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Dreimonatskoliken, Reflux, Atemaussetzer - sie "arbeitet" den ganzen Tag

19. April 2012 um 12:35

Hallo liebe Mütter,

bis heute war ich eigentlich nur eine stille Leserin (um nicht zu sagen, ich google mich noch wahnsinnig ). doch heute möchte ich mich mit meinen Problemen, die vielleicht auch garkeine sind, an euch wenden.

Ich heiße Angela, bin 33 Jahre alt und seit 7 Wochen Mutter einer kleinen süssen Tochter namens Lilli Lusia. Lilli kam drei Wochen zu früh per Not-Kaiserschnitt, nachdem ich eine nicht so schöne Schwangerschaft hinter mir hatte, zur Welt. Mutter und Kind wohl auf!

Um den Rahmen jetzt nicht in Buchform zu sprengen, versuche ich mich kurz zu fassen. Ich habe schon von Anbeginn Sorgen und Ängste um Lilli. Naja, sicher sagt die eine oder andere, das übliche halt Was mich euch jetzt schreiben lässt, ist einfach die Tatsache, dass meine Psyche schon immer mehr angeknackst ist und ich das Gefühl einfach nicht los werde, ein unglückliches Kind zu haben

Lilli kämpft seit ca. vier Wochen massiv mit Blähungen. Okay, es wurden Dreimonatskoliken diagnostiziert! Kurz darauf fing die Kotzerei und Spuckerei an und es wurde zusätzlich noch ein Reflux diagnostiziert! Seitdem dicken wir die Nahrung mit Nestargel an, die Spuckerei ist auch besser, aber sie leidet den ganzen Tag unter Blähungen und mitunter kommt dann oben doch auch nochmal was raus. Sie drückt den ganzen Tag und die ganze Nacht!!! Mal gepaart von Schreiattacken, mal einfach aus dem Schlaf heraus reisst sie die Augen auf, fuchtelt mit den Händen, ist wie abwesend und dreht und windet und wendet sich. Sie atmet ständig schwer. Und diese Geräuschkulisse mit Drücken, Atmen, Weinen zehrt langsam an meinen Nerven. Das geht den ganzen Tag und die ganze Nacht so!!! Und jeder speist mich ab mit das ist normal??!! Mein Kinderarzt versprach mir, dass es in ein zwei Monaten vorbei ist. Und der Reflux würde in den Griff kommen, wenn die Beikost anfängt.

Achja, bei einer Osteopathin waren wir auch schon, aber wirkliche Besserung kann ich hiernach auch nicht wirklich feststellen. Und zum Schlaflabor müssen wir auch am Freitag noch, da - eventuell auch nur dadurch - der Reflux wohl einen kleinen Atemaussetzer verursacht hat, der kontrolliert werden soll, da mein Mann und sein Vater unter Schlafapnoe leiden.

Kurz und knapp, ich habe das Gefühl, dass mein Kind sich dauerhaft unwohl fühlt (die Stirn ist selten entspannt, immer gerunzelt) und es gibt keine normalen Wachphasen in denen Lilli einfach mal entspannt und glücklich wirkt. Und das macht mich unsagbar traurig Zumal man aufgrund das sie über Tag so gut wie garnicht schläft (hiermal fünf Minuten, da mal zehn Minuten), zu rein garnichts mehr kommt

So liebe Mütter, wie ist eure Einschätzung der Dinge? Bin ich einfach nur hysterisch und erwarte zuviel von meinem Kind? Ist das wirklich alles normal?

Ich danke euch vorab für Eure Antworten!

Liebe Grüße

Angela

PS: Lilli wurde nach vier Wochen abgestillt, da ich einen über vier Tage anhaltenden MagenDarmInfekt hatte. Sie bekam anfangs bebivita pre, seit unserem Besuch im Krankenhaus letzte Woche sind wir nun auf Aptamil pre umgestiegen (Nahrungsumstellung, weil ich dachte, es könnte vielleicht auch alles an der Nahrung liegen)

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21. April 2012 um 12:31

Huhu!
Hallo Angela!

Ich heiße Sina, bin 29 Jahre alt, mein Sohn Laurens wird im Juli 2!

Ich hatte die gleichen Probleme mit ihm!
Leider hat das ganze erst aufgehört als ich ihm alles selber mit Lactosefreier Milch angerührt habe. Sprich mit 7 Monaten!
Er hatte ununterbrochen Blähungen und Krämpfe und vieles kam immer oben wieder raus
Gegen die Bauchschmerzen habe ich ihm von Anfang an zu jeder Mahlzeit Lefax gegeben. Das hat ein bißchen geholfen. Abends dann immer ein halbes Kümmelzäpfchen (carum carvi) und ab und zu musste er auch ein Medikament in den Popo bekommen, wonach sich dann alles entleert hat!
Gegen das Spucken gibt es von Hipp Spezialmilch, die bei meiner Freundin sehr gut geholfen hat. Ich habe gestillt und sie daher nicht ausprobiert.
Im Prinzip gibt es Kinder bei denen sas "normal" sein kann. War bei uns auch so! Jede Hebamme ist an meinem Sohn verzweifelt
Aufgehört hat das ganze wie gesagt erst, als er ausschließlich Gläschen und Breie bekommen hat!
Also, halte durch!!!!

LG Sina

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23. Mai 2012 um 19:21
In Antwort auf sina782

Huhu!
Hallo Angela!

Ich heiße Sina, bin 29 Jahre alt, mein Sohn Laurens wird im Juli 2!

Ich hatte die gleichen Probleme mit ihm!
Leider hat das ganze erst aufgehört als ich ihm alles selber mit Lactosefreier Milch angerührt habe. Sprich mit 7 Monaten!
Er hatte ununterbrochen Blähungen und Krämpfe und vieles kam immer oben wieder raus
Gegen die Bauchschmerzen habe ich ihm von Anfang an zu jeder Mahlzeit Lefax gegeben. Das hat ein bißchen geholfen. Abends dann immer ein halbes Kümmelzäpfchen (carum carvi) und ab und zu musste er auch ein Medikament in den Popo bekommen, wonach sich dann alles entleert hat!
Gegen das Spucken gibt es von Hipp Spezialmilch, die bei meiner Freundin sehr gut geholfen hat. Ich habe gestillt und sie daher nicht ausprobiert.
Im Prinzip gibt es Kinder bei denen sas "normal" sein kann. War bei uns auch so! Jede Hebamme ist an meinem Sohn verzweifelt
Aufgehört hat das ganze wie gesagt erst, als er ausschließlich Gläschen und Breie bekommen hat!
Also, halte durch!!!!

LG Sina

Nahrung
Hallo,

Zitat Angela:
"Nahrungsumstellung, weil ich dachte, es könnte vielleicht auch alles an der Nahrung liegen"

Das würde ich auch vermuten und vor allem ist es das einzige, was man als Mutter selbst tun kann.

Milch enthält Laktose, welche bei Laktoseintoleranz nicht veträglich ist und zu Blähungen führt. Nun haben alle Babys leichte Blähungen und es ist wohl normal, dass die benötigten Enzyme nicht immer ausreichend vorhanden sind und die Laktose nicht vollständig verdaut werden kann und zu Blähungen führt.

Gut möglich, dass dein Kind weniger Laktase produziert als der durchschnitt und damit hat sie mehr Blähungen damit Schmerzen. Die Idee mal laktosefreie Milch zu probieren, finde ich sehr gut.

Neben Laktoseintoleranz gibt es noch eine echte Allergie auf Milcheiweiss und ein Unverträglichkeit auf Milcheiweiss. Dabei sind auch bestimmte Enzyme, welche die Eiweissketten aufspalten, nicht ausreichend vorhanden.

Für Probleme mit Milcheiweiss gibt es hypoallergene Babymilch bei der die Eiweissketten schon möglichst gespallten sind, damit sie leichter verdaulich werden.

Ich glaube nicht, dass es beides gleichzeitig ist und würde einmal ein paar Tage laktosefreie Babymilch und dann mal ein paar Tage hypoallergene Babymilch probieren.

LG
Diana

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23. Mai 2012 um 19:26
In Antwort auf cruz_12072188

Nahrung
Hallo,

Zitat Angela:
"Nahrungsumstellung, weil ich dachte, es könnte vielleicht auch alles an der Nahrung liegen"

Das würde ich auch vermuten und vor allem ist es das einzige, was man als Mutter selbst tun kann.

Milch enthält Laktose, welche bei Laktoseintoleranz nicht veträglich ist und zu Blähungen führt. Nun haben alle Babys leichte Blähungen und es ist wohl normal, dass die benötigten Enzyme nicht immer ausreichend vorhanden sind und die Laktose nicht vollständig verdaut werden kann und zu Blähungen führt.

Gut möglich, dass dein Kind weniger Laktase produziert als der durchschnitt und damit hat sie mehr Blähungen damit Schmerzen. Die Idee mal laktosefreie Milch zu probieren, finde ich sehr gut.

Neben Laktoseintoleranz gibt es noch eine echte Allergie auf Milcheiweiss und ein Unverträglichkeit auf Milcheiweiss. Dabei sind auch bestimmte Enzyme, welche die Eiweissketten aufspalten, nicht ausreichend vorhanden.

Für Probleme mit Milcheiweiss gibt es hypoallergene Babymilch bei der die Eiweissketten schon möglichst gespallten sind, damit sie leichter verdaulich werden.

Ich glaube nicht, dass es beides gleichzeitig ist und würde einmal ein paar Tage laktosefreie Babymilch und dann mal ein paar Tage hypoallergene Babymilch probieren.

LG
Diana

Nachtrag
Hatte Lilli auch schon Probleme mit deiner Muttermilch?

Wenn nicht, wäre es ein klares Zeichen, dass es die Milch ist. Laktose ist in Menschen wie auch in Kuhmilch vorhanden.

Die Eiweissketten sind dagegen verschieden und wenn es mit beim Stillen noch keine Probleme gab, wird es wohl an der Unverträglichkeit eines der über 20 Eiweisse/Proteine liegen, die in der Kuhmilch enthalten sind.


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23. Oktober 2012 um 13:20

Wie geht es Euch mittlerweile?
Hi liebe Angela,
bin heute während auch ich mich "todgoogle" auf Deine Nachricht gestossen.Du sprichst mir aus der Seele und ich könnte es gar nicht besser bescbreiben.Genau das gleiche Problem habe ich mit meiner kleinen Marie Sophie 7 Wochen. Wie ist es Euch seit Mai ergangen? Ist alles besser geworden und wie geht es Euch heute? Würde mich riesig über Deine Rückantwort freuen.GlG Angela

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25. Oktober 2012 um 21:07

Nabend zusammen
hallöchen ...
hatte ein ähnliches problem ...

mein sohn (heute 10 monate alt) hatte ständig atemaussetzer und mein arzt hat mir dann angst gemacht und gesagt erhöhte gefährdung des kindstods naja wir mussten dann zur überwachung ins krankenhaus aber da kam nicht s bei raus ...mal ganz davon abgesehen haben sie das herz beobachtet und nicht die atmund aber okay ....naja und er hatte ständig schreiattacken ...von morgens bis abends ....war beim orthopäden ...diagnose kiss-syndrom ....wurde behoben ...es war für ca.2 monate gut seit er 4 monate is is er völlig unzufrieden ....also tagsüber gehts aber nachts is schrecklich .....er schreit viel ...ich habe seit 6 monaten keine nacht mehr durchgeschlafen ....bin zwar mit dem papa zusammen aber auf seine hilfe brauch ich nicht hoffen .....naja und die ärzte haben auch alle gesagt das dass völlig normal sei ....und er macht auch seit er auf der welt is kein mittagsschlaf .......will er einfach nicht ....ich habe hier den ganzen tag viel mit ihm zu tun und nachts kann ich mich auch nicht entspannen ..is auch keine besserung in sicht ...muss ich wohl mit leben

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25. Januar 2013 um 11:30

Hypoallergene Babynahrung

http://www.netmoms.de/magazin/advertorials/milchallergie-erkennen-und-behandeln/hat-mein-kind-eine-kuhmilchallergie/

http://de.wikipedia.org/wiki/Hypoallergene_Babynahrung

LG
Diana


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