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DRINGEND!mal ein bißchen schreien lassen als einschlafhilfe??

21. November 2005 um 19:34

hallo,bin jetzt seit 3 tagen dabei das mein 5 monate alter sohn lernt alleine einzuschlafen,damit er auch nachts besser schläft.er kam nämlich teilweise jede stunde,weil er sonst immer an der brust eingeschlafen ist.ich hab aber ein richtig schlechtes gewissen und angst was falsch gemacht zu haben.angst das es ihm vielleicht schadet.ich habe ihn nie schreien lassen,aber jetzt mußte ich es ja,ich bin alle 3 minuten zu ihm rein,hab ihn gestreichelt und versucht zu beruhigen.er schläft dann auch irgendwann ein.ich hätte vielleicht doch noch warten sollen,nicht das er einen schaden davon bekommt und er denkt ich liebe ihn nicht mehr.wie macht ihr das? laßt ihr eure kinder auch mal ein bißchen schreien,wenn sie schlafen sollen? ich brauche dringend zuspruch!

danke im voraus

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21. November 2005 um 21:46

Hallo ohjo
Meine Tochter ist ein Jahr alt und schläft erst seit wenigen Wochen alleine ein. Ich hab mich gern zu ihr ans Bett gesetzt und gewartet, bis sie schlief... und ich finde das auch nicht schlimm oder falsch. Jetzt machen wir es so, dass ich ihr noch eine Geschichte erzähle, dann sag ich Gute Nacht, geb ihr ein Küsschen und geh aus dem Zimmer. Meistens brabbelt sie noch ein wenig vor sich hin und schläft dann ein. Wenn Du das Gefühl hast, dass Dein Sohn noch nicht so weit ist, allein einzuschlafen, dann lass ihm Zeit. Du machst es bestimmt richtig, schließlich kennst Du Deinen Kleinen ja schon ein Weile..
LG
Anita

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21. November 2005 um 22:15

Hab ihn auch mal schreien lassen!
Hallo Ohjo!
Ich habe mit meinem Sohn angefangen als er 4 Monate alt war. HAb es auch mit der Mwethode " jede 3 Minuten gucken gehen". Hab es aber Maximal 30 Minuten durchgezogen, als er dann immer noch nicht geschlafn hat hab ich ihn rausgenommen, wieder zu uns und dann eine halbe Stunde später noch mal versucht. Nur wenn er wirklich ganz verzweifelt geschrieen hat habe ich ihn schneller raus genommen, oft war es dann noch einen Pups oder Bäuerchen das quer saß. Wegen Schaden brauchst du dich keine Sorge zu machen. Meinen Sohn ist jetzt 9 Monate alt und ich habe überhaupt nicht den Eindruck daß er mich nicht mehr liebt. Er ist anhänglicher denn je. Liebe Grüße Chiara

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21. November 2005 um 23:00
In Antwort auf maris_11977858

Hab ihn auch mal schreien lassen!
Hallo Ohjo!
Ich habe mit meinem Sohn angefangen als er 4 Monate alt war. HAb es auch mit der Mwethode " jede 3 Minuten gucken gehen". Hab es aber Maximal 30 Minuten durchgezogen, als er dann immer noch nicht geschlafn hat hab ich ihn rausgenommen, wieder zu uns und dann eine halbe Stunde später noch mal versucht. Nur wenn er wirklich ganz verzweifelt geschrieen hat habe ich ihn schneller raus genommen, oft war es dann noch einen Pups oder Bäuerchen das quer saß. Wegen Schaden brauchst du dich keine Sorge zu machen. Meinen Sohn ist jetzt 9 Monate alt und ich habe überhaupt nicht den Eindruck daß er mich nicht mehr liebt. Er ist anhänglicher denn je. Liebe Grüße Chiara

Der Schaden...
...zeigt sich auch nicht sofort, sondern kann auch erst zu Tage treten, wenn die heute so kleinen Menschen erwachsen werden.
Also ich rate sehr ab vom schreien lassen!
Kann massive Schäden verursachen, psychischer Natur.
Alles Liebe Lisa

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22. November 2005 um 15:50

Mach weiter
Mein Tip (selbst ausprobiert und nix geschadet):

Ins Bettchen legen, vielleicht noch ein Lied oder ein paar beruhigende Worte, dann raus aus dem Zimmer und Tür offen lassen, evtl. Licht im Flur anmachen.
Wenn er schreit, laß ihn schreien, ruf nur ganz ruhig zu ihm hin, damit er Dich kurz hören kann.
Aber laß ihn liegen und geh nicht zu ihm (tut weh, ich weiß)
Es kann 3 Tage oder sogar eine Woche dauern, bis er merkt, du bist in der Nähe und einschläft.
Dann mach das gleiche Spiel mit Licht im Flur aus.
Es sind ein paar harte Tage, aber sie rentieren sich, für Dich und deinen Kleinen.
Und du wirst sehen, es klappt

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22. November 2005 um 15:52

Schreien lassen, die zwote
Hab noch was vergessen:
Ganz wichtig!!!
Abends immer das gleiche Ritual, also z.B.
Fläschchen geben
Bäuerchen machen
noch mal im Zimmer rumgehen
iss ja auch egal, wie immer Dus auch machst, die Reihenfolge mein ich,
aber laß nix Neues dazu kommen.

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22. November 2005 um 16:30

Hallo,
meine Laura (12 mon) musste als sechs Wochen altes Baby alle sechs Wochen ins KKH und da die nächte dort immer sehr unruhig waen und die kleine oft in meinen Armen einschlief hat sie das zu hause auch so haben wollen. Wir haben angefangen abens immer die gleichen rituale durchzuführen (haben hier ja schon ein paar beschrieben wie) wir haben sie hingelegt und sind im abstand von fünf minuten ins zimmer (wenn sie geschriehen hat) sind an ihr Bett und haben sie von dort aus beruhigt ,leise zugesprochen,gestreichelt und wieder hinaus. Solange bis sie dann nach ca einer halben stunde eingeschlafen ist. Das ganze hat nur drei tage gedauert und nun ist laura soweit das sie gern ins Bett geht und dann noch ein wenig vor sich hin blabbert und friedlich einschläft. Solange Dein Kind weiss das Du da bist und er keine verlustängste hat schadest Du ihm auch nicht damit wenn er mal für fünf Minuten weinen muss weil es ihm nicht passt das Mama ihn nicht in den schlaf wiegt. Das problem haben aber viele Stillenden Mütter das die Babys an der Brust einschlafen und es hinterher genauso wollen. Das war bei mir ganz genauso. ihr schafft das schon Du musst einfach konsequent sein
Liebe Grüsse und alles gute

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22. November 2005 um 17:07
In Antwort auf lisal34

Der Schaden...
...zeigt sich auch nicht sofort, sondern kann auch erst zu Tage treten, wenn die heute so kleinen Menschen erwachsen werden.
Also ich rate sehr ab vom schreien lassen!
Kann massive Schäden verursachen, psychischer Natur.
Alles Liebe Lisa

Hallo Lisa,
zwischen schreien und schreien gibt es himmelweite unterschiede. Klar wenn der kleine Wurm krank ist oder gerade in einer phase ist wo er mehr geborgenheit und Aufmerksamkeit braucht dann sollte man ihn wirklich nicht schreien lassen und für ihn da sein Es ist aber auch so das man durch zuviel Aufmerksamkeit dem Kind massive psychische schäden zufügen kann. Ein Baby muss lernen auch mal allein einschlafen zu können und man muss es auch mal für sich sein lassen damit es lernen kann selbständig zu werden. Das heisst jetzt nicht das man dies ständig tun sollte. Wenn man das nicht macht dann ist das Kind total unselbstänig und denkt das es ALLEIN nichts schaffen kann. Dazu gehört auch das einschlafen.
Liebe Grüsse und alles Liebe.
P.S das sollte keine kritik sein

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22. November 2005 um 18:44
In Antwort auf deeann_12920791

Mach weiter
Mein Tip (selbst ausprobiert und nix geschadet):

Ins Bettchen legen, vielleicht noch ein Lied oder ein paar beruhigende Worte, dann raus aus dem Zimmer und Tür offen lassen, evtl. Licht im Flur anmachen.
Wenn er schreit, laß ihn schreien, ruf nur ganz ruhig zu ihm hin, damit er Dich kurz hören kann.
Aber laß ihn liegen und geh nicht zu ihm (tut weh, ich weiß)
Es kann 3 Tage oder sogar eine Woche dauern, bis er merkt, du bist in der Nähe und einschläft.
Dann mach das gleiche Spiel mit Licht im Flur aus.
Es sind ein paar harte Tage, aber sie rentieren sich, für Dich und deinen Kleinen.
Und du wirst sehen, es klappt

Danke!
so,danke für den zuspruch,mein kleiner schläft jetzt schon recht gut alleine ein,er quengelt noch ein bißchen vor sich hin und dann schläft er ein und das beste er kommt jetzt auch nicht mehr jede stunde sondern nur noch 2-3 mal,das ist ja auch gut für ihn damit er mal ein bißchen länger am stück schläft.das mit dem abendritual haben wir schon von anfang an gemacht.jetzt nur noch intensiver,1,5 std. vorm schlafen gehen wird gebadet oder gewaschen dann massiert und noch schön nackig spielen kuscheln und stillen.wenn ich ihn ins bett lege singe ich ihm noch was vor gebe ihm ein küßchen und erklähre ihm das er nun schlafen soll und das ich weiß das er das alleine kann und wie toll ich das finde.

also,dann bis zur nächsten frage.
grüße,sabrina

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22. November 2005 um 23:14

Liebe ohjo1...
ich empfehle dir dringenst, dir das Buch von Aletha J. Solter: "Warum Babys weinen" zu besorgen. Hat mir auch gehilft Mal im Ernst: Warum weinen wir? Fühlen wir uns nach dem Weinen nicht erleichtert, befreit, erlöst? Auch wenn die Problem nicht gelöst sind, das Weinen befreit uns von dem Schmerz, macht den Kopf frei... Warum sollte das für unser kleinsten Mitmenschen anders sein als für uns? Was wissen wir von den Spannungen, den Frustrationen, die ein so kleiner Mensch schon empfinden kann?

Keine Angst, dein Kind wird keinen Schaden davon tragen, wenn es ab und zu (und wenn es nur zum Einschlafen ist) mal weinen darf. Es wäre schlimmer, wenn das Weinen immer unterdrückt wird. Und noch schlimmer, wenn es das Gefühl vermittelt bekommt, dass sein Weinen unerwünscht ist.

Natürlich wäre es noch besser, wenn du deinen Kleinen beim Weinen "begleiten" könntest. Sprich: ihn sanft im Arm halten und das Weinen zulassen. Ihm so das Gefühl vermitteln könntest, dass er dir mit ALLEN seinen Gefühlen willkommen ist. Das ist nicht einfach, vor allem für uns, die wir selbst nicht weinen durften.

Ich habe ein Kind gesehen, das rund um die Uhr von Mama und Großmama geschaukelt, gewiegt und besungen wurde, nur um das Weinen zu unterdrücken. Und ich habe meinen Sohn gesehen, der weinen durfte, selten geweint hat und mit wirklich WACHEN Augen in die Welt geblickt hat.

Das ist nun 15 Jahre her. Heute gibt es Kurse fürs Lachen. Auch Lachen löst Spannung. Aber es bewirkt nicht das Gleiche wie weinen.

Ich weiß, wovon ich rede. Lass dein Kind ruhig ab und zu mal weinen. Wenn möglich, besorg' dir das Buch und verstehe, wozu es gut ist. Und wende dich an mich, falls du noch Fragen hast.

Liebe Grüße, ghellina

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22. November 2005 um 23:27
In Antwort auf akako_12935826

Hallo Lisa,
zwischen schreien und schreien gibt es himmelweite unterschiede. Klar wenn der kleine Wurm krank ist oder gerade in einer phase ist wo er mehr geborgenheit und Aufmerksamkeit braucht dann sollte man ihn wirklich nicht schreien lassen und für ihn da sein Es ist aber auch so das man durch zuviel Aufmerksamkeit dem Kind massive psychische schäden zufügen kann. Ein Baby muss lernen auch mal allein einschlafen zu können und man muss es auch mal für sich sein lassen damit es lernen kann selbständig zu werden. Das heisst jetzt nicht das man dies ständig tun sollte. Wenn man das nicht macht dann ist das Kind total unselbstänig und denkt das es ALLEIN nichts schaffen kann. Dazu gehört auch das einschlafen.
Liebe Grüsse und alles Liebe.
P.S das sollte keine kritik sein

Hallo Milenalein,
hab dein Posting eh nicht als Kritik empfunden
Hast sicher Recht mit dem, was du schreibst.
Ich spreche hauptsächlich davon, dass Kinder nen Schaden davontragen, wenn ihre Eltern sie systematisch und immer wieder länger schreien lassen.
Ich selbst bin derzeit dabei, meinen Kleinen untertags an sein Bettchen zu gewöhnen, indem ich neben ihm sitze, während er einschläft. Er weint immer wieder dabei, spuckt den Schnuller aus, ich geb ihn den Schnuller wieder rein...das wiederholt sich alles etliche Male, ehe er einpennt, aber es klappt. Meine Hoffnung liegt nun darin, dass er dadurch auch abends mal in seinem Bett einschläft und das ohne viel schreien zu müssen. Sollte das nicht klappen, werde ich wohl oder übel auch oben und untenstehende Tipps befolgen....obwohl ich bisschen Schiss davor hab.
Ansonsten ist mein Kleiner super lustig unterwegs und kann sich ohne weiteres alleine beschäftigen, hänge eh nicht den ganzen Tag an seinem Hosenzipfel, sozusagen.
Liebe Grüße auch
Lisa

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23. November 2005 um 10:05

Sehe ich...
...absolut genauso!
Danke Taja, dass du es so formuliert hast.
Mein Kleiner wird nächste Woche 6 Monate und erst dann werde ich beginnen, ihn langsam ans alleine schlafen zu gewöhnen. In den ersten Monaten ist es bestimmt für die kleinen Menschleins wunderbar, Körperwärme und Nähe zu spüren, das kann gar nicht falsch sein!
Auch ich musste die ersten 8 Monate meines Lebens jede Nacht schreien. Meine Mutter dachte, dadurch würde ich nicht verwöhnt, damals war das grad der absolute Renner in Sachen Erziehung und Umgang mit Babys.
Damals schon durchlebte ich schreckliche Ängste und das jede Nacht! Ergebnis: Panikattacken schon ab ca. 12 Jahren und im Erwachsenenalter gesellten sich noch weitere Angstzustände dazu. Habs durch jahrelange Therapie in Griff, aber ist denn das notwendig?
Alles Liebe
Lisa

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23. November 2005 um 10:07
In Antwort auf lisal34

Sehe ich...
...absolut genauso!
Danke Taja, dass du es so formuliert hast.
Mein Kleiner wird nächste Woche 6 Monate und erst dann werde ich beginnen, ihn langsam ans alleine schlafen zu gewöhnen. In den ersten Monaten ist es bestimmt für die kleinen Menschleins wunderbar, Körperwärme und Nähe zu spüren, das kann gar nicht falsch sein!
Auch ich musste die ersten 8 Monate meines Lebens jede Nacht schreien. Meine Mutter dachte, dadurch würde ich nicht verwöhnt, damals war das grad der absolute Renner in Sachen Erziehung und Umgang mit Babys.
Damals schon durchlebte ich schreckliche Ängste und das jede Nacht! Ergebnis: Panikattacken schon ab ca. 12 Jahren und im Erwachsenenalter gesellten sich noch weitere Angstzustände dazu. Habs durch jahrelange Therapie in Griff, aber ist denn das notwendig?
Alles Liebe
Lisa

Ach
Sollte kein Smiley Zeichen, sondern ein werden. So toll fand ich das nun wirklich nicht.
Lisa

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23. November 2005 um 15:29
In Antwort auf isis_11886047

Hallo ohjo
Meine Tochter ist ein Jahr alt und schläft erst seit wenigen Wochen alleine ein. Ich hab mich gern zu ihr ans Bett gesetzt und gewartet, bis sie schlief... und ich finde das auch nicht schlimm oder falsch. Jetzt machen wir es so, dass ich ihr noch eine Geschichte erzähle, dann sag ich Gute Nacht, geb ihr ein Küsschen und geh aus dem Zimmer. Meistens brabbelt sie noch ein wenig vor sich hin und schläft dann ein. Wenn Du das Gefühl hast, dass Dein Sohn noch nicht so weit ist, allein einzuschlafen, dann lass ihm Zeit. Du machst es bestimmt richtig, schließlich kennst Du Deinen Kleinen ja schon ein Weile..
LG
Anita

Schreien lassen und Schreien lassen
Da gibts doch sicher Unterschiede!?
Wenn man wartet, bis aus Knöttern Schreien wird (und dann hingeht), ist es sicher was anderes, als wenn man nicht reagiert.

Mein Kleiner ist jetzt 8 Wochen alt, und hat zeitweise auch schlecht einschlafen können. Das Problem lag aber nicht bei ihm, sondern bei mir, da ich einfach nicht kapiert hatte, dass irgendwas noch nicht in Ordnung war.
Jetzt, wo ich weiß, was er abends noch vorm Schlafen braucht, ist es ganz einfach. Und das Quengeln und die Schnuller-Spielchen haben wir, so merkwürdig es auch klingen mag, in unser abendliches Ritual mit eingebunden. Hinlegen, am Bett stehen bleiben und warten, beim ersten Quengeln Schnuller und Spieluhr und Köpfchen streicheln, rausgehen und warten, bei Quengeln wieder rein und gleiche Prozedur, danach raus und nicht bei Quengeln sondern erst bei Schreien wieder rein. Und danach schläft er. Wenn er dann noch nicht schläft, muss er entweder noch was essen oder nochmal pupsen.

Ich möchte aber nochmal auf den Unterschied zwischen Schreien und Weinen hinweisen.
Weinen ist ein Zeichen von Trauer und sollte nicht unterdrückt werden. Das Schreien eines Säuglings aber ist Kommunikation. Es bedeutet nicht immer, dass ein Kind traurig ist. Reagieren sollte man natürlich trotzdem!

LG
Flauschi

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23. November 2005 um 16:20
In Antwort auf paaie_12732270

Danke!
so,danke für den zuspruch,mein kleiner schläft jetzt schon recht gut alleine ein,er quengelt noch ein bißchen vor sich hin und dann schläft er ein und das beste er kommt jetzt auch nicht mehr jede stunde sondern nur noch 2-3 mal,das ist ja auch gut für ihn damit er mal ein bißchen länger am stück schläft.das mit dem abendritual haben wir schon von anfang an gemacht.jetzt nur noch intensiver,1,5 std. vorm schlafen gehen wird gebadet oder gewaschen dann massiert und noch schön nackig spielen kuscheln und stillen.wenn ich ihn ins bett lege singe ich ihm noch was vor gebe ihm ein küßchen und erklähre ihm das er nun schlafen soll und das ich weiß das er das alleine kann und wie toll ich das finde.

also,dann bis zur nächsten frage.
grüße,sabrina

Hallo Sabrina,
erst mal Glückwunsch dass es nun so gut klappt. Das macht mir Mut, da wir genau vor der gleichen Situation stehen und nun ( unser kleiner ist nun 8 Monate) auch mit dem " Allein - Einschlaftraining" beginnen wollen.

Daher hätte ich noch eine Frage an Dich, wenn er nun die Nacht die 2-3 Mal kommt,
ist es dann auch hier einfacher ihn wieder hinzulegen, stillst Du ihn dann trotzdem noch oder bekommt er Tee??und hat das dann " automatisch" mit geklappt oder hat er hier anfangs genauso geweint?

Danke schon mal und liebe grüsse

Sonja

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23. November 2005 um 17:07

Jaaaaaaa...
das sehe ich ganz genauso.Laura war auch schon fünfeinhalb MOnate alt als wir mit der Laserterapie im KKH aufgehört haben und danach haben wir damit angefangen ihr es wieder langsam abzugewöhnen bei Mama einzuschlafen

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11. Dezember 2005 um 1:50
In Antwort auf luned_11881153

Liebe ohjo1...
ich empfehle dir dringenst, dir das Buch von Aletha J. Solter: "Warum Babys weinen" zu besorgen. Hat mir auch gehilft Mal im Ernst: Warum weinen wir? Fühlen wir uns nach dem Weinen nicht erleichtert, befreit, erlöst? Auch wenn die Problem nicht gelöst sind, das Weinen befreit uns von dem Schmerz, macht den Kopf frei... Warum sollte das für unser kleinsten Mitmenschen anders sein als für uns? Was wissen wir von den Spannungen, den Frustrationen, die ein so kleiner Mensch schon empfinden kann?

Keine Angst, dein Kind wird keinen Schaden davon tragen, wenn es ab und zu (und wenn es nur zum Einschlafen ist) mal weinen darf. Es wäre schlimmer, wenn das Weinen immer unterdrückt wird. Und noch schlimmer, wenn es das Gefühl vermittelt bekommt, dass sein Weinen unerwünscht ist.

Natürlich wäre es noch besser, wenn du deinen Kleinen beim Weinen "begleiten" könntest. Sprich: ihn sanft im Arm halten und das Weinen zulassen. Ihm so das Gefühl vermitteln könntest, dass er dir mit ALLEN seinen Gefühlen willkommen ist. Das ist nicht einfach, vor allem für uns, die wir selbst nicht weinen durften.

Ich habe ein Kind gesehen, das rund um die Uhr von Mama und Großmama geschaukelt, gewiegt und besungen wurde, nur um das Weinen zu unterdrücken. Und ich habe meinen Sohn gesehen, der weinen durfte, selten geweint hat und mit wirklich WACHEN Augen in die Welt geblickt hat.

Das ist nun 15 Jahre her. Heute gibt es Kurse fürs Lachen. Auch Lachen löst Spannung. Aber es bewirkt nicht das Gleiche wie weinen.

Ich weiß, wovon ich rede. Lass dein Kind ruhig ab und zu mal weinen. Wenn möglich, besorg' dir das Buch und verstehe, wozu es gut ist. Und wende dich an mich, falls du noch Fragen hast.

Liebe Grüße, ghellina

Hi sabrina
Ich versuchte, auf deine private nachricht zu antworten, aber irgendwie geht nix. Also versuche ich es jetzt mal so:

originaltext:

liebe sabrina,

sorry, dass ich nicht früher antworte. War ziemlich viel beschäftigt mit eBay und eigenem Weinen...

Im allgemeinen sagt man, dass Babys nicht in der Lage sind, vor dem 6. Monat mit Tränen zu weinen. Meine Erfahrung, mit meinem Kind, das heute 15 ist, widerlegt das. Er weinte bereits mit 2 Monaten mit Tränen. Aber nur, weil ich geduldig ausharrte und ihn erstmal schreien ließ.

Vor kurzem hielt ich "meinen" Enkel, eigentlich den meines vor kurzem geheirateten Mannes im Arm. Beinahe hätte ich es geschafft, ihm, dem Kleinen, zu den befreienden Tränen zu verhelfen. Es war anlässlich einer sehr stressigen Hochzeit, zu der alle Beteiligten von weit her angereist waren. Der Kleine, den ich im Garten des Anwesens herumtrug, er war 4 Monate alt, schaute mich während dem Schreien mehrere Male ganz intensiv an, als ob er fragen wollte: "Ist es wirklich ok, dass ich hier herumschreie?" Ich versicherte ihm immer wieder, dass alles in Ordnung ist und er schrie dann weiter. Diese Augen- Blicke waren einfach schön...

Leider kam dann seine Mama an, die es wohl nicht mehr ertragen konnte und nahm ihn mir aus dem Arm. Da ich meine "Stieftochter" nicht so gut kenne, traute ich mir keine Einmischung zu. War ich doch selber Mutter, und weiß, wie schwer es ist, Rat von älteren anzunehmen.

Aber nun zu dir: Wenn du es schaffen kannst, das Schreien zu ertragen, deinen kleinen Engel dabei einfach nur fest zu halten und ihm zu versichern, dass es gut ist, dass er seinen Schmerz herausschreit, dann denke ich, wird es letztendlich in ein paar Tränen münden, die sehr erleichternd sein werden. Und wenn du nicht anders kannst, heul' doch einfach mit!

Um das alles zu verstehen, müsstest du das Buch lesen von Aletha J. Solter: Warum Babys weinen. Ich propagiere das hier nicht ganz ohne Grund. Keine Weisheit, die ich hier zum Besten gebe ist auf meinem eigenen Boden gewachsen. Das Buch war und ist für mich sehr hilfreich.

Und das Thema an und für sich sehr wichtig. Ich denke daran, hier örtlich einen Gesprächskreis zu bilden, oder sowas wie eine Beratungsstelle. Würde mich interessieren, was du davon hältst.

Ich hoffe, dass meine Antwort nicht zu spät kommt. Dass du hin und wieder hier vorbeischaust und nehme mir vor, auch regelmäßig hier wieder reinzuschauen.

Alles Gute für dich und dein Kind,

ghellina

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18. Dezember 2005 um 13:16

Finde ....
...das man sich bevor man so etwas tut, mal in ein Baby hineindenken sollte. Ein Kind, dass 5 Monate alt ist, ist noch sooo klein. Es kann noch nicht in Worten denken, nicht krabbeln, sich nicht drehen - es ist völlig hilflos.
Lässt man so ein kleines Kind, allein im Bett, womöglich noch im einem dunklen Zimmer - dann ist es klar das ein so kleines Baby Angst hat, große Angst. Denn das Kind weiß nicht wann die Mutter wieder herein kommt, es weiß nicht wann das Licht wieder eingeschaltet wird, es weiß nicht das draußen vor der Zimmertür alles okay ist und es weiß nicht, ob es jemals wieder aus seinem Bettchen befreit wird.
Das Baby hat keine Ahnung davon, dass die Mutter sich an ein Buch oder an eine Empfehlung hält , die ihm beibringen soll, besser, schneller allein zu schlafen. Das Kind, dass allein gelassen wird, kommt in dem Moment wo es schreit nicht damit klar, dass die Mutter weg ist und ihm die Liebe entzogen wird, denn es versteht nicht (noch nicht), dass die Mutter mal wieder mehr Schlaf benötigt und einige Zeit für sich.

Ich kann Euch nur empfehlen es nicht zu tun und diese "Behandlung" abzubrechen. Euer Kind ist doch nur einmal so klein und diese Zeit geht vorüber. Es wird lernen allein zu schlafen, mit der Zeit ...

Gruss, Ivy

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18. Dezember 2005 um 14:11
In Antwort auf subira_12505430

Finde ....
...das man sich bevor man so etwas tut, mal in ein Baby hineindenken sollte. Ein Kind, dass 5 Monate alt ist, ist noch sooo klein. Es kann noch nicht in Worten denken, nicht krabbeln, sich nicht drehen - es ist völlig hilflos.
Lässt man so ein kleines Kind, allein im Bett, womöglich noch im einem dunklen Zimmer - dann ist es klar das ein so kleines Baby Angst hat, große Angst. Denn das Kind weiß nicht wann die Mutter wieder herein kommt, es weiß nicht wann das Licht wieder eingeschaltet wird, es weiß nicht das draußen vor der Zimmertür alles okay ist und es weiß nicht, ob es jemals wieder aus seinem Bettchen befreit wird.
Das Baby hat keine Ahnung davon, dass die Mutter sich an ein Buch oder an eine Empfehlung hält , die ihm beibringen soll, besser, schneller allein zu schlafen. Das Kind, dass allein gelassen wird, kommt in dem Moment wo es schreit nicht damit klar, dass die Mutter weg ist und ihm die Liebe entzogen wird, denn es versteht nicht (noch nicht), dass die Mutter mal wieder mehr Schlaf benötigt und einige Zeit für sich.

Ich kann Euch nur empfehlen es nicht zu tun und diese "Behandlung" abzubrechen. Euer Kind ist doch nur einmal so klein und diese Zeit geht vorüber. Es wird lernen allein zu schlafen, mit der Zeit ...

Gruss, Ivy

Applaus....
Applaus-Applaus-Applaus-Applaus-Applaus-Applaus-Ap-plaus-Applaus-Applaus-Applaus-Applaus-Applaus-Appla-us-Applaus-Applaus-Applaus-Applaus-Applaus-Applaus--Applaus-Applaus-Applaus-Applaus-Applaus-Applaus-App-laus-Applaus-Applaus-


Grüße Ludwig

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18. Dezember 2005 um 15:01
In Antwort auf svana_12919543

Schreien lassen und Schreien lassen
Da gibts doch sicher Unterschiede!?
Wenn man wartet, bis aus Knöttern Schreien wird (und dann hingeht), ist es sicher was anderes, als wenn man nicht reagiert.

Mein Kleiner ist jetzt 8 Wochen alt, und hat zeitweise auch schlecht einschlafen können. Das Problem lag aber nicht bei ihm, sondern bei mir, da ich einfach nicht kapiert hatte, dass irgendwas noch nicht in Ordnung war.
Jetzt, wo ich weiß, was er abends noch vorm Schlafen braucht, ist es ganz einfach. Und das Quengeln und die Schnuller-Spielchen haben wir, so merkwürdig es auch klingen mag, in unser abendliches Ritual mit eingebunden. Hinlegen, am Bett stehen bleiben und warten, beim ersten Quengeln Schnuller und Spieluhr und Köpfchen streicheln, rausgehen und warten, bei Quengeln wieder rein und gleiche Prozedur, danach raus und nicht bei Quengeln sondern erst bei Schreien wieder rein. Und danach schläft er. Wenn er dann noch nicht schläft, muss er entweder noch was essen oder nochmal pupsen.

Ich möchte aber nochmal auf den Unterschied zwischen Schreien und Weinen hinweisen.
Weinen ist ein Zeichen von Trauer und sollte nicht unterdrückt werden. Das Schreien eines Säuglings aber ist Kommunikation. Es bedeutet nicht immer, dass ein Kind traurig ist. Reagieren sollte man natürlich trotzdem!

LG
Flauschi

Nur nicht allein lassen
Es gibt auch Phasen oder Tage, da muss sich ein Kind vor dem einschlafen mal so richtig ausweinen um Stress abzubauen, hat meine Kleine öfter. Dann hilft nichts, nicht der Schnulli, kein rumtragen, kein Lied singen...

Anfangs war ich immer ganz verzweifelt, dachte: Wie schlimm für die arme Maus, das sie so schreien musss...

Inzwischen weiß ich, sie braucht das jetzt und lass es zu, auch wenn es mir immer noch dann und wann den letzten Nerv raubt.

Nur lass ich sie dann nie alleine liegen, entweder sie liegt dann auf meinem Bauch oder ich sitz neben ihr und halt ihr Händchen. Auch wenn es davon nicht besser wird. Wenigstens weiß sie dann, dass ich da bin...

Aber meistens halten wir das Einschlafritual auch recht kurz. Schlafsack an, wache Kind ins Bett, Rollo runter Lied gesungen, Gute Nacht und raus. Es läuft dann aber noch eine CD mit Klassik und die Tür ist einen Spalt auf (etwas Licht). Meist schläft sie so ohne jede Spur von Gezeter ein. Weint sie dann doch mal bin ich ganz schnell da...

Mfg
Truelli

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