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Die Rolle Mutter und die Rolle Vater in einer Familie.

22. März 2017 um 13:21

Servus liebe Forumsmitglieder,

gestern war ich bei meinem Mädelsabend...es hat wirklich lange gedauert bis zu diesem Treffen, weil das Treffen immer wieder abgesagt wurde. Meine Mädels sind nun auch fast alle Mütter und seitdem ist es verdammt schwer einen Termin zu finden, wo alle dabei sein können (wir sind 5 Frauen).

Zum Thema wurde auch der Grund, warum wir uns so selten sehen, angesprochen und fast alle haben sich über ihre Männer ausgeweint und das hat mich über die Rollen innerhalb einer Familie nachdenken lassen und ich wollte euch mal fragen, wie es denn bei euch so läuft.

Bei uns ist es schon schwer einen Termin zum Mädelsabend zu finden, weil der Mann von A. am Dienstag und Donnerstag nicht aufs Kind aufpassen kann. Der Mann von B. kann Mittwoch nicht. Der Mann von C. kann Montag nicht und der Mann von D. kann Freitag nicht. Meiner ist auch im Schichten arbeiten...wie der von A. und D....und wenn er nicht gerade arbeiten ist unter der Woche oder am Wochenende, dann ist Dienstag oder/und Donnerstag Fußball und am Wochenende ist Spiel. Und da ist dann ja auch noch die Familie...bisschen Familienzeit will man ja auch noch haben. Dann ist da ein Geburtstag und man hat sich da schon was vorgenommen. Kinder sind auch mal krank, man ist von der Arbeit kaputt oder man ist ja selbst auch mal krank.

Wir haben es jetzt in 6 Monaten geschafft uns 1x zum Mädelsabend zu treffen.

Und da ist sie wieder...die Rolle Mutter. Man versucht Arbeit, Partnerschaft, Familie und eigene Interessen unter einen Hut zu bekommen, aber dabei verliert man irgendwie generell.
Bei uns funktioniert das relativ gut, weil ich mich an mein "Montag, Mittwoch und Freitag kann ich mir meine Freizeit einteilen." halte.
Bei uns kommt es nur zum Streit, wenn mein Mann dann mal nicht planmäßig weggehen kann, weil etwas spontan dazwischen kommt. Vor ein paar Wochen hatten mein Sohn und ich den Adenovirus....Bindehautentzündung und Magen-Darm...in der Kombination ist jetzt nicht so toll und wenn man nicht weiß wem man dem Eimer zu erst reichen soll zum spucken und nebenbei einen noch der Durchfall plagt, wenn man eh kaum geradeaus schauen kann mit verklebten Augen, dann wünscht man sich den gesunden Mann schon an der Seite, der sich um das kranke Kind kümmert.
Wir haben auch die Abmachung, dass er alle 4 Wochen (wenn ich zum Arzt muss) nicht zum Training geht, wenn es mir nach dem Termin nicht gut geht, damit er sich um den Kleinen kümmert und er eben nicht so viel von meinem Zustand mitbekommt. Das wollte er das letzte Mal nicht, weil seine Arbeit es die 2 Wochen zuvor nicht zugelassen hat, das er zum Training fährt und der Dienstag war ihm zu regnerisch. Er ist zum Training gefahren und ich habe mich "zusammengerissen" und alles versucht, damit ich die Zeit, bis mein Sohn ins Bett ging, zu überstehen.

Wenn ich mir da allerdings die Storys meiner Mädels anhöre, dann sind die Gründe für unsere Streitigkeiten gar nichts dagegen.
A. hat gestern erzählt, dass ihre Tochter für eine Woche im Urlaub ist. Ihr Freund hat sich die Woche extra eine Spätschichtwoche geben lassen, weil er da ausschlafen kann. Letzte Woche Sonntag wollte er zum Turnier, weil seine Tochter schon Samstag in den Urlaub gefahren ist. Der Sonntag drauf sollte der Familie gehören, weil die Kleine Samstagabend erst nach Hause kommt. Das Spiel wurde abgesagt und auf den nächsten Sonntag verschoben und was macht der Freund von A.? Er sagt zu, obwohl Familiensonntag abgemacht war.
Sie ist stinksauer und ich kann sie verstehen. Die kleine L. erzählt ihr täglich am Telefon wie sehr sie sich auf den Familientag am Sonntag freut, wenn sie wieder da ist und der Vater will sich wegen seinem Hobby aus dem Staub machen.

Wir haben dann gestern darüber philosophiert, ob das an unserer Rolle als Mutter liegt, das wir...wenn es nötig ist...zurückstecken.
Wir bleiben daheim, wenn Mann und Kind so sehr krank sind, weil es muss sich ja einer ums Kind kümmern. Die Männer sehen das irgendwie anders.
Wir verzichten auf unsere Freizeit, damit wenigstens ein bisschen Familienzeit existiert...der Mann sieht das irgendwie anders.
Man versucht zwischen der eigenen Arbeit, die Arbeit vom Mann, der Familie und der Freizeit einen Nenner zu finden, aber es funktioniert einfach irgendwie nicht...24 Stunden und 7 Tage sind dafür irgendwie zu wenig, damit alle zufrieden sind. Also steckt die Mutter irgendwie überwiegend zurück, damit Mann glücklich ist und das Kind auch nicht zu kurz kommt.
Ich sehe das immer wieder in meinem Umfeld und eben auch in meiner eigenen Familie.

Wie macht ihr das?
Wie ist es mit eurer Freizeit?
Gibt es bei euch klare Rollen und liebt ihr es, wie es ist?
Was haltet ihr von einer klaren Rollenverteilung?
Wie bekommt ihr alles unter einen Hut?

Liebste Grüße

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Top 3 Antworten

23. März 2017 um 8:22
In Antwort auf carpe3punkt0

Servus liebe Forumsmitglieder,

gestern war ich bei meinem Mädelsabend...es hat wirklich lange gedauert bis zu diesem Treffen, weil das Treffen immer wieder abgesagt wurde. Meine Mädels sind nun auch fast alle Mütter und seitdem ist es verdammt schwer einen Termin zu finden, wo alle dabei sein können (wir sind 5 Frauen).

Zum Thema wurde auch der Grund, warum wir uns so selten sehen, angesprochen und fast alle haben sich über ihre Männer ausgeweint und das hat mich über die Rollen innerhalb einer Familie nachdenken lassen und ich wollte euch mal fragen, wie es denn bei euch so läuft.

Bei uns ist es schon schwer einen Termin zum Mädelsabend zu finden, weil der Mann von A. am Dienstag und Donnerstag nicht aufs Kind aufpassen kann. Der Mann von B. kann Mittwoch nicht. Der Mann von C. kann Montag nicht und der Mann von D. kann Freitag nicht. Meiner ist auch im Schichten arbeiten...wie der von A. und D....und wenn er nicht gerade arbeiten ist unter der Woche oder am Wochenende, dann ist Dienstag oder/und Donnerstag Fußball und am Wochenende ist Spiel. Und da ist dann ja auch noch die Familie...bisschen Familienzeit will man ja auch noch haben. Dann ist da ein Geburtstag und man hat sich da schon was vorgenommen. Kinder sind auch mal krank, man ist von der Arbeit kaputt oder man ist ja selbst auch mal krank.

Wir haben es jetzt in 6 Monaten geschafft uns 1x zum Mädelsabend zu treffen.

Und da ist sie wieder...die Rolle Mutter. Man versucht Arbeit, Partnerschaft, Familie und eigene Interessen unter einen Hut zu bekommen, aber dabei verliert man irgendwie generell. 
Bei uns funktioniert das relativ gut, weil ich mich an mein "Montag, Mittwoch und Freitag kann ich mir meine Freizeit einteilen." halte. 
Bei uns kommt es nur zum Streit, wenn mein Mann dann mal nicht planmäßig weggehen kann, weil etwas spontan dazwischen kommt. Vor ein paar Wochen hatten mein Sohn und ich den Adenovirus....Bindehautentzündung und Magen-Darm...in der Kombination ist jetzt nicht so toll und wenn man nicht weiß wem man dem Eimer zu erst reichen soll zum spucken und nebenbei einen noch der Durchfall plagt, wenn man eh kaum geradeaus schauen kann mit verklebten Augen, dann wünscht man sich den gesunden Mann schon an der Seite, der sich um das kranke Kind kümmert. 
Wir haben auch die Abmachung, dass er alle 4 Wochen (wenn ich zum Arzt muss) nicht zum Training geht, wenn es mir nach dem Termin nicht gut geht, damit er sich um den Kleinen kümmert und er eben nicht so viel von meinem Zustand mitbekommt. Das wollte er das letzte Mal nicht, weil seine Arbeit es die 2 Wochen zuvor nicht zugelassen hat, das er zum Training fährt und der Dienstag war ihm zu regnerisch. Er ist zum Training gefahren und ich habe mich "zusammengerissen" und alles versucht, damit ich die Zeit, bis mein Sohn ins Bett ging, zu überstehen. 

Wenn ich mir da allerdings die Storys meiner Mädels anhöre, dann sind die Gründe für unsere Streitigkeiten gar nichts dagegen. 
A. hat gestern erzählt, dass ihre Tochter für eine Woche im Urlaub ist. Ihr Freund hat sich die Woche extra eine Spätschichtwoche geben lassen, weil er da ausschlafen kann. Letzte Woche Sonntag wollte er zum Turnier, weil seine Tochter schon Samstag in den Urlaub gefahren ist. Der Sonntag drauf sollte der Familie gehören, weil die Kleine Samstagabend erst nach Hause kommt. Das Spiel wurde abgesagt und auf den nächsten Sonntag verschoben und was macht der Freund von A.? Er sagt zu, obwohl Familiensonntag abgemacht war. 
Sie ist stinksauer und ich kann sie verstehen. Die kleine L. erzählt ihr täglich am Telefon wie sehr sie sich auf den Familientag am Sonntag freut, wenn sie wieder da ist und der Vater will sich wegen seinem Hobby aus dem Staub machen.

Wir haben dann gestern darüber philosophiert, ob das an unserer Rolle als Mutter liegt, das wir...wenn es nötig ist...zurückstecken.
Wir bleiben daheim, wenn Mann und Kind so sehr krank sind, weil es muss sich ja einer ums Kind kümmern. Die Männer sehen das irgendwie anders.
Wir verzichten auf unsere Freizeit, damit wenigstens ein bisschen Familienzeit existiert...der Mann sieht das irgendwie anders.
Man versucht zwischen der eigenen Arbeit, die Arbeit vom Mann, der Familie und der Freizeit einen Nenner zu finden, aber es funktioniert einfach irgendwie nicht...24 Stunden und 7 Tage sind dafür irgendwie zu wenig, damit alle zufrieden sind. Also steckt die Mutter irgendwie überwiegend zurück, damit Mann glücklich ist und das Kind auch nicht zu kurz kommt. 
Ich sehe das immer wieder in meinem Umfeld und eben auch in meiner eigenen Familie.

Wie macht ihr das? 
Wie ist es mit eurer Freizeit? 
Gibt es bei euch klare Rollen und liebt ihr es, wie es ist? 
Was haltet ihr von einer klaren Rollenverteilung?
Wie bekommt ihr alles unter einen Hut?

Liebste Grüße 

Also carpe nimm mir das nicht krumm aber ich finde dein Partner tut extrem viel für euch jnd du verlangst vor allem echt viel. Ich meine das sieht sicher jeder anders abrr immerhin ist er nicbt der Vater des Kindes, ihr seid auch nicht etliche Jahre zusammen. ..er muss sich voll einbringen und das scheint er ja auch zu machen. Du gehst dreimal in der Woche zum Sport und er passt auf das Kind auf? Wochenende ist für ihn aber tabu, wenn du beim arzt warst soll er das Training ausfallen lassen...letzens hatte ich gelesen, er sollte wegen euch einen Skiurlaub ausfallen lassen. Also ich finde das schon viel, was er da für euch macht. Ok ich bin aber eh kein fan davon, den neuen Partner gleich als Vater zu involvieren.

Gut, das mit dem kranksein kann ich verstehen, da hätte uvh auch gewollt, dass er bleibt. Bei uns ist es so, dass ein Kalender an der Wand hängt und der der was vorhat, trägt das ein. Einmal geh ich in der Woche gehe ich zum Sport,  einmal er. Solche termine sind dann fpr den anderen tabu. Gestritten wurde meinerseids nur, als ich schwanger war oder stillen musste und nicht so konnte wie ich wollte.das fand icg dann immer ungerecht. Ist aber schon jahre her und die feierphase ist bei beiden vorbei. Bei Krankheit würde ich definitiv zu hause bleiben, mein Mann ...kommt sich darauf an WIE krank 

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22. März 2017 um 23:29
In Antwort auf carpe3punkt0

Servus liebe Forumsmitglieder,

gestern war ich bei meinem Mädelsabend...es hat wirklich lange gedauert bis zu diesem Treffen, weil das Treffen immer wieder abgesagt wurde. Meine Mädels sind nun auch fast alle Mütter und seitdem ist es verdammt schwer einen Termin zu finden, wo alle dabei sein können (wir sind 5 Frauen).

Zum Thema wurde auch der Grund, warum wir uns so selten sehen, angesprochen und fast alle haben sich über ihre Männer ausgeweint und das hat mich über die Rollen innerhalb einer Familie nachdenken lassen und ich wollte euch mal fragen, wie es denn bei euch so läuft.

Bei uns ist es schon schwer einen Termin zum Mädelsabend zu finden, weil der Mann von A. am Dienstag und Donnerstag nicht aufs Kind aufpassen kann. Der Mann von B. kann Mittwoch nicht. Der Mann von C. kann Montag nicht und der Mann von D. kann Freitag nicht. Meiner ist auch im Schichten arbeiten...wie der von A. und D....und wenn er nicht gerade arbeiten ist unter der Woche oder am Wochenende, dann ist Dienstag oder/und Donnerstag Fußball und am Wochenende ist Spiel. Und da ist dann ja auch noch die Familie...bisschen Familienzeit will man ja auch noch haben. Dann ist da ein Geburtstag und man hat sich da schon was vorgenommen. Kinder sind auch mal krank, man ist von der Arbeit kaputt oder man ist ja selbst auch mal krank.

Wir haben es jetzt in 6 Monaten geschafft uns 1x zum Mädelsabend zu treffen.

Und da ist sie wieder...die Rolle Mutter. Man versucht Arbeit, Partnerschaft, Familie und eigene Interessen unter einen Hut zu bekommen, aber dabei verliert man irgendwie generell. 
Bei uns funktioniert das relativ gut, weil ich mich an mein "Montag, Mittwoch und Freitag kann ich mir meine Freizeit einteilen." halte. 
Bei uns kommt es nur zum Streit, wenn mein Mann dann mal nicht planmäßig weggehen kann, weil etwas spontan dazwischen kommt. Vor ein paar Wochen hatten mein Sohn und ich den Adenovirus....Bindehautentzündung und Magen-Darm...in der Kombination ist jetzt nicht so toll und wenn man nicht weiß wem man dem Eimer zu erst reichen soll zum spucken und nebenbei einen noch der Durchfall plagt, wenn man eh kaum geradeaus schauen kann mit verklebten Augen, dann wünscht man sich den gesunden Mann schon an der Seite, der sich um das kranke Kind kümmert. 
Wir haben auch die Abmachung, dass er alle 4 Wochen (wenn ich zum Arzt muss) nicht zum Training geht, wenn es mir nach dem Termin nicht gut geht, damit er sich um den Kleinen kümmert und er eben nicht so viel von meinem Zustand mitbekommt. Das wollte er das letzte Mal nicht, weil seine Arbeit es die 2 Wochen zuvor nicht zugelassen hat, das er zum Training fährt und der Dienstag war ihm zu regnerisch. Er ist zum Training gefahren und ich habe mich "zusammengerissen" und alles versucht, damit ich die Zeit, bis mein Sohn ins Bett ging, zu überstehen. 

Wenn ich mir da allerdings die Storys meiner Mädels anhöre, dann sind die Gründe für unsere Streitigkeiten gar nichts dagegen. 
A. hat gestern erzählt, dass ihre Tochter für eine Woche im Urlaub ist. Ihr Freund hat sich die Woche extra eine Spätschichtwoche geben lassen, weil er da ausschlafen kann. Letzte Woche Sonntag wollte er zum Turnier, weil seine Tochter schon Samstag in den Urlaub gefahren ist. Der Sonntag drauf sollte der Familie gehören, weil die Kleine Samstagabend erst nach Hause kommt. Das Spiel wurde abgesagt und auf den nächsten Sonntag verschoben und was macht der Freund von A.? Er sagt zu, obwohl Familiensonntag abgemacht war. 
Sie ist stinksauer und ich kann sie verstehen. Die kleine L. erzählt ihr täglich am Telefon wie sehr sie sich auf den Familientag am Sonntag freut, wenn sie wieder da ist und der Vater will sich wegen seinem Hobby aus dem Staub machen.

Wir haben dann gestern darüber philosophiert, ob das an unserer Rolle als Mutter liegt, das wir...wenn es nötig ist...zurückstecken.
Wir bleiben daheim, wenn Mann und Kind so sehr krank sind, weil es muss sich ja einer ums Kind kümmern. Die Männer sehen das irgendwie anders.
Wir verzichten auf unsere Freizeit, damit wenigstens ein bisschen Familienzeit existiert...der Mann sieht das irgendwie anders.
Man versucht zwischen der eigenen Arbeit, die Arbeit vom Mann, der Familie und der Freizeit einen Nenner zu finden, aber es funktioniert einfach irgendwie nicht...24 Stunden und 7 Tage sind dafür irgendwie zu wenig, damit alle zufrieden sind. Also steckt die Mutter irgendwie überwiegend zurück, damit Mann glücklich ist und das Kind auch nicht zu kurz kommt. 
Ich sehe das immer wieder in meinem Umfeld und eben auch in meiner eigenen Familie.

Wie macht ihr das? 
Wie ist es mit eurer Freizeit? 
Gibt es bei euch klare Rollen und liebt ihr es, wie es ist? 
Was haltet ihr von einer klaren Rollenverteilung?
Wie bekommt ihr alles unter einen Hut?

Liebste Grüße 

Augen auf bei der Partnerwahl....
oder wenn das zu spät kommt, weil man ja nicht immer die Augen offen halten kann: Raus aus der Opferrolle! 
Was soll der Mist? Frauen sind echt selbst schuld, wenn sie so rüberkommen

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22. März 2017 um 13:43

Mir geht da immer der Hut hoch, wenn ich sowas höre und lese. Der Vater geht hier und dahin, trifft sich mit Freunden und frönt seinen Hobbies. Die Mutter hingegen ist 24 Stunden am Tag zu Hause eingespannt und kann nicht schalten und walten wie sie gerne möchte. Ich finde das unfair und nicht richtig.

Ich bin für absolute Gleichberechtigung. Auch in einer Familie. Beides sollte gerecht geteilt werden. Wenn der Vater 9 Stunden täglich arbeiten ist, dann kümmert sich die Mutter ja diese 9 Stunden um Haushalt und Kinder. Oder geht Teilzeit arbeiten und kümmert sich danach um Haushalt und Kinder. Das ist auch ein Job und sehr stressig, es wird halt nur nicht vergütet. Trotzdem nimmt Vater es sich raus hinterher "abzuschalten" und seinen Hobbies nachzugehen, während Mutter das nicht kann, da sich die Kinder ja nicht selbst betreuen und ins Bett gehen. Wenn der Vater also drei Mal die Woche nach seinem Job seinen Hobbies nachgehen kann, dann sollte die Mutter das auch können. Ohne Wenn und Aber. Keiner von beiden hat mehr Rechte oder Pflichten, nur weil er zum Arbeiten das Haus verlässt und sein Job eben bezahlt wird. Beide sollten gleiches leisten.

Ich bin alleinerziehend und ärgere mich sehr oft, dass der Vater sich so wenig kümmert und macht was er will, während er ganz selbstverständlich mich in der Pflicht sieht. Das Kind war auch von ihm gewollt und demnach hat er die gleichen Pflichten - immerhin will er ja auch die gleichen Rechte haben, ne?

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22. März 2017 um 14:15

Ich denke schon, dass Frau etwas sagt. Ich habe auch mehr als ein Mal was gesagt. Im Guten, im Neutralen und zum Schluss im Bösen. Geholfen hat es nichts! Soll ich den Umgang jetzt unterbinden, weil er sich weigert?

Es es gibt nun mal auch absolute Egoisten, die nur sich und ihren schweren Job sehen und es gibt auch Männer, die regelrecht von zu Hause flüchten und meinen, sie könnten auch mit Kindern ihre Zeit als Singlemann weiter leben. Oft merkt man das erst, wenn das Kind schon da ist. Soll man sich dann sofort trennen? 

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22. März 2017 um 14:23

Da denke ich auch ähnlich.
Ich habe 3 Tagen die Woche für meinen Sport, wenn ich es möchte und in der Zeit hat er das Kind zu hüten. Mache ich schließlich auch, wenn er beim Sport ist. Wochenende ist für mich aber Tabu, wenn er eh einen Tag davon arbeiten muss.
Nur stecke generell ich zurück, wenn was dazwischen kommt und das kann bei Kindern ganz plötzlich passieren. Einer von uns ist immer mit krank, wenn das Kind krank ist und da drücke ich meine Interessen nicht auf Biegen und Brechen durch, wenn beide durchhängen. Mein Mann hat da leider seine Proleme mit.
Ich bin da der Meinung, dass ich dann auch Alleinerziehend hätte bleiben können. Da musste ich da allein durch, aber wenn ich einen Partner habe, dann hat er auch einzuspringen, wenn ich nicht kann. Ich lege da wirklich Wert auf Gleichberechtigung, denn ich haue auch nicht ab, wenn beide mit Fieber oder Spuckerei zu kämpfen haben. 

Ich habe auch zu meinen Mädels gesagt, dass sie da mehr auf den Tisch hauen müssen, aber sie haben wohl Angst vor ewigen Streitereien.
Deswegen wollte ich mal hier nachfragen, wie war noch so läuft und laufen kann.
Ich bin da sehr direkt und wenns kracht, dann kracht es. Ich halte normalerweise auch nicht viel von Rache, aber als mein Mann mich mit dem kranken Kind sitzen lassen hat, habe ich den Spieß umgedreht und war in einer Woche plötzlich weg, als er zum Training und Spiel wollte und das nächste Mal, wenn er krank ist, dann kann er sich kümmern. Er hat mich schließlich auch hängen lassen. Ich werde keine Rücksicht mehr nehmen bis er es kapiert hat. Da ist mir der Streit sowas von egal. 

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22. März 2017 um 14:24

also bei uns ist das sehr entspannend. wir teilen uns von Anfang an alles auf und es herrscht absolute Gleichberechtigung-. Aber wir haben beide keine Fulltimejobs, daher sowieso viel Zeit als Familie.
Ich arbeite z.b Mo-Mi vormittags. Und manchmal Donnerstagnachmittags. Dienstags nehme ich freizeitmäßig an einem Projekt teil und nehme dafür auch  Wochenenden und Ferientage in Anspruch und Donnerstagabends gehe ich tanzen.
Mein Partner muss Montag, Mittwoch und alle zwei Wochen an den Wochenenden arbeiten und zwischendurch immer mal wieder Seminare von mehreren Tagen. Er geht Mittwoch und Freitagabends immer zum Sport.
Jetzt möchte ich Mittwochnachmittags auch noch an einem Projekt teilnehmen und werde dafür auch einige Wochenenden in Anspruch nehmen müssen, deafür haben wir den Deal geschlossen, dass mein Partner den Donnerstagabend für sein weiteres Hobby (Musik) bekommt.
Da wir hier keine Großeltern haben, müssen wir die Tage aufteilen, aber das klappt bisjetzt ganz gut. Manchmal geht das aber nicht und einer von uns muss dann, wenn es jetzt nicht die Arbeit ist auf sein Termin verzichten. Da wir beide keine Partygänger mehr sind ist das mit dem Ausgehen am Wochenenden sehr übersichtlich. Meistens besuchen wir gemeinsam Freunde oder einer von beiden nimmt die Kids zu seinen Freunden mit. Mein Freund hat kein Problem damit die Kids mit zu seinen Freunden mitzunehmen.

Ich glaube, bei uns funktioniert das im Moment so gut, weil wir beide nicht so viel Arbeiten müssen und daher viel Zeit als Familie haben und so auch unsere Freizeit gut aufteilen können. Bei uns gibts keine genaue Rollenverteilung, wir verteilen alle Aufgaben von Haushalt bis Kindererziehung gleichermaßen so gut wie es eben geht.

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22. März 2017 um 14:45

Bei uns geht es auch recht gut. Ich gehe Mo-Mi in Schicht arbeiten (5-14 oder 13-22uhr) und er baut an den Tagen das Haus (arbeitet zur Zeit nicht, aber Hausbau ist ja auch fast wie Arbeit).
an den drei Tagen gehen unsere beiden Kinder in die Kita den ganzen Tag. So dass ich vor oder nach der Arbeit noch zum Haushalt komme.

do-so gehört eigentlich der Familie. Wenn er bauen will geht er nochmal bauen und wenn viel auf Arbeit los ist geh ich eben noch halbe Schicht auf Arbeit. Hobbys haben wir beide keine und wenn einer Männer oder Frauentreffen plant dann ab 20 Uhr wenn die Kinder im Bett sind. Das klappt super so

ich hasse nur so Sachen wie "ich bin dann mal weg..." ohne Vorankündigung!! Da werde ich stinkig.

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22. März 2017 um 19:37
In Antwort auf fusselbine1

Ich denke schon, dass Frau etwas sagt. Ich habe auch mehr als ein Mal was gesagt. Im Guten, im Neutralen und zum Schluss im Bösen. Geholfen hat es nichts! Soll ich den Umgang jetzt unterbinden, weil er sich weigert?

Es es gibt nun mal auch absolute Egoisten, die nur sich und ihren schweren Job sehen und es gibt auch Männer, die regelrecht von zu Hause flüchten und meinen, sie könnten auch mit Kindern ihre Zeit als Singlemann weiter leben. Oft merkt man das erst, wenn das Kind schon da ist. Soll man sich dann sofort trennen? 

Nö, aber ausser dem mann gibt es ja noch bezahlte babysitter auf die man dann zurückgreift. 

ganz einfach. Und wenn einer der beiden das nicht will, weil das geld zu knapp ist oder die kinder nicht fremdbetreut werden sollen, dann soll derjenige eben zu hause bleiben. 

das läuft in vielen familien so schlecht weil 1. einer es macht und 2. es einer mit sich machen lässt. 

Und sich hinstellen und dem mann dafür die schuld zu geben ist eben am einfachsten. 

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22. März 2017 um 20:22
In Antwort auf blaueskrokodil3

Nö, aber ausser dem mann gibt es ja noch bezahlte babysitter auf die man dann zurückgreift. 

ganz einfach. Und wenn einer der beiden das nicht will, weil das geld zu knapp ist oder die kinder nicht fremdbetreut werden sollen, dann soll derjenige eben zu hause bleiben. 

das läuft in vielen familien so schlecht weil 1. einer es macht und 2. es einer mit sich machen lässt. 

Und sich hinstellen und dem mann dafür die schuld zu geben ist eben am einfachsten. 

also zum teil stimme ich dir da zu. ich musste auch erst lernen "meine" Zeit einzufordern bzw. einfach so zu nehmen. In meiner vorigen Beziehung hatte ich auch so ein Typ, der einfach seine Zeit in Anspruch genommen hat und losgezogen ist und gar nicht so recht das mit mir vorher abgesprochen hat. Da ich zu dieser Zeit studiert habe und jeden Tag in der Uni war und manchmal bis abends habe ich sehr viel Rücksicht genommen auf ihn. Das heißt ich bin anfangs oft extra zu Hause geblieben, damit er auch mal "Freizeit" hat und mit seinen Freunden losgehen kann, weil ich ein schlechtes Gewissen hatte und ich wollte dass es ihm ja auch gut geht. Aber dann hat er das immer in Anspruch genommen und ich war dann immer entweder in der Uni oder zu Hause. Ausgehen, mich alleine mit Freunden treffen, auf Veranstaltungen gehen ect war da nicht mehr. Er  ist einfach los wenn er eine Verarbredung hatte und ich konnte das nicht, aber es lag wirklich auch daran, dass ich das nicht wirklich eingefordert habe, um kein Streit auszulösen. Denn das wurde tatsächlich immer dann ein Streitthema, wenn ich sagte- morgen abend möchte ich gerne auf eine Veranstaltung. Von außen ist das leicht gesagt, hey geh doch dann einfach auf die Veranstaltung, dann muss er mal zu Hause bleiben. Aber das war es nicht- es war nicht so einfach umzusetzen und daher denke ich schon, es hat zum einen schon viel mit einem selbst zu tun, wie viel man mit sich machen lässt und aber auch mit dem Typ Mensch mit dem man zusammen ist.

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22. März 2017 um 20:29
In Antwort auf carpe3punkt0

Servus liebe Forumsmitglieder,

gestern war ich bei meinem Mädelsabend...es hat wirklich lange gedauert bis zu diesem Treffen, weil das Treffen immer wieder abgesagt wurde. Meine Mädels sind nun auch fast alle Mütter und seitdem ist es verdammt schwer einen Termin zu finden, wo alle dabei sein können (wir sind 5 Frauen).

Zum Thema wurde auch der Grund, warum wir uns so selten sehen, angesprochen und fast alle haben sich über ihre Männer ausgeweint und das hat mich über die Rollen innerhalb einer Familie nachdenken lassen und ich wollte euch mal fragen, wie es denn bei euch so läuft.

Bei uns ist es schon schwer einen Termin zum Mädelsabend zu finden, weil der Mann von A. am Dienstag und Donnerstag nicht aufs Kind aufpassen kann. Der Mann von B. kann Mittwoch nicht. Der Mann von C. kann Montag nicht und der Mann von D. kann Freitag nicht. Meiner ist auch im Schichten arbeiten...wie der von A. und D....und wenn er nicht gerade arbeiten ist unter der Woche oder am Wochenende, dann ist Dienstag oder/und Donnerstag Fußball und am Wochenende ist Spiel. Und da ist dann ja auch noch die Familie...bisschen Familienzeit will man ja auch noch haben. Dann ist da ein Geburtstag und man hat sich da schon was vorgenommen. Kinder sind auch mal krank, man ist von der Arbeit kaputt oder man ist ja selbst auch mal krank.

Wir haben es jetzt in 6 Monaten geschafft uns 1x zum Mädelsabend zu treffen.

Und da ist sie wieder...die Rolle Mutter. Man versucht Arbeit, Partnerschaft, Familie und eigene Interessen unter einen Hut zu bekommen, aber dabei verliert man irgendwie generell. 
Bei uns funktioniert das relativ gut, weil ich mich an mein "Montag, Mittwoch und Freitag kann ich mir meine Freizeit einteilen." halte. 
Bei uns kommt es nur zum Streit, wenn mein Mann dann mal nicht planmäßig weggehen kann, weil etwas spontan dazwischen kommt. Vor ein paar Wochen hatten mein Sohn und ich den Adenovirus....Bindehautentzündung und Magen-Darm...in der Kombination ist jetzt nicht so toll und wenn man nicht weiß wem man dem Eimer zu erst reichen soll zum spucken und nebenbei einen noch der Durchfall plagt, wenn man eh kaum geradeaus schauen kann mit verklebten Augen, dann wünscht man sich den gesunden Mann schon an der Seite, der sich um das kranke Kind kümmert. 
Wir haben auch die Abmachung, dass er alle 4 Wochen (wenn ich zum Arzt muss) nicht zum Training geht, wenn es mir nach dem Termin nicht gut geht, damit er sich um den Kleinen kümmert und er eben nicht so viel von meinem Zustand mitbekommt. Das wollte er das letzte Mal nicht, weil seine Arbeit es die 2 Wochen zuvor nicht zugelassen hat, das er zum Training fährt und der Dienstag war ihm zu regnerisch. Er ist zum Training gefahren und ich habe mich "zusammengerissen" und alles versucht, damit ich die Zeit, bis mein Sohn ins Bett ging, zu überstehen. 

Wenn ich mir da allerdings die Storys meiner Mädels anhöre, dann sind die Gründe für unsere Streitigkeiten gar nichts dagegen. 
A. hat gestern erzählt, dass ihre Tochter für eine Woche im Urlaub ist. Ihr Freund hat sich die Woche extra eine Spätschichtwoche geben lassen, weil er da ausschlafen kann. Letzte Woche Sonntag wollte er zum Turnier, weil seine Tochter schon Samstag in den Urlaub gefahren ist. Der Sonntag drauf sollte der Familie gehören, weil die Kleine Samstagabend erst nach Hause kommt. Das Spiel wurde abgesagt und auf den nächsten Sonntag verschoben und was macht der Freund von A.? Er sagt zu, obwohl Familiensonntag abgemacht war. 
Sie ist stinksauer und ich kann sie verstehen. Die kleine L. erzählt ihr täglich am Telefon wie sehr sie sich auf den Familientag am Sonntag freut, wenn sie wieder da ist und der Vater will sich wegen seinem Hobby aus dem Staub machen.

Wir haben dann gestern darüber philosophiert, ob das an unserer Rolle als Mutter liegt, das wir...wenn es nötig ist...zurückstecken.
Wir bleiben daheim, wenn Mann und Kind so sehr krank sind, weil es muss sich ja einer ums Kind kümmern. Die Männer sehen das irgendwie anders.
Wir verzichten auf unsere Freizeit, damit wenigstens ein bisschen Familienzeit existiert...der Mann sieht das irgendwie anders.
Man versucht zwischen der eigenen Arbeit, die Arbeit vom Mann, der Familie und der Freizeit einen Nenner zu finden, aber es funktioniert einfach irgendwie nicht...24 Stunden und 7 Tage sind dafür irgendwie zu wenig, damit alle zufrieden sind. Also steckt die Mutter irgendwie überwiegend zurück, damit Mann glücklich ist und das Kind auch nicht zu kurz kommt. 
Ich sehe das immer wieder in meinem Umfeld und eben auch in meiner eigenen Familie.

Wie macht ihr das? 
Wie ist es mit eurer Freizeit? 
Gibt es bei euch klare Rollen und liebt ihr es, wie es ist? 
Was haltet ihr von einer klaren Rollenverteilung?
Wie bekommt ihr alles unter einen Hut?

Liebste Grüße 

Huhu, nö - kenne ich so gar nicht, bzw. nicht, wo es jemanden auf den Zeiger geht. Bei uns ist absolute Gleichberechtigung, aber wir sind auch so, dass wir uns keine Zwangstermine aufbürden. WIr sind zwar engagiert, aber nur so, dass man flexibel ist. Da gibt es auch keine Diskussionen. Ich könnte das auch gar nicht, da wir schon immer recht spontan sind. Es gibt in unserem Umfeld aber auch Familien, wo nur ein Partner solche Zwangstermine hat und der andere ist dann immer zu Hause, aber dann eben nur freiwillig. DAS ist ja auch OK. Aber so nach dem Motto: Die Frau gehört hinter den Herd, da kann ich ja mal gar nichts mit anfangen. Gruselig. 

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22. März 2017 um 20:30
In Antwort auf blaueskrokodil3

Nö, aber ausser dem mann gibt es ja noch bezahlte babysitter auf die man dann zurückgreift. 

ganz einfach. Und wenn einer der beiden das nicht will, weil das geld zu knapp ist oder die kinder nicht fremdbetreut werden sollen, dann soll derjenige eben zu hause bleiben. 

das läuft in vielen familien so schlecht weil 1. einer es macht und 2. es einer mit sich machen lässt. 

Und sich hinstellen und dem mann dafür die schuld zu geben ist eben am einfachsten. 

Wenn der Mann der Meinung ist sein Junggesellenleben weiter leben zu müssen, dann ist niemand anderes Schuld als er selbst. Und wenn das Geld für einen Babysitter zu knapp ist und die Familienkasse indiskutabel belasten würde, dann muss man darauf verzichten - und zu Hause bleiben. Das gilt selbstverständlich auch für den Mann.

Und in meinem Falle als Alleinerziehende ist ER Schuld, denn er nimmt sich alle Freiheiten, die er mir ganz selbstverständlich nicht angedeihen lässt. Weil er keinen Bock hat. Er kommt und geht wie es ihm
passt, Diskussionen haben alle nichts gebracht. Und ja, das Geld würde für einen Babysitter nicht reichen - weil er mir keinen zahlt. Täte er das, wäre es ausgeglichen. Aber sich nicht darum zu kümmern, sich selbst alle Freiheiten zu nehmen und automatisch zu verlangen, dass der andere Part schon alles wuppt- sonst Pech - ist einfach nicht richtig. Und daran bin nicht ich Schuld, denn ich hab mir seine Bocklosigkeit weder ausgesucht noch unterstütze ich sie. Aber mir sind die Hände gebunden, da ich ihm vom Gesetz den Umgang nicht untersagen kann und dies das einzige Mittel wäre, was helfen würde. 

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22. März 2017 um 20:44
In Antwort auf fusselbine1

Mir geht da immer der Hut hoch, wenn ich sowas höre und lese. Der Vater geht hier und dahin, trifft sich mit Freunden und frönt seinen Hobbies. Die Mutter hingegen ist 24 Stunden am Tag zu Hause eingespannt und kann nicht schalten und walten wie sie gerne möchte. Ich finde das unfair und nicht richtig.

Ich bin für absolute Gleichberechtigung. Auch in einer Familie. Beides sollte gerecht geteilt werden. Wenn der Vater 9 Stunden täglich arbeiten ist, dann kümmert sich die Mutter ja diese 9 Stunden um Haushalt und Kinder. Oder geht Teilzeit arbeiten und kümmert sich danach um Haushalt und Kinder. Das ist auch ein Job und sehr stressig, es wird halt nur nicht vergütet. Trotzdem nimmt Vater es sich raus hinterher "abzuschalten" und seinen Hobbies nachzugehen, während Mutter das nicht kann, da sich die Kinder ja nicht selbst betreuen und ins Bett gehen. Wenn der Vater also drei Mal die Woche nach seinem Job seinen Hobbies nachgehen kann, dann sollte die Mutter das auch können. Ohne Wenn und Aber. Keiner von beiden hat mehr Rechte oder Pflichten, nur weil er zum Arbeiten das Haus verlässt und sein Job eben bezahlt wird. Beide sollten gleiches leisten.

Ich bin alleinerziehend und ärgere mich sehr oft, dass der Vater sich so wenig kümmert und macht was er will, während er ganz selbstverständlich mich in der Pflicht sieht. Das Kind war auch von ihm gewollt und demnach hat er die gleichen Pflichten - immerhin will er ja auch die gleichen Rechte haben, ne?

Ändern sich so viele Männer nach der Hochzeit oder dem Vatersein? Oder waren die vorher schon so egoistisch? Das frage ich mich bei einigen Threads. Ich kenne meinen Mann nun schon seit (ohje...26 Jahren :taquin er hat sich nicht geändert. Er hat noch allen guten wie auch -naja- nicht so guten Eigenschaften. Aber die letzteren sind aushaltbar - nur etwas nervig. Aber naja ES IST EIN MANN
Wären Eigenschaften an ihm dran, die ich gar nicht ab kann, dann wären wir kein Paar mehr und OHNE Kinder. Oft habe ich das Gefühl, die nächsten Paar Schuhe werden besser beäugt, als der zukünftige Partner oder Vater der eigenen Kinder. Oder habe nur ich so ein stetiges (langweiliges? )  Exemplar? (nichts gegen Dich - eher so allgemein - wenn ich von diesen vielen Paare lese, die da Probleme haben)
 

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22. März 2017 um 21:32
In Antwort auf flyingkat

Ändern sich so viele Männer nach der Hochzeit oder dem Vatersein? Oder waren die vorher schon so egoistisch? Das frage ich mich bei einigen Threads. Ich kenne meinen Mann nun schon seit (ohje...26 Jahren :taquin er hat sich nicht geändert. Er hat noch allen guten wie auch -naja- nicht so guten Eigenschaften. Aber die letzteren sind aushaltbar - nur etwas nervig. Aber naja ES IST EIN MANN
Wären Eigenschaften an ihm dran, die ich gar nicht ab kann, dann wären wir kein Paar mehr und OHNE Kinder. Oft habe ich das Gefühl, die nächsten Paar Schuhe werden besser beäugt, als der zukünftige Partner oder Vater der eigenen Kinder. Oder habe nur ich so ein stetiges (langweiliges? )  Exemplar? (nichts gegen Dich - eher so allgemein - wenn ich von diesen vielen Paare lese, die da Probleme haben)
 

Alle oder viele Männer sind es sicher nicht, aber durchaus einige. 

Ich kannte den Vater meines zweiten Kindes 5 Jahre. Er war sehr zuverlässig und verlässlich. In der Schwangerschaft hat er sich sehr stark verändert. Das nahm stetig zu und heute erkenne ich ihn kaum wieder. Das ist nicht mehr der Mann, der er noch vor 1,5 Jahren war! Inzwischen ist er kein Stück zuverlässig und verlässlich mehr. Er hat sich zum Idioten entwickelt. Alle Werte, die erzielt verkörperte, sind weg - oder zumindest mir gegenüber nicht mehr präsent. Ich hätte das alles nicht von ihm erwartet - und ich bin keine 20 mehr, die sich in ihrer Menschenkenntnis noch total verschätzt.

Und man denke nur mal an die Geschichte von Apolline. Ein Mann, der sich komplett gewandelt hat.  

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22. März 2017 um 21:36

Ich kann jederzeit weg wenn ich möchte und genauso er. Allerdings haben weder er noch ich feste Termine in der Woche... Morgen z.b. treffe ich mich mit der Freundin zum Essen, die ich ewig nicht gesehen habe und diese kinderlose Freundin hat mehr Stress als ich den passenden Termin zu finden . Diesesmal wars ganz spontan heute gefragt morgen treffen . Wenn unser Kind krank ist, gehe ich nicht raus, da er da ganz die Mama braucht  

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22. März 2017 um 21:40
In Antwort auf miezekatzerl

Ich kann jederzeit weg wenn ich möchte und genauso er. Allerdings haben weder er noch ich feste Termine in der Woche... Morgen z.b. treffe ich mich mit der Freundin zum Essen, die ich ewig nicht gesehen habe und diese kinderlose Freundin hat mehr Stress als ich den passenden Termin zu finden . Diesesmal wars ganz spontan heute gefragt morgen treffen . Wenn unser Kind krank ist, gehe ich nicht raus, da er da ganz die Mama braucht  

Vergessen: Allerdings erlebe ich auch häufig, dass sich die Männer mehr Freiheiten nehmen und das ganz selbstverständlich und wir Mütter eher ein schlechtes Gewissen haben. 
Kenne einen Fall, da nimmt der Mann 0,0 Rücksicht auf irgendwen und macht sein Ding , die Frau aber mittlerweile auch und lässt ihn öfter mal auflaufen weils ihr langt 

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22. März 2017 um 21:40
In Antwort auf flyingkat

Ändern sich so viele Männer nach der Hochzeit oder dem Vatersein? Oder waren die vorher schon so egoistisch? Das frage ich mich bei einigen Threads. Ich kenne meinen Mann nun schon seit (ohje...26 Jahren :taquin er hat sich nicht geändert. Er hat noch allen guten wie auch -naja- nicht so guten Eigenschaften. Aber die letzteren sind aushaltbar - nur etwas nervig. Aber naja ES IST EIN MANN
Wären Eigenschaften an ihm dran, die ich gar nicht ab kann, dann wären wir kein Paar mehr und OHNE Kinder. Oft habe ich das Gefühl, die nächsten Paar Schuhe werden besser beäugt, als der zukünftige Partner oder Vater der eigenen Kinder. Oder habe nur ich so ein stetiges (langweiliges? )  Exemplar? (nichts gegen Dich - eher so allgemein - wenn ich von diesen vielen Paare lese, die da Probleme haben)
 

Menschen können sich immer ändern. vor allem in Situationen die herausfordernd sind, z.b in eine gemeinsame Wohnung ziehen, ein Kind bekommen, verheiratet sein. Kenne Paare, die waren mehrere Jahre zusammen, sind dann zusammengekommen und plötzlich funktionierte die Beziehung nicht mehr, weil sich der Partner als sockenliegender und nicht  wäsche bügelnder Mensch entpuppt.
Habe das hier schon öfters gelesen, dass sich manche wundern, wieso die Frauen die Macken ihres Mannes nicht vor der Schwangerschaft bemerkt haben, wie man überhaupt mit einem bestimmten Exemplar zusammen sein konnte um dann ein Kind zu zeugen- hätte man doch vorher schon merken müssen- aber das ist tatsächlich so, dass sich manche Partner komplett verändern bzw. sich Charakterzüge mit der Zeit herauskristalisieren.

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22. März 2017 um 21:46
In Antwort auf flyingkat

Ändern sich so viele Männer nach der Hochzeit oder dem Vatersein? Oder waren die vorher schon so egoistisch? Das frage ich mich bei einigen Threads. Ich kenne meinen Mann nun schon seit (ohje...26 Jahren :taquin er hat sich nicht geändert. Er hat noch allen guten wie auch -naja- nicht so guten Eigenschaften. Aber die letzteren sind aushaltbar - nur etwas nervig. Aber naja ES IST EIN MANN
Wären Eigenschaften an ihm dran, die ich gar nicht ab kann, dann wären wir kein Paar mehr und OHNE Kinder. Oft habe ich das Gefühl, die nächsten Paar Schuhe werden besser beäugt, als der zukünftige Partner oder Vater der eigenen Kinder. Oder habe nur ich so ein stetiges (langweiliges? )  Exemplar? (nichts gegen Dich - eher so allgemein - wenn ich von diesen vielen Paare lese, die da Probleme haben)
 

Ich sehe auch einen Unterschied darin, ob man nur liiert/verheiratet oder aber Eltern ist.

In einer Partnerschaft ohne Kinder hat man noch nicht so viel Verantwortung, jeder kann seine Hobbies wahrnehmen, ist zeitlich kaum eingeschränkt. Und wenn dann Kinder kommen ändert sich das massiv. Plötzlich kann man nicht mehr so wie man will. Und man kann das vorher nicht testen, geht ein Stück weit blauäugig da ran, hat ja keine Erfahrung. Gerade als Mann nicht, der ja auch die Schwangerschaft nur am Rande mitbekommt, anders als die Frau. Und oft malt man sich etwas aus, was nachher dann doch anders ist, aber erst festgestellt wird, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Und dann ist es zu spät, ein Zurück gibt es nicht mehr. Und manchmal kommt dann die Ernüchterung. Und als Mann kann man sich da auch gesellschaftlich leichter heraus schlawienern, arbeitet dann mehr, geht noch stärker seinen Hobbies nach oder trifft deutlich öfter seine Freunde.

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22. März 2017 um 22:07
In Antwort auf fusselbine1

Ich sehe auch einen Unterschied darin, ob man nur liiert/verheiratet oder aber Eltern ist.

In einer Partnerschaft ohne Kinder hat man noch nicht so viel Verantwortung, jeder kann seine Hobbies wahrnehmen, ist zeitlich kaum eingeschränkt. Und wenn dann Kinder kommen ändert sich das massiv. Plötzlich kann man nicht mehr so wie man will. Und man kann das vorher nicht testen, geht ein Stück weit blauäugig da ran, hat ja keine Erfahrung. Gerade als Mann nicht, der ja auch die Schwangerschaft nur am Rande mitbekommt, anders als die Frau. Und oft malt man sich etwas aus, was nachher dann doch anders ist, aber erst festgestellt wird, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Und dann ist es zu spät, ein Zurück gibt es nicht mehr. Und manchmal kommt dann die Ernüchterung. Und als Mann kann man sich da auch gesellschaftlich leichter heraus schlawienern, arbeitet dann mehr, geht noch stärker seinen Hobbies nach oder trifft deutlich öfter seine Freunde.

@fisselbine Ich wiederhole mich und, ja, ich weiß, dass es hart klingt, aber er macht das, weil du es zulässt. 

ich habe deinen letzten thread nicht mehr so genau im kopf, aber war es nicht so, dass du den umgang nicht übers jugendamt regeln lassen wolltest? Und dass du kita etc abgelehnt hast weil du gegen eine frühe fremdbetreuung bist? 

Stattdessen bist du immer noch am kämpfen um jemanden einen vaterjob aufzudrängen, der ihn eigentlich gar nicht haben möchte. 

Ich bin wirklich gespannt, wann du zur ruhe findest und ankommen kannst um dein leben so, wie es ist, genießen zu können.  

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22. März 2017 um 23:00
In Antwort auf blaueskrokodil3

@fisselbine Ich wiederhole mich und, ja, ich weiß, dass es hart klingt, aber er macht das, weil du es zulässt. 

ich habe deinen letzten thread nicht mehr so genau im kopf, aber war es nicht so, dass du den umgang nicht übers jugendamt regeln lassen wolltest? Und dass du kita etc abgelehnt hast weil du gegen eine frühe fremdbetreuung bist? 

Stattdessen bist du immer noch am kämpfen um jemanden einen vaterjob aufzudrängen, der ihn eigentlich gar nicht haben möchte. 

Ich bin wirklich gespannt, wann du zur ruhe findest und ankommen kannst um dein leben so, wie es ist, genießen zu können.  

In der Tat werde ich mein BABY nicht in eine Kita stecken, zumal ich gar keinen Platz habe. Jede Mutter hat ein Recht auf Elternzeit und in der befinde ich mich. Und ich bin nicht gegen Fremdbetreuung, finde aber, dass ein Baby von grade mal 9 Monaten in einer Kita nix zu suchen hat, wenn es wegen einem Job keine Not tut.

Das Jugendamt kann mir nicht helfen. Dort ist der Umgang für so ein kleines Kind auf wenige Stunden ein, maximal zwei Mal die Wochen getaktet. Übernachtungen sind nicht vorgesehen und mehrere Tage die Woche auch nicht. Er verhält sich diesbezüglich jugendamtkonform, wenn auch uhrzeittechnisch katastrophal. Das ändert aber absolut nichts daran, dass das Vorhaben Familie und die vorher versprochenen Dinge nicht eingehalten werden und eine riesige Enttäuschung sind. Ich bin allein, was ich nicht sein sollte, da gänzlich anders geplant und (hoch und heilig) versprochen, noch vor einem Jahr. Und daran kann auch das Jugendamt nichts ändern. Einen Vater kannst du in Deutschland nun mal nicht zwingen auch Vater zu sein. Man kann sich schon glücklich schätzen, wenn der Vater ein, zwei Mal die Woche ein paar seiner heiligen Stunden Zeit hat. Und wenn er behauptet so viel arbeiten zu müssen, dass eben nicht mehr viel Zeit fürs Kind bleibt, dann wird ihm das kein Jugendamt ausreden.

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22. März 2017 um 23:29
In Antwort auf carpe3punkt0

Servus liebe Forumsmitglieder,

gestern war ich bei meinem Mädelsabend...es hat wirklich lange gedauert bis zu diesem Treffen, weil das Treffen immer wieder abgesagt wurde. Meine Mädels sind nun auch fast alle Mütter und seitdem ist es verdammt schwer einen Termin zu finden, wo alle dabei sein können (wir sind 5 Frauen).

Zum Thema wurde auch der Grund, warum wir uns so selten sehen, angesprochen und fast alle haben sich über ihre Männer ausgeweint und das hat mich über die Rollen innerhalb einer Familie nachdenken lassen und ich wollte euch mal fragen, wie es denn bei euch so läuft.

Bei uns ist es schon schwer einen Termin zum Mädelsabend zu finden, weil der Mann von A. am Dienstag und Donnerstag nicht aufs Kind aufpassen kann. Der Mann von B. kann Mittwoch nicht. Der Mann von C. kann Montag nicht und der Mann von D. kann Freitag nicht. Meiner ist auch im Schichten arbeiten...wie der von A. und D....und wenn er nicht gerade arbeiten ist unter der Woche oder am Wochenende, dann ist Dienstag oder/und Donnerstag Fußball und am Wochenende ist Spiel. Und da ist dann ja auch noch die Familie...bisschen Familienzeit will man ja auch noch haben. Dann ist da ein Geburtstag und man hat sich da schon was vorgenommen. Kinder sind auch mal krank, man ist von der Arbeit kaputt oder man ist ja selbst auch mal krank.

Wir haben es jetzt in 6 Monaten geschafft uns 1x zum Mädelsabend zu treffen.

Und da ist sie wieder...die Rolle Mutter. Man versucht Arbeit, Partnerschaft, Familie und eigene Interessen unter einen Hut zu bekommen, aber dabei verliert man irgendwie generell. 
Bei uns funktioniert das relativ gut, weil ich mich an mein "Montag, Mittwoch und Freitag kann ich mir meine Freizeit einteilen." halte. 
Bei uns kommt es nur zum Streit, wenn mein Mann dann mal nicht planmäßig weggehen kann, weil etwas spontan dazwischen kommt. Vor ein paar Wochen hatten mein Sohn und ich den Adenovirus....Bindehautentzündung und Magen-Darm...in der Kombination ist jetzt nicht so toll und wenn man nicht weiß wem man dem Eimer zu erst reichen soll zum spucken und nebenbei einen noch der Durchfall plagt, wenn man eh kaum geradeaus schauen kann mit verklebten Augen, dann wünscht man sich den gesunden Mann schon an der Seite, der sich um das kranke Kind kümmert. 
Wir haben auch die Abmachung, dass er alle 4 Wochen (wenn ich zum Arzt muss) nicht zum Training geht, wenn es mir nach dem Termin nicht gut geht, damit er sich um den Kleinen kümmert und er eben nicht so viel von meinem Zustand mitbekommt. Das wollte er das letzte Mal nicht, weil seine Arbeit es die 2 Wochen zuvor nicht zugelassen hat, das er zum Training fährt und der Dienstag war ihm zu regnerisch. Er ist zum Training gefahren und ich habe mich "zusammengerissen" und alles versucht, damit ich die Zeit, bis mein Sohn ins Bett ging, zu überstehen. 

Wenn ich mir da allerdings die Storys meiner Mädels anhöre, dann sind die Gründe für unsere Streitigkeiten gar nichts dagegen. 
A. hat gestern erzählt, dass ihre Tochter für eine Woche im Urlaub ist. Ihr Freund hat sich die Woche extra eine Spätschichtwoche geben lassen, weil er da ausschlafen kann. Letzte Woche Sonntag wollte er zum Turnier, weil seine Tochter schon Samstag in den Urlaub gefahren ist. Der Sonntag drauf sollte der Familie gehören, weil die Kleine Samstagabend erst nach Hause kommt. Das Spiel wurde abgesagt und auf den nächsten Sonntag verschoben und was macht der Freund von A.? Er sagt zu, obwohl Familiensonntag abgemacht war. 
Sie ist stinksauer und ich kann sie verstehen. Die kleine L. erzählt ihr täglich am Telefon wie sehr sie sich auf den Familientag am Sonntag freut, wenn sie wieder da ist und der Vater will sich wegen seinem Hobby aus dem Staub machen.

Wir haben dann gestern darüber philosophiert, ob das an unserer Rolle als Mutter liegt, das wir...wenn es nötig ist...zurückstecken.
Wir bleiben daheim, wenn Mann und Kind so sehr krank sind, weil es muss sich ja einer ums Kind kümmern. Die Männer sehen das irgendwie anders.
Wir verzichten auf unsere Freizeit, damit wenigstens ein bisschen Familienzeit existiert...der Mann sieht das irgendwie anders.
Man versucht zwischen der eigenen Arbeit, die Arbeit vom Mann, der Familie und der Freizeit einen Nenner zu finden, aber es funktioniert einfach irgendwie nicht...24 Stunden und 7 Tage sind dafür irgendwie zu wenig, damit alle zufrieden sind. Also steckt die Mutter irgendwie überwiegend zurück, damit Mann glücklich ist und das Kind auch nicht zu kurz kommt. 
Ich sehe das immer wieder in meinem Umfeld und eben auch in meiner eigenen Familie.

Wie macht ihr das? 
Wie ist es mit eurer Freizeit? 
Gibt es bei euch klare Rollen und liebt ihr es, wie es ist? 
Was haltet ihr von einer klaren Rollenverteilung?
Wie bekommt ihr alles unter einen Hut?

Liebste Grüße 

Augen auf bei der Partnerwahl....
oder wenn das zu spät kommt, weil man ja nicht immer die Augen offen halten kann: Raus aus der Opferrolle! 
Was soll der Mist? Frauen sind echt selbst schuld, wenn sie so rüberkommen

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23. März 2017 um 8:00

Ich würde ja fast sagen, dass ich alle zu mir nach Hause einladen würde - mit Kinden - bevor ich meine Mädels nur alle Jubeljahre sehe. Sollen die ihre Kids mitbringen. Dürfen dann alle zusammen im Kinderzimmer spielen, während die Mamas im Wohnzimmer klönen und ein Sektchen trinken. Und am Wochenende können die Kinder auch mal später ins Bett. Oder der Papa holt sie nach seinem Treffen/Hobby halt dort ab und steckt sie zu Hause ins Bett, während Mama noch bleibt.

Das ändert zwar nichts am miesen Verhalten der Väter, aber so zumindest kommt man raus und kann seine Mädels regelmäßig sehen.

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23. März 2017 um 8:22
In Antwort auf carpe3punkt0

Servus liebe Forumsmitglieder,

gestern war ich bei meinem Mädelsabend...es hat wirklich lange gedauert bis zu diesem Treffen, weil das Treffen immer wieder abgesagt wurde. Meine Mädels sind nun auch fast alle Mütter und seitdem ist es verdammt schwer einen Termin zu finden, wo alle dabei sein können (wir sind 5 Frauen).

Zum Thema wurde auch der Grund, warum wir uns so selten sehen, angesprochen und fast alle haben sich über ihre Männer ausgeweint und das hat mich über die Rollen innerhalb einer Familie nachdenken lassen und ich wollte euch mal fragen, wie es denn bei euch so läuft.

Bei uns ist es schon schwer einen Termin zum Mädelsabend zu finden, weil der Mann von A. am Dienstag und Donnerstag nicht aufs Kind aufpassen kann. Der Mann von B. kann Mittwoch nicht. Der Mann von C. kann Montag nicht und der Mann von D. kann Freitag nicht. Meiner ist auch im Schichten arbeiten...wie der von A. und D....und wenn er nicht gerade arbeiten ist unter der Woche oder am Wochenende, dann ist Dienstag oder/und Donnerstag Fußball und am Wochenende ist Spiel. Und da ist dann ja auch noch die Familie...bisschen Familienzeit will man ja auch noch haben. Dann ist da ein Geburtstag und man hat sich da schon was vorgenommen. Kinder sind auch mal krank, man ist von der Arbeit kaputt oder man ist ja selbst auch mal krank.

Wir haben es jetzt in 6 Monaten geschafft uns 1x zum Mädelsabend zu treffen.

Und da ist sie wieder...die Rolle Mutter. Man versucht Arbeit, Partnerschaft, Familie und eigene Interessen unter einen Hut zu bekommen, aber dabei verliert man irgendwie generell. 
Bei uns funktioniert das relativ gut, weil ich mich an mein "Montag, Mittwoch und Freitag kann ich mir meine Freizeit einteilen." halte. 
Bei uns kommt es nur zum Streit, wenn mein Mann dann mal nicht planmäßig weggehen kann, weil etwas spontan dazwischen kommt. Vor ein paar Wochen hatten mein Sohn und ich den Adenovirus....Bindehautentzündung und Magen-Darm...in der Kombination ist jetzt nicht so toll und wenn man nicht weiß wem man dem Eimer zu erst reichen soll zum spucken und nebenbei einen noch der Durchfall plagt, wenn man eh kaum geradeaus schauen kann mit verklebten Augen, dann wünscht man sich den gesunden Mann schon an der Seite, der sich um das kranke Kind kümmert. 
Wir haben auch die Abmachung, dass er alle 4 Wochen (wenn ich zum Arzt muss) nicht zum Training geht, wenn es mir nach dem Termin nicht gut geht, damit er sich um den Kleinen kümmert und er eben nicht so viel von meinem Zustand mitbekommt. Das wollte er das letzte Mal nicht, weil seine Arbeit es die 2 Wochen zuvor nicht zugelassen hat, das er zum Training fährt und der Dienstag war ihm zu regnerisch. Er ist zum Training gefahren und ich habe mich "zusammengerissen" und alles versucht, damit ich die Zeit, bis mein Sohn ins Bett ging, zu überstehen. 

Wenn ich mir da allerdings die Storys meiner Mädels anhöre, dann sind die Gründe für unsere Streitigkeiten gar nichts dagegen. 
A. hat gestern erzählt, dass ihre Tochter für eine Woche im Urlaub ist. Ihr Freund hat sich die Woche extra eine Spätschichtwoche geben lassen, weil er da ausschlafen kann. Letzte Woche Sonntag wollte er zum Turnier, weil seine Tochter schon Samstag in den Urlaub gefahren ist. Der Sonntag drauf sollte der Familie gehören, weil die Kleine Samstagabend erst nach Hause kommt. Das Spiel wurde abgesagt und auf den nächsten Sonntag verschoben und was macht der Freund von A.? Er sagt zu, obwohl Familiensonntag abgemacht war. 
Sie ist stinksauer und ich kann sie verstehen. Die kleine L. erzählt ihr täglich am Telefon wie sehr sie sich auf den Familientag am Sonntag freut, wenn sie wieder da ist und der Vater will sich wegen seinem Hobby aus dem Staub machen.

Wir haben dann gestern darüber philosophiert, ob das an unserer Rolle als Mutter liegt, das wir...wenn es nötig ist...zurückstecken.
Wir bleiben daheim, wenn Mann und Kind so sehr krank sind, weil es muss sich ja einer ums Kind kümmern. Die Männer sehen das irgendwie anders.
Wir verzichten auf unsere Freizeit, damit wenigstens ein bisschen Familienzeit existiert...der Mann sieht das irgendwie anders.
Man versucht zwischen der eigenen Arbeit, die Arbeit vom Mann, der Familie und der Freizeit einen Nenner zu finden, aber es funktioniert einfach irgendwie nicht...24 Stunden und 7 Tage sind dafür irgendwie zu wenig, damit alle zufrieden sind. Also steckt die Mutter irgendwie überwiegend zurück, damit Mann glücklich ist und das Kind auch nicht zu kurz kommt. 
Ich sehe das immer wieder in meinem Umfeld und eben auch in meiner eigenen Familie.

Wie macht ihr das? 
Wie ist es mit eurer Freizeit? 
Gibt es bei euch klare Rollen und liebt ihr es, wie es ist? 
Was haltet ihr von einer klaren Rollenverteilung?
Wie bekommt ihr alles unter einen Hut?

Liebste Grüße 

Also carpe nimm mir das nicht krumm aber ich finde dein Partner tut extrem viel für euch jnd du verlangst vor allem echt viel. Ich meine das sieht sicher jeder anders abrr immerhin ist er nicbt der Vater des Kindes, ihr seid auch nicht etliche Jahre zusammen. ..er muss sich voll einbringen und das scheint er ja auch zu machen. Du gehst dreimal in der Woche zum Sport und er passt auf das Kind auf? Wochenende ist für ihn aber tabu, wenn du beim arzt warst soll er das Training ausfallen lassen...letzens hatte ich gelesen, er sollte wegen euch einen Skiurlaub ausfallen lassen. Also ich finde das schon viel, was er da für euch macht. Ok ich bin aber eh kein fan davon, den neuen Partner gleich als Vater zu involvieren.

Gut, das mit dem kranksein kann ich verstehen, da hätte uvh auch gewollt, dass er bleibt. Bei uns ist es so, dass ein Kalender an der Wand hängt und der der was vorhat, trägt das ein. Einmal geh ich in der Woche gehe ich zum Sport,  einmal er. Solche termine sind dann fpr den anderen tabu. Gestritten wurde meinerseids nur, als ich schwanger war oder stillen musste und nicht so konnte wie ich wollte.das fand icg dann immer ungerecht. Ist aber schon jahre her und die feierphase ist bei beiden vorbei. Bei Krankheit würde ich definitiv zu hause bleiben, mein Mann ...kommt sich darauf an WIE krank 

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23. März 2017 um 8:46
In Antwort auf blubberbaer

Also carpe nimm mir das nicht krumm aber ich finde dein Partner tut extrem viel für euch jnd du verlangst vor allem echt viel. Ich meine das sieht sicher jeder anders abrr immerhin ist er nicbt der Vater des Kindes, ihr seid auch nicht etliche Jahre zusammen. ..er muss sich voll einbringen und das scheint er ja auch zu machen. Du gehst dreimal in der Woche zum Sport und er passt auf das Kind auf? Wochenende ist für ihn aber tabu, wenn du beim arzt warst soll er das Training ausfallen lassen...letzens hatte ich gelesen, er sollte wegen euch einen Skiurlaub ausfallen lassen. Also ich finde das schon viel, was er da für euch macht. Ok ich bin aber eh kein fan davon, den neuen Partner gleich als Vater zu involvieren.

Gut, das mit dem kranksein kann ich verstehen, da hätte uvh auch gewollt, dass er bleibt. Bei uns ist es so, dass ein Kalender an der Wand hängt und der der was vorhat, trägt das ein. Einmal geh ich in der Woche gehe ich zum Sport,  einmal er. Solche termine sind dann fpr den anderen tabu. Gestritten wurde meinerseids nur, als ich schwanger war oder stillen musste und nicht so konnte wie ich wollte.das fand icg dann immer ungerecht. Ist aber schon jahre her und die feierphase ist bei beiden vorbei. Bei Krankheit würde ich definitiv zu hause bleiben, mein Mann ...kommt sich darauf an WIE krank 

Und iich sehe es auch oft, dass frauen sich selbst unentbehrlich machen. Letztens war ich mit ner bekannten unterwegs , die sich dann total den kopf gemacht bat, ob der mann das zu hause auch schafft. Sie hatte wirklich ein schlechtes gewissen. Wohlgemerkt ist das jüngste Kind 4 geworden!! Das hab ivh schon mehrmals bei müttern erlebt, die meisten die ich kenne sind da aber eher wie ich...tschüss sagen und tür hinter einem zu machen mein mann musste von anfang an ran, sind ja aucg seine kinder. Muss mir da auvch null Gedanken machen. Soweit kommt es noch, dass ich da ein schlechtes gewissen bekomme und mich tausend mal bedanke...

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23. März 2017 um 9:22
In Antwort auf blubberbaer

Also carpe nimm mir das nicht krumm aber ich finde dein Partner tut extrem viel für euch jnd du verlangst vor allem echt viel. Ich meine das sieht sicher jeder anders abrr immerhin ist er nicbt der Vater des Kindes, ihr seid auch nicht etliche Jahre zusammen. ..er muss sich voll einbringen und das scheint er ja auch zu machen. Du gehst dreimal in der Woche zum Sport und er passt auf das Kind auf? Wochenende ist für ihn aber tabu, wenn du beim arzt warst soll er das Training ausfallen lassen...letzens hatte ich gelesen, er sollte wegen euch einen Skiurlaub ausfallen lassen. Also ich finde das schon viel, was er da für euch macht. Ok ich bin aber eh kein fan davon, den neuen Partner gleich als Vater zu involvieren.

Gut, das mit dem kranksein kann ich verstehen, da hätte uvh auch gewollt, dass er bleibt. Bei uns ist es so, dass ein Kalender an der Wand hängt und der der was vorhat, trägt das ein. Einmal geh ich in der Woche gehe ich zum Sport,  einmal er. Solche termine sind dann fpr den anderen tabu. Gestritten wurde meinerseids nur, als ich schwanger war oder stillen musste und nicht so konnte wie ich wollte.das fand icg dann immer ungerecht. Ist aber schon jahre her und die feierphase ist bei beiden vorbei. Bei Krankheit würde ich definitiv zu hause bleiben, mein Mann ...kommt sich darauf an WIE krank 

Nein, da hast du was falsch verstanden.
Er hat 3 Tage die Woche für sich (und die soll er auch haben) und ich habe meine 3 Tage. Wie ich die nutze, das ist mir überlassen. 
Sein Spiel am Wochenende macht er immer und das ist auch gut so. In der Zeit nutze  ich die Mutter-Kind-Zeit, weil es für mich auch mal schön ist, wenn ich an einem freien Tag das Kind für mich allein habe und wenn wir Lust haben, dann fahren wir halt mit.
Am Wochenende ist sein Spiel generell eingeplant, weil es eh nur 6 Spiele im Sommer sind. 
Mich hat es bei A. gestört, weil die Tochter nunmal bereits am Telefon nach dem Sonntag mit ihrem Papa gefragt hatte und sie nunmal im Urlaub war und anscheinend die Schicht in der nächsten Woche auch wieder familienunfreundlich ist. Da kann ich es schon nachvollziehen, wenn er sich nicht an die ursprüngliche Abmachung hält und lieber abhaut statt die wenige Zeit mit seiner Tochter zu verbringen.

Mich stört es lediglich, dass er mich hängen lässt, wenn das Kind und ich Brech-Durchfall haben und es einem selbst schon dreckig geht und ich mich dann auch noch ums leidende Kind kümmern muss, weil er seiner Freizeitaktivität nachgeht. Das ist für mich ein No-Go, weil Familie mehr heißt, als die Sonnenstunden zusammen zu verbringen. 
Und wenn er mir den Vorschlag macht, dass er daheim bleibt, wenn ich mit meinem Arztbesuch zu kämpfen habe (der Arztbesuch ist alle 4 Wochen und es kommt alle Jubeljahre mal vor, dass mich das mitnimmt), ja, dann verlange ich, dass er das Kind am Nachmittag übernimmt...egal ob er der leibliche Vater ist oder nicht. Dann soll er nicht die Abmachung mit mir machen, denn er verlangt ja auch vom Kind und von mir, dass wir unsere Absprachen einhalten. Er hat sich für eine Fanilie genauso entschieden, wie ich mich für ihn entschieden habe. Er verlangt von mir doch auch, dass ich das Kind allein übernehme, wenn er krank im Bett liegt. Also ist es auch für mich selbstverständlich, dass er das auch für mich macht. Wenn man sich dazu entscheidet die Vaterrolle zu übernehmen, dann bitte auch richtig und nicht mit dem "Ich habe das Kind nur angenommen"-Bonus. Das macht er nicht, aber so liest sich deine Einstellung zu leiblichen und nicht leiblichen Vätern. 
Von Adoptiveltern verlangt man doch auch, dass die alles mitmachen, weil sie sich für das Kind entschieden haben...sie sind Eltern. Ich sehe da keinen Unterschied. Warum sollte ich den auch machen? Nur weil es nicht sein Samen war? 

Und das mit dem Skiurlaub stimmt so auch nicht. Er kam mit der Idee dieses Jahr nicht zu fahren, weil wir einen sehr kostspieligen Umzug hatten und noch andere Dinge anschaffen mussten und da wir den Familienurlaub dieses Jahr ein bisschen ausdehnen wollen und die Einschulung auch noch ansteht, habe ich dem zugestimmt. Nur war ich diejenige, die ihn mit seinen Jungs vor kurzem doch in den Skiurlaub geschickt hat, weil ich es ihm gegönnt habe. Und da bin ich der Meinung, dass es nicht zu viel verlangt ist, wenn er einen Nachmittag (von 3) auf sein Training verzichtet, wenn ich mit meinem Sohn kotzend über dem Klo hänge.

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23. März 2017 um 9:30
In Antwort auf carpe3punkt0

Servus liebe Forumsmitglieder,

gestern war ich bei meinem Mädelsabend...es hat wirklich lange gedauert bis zu diesem Treffen, weil das Treffen immer wieder abgesagt wurde. Meine Mädels sind nun auch fast alle Mütter und seitdem ist es verdammt schwer einen Termin zu finden, wo alle dabei sein können (wir sind 5 Frauen).

Zum Thema wurde auch der Grund, warum wir uns so selten sehen, angesprochen und fast alle haben sich über ihre Männer ausgeweint und das hat mich über die Rollen innerhalb einer Familie nachdenken lassen und ich wollte euch mal fragen, wie es denn bei euch so läuft.

Bei uns ist es schon schwer einen Termin zum Mädelsabend zu finden, weil der Mann von A. am Dienstag und Donnerstag nicht aufs Kind aufpassen kann. Der Mann von B. kann Mittwoch nicht. Der Mann von C. kann Montag nicht und der Mann von D. kann Freitag nicht. Meiner ist auch im Schichten arbeiten...wie der von A. und D....und wenn er nicht gerade arbeiten ist unter der Woche oder am Wochenende, dann ist Dienstag oder/und Donnerstag Fußball und am Wochenende ist Spiel. Und da ist dann ja auch noch die Familie...bisschen Familienzeit will man ja auch noch haben. Dann ist da ein Geburtstag und man hat sich da schon was vorgenommen. Kinder sind auch mal krank, man ist von der Arbeit kaputt oder man ist ja selbst auch mal krank.

Wir haben es jetzt in 6 Monaten geschafft uns 1x zum Mädelsabend zu treffen.

Und da ist sie wieder...die Rolle Mutter. Man versucht Arbeit, Partnerschaft, Familie und eigene Interessen unter einen Hut zu bekommen, aber dabei verliert man irgendwie generell. 
Bei uns funktioniert das relativ gut, weil ich mich an mein "Montag, Mittwoch und Freitag kann ich mir meine Freizeit einteilen." halte. 
Bei uns kommt es nur zum Streit, wenn mein Mann dann mal nicht planmäßig weggehen kann, weil etwas spontan dazwischen kommt. Vor ein paar Wochen hatten mein Sohn und ich den Adenovirus....Bindehautentzündung und Magen-Darm...in der Kombination ist jetzt nicht so toll und wenn man nicht weiß wem man dem Eimer zu erst reichen soll zum spucken und nebenbei einen noch der Durchfall plagt, wenn man eh kaum geradeaus schauen kann mit verklebten Augen, dann wünscht man sich den gesunden Mann schon an der Seite, der sich um das kranke Kind kümmert. 
Wir haben auch die Abmachung, dass er alle 4 Wochen (wenn ich zum Arzt muss) nicht zum Training geht, wenn es mir nach dem Termin nicht gut geht, damit er sich um den Kleinen kümmert und er eben nicht so viel von meinem Zustand mitbekommt. Das wollte er das letzte Mal nicht, weil seine Arbeit es die 2 Wochen zuvor nicht zugelassen hat, das er zum Training fährt und der Dienstag war ihm zu regnerisch. Er ist zum Training gefahren und ich habe mich "zusammengerissen" und alles versucht, damit ich die Zeit, bis mein Sohn ins Bett ging, zu überstehen. 

Wenn ich mir da allerdings die Storys meiner Mädels anhöre, dann sind die Gründe für unsere Streitigkeiten gar nichts dagegen. 
A. hat gestern erzählt, dass ihre Tochter für eine Woche im Urlaub ist. Ihr Freund hat sich die Woche extra eine Spätschichtwoche geben lassen, weil er da ausschlafen kann. Letzte Woche Sonntag wollte er zum Turnier, weil seine Tochter schon Samstag in den Urlaub gefahren ist. Der Sonntag drauf sollte der Familie gehören, weil die Kleine Samstagabend erst nach Hause kommt. Das Spiel wurde abgesagt und auf den nächsten Sonntag verschoben und was macht der Freund von A.? Er sagt zu, obwohl Familiensonntag abgemacht war. 
Sie ist stinksauer und ich kann sie verstehen. Die kleine L. erzählt ihr täglich am Telefon wie sehr sie sich auf den Familientag am Sonntag freut, wenn sie wieder da ist und der Vater will sich wegen seinem Hobby aus dem Staub machen.

Wir haben dann gestern darüber philosophiert, ob das an unserer Rolle als Mutter liegt, das wir...wenn es nötig ist...zurückstecken.
Wir bleiben daheim, wenn Mann und Kind so sehr krank sind, weil es muss sich ja einer ums Kind kümmern. Die Männer sehen das irgendwie anders.
Wir verzichten auf unsere Freizeit, damit wenigstens ein bisschen Familienzeit existiert...der Mann sieht das irgendwie anders.
Man versucht zwischen der eigenen Arbeit, die Arbeit vom Mann, der Familie und der Freizeit einen Nenner zu finden, aber es funktioniert einfach irgendwie nicht...24 Stunden und 7 Tage sind dafür irgendwie zu wenig, damit alle zufrieden sind. Also steckt die Mutter irgendwie überwiegend zurück, damit Mann glücklich ist und das Kind auch nicht zu kurz kommt. 
Ich sehe das immer wieder in meinem Umfeld und eben auch in meiner eigenen Familie.

Wie macht ihr das? 
Wie ist es mit eurer Freizeit? 
Gibt es bei euch klare Rollen und liebt ihr es, wie es ist? 
Was haltet ihr von einer klaren Rollenverteilung?
Wie bekommt ihr alles unter einen Hut?

Liebste Grüße 

Also ich würde zunächst einmal sagen, dass das eher ein individuelles Problem ist. Und dass es nicht zwangsläufig so ist, dass immer die Mutter zurücksteckt. Wie schon einige schrieben, es gibt immer den, der es macht und den, der es mit sich machen lässt.

Was euer treffen angeht, würde ich mal wagen zu behaupten, dass das nicht an den Männern liegt. 5 Frauen mit Familien, die unterschiedliche Leben führen, unter einen Hut zu bringen, ist doch niemals wirklich leicht. Ich treffe mich alle 14 Tage mit der Krabbelgruppe meines Sohnes. Seit 5 Jahren. Mit Kindern. Mal sind alle dabei, mal aber auch nur 2 Muttis, manchmal treffen wir uns 4 Wochen oder länger gar nciht, weil einfach keiner kann, aber dennoch ist es kein Hexenwerk. Da sind Treffen zum Essengehen abends, ohne Kinder natürlich schon wesentlich schwieriger. Weil eben jeder seinen Termine hat, unabhängig von Mann und Kindern.
Bei uns ist es so, dass mein Mann seinen fixen Sporttermin hat, an dem ich versuche abends zu Hause zu sein. Sollte es mal sein, dass ich da auch einen Termin reinbekomme, dann kümmere ich mich darum, dass unser Sohn betreut wird. Ebenso ist mein Mann dafür verantwortlich, wenn ich am Wochenende arbeite und er evtl. mal etwas vorhat, wo er unseren Sohn nicht mitnehmen kann. Ganz am Anfang gabs da mal eine kleine Diskussion, weil er meinte, wenn ich arbeite und er was vor hat,sollte ich mich kümmern, dass Oma und Opa einspringen. Aber, ganz klar: Arbeit geht vor Hobbies. Sprich, wenn er dann wegwill, dann muss er sich kümmern. So wie ich mich unter der Woche zu 90 % alleine um unser Kind kümmere, weil er jeden Tag bis abends im Büro sitzt. Geben und Nehmen, das ist das Geheimnis. und ich muss sagen, ich habe nicht das Gefühl, dass ich zurückstecken muss, obwohl ich mich doch deutlich mehr kümmere als mein Mann

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23. März 2017 um 9:49

Der Sinn dieses Threads war auch, dass eine Diskussion entsteht über die Rollen in einer Familie. Das hat bis jetzt auch sehr gut funktioniert und dafür bedanke ich mich.
Ich finde es sehr interessant was dazu geschrieben wurde...beide Seiten.

Ja, mich stört das mit den Mädelsabend. Dass es nicht nur an den Männern liegt, das ist mir auch bewusst und es kam auch zur Sprache, dass meine Mädels das mit sich machen lassen, weil sie Streit meiden wollen. Sie lassen es mit sich machen, weil sie den Streit meiden wollen. Und in dem Punkt sind sie selbst Schuld...absolut. 
Ich wollte eure Erfahrung wissen...wie es bei euch läuft und ob es wirklich so schwer ist die eigenen Interessen zu vertreten. Ich finde es relativ simpel, weil wir uns die Woche aufgeteilt haben und wenn es durch die Schicht nicht funktioniert, dann ist es so...das ist ganz normal. 

Ich hatte ein bisschen im Internet gelesen, bevor ich den Thread eröffnet habe und da habe ich von vielen Frauen gelesen, bei denen es wie bei meinen Mädels läuft, aber nirgends stand warum sie das zulassen und warum das so läuft...nur die Klage, dass es so ist, Das wollte ich hier rausfinden, damit ich es verstehen kann und daher meine Fragen wie es bei euch läuft und welche Meinung ihr zu diesem Thema habt.

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23. März 2017 um 10:19

Hat sie sich gelöscht?

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23. März 2017 um 11:14

Ich denke auch, dass das Lana ist. Kam mir heute sofort in den Sinn, als ich einen Kommentar gelesen habe.

Ich frage mich nur, warum man als Kinderlose in einem Babyforum rumhängt und "schlaue" Kommentare verteilt  Das wäre genauso logisch, wie wenn ein Bäcker einem Bauingenieur Tipps für seinen Job gibt 

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23. März 2017 um 11:39
In Antwort auf blubberbaer

Also carpe nimm mir das nicht krumm aber ich finde dein Partner tut extrem viel für euch jnd du verlangst vor allem echt viel. Ich meine das sieht sicher jeder anders abrr immerhin ist er nicbt der Vater des Kindes, ihr seid auch nicht etliche Jahre zusammen. ..er muss sich voll einbringen und das scheint er ja auch zu machen. Du gehst dreimal in der Woche zum Sport und er passt auf das Kind auf? Wochenende ist für ihn aber tabu, wenn du beim arzt warst soll er das Training ausfallen lassen...letzens hatte ich gelesen, er sollte wegen euch einen Skiurlaub ausfallen lassen. Also ich finde das schon viel, was er da für euch macht. Ok ich bin aber eh kein fan davon, den neuen Partner gleich als Vater zu involvieren.

Gut, das mit dem kranksein kann ich verstehen, da hätte uvh auch gewollt, dass er bleibt. Bei uns ist es so, dass ein Kalender an der Wand hängt und der der was vorhat, trägt das ein. Einmal geh ich in der Woche gehe ich zum Sport,  einmal er. Solche termine sind dann fpr den anderen tabu. Gestritten wurde meinerseids nur, als ich schwanger war oder stillen musste und nicht so konnte wie ich wollte.das fand icg dann immer ungerecht. Ist aber schon jahre her und die feierphase ist bei beiden vorbei. Bei Krankheit würde ich definitiv zu hause bleiben, mein Mann ...kommt sich darauf an WIE krank 

Du kannst mir ja auch nicht erzählen, dass du einen Umzug, Urlaub und Anschaffungen finanziell allein übernimmst, wenn es doch für alle ist. Es ist nicht nur mein Urlaub und meine neue Wohnung...er nimmt daran auch Teil und wohnt dort. Da ist es doch normal, dass man sich diese Ausgaben teilt oder nicht? Und wenn seine Ersparnisse nicht für seinen zusätzlichen Urlaub reichen, dann kann er auch nicht fahren. Wenn die Haushaltskasse leer ist und wenn wir getrennte Konten machen, dann ist das übrige Geld eben nicht Unser. Ein Skiurlaub ist nunmal nicht günstig und wenn es ein Skiurlaub sein muss und nichts anderes, dann kann er nicht fahren und das war seine Meinung dazu. 
Ich habe ihm den Urlaub dann geschenkt...einfach mal so zwischendurch, weil ich es ihm gegönnt habe.

Wir haben eine sehr humane Gleichberechtigung. Er geht voll arbeiten...ich gehe meine 35 Stunden (deswegen verdiene ich aber nicht weniger als er und er muss meinen Sohn und mich nicht durchfüttern) und dementsprechend übernehme ich dann den Haushalt. Jeder hat seine freie Zeit und wir haben unsere Paarzeit. 
Also so schlecht geht es dem Mann nicht. Er zieht eine Menge Vorteile aus dem Zusammenleben mit mir und meinem Sohn. Kinderkanktage, Berücksichtigungen bei der Dienstplan- und Urlaubsvergabe, er ist finanziell definitiv besser gestellt als damals noch als Single, er hat jeden Tag seine warme Mahlzeit auf dem Tisch stehen, ich mache ihm sogar die Arbeitsstullen , aber nicht, weil ich mich unterbuttern lasse, sondern weil ich es gern mache. Er muss seine Hemden nicht mehr bügeln, backe am Wochenende selbst Brötchen, weil er die lieber mag als die von Bäcker...ich halte ihm den Rücken frei und das mache ich alles freiwillig und aus Liebe.

Ich bin ihm für alles unendlich dankbar, weil er uns so viel gibt, aber genauso geben wir ihm sehr viel. Ich gebe ihm eine Familie, ein sehr umgängliches und cooles Kind (wie er es immer beschreibt), ein liebevolles Zuhause und und und, aber ich sehe es nicht ein, dass ich mit dem Denken "Gott sei Dank war er so gnädig und hat mich genommen...schließlich habe ich ein Kind." leben soll und es mir immer und bei jeder Situation vorhalten soll. Was ist denn das bitte für ein Leben? Das hat ja schon was von den 50er Jahren.
Es ist von jedem Mann die freie Entscheidung, wenn er sich eine Frau mit Kind nimmt und sich auf dieses Leben einlässt. Diesen Männern kann man es ja nicht mal zum Vorwurf machen, dass sie nicht richtig verhütet haben...sie haben sich dafür entschieden.
Deswegen werde ich nicht nach dem Motto "Er war so gütig das Kind anzunehmen und dementsprechend demütig muss ich sein und ihm Narrenfreiheit gewähren." leben...mit Sicherheit nicht. Da kann ich meinen Stolz gleich begraben.   

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23. März 2017 um 11:41

Alles klar. 

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23. März 2017 um 17:08
In Antwort auf carpe3punkt0

Du kannst mir ja auch nicht erzählen, dass du einen Umzug, Urlaub und Anschaffungen finanziell allein übernimmst, wenn es doch für alle ist. Es ist nicht nur mein Urlaub und meine neue Wohnung...er nimmt daran auch Teil und wohnt dort. Da ist es doch normal, dass man sich diese Ausgaben teilt oder nicht? Und wenn seine Ersparnisse nicht für seinen zusätzlichen Urlaub reichen, dann kann er auch nicht fahren. Wenn die Haushaltskasse leer ist und wenn wir getrennte Konten machen, dann ist das übrige Geld eben nicht Unser. Ein Skiurlaub ist nunmal nicht günstig und wenn es ein Skiurlaub sein muss und nichts anderes, dann kann er nicht fahren und das war seine Meinung dazu. 
Ich habe ihm den Urlaub dann geschenkt...einfach mal so zwischendurch, weil ich es ihm gegönnt habe.

Wir haben eine sehr humane Gleichberechtigung. Er geht voll arbeiten...ich gehe meine 35 Stunden (deswegen verdiene ich aber nicht weniger als er und er muss meinen Sohn und mich nicht durchfüttern) und dementsprechend übernehme ich dann den Haushalt. Jeder hat seine freie Zeit und wir haben unsere Paarzeit. 
Also so schlecht geht es dem Mann nicht. Er zieht eine Menge Vorteile aus dem Zusammenleben mit mir und meinem Sohn. Kinderkanktage, Berücksichtigungen bei der Dienstplan- und Urlaubsvergabe, er ist finanziell definitiv besser gestellt als damals noch als Single, er hat jeden Tag seine warme Mahlzeit auf dem Tisch stehen, ich mache ihm sogar die Arbeitsstullen , aber nicht, weil ich mich unterbuttern lasse, sondern weil ich es gern mache. Er muss seine Hemden nicht mehr bügeln, backe am Wochenende selbst Brötchen, weil er die lieber mag als die von Bäcker...ich halte ihm den Rücken frei und das mache ich alles freiwillig und aus Liebe.

Ich bin ihm für alles unendlich dankbar, weil er uns so viel gibt, aber genauso geben wir ihm sehr viel. Ich gebe ihm eine Familie, ein sehr umgängliches und cooles Kind (wie er es immer beschreibt), ein liebevolles Zuhause und und und, aber ich sehe es nicht ein, dass ich mit dem Denken "Gott sei Dank war er so gnädig und hat mich genommen...schließlich habe ich ein Kind." leben soll und es mir immer und bei jeder Situation vorhalten soll. Was ist denn das bitte für ein Leben? Das hat ja schon was von den 50er Jahren.
Es ist von jedem Mann die freie Entscheidung, wenn er sich eine Frau mit Kind nimmt und sich auf dieses Leben einlässt. Diesen Männern kann man es ja nicht mal zum Vorwurf machen, dass sie nicht richtig verhütet haben...sie haben sich dafür entschieden.
Deswegen werde ich nicht nach dem Motto "Er war so gütig das Kind anzunehmen und dementsprechend demütig muss ich sein und ihm Narrenfreiheit gewähren." leben...mit Sicherheit nicht. Da kann ich meinen Stolz gleich begraben.   

Also erstmal...Zwei Dinge habe ich wohl falsch interpretiert. Ich hatte es so verstanden, dass du dreimal die Woche zum Sport gehst und er sich dann kümmern soll und das er nicht in den Skiurlaub fahren soll, weil er eh schon so wenig Zeit mit euch verbringt. Ich hatte ja auch geschrieben, dass das jede Frau anders sieht was das Einbringen eines neuen Partners angeht. Ich selbst würde das wohl viel mehr trennen als du. Einfach weil ich es ganz schlimm finde, wenn ein "fremder" die Erziehung übernimmt , den ersatzpapa spielt und dann eventuell doch wieder weg ist (allgemein gesehen, nicht auf dich gemünzt). Davor hätte ich große Angst! Vermutlich würde ich das deswegen immer trennen wollen. Also Beziehung und Kind. Aber meine Situation ist auch eine andere. Selbst wenn ich mich Mal vom Kindsvater trennen sollte, wird er sicher immer für die Kids Da sein. Leider ist das bei dir wohl nicht so. Also lange Rede gar kein Sinn...Ich hätte meinen Partner wohl nicht so stark eingebunden aber wenn ihr und vor allem dein kleiner so glücklich seid, ist das doch toll!! Und so wie du es beschreibst, klingt das alles sehr harmonisch.

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Von: lisamarie158
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22. März 2017 um 15:55
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