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Einschlafen für Fortgeschrittene

21. Februar 2017 um 10:12

Hallöchen 
Ich habe jetzt schon länger hier im Forum gestöbert zum leidigen Schlafthema, aber so den super Tipp hab ich nicht gefunden.
Kurz zu uns: Meine Tochter ist jetzt fast 7 Monate alt und kann in meinem Bett seit einiger Zeit alleine schlafen, aber nicht EINschlafen. Tagsüber klappt das noch nicht, da muss ich dabei sein.
Wir sind beim Einschlafstillen gelandet, was mich aber nicht stört. Wenn ich sie trage, schläft sie auch ein und ca. nach 20 Minuten kann ich sie auch ablegen. Auch hat sie schon sehr gute Phasen gehabt und 8/9 Stunden am Stück geschlafen und war dann auch super erholt am nächsten Tag.
Hört sich also gar nicht so problematisch an und ist es auch nicht, aber ich würde sie gerne langsam in ihr Bett ausquartieren, da mein Rücken die Couch so langsam nicht mehr so cool findet
Den Plan findet sie allerdings nicht so witzig und seit der ersten Impfung vor 4 Tagen, und auch zwischendurch immer mal, sind die Nächte wieder ziemlich anstrengend geworden, da ist sie bis zu 6 mal wach und beruhigt sich ausschließlich an der Brust.
Wir haben auch schon einiges ausprobiert. Wach und müde ins Bett legen führt aber nach kurzer Zeit immer zum Weinen und da hilft kein streicheln, singen, Spieluhr, Geräusche-Apps, kein Kuscheltier/Schnuffeltuch und der Schnuller wird auch nach 10 Sekunden ausgespuckt - den nahm sie von Anfang an nicht.
Wir haben ein festes Ritual - es gibt erst Brei, dann wird sie bettfertig gemacht, mit etwas Babymassage und Spieluhr und anschließend kann ich sie in einer Zeitspanne von 30-60 Minuten zum schlafen bringen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Hat auch jemand so Still-Einschläfer und den ultimativen Tipp, wie sie vielleicht sogar mal alleine einschläft? Bitte keine Ferber-Tipps, davon halte ich nichts.
LG Katja 

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21. Februar 2017 um 14:33

Ja praktisch ist es, keine Frage!
Hätte vielleicht dazu schreiben sollen, dass sie mit mir im Bett unruhiger schläft als alleine. Liege ich dabei muss ich zwar nicht aufstehen, wenn sie Hunger kriegt, aber sie rutscht dann immer ganz nah zu mir und wird wach, sobald ich mich bewege  Daher der Gedanke mit dem Umzug ins eigene Bett. Momentan schleiche ich mich dann raus auf die Couch, sobald sie schläft. 
Das Stillkissen liegt natürlich mit im Bett zur Begrenzung und zum bequemeren liegen

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23. Februar 2017 um 6:55

Ich hab hier auch ein kein-Schnuller-Stillkind aber er ist schon 20 Monate alt. Flasche nimmt er nicht mehr an seit er 12 Monate alt ist, er weiß offenbar was gut ist. Ohne Begleitung einschlafen kann er nicht, auch wenn jemand anderes ihn hinlegt muss er/sie daneben sitzen bleiben.

Er schläft mit in meinem Bett, da er bis aufs stillen nicht Kuscheln will nachts, ist das okay so. Ihn an ein eigenes Bett zu gewöhnen hat nie funktioniert, hab es mit acht-zehn Monaten probiert und es hat nichts gebracht. Er wachte nach spätestens 20 min. auf und weinte bitterlich und an Schlaf war nicht mehr zu denken.

Ich persönlich denke schon das es am stillen liegen könnte, das er noch immer nicht durchschläft - mein erster Sohn nahm Schnuller und war ein Flaschenkind, er schlief ab 6 Monaten alleine im Gitterbett durch und auch ein - als er zwei Jahre alt war begann aber auch er Begleitung zum einschlafen zu brauchen, Bis etwa 3,5 Jahre.

Wirklich raten kann ich dir nichts, allerdings hab ich meinen kleinen Sohn irgendwann nicht mehr alleine in meinem Bett schlafen lassen, seit er mit acht Monaten über das bettgitter drüber aus dem Bett fiel. Ich habe ihn dann auf einer klappmatratze auf dem Boden zum einschlafen gestillt und ihn dann Abends wenn ich schlafen ging sobald er sich gemeldet hat mit ins Bett genommen. Den Mittagsschlaf hielt er komplett auf der Matratze.

Solltest du nicht Langzeit-Stillen wollen, kann ich dir nur empfehlen jetzt bald abzustillen, ich bin da so reingerutscht da ich auch von schreien lassen nichts halte und er auch jeden Versuch ihm den Schnuller anzugewöhnen verweigert. Er hat ihn ab und zu mal genommen wenn ich ihm den untergeschummelt hab oder beim Spielen, aber wenn es ernst wurde, keine Chance. nach dem ersten Geburtstag wurde sein Protest allerdings nicht geringer, und somit Stille ich ihn weiter... Allerdings werde ich es nun bald durchziehen müssen da ich ja schon lange wieder arbeiten gehe und dementsprechend müde bin. Allerdings habe ich nun noch weniger "Lust" und Kraft für das abstillen. Ich wohne zur Miete, hellhörig im Plattenbau. Wenn er weint hören die Nachbarn unten das ganz genau - fragen dann immer besorgt was denn nachts los war, wenn er nachts Mal weint wegen Zähnen oder Krankheit. Bei Krankheit, gerade jetzt in der ersten Kitazeit, hilft das stillen ihm unheimlich und beim Zahnen auch, deswegen finde ich es für uns in Ordnung so. Wollte nur anmerken, das "Problem" löst sich nicht immer von selbst und da das Bewusstsein des Kindes größer wird, ändert sich auch die Art und Länge des Protestes, und es ist nicht leichter dann, da das Kind ganz klar kommuniziert was es will und auch die Art der "Trauer" komplexer wird.

Es ist dann eben wirklich eine beidseitige, lange gewachsene still-beziehung, und diese einfach so von einer Seite ausgehend zu beenden ist sehr hart. Ich warte deswegen jetzt noch etwas ab bis ich das Gefühl habe einen guten Zeitpunkt zu erwischen.

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23. Februar 2017 um 8:07

@ Abzweigung: auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen. Allerdings weiß ich nicht ob sie dann, sobald sie krabbelt, nicht doch über den Schutz klettert

@ ashni: Danke für den ausführlichen Text. Ich hatte eigentlich vor natürlich abzustillen. Von Bekannten hört man ja immer viel und dort wollten die meisten Kinder nach 1-1,5 Jahren von selbst nicht mehr. Aber es geht ja wie du schreibst auch in die andere Richtung.. momentan wurde auch nochmal richtig angekurbelt, weil sie glaube ich, im Schub steckt und mittags nicht so recht essen mag..
Das mit der Matratze auf dem Boden ist auch ein guter Tipp 

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21. April 2017 um 23:14

Hallo, ich wollte mal ein kleines Update geben: jetzt haben wir den 9. Monat fast hinter uns und ich habe über viele, viele Wochen nicht länger als 2 Stunden am Stück geschlafen.
Einschlafstillen klappt auch nicht mehr zu 100%, oft mussten wir noch 30 Minuten tragen bis sie geschlafen hat - um nach 20 wieder wach zu werden... seit ein paar Tagen werden die Phasen wieder länger, manchmal sogar 5 Stunden allerdings musste ich das tragen aufgeben, da ich wirklich massive Rückenschmerzen habe.
Wenn sie nun beim stillen nicht einschläft, setze ich mich mit ihr in unseren Swing-sessel und wippe 20-30 Minuten. Das geht bisher leider nur unter 15 minütigem Protest, aber ich halte sie und bin die ganze Zeit bei ihr bis sie schläft.
Sie findet noch immer sehr schwer in den Schlaf, obwohl sie gähnt und die Augen reibt.
Mein Plan ist ja, dass ich mich in ein paar Wochen einfach daneben legen kann und sie mit Hand halten und/oder singen etc einschläft. Und evtl ja dann auch irgendwann ganz ohne mich
Abstillen habe ich erstmal verworfen, da sie keine Ersatzmilch mag. Vielleicht möchte sie ja auch mit einem Jahr plötzlich nicht mehr, mal sehen

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