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Ehe nach 31 Jahren vor dem Aus (Spielsucht)

27. Juni 2017 um 10:16

Wir (50 und 52) sind seit 31 Jahren verheiratet; ich war die ersten neun Jahre nur Hausfrau und Mutter; mein Mann Alleinverdiener. Ab 1995 war ich sehr viel in Teilzeit berufstätig; mein Einkommen ist derzeit bei 950 € Brutto; mein Mann verdient 3500 € Brutto + 700 netto € Unfallrente. Von 1986 bis Ende 1994 hatten wir Zugewinngemeinschaft; änderten dies dann in Gütergemeinschaft ab.

Bevor wir notariell die Gütergemeinschaft schlossen, hat mein Mann von seinen Eltern ein Haus per Schenkung erhalten. Obwohl ich immer wieder Geld von meinen Eltern in das Haus investiert habe, (Fertigstellung vor und nach der Heirat), wurde das bei der Übergabe nicht festgehalten; ich war bei der Übergabe auch nicht dabei.
- Nach 31 Jahren sind keine Nachweise über diese Investitionen mehr vorhanden.

Habe ich als Ehefrau wegen der Gütergemeinschaft Ansprüche was dieses Haus betrifft?

1997 haben wir (inzwischen in ehel. Gütergemeinschaft) ein Haus gebaut; ich habe 100.000 DM von meinen Eltern erhalten; zusätzlich haben mein Vater und meine Brüder sehr viele Arbeitsstunden investiert . Wie würde dieses Haus aufgeteilt werden?


Meine Berufstätigkeit ist nur sehr eingeschränkt möglich, da ich zeitweise unter sehr schweren Depressionen leide; mehrere Suizidversuche hinter mir habe. Wie gestaltet sich der Ehegattenunterhalt, da mein Mann wesentlich besser verdient als ich?

Mein Mann ist spiel-süchtig, geht mehrmals die Woche in ein Spielcasino. Nach 31 Jahren Ehe habe ich seine jahrzehntelange Spielsucht erst jetzt bemerkt, was dessen enormen Geldverbrauch all die Jahre erklärt und will nun die Scheidung. Unsere Ehe ist ein einziger Scherbenhaufen; eine einzige Lüge. Es ist kein Vertrauen mehr da.

Wir unterstützen den studierenden Sohn finanziell immens, was eine Trennung derzeit unmöglich macht. Der Sohn bekommt kein Bafög.

Daher hat es mir den Boden unter den Füßen weggezogen, als ich von der (widerholten) Spielsucht meines Mannes erfuhr: ich gehe für wenig Geld arbeiten, um den Sohn unterstützen zu können und mein Mann trägt "sein Taschengeld", welches er seit 31 Jahren beansprucht; ob wir es uns finanziell leisten konnten, oder nicht, in die Spielhalle. Ich habe mir nie Taschengeld genommen; nie was geleistet; immer versucht, hereinzusparen, was sich mein Mann umso mehr "gegönnt" hat und bin sehr verbittert darüber.

Dass ich zum Fachanwalt muss, um all die Fragen zu klären, ist mir klar. Mir fehlt nur momentan die Kraft dazu.

Hat so manche Frau hier Erfahrungswerte?

Ich muss vor allem wissen, wie ich finanziell gestellt bin, wenn ich mich trenne.























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27. Juni 2017 um 10:53

Hallo,

was die beiden Häuser angeht - spontan würde ich sagen, wenn du im Grundbuch eingetragen bist, dann hast du auch Anspruch auf die jeweilige Immobilie (die Anteile stehen auch drin). Ansonsten sieht es eher schlecht aus.

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27. Juni 2017 um 17:43
In Antwort auf nanaanna67

Wir (50 und 52) sind seit 31 Jahren verheiratet; ich war die ersten neun Jahre nur Hausfrau und Mutter; mein Mann Alleinverdiener. Ab 1995 war ich sehr viel in Teilzeit berufstätig; mein Einkommen ist derzeit bei 950 € Brutto; mein Mann verdient 3500 € Brutto + 700 netto € Unfallrente. Von 1986 bis Ende 1994 hatten wir Zugewinngemeinschaft; änderten dies dann in Gütergemeinschaft ab.

Bevor wir notariell die Gütergemeinschaft schlossen, hat mein Mann von seinen Eltern ein Haus per  Schenkung erhalten.  Obwohl ich immer wieder Geld von meinen Eltern in das Haus investiert habe, (Fertigstellung vor und nach der Heirat), wurde das bei der Übergabe nicht festgehalten; ich war bei der Übergabe auch nicht dabei.
- Nach 31 Jahren sind keine Nachweise über diese Investitionen mehr vorhanden.

Habe ich als Ehefrau wegen der Gütergemeinschaft Ansprüche was dieses Haus betrifft? 

1997 haben wir (inzwischen in ehel. Gütergemeinschaft) ein Haus gebaut; ich habe 100.000 DM von meinen Eltern erhalten; zusätzlich haben mein Vater und meine Brüder sehr viele Arbeitsstunden investiert . Wie würde dieses Haus aufgeteilt werden?


Meine Berufstätigkeit ist nur sehr eingeschränkt möglich, da ich zeitweise unter sehr schweren Depressionen leide; mehrere Suizidversuche hinter mir habe. Wie gestaltet sich der Ehegattenunterhalt, da mein Mann wesentlich besser verdient als ich?

Mein Mann ist spiel-süchtig, geht mehrmals die Woche in ein Spielcasino. Nach 31 Jahren  Ehe habe ich seine jahrzehntelange Spielsucht erst jetzt bemerkt, was dessen enormen Geldverbrauch all die Jahre erklärt und will nun die Scheidung. Unsere Ehe ist ein einziger Scherbenhaufen; eine einzige Lüge. Es ist kein Vertrauen mehr da.

Wir unterstützen den studierenden Sohn finanziell immens, was eine Trennung derzeit unmöglich macht. Der Sohn bekommt kein Bafög.

Daher hat es mir den Boden unter den Füßen weggezogen, als ich von der (widerholten) Spielsucht meines Mannes erfuhr: ich gehe für wenig Geld arbeiten, um den Sohn unterstützen zu können und mein Mann trägt "sein Taschengeld", welches er seit 31 Jahren beansprucht; ob wir es uns finanziell leisten konnten, oder nicht, in die Spielhalle. Ich habe mir nie Taschengeld genommen; nie was geleistet; immer versucht, hereinzusparen, was sich mein Mann umso mehr "gegönnt" hat und bin sehr verbittert darüber.  

Dass ich zum Fachanwalt muss, um all die Fragen zu klären, ist mir klar. Mir fehlt nur momentan die Kraft dazu.

Hat so manche Frau hier Erfahrungswerte?

Ich muss vor allem wissen, wie ich finanziell gestellt bin, wenn ich mich trenne. 























 

Mein Großvater war spielsüchtig. Er hat alles verspielt und meine Oma dazu gebracht, dass sie sich erhängte. Trenne Dich. Ersuche aber vorher dringend den rechtlichen Rat. 
Viele Grüße

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27. Juni 2017 um 18:20

4 Links, alle führen zur Deffinition des jeweiligen Begriffes.
In neutraler, etwas abstrakterer Formulierung wird dir dort sicher auch eher (zumindest grundsätzliche) Auskunft erteilt werden können, sofern du deinen Fall dort fiktiv formulierst.
 

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27. Juni 2017 um 18:22

Das zwete f hat der Idiot in mir eingefügt.

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27. Juni 2017 um 19:07
In Antwort auf nanaanna67

Wir (50 und 52) sind seit 31 Jahren verheiratet; ich war die ersten neun Jahre nur Hausfrau und Mutter; mein Mann Alleinverdiener. Ab 1995 war ich sehr viel in Teilzeit berufstätig; mein Einkommen ist derzeit bei 950 € Brutto; mein Mann verdient 3500 € Brutto + 700 netto € Unfallrente. Von 1986 bis Ende 1994 hatten wir Zugewinngemeinschaft; änderten dies dann in Gütergemeinschaft ab.

Bevor wir notariell die Gütergemeinschaft schlossen, hat mein Mann von seinen Eltern ein Haus per  Schenkung erhalten.  Obwohl ich immer wieder Geld von meinen Eltern in das Haus investiert habe, (Fertigstellung vor und nach der Heirat), wurde das bei der Übergabe nicht festgehalten; ich war bei der Übergabe auch nicht dabei.
- Nach 31 Jahren sind keine Nachweise über diese Investitionen mehr vorhanden.

Habe ich als Ehefrau wegen der Gütergemeinschaft Ansprüche was dieses Haus betrifft? 

1997 haben wir (inzwischen in ehel. Gütergemeinschaft) ein Haus gebaut; ich habe 100.000 DM von meinen Eltern erhalten; zusätzlich haben mein Vater und meine Brüder sehr viele Arbeitsstunden investiert . Wie würde dieses Haus aufgeteilt werden?


Meine Berufstätigkeit ist nur sehr eingeschränkt möglich, da ich zeitweise unter sehr schweren Depressionen leide; mehrere Suizidversuche hinter mir habe. Wie gestaltet sich der Ehegattenunterhalt, da mein Mann wesentlich besser verdient als ich?

Mein Mann ist spiel-süchtig, geht mehrmals die Woche in ein Spielcasino. Nach 31 Jahren  Ehe habe ich seine jahrzehntelange Spielsucht erst jetzt bemerkt, was dessen enormen Geldverbrauch all die Jahre erklärt und will nun die Scheidung. Unsere Ehe ist ein einziger Scherbenhaufen; eine einzige Lüge. Es ist kein Vertrauen mehr da.

Wir unterstützen den studierenden Sohn finanziell immens, was eine Trennung derzeit unmöglich macht. Der Sohn bekommt kein Bafög.

Daher hat es mir den Boden unter den Füßen weggezogen, als ich von der (widerholten) Spielsucht meines Mannes erfuhr: ich gehe für wenig Geld arbeiten, um den Sohn unterstützen zu können und mein Mann trägt "sein Taschengeld", welches er seit 31 Jahren beansprucht; ob wir es uns finanziell leisten konnten, oder nicht, in die Spielhalle. Ich habe mir nie Taschengeld genommen; nie was geleistet; immer versucht, hereinzusparen, was sich mein Mann umso mehr "gegönnt" hat und bin sehr verbittert darüber.  

Dass ich zum Fachanwalt muss, um all die Fragen zu klären, ist mir klar. Mir fehlt nur momentan die Kraft dazu.

Hat so manche Frau hier Erfahrungswerte?

Ich muss vor allem wissen, wie ich finanziell gestellt bin, wenn ich mich trenne. 























 

Du brauchst den besten Anwalt, den du finden kannst. 

Wieso hast du die Spielsucht erst nach 31! Jahren bemerkt?

Und euer Sohn soll sich einen Studentenjob suchen, das müssen andere auch. 

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