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Drogensüchtiger Vater- trotzdem Umgang

Letzte Nachricht: 22. Januar 2010 um 13:21
M
maile_12845593
20.01.10 um 17:55

Hallo...
vielleicht gibe es hier jemanden, der mir Tipps geben kann oder ähnliche Erfahrungen gemacht hat...ich weiss, viele werden sagen:selber schuld. Habe es scho oft gehört- aber ich sehe es nicht ein, dass man mich ein Leben lang für 1 Fehler fertig macht.
Der 'Erzeuger' meiner Tochter(jtz 3 Jahre) hat mich kurz nach der geburt aus dem Haus geprügelt. Er ist schwerst drogensüchtig und trinkt auch viel Alkohol- was ihn oft aggressiv macht.
naja..wir hatten erst 3 Monate zuvor geheiratet...nun spielt er sich auf wegen Sorgerecht usw. Seine erste Tat nach der 'Trennung' war seinen job zu kündigen und seitdem war er arbeitslos...hat nie Unterhalt gezahlt.
Durch die ganze Situation gibt es seit Geburt betreuten Umgang, obwohl ich doch sagen muss, dass das Jugendamt zu 100% auf seiner Seite steht-----der achso arme Vater und die böse Mama. Dabei bleiben seine positiven Drogenkontrollen und seine 12 Jahre Bewährung, von der ich erst im Prozess erfahren habe ungeachtet.
Bin nun umgezogen, ca 200 km zu meinem neuen Partner- was wiederum auch vor Gericht erst erstritten werden musste. Das JA hier sagt nun, dass es den betreuten Umgang nur 1 mal machen wird. Danach muss das gericht entscheiden, aber die ... sagte schon, dass es für unbegleiteten Umgang stimmen wird...#
Bin sehr verzweifelt...weiss nicht weiter, weil ich weiss, dass ich das KInd ihm doch nicht mitgeben kann...
Vielleicht weiss jemand Rat

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C
carry_11912764
22.01.10 um 13:21

Hm.
Hallo.
Ich selber weiß wie es ist.
Habe am 4. November einen wunderschönen Sohn zur Welt gebracht und sein Vater ist auch von Drogen abhängig.
Ich war da noch 15 Jahre alt.
Wir haben uns getrennt, noch in der Schwangerschaft.
Er war auch gewalttätig, sogar in der Schwangerschaft hat er es nicht gelassen.
Da ich Angst hatte, das er meinen Sohn zu sich holen kann und nachher auch bei ihm durchdreht, habe ich mich sofort an das JA gewannt. Die konnten am Anfang auch nicht mehr sagen als dass Sobald unser Sohn da ist er ihn unbetreut sehen darf.
Ich konnte nichts machen.
Dann aber kamen Morddrohungen von dem Vater meines Sohnes auf meiner Mailbox und ich habe diese gespeichert und dem JA vorgelegt.
Er dürfe ERSTMAL nur im JA sein Sohn sehen sagten sie dann.
Zu meinem Glück ist mein Exfreund einen Tag vor der Entbindung in den Knast gewandert und kommt Gott sei Dank die nächsten 2 Jahre nicht mehr raus.

Was ich damit sagen will ist;;
Du solltest die Lage von früher dem JA nochmal erzählen und das vielleicht noch ein wenig ausschmücken. Du könntest natürlich auch ein Limit stellen, indem du sagst das du möchtest das er erstmal eine Dro-Therapie erfolgreich abschließt und das du dann weniger Probleme und Angst hättest. Das solltest du dem JA mal vorschlagen.

LG, Aylin
Bei weiteren Fragen bitte an mich wenden ;b

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