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Eine Geschichte die Mut machen soll

14. Juli 2007 um 23:09

Hallo an alle Mamis und Papis,

ich möchte gern hier meine Geschichte niederschreiben um anderen Eltern vielleicht ein wenig Mut zu machen. Meine erste Schwangerschaft verlief problemlos, die zweite allerdings wahr extrem beschwerlich und es gab viele Probleme. Bereits in der 10 SSW hatte ich starke Blutungen, es folgte 1 Woche Aufenthalt im KH. Niemand wusste woher die Blutung kam, so wie sie da wahr war sie auch wieder verschwunden. Unser Krümelchen wollte bei uns bleiben. Es erfolgte zur Vorsicht eine Magnesiumtherapie. Dann in der 14 Woche plötzlich heftige Wehen, ein Blutkloakel von der Grösse von 20x20 cm löste sich ab. Wieder konnte man nicht feststellen woher die Blutung kam und was der Auslöser für die Wehen wahr. Strenge Bettruhe und eine erneute Magnesiumtherapie wahr die Folge. Dennoch wahr unser Mäuschen immernoch bei uns. Ab der 15 Wochen traten immer wieder Blutungen auf. Mal waren es nur Schmierblutungen mal wahren sie heftiger. Eine lange Odysee von Arzt zu Arzt bekann. Dennoch fand niemand eine Erklärung dafür. In der 20 SSW dann plötzlicher Blasensprung. Eine Einlieferung ins Spital war die Folge. Die Ärzte hatten mich und mein Baby bereits aufgegeben und sagten das es die nächsten Tage wohl zur Entbindung kommen wird. Nein mein Engel wahr so stark gewesen und reagierte ganz anders als die Ärzte vorraussagten. Es wurde alles unternommen um die Schwangerschaft irgendwie zu halten. Tabletten, Tropf, Wehenhemmende Mittel. Die kleine Maus kämpfte. Teilweise hatten sich bereits wieder Fruchtwassernischen gebildet mit denen sie gut klar kam. Dann in der 27 SSW kamen plötzlich heftige Wehen. Am morgen war bei der gyn. Untersuchung noch alles in Ordnung. Ein Notkaiserschnitt musste vorgenommen werden. Der Mumu war bereits vollständig eröffnet, die kleine Maus lag in der BEL. Als die kleine Maus endlich das Licht der Welt erblickte, fand man den Grund für die heftigen Wehen. Ich hatte eine schwere Gebärmutterinfektion, ausserdem befand sich meine Plazenta sehr tief unten. Wobei man annimmt das dass Plazentaproblem der Auslöser für die vielen Blutungen wahr. Das war also meine kleine Maus. 850 g leicht und so gross wie ein DIN A 4 Blatt. Alle Organe und das kleine Herz funktionierten ohne Probleme nur die Lunge arbeitete nicht alleine. Sie wurde auf die Intensivstadion eingewiesen und sofort an ein Beatmungsgerät gehangen. Die ersten Stunden waren kritisch aber sie kämpfte weider. Bereits in den ersten 48 Stunden hatte sich ihre Lunge extrem gut erholt. Gestern ist mein kleiner Engel eine Woche alt gewurden und heute kann schon der Beatmungsschlauch gezogen werden.

Auch wenn der Weg lang und beschwerlich wahr so würde ich wieder so eine Schwangerschaft durchmachen. Denn wenn ich in ihre kleine Augen sehe habe ich all das Leid vergessen.

Drückt allen anderen die Daumen und schickt viel Hoffnung.

Melodiepoet

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18. Juli 2007 um 12:26

Oh man
einen sehr aufregende geschichte ist das ja, meine war 995 leicht 35cm ich hoffe es geht euch gut. schau doch mal bei uns vorbei. jule86.oyla6.de

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