Anzeige

Forum / Mein Baby

Doofes Stillhütchen und andere Sorgen. Hilfe, sorry lang

Letzte Nachricht: 11. September 2008 um 22:06
S
selima_12474317
10.07.07 um 19:53

Erstmal Hallo ihr Lieben,

bin heute zufällig auf das Froum hier gestoßen und hoffe, hier antworten zu finden bzw zu bekommen, die einen nicht gleich verurteilen oder beschimpfen.

Mein kleiner Elch ist nun 7 wochen alt. Ich stille voll und irgendwie hab ich das Gefühl permanent.
Nun meine Probleme...

1. Ich habe im KKH ziemlich direkt das verflixte Stillhütchen bekommen. ICh habe zwar keine Schulpfwarzen, aber so riesig wie ich sie bei vielen andren Mamis gesehen habe, sind die nicht ergo er bekommt sie nur schwer zu fassen.
Also flink wie die Schwestern sind, kam gleich das Hütchen. Damit ging es gleich super gut. Ich hatte super viel Milch und Ben hat in vom 5 bis zum 8. Tag 300 gramm zugenommen gehabt.
Er nimmt auch immer noch super gut zu^^
Ich habe nun auch wieder viel Milch. Allerdings trinkt er wirklich fast die ganze Zeit.
Meine Hebi meinte, er brauche a. viel Nähe und b. sei ers halt aussm Bauch gewöhnt, hier n schlückchen, da ein Schlückchen.
Un da man ja nach bedarf des Kindes stillt, stille ich teilweise an die 4 Stunden.
Er trinkt ein paar Schlucken und schläft ein. Wird sofort wieder wach trinkt weiter und spuckt, spuckt spuckt...
ich habe noch nie jemanden so spucken gesehen *seufz*
zwischendurch hatte er nen kleinen magen darm infekt mit durchfall und brechen, aber der is nu wieder weg ...
Naja also cih brauche ca 7 spucktücher am Tag, mit trocknen zwischendurc. 3-5 mal umziehen und mein Bett is eh immer naß.
Er sprüht die Milch teilweise richtig weit durch die Nasenlöcher...*lach*
naja eigentlich find ich das gar nimmer so witzig...

naja Zwischenstand letzte Woche Freitag war: 5050 gramm mit 6 einhalb Wochen (Geburtgewicht war 3350 als er aussm KKH kam 3050/3100 gramm)

--> er nimmt also blendend zu, meine Hebamme musste mir 5 mal versichern, das stillkinder nicht zu dick werden.

so mittlerweile, sind meine mum und ich auf den trichter gekommen (bauchweh udn blöhungen hat er auch wie sau, wird sogar wach davon...massieren schon mit öl, tragen bauchlage und ka was alles), das das hütchen mindestens 2 Sachen verursacht.

1. er saugt zu viel luft durch das Hütchen --> Blähungen und Spucken (Rülpser etc)
2. er ertrinkt fast in der Milch weil die da nur so raustropft, er schlingt richtig, er muss nicht mal richtig saugen, Nuckeln langt, und ihm läufts schon aus dem einen Mundwinkel weider raus.

Nun wollten wir, meine Hebi meinte ah das is gut so, das Hütchen abgewöhnen weil es ja so gesehen hindert (hatte dafür noch keine richig wunden Brustwarzen aba weh tun se auch ) Nun wollte ich morgen oder am WE damit anfangen, weil er noch zu gestreßt war vom letzten WE. Allerdings habe ich nun bedenken...

Beim ersten versuch hat er getreikt und stunden gar nichts gegessen, traurig geschaut und is denn eingeschlafen, erst hatte er protestiert und dann nicht mehr einfach weggenickt... Das hat mir fast das Herz zerrissen... Ich weiß nicht ob ich das durchhalte und wenn nicht, ob denn der Aufwand wegen dem blöden Hütchen gelohnt hat.
Ich finde es einfach lästig, Panik Attacken befallen mich wenn ich es nicht finde udn wenn ich unterwegs bin muss ich immer dran denken und die Leute gucken immer, als hätten sie nen Lila Frosch gesehen.


Ich weiß gar nicht recht was ich nun tun soll bzw würde ich einfach gern wissen ob es noch mehreren so geht?


Ich verzweifel bald, weil ich völlig unflexibel bin, da er so viel spuckt. Und es nervt halt ah nur zu stillen, den den ganzen tag auffm Schoß zuhaben. Er schläft 2-3 stunden auf meinem Schoß, aber wehe ich lege ihn in sein Bett - 5 Min. un er ist wach. <--- könnte man als 2. bezeichnen, auch eins der Probleme

so und nun mach ich hier Schluß, es ist soviel, das es sicher keiner lesen mag

Tut mir leid...

Liebe Grüße

Helena

Mehr lesen

A
angel_12766618
11.07.07 um 10:42

Hallo liebe Helena,
du Arme, bist ja ganz schön verzweifelt...

Also unsere Kleine hat am Anfang auch nur mit Stillhütchen getrunken, ich und meine Hebi haben es dann immer so gemacht dass ich vor dem "eigentlichen" Stillen 15 Minuten versucht habe sie so an der Brust trinken zu lassen (ich muss dazu sagen ich habe Flachwarzen, laut Hebi. Wusste das am Anfang auch nicht, habe mich nicht damit auseinandergesetzt dass Frauen verschiedene Brustwarzen haben). Sie hat Anfangs auch nur immer 2-3 daran gesaugt, manchmal gar nicht, und Sie wieder losgelassen. Es war schon ein Prozedere aber nach 1 Monat Training, hat Sie auf einmal komplett getrunken. Zwar dann nur einer Brust, an der anderen wieder nicht. Aber das wurde Schritt für Schritt besser.

Das mit dem Spucken kenn ich leider nicht. Aber vielleicht könntest du ja wenn er an deiner Brust ohne Hilfsmittel trinkt einen Schnuller anbieten, das haben wir dann gemacht, weil unsere Kleine im Stundentakt nur an die Brust wollte. Die Hebi meinte, da Sie ja jetzt komplett an der Brust trinken, können wir Ihr den Schnuller anbieten. Wir haben auf Empfehlung der Hebamme einen Schnuller in Kirschform gekauft, da er der Brustwarze am nächsten ist.

Mit den Blähungen, das hatten wir auch obwohl Sie schön Bäuerchen machte und sonst ja nicht mehr vermehrt Luft schluckte. Wir haben Sie heute noch, allerdings schreit Sie nicht mehr so. Wir haben Sie auch im Fliegergriff rumgetragen oder haben uns auf einen Hüfball gesetzt und sind auf und ab gewippt. Wir haben fleißig mit Windsalbe den Bauch massiert. Die Oberschenkel vorsichtig auf den Bauch gedrückt oder wie die Hebamme uns gezeigt hat, ein bisschen umständlich zu umschreiben, Beide Füsse abknicken (als ob man Sitzt) und dann die Unterschenkel auf den Bauch legen, so als ob das Kind die Füsse auf dem Bauch fast wie im Schneidersitz hat und so etwas verweilen. Hat meist etwas Linderung verschafft.

Ich hoffe ich konnte Dir etwas helfen...

Lass den Kopf nicht hängen, das wird schon, glaub mir!


Liebe Grüße

Hexibex + Mäuschen

Gefällt mir

L
luan_11846853
11.07.07 um 10:58

Hallo
Wie wäre es denn wenn du dir eine Stillgruppe in deiner Nähe suchst. Die kennen sich gut aus. Adressen findest du im Internet.

Spucken: Man sagt ja auch Speih Kinder sind Gedeih Kinder. Die Kinder trinken einfach gerne und was dann am Schluss zuviel war spucken sie einfach aus. Da kannst du auch wenig machen.

Die Fettzellen die beim Stillen angelegt werden bleiben nicht, die verwachsen sich später. Ganz im Gegensatz zu denen die bei der Flaschenmilch angelegt werden, die bleiben erstmal.

Bauchweh: Da helfen Carum Carvi Zäpfchen von Wala gut.

Stillhütchen: Vielleicht solltest du ihm das Hütchen langsam abgewöhnen, immer beim stillen zuerst weg lassen und ihn anlegen und nur wenn er nicht trinkt das Hütchen drauf machen. Beim nächsten stillen wieder. Da kann er sich langsam an deine Brust gewöhnen.

Das er so oft trinken will legt sich mit der Zeit. Er ist ja erst 7 Wochen, warte einfach ab. Wenn du denkst das er satt ist kannst du ihn vielleicht auch etwas in einem Tragetuch oder im Baby Björn rumtragen und so die nächste Mahlzeit etwas rauszögern. Das mögen die meisten Babys und schlafen oft dabei ein, weil sie dicht bei Mama sind und man selbst hat die Hände frei und kann mal was machen.
Das kannst du auch mal probieren wenn er immer nur ein paar schlückchen trinkt und einschläft, das du dann einfach die Mahlzeit abbrichst und ihn etwas rumträgst und dann nochmal von neuem versuchen. Aber solche Probleme legen sich mit der Zeit von alleine.

Wenn du so viel Milch hast, dann kannst du auch vor dem Stillen etwas Milch ausstreichen, dann kommt nicht mehr so viel und er ist damit nicht überfordert.

Schlafen: Versuch doch ob er nicht auch im Kinderwagen oder so einschläft, dann hast du ihn nicht die ganze Zeit auf dem Schoß. Oder du stillst ihn im liegen das fand ich immer am angenehmsten. Du legst dich auf die Seite und ihn auch, sodass ihr Bauch an Bauch liegt, dann kann er trinken und wenn er eingeschlafen ist kanns du einfach aufstehen.


LG Katja

Gefällt mir

Z
zenia_12954626
11.07.07 um 12:25

Spucken
hallo, die tipps, die du schon bekommen hast, sind prima. zum spuckenas dilemma kenn ich nur zu gut. gerade das dauernde umziehen von kind und eltern nervt. seitdem wir lätzchen benutzen (große, die am hals breit sind, mit klettverschluss),ist es entspannter, wir wechseln so ca 12mal täglich das vollgespuckte lätzchen und müssen unsere kleine(und uns) nich mehr genauso oft komplett umziehen.spart wiklich zeit und nerven!
alles gute dir!
tesa

Gefällt mir

Anzeige
J
jette_12360794
11.07.07 um 13:07

Doofe Stillhütchen...
Hallo, mit dem Spucken schliesse ich mich der Hebibex an.Meine Kleine wollte auch den ganzen Tag an die Brust,hat dann täglich alles! erbrochen und trotzdem viel zugenommen bis ich gerafft habe das sie nur nuckeln will und sie an den Nuckel gewöhnt habe(was ich eigentlich nicht wollte),aber seitdem hat sich das Thema erledigt.

Stillhütchen hatte ich auch im KH gekriegt weil das irgendwie nicht ohne klappen wollte.Bis sie mir gesagt haben das ich es ohne lernen muss.Weil sie sich sonst zu sehr dran gewöhnt(das Problem hast du ja jetzt).Musst es wirklich immer wieder versuchen.Es war schwer aber mit erfahrenen Helfern klappt das.Eine Stillgruppe wär für euch bestimmt gut!Mit der zu vielen Milch das regelt sich ja wieder wenn du ihn dann nicht mehr am Dauernuckeln hast. Wünsch dir viel Glück. Kannst ja dann mal schreiben wies euch ergangen ist und was du jetzt gemacht hast...

Gefällt mir

B
bala_12245282
11.07.07 um 16:31

Schmeiß das Hütchen weg
Grüß dich,

beim ersten Kind fing ich auch mit dem blöden Ding an. Zum Glück hat es mir die Hebamme gleich abgenommen. Es klappte wunderbar ohne. Ich denke auch, du solltest das nun abgewöhnen. Vielleicht schlägst du mit einem Schnuller gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Das viele Nuckeln an der Brust und er vermisst das Silikon nich ganz.
Ich denke auch, dass der Kleine so viel BNuchweh hat, weil du zu viel stillst. Die Milch ist gar nicht verdaut, wenn schon wieder neue dazu kommt. Du solltest einen Abstand von mind. 2 Std. zwischen den Mahlzeiten bekommen.
Lycopodium Globuli helfen bei Bauchweh ebenso.
Du kannst auch mit Phytolaca deine Milch reduzieren, wenn du meinst, dass es zu viel ist. Aber eigentlich sollte sich das von alleine regulieren, wenn du weniger oft anlegst.

Liebe Grüße
deine Heike

http://hometown.aol.de/learohse/Heike_S_Mayer.html

Gefällt mir

A
an0N_1250108899z
11.07.07 um 20:52

Deine Hebi hat vollkommen recht !
Zu den Stillhütchen kann ich dir leider nichts sagen, aber zum stillen,zu den Blähungen und dem nicht im eigenen Bettchen schlafen.

Also ich hab damamls auch Anfangs schön nach bedarf gestillt und später einen 3 Stundne Rythmus eingeführt (hatte auf andere gehört) und bereue es heute ganz doll. Ich kann dir wirklich nur davon abraten eine Rythmus einzuführen, es ist eine Qual für sie und uns.


Stillen nach der Uhr (http://www.uebersstillen.org/dwuhrd.htm)


Von Diane Wiessinger, MS, IBCLC
Originaltitel: "Scheduling Feeds"

Du bist wichtig, nicht nur für Dich selbst, auch für andere. Du hast Wichtiges zu tun. Vieles davon muß zu einem bestimmten Zeitpunkt geschehen. Du holst Deine Mutter am Dienstag um 3.00 Uhr am Flughafen ab. Du musst am Donnerstag um 10.00 Uhr zum Frisör. Dein Arbeitstag hat einen festen Anfang und ein festes Ende, ebenso wie der Deines Partners. Folglich funktioniert es am besten, für die großen Aufgaben des Tages einen Zeitplan zu haben.

Jetzt stell Dir vor, dass Du zusätzlich zu all diesen Terminen auch noch die Zeiten planst, zu denen Du auf die Toilette gehst. Du musst Dich daauf trainieren, alle 2 1/2 Stunden zu müssen. Zwischendurch mal kurz zum Klo rennen - das geht nicht, genausowenig, wie einfach eine Klopause auszulassen, weil Du gerade nicht mußt. Alle 2 1/2 Stunden. Auf die Minute.

Was? Du hast zwischen den großen Aufgaben des Tages wirklich keine Zeit für so eine detaillierte Planung einer banalen Sache? Natürlich nicht. Am unkompliziertesten verläuft unser Tag, wenn er um die großen Dinge herum organisiert ist, während die Kleinigkeiten flexibel zwischendurch erledigt werden.

In unsere Kultur wird das Stillen eines Babies inzwischen als eine große Sache angesehen, und es gibt viele Bücher, die uns sagen, wir müssten es nach Plan machen, damit alles glatt läuft, damit das Baby nicht unser ganzes Leben in Beschlag nimmt, damit wir für alles andere Zeit übrig haben. Was aber, wenn das Stillen eine Nebensächlichkeit wäre? Wenn dem so wäre, erlauben wir ihm nicht zuviel Kontrolle über unser Leben, wenn wir es in den "muss-genau-geplant-werden"-Status erheben?

Anfangs ist das Stillen eines Babys zeitaufwändig und nimmt einen völlig in Anspruch. Es kommt Dir so vor, als würde sich Dein ganzer Tag nur darum drehen, und diese Aufgabe zu planen und damit etwas Kontrolle darüber zu gewinnen, klingt verlockend. Nur ein Zeitplan scheint verhindernzu können, dass man vollends wahnsinnig wird.

Aber sobald Du gelernt hast, das Baby bequem anzulegen, sobald das Baby gelernt hat, schnell anzudocken, sobald die ersten Wochen vergangen sind, ist Stillen einfach keine große Sache mehr. Du kannst beim Kochen stillen, im Bett, während Du fernsiehst, oder isst, oder schreibst, oder gehst. Wenn Dein Baby jederzeit die Gelegenheit zu einem kleinen Imbiss hat, sobald es das Bedürfnis danach hat, ist es nie richtig hungrig, und Du kannst es "auffüllen", weil Du etwas erledigen möchtest, auch wenn es nicht danach verlangt hat und dadurch die Zeit bis zur nächsten Mahlzeit strecken. Oder Du kannst die nächste Mahlzeit ein wenig hinauszögern, während Du noch etwas fertig machst. Oder Du kannst in Deiner Tätigkeit eine kurze Pause einlegen, einige Minuten stillen und das Baby ist satt genug, noch etwas länger zu warten.

Diese ungebundene Vorgehensweise des häufigen, kurzen und flexiblen Stillens, lässt Deinem Tag die Freiheit, sich von selbst um andere, interessantere Dinge zu strukturieren. Wenn das Stillen eines Babys zu einer genauso spontanen Sache wie das Schmusen mit ihm wird, läuft der Tag gewöhnlich für alle glatter, auch für das Baby... und für Dich.



1 -Gefällt mir

Anzeige
A
an0N_1250108899z
11.07.07 um 21:07

Stillen führt zu Übergewicht bei Babys/das ständige saugen/saugverwirrung
http://www.rabeneltern.org/stillen/ammenmae/ammenm-aerchen.shtml

Stillen führt zu Übergewicht bei Babys

Studien haben eindeutig ergeben, dass Stillen vor Übergewicht schützt. Ein Baby, das nach Bedarf gestillt wird, entwickelt ein Gefühl dafür, wann es satt ist, denn die Milch aus der Brust läuft nicht einfach heraus wie aus der Flasche. Das Baby muss aktiv an der Brust saugen, damit die Milch fließt. Deswegen wird es aufhören zu saugen, wenn es satt ist und kann durch das Stillen gar nicht überfüttert werden.

Eine Saugverwirrung tritt nur in den ersten Wochen auf

In den ersten Wochen ist das Risiko am höchsten. Allerdings kann auch später eine Saugverwirrung auftreten. Wird das Baby älter, steigt außerdem die Gefahr, dass es "brustfaul" wird: Es zieht das einfachere Saugen und den gleichmäßigen Milchfluss an der Flasche vor.



Bitte keinen Nuckel, wenn er eh noch keinen hat.

http://www.uebersstillen.org/kdsuzioned.htm
Das nicht ernaehrungsbedingte Saugen


Autor: Dr. Katherine Dettwyler PhD
zugeordneter Professor fuer Anthropologie und Ernaehrungswissenschaft
Texas A & M University
Originaltitel des Textes: "Non-nutritive sucking"



Mir gefaellt diese Bezeichnung nicht, weil man sie automatisch mit der Definierung "ernaehrungsbedingtes" Saugen konfrontiert, wobei angedeutet wird, dass es sich nur bei diesem letztgenannten um echtes Saugen handelt. Sie laesst auch die Schlussfolgerung zu, dass der Hauptgrund und die einzige Aufgabe des Stillens die Uebermittlung von Naehrstoffen ist. Das ist das, was uns die Flaschenmilchindustrie seit langer Zeit weis machen moechte: Stillen ist NUR eine Methode, sein Baby zu fuettern und hier ist eine Alternative, die besser/gleich gut/fast gleich gut ist.

Ich glaube nicht, dass Stillen "nur" der Fuetterung des Babys dient, so wie der Sex nicht "nur" fuer die Forpflanzung da ist. Stillen versorgt das Baby mit Nahrung, Fluessigkeit, es uebermittelt ihm Immunfaktoren, die der Grund sein moegen, aus dem ein Baby nach der Brust verlangt und Kinder so oft gestillt werden wollen, wenn sie krank sind, nicht nur um getroestet zu werden. Der Stillprozess selbst reguliert die Temperatur und den Herzschlag des Neugeborenen, senkt seinen Blutdruck und bringt es zum Schlafen. Dazu kommen noch all die wichtigen sozialen und emotiven Faktoren, die waehrend dem Stillen stattfinden.

Dr. Blackburns Studie ueber die Evolution der Brustdruesen nimmt an, dass der urspruengliche Zweck der Milchsekretion war, die Keime im Darmtrakt des Nachwuchs zu toeten und diesen vor Infektionen zu schuetzen und dass sich die Ernaehrungskomponenten der Muttermilch erst spaeter entwickelt haben.

Solange das Stillen nur oder hauptsaechlich als Fuetterungsmethode angesehen wird, wird das Flaschenfuettern als gleichwertig oder gut genug gelten. Wir muessen wirklich versuchen, von dem Gedanken wegzukommen, dass Saugen, wenn es nicht ernaehrungsbedingt ist, ein Optional ist, oder mit einem Schnuller befriedigt werden kann. Viele Leute denken, dass das Baby nicht "schon wieder" das Beduerfnis zum Saugen haben sollte, und sie wundern sich, wie es schon wieder hungrig sein kann. Es ist moeglich, dass es in diesem Fall nach der Brust verlangt, weil es friert, weil es sich alleine oder aufgeregt/ schlaefrig/kraenklich fuehlt. All diese Beduerfnisse sind gleich berechtigt. Es stimmt, dass Muetter imstande sein sollen, zu erkennen, wann das Baby saugt, ohne Milch zu erhalten und dass sie ihre Babys beobachten sollen, dass sie jemanden brauchen, der kontrolliert, ob das Baby richtig angelegt ist und dass sie sein Gewicht regelmaessig kontrollieren usw. Ich kritisierte einige Anthropologen, die mit einer "Stopuhr" Studien ueber die Zeit, die Babys an der Brust verbringen machen, ohne zu beachten

ob und wieviel Milch das Baby trinkt
ob die Mutter wirklich Milch produziert, oder nicht (ich zum Beispiel stille Alex noch, habe jedoch keine Milch mehr. Wird er gestillt? Es handelt sich zweifelsohne um ein nicht ernaehrungsbedingtes Saugen, aber verliert es dadurch an Wichtigkeit?)
Wir sollten wirklich beginnen, den Leuten zu erklaeren, dass Stillen ein Multifaktor ist, eine komplexe Interaktion zwischen zwei Personen, die der Ernaehrung des Kindes dient, die aber auch bei der Abwehr von Krankheiten eine Rolle spielt und fuer eine pysiologischen, emotionalen und cognitive Entwicklung wichtig ist.

Ich finde, die Bezeichnung "nicht ernaehrungsbedingt" hoert sich an wie "nicht wichtig", "nicht echt", "ohne Bedeutung", auch wenn es nicht so gemeint ist.


Copyright Katherine Dettwyler PhD
Dieser Artikel kann fuer den persoenlichen Gebrauch ohne weitere Genehmigung ausgedruckt und unbegrenzt ausgeteilt werden; Fuer die Verwendung in anderen Publikationen setze man sich bitte mit dem Autoren in Verbindung: kadettwyler(at)HOTMAIL.COM



Gefällt mir

A
an0N_1250108899z
11.07.07 um 21:16

Unsere Maus wollte auch nicht im eigenen Bettchen schlafen
nun schläft sie bei uns mit im Bett. Und das Stillen mach ich im ebenfalls seitlich liegen. Es gibt doch nicht schöneres, wenn sein eigen Fleisch und Blut neben mir aufwacht und mich anlacht


http://www.rabeneltern.org/schlafen/wissen/schlafe-n-mckenna-studie_familienbett.shtml

Studie zum Familienbett

von Dr. James J. McKenna

übersetzt aus dem Englischen von eulalie für Rabeneltern.org

So weit man auch zurück denkt, Mütter haben bei ihren Kindern geschlafen, weil dies der natürlichste Weg ist, sein Kind auch während des Schlafes zu beschützen und es dabei selber am bequemsten zu haben. Noch heute ist für die überwiegende Mehrzahl der Menschheit auf unserem Globus gemeinsames Schlafen und nächtliches Stillen untrennbar miteinander verbunden. Erst seit ungefähr 200 Jahren haben Eltern vorwiegend in den westlichen Industrienationen es als normal und biologisch für angebracht erachtet, dass Mutter und Kind getrennt voneinander zu schlafen haben.

Im Schlaflabor der University of California's Irvine School of Medicine, haben meine Kollegen und ich das Schlafverhalten von Müttern und Kindern beobachtet, die gemeinsam schliefen und die getrennt schliefen. Mit Hilfe von elektronischen Aufzeichnungsgeräten haben wir über den Zeitraum von 3 aufeinander folgenden Nächten Herzfrequenz, Gehirnströme (EEG), Atemfrequenz und Körpertemperatur dokumentiert. Infrarotkameras haben zeitgleich das Verhalten im Schlaf aufgenommen und die Stillhäufigkeit aufgenommen.

Wir fanden heraus, dass Säuglinge, die nachts bei ihren Müttern bleiben, die meiste Zeit mit dem Gesicht der Mutter zugewandt schlafen. Die Bewegungen von Mutter und Kind sind aufeinander abgestimmt, sie wachen beide häufiger auf und verbringen mehr Zeit in aktiven Schlafphasen (= schlafen weniger tief) im Vergleich zu getrennt schlafenden Mutter-Kind-Paaren. Säuglinge, die im Familienbett schlafen, werden meistens doppelt so häufig gestillt, dabei drei mal länger je Stillmahlzeit als die Vergleichsgruppe. Die Säuglinge im Familienbett schreien weniger als die in getrennten Betten. Mütter, die bei ihren Kindern schlafen, bekommen insgesamt gesehen dennoch wenigstens genauso viel Schlaf, wie die getrennt schlafenden Mütter.

Hinzu kommt, dass neben der Sicherstellung nächtlicher Nahrungsversorgung und Fürsorge, das Schlafen bei der Mutter dem Kind ein ständiges Gefühl der Nähe vermittelt durch Berührung, Geruch, Bewegung und Wärme. Diese Stimuli tragen wahrscheinlich dazu bei, die extreme neurologische Unreife des Säuglings zum Zeitpunkt der Geburt zu kompensieren.

Der gemeinsame Schlaf von Mutter und Kind bietet wahrscheinlich für viele Babys Schutz vor dem plötzlichen Kindstod (Sudden Infants Death Syndrom = SIDS), einem so schrecklichen wie rätselhaften Tod. Säuglinge im Familienbett werden häufiger gestillt, haben mehr aktive Schlafphasen und reagieren gewöhnlich instinktiv auf die mütterlichen Aufwachphasen. Die noch unzureichende Fähigkeit des Säuglings, aus dem Schlaf zu erwachen, wurde in einigen SIDS-Untersuchungen als Todesursache vermutet. Lange Tiefschlafphasen verschlimmern diese unzureichende Fähigkeit unter Umständen. Wir nehmen an, dass die psychologischen Gegebenheiten beim gemeinsamen Schlaf von Mutter und Kind, insbesondere wenn das nächtliche Stillen hinzu kommt, manchem Säugling helfen, nicht in einen zu tiefen Schlaf zu fallen. Gleichzeitig ist es für die Mutter einfacher, sofort zu bemerken und zu reagieren, wenn mit ihrem Kind etwas nicht stimmt.

Das Überdenken einer ebenfalls einst weit verbreiteten Praxis, nämlich Säuglinge in der Bauchlage schlafen zu lassen, hat die SIDS-Rate in den USA um mindestens 30 % gesenkt, nachdem die American Academy of Pediatrics die Rückenlage empfohlen hatte.

Die positiven Auswirkungen des gemeinsamen Schlafs von Mutter und Kind sind noch nicht abschließend bewiesen, so dass das Familienbett als Empfehlung zur Vorbeugung gegenüber dem plötzlichen Kindstod für alle Familien noch verfrüht wäre. Die Gefahren des Familienbettes müssen ebenfalls noch fundiert ermittelt werden: Ist die Schlafumgebung insgesamt auf die Bedürfnisse von Babys abgestimmt, inklusive geeigneter Matratzen, Decken, ...? Sind die Eltern Raucher? Oder nehmen sie Drogen oder konsumieren Alkohol? (Dieses scheinen die Ursachen zu sein in den seltenen Fällen, in denen Mütter ihre Kinder während des Schlafes erdrückten).

Weil das gemeinsame Schlafen von Mutter und Kind sich jedoch bei unseren Vorfahren so gut bewährt hat, sollten wir in Zukunft unsere Kindern daran wieder teilhaben lassen.


10 Gründe, mit dem Baby zusammen im Familienbett zu schlafen findest du hier

http://www.rabeneltern.org/schlafen/wissen/schlafe-n-hunt-10gruende.shtml

Gefällt mir

Anzeige
A
an0N_1250108899z
11.07.07 um 21:21

Hier noch was zu Blähungen
Tragen im Tragetuch oder in einer anderen, eng geschnallten, geeigneten Bauchtrage. Im Tragetuch bietet sich besonders die Wickelkreuztrage an: Babys Bauch wird am Körper des Tragenden gewärmt und bei jeder Bewegung sanft massiert. Dazu kommen die beruhigenden, tröstenden Aspekte des Tragens, dazu später mehr

Meiner Meinung nach der häufigste Grund für schreiende Babys sind schlicht und einfach Anpassungsschwierigkeiten; andere nennen diese Babys reiz-überflutet. Das verwundert überhaupt nicht. Machen wir uns doch einmal klar, was so ein kleiner Mensch erlebt: Vor seiner Geburt kennt er weder Hunger, noch Schmerz, noch Müdigkeit. Jedes seiner Bedürfnisse wird erfüllt bevor es aufkommt. Sein kleines Reich ist angenehm warm, abgedunkelt und ruhig. Geräusche hört er nur gedämpft, überwiegend die rhythmischen Körpergeräusche seiner Mutter, ständig wird er mehr oder weniger geschaukelt und bewegt.

Dann folgt die Geburt, in jedem Fall eine anstrengende Angelegenheit für den kleinen Menschen und häufig auch ein großer Schock. Plötzlich erlebt er: Kälte, trockene, kalte Luft, die in den Atemwegen schmerzen kann. Grelles Licht, was in seinen Augen brennt. Er erlebt Hunger, erschrickt vor unbekannten Geräuschen. Täglich wächst sein Sichtradius, damit fallen ihm täglich neue Dinge ins Auge, die ihn mitunter erschrecken. So viele Eindrücke - sie müssen gar nicht (alle) schlecht sein, aber sie beunruhigen ihn oder machen ihm Angst. Das allein ist schon genug Grund zu schreien. Dazu kommen die Eltern, die voller Sorge um ihr kleines Baby alle möglichen und unmöglichen Tipps versuchen, ihm dabei immer wieder, immer neue Reize liefern und am Ende selber völlig aufgelöst sind, was sich wiederum auf das Baby überträgt.

Vielleicht stimmt es, dass der Verdauungstrakt schmerzt, weil er noch unreif ist. Vielleicht schlägt dem Baby sein ganzer Babystress aber auch einfach nur auf den Magen?! Vielleicht verkrampft sich der kleine Bauch mit dem gesamten Körper, weil das Baby einfach überreizt und überfordert von all dem Neuen ist. Das kennen wir von uns großen Leuten nicht anders: Stress verursacht bei uns oft Schmerzen, ob Magenschmerzen oder Kopfschmerzen; warum sollte es einem Baby anders gehen?!

Typisch für reizüberflutete Babys sind regelmäßige Schrei-Stunden, oft am späten Nachmittag, abends oder nachts. Vielen Eltern fällt selbst auf, dass die Babys häufiger verstärkt schreien, wenn der Tag hektischer oder ereignisreicher war.

Diesen Babys zu helfen ist recht einfach: Geben wir ihnen ein Stückchen Paradies zurück! Im Tragetuch eng angebunden an Mutters oder Vaters Körper entspannen sie sich meist, und mit ihnen entspannt sich nicht nur ihr Bäuchlein, sondern auch die Eltern, was wiederum entspannend und beruhigend auf das Baby wirkt.

Wichtig ist, dass das Baby möglichst tief in das Tuch gepackt wird. Zunächst sollte sein Köpfchen allenfalls an einer Seite etwas rausschauen können, so dass es sich jederzeit völlig zurückziehen kann. Von alleine wird es sich bald selbst entwickeln und anzeigen, dass es aus seinem sicheren Hafen aus langsam mehr sehen möchte von der Welt. (Da Bauchtragen meist mehr Sichtfreiheit bieten und das Köpfchen nicht eng umschließen, finde ich sie für unruhige Babys ungeeigneter.) Das Baby hat am Körper seiner Bezugspersonen so immer die Möglichkeit, sich ein Stückchen hinaus in die Welt zu trauen, und sofort wieder in sein kleines, dunkles Paradies zurückzukehren, wenn es merkt, dass ihm die Welt zu viel wird. Das Geheimnis liegt darin, das Baby einzutuchen, bevor es beginnt zu schreien. Wie schon erwähnt, bewirkt das Tragen auch eine leichte wärmende Bauchmassage.

1 -Gefällt mir

A
an0N_1250108899z
11.07.07 um 21:28

Und warum Babys mehr weinen als Eltern es erwarten findest du hier
in dem Link:
http://www.geburtskanal.de/index.html?mainFrame=ht-tp://www.geburtskanal.de/Wissen/S/Schreibabies_Tran-enreicheBabyzeit.php&topFrame=http://www.geburtskan-al.de/Advertising/BannerTop_Random.html?Banner=


also ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen und wegen dem Stillhüttchen solltest du dir vielleicht wie schon gesagt eine Stillberaterin zu Rate ziehen. Die können dir da bestimmt eher weiter helfen.
Kannst ja da mal hier gucken:
http://www.lalecheliga.de/

liebe Grüße
cornelsen

Gefällt mir

Kannst du deine Antwort nicht finden?

Anzeige
S
selima_12474317
12.07.07 um 12:24

Vielen Dank^^
Ich danke euch für die lieben Beiträge^^

Meine Hebamme kommt gleich (leider zum letzten mal*schnief*) und wir werden das Wochenende durchsprechen, dann werde ich die abgewöhnung angehen...

Und vielleich schaffen wir es esogar das er wenigsten die Hälfte der Nacht in seinem Bettchen verbringt (mir tun die knochen weh vom ständig verkrampft auf der Seite liegen).

Drückt mir die Daumen das ich das durchhalte*seufz*
es wird ihm ja später auch gut tun...

Stillgruppe ist Morgen mit einer Stillberaterin..mal gespannt bin^^

Ach ja noch ne Frage...

LOhnt es jetzt überhaupt noch das Stillbuch von Hanna Lothrop zu kaufen? Oder muss man das gleich zu Anfang haben?

liebe grüße

Bens Mama

Gefällt mir

S
selima_12474317
12.07.07 um 12:25
In Antwort auf an0N_1250108899z

Und warum Babys mehr weinen als Eltern es erwarten findest du hier
in dem Link:
http://www.geburtskanal.de/index.html?mainFrame=ht-tp://www.geburtskanal.de/Wissen/S/Schreibabies_Tran-enreicheBabyzeit.php&topFrame=http://www.geburtskan-al.de/Advertising/BannerTop_Random.html?Banner=


also ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen und wegen dem Stillhüttchen solltest du dir vielleicht wie schon gesagt eine Stillberaterin zu Rate ziehen. Die können dir da bestimmt eher weiter helfen.
Kannst ja da mal hier gucken:
http://www.lalecheliga.de/

liebe Grüße
cornelsen

Ups o.O
der obere LInk geht leider nicht

Gefällt mir

Anzeige
L
luan_11846853
12.07.07 um 20:48

Stillbuch
Bei uns kann man sich das in der Stillgruppe ausleihen, ansonsten würde ich sagen es lohnt sich jetzt noch.

LG Katja

Gefällt mir

A
an0N_1250108899z
12.07.07 um 23:25
In Antwort auf selima_12474317

Vielen Dank^^
Ich danke euch für die lieben Beiträge^^

Meine Hebamme kommt gleich (leider zum letzten mal*schnief*) und wir werden das Wochenende durchsprechen, dann werde ich die abgewöhnung angehen...

Und vielleich schaffen wir es esogar das er wenigsten die Hälfte der Nacht in seinem Bettchen verbringt (mir tun die knochen weh vom ständig verkrampft auf der Seite liegen).

Drückt mir die Daumen das ich das durchhalte*seufz*
es wird ihm ja später auch gut tun...

Stillgruppe ist Morgen mit einer Stillberaterin..mal gespannt bin^^

Ach ja noch ne Frage...

LOhnt es jetzt überhaupt noch das Stillbuch von Hanna Lothrop zu kaufen? Oder muss man das gleich zu Anfang haben?

liebe grüße

Bens Mama

Kleiner Tip
Immer schön bequem machen beim stillen. Sonst ist es für beide anstrengent. Wenn du von der Seite stillst pack dir einfach ein Stillkissen gerade hinter deinem Rücken. Auch ein normales Kissen genügt schon.Kannst mir glauben, das entlasstet unheimlich den Rücken. Das Buch würde ich mir gebraucht kaufen. Viel Spaß beim gemütlich machen und viel erfolg

Gefällt mir

Anzeige
A
an0N_1250108899z
13.07.07 um 17:26
In Antwort auf selima_12474317

Ups o.O
der obere LInk geht leider nicht

Oh
Der hier müsste funktionieren, viel Spaß beim lesen

http://www.geburtskanal.de/index.html?mainFrame=ht-tp://www.geburtskanal.de/Wissen/S/Schreibabies_Tran-enreicheBabyzeit.php&topFrame=http://www.geburtskan-al.de/Advertising/BannerTop_Random.html?Banner=

Gefällt mir

M
mair_12543169
15.07.07 um 7:25

Hallo,
der Beitrag könnte fast von mir sein.Mir wurde im KH auch gleich das Stillhütchen gegeben, weil es ein paar Probleme gab und dann wollte er nicht mehr ohne. Daheim hab ichs dann aber immer wieder ohne versucht, habs mir gemütlich gemacht und bin ganz entspannt an die Sache ran gegangen.Nach ein paar Versuchen und mehreren Tagen hat es dann auch geklappt. Ich weiß, wie stressig das sein kann. Wenn er dann die Brustwarze nicht gleich in den Munde kriegt, hektisch wird,... Kannst ja auch versuchen ihn erst mal mit Hütchen ein wenig satt zu bekommen und wenn dann der größte Hunger weg ist, ohne versuchen. Musste ihm die Brustwarze manchmal richtig in den Mund stopfen, bis es endlich den Suagrefelx ausgelöst hat. Mit der Spuckerei hattte ich das gleiche Problem. Die Ärztin hat mir dann geraten, ich soll mind. 2 Stunden zwischen den Stillphasen Pause machen, weil sich sonst die frische Milch mit der bereits angesäuerten im Magen vermischt und das dann dazu führt das er spucken muss. Hab ihn dann auch immer vor dem Stillen gewickelt.

Wenn er dann eingeschlafen ist beim trinken, hab ich ihn schlafen lassen. Wenn er dann aber zum brüllen angefangen hat, weil er hunger hatte, habe ich ihn rumgetragen, mit ihm spazieren gegangen, etc. um die 2 Stunden Pause rum zu bringen. Das hat sich dann eigentlich ziemlich schnell eingependelt, so auf alle 3-4 Stunden. Nur nicht die Gedult verlieren.

Bei mir ist er auch immer auf meinem Schoß eingeschlafen. Habe angefangen ihn dann neben mir auf die Coach zu legen (sichern mit Decken und Kissen!). Dann haben wir uns so ne tolle Schaukel gekauft. Habe ihn dann vorsichtig da rein gelegt, wach geworden ist er zwar immer, aber durch streicheln und schaukeln ist er dann wieder eingeschlafen. Versuch erst gar nicht, ihn immer auf deinem Schoß schlafen zu lassen. Ich weiß, diese Ruhe ist manchmal einfach zu verlockend, aber da muss er durch.

Die Zeit kann echt hart sein, aber wenn dann erst mal ein wenig Rhytmus da ist, freut man sich über entwas Ruhe. Ich wünsche dir viel Kraft und Gedult. Du wirst sehen, die Zeit geht schneller rum als man merkt.

Ich habe nun mit der Beikost angefangen und bekomm den Kleinen fast nicht weg von der Brust. So sinds die Männer, ersdt mal auf den Geschmack gekommen, wollen sie nicht mehr drauf versichten,...

Gefällt mir

Anzeige
J
jerry_12149226
02.05.08 um 14:49

Stillhütchen
Hallo Helena,

als ich deinen Beitrag gelesen habe abin ich mir vor augen erschienen, weil es mir genauso geht. ich habe auch ein früchen.4 Wochen zu früh kam er zur Welt und ist mittlerweile 4 Wochen alt. Ich habe ihn die ersten TAge im krankenhaus nicht wachbekommen und konnte ihn somit nicht anlegen und gab ihm im tiefschlaf die flasche, weil es ja mit der flasche einfacher ist für die babys zu trinken (hieß es!!!)
so dann wurde er langsam aber sicher immer wieder mal wach so tagsüber für ca. 10 minuten und ich gab ihm die brust aber er konnte die brustwarze nicht fassen. und das glück bei mir ich lag in einem scheiss krankenhaus, wo mir keine schwester zur hilfe kam und ihn mit mir zusammen anlegte. ich war total auf mich alleine gestellt aber es ging nicht. so dann hab ich eines tages ein stillhütchen bekommen nach dem meine mama mir das empfohlen hat und ich selbst zur schwester hin bin und sie bat mir ein stillhütchen zu geben. es hat am anfang geklappt, und als wir zuhause waren streikte er nun und nahm weder die brust noch das stillhütchen.
mittlerweile sind wir beide soweit, daß ich es mit dem normalen stillen aufgegeben habe, weil er die brustwarze nicht fassen kann. meine stillberaterin ist ja der meinung ich hätte supergroße warzen aber dsa stimmt nicht. mein kleiner schafft es ohne hütchen nicht.
es ist super lästig, weil das hütchen ständig wegfällt, bis er mal endlich richtig saugt. und das

Gefällt mir

R
rawya_11925953
06.09.08 um 2:32

Bei mir das gleiche
Hallo!
Meine Kleine jetzt 3Mo. alt hatte auch durch das hütchen Bauchweh ich habe Ihr Lefax gegeben hat echt gut geholfen gebe das jetzt nicht mehr die Bauchweh sind weg, ach und ich habe Ihr die Beine an den Bauch gedrückt hat auch geholfen.
So nun zu dem andern Problem was eigendlich kein echtes ist mein Bett ist auch immer naß und wenn sie die Milch ausspuckt das macht Sie auch dan bin ich der meinung hat Sie auch keinen Hunger und höre dan auch auf zu Stillen das ist auch meistens so Sie Lacht mich dan frech an und ist auch scheinbar gut satt ich spiele nicht so gerne Nuki weist du und Kuscheln kann Sie ja auch so mit mir.Hab ein Bisschen geduld mit Ihm er ist noch nicht mal 2Mo. ist sein Bett denn in dem Zimmer in dem du dich aufhältst?
Ich habe meine Tochter immer so 20 min. auf mir Schlafen lassen dan sind die kleinen meistens im Tiefschlaf und dann erst ins Bett hat gekapt.
Oder ist er vieleicht Bauchschläfer? meine Kleine hat immer teater gemacht bis ich herrausgefunden hab das Sie liber auf dem Bauch Schläft.

Gefällt mir

Anzeige
A
arwen_12459478
11.09.08 um 22:06

Kurze Antwort auf laaangen Text! (hihi)
Hallöle!
Ich versteh dich gut, ging mir anfänglich mit unserem Sohn (heute genau 8 Monate)genau so. Ich kann nur sagen,nicht aufgeben!!! Hab das Gleiche Problem mit den "Zitzen". Habe das Hütchen solange dran gelassen, bis er Milch bekam und es dann abgenommen. Dann ist die Warze ja schon lang gezogen und er konnte sie gut ansaugen. Wir brauchen diese ollen Hütchen schon lange nicht mehr. ( Nippel sind jetzt lang genug... Schnief!) Mit dem Spucken find ich schon komisch. Aber wenn er zunimmt und die Windeln nass sind, trifft auf Euch wohl der "Alte-Tanten-Spruch" zu: Speih-Kinder sind Gedeih-Kinder!
Gib ihm in der ersten Zeit die Nähe, die er braucht. Ich konnte unsern Räuber anfänglich auch nicht weglegen und hatte ihn quasi permanent am Busen. Das reguliert sich von selbst.Hör bloß nicht auf den Blödsinn, von wegen du verwöhnst dein Kind. Das ist Riesen-Mist! Man kann ein so kleines Baby nicht verwöhnen.
So, denn ma allet Liebe von mir.

Gefällt mir

Anzeige