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Einfach nur noch unglücklich als Mutter und Hausfrau...

20. Juni 2016 um 8:12

Hallo, ich muss mich mal ausheulen..
Ich bin mittlerweile mehr als 1 Jahr mit meinem Sohn in Karenz und dieses Leben macht mich nur noch unglücklich..
Jeder Tag derselbe, Haushalt, evt einkaufen, Kind bespaßen bis zum Mittagsschlaf damit man mal ausruhen kann.. Früher hatte ich jeden Termine, jeden Tag extra einkaufen gefahren, jetzt interessiert mich das nicht mehr, geht alles ins Geld, mit dem ich monatlich nie auskomme. Meine kinderlosen Freundinnen seh ich meistens einmal in der Woche, da sie ja arbeiten müssen. Mein Mann muss auch viel arbeiten, somit bin ich den ganzen Tag 10 Stunden allein mit dem Kleinen. Wenn er daheim ist nimmt er ihn mir auch sehr oft ab, damit ich mal weg kann. Aber das reicht mir alles nicht mehr. Diese Einsamkeit und Eintönigkeit macht mich fertig. Meine Familie wohnt nicht in der Nähe, meine Schwiegereltern will ich auch nicht nerven, da sie auch noch voll berufstätig sind. Hab auch schon oft versucht andere Mütter zu treffen, nach einiger Zeit haben sie sich nicht mehr gemeldet weil aie anscheindend zufrieden mit diesem langweiligen Leben sind..
Ich dachte mir würde es zuhause gefallen, ich hab jetzt noch 9 Monate bis zum Ende "rumzukriegen" und ich weiß nicht wir ich das schaffen soll. Meine Firma nimmt mich erst nach Karenzende zurück und für Samstag hab ich keine Kinderbetreuung.
Natürlich liebe ich meinen Sohn, aber ich würd gern schon lieber arbeiten gehn. Immer zuhause zu sein da fällt mir die Decke auf den Kopf und ich bin echt schon verzweifelt. Heute hab ich um sieben Uhr schon gekocht, weil ich nichts mehr wusste was ich tun soll bis ich gemerkt hab dass meine Uhr stehen geblieben ist. Hab auch schon lange das Gefühl dass mein eigenes Leben stehen geblieben ist, ich fühl mich wie allein auf einem fremden Planeten...

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16. Oktober 2016 um 7:32

In 3 Monaten habe ich es ja endlich geschafft und mein Sohn geht in die Kinderkrippe zur Eingewöhnung, dann hab ich 1 Monat wieder Zeit für mich bevor die Arbeit losgeht 

Hatte mir diese Zeit ganz anders vorgestellt, bin aber froh dass diese 2 Jahre bald vorbei sind. Man führt kein eigenes Leben mehr, ich hetze von einer Spielgruppe und Spielplatz zum anderen, damit mein Sohn ausgelastet ist. Das sind aber seine Interessen, nicht meine und ich bin zwar viel unterwegs aber geistig gelangweilt. Auch wenn die Arbeit stressig wird, endlich nur mal eine Zeit nur für sich selbst verantwortlich sein. Für mich kommt kein weiteres Kind in Frage, so eine soziale Isolation, Einsamkeit und nervliche Belastung möchte ich nie mehr erleben. Ich freue mich für jede Mutter, die in ihrer Rolle aufgeht, ihre eigenen Bedürfnisse zurückstecken kann und will, aber ich freue mich schon wieder auf mein EIGENES LEBEN.

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1. August 2016 um 22:37

Mir geht's ähnlich
ich versteh dich sehr gut. ich denk immer ich darf mich doch gar nicht Beschweren ich hab so ein gutes Leben. schönes Haus, gesundes Kind, einen tollen mann und wunderbare Freunde aber jeden tag mit meiner Tochter (2) alleine Zuhause immer das gleiche... ein Arzt Termin oder der wöchentliche Einkauf ist mein absolutes Highlight in der Woche das kanns doch nicht sein oder? ich bin jedenfalls mit dir auf diesem Planeten...

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10. August 2016 um 23:03

Wie wärs...
... Mit freundinen zum brunch treffen ( mache ichmindestwbs 2 mal die woche.
Krabbelgruppen, kinderturnen ...
Mit anderen müttern zum spielplatz gehen...

Und wenn sich die anderen nicht mehr bei dir melden heisst es nicht dass die einlangweiliges leben haben. Vielleicht bist du zu langweilig?

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12. August 2016 um 11:39
In Antwort auf barmalina

Wie wärs...
... Mit freundinen zum brunch treffen ( mache ichmindestwbs 2 mal die woche.
Krabbelgruppen, kinderturnen ...
Mit anderen müttern zum spielplatz gehen...

Und wenn sich die anderen nicht mehr bei dir melden heisst es nicht dass die einlangweiliges leben haben. Vielleicht bist du zu langweilig?

Schwierig..
Momentan kann ich nicht mal mehr auf ein Getränk mit Freunden gehn, weil mein Herr Sohn nicht im Stuhl sitzen bleibt, gehn kann er nur mit Hilfe und krabbeln lassen kann ich ihn ja nicht überall. Und wehe man macht nicht das was man will dann liegt er am Boden und schreit wie am Spieß, da ist das gemütliche Kaffekränzchen gleich vorbei.
Am schlimmsten finde ich zuhause die geistige Langeweile und Unterforderung man kann doch nicht die ganze Zeit zuschaun was das Kind macht. Und was nebenbei machen geht auch nicht, man soll ja aufmerksam sein. Bin den ganzen Tag am Programm machen und beschäftigen aber erfüllen tut mich das nicht..
Ja mir fehlen Kontakte zu anderen Müttern, aber in der Krabbelgruppe hab ich auch keinen Anschluss gefunden und jetzt denke ich mir, wenn sie uns nicht wollen dann wir sie auch nicht. Hab schon vieles versucht, aber jetzt hab ich genug und warte einfach die Zeit ab bis mein Sohn in die Kinderkrippe kommt und ich wieder arbeite..dieses Leben ist einfach nichts für mich..

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23. August 2016 um 2:06
In Antwort auf prinzessinleonie

Mir geht's ähnlich
ich versteh dich sehr gut. ich denk immer ich darf mich doch gar nicht Beschweren ich hab so ein gutes Leben. schönes Haus, gesundes Kind, einen tollen mann und wunderbare Freunde aber jeden tag mit meiner Tochter (2) alleine Zuhause immer das gleiche... ein Arzt Termin oder der wöchentliche Einkauf ist mein absolutes Highlight in der Woche das kanns doch nicht sein oder? ich bin jedenfalls mit dir auf diesem Planeten...

.
warum könnt ihr nicht z. B. etwas Kreatives machen? wie neue Sprache kennen zu lernen, Buch lesen oder interessante Filme gucken

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6. Oktober 2016 um 20:51

Hi
ich würde auch sagen du solltest dir mal Freiräume gönnen. Klar liebst du dein Kind. Würde mir nicht anmassen was anderes zu behaupten. Aber wie du schon sagst man will nicht nur Mutter und Hausfrau sein den man ist immer noch eine eigene Person. Habe schon oft beobachten können auch in meinem eigenem Umfeld, das die Neumamis sich das erste Jahr nur für das Kind aufopfern und quasie alles nur ums Kind dreht man vergisst sich selbst dabei ganz schnell und landet dann in einem Art Loch oder Hamsterrad. Mir ging es um ehrlich zu sein bei meinem ersten Kind nicht anders. Ich war nach einer weile wirklich nur noch ausgelaugt und hatte zu nichts lust und seien wir mal ehrlich die Partnerschaft fängt dadurch auch an zu leiden. Ich hatte damal eine Freundin die mir dann so JOYFUL Kräuter empfohlen damit ich einfach mal ruhige und stressfreier, entspannter werde. Den meine unruhige Art hat sich auf mein Kind ausgewirkt!!! Das merken wir leider nicht! Als ich dann gelassener wurde, wurde auch mein Kind kommischer weise auch pflegeleichter bei meinem zweiten Kind bin ich die ganze Sache ganz anders angegangen. Und bin auch keine Helikopter Mama mehr...

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8. Oktober 2016 um 22:40

...
Ich kann dich sehr gut verstehen, mir ging es genau wie dir! Ich fand es einfach schrecklich nur Hausfrau und Mutter zu sein! Einfach furchtbar. Es ist einfach eine totale Umstellung von berufstätig auf nur Hausfrau sein. Ich war total unglücklich, was mein Mann natürlich auch gespürt hat. Was mir aber sehr geholfen hat, waren die Unternehmungen die ich dann mit meiner Tochter gemacht habe. Dort habe ich Frauen getroffen, denen es ähnlich ging wie mir. Zudem konnte ich dort auch mal über Themen reden, die nicht nur mit meinem Kind zu tun haben. War das toll. Zudem bin ich nach einem Jahr wieder Teilzeit arbeiten gegangen. Das war für mich einfach die richtige Entscheidung. Klar, war es für mich schwierig, mein Kind einer anderen Person anzuvertrauen, aber es hat alles super toll geklappt.
Außerdem hat es unserer Beziehung geholfen, dass wir einfach mal abends alleine weg gegangen sind und einfach mal wieder ein Paar waren und nicht nur Eltern.
Nun haben wir seit knapp 3 Monaten unsere zweite Tochter und ich mache soviel mit den zweien, dass keine Langeweile aufkommt. Auch werde ich bald wieder anfangen zu arbeiten.
Es wird besser! Glaub es mir!

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8. Oktober 2016 um 22:46


Mir ging es am Anfang genauso. Jetzt ist mein Sohn fast ein Jahr. Ich habe mir zwar immer Kinder gewünscht, aber der Anfang ist so schwer! Das Leben ist ja komplett anders. Mir hat die Arbeit gefehlt, ich war todunglücklich. Es hat mir gar nicht gefallen, nur Hausfrau und Mutter zu sein.
Ich glaube, es geht jeder Mutter am Anfang so. Ich muss nächsten Monat wieder halbtags anfangen zu arbeiten und bin nun ganz traurig, weil ich mich für ein paar Stunden von meinem Kleinen trennen muss. Andererseits freue ich mich auch schon wieder auf die Arbeit. Meine Mutter passt die 3 - 4 Stunden auf meinen Kleinen auf. Ich kann dir nur raten, ein paar Kurse mit deinem Sohn zu besuchen. Ich habe zuerst Baby-Massage gemacht. Da lernst du andere Mütter mit ihren Babys kennen und kannst dich austauschen. Außerdem kann dein Mann auch mal aufpassen und du unternimmst mal etwas mit einer Freundin.
Keine Angst, das geht alles vorbei, dass du dich jetzt so unglücklich fühlst! Ich wollte in der Anfangszeit auch auf gar keinen Fall weitere Kinder haben, aber inzwischen könnte ich es mir schon vorstellen. Aber das hat noch ein paar Jahre Zeit

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8. Oktober 2016 um 22:49

...
Meine Tochter ist jetzt 2 Jahre alt und ich bin immer gern bei ihr zu Hause gewesen. Trotzdem kommt auch für mich ein weiteres Kind nicht in Frage. Ich freue mich über jeden Fortschritt und jede Selbstständigkeit, die sie erreicht, und möchte nicht noch mal von vorn anfangen. Auch ich würde gern und werde auch wieder arbeiten gehen, diese Sehnsucht hat sich aber erst später aufgebaut und war nicht so früh da wie bei Dir. Dass ich meinen Mann beneide kann ich auch nicht wirklich sagen, da er sich nach Feierabend noch viel um Haus und Hof und natürlich um seine Tochter kümmert. Ich kann Dir eigentlich nur raten, über einen frühen Einstieg ins Berufsleben nachzudenken. Meine Freundin ist 7 Wochen nach der Geburt wieder arbeiten gegangen. Und für eine entsprechende Kinderbetreuung zu sorgen. Denn was hat Dein Kleiner von einer unzufriedenen Mutter, die sich das alles ganz anders vorgestellt hat?

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15. Oktober 2016 um 8:06
In Antwort auf lexi0101

Hallo, ich muss mich mal ausheulen..
Ich bin mittlerweile mehr als 1 Jahr mit meinem Sohn in Karenz und dieses Leben macht mich nur noch unglücklich..
Jeder Tag derselbe, Haushalt, evt einkaufen, Kind bespaßen bis zum Mittagsschlaf damit man mal ausruhen kann.. Früher hatte ich jeden Termine, jeden Tag extra einkaufen gefahren, jetzt interessiert mich das nicht mehr, geht alles ins Geld, mit dem ich monatlich nie auskomme. Meine kinderlosen Freundinnen seh ich meistens einmal in der Woche, da sie ja arbeiten müssen. Mein Mann muss auch viel arbeiten, somit bin ich den ganzen Tag 10 Stunden allein mit dem Kleinen. Wenn er daheim ist nimmt er ihn mir auch sehr oft ab, damit ich mal weg kann. Aber das reicht mir alles nicht mehr. Diese Einsamkeit und Eintönigkeit macht mich fertig. Meine Familie wohnt nicht in der Nähe, meine Schwiegereltern will ich auch nicht nerven, da sie auch noch voll berufstätig sind. Hab auch schon oft versucht andere Mütter zu treffen, nach einiger Zeit haben sie sich nicht mehr gemeldet weil aie anscheindend zufrieden mit diesem langweiligen Leben sind..
Ich dachte mir würde es zuhause gefallen, ich hab jetzt noch 9 Monate bis zum Ende "rumzukriegen" und ich weiß nicht wir ich das schaffen soll. Meine Firma nimmt mich erst nach Karenzende zurück und für Samstag hab ich keine Kinderbetreuung.
Natürlich liebe ich meinen Sohn, aber ich würd gern schon lieber arbeiten gehn. Immer zuhause zu sein da fällt mir die Decke auf den Kopf und ich bin echt schon verzweifelt. Heute hab ich um sieben Uhr schon gekocht, weil ich nichts mehr wusste was ich tun soll bis ich gemerkt hab dass meine Uhr stehen geblieben ist. Hab auch schon lange das Gefühl dass mein eigenes Leben stehen geblieben ist, ich fühl mich wie allein auf einem fremden Planeten...

Hallo, ich verstehe dich! Ich habe mir die Mutter, Hausfrau und Ehefraurolle zwar immer gewünscht aber kaum ist man drin, wilk man wieder raus. Ich habe dann lange der vergangenheit hinterher geweint. Alles hinterfragt und da ich ja kitten in meinem traum den ich kir ersehnte drinn steckte und es eben doch nicht so war wie man sich das zuvor erträumt hatte, wusste ich nicht wie weiter. Muste mich jeden tag motivieren zum aufstehen und glücklich war ich nicht. Ich war lustlos, traurig, fühlte mich alleine und kraftlos, hilflos und sah in allem keinen sinn. Doch mit der Zeit konnte ich mich immer mehr in dieses leben einfühlen. Zuerst fragte ich mich ständig was ich denn wirklich will und was fpr träume ich denn noch habe um darauf hi zuarbeiten aberich fand keinrn neuen traum. Bis ich erkannte das es noch nicht zeit ist für einen neuen traum. Ich hatte ja eigentlich immernoch meinen alten zu erfüllen. Eine glückliche, fröhliche, ergüllte Mutter, hausfrau und ehefrau zu sein. Ich war das zwar aber das gkückliche, fröhliche, erfüllte fehlte noch. Ich suchte mir nun wege genau das zu bekommen. Es gibt tage an denen es sehr gut klapt und tage an denen es noch nicht gut läuft. Aber ich bkeibe drann bis ich mir mei en traum ergüllt habe und dann bereit bin für das nächste Abenteuer.

Ich wünscge dir dass du das findest, was dich glücklich macht

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16. Oktober 2016 um 7:32

In 3 Monaten habe ich es ja endlich geschafft und mein Sohn geht in die Kinderkrippe zur Eingewöhnung, dann hab ich 1 Monat wieder Zeit für mich bevor die Arbeit losgeht 

Hatte mir diese Zeit ganz anders vorgestellt, bin aber froh dass diese 2 Jahre bald vorbei sind. Man führt kein eigenes Leben mehr, ich hetze von einer Spielgruppe und Spielplatz zum anderen, damit mein Sohn ausgelastet ist. Das sind aber seine Interessen, nicht meine und ich bin zwar viel unterwegs aber geistig gelangweilt. Auch wenn die Arbeit stressig wird, endlich nur mal eine Zeit nur für sich selbst verantwortlich sein. Für mich kommt kein weiteres Kind in Frage, so eine soziale Isolation, Einsamkeit und nervliche Belastung möchte ich nie mehr erleben. Ich freue mich für jede Mutter, die in ihrer Rolle aufgeht, ihre eigenen Bedürfnisse zurückstecken kann und will, aber ich freue mich schon wieder auf mein EIGENES LEBEN.

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16. Oktober 2016 um 9:08

Sucht euch Beschäftigung!
Spielgruppen, Pekip, Egal was, Alles nur nicht allein zu Haus hocken. Das macht euch unglücklich.
Alle zwei Tage einen Termin, das ist die richtige Taktung.
ich hab das auch durch was ihr gerade habt, die Termine haben geholfen. So hat man immer etwas worauf man sich freuen kann.

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16. Oktober 2016 um 12:21

Da mich die Mutterrolle nicht komplett erfüllt möchte ich definitiv kein 2. Kind. Mir gefällt das Kleinkindalter viel besser und ich will sicher nicht von vorne anfangen. Nicht bei jeder Firma kann man man vorzeitig die Karenz beenden nur weil einem die Decke zuhause auf den Kopf fällt und ein paar Stunden arbeiten hätte mir persönlich nicht gereicht. 

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16. Oktober 2016 um 15:17

Thilda, es kommt aber auch aufs Kind an, ob es sich wie bei dir beschrieben in die Beschäftigungen miteinbinden lässt. Mit einem extrem aufmerksamkeitsfordernden oder überreizbaren Kind ist das schwierig.

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