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Einleitung mit Ballonkatheter jmd. Erfahrung?!

14. April 2016 um 20:22

Huhu,
aufgrund eines Gestationsdiabetes wird morgen eingeleitet. Die Ärzte haben sich heute nach eingehender Untersuchung für eine Einleitung mit einem Ballonkatheter entschieden. Hat jemand damit Erfahrung und mag berichten?
Danke & Grüße

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14. April 2016 um 20:36

Huhu
Erfahrung hab ich keine, aber bei mir stand auch eine im Raum. So wie es mir erklärt wurde klang es echt gut, zu mal es eine sehr schonende und kontrollierbare Einleitung ist. Ich wünsche dir aufjedenfall alles gute und eine wunderschöne Geburt. LG

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14. April 2016 um 21:57

Ich hatte eine Einleitung mit Tabletten am ET (also 40+0)
auch wegen SS-Diabetes. Im Nachhinein war die Einleitung eine tolle Sache - jederzeit wieder.


Über den Ballonkathether weiss ich leider garnichts. Wie soll das funktioniern???

Hast du morgen ET oder warum wird ausgerechnet morgen eingeleitet? Wie stark ist der Diabetes bei dir? Wieviel Insulin musst du spritzen??

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14. April 2016 um 22:17
In Antwort auf villeneuve78

Ich hatte eine Einleitung mit Tabletten am ET (also 40+0)
auch wegen SS-Diabetes. Im Nachhinein war die Einleitung eine tolle Sache - jederzeit wieder.


Über den Ballonkathether weiss ich leider garnichts. Wie soll das funktioniern???

Hast du morgen ET oder warum wird ausgerechnet morgen eingeleitet? Wie stark ist der Diabetes bei dir? Wieviel Insulin musst du spritzen??

...
Ich kopiere mal das Wirkprinzip hierein:

Das Wirkprinzip besteht darin, körpereigene Wehen anzuregen und zu fördern. Es werden dazu keine Medikamente zugeführt.
Der mit Kochsalzlösung gefüllte Katheter mit Doppelballon, einer vor dem inneren und einer vor dem äußeren Muttermund, bewirkt einen sanften Druck auf den Gebärmutterhals und fördert dadurch die körpereigene Prostaglandinausschüttung. Somit wird die Eröffnung des Muttermundes erleichtert und unterstützt. Die Erfolgsquote ist sehr hoch: Bei mehr als 90 Prozent aller Gebärenden konnte eine Reifung des Gebärmutterhalses und damit ein Geburtsfortschritt verzeichnet werden. Im Gegensatz zu den konventionellen Einleitungsverfahren empfinden die Patientinnen die Einleitung mittels Ballonkatheter als sanftere Methode. Sie ist mit deutlich weniger Nebenwirkungen verbunden und kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn medikamentöse Einleitungsmethoden kontraindiziert sind.

Ich bin heute 38+0 und morgen wird mit der Einleitung gestartet. Mein Gestationsdiabetes ist sehr stark ausgeprägt, ich spritze 3x täglich 70-80 Einheiten Actrapid und zusätzlich 2x Basalinsulin von ca. 50 Einheiten.

Da alles noch geburtsunreif ist, hab ich etwas Angst, dass sich die Einleitung ewig zieht und im schlimmsten Fall im Kaiserschnitt endet. Deswegen dachte ich, ich frag mal nach Erfahrungen.

Danke Puzze für deine lieben Grüße. Hat sich dein Bsby doch noch von alleine auf den Weg gemacht oder wieso ist dir die Einleitung "erspart geblieben"?

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14. April 2016 um 22:31
In Antwort auf missesq

...
Ich kopiere mal das Wirkprinzip hierein:

Das Wirkprinzip besteht darin, körpereigene Wehen anzuregen und zu fördern. Es werden dazu keine Medikamente zugeführt.
Der mit Kochsalzlösung gefüllte Katheter mit Doppelballon, einer vor dem inneren und einer vor dem äußeren Muttermund, bewirkt einen sanften Druck auf den Gebärmutterhals und fördert dadurch die körpereigene Prostaglandinausschüttung. Somit wird die Eröffnung des Muttermundes erleichtert und unterstützt. Die Erfolgsquote ist sehr hoch: Bei mehr als 90 Prozent aller Gebärenden konnte eine Reifung des Gebärmutterhalses und damit ein Geburtsfortschritt verzeichnet werden. Im Gegensatz zu den konventionellen Einleitungsverfahren empfinden die Patientinnen die Einleitung mittels Ballonkatheter als sanftere Methode. Sie ist mit deutlich weniger Nebenwirkungen verbunden und kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn medikamentöse Einleitungsmethoden kontraindiziert sind.

Ich bin heute 38+0 und morgen wird mit der Einleitung gestartet. Mein Gestationsdiabetes ist sehr stark ausgeprägt, ich spritze 3x täglich 70-80 Einheiten Actrapid und zusätzlich 2x Basalinsulin von ca. 50 Einheiten.

Da alles noch geburtsunreif ist, hab ich etwas Angst, dass sich die Einleitung ewig zieht und im schlimmsten Fall im Kaiserschnitt endet. Deswegen dachte ich, ich frag mal nach Erfahrungen.

Danke Puzze für deine lieben Grüße. Hat sich dein Bsby doch noch von alleine auf den Weg gemacht oder wieso ist dir die Einleitung "erspart geblieben"?

Hört sich gut an
und ist auf jeden Fall einen Versuch wert.

Ich habe noch nie gehört, dass (wegen Diabetes) noch vor ET eingeleitet wird. Es sei denn es liegt eine weitere Indikation vor.

Ich habe ca. 40 IE Kurzzeitinsulin und 50 IE Basalt gespritzt.

Nach Entbindung war der Diabetes weg - 24 Std.. nach Entbindung hatte ich schon ohne Insulin einen Nüchternwert von 96.

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14. April 2016 um 22:39
In Antwort auf villeneuve78

Hört sich gut an
und ist auf jeden Fall einen Versuch wert.

Ich habe noch nie gehört, dass (wegen Diabetes) noch vor ET eingeleitet wird. Es sei denn es liegt eine weitere Indikation vor.

Ich habe ca. 40 IE Kurzzeitinsulin und 50 IE Basalt gespritzt.

Nach Entbindung war der Diabetes weg - 24 Std.. nach Entbindung hatte ich schon ohne Insulin einen Nüchternwert von 96.

Gestationsdiabetes
kann sehr wohl einzige Indikation für eine vorzeitige Einleitung sein und ist auch gar nicht selten. Makrosome, gestresste Babies, zu viel Fruchtwasser ect. sind Kriterium genug, um vorzeitig einzuleiten

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15. April 2016 um 0:08
In Antwort auf missesq

...
Ich kopiere mal das Wirkprinzip hierein:

Das Wirkprinzip besteht darin, körpereigene Wehen anzuregen und zu fördern. Es werden dazu keine Medikamente zugeführt.
Der mit Kochsalzlösung gefüllte Katheter mit Doppelballon, einer vor dem inneren und einer vor dem äußeren Muttermund, bewirkt einen sanften Druck auf den Gebärmutterhals und fördert dadurch die körpereigene Prostaglandinausschüttung. Somit wird die Eröffnung des Muttermundes erleichtert und unterstützt. Die Erfolgsquote ist sehr hoch: Bei mehr als 90 Prozent aller Gebärenden konnte eine Reifung des Gebärmutterhalses und damit ein Geburtsfortschritt verzeichnet werden. Im Gegensatz zu den konventionellen Einleitungsverfahren empfinden die Patientinnen die Einleitung mittels Ballonkatheter als sanftere Methode. Sie ist mit deutlich weniger Nebenwirkungen verbunden und kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn medikamentöse Einleitungsmethoden kontraindiziert sind.

Ich bin heute 38+0 und morgen wird mit der Einleitung gestartet. Mein Gestationsdiabetes ist sehr stark ausgeprägt, ich spritze 3x täglich 70-80 Einheiten Actrapid und zusätzlich 2x Basalinsulin von ca. 50 Einheiten.

Da alles noch geburtsunreif ist, hab ich etwas Angst, dass sich die Einleitung ewig zieht und im schlimmsten Fall im Kaiserschnitt endet. Deswegen dachte ich, ich frag mal nach Erfahrungen.

Danke Puzze für deine lieben Grüße. Hat sich dein Bsby doch noch von alleine auf den Weg gemacht oder wieso ist dir die Einleitung "erspart geblieben"?

Genau
Sie wollte dann von alleine kommen. Aber ich war/bin wirklich sehr angetan von der Methode. Zu mir haben sie gesagt das sie Standardmässig zum legen des Katheters auch gleichzeitig eine PDA legen. Und die Ballons Schrittweise mit Wasser gefüllt werden bis der Muttermund sich so gedehnt hat das sie rausfallen? Irgendwie so. Jedenfalls ist der Muttermund dann mindestens 3cm auf und wenn dann noch keine Wehen da sind würden sie wohl die Blase sprengen. Aber meist geht es wohl schon davor los. Also für mich klingt das super. Berichte mal bitte wie es lief. Daumen sind gedrückt

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15. April 2016 um 0:45

Bei mir wurde das kurz als Königsweg beschrieben, aber nicht gemacht, da
von allein schon zuviel passiert war.
Ich drück mal die Daumen!

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15. April 2016 um 7:19

Ich gerade erst
Hallo! ich habe erst vor fünf Wochen die Einleitung mit ballonkatheter hinter mir...(wegen vorangegangenen ks) Ich muss sagen es für mich die Hölle, aber eins vorweg: mein Befund war mehr als Geburtsunreif und meine Gebärmutterhals liegt eh schon weiter hinten als normal. Es war sehr sehr schmerzhaft als die Ärztin ihn gelegt hat. Sie musste da unten alles so extrem aufdehnen um den Katheter an die richtige Stelle zu platzieren ich habe rotz und Wasser auf diesem Stuhl geheult. Aber noch mal, das ist eigentlich nicht unbedingt normal, denn normalerweise ist es nur etwas unangenehm. Leider hat es auch nicht viel gebracht und am nächsten Tag haben wir mit einem wehentropf weitergemacht der natürlich richtig reingeknallt hat... letztendlich habe ich es dann fast normal geschafft, er wurde dann noch kurz vorm notks im op mit der saugglocke geholt, war aber auch 4050g und 54cm (ku36). abschließend würde ich sagen das du es ausprobieren solltest. anatomisch liegt bei den meisten alles etwas günstiger als jetzt in meinem Fall und die Chance das es durch die mechanische Reizung schon von alleine losgeht ist relativ hoch. Die Methode ist leider nicht weit verbreitet aber eine gute Alternative zum Beispiel wenn jemand vorher einen ks hatte und es jetzt spontan probieren möchte. Ich wünsche dir alles gute!!!

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15. April 2016 um 10:08
In Antwort auf missesq

Gestationsdiabetes
kann sehr wohl einzige Indikation für eine vorzeitige Einleitung sein und ist auch gar nicht selten. Makrosome, gestresste Babies, zu viel Fruchtwasser ect. sind Kriterium genug, um vorzeitig einzuleiten

Zuviel Fruchtwasser und Makrosomie ja, das ist klar
aber nur der Diabetes alleine meinte ich - ich hatte großes Glück. Trotz des Diabetes war bei meiner Tochter alles prima. Ich wurde zwar wöchentlich US - untersucht, aber nur aus reiner Vorsicht.

Meine Kleine wurde trotz Diabetes mit 3390 g und 52 cm geboren.

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15. April 2016 um 10:45
In Antwort auf julikind2107

Ich gerade erst
Hallo! ich habe erst vor fünf Wochen die Einleitung mit ballonkatheter hinter mir...(wegen vorangegangenen ks) Ich muss sagen es für mich die Hölle, aber eins vorweg: mein Befund war mehr als Geburtsunreif und meine Gebärmutterhals liegt eh schon weiter hinten als normal. Es war sehr sehr schmerzhaft als die Ärztin ihn gelegt hat. Sie musste da unten alles so extrem aufdehnen um den Katheter an die richtige Stelle zu platzieren ich habe rotz und Wasser auf diesem Stuhl geheult. Aber noch mal, das ist eigentlich nicht unbedingt normal, denn normalerweise ist es nur etwas unangenehm. Leider hat es auch nicht viel gebracht und am nächsten Tag haben wir mit einem wehentropf weitergemacht der natürlich richtig reingeknallt hat... letztendlich habe ich es dann fast normal geschafft, er wurde dann noch kurz vorm notks im op mit der saugglocke geholt, war aber auch 4050g und 54cm (ku36). abschließend würde ich sagen das du es ausprobieren solltest. anatomisch liegt bei den meisten alles etwas günstiger als jetzt in meinem Fall und die Chance das es durch die mechanische Reizung schon von alleine losgeht ist relativ hoch. Die Methode ist leider nicht weit verbreitet aber eine gute Alternative zum Beispiel wenn jemand vorher einen ks hatte und es jetzt spontan probieren möchte. Ich wünsche dir alles gute!!!

...
In "meinem" Krankenhaus legen sie deshalb vor den legen des Katheters eine PDA. Die wird aber ganz niedrig dosiert. LG und alles gute zur Geburt

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15. April 2016 um 13:44

...
Julikind das hört sich ja schrecklich an. Genau das wollte ich nicht hören Aber dann werde ich das gleich nochmal ansprechen und die Möglichkeit einer PDA prüfen.

Villeneuve, aber genau das sind ja die Risiken eines Gestationsdiabetes und machen ggf. eine frühe Einleitung notwendig. Meine 1. Tochter wog 4.800 gr, die ich spontan zur Welt gebracht habe, ich weiß also wovon ich spreche.

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15. April 2016 um 14:09
In Antwort auf missesq

...
Julikind das hört sich ja schrecklich an. Genau das wollte ich nicht hören Aber dann werde ich das gleich nochmal ansprechen und die Möglichkeit einer PDA prüfen.

Villeneuve, aber genau das sind ja die Risiken eines Gestationsdiabetes und machen ggf. eine frühe Einleitung notwendig. Meine 1. Tochter wog 4.800 gr, die ich spontan zur Welt gebracht habe, ich weiß also wovon ich spreche.

Du hast natürlich recht
wie sieht es jetzt aus, wie ist die Gewichtsschätzung dieses mal??

Hattest du in der ersten SS auch Diabetes? Genauso stark? Bei deiner Tochter alles gesund??

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15. April 2016 um 14:29
In Antwort auf villeneuve78

Du hast natürlich recht
wie sieht es jetzt aus, wie ist die Gewichtsschätzung dieses mal??

Hattest du in der ersten SS auch Diabetes? Genauso stark? Bei deiner Tochter alles gesund??

Ja
auch in meiner 1. Schwangerschaft hatte ich einen insulinpflichtigen GD, allerdings nicht ganz so stark ausgeprägt. Da wurde am Stichtag eingeleitet. Allerdings haben sich die Ärzte auch ziemlich verschätzt, sie sollte ... 3.800 gr wiegen. 4.800 gr war dann natürlich schon eine Nummer.

Daher wird diesmal auch 2 Wochen eher eingeleitet. Schätzgewicht von gestern 3.800 gr. Aber darauf geb ich aus Erfahrung nicht soviel.

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15. April 2016 um 14:31
In Antwort auf missesq

Ja
auch in meiner 1. Schwangerschaft hatte ich einen insulinpflichtigen GD, allerdings nicht ganz so stark ausgeprägt. Da wurde am Stichtag eingeleitet. Allerdings haben sich die Ärzte auch ziemlich verschätzt, sie sollte ... 3.800 gr wiegen. 4.800 gr war dann natürlich schon eine Nummer.

Daher wird diesmal auch 2 Wochen eher eingeleitet. Schätzgewicht von gestern 3.800 gr. Aber darauf geb ich aus Erfahrung nicht soviel.

Dann wünsche ich dir alles Gute
und drück dir die Daumen, dass alles gut wird.

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15. April 2016 um 16:34
In Antwort auf puzzekazze16

...
In "meinem" Krankenhaus legen sie deshalb vor den legen des Katheters eine PDA. Die wird aber ganz niedrig dosiert. LG und alles gute zur Geburt

Ja...
das hätte ich mir im Nachhinein auch gewünscht

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16. April 2016 um 19:37

Gibt
Es schon was neues? Ist dein Baby da? Würde mich interessieren wie es dir mit dieser Einleitung ergangen ist! LG

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16. April 2016 um 21:06

Ja
Ich bin auch neugierig

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24. Mai 2016 um 18:40

Lieb
dass ihr nachfragt. Leider bin ich nicht eher zum antworten gekommen, ihr könnt euch ja vorstellen, wie aufregend die ersten Wochen mit Baby sind.

Also ich kann nur positiv von meiner Einleitung berichten. Bei 38+0 wurde ich mittags ins Krankenhaus bestellt. Da mein Befund ja komplett unreif war, wurden mir 4 "Quell-Stäbchen" in den Muttermund gelegt, die dort für 24 Stunden verbleiben sollten. Ziel war es, den Muttermund ein Stückweit zu öffnen, um den Ballonkatheter einsetzen zu können. Dann durfte ich nochmal einen Tag nach Hause.

Am nächsten Tag wurden die Stäbchen wieder entnommen und der Muttermund war nun tatsächlich so weit geöffnet, dass man den Ballonkatheter einsetzen konnte. Davor hatte ich -nach den ganzen Horrorgeschichten im Netz- doch ein wenig Panik. Die Ärztin versicherte mir aber, dass das Einsetzen nicht sonderlich schmerzhaft und nahm mir so ein wenig die Angst. Tatsächlich zwickte es etwas, aber nichts was man nicht aushalten kann. Ein Ballon saß nun hinter, einer vor dem Muttermund. Diese wurden nun mit Kochsalzlösung gefüllt, um einen Druck auf den Muttermund auszuüben und sich weiter zu öffnen. Die Ärztin meinte, dass der Katheter im besten Fall von alleine rausfällt, dann wäre der Muttermund auf ca. 2cm. Die Öffnung wiederum bewirkt im Idealfall Wehen. Soviel zur Theorie.

Tatsächlich ist mir der Ballon gegen 22 Uhr nach ca. 7 Stunden "Tragezeit" rausgefallen. Mein Muttermund war nun bei 2cm. Da über Nacht keine Wehen einsetzten, entschieden die Ärzte mit Prostaglandin-"Tampons" weiterzumachen. Diese wurden gegen 8 Uhr morgens eingesetzt. Mit Erfolg - gegen 17 Uhr setzten die ersten -gut veratmenbaren- Wehen ein. Gegen 18:45 wurde es ernst, ich kam in dem Kreissaal. Muttermund war zu dem Zeitpunkt bei 3-4cm, innerhalb kürzester Zeit öffnete er sich komplett. Nach kurzen 45 Minuten war meine Tochter da. Sie kam mit - für mich zierlichen - 3.600 gr zur Welt.

Die Einleitung hat also trotz unreifen Befund gut angeschlagen. Ich hatte eine schöne Geburt und kann diese Art der Einleitung auf jedenfall empfehlen.

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24. Mai 2016 um 21:15
In Antwort auf missesq

Lieb
dass ihr nachfragt. Leider bin ich nicht eher zum antworten gekommen, ihr könnt euch ja vorstellen, wie aufregend die ersten Wochen mit Baby sind.

Also ich kann nur positiv von meiner Einleitung berichten. Bei 38+0 wurde ich mittags ins Krankenhaus bestellt. Da mein Befund ja komplett unreif war, wurden mir 4 "Quell-Stäbchen" in den Muttermund gelegt, die dort für 24 Stunden verbleiben sollten. Ziel war es, den Muttermund ein Stückweit zu öffnen, um den Ballonkatheter einsetzen zu können. Dann durfte ich nochmal einen Tag nach Hause.

Am nächsten Tag wurden die Stäbchen wieder entnommen und der Muttermund war nun tatsächlich so weit geöffnet, dass man den Ballonkatheter einsetzen konnte. Davor hatte ich -nach den ganzen Horrorgeschichten im Netz- doch ein wenig Panik. Die Ärztin versicherte mir aber, dass das Einsetzen nicht sonderlich schmerzhaft und nahm mir so ein wenig die Angst. Tatsächlich zwickte es etwas, aber nichts was man nicht aushalten kann. Ein Ballon saß nun hinter, einer vor dem Muttermund. Diese wurden nun mit Kochsalzlösung gefüllt, um einen Druck auf den Muttermund auszuüben und sich weiter zu öffnen. Die Ärztin meinte, dass der Katheter im besten Fall von alleine rausfällt, dann wäre der Muttermund auf ca. 2cm. Die Öffnung wiederum bewirkt im Idealfall Wehen. Soviel zur Theorie.

Tatsächlich ist mir der Ballon gegen 22 Uhr nach ca. 7 Stunden "Tragezeit" rausgefallen. Mein Muttermund war nun bei 2cm. Da über Nacht keine Wehen einsetzten, entschieden die Ärzte mit Prostaglandin-"Tampons" weiterzumachen. Diese wurden gegen 8 Uhr morgens eingesetzt. Mit Erfolg - gegen 17 Uhr setzten die ersten -gut veratmenbaren- Wehen ein. Gegen 18:45 wurde es ernst, ich kam in dem Kreissaal. Muttermund war zu dem Zeitpunkt bei 3-4cm, innerhalb kürzester Zeit öffnete er sich komplett. Nach kurzen 45 Minuten war meine Tochter da. Sie kam mit - für mich zierlichen - 3.600 gr zur Welt.

Die Einleitung hat also trotz unreifen Befund gut angeschlagen. Ich hatte eine schöne Geburt und kann diese Art der Einleitung auf jedenfall empfehlen.

Herzlichen glückwunsch!
Alles Liebe zur Geburt deiner Tochter! Und schön zu hören das es bei dir mit der Einleitung sehr gut geklappt hat! Auch wenn es bei mir nicht so schön war würde ich diese Methode auch immer weiterempfehlen, da es doch eine gute Alternative ist! Interessant fand ich auch das sie bei dir erst quellstäbchen gesetzt haben... Das macht das ganze natürlich etwas einfacher. alles gute wünsche ich dir!

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3. Mai 2017 um 18:01

Schubs!

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Von: missesq
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