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Einschlafen - Durchschlafen...helft mir bitte

2. Januar 2016 um 20:21 Letzte Antwort: 3. Januar 2016 um 18:08

Der Titel verrät ja schon, worum es geht.
Ich bin echt am Verzweifeln. Junior (2,5) ist ein furchtbarer Schlecht-Schläfer und zwar sieht das so aus:

Mittags ist das einschlafen kein Problem, ich sage Gute Nacht, gehe aus dem Zimmer und binnen 5 min herrscht Ruhe. 1-1,5 Std, alles völlig normal.

Abends funktioniert das Einschlafen theoretisch genauso, allerdings ist ebenfalls nach 1Std Ende, es wird geweint, nach Mama gerufen usw. Ich bin lange immer wieder ins Zimmer gegangen, weil ich mein Kind definitiv nicht Schreien lasse. Aber auch nach erneuten Einschlafen geht das Spiel nach kurzer Zeit wieder los.

Also haben wir mal das Zubettgehen nach hinten verschoben für ca 1 Woche, damit die Müdigkeit siegt. Kein Erfolg. Mittagsschlaf gestrichen für einige Tage- gleiches Spiel am Abend, nach 45-60 min wach, nach erneuten Einschlafen auch wieder! Und das zieht sich so in die Nacht hinein. Ich muss also immer wieder ins Zimmer ( Alternative wäre weinen lassen, habe mal 2-3 Minuten gewartet, es wird lautstarker und nimmt nicht ab, auch nicht, wenn ich von außen sage, dass alles gut ist etc)

Nun dachten wir, bevor wir uns das Theater antun, gibt's eben Familienbett und somit sind alle zufrieden und kommen zu ihrem Schlaf.
Nachts funktioniert das auch wunderbar, sind wir im Bett wird prima geschlafen. Aber nach dem Einschlafen gibt's leider nachwievor das gleiche Problem. Wir kuscheln, schauen ein Buch an, gute Nacht Lied und dann gehe ich raus. Nach kurzer Zeit weint es durchs Babyphone und es geht von vorne los. Und nun?
Ich kann ja wohl schlecht jeden Abend ebenfalls um 19.30 ins Bett gehen, damit Ruhe herrscht!
Ich habe keinen Feierabend mehr , da ich entweder nur damit beschäftigt bin alle 45min wieder in den Schlaf zu begleiten oder aber selbst im dunklen Zimmer liege / zu Bett gehe, damit Nachtruhe herrscht. Das kann es aber doch auch nicht sein.

Habt ihr eine Idee?
Nachtlicht und Kuscheltier haben wir schon.

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2. Januar 2016 um 20:30

.
Es gibt doch dieses Nachtschreck-Syndrom: Kind wacht rel. kurz nach dem Einschlafen in einer bestimmten REM-Phase auf und schreit laut. Vielleicht ist es das?

Wacht er denn sonst nochmal später in der Nacht auf, oder ist es nur dieses eine Mal?

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2. Januar 2016 um 20:32

Das Problem
scheint eher daran zu liegen, dass er wach wird und merkt allein zu sein.
Mittagsschlaf kürzen oder später ins Bett bringen, bewirkt wie du gemerkt hast, ja oft das Gegenteil von dem was man sich wünscht. Meist schlafen sie dann noch schlechter.
Die einzige Lösung die mir da einfällt und die ih selbst so praktiziert hatte, ist bei ihm bleiben. Veränderungen merkt man dann aber oft nicht schon nach ein paar Tagen sondern eher Wochen. Zumindest meiner Erfahrung nach.
Meine Tochter merkte dann, dass ich jedes Mal da war und schlief schnell wieder ein. Mit der Zeit wachte sie dann in immer größeren Abständen auf. Seit sie 3 ist schläft sie bis auf einige Ausnahmen durch.
Eventuell musst du auch nicht liegen bleiben sondern nur rechtzeitig wieder drin sein und bei ihm sein, so dass er nicht merkt, dass du weg warst. Klappt ja aber leider nur, wenn man seine Zeiten abschätzen kann.
Das kostet einige Abende die Nerven, aber bei uns hat es geholfen, dass unsere Tochter länger schlief.
Ob das allerdings immer klappt, sei mal dahin gestellt.

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2. Januar 2016 um 20:33
In Antwort auf waldmeisterin1

.
Es gibt doch dieses Nachtschreck-Syndrom: Kind wacht rel. kurz nach dem Einschlafen in einer bestimmten REM-Phase auf und schreit laut. Vielleicht ist es das?

Wacht er denn sonst nochmal später in der Nacht auf, oder ist es nur dieses eine Mal?

Wenn wir dann auch im Bett sind
herrscht Ruhe, da kann man eigentlich schon von durchschlafen sprechen.

Solange sich aber niemand dauerhaft dazu legt , geht das Spiel immer wieder von vorne los.

Glaube beim Nachtschreck sind die Kinder auch nicht ansprechbar, sondern abwesend. Aber das ist bei uns nicht der Fall.

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2. Januar 2016 um 20:37

.
Als Kind habe ich mich auch immer alleine im Zimmer gefürchtet. Meine Eltern haben dann die Kinderzimmertür einen Spalt offen gelassen.
Ganz blöder, spontaner Gedanke: Vielleicht hilft ja eine Webcam die auf Euch gerichtet ist und ins Kinderzimmer überträgt, damit er Euch sehen kann?

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2. Januar 2016 um 20:40
In Antwort auf sfsp

Das Problem
scheint eher daran zu liegen, dass er wach wird und merkt allein zu sein.
Mittagsschlaf kürzen oder später ins Bett bringen, bewirkt wie du gemerkt hast, ja oft das Gegenteil von dem was man sich wünscht. Meist schlafen sie dann noch schlechter.
Die einzige Lösung die mir da einfällt und die ih selbst so praktiziert hatte, ist bei ihm bleiben. Veränderungen merkt man dann aber oft nicht schon nach ein paar Tagen sondern eher Wochen. Zumindest meiner Erfahrung nach.
Meine Tochter merkte dann, dass ich jedes Mal da war und schlief schnell wieder ein. Mit der Zeit wachte sie dann in immer größeren Abständen auf. Seit sie 3 ist schläft sie bis auf einige Ausnahmen durch.
Eventuell musst du auch nicht liegen bleiben sondern nur rechtzeitig wieder drin sein und bei ihm sein, so dass er nicht merkt, dass du weg warst. Klappt ja aber leider nur, wenn man seine Zeiten abschätzen kann.
Das kostet einige Abende die Nerven, aber bei uns hat es geholfen, dass unsere Tochter länger schlief.
Ob das allerdings immer klappt, sei mal dahin gestellt.

Danke,
das wäre evtl wirklich eine Idee.
Dank Smartphone kann man sich die Zeit ja vertreiben. Habe auch überlegt eine Matratze ins Kinderzimmer zu legen und dann gleich im eigenen Bett schlafen zu lassen. Aber ich wäre eben immer da, wenn er wach wird.

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2. Januar 2016 um 21:09

Schön,
dass wir nicht alleine sind!

Ich denke , der Knackpunkt ist, dass er wach wird und merkt, dass niemand da ist. ABER beim Einschlafen ist ja auch niemand da. Ich kann das Zimmer verlassen und alles ist ok, er schläft ein, erst nach einer Zeit x wird er wieder wach. Ich würde es verstehen, wenn er Begleitung zum Einschlafen braucht und dann plötzlich feststellen würde, alleine zu sein und nicht mehr in den Schlaf findet. Aber er findet ja generell alleine in den Schlaf, also warum nach dem wach werden nicht mehr !?

Wenn ich zum Einschlafen dabei bleibe, dauert es sogar länger. Das Problem mit dem
Immer wieder aufwachen bleibt aber unverändert. Also nur weil ich beim einschlafen dabei bleibe, heißt das nicht, dass er dann auch besser / fester / länger schläft.

Ich bin wirklich ratlos. Besonders im Sommer ist es furchtbar. Ich möchte auch mal in Ruhe auf der Terrasse sitzen, anstatt im dunklen Zimmer zu liegen

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2. Januar 2016 um 22:06

Zusatz...
Ich würde es ja verstehen, wenn er nicht alleine EINschlafen kann, also ich generell dabei bleiben müsste. Dann wäre es für mich logisch, dass er mich sucht, sobald er wach wird und nicht mehr in den Schlaf findet, weil ich plötzlich Weg bin.
Aber was einschlafen ist ohne mich möglich, ich verlasse das Zimmer noch vor dem Einschlafen und verabschiede mich mit Gute Nacht.
Dennoch findet er alleine nicht mehr in den Schlaf wenn er wach wird.
Was wäre auch kein Problem, wenn es nicht stündlich wäre

Ich würde gerne im Winter irgendeine Lösung finden, denn es ist wirklich bitter im Sommet jeden Abend drinnen im dunklen Zimmer sitzen zu müssen oder alle 45 min wieder reingehen zu müssen

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3. Januar 2016 um 17:32

Leg dich
doch zusammen mit ihm hin, offensichtlich braucht er Nähe.
LG

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3. Januar 2016 um 18:08
In Antwort auf strawberryfieldxxx

Leg dich
doch zusammen mit ihm hin, offensichtlich braucht er Nähe.
LG

Naja,
ich kann aber noch nicht jeden Abend um 19/19.30 ins Bett gehen!
Verlasse ich den Raum wird er ja in kurzen Abständen immer wieder wach.

Ich habe aber auch noch einen Haushalt und einen Job, in dem ich hier und da Arbeit mit nach Hause bringe, die ich abends erledigen muss.

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