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Dürfen Schwule und Lesben adoptieren?

10. November 2010 um 10:44

Hallo,

wir wollen gern mit Euch diskutieren!

Wie Ihr ja sicher mitbekommen habt, soll das Adoptionsrecht für schwule und lesbische Päarchen ausgeweitet werden. Künftig sollen sie auch als Paar adoptieren können.

Ich würde gern wissen, was Ihr denkt:
- Was halten Ihr davon?
- Was spricht dafür, was dagegen?
- Was ist Eure Meinung?
- Habt Ihr Erfahrungen?

Vielen Dank für's mitmachen!

Shila
von gofeminin.de

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12. November 2010 um 14:42

Finde ich spannend
Vielen Dank für Deine Ehrlichkeit. Ich würde mich total freuen, noch mehr dazu zu hören....

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21. November 2010 um 16:41

Finde ich nicht ok
ich habe nichts gegen homosexuelle Menschen ,denn ich finde genauso wenig gut wenn singles kinder adoptieren oder bekommen .Denn es wir dem Kind die möglichkeit genommen eine Mutter und einem Vater zu haben .Ich finde jedes Kind sollte darauf ,dass recht haben . Denn beide geschlechter sind wichtig und ausschlaggebend für eine gute erziehung .Es tut mir zwar leid ,dass sie von natur aus keine kinder zeugen können ,aber ich finde ein kind braucht absolut mutter und vater .

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30. November 2010 um 18:31

PRO
Ich bin der Meinung, dass homosexuelle Paare mindestens genauso gute Eltern sein können wie heterosexuelle Paare.. Das Schwule und Lesben keine Kinder adoptieren können, bzw vor dem Jugendamt nicht als Paar sondern als Alleinstehender gesehen wird und dementsprechend kein Kind bekommt ist Diskriminierung und absolut nicht richtig.
Gerede wie: ein Kind braucht beide Elternteile und zwar eine Mutter und einen Vater finde ich schwachsinnig. Es gibt genug Kinder, die mit nur einem Elternteil leben..
Das einzige, was mir einfällt GEGEN die Änderung des Adoptiionsrecht wäre die Frage, wie es eigentlich den Kindern geht wenn sie 14 sind, mitten in der Pubertät, merken dass ihre Eltern "anders" sind und in der Schule eventuell gemobbt werden..

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1. Dezember 2010 um 0:02

Aber sowas von
Die Kinder von Homosexuellen leben ja aber nicht mit einem Elternteil. Sie haben zwei. Und ob das nun Mann-Mann, Frau-Frau oder Mann-Frau ist.. Kannst du beurteilen ob es einem Kind mit zwei Müttern schlechter geht als mit einem Vater und einer Mutter?! Ich denke nicht..
und es ist Diskriminierung! Das Dicke kein Topmodel werden können ist möglicherweise für Betroffene fies, liegt nun mal aber am Trend. Das ein sich liebendes Paar kein Kind adoptieren darf, weil es das gleiche Geschlecht liebt... fragwürdig

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2. Dezember 2010 um 22:11

Mich hat auch keiner gefragt
Natürlich kann eine Mutter nicht den Vater spielen und umgekehrt... Aber es gibt auch genug Kinder in irgendwelchen Heimen, die gar nichts von beiden haben. Was ist denn besser, zwei Mütter oder gar keine Bezugsspersonen außer ein total überarbeitetes und unterbezahltes Helferlein im Heim!?

In Deutschland ist es Homosexuellen gestattet zu heiraten. Das heißt sie werden als Paar anerkannt und lieben sich so wie es auch verheiratete "normale" Paare tun. Wieso soll es ihnen nicht erlaubt sein auch aus ihrer Liebe Leben zu machen? Das das auf ganz natürlichem Weg nicht geht ist klar. Aber es gibt die Möglichkeitnämlich durch Adoption..
Und mal ganz ehrlich, das Argument "ein Kind, das nicht gefragt wurde" hinkt ja wohl ziemlich.. Mich hat auch niemand gefragt ob ich meine Eltern haben möchte oder lieber andere will... Lächerlich..
Es widerspricht der Kirche? Sex vor der Ehe widerspricht der Kirche auch und ich würde trotzdem leichtfertig sagen, dass das sehr vielen den Rücken runter geht.

Die Änderung des Gesetztes ist längst überfällig .

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4. Dezember 2010 um 15:08

Nein
Nein, ich bin nicht selber betroffen und ich bin mit meinen Eltern auch zufrieden.

Ich finde es einfach nur ungerecht den Homosexuellen gegenüber.. Und dann denk ich mir gut, die Lesben haben immer noch einen Vorteil den Schwulen gegenüber. Wobei ich nicht genau weiß, wie das mit Samenspenden bei "Alleinstehenden" ist... Aber auch sonst, kann sich "einfach" eine des Paares von irgendeinem Mann schwängern lassen. Ist das nicht dann auch fies den Männern gegenüber?! Müssten die dann nicht auch irgendwie die Möglichkeit kriegen ein Kind zu bekommen!?

Ich glaube, man kann als Außenstehender nicht pauschal sagen, dass es Kindern in homosexuellen Familien schlechter geht, als in heterosexuellen. Ist wohl von Fall zu Fall verschieden. Und wenn zwei 15 Jährige ein Kind kriegen, dann kann ich nicht glauben, dass die bessere Eltern sind als 2 erwachsene Frauen. Ich finde, man sollte Schwule und Lesben nicht generell als Alleinstehende betrachten sondern jeden Fall genau prüfen. Wie würde es einem Kind in der Familie gehen!?

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21. Januar 2011 um 19:31

Wer kennt eine Regenbogenfamilie?
Hallo,

ich bin freie Journalistin und plane für die Kinderseite der ZEIT eine Geschichte über eine Regenbogenfamilie, also eben jene Kinder, die mit zwei Vätern oder zwei Müttern aufwachsen.

Ich freue mich über Rückmeldungen, Hilfen und Hinweise!
Und natürlich stehe ich jederzeit für Fragen bereit!

Vielen Dank schon im Voraus!

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22. Januar 2011 um 16:01


Hey Mädels,

ich versuch mal am Anfang anzufangen: Meine Mutter hatte schon als Jugendliche immer das Gefühl, sich mehr zu Frauen als zu Männern hingezogen zu fühlen. Irgendwann hat sie aber meinen Vater kennengelernt und gemerkt, sie hätte gerne eine Familie und er war der richtige dafür. Mit Mitte 20 hat sie meinen Vater geheiratet und mit ihm 4 Kinder bekommen (eins davon - logischerweise - ich). Relativ bald nach der Geburt von meinem kleinen Bruder hat sie aber gemerkt, dass sie in der Beziehung doch nicht so glücklich ist und das meinem Vater wohl gesagt. Meine Eltern hatten einige jeder sein eigenes Schlafzimmer, damit wir Kinder mit beiden Eltern aufwachsen, leider ging das nicht lang gut und mein Vater ist in die Nachbarschaft gezogen. Kurze Zeit darauf brachte meine Mutter immer öfter eine Freundin mit. Lange Rede kurzer Sinn, meine Mutter hat uns unglaublich schonend eingeweiht, dass sie lesbisch ist und diese Frau liebt.

Einige Zeit danach ist die Freundin meiner Mutter bei uns eingezogen und wir haben mit 2 Müttern gelebt. Für uns Mädels (damals 12 und 14) war das alles ok und irgendwie cool, weils anders war. Für meine Brüder wiederum wars heftig (9 und 12) damit umzugehen. Wir haben es nach einer Weile alle gelernt. Wir haben viel Toleranz gelernt und vor allem uns vor anderen zu behaupten. Ja, es war nicht immer einfach, vor allem für meine Brüder, aber heute sagen wir alle vier, dass diese Erfahrung, eine Mutter zu haben, die anders ist, uns fürs Leben gelehrt hat.

Jetzt meine Meinung zur Adoption: Ich finde es wundervoll, wenn noch mehr lesbische und schwule Pärchen die Möglichkeit haben, Kinder zu haben. Leider läufts nicht immer so wie bei meiner Mutter, die Kinder hat, obwohl sie lesbisch ist. Eltern sind Eltern. Klar ist es nicht einfach, vor allem in der Pubertät und auch mit Bezugspersonen eher komplex ABER lieber habe ich einen Onkel/Tante, einen guten Freund(in) der Eltern, Paten usw. die meine männliche/weibliche Bezugsperson ausmachen, als einen Vater, der sich nicht für mich interessiert. Meiner Meinung und vor allem Erfahrung nach sind homosexuelle Pärchen wundervolle Eltern. Die Überlegung ist oft viel langwieriger und der Wunsch noch größer als bei vielen hetero Pärchen, die einfach Kinder haben können. Die Kraft dafür zu kämpfen allein rechtfertig schon ein Stück das Glück Kinder zu haben.

Und ja, meine Kinder werden damit aufwachsen, dass Oma mit einer Frau, die ich definitiv auch als meine Stiefmutter (in einem positiven Sinn) sehe, lebt und diese liebt. Wir sind anders aufgewachsen, aber anders ist ja nicht unbedingt immer schlecht.

Ich hoffe ihr könnt das verstehen oder nachvollziehen und respektieren. Meine Geschwister und ich sind keineswegs groß anders. Wir haben alle einen guten Schulabschluss (3 Abitur, einer mittlere Reife) und 2 von uns studieren, meine große Schwester ist fertig, einer hat eine abgeschlossene Ausbildung. Wir sind normale Menschen wie jeder andere auch. Bei uns daheim ists anders, aber wir wurden als Kinder geliebt und hatten - trotz zwei Müttern - eine wundervolle Zeit die uns viel gebracht hat.

Liebe Grüße
Kathi

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23. März 2011 um 5:32

Warum nicht...
(US-Tastatur, daher keine Umlaute/scharfes S).
Warum sollten schwule und lesbische Paare nicht adoptieren duerfen? Es geht im Endeffekt grundsaetzlich nicht um die Eltern, sondern um die Kinder. Ich bin der Ueberzeugung (die ich bei Bedarf mit einer Masse serioeser Studien untermauern kann), dass schwule und lesbische Paare (LS) genauso gute Eltern sein koennen. Hier ein paar Erfahrungen aus einer grossen Studie (aus den USA):

- der Anteil homosexueller Kinder ist bei LS genauso hoch wie bei heterosexuellen (ergo keine Verfuehrung)
- Sexualtaet wird von diesen Kindern deutlich staerker reflektiert, was zur Folge hat, das Geschlechtskrankheiten deutlich seltener vorkommen, ebenso Teenagerschwangerschaften
- Kinder in LS/Beziehungen sind in der Schule ebenso erfolgreich wie der Durchschnitt
- (sexueller) Missbrauch ist deutlich seltener als in heterosexuellen Familien (sowohl bei "natuerlichen" als auch bei adoptierten Kindern in heterosexuellen Beziehungen)
- Sexismus, Frauenfeindlichkeit, Antisemitismus, Rassismus und Homophobie sind bei Kindern in LS-Beziehungen deutlich geringer ausgepraegt als im Durchschnitt
- Kinder in LS-Beziehungen reflektieren die "typischen" Frau-Mann-Rollenbilder deutlich staerker
- es kann keine signifikant hoehere Anzahl (im Vergleich 3 % mehr) an psychologischen Auffaelligkeiten bei Kindern in LS-Beziehungen festgestellt werden

Insgesamt eigentlich ein gutes Ergebnis, es scheint den Kindern gut zu gehen... Aber auch:

- ca 60 % aller Kinder berichten von Erfahrungen mit Mobbing und Diskriminierung aufgrund ihrer Eltern

Da haben einige Recht mit ihren Einwaenden. Aber jetzt mal ganz ehrlich. Ist esder richtige Weg gegen Diskriminierung zu kaempfen, indem die Diskriminierten abgeschafft werden? Dann muesste man aber wirklich konsequent sein und sagen, dass Menschen mit dunklerer Hautfarbe, Behinderte, deutlich aeltere oder juengere Menschen keine Kinder bekommen duerfen, die leiden z.T. leider ebenso erheblich unter Diskriminierungen.

Ein paar Highlights aus dieser Diskussion moechte ich dann auch gerne nochmal erwaehnen:

Platz 1:
"Es ist ebenso, die Gesetze sagen seit tausenden Jahren, dass eine Ehe aus Mann und Frau besteht."
Stimmt, das ist tatsaechlich schon seit tausenden Jahren so. Ebenso lange war das Gesetz:
- der Papst hatte ein Einspruchsrecht gegen jedes Gesetz in Deutschland
- Frauen durften nur arbeiten gehen, wenn ihr Mann es ihr erlaubt (bis in die 60er-Jahre)
- Frauen duerfen nicht studieren
- Juden duerfen keine deutschen Staatsangehoerigen werden
- Dieben wird die Hand abgehackt

Sollen wir das wieder einfuehren? War ja immerhin die meisten Zeit so. Dieser ganze moderne Schnick-Schnack mit Gleichtberechtigung unter den Geschlechtern, Humanitaet etc... Ist auch praktisch, man muss nichts hinterfragen und spart energie, weil man nicht denken muss.

Platz 2
"Es gibt genuegend heterosexuelle Paare. Homosexuelle wuerden die Chancen nur noch weiter senken"

Stimmt, die Chancen wuerden fuer Heterosexuelle um 10 % sinken (unter der Voraussetzung das SEHR viele schwule und lesbische Paare adoptieren wollen). Mein Vorschlag: Adoption nur fuer Menschen mit einem Einkommen von ueber 100.000 EUR oder wahlweise unter 100.000 EUR dafuer aber Politiker. Bei denen geht es den Kindern im Durchschnitt vermutlich besser, oder? Ausserdem senkt der Poebel doch nur die Adoptionschancen dieser Menschen...

Platz 3:
"Es ist ein Naturgesetz."

Stimmt, die Natur hat es fuer Schwule und Lesben nicht direkt vorgesehen Kinder zu bekommen. In der Natur ist es uebrigens doch ein wenig komplizierter. Homosexuelle Tiere ziehen Kinder auf, meist sogar eigene, schwule Tiere (z.B. Pinguine) "klauen" anderen Paaren die Eier; lesbische Tiere gehen fremd um ein Kind zu bekommen.
Aber wiederspricht die Adoption nicht prinzipiell den natuerlichen Gesetzen? Immerhin sollen infertile Menschen und aeltere auch keine Kinder bekommen... Reine Natur heisst, die Kinder sterben zu lassen. Achso: Dieses Forum ist auch nicht natuerlich, es ist eine von Menschen erschaffenen kuenstliche Welt, ebenso sollten Menschen von Natur aus nicht fliegen oder sich mit 200 km/h fortbewegen. Trotzdem machen wir es.


Platz 4 (eigentlich mein heimlicher Platz 1)
"Die Kinder werden nicht gefragt."

Das kann man in einem Satz zusammenfassen: Das ist beim Kinderkriegen einfach nicht zu vermeiden! Adoptionen sind das Resultat dieser Tatsache.

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14. April 2011 um 15:57
In Antwort auf crazyfoce

Warum nicht...
(US-Tastatur, daher keine Umlaute/scharfes S).
Warum sollten schwule und lesbische Paare nicht adoptieren duerfen? Es geht im Endeffekt grundsaetzlich nicht um die Eltern, sondern um die Kinder. Ich bin der Ueberzeugung (die ich bei Bedarf mit einer Masse serioeser Studien untermauern kann), dass schwule und lesbische Paare (LS) genauso gute Eltern sein koennen. Hier ein paar Erfahrungen aus einer grossen Studie (aus den USA):

- der Anteil homosexueller Kinder ist bei LS genauso hoch wie bei heterosexuellen (ergo keine Verfuehrung)
- Sexualtaet wird von diesen Kindern deutlich staerker reflektiert, was zur Folge hat, das Geschlechtskrankheiten deutlich seltener vorkommen, ebenso Teenagerschwangerschaften
- Kinder in LS/Beziehungen sind in der Schule ebenso erfolgreich wie der Durchschnitt
- (sexueller) Missbrauch ist deutlich seltener als in heterosexuellen Familien (sowohl bei "natuerlichen" als auch bei adoptierten Kindern in heterosexuellen Beziehungen)
- Sexismus, Frauenfeindlichkeit, Antisemitismus, Rassismus und Homophobie sind bei Kindern in LS-Beziehungen deutlich geringer ausgepraegt als im Durchschnitt
- Kinder in LS-Beziehungen reflektieren die "typischen" Frau-Mann-Rollenbilder deutlich staerker
- es kann keine signifikant hoehere Anzahl (im Vergleich 3 % mehr) an psychologischen Auffaelligkeiten bei Kindern in LS-Beziehungen festgestellt werden

Insgesamt eigentlich ein gutes Ergebnis, es scheint den Kindern gut zu gehen... Aber auch:

- ca 60 % aller Kinder berichten von Erfahrungen mit Mobbing und Diskriminierung aufgrund ihrer Eltern

Da haben einige Recht mit ihren Einwaenden. Aber jetzt mal ganz ehrlich. Ist esder richtige Weg gegen Diskriminierung zu kaempfen, indem die Diskriminierten abgeschafft werden? Dann muesste man aber wirklich konsequent sein und sagen, dass Menschen mit dunklerer Hautfarbe, Behinderte, deutlich aeltere oder juengere Menschen keine Kinder bekommen duerfen, die leiden z.T. leider ebenso erheblich unter Diskriminierungen.

Ein paar Highlights aus dieser Diskussion moechte ich dann auch gerne nochmal erwaehnen:

Platz 1:
"Es ist ebenso, die Gesetze sagen seit tausenden Jahren, dass eine Ehe aus Mann und Frau besteht."
Stimmt, das ist tatsaechlich schon seit tausenden Jahren so. Ebenso lange war das Gesetz:
- der Papst hatte ein Einspruchsrecht gegen jedes Gesetz in Deutschland
- Frauen durften nur arbeiten gehen, wenn ihr Mann es ihr erlaubt (bis in die 60er-Jahre)
- Frauen duerfen nicht studieren
- Juden duerfen keine deutschen Staatsangehoerigen werden
- Dieben wird die Hand abgehackt

Sollen wir das wieder einfuehren? War ja immerhin die meisten Zeit so. Dieser ganze moderne Schnick-Schnack mit Gleichtberechtigung unter den Geschlechtern, Humanitaet etc... Ist auch praktisch, man muss nichts hinterfragen und spart energie, weil man nicht denken muss.

Platz 2
"Es gibt genuegend heterosexuelle Paare. Homosexuelle wuerden die Chancen nur noch weiter senken"

Stimmt, die Chancen wuerden fuer Heterosexuelle um 10 % sinken (unter der Voraussetzung das SEHR viele schwule und lesbische Paare adoptieren wollen). Mein Vorschlag: Adoption nur fuer Menschen mit einem Einkommen von ueber 100.000 EUR oder wahlweise unter 100.000 EUR dafuer aber Politiker. Bei denen geht es den Kindern im Durchschnitt vermutlich besser, oder? Ausserdem senkt der Poebel doch nur die Adoptionschancen dieser Menschen...

Platz 3:
"Es ist ein Naturgesetz."

Stimmt, die Natur hat es fuer Schwule und Lesben nicht direkt vorgesehen Kinder zu bekommen. In der Natur ist es uebrigens doch ein wenig komplizierter. Homosexuelle Tiere ziehen Kinder auf, meist sogar eigene, schwule Tiere (z.B. Pinguine) "klauen" anderen Paaren die Eier; lesbische Tiere gehen fremd um ein Kind zu bekommen.
Aber wiederspricht die Adoption nicht prinzipiell den natuerlichen Gesetzen? Immerhin sollen infertile Menschen und aeltere auch keine Kinder bekommen... Reine Natur heisst, die Kinder sterben zu lassen. Achso: Dieses Forum ist auch nicht natuerlich, es ist eine von Menschen erschaffenen kuenstliche Welt, ebenso sollten Menschen von Natur aus nicht fliegen oder sich mit 200 km/h fortbewegen. Trotzdem machen wir es.


Platz 4 (eigentlich mein heimlicher Platz 1)
"Die Kinder werden nicht gefragt."

Das kann man in einem Satz zusammenfassen: Das ist beim Kinderkriegen einfach nicht zu vermeiden! Adoptionen sind das Resultat dieser Tatsache.

Gut zusammengefasst!
Meine Meinung:
Ich bin vollkommen FÜR die absolute Gleichstellung homosexueller Paare (und Transgender) beim Adoptionsrecht. Das ist gut und lang durchdacht. Alle Menschen die anderer Meinung sind stellen leider in ihrer Gesamtheit einen großen Schaden für Verständins und Gerchtigkeit in unsere Gesellschaft dar.

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15. September 2011 um 15:15

PRO
Vorinfos:
1. Ich bin selbst lesbisch, mit meiner Frau verheiratet.
2. Wir wünschen uns Kinder.
3. Ich wurde als Baby adoptiert.

Ich bin dafür, dass lesbische und schwule Paare adoptieren dürfen.
Kinder brauchen Eltern, relativ unabhängig ob das zwei Menschen unterschiedlichen Geschlechts sind oder eben nicht. Schwule haben oft Freundinnen, die die weibliche Bezugsperson des Kindes sein können, Lesben haben oft gute Freunde. Und außerdem suchen sich Kinder bei weitem nicht unbedingt Bezugspersonen und/ oder Vorbilder in der eigenen Familie.
Bei der Argumentation, dass Kinder unbedingt Mutter und Vater brauchen, müssten sämtlichen alleinerziehenden Eltern die Kinder weggenommen werden...die Kinder haben in vielen Fällen wirklich nur Mutter ODER Vater.

Der Vorteil lesbischen bzw. schwuler Eltern ist oft, dass sie sich den Kinderwunsch sehr lange und sehr gründlich überlegen und deswegen mehr als überzeugt davon sind. Und sich auch mit vielen Vorurteilen und Problemen auseinander setzen müssen, die bei einer geringeren Überzeugung den langen Weg zum Kind frühzeitig beenden würden.

Klar können sich lesbische Frauen "einfach von einem Mann schwängern lassen". Würde man das auch einer Frau raten, die mit einem zeugungsunfähigen Mann zusammen lebt??? Was macht das denn bitte mit der Beziehung, wenn man fremdgehen akzeptieren muss, um ein Kind zu bekommen???

In erster Linie geht es bei Adoption und auch bei Pflegestellen um die Kinder, weniger um die Eltern. Und die Kinder haben keine Nachteile, die sie bei hetero Eltern nicht auch hätten.

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3. November 2011 um 15:06

Fehlende männliche Bezugsperson??? HÄÄÄ?
wieviele Paare bleiben denn zusammen? ich denke eine arbeitslose frau, die sitzen gelassen wurde, wird auch keine männliche Bezugsperson aufweisen? Schon mal was von Patenschaften gehört, die dafür eingesetzt werden, dass es diese auch in einer lesbischen beziehung geben kann????? Gott, seid ihr verbohrt. Geh mal in eine Klasse und frag die Kinder, ob sie lieber ein Paar als Eltern hätten oder ihre kaputte Familie???

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