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Einleitung vs. Kaiserschnitt. Brauche Meinungen!

7. Juli 2014 um 14:02

Hallo Mädels,

kurz zur Vorgeschichte:
Ich bin groß (1,75m), mein Mann ist groß (2m).
Unser Sohn wurde an ET+12 mit 4500g und einem KU von 38cm per Kaiserschnitt geholt. Auf normalem Wege hätte ich ihn wegen meinem Becken nicht bekommen können. Während der ganzen Schwangerschaft wurde immer wieder gesagt "schweres Kind,großer Kopf".

Nun bin ich erneut schwanger und möchte wenn Irgendwie möglich keinen erneuten KS (war nach dem ersten ziemlich traumatisiert und wollte auf Grund dessen nie wieder ein Kind). Mein neuer FA (habe nach der ersten Geburt gewechselt) sagt:

Einleitung bei geschätztem max. Gewicht von 3800g und spätestens an ET.
Sonst droht ein erneuter KS wegen Gefahr einer Ruptur bei erneut schwerem Kind.
Die Tendez der Maße des Babys gehen schon wieder in die Richtung unseres erstgeborenen Sohnes.

Was haltet Ihr von dem Vorschlag meines FA?
Natürlich kann eine Einleitung auch im KS enden,jedoch wäre es zumindest ein Versuch einen KS zu umgehen.
Andererseits ist eine Einleitung ja auch ein Eingriff in den natürlichen Prozess.
Aber wiederum Andererseits möchte ich Alles tun um keinen KS mehr zu bekommen...

Einleitung ja oder nein? 3800g wäre dann ja auch nur ein Schätzwert.

Wie würdet Ihr entscheiden?

Liebe Grüße
Antonella

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7. Juli 2014 um 14:29

Puh
Ich würde mich auf kein risiko einlassen.
durch deinen ersten ks bist du quasi gehandicapt,sprich man wird sicherlich nicht ewig rum probieren unter der geburt wegen einer ruptur usw...
desweiteren sind die chancen ja eig wahnsinnig gering,wenn dein erstes kind bereits mit 4,5kg zur Welt kam ,dass das 2.jetzt so viel leichter ist...
ds ich mit meinem ks sehr glücklich war würde ich ihn in deiner Situation wählen,da du aber drsn zu knabbern hattest ist das nun schwierig.
aber unterm Strich ich würde es nicht wagen...
eine Einleitung die nachher im not ks endet ist sicherlich kein zuckerschlecken

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7. Juli 2014 um 14:32

Bin erst
in der 21.ssw.

Mein FA schlug mir diese Variante nur für den Fall der Fälle schon mal vor, da das Baby bereits jetzt schon 2 Wochen laut US weiterentwickelt ist.
Den Zeugungstag wissen wir zu 100%, da ich unter "erschwerten Bedingungen" schwanger wurde.

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7. Juli 2014 um 14:37

Fakt ist
man wird bei der Einleitung, wenn es Schwierigkeiten gibt, nicht lange fackeln, bis man einen KS macht.

Meine Tochter war ein KS wegen BEL. Meinen Sohn wollte ich gern spontan bekommen, wurde dann, weil sich nix tat, bei ET+10 eingeleitet. 5 Stunden nach Wehenbeginn entschied man sich wegen schlechter Herztöne des Kindes zum KS, bei dem auch eine Ruptur meiner Gebärmutter festgestellt wurde, die ich unter den Hammer-Wehen gar nicht gespürt habe (ich hatte keinerlei Schmerzmittel in den Wehen).

Eine Ruptur ist selten, aber es gibt sie noch heute.

TROTZDEM würde ich dir auch die Einleitung empfehlen. Ich bin froh, dass ich trotz allem mal die Kraft der Wehen, des Körpers kennenlernen durfte. Klar ist sie ein Eingriff in den natürlichen Prozess, aber hey, das sind PDA, Dammschnitt und Co. auch

Und wenn es doch ein KS wird, muss der gar nicht so schlimm werden wie der erste Alles Gute!

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7. Juli 2014 um 14:40

Keiner kann dir diese Entscheidung abnehmen.
Unsere Geschichte ist ziemlich ähnlich, nur war mein KS kein traumatisches Erlebnis, ich wollte aber auch keinen zweiten....lange Rede...ich habe mich beim 2. Kind gegen die Einleitung entschieden (Kind wurde übrigens auch auf 3800 Gramm geschätzt) und es war die beste Entscheidung.

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LG
Pupsigel

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