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Ein Blick in meine Partnerschaft

16. Dezember 2015 um 13:57

Ich erzähle euch einfach mal, wie ich hier lebe, warum ich an eine Trennung denke.

Mein Mann, ein stattlicher Mann, atlethisch gebaut, gut aussehend.
Charmant, macht aus allem was, hat einen Haufen Geld auf der Seite, ist sparsam, arbeitet selbstständig.
ist Handwerker in einem spezialgebiet, hat 2 angestellt.
Eigenkapital
Haus und Garten.
Räumt seine Wäsche selbst weg , macht die Küche sauber, lässt nichts auch nur einen tag ungeachtet und unrepariert.

Eigentlich ein Traum.
Er ist ein freaky Typ, das habe ich damals schon bemerkt.
verbissen und eisern wird in seinem Beruf alles durchgezogen, alles ist perfekt.

Und genau das erwartet er auch in seiner Partnerschaft.
er spricht nicht darüber, aber wenn er den Raum betritt, spürst du genau, dass du den Topf in der Küche noch abwaschen hättest sollen, dass das eine Honig Glas zu viel ist, welches ich ins Regal gestellt habe, dass die Spüle nicht sauber genug ausgewischt ist.

kommt er heim und er hatte schon etwas Stress in der Arbeit, wird sofort die Küche gesaugt, der Müll kontrolliert und am Boden liegende Gegenstände,
weggeäumt, wenn nich sogar lautstark beiseite geschoben.
ist der Müll über dreiviertel voll, wird er sofort vor die Türe gestellt, sodass ich es mit bekomme.
ist der Windeleimer knapp vor dem Deckel befüllt, bekomm ich eine Frage, warum man den nicht raus tragen kann.
Sachen im Badezimmer werden mir in MEINEN Schrank zurückgelegt.
ich lasse von mir quasi gar nichts persönliches im Bad rum liegen, außer meine Duschgels in der Dusche.
Und das ist krank.
ich fühl mich nicht wohl, ich kann fast nichts dekorieren und umgestalten, zum wohlfühlen.

Essen die Kinder und es fällt ein Löffel Reis herunter wird sofort aufgewischt von ihm, sollte ich was übersehen, werde ich gefragt, ob ich keine Sauberkeit gelernt habe.
Meine werbe Post verschwindet gleich im Altpapier.

Sonntag Morgen bin ich immer alleine, ich bekam noch nie unterstützung, es wird um 9h genüsslich aufgestanden, geduscht , kaffee getrunken.
Natürlich macht er auch sein Büro Sonntags, aber es ist nie ein gemeinsames Wort.
es ist alles verbissen und verklemmt.
Kommt weihnachten oder Ostern und die Kinder bekommen Geschenke, kann man schon bemerken wie sich sein Gesicht versteift.
Geschenkpapier und verpackung werden sofort zusammen geräumt. grad dass das Geschenk nicht auch noch in einem sack verschwindet.
er hält sich vor den kindern sehr zurück und ist zu ihnen sehr liebevoll.
seine Mutter, meine schwiemu steht an meiner Seite, sie weiß, wie schwierig er ist, da sein Vater der selbe Typ ist.
Ich nenne das ein narzisstisches Verhalten.
Und leide dermaßen darunter, dass ich an fast jedem sonntag einen druck in der Brust habe, vor Trauer und enttäuschung.
Aus jedem meiner Wünsche wird ein Theater gemacht. ich stelle gar keine Frage mehr, sondern schaffe an was nötig ist.
Er hat Null Mitleid und Mitgefühl, dieses Wort existiert einfach nicht.

Ich meine zu behaupten, dieser Mann ist beziehungsunfähig.

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16. Dezember 2015 um 14:11

Dein
Mann hat kein narzisstisches verhalten. . ich lese eigentlich einen sehr liebevollen aber sehr zielstrebigen sich sehr selbst unter Druck sitzenden mann heraus. dir Dinge die du beschreibst kennt man ja eher von einer Hausfrau. liebst du ihn denn noch? das was du schilderst ist sicher sehr anstrengend aber wäre für mich kein Grund hin zu werfen. im Gegenteil. ich würde eher versuchen ihn zu einer Beratung zu bewegen mit dir um dieses externe verhalten dass alles aufgeräumt sein muss in griff zu bekommen. mein mann gibt auch 100prozent. in allem. er macht alles exakt ähnlich wie deiner und er erwartet das auch unterbewusst von mir. ich bin nur das krasse Gegenteil. ich lebe im hier und jetzt und mich stören viele Dinge nicht.wir haben einen Mittelweg gefunden. selbe Problem beim Müll wie ihr. ganz ehrlich das weiß ich ,ist keine große Sache, ich achte darauf. im Gegenzug lässt er fünfe gerade sein wenn was ist was er doof findet aber ich das nunmal so mache. aber die frage aller Fragen ist eben,liebst du ihn

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16. Dezember 2015 um 14:17

Ich wusste
Auch nicht so recht was ich schreiben soll.
Meine erste Frage wäre auch gewesen:
Wie lange seit ihr schon zusammen und er war doch bestimmt schon immer so?
Warum stört dich das erst jetzt?
Wenn mein Freund nur ein bisschen von deinem Mann hätte, würde ich ich mich sehr freuen.
Er hat nämlich weder Sinn für Ordnung noch kann er mit Geld ordentlich umgehen.....

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16. Dezember 2015 um 14:39

Ich glaube, ich
verstehe, was du meinst! Aber auch nur, weil ich mal mit einem ähnlichen Typ Mann zusammen war. Es ist schwierig nachzuvollziehen, warum man ein Problem hat mit einem Traumtypen, der perfekt ist und will, dass alles sauber ist. Es ist das fehlende Gefühl; das Verkrampfte,die Unfähigkeit zur Spontanität und Flexibilität. Diese Art Menschen leben eigentlich nur für sich; in einer Art Blase; andere Menschen, auch Familie stören eigentlich nur und werden hingenommen. Wohlwollend hingenommen, wenn alles so läuft, wie es soll. Störende Faktoren (Krümelchen, laute Geräusche...) werden extrem wahrgenommen und müssen sofort beseitigt werden.
Wenn es das denn ist bei dir, und so klingt es, ist es eine Zerreißprobe, mit so einem Menschen zusammen zu sein, weil man sich immer als Störfaktor empfindet und versucht, alles "richtig" zu machen, damit kein Missklang entsteht.
Ist es ungefähr so bei dir oder interpretiere ich zu viel?

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16. Dezember 2015 um 14:41

Klingt für mich
nach einer Art Zwang , wie Putz-und Aufräumzwang was er braucht um seelisch im Gleichgewicht zu sein. Da steckt irgendwas tieferes meiner Meinung nach hinter und da hilft nur eine Therapie bzw Paartherapie.

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16. Dezember 2015 um 14:50

Ich kann mir vorstellen,
wie belastend das ist. Hast du mit ihm darüber denn einmal reden können? Ich glaube zwar, dass es schwieirg wird, denn zum Einen kennt er es ja wohl so von seinem Vater und zum Anderen hört er ja von allen Seiten, wie perfekt alles immer ist... Vielleicht ist aber gerade die Ähnlichkeit zum Vater ein guter Ansatzpunkt, denn als Kind war das vielleicht gar nicht so toll mitzuerleben.

Mein Mann ist übrigens auch so ein "Unruhepol", wenn er von der Arbeit kommt. Bei ihm liegt es aber nicht am Perfektionswunsch, sondern daran, dass er alles "fertig" haben will um endlich Feierabend zu machen. So ausgeprägt wie bei ihm, ist es aber auch schon ein zwanghaftes Verhalten und hat zu viel Reiberein zwischen uns gefühlt. Ich hab es nämlich auch immer als Kritik an mir und meiner Arbeit aufgefasst, wenn er, kaum durch die Tür rein, mit dem Müll schon wieder raus ist oder anfing die Küche zu putzen. Seit wir aber unsere Standpunkte geklärt haben, funtkioniert es etwas besser - er nimmt sich ein wenig zurück und ich lass ihn machen

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16. Dezember 2015 um 16:00

...
Na deine Prioritäten möchte ich mal haben.
Ist der Mann ordentlich, charmant und kann finanzielle Sicherheiten bieten, weil er beruflich gut dasteht -
Soll man mal eben drüber wegsehen, dass frau sich ungeliebt fühlt und einfach nur nach den Vorstellungen des Mannes funktionieren soll?

Naja, jedem das seine.

Tiri

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16. Dezember 2015 um 16:27

Kannst du mit ihm reden?
Sag ihm, wie du dich fühlst.
Wenn er es wegräumt, dann weil er will, und nicht, um dir ein schlechtes Gewissen zu machen.
LG

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16. Dezember 2015 um 16:53
In Antwort auf thilda1978

Ich glaube, ich
verstehe, was du meinst! Aber auch nur, weil ich mal mit einem ähnlichen Typ Mann zusammen war. Es ist schwierig nachzuvollziehen, warum man ein Problem hat mit einem Traumtypen, der perfekt ist und will, dass alles sauber ist. Es ist das fehlende Gefühl; das Verkrampfte,die Unfähigkeit zur Spontanität und Flexibilität. Diese Art Menschen leben eigentlich nur für sich; in einer Art Blase; andere Menschen, auch Familie stören eigentlich nur und werden hingenommen. Wohlwollend hingenommen, wenn alles so läuft, wie es soll. Störende Faktoren (Krümelchen, laute Geräusche...) werden extrem wahrgenommen und müssen sofort beseitigt werden.
Wenn es das denn ist bei dir, und so klingt es, ist es eine Zerreißprobe, mit so einem Menschen zusammen zu sein, weil man sich immer als Störfaktor empfindet und versucht, alles "richtig" zu machen, damit kein Missklang entsteht.
Ist es ungefähr so bei dir oder interpretiere ich zu viel?

So einen hatte ich auch mal
Das sind keine Typen zum zusammenleben, oder für eine dauerhafte Beziehung.

Sowas legt sich in der Regel auch nicht, wenn man es anspricht, weil das richtig drin steckt.

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16. Dezember 2015 um 17:04

Oh
das. Verhalten was du schildest ähnelt wirklich sehr dem von meinem Mann Deshalb kann ich das sehr gut nachempfinden. Er ist auch so perfektionistisch ,sehr pingelig und erwartet das alles im Haushalt tip top läuft wenn nicht dann sagt er es nicjt direkt sondern lässt einen spüren das ihn was stört. Kann auch nicht gut mit anderen mitfühlen .Aber bei uns lief es trotzdem bis jetzt ganz gut weil ich ihn nur so kenne und er motiviert mich auch oft.

Aber bei dir klingt das Verhalten ja noch extremer ,kann sehr gut nachfühlen das man das auf Dauer nicht mehr aushält.

Vielleicht könnt ihr doch mal ganz in Ruhe ein offenes Gespräch führen ob es noch Sinn macht ,die Beziehung und ob er sich ändern kann..wenn nicht wirst du ohne ihn hoffentlich wieder glücklicher werden

Wünsche dir auf jeden Fall alles gute dafür

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16. Dezember 2015 um 17:37

Ich kann dich voll und ganz verstehen
!!!
Das klingt vielleicht so, als hätte man ein Luxusproblem, aber es ist wirklich ganz schlimm!
Ich war 3 Jahre mit genau so einem Exemplar zusammen, und es hat mich krank gemacht.
Offensichtlich war er auch der Traumtyp, beruflich erfolgreich, gut gekleidet, intelligent, findnziell bestens abgesichert, unternehmungslustig, nett, auch lieb zu meinen Kindern...

...aber er hatte was Ordnung, Sauberkeit und Effizienz betrifft so eine grosse Macke, dass das Zusammensein zur Hölle wurde. Beim Durchlesen deines Textes wurde mir ganz eng um die Brust. Die Beklemmung, das Unentspannte, der unterschwellige Druck alles wegräumen, alles wischen, wienern, sofort beseitigen müssen...der jedes normale Familienleben zunichte machte...es war so schlimm!
Auch die Blicke, die körpersprache, die Handlungen, die einem immer wieder klar gemacht haben, dass man einen Fehler gemacht hat, nicht schnell genug etwas weggeräumt hat, eine benutzte Tasse hat stehen lassen oder zum Beispiel ein paar Körner Reis übersehen hat -das ist mehr als nur eine normale Macke, das ist KRANK.

Niemand, der mit so einem Menschen zusammen war, kann nachvollziehen, wie schlimm es ist.

Du Arme, dein Text hat mich so traurig gemacht.

Ich würde mich trennen. So einen Menschen ändert man nicht.

Ich hatte das Glück irgendwann danach einen lieben Chaoten kennenzulernen, der die Küche betritt und sagt "Mensch, ist das ordentlich hier!", obwohl es alles andere als Perfekt ist. Ich hebe gerne seine Socken neben dem Bett auf und räume zum x-ten Mal sein Rasierzeug weg und hänge seine Jacke auf -ich bin nach der Erfahrung sogar echt dankbar dafür.

Wir sind jetzt über fünf Jahre zusammen, und erst gestern sagte er nach dem Essen zu mir "lass doch bitte alles stehn und liegen! Komm lieber zu mir auf die Couch rin bischen kuscheln, das ist viel wichtiger!"
Jeden Tag bin ich dankbar für sowas.

Ich wünsche dir viel Kraft für deine Entscheidung!

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16. Dezember 2015 um 17:53

Ich
Kann dich verstehen. Ich hab hier eher das genaue Gegenteil. Jedoch wenn er schlechte Laune hat, räumt er wie ein wilder auf und macht mir mit diesem Verhalten so ein schlechtes Gewissen, als wäre ich faul und schlampig. Ich müsste mich eigentlich freuen das es mal mitputzt aber euch werd eher traurig. Jeden Tag so etwas könnte ich nicht ertragen.

Aber liebst du ihn noch? Wenn ja, würde ich klar mit ihm drüber reden und Vorfällen sagen, wie du dich damit fühlst.
Willst du denn noch um die Beziehung kämpfen? Wenn nein, dann wär es doch besser, du trennst dich.

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16. Dezember 2015 um 18:57

Versuche erst mal
Mit ihm zu reden.
Wenn er uneinsichtig ist, kannst du ja immer noch überlegen, wie du weiter vorgehst.
Ich würde nucht sofort eine Beziehung wegwerfen.
Die meisten Männer haben irgendeine Macke, der nächste lässt wiederum alles liegen, versäuft Euer Haushaltsgeld etc...
LG

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16. Dezember 2015 um 19:53

Ich war auch mal
in einer Beziehung mit einem Pedanten. Ein gemütliches Frühstück mit Schwätzchen und einem zweiten Kaffee war nie drin, er muss einem quasi den Teller schon unter dem Brötchen wegziehen und alle Lebensmittel in den Kühlschrank räumen.

Wenn er abends von der Arbeit nach hause kam, hat er die Wäsche noch mal ordentlich aufgehängt, weil ich das nicht richtig gemacht hab.

Wenn Besuch da war, hat er immer sofort den Abwasch gemacht, auch wenn es seine Gäste waren- ich saß dann mit denen allein im Wohnzimmer.

Ich denke, es war nicht so schlimm, wie bei dir, aber mich hat es teilweise auch wahnsinnig gemacht.

Ich kann dich verstehen, man will sich nicht immer ungenügend und wertlos fühlen, wegen solcher Nichtigkeiten.

Zu Mal es auch keine Zweisamkeit oder Paarbeziehung mehr ist.

Tut mir leid, ich wünsch dir viel Kraft, die richtige Entscheidung zu fällen.

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16. Dezember 2015 um 19:55

Sockenfriedhof

wie genial ist das denn?
LG

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16. Dezember 2015 um 19:56

So
Wie du ihn beschreibst klingt es auch eher als hätte eher einen zwang. Aber wenn er beruflich auch so ist, eher nach einem kontrollzwang. Jetzt ist die frage, warum er das macht? Wenn es wirklich so schlimm ist steckt sicher mehr dahinter.

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16. Dezember 2015 um 20:01

Mir fällt auch gerade ein
ich hatte mal einen Kumpel, der genauso pedantisch war, der lebte hier in Deutschland in einer WG mit anderen Italienern.
die haben fast die Krise bekommen. CDs mussten genau im richtigen Winkel in der Hülle sein, sein Mitbewohner ass ein Brötchen, und mein Kumpel ist sofort mit dem Staubsauger hinterher... die haben sich über ihn eigentlich total lustig gemacht.
seine Freundin hält wohl für ihn sauber, wie er es braucht.
naja...
LG

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16. Dezember 2015 um 21:37

Wenigstens musst du die Socken
nicht noch suchen.
Meiner versteckt seine alten Socken. Er stopft die in alle möglichen Ecken und Schränke und wenn ich die nicht alle zusammensuche, wenn keine sauberen Socken mehr da sind, würde er einfach ohne Socken losgehen.
Das macht er auch mit den Socken der Kinder.

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16. Dezember 2015 um 23:28

Mein Mann
Ist ein bisschen ähnlich: Sehr attraktiv, reich, Workaholic,perfektionistisch, pedantisch, erwartet dies auch in der Beziehung in jeder Hinsicht. Gemeinsames frühstück gibt es nicht. Ich habe ihn so kennen gelernt und liebe ihn über alles. Ich habe mich auch darauf eingestellt. Jeder hat doch seine Macken. Wenn man unordentlich ist, wird das viel eher als "sympathischer Makel" angesehen, als wenn jemand einen Ordnungszwang hat. Er hat so viele gute Eigenschaften und ermöglicht mir ein sorgenfreies Leben. Was will man denn mehr?dafür nehme ich seine "Nacken" gerne in Kauf-ohne diese wäre er vermutlich beruflich niemals so erfolgreich geworden.

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16. Dezember 2015 um 23:30

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Wir uns den Mann??

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16. Dezember 2015 um 23:55
In Antwort auf kaetzchen66

Mein Mann
Ist ein bisschen ähnlich: Sehr attraktiv, reich, Workaholic,perfektionistisch, pedantisch, erwartet dies auch in der Beziehung in jeder Hinsicht. Gemeinsames frühstück gibt es nicht. Ich habe ihn so kennen gelernt und liebe ihn über alles. Ich habe mich auch darauf eingestellt. Jeder hat doch seine Macken. Wenn man unordentlich ist, wird das viel eher als "sympathischer Makel" angesehen, als wenn jemand einen Ordnungszwang hat. Er hat so viele gute Eigenschaften und ermöglicht mir ein sorgenfreies Leben. Was will man denn mehr?dafür nehme ich seine "Nacken" gerne in Kauf-ohne diese wäre er vermutlich beruflich niemals so erfolgreich geworden.

Kätzchen
Nie zusammen frühstücken? Familiäre Qualitytime? Einfach mal zusammen die Seele baumeln lassen? Einen Tag in der Woche was Schönes machen? Plätzchen backen? Ausflüge? Den Adventskranz zusammen anmachen und heissen Kakao auf der Couch trinken?
Im Sommer draussen sitzen und grillen? Zusammen mit den Kind im Planschbecken hocken? Quatsch machen?

Mal den Abwasch stehen lassen und stattdessen auf dem Sofa kuscheln?

Mir ist das Wochenende heilig. Und das als Familie. Zusammen. (Man kann auch was getrennt unternehmen, klar).

Ich bin weder die Putzfrau, noch alleinerziehend.

Da nehm ich lieber weniger Geld und hab dafür einen Mann, der für mich und das Kind da ist.

Und dann noch die Geringschätzigkeit ernten, wenn es nicht nach deiner perfektionistischen Nase läuft? Pah, nääääääää

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17. Dezember 2015 um 0:12

Also
Ich muss ganz ehrlich sagen - klar, so manch eine Frau wünscht sich von ihrem Mann das er mehr im Haushalt macht, oder mal überhaupt dran denkt, das z.b Socken nichts auf dem Wohnzimmerboden zu tun haben. Oder das man Geschirr auch in die Spülmaschine räumen kann, anstatt es nur auf die Arbeitsplatte zu stellen.

Ich kenne auch einige Frauen, deren Männer gerne im Haushalt helfen und irgendwann auch verstanden haben was ein Wäschekorb, eine Waschmaschine und auch eine Spülmaschine ist. Es gibt also beide Seiten.

Aber ich finde es sehr extrem, wenn man nicht in der Lage ist "mal fünf gerade sein" zu lassen. Ich meine, als Mensch mit dieser naja, Einstellung zur Ordnung usw wäre ich wahrscheinlich immer angespannt und möglicherweise würde ich mich selbst immer einem immensen Druck aussetzen.

Vielleicht fällt deinem Mann dieses Verhalten nicht so besonders auf? Gerade wenn du sagst, das sein Vater auch solche 'Angewohnheiten' hat, kommt es ihm wohlmöglich normal vor eben so zu handeln, zu sein, wie auch immer.
Gibt es denn gar keine Möglichkeit mit ihm darüber zu sprechen, ihm deine Wünsche und dein Empfinden mitzuteilen?


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17. Dezember 2015 um 0:34
In Antwort auf veilchen2011

Kätzchen
Nie zusammen frühstücken? Familiäre Qualitytime? Einfach mal zusammen die Seele baumeln lassen? Einen Tag in der Woche was Schönes machen? Plätzchen backen? Ausflüge? Den Adventskranz zusammen anmachen und heissen Kakao auf der Couch trinken?
Im Sommer draussen sitzen und grillen? Zusammen mit den Kind im Planschbecken hocken? Quatsch machen?

Mal den Abwasch stehen lassen und stattdessen auf dem Sofa kuscheln?

Mir ist das Wochenende heilig. Und das als Familie. Zusammen. (Man kann auch was getrennt unternehmen, klar).

Ich bin weder die Putzfrau, noch alleinerziehend.

Da nehm ich lieber weniger Geld und hab dafür einen Mann, der für mich und das Kind da ist.

Und dann noch die Geringschätzigkeit ernten, wenn es nicht nach deiner perfektionistischen Nase läuft? Pah, nääääääää

Mach SEINER perfektionistischen Nase
natürlich

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17. Dezember 2015 um 6:48


Einen Sockenfriedhof gibts huer auch!
Dazu gesellen sich shirts und manchmal unterhosen

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17. Dezember 2015 um 7:15

Ich antworte hier oben
danke für eure Antworten.

Klar klingt es zuerst schön, wenn der Mann gute Eigenschaften aufweist.
Und die hat er ja, seine Zielstrebigkeit und sein Fleiß, das bewundere ich absolut.
auch seine macken kann er haben. das wusste ich von Anfang an.
unser erstes Kind kam sehr schnell und unerwartet. dann wollte ich ein zweites, das ist gut so. wenn wir zuhause alleine sind haben wir drei uns immer.

Nur wenn seine Eigenschaften so stark in den eigenen persönlichen Freiraum, eingreifen, dass man die Gedanke spürt, wenn er den Raum betritt.
dass man sich schon fast schuldig fühlt, weil man was verändert hat in der Wohnung.

Ich bin froh, dass er viel weg ist. die Kinder brauchen Freiraum zur Entfaltung ihrere entwicklung.
sie sollen am Boden schneiden und kochen dürfen.
wir malen und töpfern im Keller.
aber ich muss da immer diesen Freiraum schaffen.

Kreuzpunkte wie Sonntag oder abends wenn er heim kommt sind nicht zu vermeiden.
Vermeide ich so gut wie es geht, indem ich gehe, in den Garten gehe oder in anderen Räumen spiele.
aber ich bin seelisch immer alleine.

Und ja, es wurde angesprochen.
das ist ein Zwang von ihm. er kann nicht anders.
es muss erst fur seine inneres alles bereinigt sein, dass er loslassen kann.
er hat ein schlechtes verhältniss zu seinem Vater. dies hat ihn sicher geprägt.

paartherapie oder aufarbeitung von seiner kindheit steht meinerseits aus im Raum. blockt er noch.
ich gebe noch nicht auf.

Und klar, wir haben alles und finanziell ein sorgenfreies Leben.

Aber durch sein zwanghaftes verhalten hat er absolut kein verständniss für andere.
ich kann meine Sorgen nie loswerden.
als ich geweint habe, weist er mich zurück.
er kann damit nicht umgehen.
ich habe keine stärkende Liebe hinter mir.
es dreht sich alles ums äusserliche

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17. Dezember 2015 um 9:33

Sag mal wie ist denn mit deinen Gefühlen, Liebe?
Ich habe mal von einem Paar gelesen, die zusammen sind, Kinder haben , aber in getrennten Wohnungen leben.

SIe konnten einfach nicht zusammenwohnen, weil sie zwei verschiedene Typen waren, die sich dennoch sehr liebten.
Es klappt erstaunlich gut. Die Kinder sind mal ein par TAge in der einen WOhnung, ein par TAge in der anderen WOhnung, sie verbringen viel Zeit miteinander, übernachten auch mal beim anderen, aber sie haben keine Frust mehr wegen dem alltäglichen Zusammenleben in einer Wohnung.

Zuerstmal würde ich erstmal mit deinem Mann reden, sagen, was dich stört, was ihn stört, welchen Kompromiß ihr zusammen eingehen könnt.
Was ich herauslese ist, dass er ein perfektionistischer, zwanghafter Mensch ist, vielleicht auch etwas gestresst und und unzufrieden, und da kann jeder kleinste Schmutz oder Laut aussehen wie das reinste Chaos.

Aber du musst dich trauen zu reden, damit er auch Bescheid weiß.

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17. Dezember 2015 um 9:35
In Antwort auf caputschino

Sag mal wie ist denn mit deinen Gefühlen, Liebe?
Ich habe mal von einem Paar gelesen, die zusammen sind, Kinder haben , aber in getrennten Wohnungen leben.

SIe konnten einfach nicht zusammenwohnen, weil sie zwei verschiedene Typen waren, die sich dennoch sehr liebten.
Es klappt erstaunlich gut. Die Kinder sind mal ein par TAge in der einen WOhnung, ein par TAge in der anderen WOhnung, sie verbringen viel Zeit miteinander, übernachten auch mal beim anderen, aber sie haben keine Frust mehr wegen dem alltäglichen Zusammenleben in einer Wohnung.

Zuerstmal würde ich erstmal mit deinem Mann reden, sagen, was dich stört, was ihn stört, welchen Kompromiß ihr zusammen eingehen könnt.
Was ich herauslese ist, dass er ein perfektionistischer, zwanghafter Mensch ist, vielleicht auch etwas gestresst und und unzufrieden, und da kann jeder kleinste Schmutz oder Laut aussehen wie das reinste Chaos.

Aber du musst dich trauen zu reden, damit er auch Bescheid weiß.

Ok sry
hab dein Psost unten nicht ganz durchgelesen, dass du es ja schon angesprochen hast

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17. Dezember 2015 um 11:31

Hi
ich kann dich da gut verstehen, denn mein Mann tickt ähnlich. Aber! Es wird besser mit der Zeit, wenn du an dir und an ihm "arbeitest". Was heißt es nun? Als allererstes höre bitte auf dich zu rechtfertigen, dich wegen Nichtigkeiten schuldig zu fühlen. Jeder Mensch hat so seine Gewohnheiten und Prioritäten im Haushalt und wenn diese sich im gesunden Rahmen bewegen, dann braucht man niemanden bevormunden, zurechtweisen oder umerziehen. Und wenn ihm bestimmte Sachen (besonders) wichtig sind, dann MUSS er sie selbst machen. z.B.: für dich ist es ausreichend, den Boden 2x die Woche zu wischen, er besteht aber auf täglich. Sein Problem! Soll er doch den Wischmob schwingen, wenn er denn so viel Zeit hat. Fühle dich nicht minderwertig, führe dir vor Augen, was DU alles für euch tust (schön, dass er so erfolgreich im Beruf ist, aber was ist mit deinem Part - du versorgst 2 kleine Kinder, ist es denn so wenig, wie oft war er schon mit den beiden einen ganzen Tag alleine? Die Erfahrung würde ihm sicherlich gut tun.)
Ihr hattet bestimmt schon das eine oder andere Gespräch miteinander, was das Thema angeht, versteht er überhaupt, wie schlecht es dir geht? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass in so einem Fall nur Kompromissbereitschaft von beiden Seiten etwas bewirken kann. D.h. du bewegst dich ein bisschen in seine Richtung, er - natürlich in deine. Ich habe meinem Mann es mittlerweile abgewöhnt, dass ALLES sofort gemacht werden muss, und er weiß jetzt auch, wo meine Belastungsgrenze liegt. Z.B. habe ich gestern nach Feierabend (arbeiten beide Vollzeit) die Kinder von Hort/Kita abgeholt, Suppe gekocht, ich und die Kiddis haben zu Abend gegessen, ich dann - den Abwasch gemacht, die Kinder gebadet, ins Bett gebracht, anschließend auf die Couch, Fernseher an, endlich Ruuuheee Mann kommt nach Hause und meint, dass die Wäsche auf dem Wäscheständer schon längst trocken wäre. Und? Habe ich irgendwo unterschrieben bis Mitternacht zu schuften, damit aber auch wirklich alles perfekt ist? Nein. Also mache ich die Wäsche morgen. Alles sofort ohne Rücksicht auf Verluste (ich brauche meinen Schlaf, stehe immer 4.30 Uhr auf) - da mache ich nicht mit, und das weiß er inzwischen auch. Ich vermute, der Wäscheständer hat sich seit gestern nicht bewegt, da auch der perfektionistisch veranlagte Mann zu müde war
Mache dich vor allem im Kopf frei von seinen Launen, seinen Ansprüchen, seinen Wertungen, sei selbstbewusst und trage das auch nach außen. Zeige ihm bis wohin, und nicht weiter. Mir hat es geholfen, das wünsche ich dir auch.

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17. Dezember 2015 um 12:28
In Antwort auf caputschino

Sag mal wie ist denn mit deinen Gefühlen, Liebe?
Ich habe mal von einem Paar gelesen, die zusammen sind, Kinder haben , aber in getrennten Wohnungen leben.

SIe konnten einfach nicht zusammenwohnen, weil sie zwei verschiedene Typen waren, die sich dennoch sehr liebten.
Es klappt erstaunlich gut. Die Kinder sind mal ein par TAge in der einen WOhnung, ein par TAge in der anderen WOhnung, sie verbringen viel Zeit miteinander, übernachten auch mal beim anderen, aber sie haben keine Frust mehr wegen dem alltäglichen Zusammenleben in einer Wohnung.

Zuerstmal würde ich erstmal mit deinem Mann reden, sagen, was dich stört, was ihn stört, welchen Kompromiß ihr zusammen eingehen könnt.
Was ich herauslese ist, dass er ein perfektionistischer, zwanghafter Mensch ist, vielleicht auch etwas gestresst und und unzufrieden, und da kann jeder kleinste Schmutz oder Laut aussehen wie das reinste Chaos.

Aber du musst dich trauen zu reden, damit er auch Bescheid weiß.

Das haus hat nur Erdgeschoss
Das Haus ist ein L.
Es hat sogar 2 Eingänge.
es wäre ideal 2 wohn Einheiten zu schaffen.weil genau dass der Brennpunkt ist.
Sonst ist er ein super Typ, kommt mit vielen klar. Merkt keines er für ihn undenkbar.
Leider.

Gespräche habe ich anfangs viele gesucht
weil.ich selbst erst auf das ein oder andere drauf kam.

Er blockt und wendet alles herum. Desh paartherapie mir einer dritten neutralen Person.
Wenn sein Bruder oder seine Mutter mal.was sagen, da denkt er auf einmal.nach

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17. Dezember 2015 um 12:32
In Antwort auf redfortune

Das haus hat nur Erdgeschoss
Das Haus ist ein L.
Es hat sogar 2 Eingänge.
es wäre ideal 2 wohn Einheiten zu schaffen.weil genau dass der Brennpunkt ist.
Sonst ist er ein super Typ, kommt mit vielen klar. Merkt keines er für ihn undenkbar.
Leider.

Gespräche habe ich anfangs viele gesucht
weil.ich selbst erst auf das ein oder andere drauf kam.

Er blockt und wendet alles herum. Desh paartherapie mir einer dritten neutralen Person.
Wenn sein Bruder oder seine Mutter mal.was sagen, da denkt er auf einmal.nach

2 Wohneinheiten sind fur ihn undenkbar
er schaute mich ganz entsetzt an, als ich das mal vor geschlagen hatte.

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18. Dezember 2015 um 9:37
In Antwort auf caputschino

Sag mal wie ist denn mit deinen Gefühlen, Liebe?
Ich habe mal von einem Paar gelesen, die zusammen sind, Kinder haben , aber in getrennten Wohnungen leben.

SIe konnten einfach nicht zusammenwohnen, weil sie zwei verschiedene Typen waren, die sich dennoch sehr liebten.
Es klappt erstaunlich gut. Die Kinder sind mal ein par TAge in der einen WOhnung, ein par TAge in der anderen WOhnung, sie verbringen viel Zeit miteinander, übernachten auch mal beim anderen, aber sie haben keine Frust mehr wegen dem alltäglichen Zusammenleben in einer Wohnung.

Zuerstmal würde ich erstmal mit deinem Mann reden, sagen, was dich stört, was ihn stört, welchen Kompromiß ihr zusammen eingehen könnt.
Was ich herauslese ist, dass er ein perfektionistischer, zwanghafter Mensch ist, vielleicht auch etwas gestresst und und unzufrieden, und da kann jeder kleinste Schmutz oder Laut aussehen wie das reinste Chaos.

Aber du musst dich trauen zu reden, damit er auch Bescheid weiß.

Huii
das muss eine Familie hat auch erst mal finanziell stemmen können.
LG

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18. Dezember 2015 um 9:57
In Antwort auf strawberryfieldxxx

Huii
das muss eine Familie hat auch erst mal finanziell stemmen können.
LG

Hmm dasweiß ich auch nicht mehr
wie sie das finanziell gemacht haben.. finde den artikel nicht mehr .
Aber LAT- heißt das Modell.
Ich nehme an, es ist ähnlich wie, wenn man sowieso nicht mehr zusammen ist, dann hat jeder auch seine eigene Wohnung und muss sie bezahlen.
Natürlich funktioniert das nur, wenn beide arbeiten und freie Wohnungen in der Nähe zur Verfügung stehen. Das ist ja auch nicht immer gegeben.

Finde das Modell ziemlich interessant, statt sich gleich als Paar zu trennen, ist das eine Alternative. Denn oft scheitert so eine Liebesbeziehung auch am "Alltag" , an der ROutine, am immer zusammensein.
Und so hat jeder wieder ein bisschen mehr Luft, mehr Durchblick und dennoch bleibt man eine Familie.

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18. Dezember 2015 um 10:07

Ich finde dein mann
Macht alles richtig
Du bist Zuhause warum machst du Es nicht?
Muss der Müll bis zum Anschlag voll sein?
Muss der Boden kleben weil der löffel ständig runter fällt?
Ich lebe auch so das ich alles immer sofort mache und es bei mir ordentlich aussieht.

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18. Dezember 2015 um 13:21


!

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18. Dezember 2015 um 13:38

Hier geht
es auf jeden Fall um mehr, als nur ein paar Macken, die man eben in Kauf nehmen muss.
Es ist ja nicht so, dass Zuhause der Müll überquillt, der Boden pappt -nein, die TE muss schon regelrecht Angst haben, ein Honigglas stehen zu lassen, mit dem Kindern Geschenke auszupacken, weil bereits beim Verpacken das Papier stört etc.. Sie wechselt den Raum oder geht raus, um Berührungspunkte zu vermeiden, weil sie so unter Druck steht, wenn der Mann nach Hause kommt.
Ich hatte genau so ein Exemplar und keiner, der das jemals so mitgemacht hat, kann sich vorstellen, wie schlimm das ist.
Dazu dann noch diese unterschwellige kühle und abweisende Atmosphäre -irgendwann geht man einfach innnerlich vor die Hunde.
Lieber trennen, bevor es soweit kommt!
Liebe TE ich bin sicher, du bist eine tolle Mutter und tolle Frau, die Zuhause alles richtig macht. Du brauchst einen Partner, der dich in den Arm nimmt, sagt wie toll er dich findet und dich genauso liebt, wie du bist.
Liebe Grüsse Luma

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18. Dezember 2015 um 13:43
In Antwort auf achan_12464326

Ich finde dein mann
Macht alles richtig
Du bist Zuhause warum machst du Es nicht?
Muss der Müll bis zum Anschlag voll sein?
Muss der Boden kleben weil der löffel ständig runter fällt?
Ich lebe auch so das ich alles immer sofort mache und es bei mir ordentlich aussieht.

Genau das ist es
ich wie he Boden und Tisch nach jedem Essen
Unsere kleinen essen eh so schlecht, wenn sie im essen sind, denn ich nicht in die Küche zum schwamm.
Ich gucke mich sicher 5x während dem Essen.
Und der mull kleiner noch nie am Deckel.
Es ist hier alles sauber, die Putzfrau weiß manchmal nicht so recht was sie saugen soll.

Und genau das ist der Punkt.
Man kann zu uns jeder Zeit in die Wohnung kommrn, wasche hat sich noch nie gestaut.
Aber wenn mich mein Partner irre macht, wegen nichts.
Alles ist da, alles geht weg, alle sind fleißig.

Warum muss man seinen Partner derart tyrannisieren.
Das ich ihn schon nicht mehr bei mir haben will.

Das ist zwanghaft.

Kommt er in die Küche und wir höhlen gerade einen kirbis aus, die kleinen schaben eifrig, kommt nicht
Ahh, was macht ihr da schönes?
Nein, es kommt, geht das wieder weg, oder wie sieht's hier aus. Oder muss der Dreck sein.

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18. Dezember 2015 um 14:04
In Antwort auf lumadael

Hier geht
es auf jeden Fall um mehr, als nur ein paar Macken, die man eben in Kauf nehmen muss.
Es ist ja nicht so, dass Zuhause der Müll überquillt, der Boden pappt -nein, die TE muss schon regelrecht Angst haben, ein Honigglas stehen zu lassen, mit dem Kindern Geschenke auszupacken, weil bereits beim Verpacken das Papier stört etc.. Sie wechselt den Raum oder geht raus, um Berührungspunkte zu vermeiden, weil sie so unter Druck steht, wenn der Mann nach Hause kommt.
Ich hatte genau so ein Exemplar und keiner, der das jemals so mitgemacht hat, kann sich vorstellen, wie schlimm das ist.
Dazu dann noch diese unterschwellige kühle und abweisende Atmosphäre -irgendwann geht man einfach innnerlich vor die Hunde.
Lieber trennen, bevor es soweit kommt!
Liebe TE ich bin sicher, du bist eine tolle Mutter und tolle Frau, die Zuhause alles richtig macht. Du brauchst einen Partner, der dich in den Arm nimmt, sagt wie toll er dich findet und dich genauso liebt, wie du bist.
Liebe Grüsse Luma

Genau so ist es
man kann sich nicht vorstellen, was man da seelisch durchmacht.
dann diese kühle art.
In den Arm nehmen, frage wie es mir geht, Liebe und Geborgenheit gibts nicht.
das kann er nicht, das weiß ich.
und ich nehme viel Macken in Kauf.
aber wenn mein inneres nicht mehr kann, keine Freude mehr hat. über trennung nachdenkt, obwohl ich hier finanziell abgesichert bin und ein haus mit garten habe.
und von all dem weg will.

ich bin wirklich eine ganz liebe tolerante person.

weiter unten schrieb
Veilchen
so schön, was man mit seinem partner alles machen kann, lachen albenr ,all das gabs noch nie,
er ist immer angespammt bis zum rest des tages bis wirklich alles erledigt ist, auch seine persönliche körper hygiene.
dann, die lete halbe stunde gehts.
da ist er ganz weich und lieb.


klar wusste ich das von anfang an.
aber wenn grenzen überschritten werden und der andere nix recht machen kann. weil man selbst ein problem hat.
und er micgh auch in gesprächen nicht heran lässt.
kann ich, außer Paartherapie nicht viel ausrichten,

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18. Dezember 2015 um 14:10
In Antwort auf alissa08

Hi
ich kann dich da gut verstehen, denn mein Mann tickt ähnlich. Aber! Es wird besser mit der Zeit, wenn du an dir und an ihm "arbeitest". Was heißt es nun? Als allererstes höre bitte auf dich zu rechtfertigen, dich wegen Nichtigkeiten schuldig zu fühlen. Jeder Mensch hat so seine Gewohnheiten und Prioritäten im Haushalt und wenn diese sich im gesunden Rahmen bewegen, dann braucht man niemanden bevormunden, zurechtweisen oder umerziehen. Und wenn ihm bestimmte Sachen (besonders) wichtig sind, dann MUSS er sie selbst machen. z.B.: für dich ist es ausreichend, den Boden 2x die Woche zu wischen, er besteht aber auf täglich. Sein Problem! Soll er doch den Wischmob schwingen, wenn er denn so viel Zeit hat. Fühle dich nicht minderwertig, führe dir vor Augen, was DU alles für euch tust (schön, dass er so erfolgreich im Beruf ist, aber was ist mit deinem Part - du versorgst 2 kleine Kinder, ist es denn so wenig, wie oft war er schon mit den beiden einen ganzen Tag alleine? Die Erfahrung würde ihm sicherlich gut tun.)
Ihr hattet bestimmt schon das eine oder andere Gespräch miteinander, was das Thema angeht, versteht er überhaupt, wie schlecht es dir geht? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass in so einem Fall nur Kompromissbereitschaft von beiden Seiten etwas bewirken kann. D.h. du bewegst dich ein bisschen in seine Richtung, er - natürlich in deine. Ich habe meinem Mann es mittlerweile abgewöhnt, dass ALLES sofort gemacht werden muss, und er weiß jetzt auch, wo meine Belastungsgrenze liegt. Z.B. habe ich gestern nach Feierabend (arbeiten beide Vollzeit) die Kinder von Hort/Kita abgeholt, Suppe gekocht, ich und die Kiddis haben zu Abend gegessen, ich dann - den Abwasch gemacht, die Kinder gebadet, ins Bett gebracht, anschließend auf die Couch, Fernseher an, endlich Ruuuheee Mann kommt nach Hause und meint, dass die Wäsche auf dem Wäscheständer schon längst trocken wäre. Und? Habe ich irgendwo unterschrieben bis Mitternacht zu schuften, damit aber auch wirklich alles perfekt ist? Nein. Also mache ich die Wäsche morgen. Alles sofort ohne Rücksicht auf Verluste (ich brauche meinen Schlaf, stehe immer 4.30 Uhr auf) - da mache ich nicht mit, und das weiß er inzwischen auch. Ich vermute, der Wäscheständer hat sich seit gestern nicht bewegt, da auch der perfektionistisch veranlagte Mann zu müde war
Mache dich vor allem im Kopf frei von seinen Launen, seinen Ansprüchen, seinen Wertungen, sei selbstbewusst und trage das auch nach außen. Zeige ihm bis wohin, und nicht weiter. Mir hat es geholfen, das wünsche ich dir auch.

Danke für deine liebe Antwort
in diesem Jahr bin ich das auch.
selbstbewusst, weil ich mir sagte, es reicht.
ich mache alles, bin fleißig und es geht immer weiter.

ich zeige ihm deutlich Grenzen
und genau das stößt ihn gerade, woran er knabbert und ein stück ekelhafter wird.

alissa, ich hoffe es bringt was, beständig zu bleiben.
aber es tut verdammt weh, wenn man liebevolle paare sieht.
daran darf ich oft nicht denken

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18. Dezember 2015 um 14:16

Wir hatten ziemlich schnell unerwartet das erste Kind
fur mich war klar, es soll ein zweites her, dass wir 3 uns wenigstens haben.

dass er so arg intolerant wird, wusste ich damals nicht.
das er schwierig ist schon
wir arbeiten in der selben Branche, ich versteh seinen Job, könnte ihm helfen im Büro, was ich auch tue.
ich liebe das Handwerk, das praktische , wie er.

aber sobald er das Haus betritt, den gemeinsamen Haushalt, wird er eng und verbittert.
außerhalb merkst du ihm das kaum an.

es gab schon mal situationen da hat er mit dem Handstaubsauger unter dem Besuch gesaugt

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18. Dezember 2015 um 14:21

Heute habe ich den Couch Hocker
vor das Kachelofen Fenster gestellt
weil dieser nicht mehr hell brannte aber sau Heiß war.
unsere tochter 19 monate wackelt noch manchmal wenn sie schnell läuft.

er stellte den hocker lautstark zurück und sagte

du ruinierst mir die Möbel

was soll man da noch sagen?
eine zornige erklärung, dass sie sich die gesamte hand verbrennen könnte, wurde zurück gewiesen mit

kinder können sich überall weh tun

das ist mir doch zu dumm

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18. Dezember 2015 um 14:38

Schlimm
Wenn manche meinen das sie die Macken ihres Mannes so akzeptieren sollte oder es sogar gar nicht so ein Drama sei,waren sie noch nie selber in so einer Situation.

Wie schlimm muss es sein,sich in seinem eigenen zu Hause nicht mehr wohlfühlen zu können? Euer Nestchen worauf ihr euch eig.freuen solltet nach einem strengen Arbeitstag oder kalten Spielplatzausflug mit den Kids. Bevor er nach Hause kommt die Wohnung abgehen zu müssen ob alles richtig steht und liegt,damit ehr ja nicht was auszusetzen hat und es schon wieder eskaliert. Sich nicht mehr gutgenug zu fühlen für den Mann den man so sehr liebt. Absolut kein Selbstwertgefühl als Frau und Mutter mehr zu haben!

Das ist ganz ganz schlimm was du da gerade durchmachst. Einen Rat kann und möchte ich dir Zwecks Trennung nicht geben. Dazu weiss ich nicht wie viel Kraft du noch hast und wie die Situation von Nahmen aussieht!

Ich wünsch dir alles erdenklich Gute und das du bald wieder von Herzen glücklich sein kannst!

Liebe Grüsse

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18. Dezember 2015 um 14:56
In Antwort auf lumadael

Hier geht
es auf jeden Fall um mehr, als nur ein paar Macken, die man eben in Kauf nehmen muss.
Es ist ja nicht so, dass Zuhause der Müll überquillt, der Boden pappt -nein, die TE muss schon regelrecht Angst haben, ein Honigglas stehen zu lassen, mit dem Kindern Geschenke auszupacken, weil bereits beim Verpacken das Papier stört etc.. Sie wechselt den Raum oder geht raus, um Berührungspunkte zu vermeiden, weil sie so unter Druck steht, wenn der Mann nach Hause kommt.
Ich hatte genau so ein Exemplar und keiner, der das jemals so mitgemacht hat, kann sich vorstellen, wie schlimm das ist.
Dazu dann noch diese unterschwellige kühle und abweisende Atmosphäre -irgendwann geht man einfach innnerlich vor die Hunde.
Lieber trennen, bevor es soweit kommt!
Liebe TE ich bin sicher, du bist eine tolle Mutter und tolle Frau, die Zuhause alles richtig macht. Du brauchst einen Partner, der dich in den Arm nimmt, sagt wie toll er dich findet und dich genauso liebt, wie du bist.
Liebe Grüsse Luma

Sehe ich genauso so
von Liebe ist da gar nichts zu erkennen.....

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18. Dezember 2015 um 15:08


<Er hat Null Mitleid und Mitgefühl, dieses Wort existiert einfach nicht .<

Tja, ich kann mich noch erinnern, dass eine Freundin meiner Schwester vor vielen Jahren auch so einen Mann hatte - die Krönung war - er schrieb das Wort "HONIG" mit großen Buchstaben und mit Honig auf die weiße Wand, weil sie vergessen hatte einen nach zu kaufen .

Zum Geburtstag bekam sie ein Töpfchen für "ihren" Sohn .

Der spielt in der Liga deines Freundes/Mannes .

Ich persönlich kann mit Menschen, die Null Mitleid und Mitgefühl besitzen nichts anfangen - für mich hat er einen an der Klatsche und nicht mehr .

Es liegt an dir - was du daraus machst - wie du damit umgehst - bzw. wie viel Wert so etwas hat und welches Ablaufdatum bei dieser Beziehung dabei steht .

Ecken und Kanten haben wir alle - aber das ist ein Quäntchen zu viel . Die Aussage - du ruinierst seine Möbel (bzw. die haben mehr "WERT" als die Gesundheit seines Kindes), sind für mich Antwort genug .

Hast du dir mal Gedanken gemacht - was er wirklich Positives hat - außer, dass er verbissen seine Ziele auf egoistische Weise verfolgt ?

Ich würde eingehen wie eine Pflanze, aber ich bin diesbezüglich auch sehr sensibel und lege sehr viel Wert darauf, dass es mir gut gehen muss

Manchmal hilft eine Pro und Contra Liste ....

Alles Gute Dir !

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18. Dezember 2015 um 19:06

Die liebe....
die Liebe darf man nicht vergessen! Perfektionismus schön und gut, aber wenn dieser
dann noch Hand in Hand mit einer lieblosen und kühlen, ja sogar abweisenden Art geht, ist das nicht mehr zu ertragen.

Ein Mann, der nur Abends, wenn endlich alles geregelt ist (einschliesslich der Körperpflege), mal für eine Stunde "weich und lieb" ist? Der einen nicht mal so, im Vorübergehen in den Arm nimmt, einem ein Kompliment macht?

Klar trägt sie die Verantwortung für die Partnerwahl, auch für die gemeinsamen Kinder. Aber das heisst nicht, es weiter und weiter zu ertragen, wenn es längst untragbar geworden ist.

Kann ja sein, dass manche mit kühlen Perfektionisten klarkommen, aber wenn man zu der Sorte Mensch gehört, der menschliche Wärme braucht, sich anlehnen und einfach in den Armen des Partners entspannen dürfen, ungeachtet ob die Küche jetzt perfekt aufgeräumt ist oder nicht, wird, wird das Leben zum Alptraum.

Dann lieber alleine sein als einem Menschen gerecht werden zu wollen, dem man nie gerecht werden kann.

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18. Dezember 2015 um 19:53

Also...
... nachdem ich hier nur stille Mitleserin war bin ich soooo glücklich über meinen chaotischen Ehemann.
Ich beschwere mich mindestens einmal im Monat über seinen stillen Diener, welcher aus unserem Handtuchregal im Bad besteht und von ihm als Klamottenfriedhof "genutzt" wird.
Aber dafür habe ich einen liebevollen, meist gut gelaunten Mann der sich niemals über unerledigte Dinge im Haushalt aufregen würde und mit mir lacht wenn ich von meinem äußerst "stressigen" Tag mit unserem Sonnenscheinbaby und Müffelhund erzähle.
Aber was willst du lesen? Du musst nach deinem Gefühl gehen und auf dein Bauch hören. Wenn du lange so unter druck stehst und vor allem zu Hause nicht mehr entspannen kannst, dann läuft was schief und dann wirst du irgendwann krank. Das ist es nicht wert! Und da draußen gibt es was, was besser zu dir passt!!
Alles, alles Gute!!

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18. Dezember 2015 um 19:54

Fühl dich mal gedrückt
Ich verstehe dich gut und kann es nachempfinden. Auch mein Mann ist extrem in derartigen Dingen. Ich weiß seine Mithilfe zwar zu schätzen , aber es ist wie bei euch, dass er es grundsätzlich übertreibt. Bspw Sonntag nach dem Frühstück, also bei uns gegen 8, springt er auf und möchte, dass wir putzen. Sofort staub saugen, alles Spielzeug aus dem Weg räumen, Stühle zusammenrücken, damit hinterher nass gewischt werden kann. Die Idee ist nett, aber doch nicht sonntags um 8, wenn wir endlich mal als Familie zusammen sind! Ich habe versucht mit ihm zu sprechen ( Null Einsicht) , die Arbeit am VorTag zu erledigen ( dann ist es ihm nicht ordentlich genug und er fordert es Sonntag wieder ein ) , einfach noch eine Tasse Kaffee zu trinken und sitzen zu bleiben ( dann beginnt er wie verrückt mit den Arbeiten und bei nächster Gelegenheit hält er mir vor, ich würde nichts machen). Mittlerweile lasse ich ihn walten, versuche es zu akzeptieren, aber wie du unten schreibst: man ist seelisch einsam.

Ich habe versucht Aufgaben abzutreten, bspw haben wir uns darauf geeinigt, dass er alleine für die Bäder zuständig ist ( ich bin ebenfalls berufstätig und dachte, so kann er weniger kritisieren im Haus und ist ausgelastet ) So der Plan. In der Praxis ist es so, dass er mir bei jeder Gelegenheit vorhält, was für eine schlechte Hausfrau ich bin, da ich nicht mal das Bad putze.

Natürlich hat jeder Mensch seine Macken, aber man muss ausloten, wie man sie selbst verkraftet. Und mir geht es sehr nahe, da es eben auch - wie bei dir- keinen liebevollen Ausgleich gibt. So verschieden wie Partner sein können und auch sein dürfen, so müssen sie doch eine gemeinsame Basis haben.

Heute gab es auch erst wieder so ein Ereignis: er wollte mir sagen, wie ich meinen Autositz ( Beifahrer) richtig einzustellen habe. Er ließ nicht locker und als ich meinte, warum ich denn nicht einfach so sitzen dürfe, wie ich sitze und wolle... Das wäre eben nicht richtig so ! Weißte Bescheid!

Es sind diese unterschwelligen Stimmungen über den Tag verteilt. Er hängt meine Wäsche um, offenbar hänge ich sie falsch auf...komisch, dass sie vor unserer Zeit auch trocknete
Er räumt die Spülmaschine um, wenn ich sie eingeräumt habe. Schüttelt den Kopf, wenn er nach Hause kommt und noch Spielzeug herum
liegt usw.

Am liebsten würde ich einfach alles an ihn abtreten, dann könnte ich zumindest nichts falsch machen. Aber dann heißt es ich wäre unfähig etc.

Seit einer Weile spiele auch ich mit dem Gedanken mich zu trennen. Ich merke wie mir die Situation psychisch zusetzt. Obwohl mein Job stressig ist, fühle ich mich dort vitaler und gehe mit mehr Elan dorthin, als nach getaner Arbeit nach Hause. Ich erwische mich, wie ich schnell zusammenräume , bevor er heimkommt. Es fühlt sich nicht mehr richtig an.

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18. Dezember 2015 um 20:03
In Antwort auf sinchenlinchen

Fühl dich mal gedrückt
Ich verstehe dich gut und kann es nachempfinden. Auch mein Mann ist extrem in derartigen Dingen. Ich weiß seine Mithilfe zwar zu schätzen , aber es ist wie bei euch, dass er es grundsätzlich übertreibt. Bspw Sonntag nach dem Frühstück, also bei uns gegen 8, springt er auf und möchte, dass wir putzen. Sofort staub saugen, alles Spielzeug aus dem Weg räumen, Stühle zusammenrücken, damit hinterher nass gewischt werden kann. Die Idee ist nett, aber doch nicht sonntags um 8, wenn wir endlich mal als Familie zusammen sind! Ich habe versucht mit ihm zu sprechen ( Null Einsicht) , die Arbeit am VorTag zu erledigen ( dann ist es ihm nicht ordentlich genug und er fordert es Sonntag wieder ein ) , einfach noch eine Tasse Kaffee zu trinken und sitzen zu bleiben ( dann beginnt er wie verrückt mit den Arbeiten und bei nächster Gelegenheit hält er mir vor, ich würde nichts machen). Mittlerweile lasse ich ihn walten, versuche es zu akzeptieren, aber wie du unten schreibst: man ist seelisch einsam.

Ich habe versucht Aufgaben abzutreten, bspw haben wir uns darauf geeinigt, dass er alleine für die Bäder zuständig ist ( ich bin ebenfalls berufstätig und dachte, so kann er weniger kritisieren im Haus und ist ausgelastet ) So der Plan. In der Praxis ist es so, dass er mir bei jeder Gelegenheit vorhält, was für eine schlechte Hausfrau ich bin, da ich nicht mal das Bad putze.

Natürlich hat jeder Mensch seine Macken, aber man muss ausloten, wie man sie selbst verkraftet. Und mir geht es sehr nahe, da es eben auch - wie bei dir- keinen liebevollen Ausgleich gibt. So verschieden wie Partner sein können und auch sein dürfen, so müssen sie doch eine gemeinsame Basis haben.

Heute gab es auch erst wieder so ein Ereignis: er wollte mir sagen, wie ich meinen Autositz ( Beifahrer) richtig einzustellen habe. Er ließ nicht locker und als ich meinte, warum ich denn nicht einfach so sitzen dürfe, wie ich sitze und wolle... Das wäre eben nicht richtig so ! Weißte Bescheid!

Es sind diese unterschwelligen Stimmungen über den Tag verteilt. Er hängt meine Wäsche um, offenbar hänge ich sie falsch auf...komisch, dass sie vor unserer Zeit auch trocknete
Er räumt die Spülmaschine um, wenn ich sie eingeräumt habe. Schüttelt den Kopf, wenn er nach Hause kommt und noch Spielzeug herum
liegt usw.

Am liebsten würde ich einfach alles an ihn abtreten, dann könnte ich zumindest nichts falsch machen. Aber dann heißt es ich wäre unfähig etc.

Seit einer Weile spiele auch ich mit dem Gedanken mich zu trennen. Ich merke wie mir die Situation psychisch zusetzt. Obwohl mein Job stressig ist, fühle ich mich dort vitaler und gehe mit mehr Elan dorthin, als nach getaner Arbeit nach Hause. Ich erwische mich, wie ich schnell zusammenräume , bevor er heimkommt. Es fühlt sich nicht mehr richtig an.

Ach...
was bei uns auch noch ganz schlimm ist, ist Besuch!!! Besonders wenn sie irgendwas mitbringen, sei es Essen, Geschenke , kleinere Mitbringsel... Man sieht sein Missfallen, wenn Taschen abgestellt werden und wie er schon mutmaßt , was das alles bloß sein soll und was wir damit nur anfangen sollen. Sind Geschenke ausgepackt ist er ebenfalls der erste, der Papier und andere Dinge zusammensammelt .
Meine asbachuralte Tante schickt bspw manchmal ein Glas selbstgemachte Marmelade mit, wenn Verwandte zu uns kommen. Als sich neulich ein Besuch ankündigte, sagte er im O-Ton zu mir: die sollen sich unterstehen wieder was mitzubringen.

Zum Glück weiß das niemand, ich würde mich in Grund und Boden schämen

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18. Dezember 2015 um 20:15
In Antwort auf Aprikosenpflaume

Also...
... nachdem ich hier nur stille Mitleserin war bin ich soooo glücklich über meinen chaotischen Ehemann.
Ich beschwere mich mindestens einmal im Monat über seinen stillen Diener, welcher aus unserem Handtuchregal im Bad besteht und von ihm als Klamottenfriedhof "genutzt" wird.
Aber dafür habe ich einen liebevollen, meist gut gelaunten Mann der sich niemals über unerledigte Dinge im Haushalt aufregen würde und mit mir lacht wenn ich von meinem äußerst "stressigen" Tag mit unserem Sonnenscheinbaby und Müffelhund erzähle.
Aber was willst du lesen? Du musst nach deinem Gefühl gehen und auf dein Bauch hören. Wenn du lange so unter druck stehst und vor allem zu Hause nicht mehr entspannen kannst, dann läuft was schief und dann wirst du irgendwann krank. Das ist es nicht wert! Und da draußen gibt es was, was besser zu dir passt!!
Alles, alles Gute!!

Ja,
deinen Text kann ich nur unterschreiben. Mein liebster ist genauso und ich könnt es mir anders nicht vorstellen. Mir tun die Damen hier leid, deren Männer offensichtlich so perfektionistisch sind. Ich frage mich dabei immer, wie man hier zusammen gefunden hat? So eine Art Partner wäre mir undenkbar und nach kürzester Zeit kristallisiert sich solch ein Verhalten doch heraus! Der te kann ich nur raten, dafür zu sorgen, ein Leben zu leben, das sie glücklich macht, notfalls auch ohne ihn! Es gibt nur dieses eine Leben in diesem Körper, welchen Sinn macht es, dieses bewusst unglücklich zu verbringen?

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18. Dezember 2015 um 20:17

Ich muss jetzt
Mal kurz den thread missbrauchen um dir mandel zu sagen, dass ich nur vom lesen hier finde,dass du eine tolle frau bist, selbstständig, intelligent,zielstrebig und einfach eine macherin...ich mag solche frauen

Und liebe threaderstellerin: du könntest auch so eine macherin sein. So einen mann der immer nur leistung fordert und aber keinerlei liebevolle zuwendung geben kann, den brauchst du nicht...du schaffst alles im leben auch ohne ihn und dann so, wie es dir passt.

Ich selber habe auch manchmal probleme mit dem tempo meines mannes mitzuhalten und er hält mir auch manchmal vor, ich könnte mich mal wieder mehr anstrengen und mehr bei der sache sein...aber im grossen und ganzem akzeptiert er mich wie ich bin und ich muss halt akzeptieren das er mehr power hat als ich und das auch von anderen erwartet

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18. Dezember 2015 um 20:26

Um gottes willen,
So war da überhaupt nicht gemeint! Habe ich "dumm" geschrieben? Falls das so rüber kam, tut es mir leid! Und doch hat aber auch jeder sein Schicksal selbst in der Hand, genauso wie jeder sein Päckchen zu tragen hat. Ich weiß sehr genau, wovon ich da rede und habe lange an mir selbst gearbeitet, bis ich zu mir und meinem jetzigen Partner gefunden habe. Von den vorherigen vollpfosten (Alkoholiker, drogenabhängige etc) habe ich mich aber eben bewusst getrennt! Es ist nicht leicht, aber dieses Muster lässt sich durchbrechen. Der Weg dahin ist halt nicht einfach aber er ist es wert!

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