gitter normalerweise hält etwas verstärkt mit Schrauben. So kann ich ihn in seinem Bettchen stillen wenn ich auf der anderen Seite still, dann kann ich ihn mir quasi auf den Bauch legen und wenn er dann wirklich fest schläft ganz sachte neben mich gleiten lassen. Zwischen uns das Stillkissen und so schlafen wir beide gut.

Es ist eine Entscheidung - genau wie jedes andere "Einschlaf-Ritual"- sein Kind in Schlaf zu stillen. Man braucht genauso viel Liebe, Durchhaltevermögen und Geduld wie sonst auch.

Ich stille meinen Sohn mittlerweile 12 Monate in Schlaf und es hat mich schon viele Nerven gekostet. Viele Überlegungen, ob es so richtig ist. Aber ich bin immer wieder auf seine Art und Weise "belohnt" worden, dass ich mich genau dafür entschieden hab. Auch wenn es so wie bei Dir eher Zufall war, dass ich angefangen hab ihn in Schlaf zu stillen.

Ach ja und das er momentan so lange zum einschlafen braucht und dann nach 20 min weinend aufwacht das ist ne Phase. Die hatten wir auch. Hat so ca. 6 Wochen gedauert. Danach war es wieder normal.

Ich wünsch Dir ganz viel Durchhaltevermögen. Es wird besser.

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12. November 2009 um 13:00

Danke für eure Antworten!
Hallo ihr,

zunächst mal vielen Dank für eure Antworten! Kam leider nicht schneller dazu mich zu melden, weil ich viel zu tun hatte in den letzten Tagen - nicht nur mit dem Kleinen...

Wir sind jetzt auch zum Ergebnis gekommen, dass ich ihm das Einschlafstillen irgendwie abgewöhnen muss. Ich hab mich zwar inzwischen damit angefreundet, aber wir hatten neuerdings zwei Probleme: Entweder war er satt bevor er eingeschlafen wäre und konnte dann (weil er nicht mehr genuckelt hat) einschlafen, oder er hat trotzdem getrunken und sich schon 3mal dabei übergeben, das kann ja auch nicht sein...
Seit vorgestern versuche ich ihn übrigens immer wieder mal ohne Brust einschlafen zu lassen (wenn er nicht beim Trinken schon eingeschlafen ist, dann wecke ich ihn natürlich nicht!), indem ich mich mit ihm ins Bett lege und solang dableibe, bis er schläft. Beim ersten Mal hat es ca. 40 Minuten gedauert, gestern war er schon nach 15 Minuten weg. Er hat zwar zwischendurch ein bisschen geweint, aber ich hab ihn dann gestreichelt und er hat sich recht schnell beruhigen lassen...
Es wird sicher nicht einfach und ich brauch dazu viel Geduld, aber ich bin optimistisch, dass wir das schaffen!

@sunlightcopper:
Schön zu hören, dass wir nicht allein sind...
Ich bin auch der Meinung, dass mein Kleiner vermutlich Zähne bekommt, die ersten zwei sind zwar schon seit einem Monat da, aber oben scheint auch was zu kommen!
Ich stille auch nicht mehr voll, er bekommt seit er fünf Monate alt ist mittags seinen Gemüsebrei, isst allerdings noch nicht allzu viel.
Allein im Kinderzimmer möchte ich ihn noch nicht schlafen lassen, allein schon deswegen, weil ich dann 4mal nachts rüberwandern müsste zum Stillen. Er schläft bei uns, aber im seinem Bettchen.

@mamanilschen:
Er trinkt schon genug, es ist nicht so, dass er nur 1-2 Schlückchen trinkt. Nur hat er nachts zur Zeit einen Wahnsinnshunger, was aber laut Kinderarzt gar nicht so ungewöhnlich ist. Dafür wollte er bis vor ein paar Tagen tagsüber kaum trinken, weil er so beschläftigt war. Das ist jetzt zum Glück schon besser geworden.
Einen Nucki nimmt er übrigens überhaupt nicht, er mag kein "Gummi" im Mund, trinkt deswegen auch nicht aus dem Fläschchen!

@Julia:
Ich lasse ihn schon mal kurz meckern, springe nicht beim ersten Mucks aus dem Bett. (Dazu bin ich ja auch kaum mehr in der Lage, brauch immer etwas Zeit um mich aufzuraffen... ) Aber wenn er allein im Bett liegt, dann ist es MEISTENS (manchmal schläft er auch selber wieder ein, wenn er nachts aufwacht) so, dass er immer lauter schreit und sich allein gar nicht mehr beruhigen kann...
Er nimmt ja leider weder Schnuller noch Fläschchen, also scheiden diese Möglichkeiten auch aus. Tagsüber trinkt er mittlerweile ganz gut aus dem Becher, aber damit kann ich nachts nicht kommen, sonst kann ich das Bett danach gleich wieder neu beziehen...
Das mit dem Besuch behalten wir mal im Auge, wenn es dir nichts ausmachen, wenn ihr "schon wieder" kommen müsstet...

@anachsa:
Danke auch dir für deinen Bericht!
Wie oben schon geschrieben, ich vermute auch, dass die nächsten Zähnchen kommen, zwei haben wir ja schon, aber damals war er nicht ganz so anstrengend.

Liebe Grüße euch allen
Judit

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