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Die Tragödie -Kaiserschnitt

25. Juni 2007 um 18:40 Letzte Antwort: 29. Juni 2007 um 10:18

Guten Abend,

Meine Tochter wurde per Kaiserschnitt geholt, das ist mitlerweile schon über sieben Monate her und bis heute, habe ich die Erlebnisse nicht annährend verarbeiten können.

Ich wollte meine kleine im Geburthaus zur Welt bringen, weil es für mich so natürlich wie möglich sein sollte. Während der Presswehen sagten sie mir, meine kleine würde sich nicht richtig mit dem Kopf ins Becken drehen "Einstellungsanomalie", nicht gebärfähig (nach über 40 Stunden Wehen).
Mir schossen in dem Moment tausende Gedanken durch den Kopf, doch als sie mir das berichteten, war mir nicht klar, dass es wirklich ein Kaiserschnitt wird.

Als ich im Krankenhaus ankam, ging alles ganz schnell, keine 30 Minuten und ich hab Ava ihr erstes schreien hören können...
Aber genau de 30 Minuten sind so schlimm gewesen, wenn ich jetzt darüber schreibe, laufen mir wieder die Tränen über die Wange.

Warum wird das Thema in der Gesellschaft und auch hier im Forum nicht angesprochen?... keiner weiß, wie schlecht es den Frauen nach einem Kaiserschnitt geht.

Ich würde sehr gern Kontakt zu Frauen aufbauen, die ähnliches erlebt haben, damit man sich Mut machen kann und sich nicht schämen muss, das Thema Kaiserschnitt überhaupt angesprochen zu haben.

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25. Juni 2007 um 18:42

Hallo..
...sorrugis,

mein Sohn kam auch per Kaiserschnitt zur WElt und ich muss sagen, ich hatte garkeine Probleme damit und es tut mir leid, dass es für dich so schrecklich war.. was genau war so schlimm für dich?

LG Larissia

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25. Juni 2007 um 18:50

Auch einen kaiserschnitt
aber ich empfand ihn nicht als so schlimm. hier meine geschichte:
Am 29.4. bin ich ins KH zur Routine U nach überschreiten des ET. Mein Mann wollte den Koffer schon mitnehmen was ich ihm ausredete da ich ja wieder mit nach Hause komme... ... Leichte Wehen im CTG zu sehen aber nichts weltbewegendes. Im US... nicht wirklich was auffällig nur meinte die Ärztin das Kind wäre sehr groß (FA tendierte zu einem Gewicht um die 3400g), mind. 4000g Am Freitag beim FA war mein Blutdruck etwas hoch (weil wir uns so herzhaft mit der MTA amüsiert hatten) und bei der Kontrolle im KH war er auch leicht erhöht. Hinzu kamen meine Ödeme in den Beinen und da schlugen bei der Ärztin die Alarmglocken.: "Wir möchten sie gerne aufnehemen und die Geburt einleiten weil a) ihr Kind zu groß ist und b) wir eine Gestose umgehen wollen." Tja, soviel zu "ich geh ja wieder nach Hause..." Ich bekam also eine vaginaltablette eingelegt die den MM weich machen soll und Wehen auslösen soll, und einen großlumigen venösen Zugang für die Entbindung. Dachte also dementsprechend schnell wird es voran gehen... Regelmäßige CTG-Kontrollen standen an, alle 2 und 6 Std. und wenn sich nichts tut die nächste Vaginaltablette. Das zog sich bis Dienstag hin wo sie dann entschieden mir das Medikament oal zu verabreichen. Der MM war einen Finger durchgängig und der Gebärmutterhals auf 0,5cm verkürzt also alles schön... In der Nacht von Di. aif Mi. bekam ich dann Wehen die dann am Morgen wiede weg waren und ich bei der CTG Kontrolle in Tränen ausbrach weil sich trotz machen und tun nichts tat. Die Hebammen hatten super Verständnis und spendeten mir Trost... Es folgte ein Arztgespräch über das weitere Procedere. Das war gegen 9Uhr... "Sie haben 2 Möglichkeiten: 1. sie gehen nach Hause erholen sich und stellen sich morgen wieder vor und wir beginnen von vorn oder sie kommen nachher in den Kreissaal und bekommen Infusionen und garantiert nicht meh ohne Kind heraus." Da ich psychisch so angeschlagen war hätte mich der Ruhetag zu Hause noch errückter gemacht und dann wieder alles von vorn... ich entschied mich für die i.v. Einleitung...
Um 10 Uhr bekam ich die Infusion die langsam immer höher dosiert wurde. Mein Mann war inzwischen auch schon da. Ich bekam Wehen die gut auszuhalten und weg zu atmen waren. Die Fruchtblase wude manuell geöffnet (fühlt sich lustig an, man merkt so'n leichtes knacken)und abgewartet... Mittlerweile waren die Wehen so heftig dass ich keine Pausen mehr dazwischen hatte und der Tropf wurde wieder langsamer gestellt. Die Zeit verging rasend schnell... um 18Uhr vorletzte vaginale U: MM 2 Finger durchgängig und der GMH 0,5cm lang... Ich bekam irgendwas homöopatisches und Buscopan damit sich der MM weiter öffnet mit eienr Frist von 1 Std. wenn sich dann nichts tut: KS Schock für mich und ich stand richtig unter Strom. KS deswegen: wenn man den Wehentropf zu lange gibt kann es unter der normalen Geburt zu sehr starken Blutungen kommen und meine GM müsste entfernt werden...
Die Stunde war um und die letzte U ergab keine Veränderung. Nach einigen Tränen meinerseits bereitete man mich für die OP vor und erklärte mir alles. Ich kam unten im OP an man gab mir eine Spinalanästhesie was sich echt ekelig anfühlt. Den Anästhesisten kannte ich von Station sehr gut und er machte seinen Job echt klasse. Ich lag nun da auf dem OP Tisch, merkte wie mein Bauch abgewaschen wurde, wie man mir einen Katheter legte... aber alles dumpf... Mein Mann kam hinzu und ezählte, ich fühlte mich durch die Medis als wenn ich getrunken hätte... Der Anästhesist erzählte nebenbei dss ja schon geschnitten wurde und das Kind in ca 6 min. da sein werde... Ich merkte nur ein geruckel und wie meine Beine wackelten...
Aufeinmal örte ich so ein zaghaftes weinen das immer lauter wurde und da hieß es schon: "Das ist ihr Kind" Ich war so überwältigt, mein Hals war wie zugeschnürt... ich konnte nicht weinen obwohl ich wollte... das kam erst etwas später. Meine Tochter wurde vom Kinderarzt untersucht und dann durften wir sie sehen. Da sagte der Anästhesist: "Als sie ihre Tochter das erste Mal höten war sie noch gar nicht aus dem Bauch."
Mein Mann, meine Tochter und die Hebamme verschwanden in den Kreissaal während ich zugnäht wurde und um 21 Uhr war ich dann auch wieder im Kreissaal.

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25. Juni 2007 um 19:00

...
Zum einen wahrscheinlich, dass ich zu sehr an die Natürlichkeit glaubte und mit dem Kaiserschnitt, aus meiner Welt gerissen wurde und zum anderen, der Kaiserschnitt an sich und die Stunden drum herum.

Die Ärzte spotteten über meinen rießigen schangeren Bauch, rissen Witze, währen ich auf dem Operationsstuhl saß und die Anästhesie bekam.
Ich zitterte am ganzem Leib, wie noch nie zuvor in meinem Leben, wurde Gedehmütigt- in einer Ausnahmesituation, in einer Situation, in der es um mein und meiner Tochter ihr Leben ging.
Der Stunden und Tage nach dem Eingriff konnte ich meine Tochter nicht auf dem Arm nehmen, geschweigedenn selbstständig Wickeln.
Ich konnte nicht einmal selbst zur Toilette gehen oder stehen und war plötzlich für Ava verantwortlich, musste ihr was geben... dabei hatte ich selbst keine Kraft mehr- ich könnte heulen. Ich hab solche Angst, dass zu Avas Geburt schon ein Keil zwischen uns getrieben wurde.

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25. Juni 2007 um 19:12

Unprofessionelles verhalten...
unglaublich... da würde ich mal in erfahrung bringen ob man da rechtlich was tun kann. hammer...
ich glaube nicht, dass da ein keil zwischn dich und ava getriben wurde, du liebst sie doch bstimmt von herzen, kannst dich nicht an ihr satt sehen oder? oder gibst du ihr ins geheim die schuld an dem ks und an deine situation???
lg hasi

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25. Juni 2007 um 20:03

Es gibt
ein Forum hauptsächlich für Frauen, die Probleme haben ,ihren KS zu verarbeiten.
Guck doch mal auf www.kaiserschnittforum.de
Ich hab mich da auch angemeldet, obwohl ich persönlich zum glück keine Probleme mit dem KS hatte.
ABer da sind viele, denen es genauso geht wie dir.

LG
julia

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26. Juni 2007 um 8:31

Da muss ich recht geben
ich hatte einen ks und bin glücklich darüber mich so entschieden zu haben, ich hab alles richtig gemacht!
also wenn dein kind stecken geblieben ist im geburtskanal,dann war es wohl besser einen ks zu bekommen,und du hast doch noch glück gehabt das sie keinen nks machten der ist viel schlimmer. du konntest doch den ersten schrei deiner tochter hören und das ist doch schön.

ich hab mich dazu entschieden weil es bei mir immer ein hin und her gab er wird versorgt dann wieder nicht. mir haben die ärzte auch dumme sprüche geschickt,ich konnte einfach nicht mehr und hab ihn holen lassen!!!

und im endefekt ist es doch egal wie ein kind zu welt kommt, hauptsache es ist gesund und mutter und kind sind am leben und glücklich.

also denk doch mal darüber nach, vielleicht ist es dann ein wenig besser,es ist egal wie , hauptsache da ,gesund und munter. sei froh das die medizin heut so weit ist, wenn du die natürlich keit so wolltest, dann wär dein baby im geburtskanal hängengeblieben und was wäre dann passiert????? früher ohne die heutige medizin???? möchte keiner wissen!!!! du erst recht nicht!!!

es war besser so, lg


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26. Juni 2007 um 10:16
In Antwort auf nuala_12329178

Da muss ich recht geben
ich hatte einen ks und bin glücklich darüber mich so entschieden zu haben, ich hab alles richtig gemacht!
also wenn dein kind stecken geblieben ist im geburtskanal,dann war es wohl besser einen ks zu bekommen,und du hast doch noch glück gehabt das sie keinen nks machten der ist viel schlimmer. du konntest doch den ersten schrei deiner tochter hören und das ist doch schön.

ich hab mich dazu entschieden weil es bei mir immer ein hin und her gab er wird versorgt dann wieder nicht. mir haben die ärzte auch dumme sprüche geschickt,ich konnte einfach nicht mehr und hab ihn holen lassen!!!

und im endefekt ist es doch egal wie ein kind zu welt kommt, hauptsache es ist gesund und mutter und kind sind am leben und glücklich.

also denk doch mal darüber nach, vielleicht ist es dann ein wenig besser,es ist egal wie , hauptsache da ,gesund und munter. sei froh das die medizin heut so weit ist, wenn du die natürlich keit so wolltest, dann wär dein baby im geburtskanal hängengeblieben und was wäre dann passiert????? früher ohne die heutige medizin???? möchte keiner wissen!!!! du erst recht nicht!!!

es war besser so, lg


Hatte auch einen ks
wollte auch unbedingt normal entbinden......und im endeffekt habe ich auch einen ks bekommen...........für mich war es aber überraschender weise nicht ganz so schlimm
ich bin sogar dankbar, dass man die möglichkeit hat........mein sohn ist nicht ins becken gerutscht und wenn ich mir jetzt vorstelle, dass es nicht die möglichkeit zum ks gibt, wer weiss ob er heute überhaupt leben würde......so viele babys überleben dank dem ks........sogar mütter die hiv positiv sind können durch ks gesunde babys zur welt bringen.....ich weiss das es trotzalledem schwierig ist, wenn man sich so auf etwas gefreut hat man es doch nicht erleben konnte!!!!!

ich wünsche dir, das es bald wieder besser wird und das du alles schlimme verarbeitest und einfach nur die zeit mit deinem engel geniessen kannst

ganz liebe grüße janina und lennox 6 wochen

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26. Juni 2007 um 14:38

Hallo,
ich versteh dich sehr gut. Bei mir liefen auch die Tränen, als mir urplötzlich gesagt wurde, KS!!! Die NAbelschnur lag um Hals und SChulter, aber bis zu dem Zeitpunkt dachte ich, es wäre alles in Ordnung!!
Das war schlimm. Ich habe die ganzen sieben Tage im Krankenhaus sehr viel geweint, vor allem immer dann, wenn ich die Kleine angeschaut habe.
Die anderen WEIBER dachten alle, es ginge mir um die NArbe oder was auch immer, denn ständig kam der Spruch: ach komm, andere lassen sich den KS auf Bestellung machen und du heulst da rum.
Aber mir ging es nicht darum ,sondern eher darum,dass ich nicht die ZEIT hatte, mich damit auseinanderzusetzen. Man geht ins KK, um eine Spontangeburt zu haben und wird mit einem KS konfrontiert. Bei mir wurde eine Vollnarkose gemacht, d.h. ich habe meine Kleine erst 45 Minuten später in den Arm bekommen, und da hab ich sofort das Heulen angefangen. Auch ab dem Moment, wo das Wort KS fiel, habe ich bis zur Vollnarkose nur geheult, wie ein kleines Kind, und immer nur gesagt, "ich will keinen KS, es war doch bis jetzt alles in Ordnung, wieso denn jetzt einen KS?"
Ich versteh dich gut!!! Man kann gar nicht so vorbereitet sein, wie man sich das wünscht. Ich habe sehr lange gebraucht, um das zu verarbeiten. Meine Kleine ist jetzt 12 Monate alt und ich habe heute noch diesen Tag gut in Erinnerung.
Schreib mir doch einfach, wenn dir danach ist. Ich weiss genau, wie es dir geht.
Gruss, Lola

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28. Juni 2007 um 11:53

Hallo,
Wollte dir eigentlich privat schreiben, aber irgendwie hab ich immer "Fehler auf der Seite" dort stehen. Und das immer, wenn ich einen LANGEN BRIEF VERFASSE:
Naja, hier mein Statement:

Weisst du, das was sicher ist, ist, dass es vorbei geht. Ich hab auch ungefähr solange gebraucht, wie DU jetzt. Und übrigens habe ich es auch einigen nicht erzählt, aber nicht, weil ich mich nicht als vollwertige Frau gesehen habe, sondern, weil ich weiss, dass es Menschen in meinem Umfeld und in meiner Familie gibt, die DENKEN, ich wäre nicht vollwertig. Das ist vielleicht der Altersunterschied zwischen dir und mir. Du bist noch zu jung, um zu registrieren, dass diese negativen Gedanken, die du hast (ich habe es nicht auf normalem Wege geschafft...) dir von der Aussenwelt eingetrichtert werden. Glaub mir, man möchte sich eigentlich nur nicht mit bestimmten Menschen unterhalten, weil man weiss, dass sie zu wenig Horizont haben, um das zu verstehen. Wie du schon sagstest, man muss es erlebt haben, um zu verstehen, warum die anderen Frauen soviel WIND drum gemacht haben, wenn sie einen KS hatten.
Mein Mann hat gestern zufällig deinen Brief aufgemacht und die erste Zeile gelesen (dachte aber, ICH hätte jemandem diese Zeilen geschrieben, weil die Belastung ja eigentlich bei dir und bei mir die gleiche ist). Und dann ging das gleich wieder los: "Schatz, machst du dir etwa immer noch Gedanken darüber? Dem Kind gehts doch gut. Du musst nach vorne gucken blablabla". RICHTIG SCHATZ, nach vorne gucken, DA, wo ich noch zwei weitere Kinder haben möchte und mich heute damit auseinandersetzen muss, dass ich bei der zweiten SS automatisch als Risikoschwangere gelte. TOLL!! ICH REDE VON BERGEN, DU REDEST VON ZWERGEN.
Was ich dir noch sagen wollte josephine: Bei mir hat das KEINEN Keil zwischen Mutter und Kind getrieben, im Gegenteil: Ich bin SO EINE üBERMUTTER geworden, dass es mich schon nervt!!! Nicht, dass ich sie verhätschel, aber ich mag es absolut nicht, wenn jemand anderer meint (Mann, Schwiegermutter, Schwester etc.), auf sie aufpassen zu können, verstehst du? Ich habe sie immer bei mir. Ich lasse sie keine Sekunde allein. Ich liebe sie ganz anders, als ich es mir vorgestellt habe. Obgleich ich zum Beispiel keine Mutter bin, die wegen einer kleinen Grippe gleich mit ihr zum Arzt rennt. Ich bin der Meinung, dass ich "AM BESTEN WEISS, WAS MEIN KIND BRAUCHT!" DAS hat der KS bei mir bewirkt. ABer wenn deine etwa 10 Monate alt ist, wirst du ein komplett anderer Mensch.
Hast du eigentlich eine Mutter-Kind-Kur gemacht? Informier dich doch mal bei deiner Krankenkasse, die übernehmen die Rechnungen. Ist dafür gedacht, dass man ein wenig Abstand von der Ehe bekommt, die eigentlich auch beschissen läuft, bis zu ner gewissen Zeit. Einfach mal Abstand haben von allem.

Gruss, meine Kleine ist wach geworden...
Lola

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28. Juni 2007 um 12:04

Re: KS
Möchte hier wirklich keinem zu nahe treten, aber haltet Euch doch mal vor Augen, was passiert wäre, wenn die Medizin NICHT in der Lage wäre, Frauen per KS zu entbinden.... EBEN!!!!

Letztendlich ist der geburtsmodus doch schnurzpiepegal, Hauptsache dem Würmchen geht's gut und er/sie hat keine Geburtsschäden (denn DAS passiert, wenn man zu zögerlich ist und das Kind nicht genug Sauerstoff kriegt oder was auch immer...)

Und noch was: es ist NICHT wahr, daß man nach einem KS nie mehr normal entbinden kann! Ich habe 3 Kinder, der 1. kam per KS (war eine Querlage, er und ich wären mit Sicherheit gestorben, wenn es den KS nicht gäbe), der 2. spontan (48 Std. Wehen - NIE MEHR!!!!) und die 3. wieder per KS (ich hatte schwere Präeklampsie und sie die Nabelschnur 2x um den Hals - hätten sie sie nicht ganz schnell per KS entbunden, wäre sie jetzt tot oder schwerstbehindert und ich läge aufgrund einer Hirnblutung durch den hohen Blutdruck im Wachkoma oder wäre auch tot).

LG Kessa

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28. Juni 2007 um 12:51

ASLO ICH FANDS TOLL !!!
Es war ein wunderschönes Erlebnis der KS und ich danke Gott dafür, nicht normal entbunden zu haben. Ich konnte alles spüren, den Schnitt, wie sie Leonie herausgezogen haben, einfach ALLES, nur halt ohne Schmerz, GENIAL.

Mir liefen vor Freude die Tränen die Backen hinunter, als ich sie schreien hörte. Und die Schmerzen hinterher waren ja wohl nur pille palle und weiss Gott gut zu ertragen.

Das Gefühl versagt zu haben ???? WIE BITTE ???? neeeeeee, im Gegenteil, ich habe eher das Gefühl der Überlegenheit, nämlich, dass untenrum alles noch so schön intakt ist wie vorher und nix geweitet wurde. Ich würde immer wieder einen KS vorziehen und auch einen WKS auf jeden Fall wollen. Ich fand es ästhetischer und nicht so entwürdigend wie eine normale Geburt wo man zig mal untersucht wird wie weit der Muttermund ist, etc, rumkreischt und jammert und stundenlang in den Wehen liegt.
Neeeeeeeee, warum umständlich, wenns auch einfach geht !!!
Und meinem Baby gehts...OH WUNDER...auch prächtig !!! Von wegen den dummen Sprüchen, die Babys werden auf die Welt gezerrt und haben keine Bindung zur Mama, Stimmt nicht!!!!

Alles Gute!

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28. Juni 2007 um 12:55
In Antwort auf leila_12919482

ASLO ICH FANDS TOLL !!!
Es war ein wunderschönes Erlebnis der KS und ich danke Gott dafür, nicht normal entbunden zu haben. Ich konnte alles spüren, den Schnitt, wie sie Leonie herausgezogen haben, einfach ALLES, nur halt ohne Schmerz, GENIAL.

Mir liefen vor Freude die Tränen die Backen hinunter, als ich sie schreien hörte. Und die Schmerzen hinterher waren ja wohl nur pille palle und weiss Gott gut zu ertragen.

Das Gefühl versagt zu haben ???? WIE BITTE ???? neeeeeee, im Gegenteil, ich habe eher das Gefühl der Überlegenheit, nämlich, dass untenrum alles noch so schön intakt ist wie vorher und nix geweitet wurde. Ich würde immer wieder einen KS vorziehen und auch einen WKS auf jeden Fall wollen. Ich fand es ästhetischer und nicht so entwürdigend wie eine normale Geburt wo man zig mal untersucht wird wie weit der Muttermund ist, etc, rumkreischt und jammert und stundenlang in den Wehen liegt.
Neeeeeeeee, warum umständlich, wenns auch einfach geht !!!
Und meinem Baby gehts...OH WUNDER...auch prächtig !!! Von wegen den dummen Sprüchen, die Babys werden auf die Welt gezerrt und haben keine Bindung zur Mama, Stimmt nicht!!!!

Alles Gute!

Ach ja......
..und Witze rissen die Anästhesisten bei mir auch und ich hab lauthals gelacht und noch einen draufgesetzt. Ich hab dann während der OP noch das Lied von "Leonie Löwenherz" gesungen, weil die das nicht kannten und ich ihnen erklären wollte, warum meine Tochter Leonie heissen soll.

War echt zuuuu lustig und absolut locker das ganze. WIe waren letztens sogar nochmal im KH um die Jungs und Mädels vom Team zu besuchen.

Ich denke, Du hast da eher ein Problem in Dir selber.

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28. Juni 2007 um 13:19
In Antwort auf leila_12919482

Ach ja......
..und Witze rissen die Anästhesisten bei mir auch und ich hab lauthals gelacht und noch einen draufgesetzt. Ich hab dann während der OP noch das Lied von "Leonie Löwenherz" gesungen, weil die das nicht kannten und ich ihnen erklären wollte, warum meine Tochter Leonie heissen soll.

War echt zuuuu lustig und absolut locker das ganze. WIe waren letztens sogar nochmal im KH um die Jungs und Mädels vom Team zu besuchen.

Ich denke, Du hast da eher ein Problem in Dir selber.

Ja ja
typisch man könnte meinen da redet ein Promi.
Ich habe meine beiden spontan Entbunden, mit untersuchungen und soweiter.
Ich bin froh darüber, ich wusste nicht morgens das ich abends mutter bin.
Ich lebe auch und habe normale geburten hintermir.
Einfach schön, hätte nie ein Ks wolllen.
Lg

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28. Juni 2007 um 13:37
In Antwort auf leila_12919482

ASLO ICH FANDS TOLL !!!
Es war ein wunderschönes Erlebnis der KS und ich danke Gott dafür, nicht normal entbunden zu haben. Ich konnte alles spüren, den Schnitt, wie sie Leonie herausgezogen haben, einfach ALLES, nur halt ohne Schmerz, GENIAL.

Mir liefen vor Freude die Tränen die Backen hinunter, als ich sie schreien hörte. Und die Schmerzen hinterher waren ja wohl nur pille palle und weiss Gott gut zu ertragen.

Das Gefühl versagt zu haben ???? WIE BITTE ???? neeeeeee, im Gegenteil, ich habe eher das Gefühl der Überlegenheit, nämlich, dass untenrum alles noch so schön intakt ist wie vorher und nix geweitet wurde. Ich würde immer wieder einen KS vorziehen und auch einen WKS auf jeden Fall wollen. Ich fand es ästhetischer und nicht so entwürdigend wie eine normale Geburt wo man zig mal untersucht wird wie weit der Muttermund ist, etc, rumkreischt und jammert und stundenlang in den Wehen liegt.
Neeeeeeeee, warum umständlich, wenns auch einfach geht !!!
Und meinem Baby gehts...OH WUNDER...auch prächtig !!! Von wegen den dummen Sprüchen, die Babys werden auf die Welt gezerrt und haben keine Bindung zur Mama, Stimmt nicht!!!!

Alles Gute!

Hallo?
Sorry, dass mich dein Beitrag hier nen bißchen aufregt aber wenn ich das schon lese. Untenherum noch schön und KS ist ästhetischer.....Boooaahhhhh
Erstens, bei einer normalen Entbindung ist später auch wieder alles wie vorher. Na klar, tut ne Entbindung tierisch und evtl wird man auch geschnitten. Danach bist du aber stolz wie Bolle, dass du mit eigener Kraft, dein Kind zur Welt gebracht hast.
Zweitens, ich denke es hat schon nen Sinn, dass die Kinder auf diese Art und Weise zur Welt kommen. Und dieser Satz: Warum umständlich, wenns auch einfach geht?
Das spiegelt doch super die egoistische Einstellung unserer Gesellschaft wider. Alles muß nach Schema F gehen, nach Plan, alles nach der Uhr und am Besten so bequem wie möglich.
Muttersein ist nicht immer bequem und man kommt an seine Grenzen und das beginnt nicht erst, wenn das Kind da ist.
Es gibt wirklich Frauen, die leiden darunter, dass sie ihr Kind nicht natürlich zur Welt gebracht haben.Sicher, wenns medizinisch notwendig ist, ists natürlich super, dass es den Kaiserschnitt gibt. Ohne Frage! Aber freiwillig, nen operativen Eingriff vornehmen zu lassen ohne, dass eine medizinische Indikation vorliegt, find ich schrecklich. Vor allen Dingen holt man beim WKS die Kinder an nem Termin wos grad mal passt, obwohl evtl. noch ne Woche Zeit gewesen wäre. Babys entscheiden selbst, wann sie zur
Welt kommen, näturlich medizinsche Nofälle ausgeschlossen.

Sorry aber deine Einstellung kann ich nicht teilen.

Lg Sandra

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28. Juni 2007 um 13:37
In Antwort auf leila_12919482

ASLO ICH FANDS TOLL !!!
Es war ein wunderschönes Erlebnis der KS und ich danke Gott dafür, nicht normal entbunden zu haben. Ich konnte alles spüren, den Schnitt, wie sie Leonie herausgezogen haben, einfach ALLES, nur halt ohne Schmerz, GENIAL.

Mir liefen vor Freude die Tränen die Backen hinunter, als ich sie schreien hörte. Und die Schmerzen hinterher waren ja wohl nur pille palle und weiss Gott gut zu ertragen.

Das Gefühl versagt zu haben ???? WIE BITTE ???? neeeeeee, im Gegenteil, ich habe eher das Gefühl der Überlegenheit, nämlich, dass untenrum alles noch so schön intakt ist wie vorher und nix geweitet wurde. Ich würde immer wieder einen KS vorziehen und auch einen WKS auf jeden Fall wollen. Ich fand es ästhetischer und nicht so entwürdigend wie eine normale Geburt wo man zig mal untersucht wird wie weit der Muttermund ist, etc, rumkreischt und jammert und stundenlang in den Wehen liegt.
Neeeeeeeee, warum umständlich, wenns auch einfach geht !!!
Und meinem Baby gehts...OH WUNDER...auch prächtig !!! Von wegen den dummen Sprüchen, die Babys werden auf die Welt gezerrt und haben keine Bindung zur Mama, Stimmt nicht!!!!

Alles Gute!

Dann verneige ich mich
vor deiner Überlegenheit....

*kratzamkopp*
Kratzamkopp

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28. Juni 2007 um 15:37
In Antwort auf chara_12722091

Hallo?
Sorry, dass mich dein Beitrag hier nen bißchen aufregt aber wenn ich das schon lese. Untenherum noch schön und KS ist ästhetischer.....Boooaahhhhh
Erstens, bei einer normalen Entbindung ist später auch wieder alles wie vorher. Na klar, tut ne Entbindung tierisch und evtl wird man auch geschnitten. Danach bist du aber stolz wie Bolle, dass du mit eigener Kraft, dein Kind zur Welt gebracht hast.
Zweitens, ich denke es hat schon nen Sinn, dass die Kinder auf diese Art und Weise zur Welt kommen. Und dieser Satz: Warum umständlich, wenns auch einfach geht?
Das spiegelt doch super die egoistische Einstellung unserer Gesellschaft wider. Alles muß nach Schema F gehen, nach Plan, alles nach der Uhr und am Besten so bequem wie möglich.
Muttersein ist nicht immer bequem und man kommt an seine Grenzen und das beginnt nicht erst, wenn das Kind da ist.
Es gibt wirklich Frauen, die leiden darunter, dass sie ihr Kind nicht natürlich zur Welt gebracht haben.Sicher, wenns medizinisch notwendig ist, ists natürlich super, dass es den Kaiserschnitt gibt. Ohne Frage! Aber freiwillig, nen operativen Eingriff vornehmen zu lassen ohne, dass eine medizinische Indikation vorliegt, find ich schrecklich. Vor allen Dingen holt man beim WKS die Kinder an nem Termin wos grad mal passt, obwohl evtl. noch ne Woche Zeit gewesen wäre. Babys entscheiden selbst, wann sie zur
Welt kommen, näturlich medizinsche Nofälle ausgeschlossen.

Sorry aber deine Einstellung kann ich nicht teilen.

Lg Sandra

Ergänzung.......
Ich hatte einen Not-KS wegen BEL und akuter Unterversorgung des Kindes. Ich schwärme JETZT so von dem KS, weils wirklich einfach nur genial war und ich beim nächsten mal wieder einen möchte.

Nur mal so am Rande

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28. Juni 2007 um 18:21

Hallo
Ich hatte zwei Kaiserschnitte. Beim ersten ist die Fruchtblase geplatzt und keine Wehen zu spüren. Notkaiserschnitt. Beim zweiten Kind (Wurde letztes Jahr 27.11.2006 geboren) wollte ich normal entbinden, da bekam ich Schwangerschaftsdiabetes. Die letzten 2 Monate lag ich mit Unterbrechungen im KH und musste Insulin spritzen und da die Ärzte befürchteten das die Kleine zu groß ist und sie es nicht verantworten können auf normalem Weg zu entbinden bekam ich auch da einen Kaiserschnitt. Beim ersten Kind hatte ich Vollnarkose beim zweiten Pda und ich würde mir das nie mehr machen lassen. Das war ein für mich persönlich sehr schlimm aber andere empfinden das halt weniger schlimm. Das einzige schöne an der ganzen Operation war wie ich meine Tochter dann zum ersten mal gesehen hab. Danach hatte ich nur Schmerzen von dem Schnitt und ich konnte mich nicht bewegen und auch noch Wochen danach hatte ich noch Probleme mit der Narbe. Also wenn ich die Wahl hätte würde ich nur noch normal entbinden. Und warum muss sich da schämen bei dem Thema? Ich finde das ganz normal. Lg

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28. Juni 2007 um 21:01

Danke...
an die Frauen, die den Verstand haben und vor allem das Mitgefühl und wissen, wie es mir geht und die mir tröstende Worte gespendet haben.
Die meisten Beiträge hätten jedoch ausgespart werden können..., ich wollte nicht hören wie schön es für euch war, sondern gleich gesinnte finden und hilfe erfahren.

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28. Juni 2007 um 21:02
In Antwort auf liron_11978043

Hallo
Ich hatte zwei Kaiserschnitte. Beim ersten ist die Fruchtblase geplatzt und keine Wehen zu spüren. Notkaiserschnitt. Beim zweiten Kind (Wurde letztes Jahr 27.11.2006 geboren) wollte ich normal entbinden, da bekam ich Schwangerschaftsdiabetes. Die letzten 2 Monate lag ich mit Unterbrechungen im KH und musste Insulin spritzen und da die Ärzte befürchteten das die Kleine zu groß ist und sie es nicht verantworten können auf normalem Weg zu entbinden bekam ich auch da einen Kaiserschnitt. Beim ersten Kind hatte ich Vollnarkose beim zweiten Pda und ich würde mir das nie mehr machen lassen. Das war ein für mich persönlich sehr schlimm aber andere empfinden das halt weniger schlimm. Das einzige schöne an der ganzen Operation war wie ich meine Tochter dann zum ersten mal gesehen hab. Danach hatte ich nur Schmerzen von dem Schnitt und ich konnte mich nicht bewegen und auch noch Wochen danach hatte ich noch Probleme mit der Narbe. Also wenn ich die Wahl hätte würde ich nur noch normal entbinden. Und warum muss sich da schämen bei dem Thema? Ich finde das ganz normal. Lg

Ich habe beides erlebt
1999 habe ich spontan entbunden. Ich hatte keine Wehne, wurde eingeleitet, die Blase wurde geöffnet und ich hatte unvorbereitet jede Minute eine Wehe und dass 3,5 Stunden lang. Ich hatte einen Dammriß und bekam perianale Thrombose (sog. außere Hämorrhoiden). Vorteil: ich war sofort beweglich. Nachteil: diese schlimmen Schmerzen.
Im März dieses Jahres hatte ich einen geplanten KS. Ich hatte eine etwas erschwerliche Schwangerschaft und konnte mir einfach nicht vorstellen diese Schmerzen auszuhalten. Ich hatte ganz liebe Leute (Ärzte, Schwestern etc.) um mich, mein Mann war die ganze Zeit dabei und es tat nichts weh. Nachteil: die ersten 3 Tage ist es danach beim Bewegen relativ schmerzhaft. Nach 3 Tagen geht es aber auch.
Jetzt wo ich beides kenne würde ich spontane Entbindung vorziehen evtl. mit PDA von Anfang an.

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29. Juni 2007 um 10:18
In Antwort auf flynn_12153192

Danke...
an die Frauen, die den Verstand haben und vor allem das Mitgefühl und wissen, wie es mir geht und die mir tröstende Worte gespendet haben.
Die meisten Beiträge hätten jedoch ausgespart werden können..., ich wollte nicht hören wie schön es für euch war, sondern gleich gesinnte finden und hilfe erfahren.

Du kannst
aber auch nicht schreiben... tragödie kaiser schnitt.
für manche ist es eine tragödie und für manche nicht.

klar hätte die eine nicht schreiben müssen, warum schwer machen wenns auch einfacher geht, so ein schwachsinn.

aber du hast ja eine adresse bekommen wo du sicherlich mehr verständniss bekommst.

und dir keiner erzählt das es schön war, was es auch geben soll.(ich eingeschlossen,fand es nicht schlimm)

und es ist keine trägödie.
ich bin froh das die medizin,heut zu tage sowas kann, und das solltest du auch.(es war besser so bei dir!! daran solltest mal denken)

alles gute für dich, und das du es bald schaffst es zu verarbeiten!!

lg

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