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Eine kleine Geschichte zum Nachdenken

6. Januar 2015 um 10:23

Ich habe diesen Text in einem anderen Forum gefunden, und wollte ihn euch zeigen, weil er mich sehr berührt hat.


Menschlichkeit, Güte, Dankbarkeit und Wohlwollen

Güte

diese guten Eigenschaften verliert unsere Gesellschaft immer mehr.

Hierzu eine schöne kleine Geschichte:

Eine alte Dame setzt sich in ein Café. Die Kellnerin bringt ihr die Menü-Karte und fragt nach, was sie denn bestellen möchte. Die alte Dame fragt Wie teuer ist bei ihnen ein Stück von der Torte? Die Kellnerin antwortet 5 Euro

Die gebrechliche alte Dame holt einige Münzen aus ihrer Tasche und beginnt langsam zu zählen. Dann fragt sie wieder Und wie teuer ist bei ihnen ein einfaches Stück Kuchen? Die Kellnerin war etwas gestresst, da sie ja noch viele Tische bedienen musste und antwortete sehr ungeduldig: 4 Euro.

Das ist gut, dann nehme ich gerne den einfachen Kuchen. Antwortete die alte Dame.
Die Kellnerin brachte ihr genervt den Kuchen und legte gleich die Rechnung hin. Immer diese geizigen Leute, murmelte sie leise vor sich hin.

Die alte Dame aß ganz langsam und genussvoll den Kuchen, stand langsam auf, legte das Geld auf den Tisch und ging.

Als die Kellnerin nun den Tisch aufräumen wollte, stellte sie fest, dass die alte zerbrechliche Dame ihr 1 Euro Trinkgeld hingelegt hat. Sie bekam vor Rührung Tränen in die Augen. Aber es war zu spät um sich bei der alten Dame zu entschuldigen. Sie begriff schmerzhaft und sich schrecklich mies fühlend, dass die alte Dame sich mit einem einfachen Stück Kuchen begnügte, um der Kellnerin Trinkgeld zu schenken!

Diese rührende Geschichte zeigt uns deutlich, dass wir nicht vorschnell urteilen dürfen! Denn bevor Du über jemanden urteilst, schau hinter seine Mauern. Erkenne seine Ängste und Sorgen. Dann wirst Du sehen, wie zerbrechlich der Mensch hinter der Maske ist

Wir alle stellen diese Veränderungen an den Menschen in unserer Umgebung immer öfter fest, doch wer ändert es, wenn nicht wir selber? Wir, jeder Einzelne von uns ändert es nicht durch meckern, oder beschweren. Wir sagen: Die Menschlichkeit wird immer weniger, alles ist härter oder ungerechter. Wir selber müssen die Initiative ergreifen und die Menschlichkeit, Güte und Dankbarkeit und das Wohlwollen in unsere Welt bringen. Jeder von uns hat bestimmt schon die eine oder andere Situation erlebt, wo er hinterher dachte, da hätte ich jetzt anders reagieren müssen. Versucht es beim nächsten Mal, denn jeder kann mit einer noch so kleine Geste oder Tat einem anderen Menschen das Strahlen zurück bringen. Geht los und traut euch, macht es, wenn es kein anderer macht!

Hinterher erfreut euch einfach an dem dankbaren Blick, dem leisen Dankeschön des anderen. Oder nur das Hoffen der andere erfreut sich an dieser Geste, weil er sich nicht getraut hat sich zu bedanken, sollte unser Lohn genug sein. Denn Hilfe annehmen kann auch einen anderen verunsichern oder er ist einfach zu schüchtern sich zu freuen. Diesem Menschen haben wir dann sogar besonders geholfen.

Quelle: netzfrauen.org

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